Gustav-Adolf Schur
| „Täve“ Schur bei der Friedensfahrt 1955 | |
| zur Person | |
|---|---|
| Spitzname | Täve |
| Geburtsdatum | 23. Februar 1931 |
| Nation | |
| zum Team | |
| Aktuelles Team | Karriereende |
| Disziplin | Straße, Querfeldein |
| Fahrertyp | Rundfahrer, Zeitfahrer |
| Verein(e) | |
| bis 1951 1951–1954 1954–1964 |
SG Grün-Rot Magdeburg BSG Aufbau Börde Magdeburg SC (Wissenschaft) DHfK Leipzig |
| Wichtigste Erfolge | |
|
|
| Infobox zuletzt aktualisiert: : 28. Mai 2012 | |
Gustav-Adolf „Täve“ Schur (* 23. Februar 1931 in Heyrothsberge) ist ein ehemaliger deutscher Radrennfahrer und war der populärste Sportler in der DDR. Als jeweils erster Deutscher konnte er die Weltmeisterschaft der Amateure und die Internationale Friedensfahrt, seinerzeit das bedeutendste Amateurradrennen, gewinnen. Er war von 1958 bis 1990 Volkskammerabgeordneter für die FDJ, SED bzw. PDS. Von 1998 bis 2002 gehörte Schur der PDS-Fraktion im Deutschen Bundestag an.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Leben
Der unter seinem Spitznamen Täve (abgeleitet von Gustav) bekannt gewordene Gustav-Adolf Schur wuchs in Biederitz in der Nähe von Magdeburg auf und absolvierte eine Ausbildung zum Maschinenmechaniker.
[Bearbeiten] Sportkarriere
Mit dem Radsport begann er mit 19 Jahren bei SG Grün-Rot Magdeburg, die 1951 der Radsportsektion der BSG Aufbau Börde Magdeburg angeschlossen wurde. Schur gewann am 23. September 1951 das damals prestigeträchtigste Eintagesrennen der DDR Rund um Berlin.[1] Im Jahr darauf gehörte Schur erstmals der DDR-Auswahl für die Internationale Friedensfahrt an, die er mit drei Podiumsplätzen nach zwölf Etappen auf den zehnten Gesamtrang abschloss. Bei der Friedensfahrt 1953 belegte Schur in der Gesamteinzelwertung bereits den dritten Platz und war maßgeblich daran beteiligt, dass die DDR-Mannschaft unter Kapitän Paul Dinter zum ersten Mal das Blaue Trikot der besten Mannschaft gewinnen konnte. Auf nationaler Ebene folgten Siege bei der DDR-Rundfahrt und der DDR-Meisterschaft im Querfeldein. Am Ende des Jahres 1953 gewann Schur die unter der Bevölkerung erstmals durchgeführte Umfrage zum DDR-Sportler des Jahres.
1954 konnte Schur an seine sportlichen Erfolge vom Vorjahr anknüpfen und seinen ersten nationalen Meistertitel auf der Straße erringen. Des Weiteren verteidigte er erfolgreich seinen Titel bei der DDR-Rundfahrt und war bei den Weltmeisterschaften in Solingen mit Rang sechs in der Amateur-Klasse der bestplatzierte aller deutschen Teilnehmer.[1] Am Jahresende triumphierte Schur erneut bei der Umfrage zum DDR-Sportler des Jahres.
In der Folgezeit etablierte sich Täve Schur – mittlerweile Mitglied im Sportclub SC Wissenschaft DHfK Leipzig – endgültig als Aushängeschild des DDR-Radsports und feierte bis 1961 weitere fünf Meistertitel im Straßen-Einzelrennen sowie zwei Gesamtsiege bei der DDR-Rundfahrt. Seinen internationalen sportlichen Durchbruch erlebte Schur 1955 bei der Friedensfahrt, als er den ersten Sieg eines DDR-Fahrers in der Gesamteinzelwertung erreichte. 1959 gewann er darüber hinaus als erster Teilnehmer in der Friedensfahrthistorie ein weiteres Mal das Gelbe Trikot. Insgesamt wurde Schur bis 1964 zwölfmal in das DDR-Aufgebot für die Friedensfahrt berufen, wo er mit zwei Gesamt- und neun Etappensiegen zu den herausragendsten Protagonisten aller Zeiten avancierte.
Bei den Weltmeisterschaften hatte Schur bis 1957 Edelmetall nur knapp verpasst,[2] bevor er schließlich 1958 Weltmeister wurde und sich als erster DDR-Fahrer und als zweiter Deutscher das Regenbogentrikot sicherte.[3] Im Jahr darauf gelang ihm als erstem Amateur-Weltmeister die Titelverteidigung,[4] womit er auch für die Titelkämpfe 1960 in der DDR als Favorit galt. Doch trotz des Heimvorteils blieb Schur der WM-Hattrick verwehrt, als er hinter Überraschungssieger Bernhard Eckstein als Zweiter die Ziellinie überquerte.[5] Dennoch avancierte Täve Schur am jenem 13. August 1960 endgültig zur Sportlerlegende, da seine taktische Entscheidung, die eigenen Siegchancen einem möglichen Erfolg des Teamkameraden zu opfern, von den DDR-Medien entsprechend propagandistisch verwertet wurde. Schur gewann auch 1960 die in der Bevölkerung durchgeführte Umfrage zum Sportler des Jahres – zum mittlerweile achten Mal in Folge.
Sowohl 1956 als auch 1960 nahm Schur als Mitglied der gesamtdeutschen Mannschaft an den Olympischen Sommerspielen teil. 1956 in Melbourne belegte er im Einzelrennen den fünften Rang und hatte damit wesentlichen Anteil am Gewinn der Bronzemedaille in der Mannschaftswertung.[6] 1960 gehörte Schur in Rom zum silberdekorierten Vierer im erstmals ausgetragenen Mannschaftszeitfahren.[7]
Im Jahre 1963 schloss Schur mit dem Erwerb des Trainerdiploms sein DHfK-Studium in Leipzig ab. Ein Jahr später beendete der populäre DDR-Radsportler und neunfache DDR-Sportler des Jahres die aktive Laufbahn und wechselte endgültig ins Traineramt, wo er bis 1973 tätig war. Anschließend war Schur Stellvertretender Vorsitzender des DTSB-Bezirksvorstandes Magdeburg.[1]
[Bearbeiten] Sonstiges
Gustav-Adolf Schur ist vierfacher Vater. Mit seinem ältesten Sohn Jan Schur, Olympiasieger 1988 und Weltmeister 1989 im 100-km-Mannschaftszeitfahren sowie Friedensfahrt-Teilnehmer 1988, konnte eines seiner Kinder ebenfalls auf eine erfolgreiche Radsport-Karriere verweisen.
Auch nach seiner Zeit als Radsportler blieb die Popularität von Täve Schur ungebrochen. Bei einer anlässlich des 30. Jahrestages der DDR durchgeführten Umfrage nach den besten und populärsten DDR-Sportlern aller Zeiten belegte er 1979 den ersten Platz. Auch bei einer ähnlichen Wahl zum 40-jährigen Staatsjubiläum 1989 wurde Schur, 25 Jahre nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn, mit fast der Hälfte aller Stimmen auf Platz Eins gewählt.[8]
Mit seiner Volksverbundenheit und Linientreue kam Täve Schur in der DDR-Propaganda auch die Rolle eines heldenhaften Musterbürgers zu. Schur besaß bereits zu seiner Zeit als Aktiver ein Abgeordnetenmandat für die Volkskammer, welches er von 1958 bis 1990 zuerst für die FDJ und später für die SED und PDS wahrnahm. Über die Landesliste der PDS Sachsen zog er 1998 in den Bundestag ein, dem er bis 2002 angehörte. Für die Fraktion fungierte er als sportpolitischer Sprecher und setzte sich insbesondere für den Breitensport ein.
Schur war Vorsitzender des Kuratoriums Friedensfahrt Course de la Paix e. V.[9] für den Erhalt und die Fortsetzung des gleichnamigen Radrennens und das Friedensfahrtmuseum in Kleinmühlingen (Sachsen-Anhalt), wo Exponate zur Friedensfahrt – Preise, Trikots, Bilder und anderes – besichtigt werden können.
1990 spielte Schur im Spielfilm Letztes aus der Da Da eR eine Nebenrolle.
Seit 1992 betreibt Schur einen Fahrradladen in Magdeburg; Inhaber ist sein Sohn Gus-Erik Schur, der ebenfalls erfolgreich Radrennen bestritt. „Täves Radladen“ unterstützt den Radsportverein RC Lostau, dessen Mitglieder unter dem Namen „Team Täves Radladen“ europaweit an Radrennen teilnehmen.[10] Zudem hat Täve Schur zahlreiche Ehrenämter inne und hält Vorträge.[11]
2005 wurde der am 16. Oktober 2000 in der Volkssternwarte Drebach (Erzgebirge) entdeckte Asteroid 2000 UR nach Gustav-Adolf Schur benannt. Er bewegt sich im Asteroidengürtel zwischen den Planeten Mars und Jupiter um die Sonne und trägt die offizielle Bezeichnung (38976) Taeve.
Täve Schur gehörte neben 22 weiteren Personen zu den Kandidaten für eine Aufnahme in die Hall of Fame des deutschen Sports, wurde aber bis jetzt nicht aufgenommen.
Schur bekannte sich auch nach der „Wende“ in der DDR zu den Ideen des Sozialismus und gehörte der aus der SED hervorgegangenen PDS an.
[Bearbeiten] Kritik
Schurs Nominierung für die Hall of Fame des deutschen Sports stieß beim Verein für Doping-Opfer-Hilfe auf Widerstand. So kritisierten Ines Geipel, Andreas Krieger und andere DDR-Dopingopfer in einem öffentlichen Brief, dass Schur eine „zentrale Propagandafigur des kriminellen DDR-Sports gewesen sei, der mehr als 30 Jahre Abgeordneter in der Volkskammer der DDR war“. Darüber hinaus warfen sie Schur, der stets ein Dopingopfer-Hilfegesetz für alle nachweislich geschädigten deutschen Sportler befürwortet hatte,[12] vor, im Bundestag gegen die Aufklärung des Körperlaboratoriums DDR sowie gegen eine Entschädigung der Opfer des DDR-Sports votiert zu haben und bezeichneten ihn als „notorischen Geschichtsverleugner… der das missbräuchliche Tun im DDR-Sport banalisiert und die Opfer kalt diskreditiert.“[13] [14] In einer öffentlichen Stellungnahme verteidigten die Verantwortlichen der Stiftung Deutsche Sporthilfe ihre Entscheidung zu Täve Schur, da „nach heutigem Kenntnisstand keine personifizierte, justiziable Belege für Verfehlungen existieren, die einer Kandidatur widersprochen hätten“.[15] Im August 2011 bestritt Schur bei einer Buchpräsentation systematisches Doping im DDR-Sport.[16]
Bereits in den Jahren zuvor wurde Schur von Kritikern wiederholt eine Verklärung des DDR-Unrechts, mit dem Hinweis auf seine Äußerungen zum ostdeutschen Dopingnetzwerk, seinen Ansichten zur Legitimation des Mauerbaus und des Schießbefehls an der Innerdeutschen Grenze, vorgeworfen.[17]
[Bearbeiten] Literatur
- Andreas Ciesielski (Hrsg.): Typisch Täve. Eine Hommage an einen 75jährigen, Scheunen-Verlag, Kückenshagen 2006, ISBN 3-938398-22-1.
- Klaus Huhn: Das vierte Buch über Täve, Spotless-Verlag,; Berlin 1992, ISBN 3-928999-04-4.
- Tilo Köhler: Der Favorit fuhr Kowalit. Täve Schur und die Friedensfahrt, Kiepenheuer, Leipzig 1997, ISBN 3-378-01015-0.
- Gustav-Adolf Schur: Täve, die Autobiografie. Gustav Adolf Schur erzählt sein Leben, Verlag Das Neue Berlin, Berlin 2011, ISBN 978-3-355-01783-1.
- Klaus Ullrich: Unser Täve. Ein Buch über Gustav Adolf Schur, Sport-Verlag, Berlin 1962.
- Uwe Johnson: Das dritte Buch über Achim; 1962
- Stefan Schweizer: Täve Schur und das Bild der „Diplomaten im Trainingsanzug“, In: Karin Hartewig, Alf Lüdtke (Hrsg.): Die DDR im Bild. Zum Gebrauch der Fotografie im anderen deutschen Staat, Wallstein-Verlag, Göttingen 2004, ISBN 3-89244-790-X; S. 69–86.
- Norbert Rossbach: Täve. Der Radsportler Gustav-Adolf Schur, In: Silke Satjukow, Rainer Gries (Hrsg.): Sozialistische Helden. Eine Kulturgeschichte von Propagandafiguren in Osteuropa und in der DDR, Links-Verlag, Berlin 2002, ISBN 3-86153-271-9; S. 133-146.
- Alexander Osang: Ein brauchbarer Held, In: Berliner Zeitung vom 4. April 1998
- Klaus Gallinat, Olaf W. Reimann: Schur, Gustav-Adolf (genannt Täve). In: Wer war wer in der DDR? 5. Ausgabe. Band 2. Ch. Links, Berlin 2010, ISBN 978-3-86153-561-4.
[Bearbeiten] Weblinks
-
Commons: Täve Schur – Sammlung von Bildern - Gustav-Adolf Schur in der Internet Movie Database (englisch)
- Literatur von und über Gustav-Adolf Schur im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Biographie beim Deutschen Bundestag
- Gustav-Adolf Schur, genannt Täve (www.taeves-radladen.de, abgerufen 11. August 2012)
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ a b c Kluge, Volker: „Lexikon Sportler in der DDR”, Verlag Das Neue Leben, Berlin, 2009, ISBN 978-3-355-01759-6, S. 423 ff.
- ↑ Deutsches Sport-Echo: „Sport-Almanach 1958“, Sportverlag Berlin 1957, S. 212
- ↑ Deutsches Sport-Echo: „Sport-Almanach 1959“, Sportverlag Berlin 1958, S. 187
- ↑ Deutsches Sport-Echo: „Sport-Almanach 1960“, Sportverlag Berlin 1959, S. 179
- ↑ Deutsches Sportecho: „Sport-Almanach 1961“, Sportverlag Berlin 1960, S. 134
- ↑ Kluge, Volker: „Olympische Sommerspiele” – Die Chronik II (London 1948 – Tokio 1964), Sportverlag Berlin 1998, ISBN 3-328-00740-7, S. 392
- ↑ Kluge, Volker: „Olympische Sommerspiele” – Die Chronik II (London 1948 – Tokio 1964), Sportverlag Berlin 1998, ISBN 3-328-00740-7, S. 555
- ↑ Kluge, Volker: „Lexikon Sportler in der DDR”, Verlag Das Neue Leben, Berlin, 2009, ISBN 978-3-355-01759-6, S. 543
- ↑ Interview mit Gustav-Adolf Schur
- ↑ S. 4–7: Ein Magdeburger Radsportidol, Interview mit Schur; abgerufen am 4. Februar 2010 (PDF; 4,7 MB)
- ↑ Der rastlose Täve, Beitrag in der Superillu vom 22. Februar 2006; abgerufen am 11. Februar 2010
- ↑ Beratungen zum Dopingopfer-Hilfegesetz bzw. zur Errichtung eines Fonds zur Unterstützung der Doping-Opfer der DDR (PDF; 1,3 MB), Deutscher Bundestag – 14. Wahlperiode – 243. Sitzung. Berlin, Freitag, den 14. Juni 2002.
- ↑ Banalisierung des Missbrauchs, Deutschland Radio.
- ↑ Dopingopfer kritisieren Hall of Fame, Der Spiegel.
- ↑ Die Brüche der Geschichte treffen auch den Sport, Badische Zeitung.
- ↑ Frank Bachner: „Ein Musterland an sportlicher Gesundheit“, Der Tagesspiegel, 6. August 2011
- ↑ DDR-Legende Gustav-Adolf Schur Genannt „Täve“ faz.net, 25. November 2011
1921 Gunnar Sköld | 1922 Dave Marsh | 1923 Libero Ferrario | 1924 André Leducq | 1925 Rik Hoevenaers | 1926 Octave Dayen | 1927 Jean Aerts | 1928 Allegro Grandi | 1929 Pierino Bertolazzo | 1930, 1932 Giuseppe Martano | 1931 Henry Hansen | 1933 Paul Egli | 1934 Kees Pellenaars | 1935 Ivo Mancini | 1936 Edgar Buchwalder | 1937 Adolfo Leoni | 1938 Hans Knecht | 1946 Henri Aubry | 1947 Alfo Ferrari | 1948 Harry Snell | 1949 Henk Faanhof | 1950 Jack Hoobin | 1952 Luciano Ciancola | 1953 Riccardo Filippi | 1954 Emiel Van Cauter | 1955 Sante Ranucci | 1956 Frans Mahn | 1957 Louis Proost | 1958, 1959 Gustav-Adolf Schur | 1960 Bernhard Eckstein | 1961 Jean Jourden | 1962 Renato Bongioni | 1963 Flavio Vicentini | 1964 Eddy Merckx | 1965 Jacques Botherel | 1966 Evert Dolman | 1967 Graham Webb | 1968 Vittorio Marcelli | 1969 Leif Mortensen | 1970 Jørgen Schmidt | 1971 Régis Ovion | 1972 Hennie Kuiper | 1973 Ryszard Jan Szurkowski | 1974 Janusz Kowalski | 1975 André Gevers | 1976 Bernt Johansson | 1977 Claudio Corti | 1978 Gilbert Glaus | 1979 Gianni Giacomini | 1980 Sergei Suchorutschenkow | 1981 Andrej Vedernikow | 1982 Bernd Drogan | 1983 Uwe Raab | 1984 Alexi Grewal | 1985 Lech Piasecki | 1986 Uwe Ampler | 1987 Richard Vivien | 1988 Olaf Ludwig | 1989 Joachim Halupczok | 1990 Mirco Gualdi | 1991 Wiktor Rschaksinski | 1992 Fabio Casartelli | 1993 Jan Ullrich | 1994 Alex Pedersen | 1995 Danny Nelissen
(anschließend wurde die Unterscheidung in Amateure und Profis aufgehoben, weitere Ergebnisse unter Weltmeister im Straßenrennen)
1948 August Prosenik | 1948 Aleksandar Zorić | 1949 Jan Veselý | 1950 Willy Emborg | 1951 Kaj Allan Olsen | 1952 Ian Steel | 1953 Christian Pedersen | 1954 Eluf Dalgaard | 1955, 1959 Gustav-Adolf Schur | 1956 Stanisław Królak | 1957 Nentscho Christow | 1958 Piet Damen | 1960 Erich Hagen | 1961 Juri Melichow | 1962 Gainan Saidchushin | 1963 Klaus Ampler | 1964 Jan Smolík | 1965 Gennadi Lebedjew | 1966 Bernard Guyot (Junior) | 1967 Marcel Maes | 1968 Axel Peschel | 1969 Jean-Pierre Danguillaume | 1970, 1971, 1973, 1975 Ryszard Jan Szurkowski | 1972 Vlastimil Moravec | 1974 Stanisław Szozda | 1976 Hans-Joachim Hartnick | 1977 Aavo Pikkuus | 1978 Alexander Awerin | 1979, 1984 Sergei Suchorutschenkow | 1980 Juri Barinow | 1981 Schachid Sagretdinow | 1982, 1986 Olaf Ludwig | 1983 Falk Boden | 1985 Lech Piasecki | 1987, 1988, 1989, 1998 Uwe Ampler | 1990 Ján Svorada | 1991 Wiktor Rschaksinski | 1992, 1996, 1997, 1999, 2003 Steffen Wesemann | 1993 Jaroslav Bílek | 1994 Jens Voigt | 1995 Pavel Padrnos | 2000 Piotr Wadecki | 2001 Jakob Piil | 2002 Ondřej Sosenka | 2004 Michele Scarponi | 2006 Giampaolo Cheula
1949 Georg Sternberg | 1950 Edgar Schatz | 1951 Werner Gallinge | 1952 Lothar Meister I | 1953 Bernhard Trefflich | 1954, 1957-1961 Gustav-Adolf Schur | 1955 Horst Tüller | 1956 Erich Hagen | 1962, 1963 Klaus Ampler | 1964 Rüdiger Tanneberger | 1965, 1966 Siegfried Huster | 1967 Dieter Grabe | 1968 Bernd Patzig | 1969 Dieter Mickein | 1970 Axel Peschel | 1971 Manfred Radochla | 1972 Wolfgang Wesemann | 1973 Dieter Gonschorek | 1974, 1975 Hans-Joachim Hartnick | 1976 Detlef Kletzin | 1977, 1978 Thilo Fuhrmann | 1979, 1980, 1985, 1988 Martin Goetze | 1981 Olaf Jentzsch | 1982 Falk Boden | 1983 Bodo Straubel | 1984, 1987 Uwe Ampler | 1986, 1989 Olaf Ludwig
1949 firmierte der Wettbewerb als „Ostzonenmeisterschaft“.
1949 Max Bartoskiewicz | 1950 Bernhard Trefflich | 1951 Bernhard Wille | 1952 Erich Schulz | 1953, 1954, 1959, 1961 Gustav-Adolf Schur | 1955 Dieter Lüder | 1956 Alphonse Hermans | 1957 Eddy Pauwels | 1962, 1963 Klaus Ampler | 1965, 1967 Axel Peschel | 1966, 1968 Dieter Grabe | 1971 Wolfgang Wesemann | 1972 Fedor den Hertog | 1973 Dieter Gonschorek | 1974, 1975 Hans-Joachim Hartnick | 1976 Siegbert Schmeißer | 1977–1979, 1982 Bernd Drogan | 1980, 1984 Falk Boden | 1981 Lutz Lötzsch | 1983, 1985 Olaf Ludwig | 1986, 1987, 1989 Uwe Ampler | 1988 Uwe Raab
Die DDR-Tour wurde nicht durchgängig ausgetragen und nur bis 1989.
1953–61: Gustav-Adolf Schur | 1962: Helmut Recknagel | 1963: Klaus Ampler | 1964: Klaus Urbanczyk | 1965: Jürgen May | 1966: Frank Wiegand | 1967–71: Roland Matthes | 1972: Wolfgang Nordwig | 1973: Roland Matthes | 1974: Hans-Georg Aschenbach | 1975: Roland Matthes | 1976: Waldemar Cierpinski | 1977: Rolf Beilschmidt | 1978: Udo Beyer | 1979: Bernd Drogan | 1980: Waldemar Cierpinski | 1981: Lothar Thoms | 1982: Bernd Drogan | 1983: Uwe Raab | 1984: Uwe Hohn | 1985: Jens Weißflog | 1986: Olaf Ludwig | 1987: Torsten Voss | 1988: Olaf Ludwig | 1989: Andreas Wecker
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schur, Gustav-Adolf |
| ALTERNATIVNAMEN | Schur, Täve (Spitzname) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Radrennfahrer und Politiker (PDS), MdV, MdB |
| GEBURTSDATUM | 23. Februar 1931 |
| GEBURTSORT | Heyrothsberge |