Jevenstedt

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Jevenstedt
Jevenstedt
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Jevenstedt hervorgehoben
54.2316666666679.67166666666676Koordinaten: 54° 14′ N, 9° 40′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Rendsburg-Eckernförde
Amt: Jevenstedt
Höhe: 6 m ü. NN
Fläche: 45,48 km²
Einwohner:

3.280 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 72 Einwohner je km²
Postleitzahl: 24808
Vorwahl: 04337
Kfz-Kennzeichen: RD
Gemeindeschlüssel: 01 0 58 086
Adresse der Amtsverwaltung: Meiereistraße 5
24808 Jevenstedt
Webpräsenz: www.amt-jevenstedt.de
Bürgermeister: Dieter Backhaus (SPD)
Lage der Gemeinde Jevenstedt im Kreis Rendsburg-Eckernförde
Karte

Jevenstedt ist eine Gemeinde in der Nähe von Rendsburg am Ochsenweg im Kreis Rendsburg-Eckernförde. Die Gemeinde ist Verwaltungssitz des Amtes Jevenstedt. Altenkattbek, Barkhorn, Bramkamp, Dammstedt, Jevenstedterteich, Kolshorn, Kreuzkoppel, Nienkattbek, Pollhorn, Schwabe und Spannan liegen im Gemeindegebiet.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie und Verkehr

Die Gemeinde liegt an der B 77 am Rande des 380 km² großen Naturparks Aukrug, einem anerkannten Erholungsort mit Wiesen und Feldern, Heide, Mooren, Teichen und kleinen Flussläufen. Durch Jevenstedt fließt die Jevenau. Die Jevenstedter Teiche liegen im Gemeindegebiet.

[Bearbeiten] Geschichte

Eine eisenzeitliche Besiedlung des Gemeindegebiets kann durch Urnengräber belegt werden.

Der Ort wurde 1190 erstmals als Gjievenstedt (Stätte an der Gjieve) erwähnt. Gjieve ist der alte Name der Jevenau, von der sich auch heute der Ortsname ableitet. Der Ort lag ursprünglich in einer waldreichen Gegend. Der Wald wurde jedoch bei einer Stadterweiterung Rendsburgs im 17. Jahrhundert weitgehend abgeholzt.

Die Kirche war ursprünglich ein Saalbau, der durch die beiden Seitenbauten von 1605 (Nordquerarm) und 1765 (Südquerarm) zur Kreuzform wurde. Die Kreuzform ist aber nicht mehr erkennbar, weil im Osten hinter dem Altar eine Orgel eingebaut wurde. In der Kirche befindet sich ein Taufengel.

1559 besuchte der dänische König Christian II. den Ort zu einer Beratung über die Eroberung Dithmarschens.

Im Dreißigjährigen Krieg war Jevenau einer der Punkte, von denen aus die Festung Rendsburg belagert wurde. Als Wallenstein auf dem Ochsenweg durch den Ort zog kam es zu Scharmützeln mit den Einwohnern, bei denen alle Gebäude des Dorfes durch Feuer zerstört wurden.

[Bearbeiten] Politik

Von den 17 Sitzen in der Gemeindevertretung hat die SPD seit der Kommunalwahl 2008 sieben Sitze, die CDU sechs und die Wählergemeinschaft AWJ hat vier Sitze.

[Bearbeiten] Wappen

Blasonierung: „Von Silber und Rot im Wellenschnitt geteilt. Oben ein mit einem goldenen Schwert überdeckter, widersehender Lindwurm, unten ein Göpel in verwechselten Farben.“[2]

Das Wappen ist dem Kirchensiegel von 1528 nachempfunden, das den heiligen Georg auf dem Drachen zeigt.

[Bearbeiten] Wirtschaft

Durch die Nähe zu Rendsburg gibt es viele Wohngebiete. Ein eigenes Gewerbegebiet gibt Firmen unterschiedlicher Struktur ein Zuhause. Neben Handwerksbetrieber aller Gewerke und Taxiunternehmen sind insbesondere Dienstleistungsunternehmen in Jevenstedt angesiedelt. Ergänzt wird das Angebot besonders im Bereich Freizeitangebot durch eine enorme Menge an Reiteranlagen. Neben der Möglichkeit einen Stellplatz fürs eigene Pferd zu bekommen, findet man mehrere Reitanlagen, die qualifizierten Reitunterricht erteilen.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

In der Liste der Kulturdenkmale in Jevenstedt stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Jevenstedt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistikamt Nord: Bevölkerung in Schleswig-Holstein am 31. Dezember 2010 nach Kreisen, Ämtern, amtsfreien Gemeinden und Städten (PDF-Datei; 500 kB) (Hilfe dazu)
  2. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
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