Bad Lippspringe

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Bad Lippspringe
Bad Lippspringe
Deutschlandkarte, Position der Stadt Bad Lippspringe hervorgehoben
51.7825055555568.8186222222222140Koordinaten: 51° 47′ N, 8° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Detmold
Kreis: Paderborn
Höhe: 140 m ü. NN
Fläche: 50,99 km²
Einwohner: 15 256 (31. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 299 Einwohner je km²
Postleitzahl: 33175
Vorwahl: 05252
Kfz-Kennzeichen: PB
Gemeindeschlüssel: 05 7 74 008
Adresse der Stadtverwaltung: Friedrich-Wilh.-Weber-Platz 1
33175 Bad Lippspringe
Webpräsenz:
Bürgermeister: Willi Schmidt (parteilos)
Lage der Stadt Bad Lippspringe im Kreis Paderborn
Nordrhein-Westfalen Hessen Hochsauerlandkreis Kreis Soest Kreis Gütersloh Kreis Höxter Kreis Lippe Bad Lippspringe Paderborn Hövelhof Lichtenau Bad Wünnenberg Altenbeken Salzkotten Büren Borchen DelbrückKarte
Über dieses Bild

Der heilklimatische Kurort Bad Lippspringe ist eine kreisangehörige Stadt im Nordosten des deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen und liegt am Rande des Teutoburger Waldes im Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge. Das etwas mehr als 15.000 Einwohner zählende ostwestfälische Heilbad gehört dem Kreis Paderborn an und liegt etwa 8 Kilometer nordöstlich von Paderborn. Das Stadtgebiet ist Quellort der Lippe und wurde im Jahre 780 erstmals erwähnt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

[Bearbeiten] Geografische Lage

Bad Lippspringe liegt am Rande des Teutoburger Waldes im Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge und ist Heilbad und heilklimatischer Kurort. In Bad Lippspringe entspringen die Lippe und der Jordan, der aber noch im Stadtgebiet in die Lippe mündet. Es gibt noch vier weitere Heilquellen (Martinus-Quelle, Alte Arminiusquelle, Neue Arminiusquelle und Liborius-Quelle), die alle öffentlich zugänglich sind. Große Teile des nördlich von Bad Lippspringe gelegenen Naturschutzgebietes und Truppenübungsplatzes Senne gehören zum Stadtgebiet.[2]

Der niedrigste Punkt des Stadtgebiets liegt auf 140 m, der höchste auf 334 m.

[Bearbeiten] Ausdehnung und Nutzung des Gemeindegebiets

Die als „große Landgemeinde“ klassifizierte Gemeinde bedeckt eine Fläche von 50,99 km². Den größten Flächenanteil nehmen Wald- und Landwirtschaftsfläche mit zusammen ca. 72,6 % ein, Siedlungs- und Verkehrsfläche bedecken weitere rund 15,6 %. Bad Lippspringe hat einen namhaften Anteil an Heideland (etwa 10,77 %)[3]. Die größte Ausdehnung in Nordsüdrichtung ist ca. 10,6 km, in Ostwestrichtung ca. 14,2 km.

Fläche
nach Nutzungsart
Landwirt-
schaftsfläche
Wald-
fläche
Gebäude-, Frei-
und Betriebsfläche
Verkehrs-
fläche
Wasser-
fläche
Sport- und
Grünfläche
sonstige
Nutzung
Fläche in km² 17,31 19,72 3,60 2,88 0,50 1,45 5,51
Anteil an Gesamtfläche 33,95 % 38,68 % 7,06 % 5,65 % 0,98 % 2,84 % 10,81 %

[Bearbeiten] Nachbargemeinden

Im Norden grenzt Bad Lippspringe an die Gemeinde Schlangen und die Stadt Horn-Bad Meinberg. Beide gehören dem Kreis Lippe an. Östlich liegt die Gemeinde Altenbeken, im Südwesten die Kreisstadt Paderborn sowie westlich die Gemeinde Hövelhof. Die drei Orte gehören zum Kreis Paderborn.

[Bearbeiten] Geschichte

Hauptstädte und Städte des Fürstbistums Paderborn bis 1802/03 (Stand 1789):
Paderborn, Warburg, Brakel, Borgentreich | Beverungen, Borgholz, Bredenborn, Büren, Driburg, Dringenberg, Gehrden, Calenberg, Kleinenberg, Lichtenau, Lippspringe, Lügde, Nieheim, Peckelsheim, Salzkotten, Steinheim, Vörden, Willebadessen, Wünnenberg
Landadelssitze im Fürstbistum Paderborn um 1665:

Boke, Bökendorf, Borgentreich, Borgholz, Borlinghausen, Breitenhaupt, Brenken, Bühne, Dalheim, Daseburg, Dedinghausen, Desenberg, Dinkelburg, Eichholz, Eißen, Engar, Erpentrup, Essentho, Fürstenberg, Grevenburg, Hainholz, Helmern, Herbram, Herstelle, Himmighausen, Hinnenburg, Husen, Lichtenau, Liebenau, Lippspringe, Löwendorf, Lügde, Menne, Merlsheim, Natzungen, Niesen, Nordborchen, Peckelsheim, Pömbsen, Rheder, Riepen, Ringelstein, Salzkotten, Schweckhausen, Steinheim, Sudheim, Thienhausen, Thüle, Verne, Vinsebeck, Volbrexen, Wandschicht, Welda, Wehrden, Westheim, Wewer, Wintrup, Würgassen.

Bad Lippspringe gehörte seit der Gründung zur weltlichen Herrschaft des deutschen Bistums Paderborn, ursprünglich im Herzogtum Sachsen. Ab dem 14. Jahrhundert bildete sich das Territorium Fürstbistum Paderborn (Hochstift) im Heiligen Römischen Reich, ab dem 16. Jahrhundert dem niederrheinisch-westfälischen Reichskreis zugehörig. 1802/03 wurde das Hochstift vom Königreich Preußen besetzt. In napoleonischer Zeit lag der Ort auf dem Gebiet des Königreiches Westphalen. Seit 1815 gehörte Bad Lippspringe zum Königreich Preußen. 1945 bis 1949 war es Teil der britischen Besatzungszone, seit 1946 des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen.

Im Jahre 780 wurde der Ort erstmals erwähnt. Karl dem Großen bezeichnet ihn als „Lippiogyspringiae“ und hielt während des sächsisch-fränkischen Kriege (772 bis 804) drei Reichsversammlungen in Jahren 776, 780 und 782. ab hier ab.

1235 wurde die Familie „von Lippspringe“ erstmals erwähnt. Im Jahre 1312 wurde durch das Paderborner Domkapitel die Burg Lippspringe errichtet. Im Umkreis der Burg siedelten sich Bauern und Handwerker aus der Umgebung an. Das Domkapitel erhob 1445 die inzwischen befestigte Siedlung Lippspringe zur Stadt. Nach zahlreichen Fehden und dadurch entstandenen Beschädigungen wurde 1482 eine durchgreifende Neubefestigung der Burg durchgeführt.

Nach schweren Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg (1618 bis 1648) wurde 1665 die Burg teilweise wiederaufgebaut und neu befestigt. Durch den siebenjährigen Krieg (1756 bis 1763) wurde die Burg erneut schwer beschädigt, sodass 1785 das letzte noch bewohnte Gebäude der Burg aufgegeben werden musste. Heute ist sie nur noch eine Ruine.

1801 erhält Frankreich im Frieden von Lunéville die linksrheinischen deutschen Gebiete. Preußen wurde für seine dortigen Besitzungen u. a. mit dem Fürstbistum Paderborn entschädigt. Auch das Domkapitel verlor Besitz in Lippspringe, der zunächst unter die preußische Domänenverwaltung kommt und später an Privatleute verkauft wird. Im Jahre 1832 wird durch Zufall die erste Heilquelle entdeckt, die Arminius-Quelle. Sie galt bis dahin nur als Nebenquelle der Lippe. Wie alle preußischen Orte mit weniger als 2.500 Einwohnern verlor Lippspringe 1843 seine Stadtrechte.

Im Jahre 1913 bekommt der Ort die amtliche Bezeichnung „Bad Lippspringe“ verliehen und 1921 die erlangt er die Stadtrecht wieder. 1962 wurde im Kurwald die Martinus-Quelle erbohrt. Sie versorgt heute das Thermal-Freibad, die Westfalen-Therme, das Hallenbad, das Therapiezentrum Martinus-Quelle mit dem Bewegungsbad und die Trinkhalle im Kaiser-Karls-Park. Nach dem neue Kurorte-Gesetz des Landes Nordrhein-Westfalen wurde Bad Lippspringe 1975 „Staatlich anerkanntes Heilbad“. Im Jahre 1980 erhielt der Ort die Anerkennung als „Heilklimatischer Kurort“.

Im Rahmen der EXPO INITIATIVE Ostwestfalen-Lippe wurde 2000 der Allergiepfad und der Kommunikationspark errichtet. Außerdem wurde die Nebelwiese am Jordan angelegt, um für Allergiepatienten ein Gebiet mit reduziertem Pollenflug zu schaffen.

[Bearbeiten] Religionen

Kath. Pfarrkirche St. Martin

Aufgrund seiner Zugehörigkeit zum ehemaligen Hochstift Paderborn ist die Bevölkerung in Bad Lippspringe traditionell überwiegend katholisch. Ein Indiz für die Verteilung der Religionen kann die konfessionelle Zugehörigkeit der Schüler in Bad Lippspringe sein. Demnach gaben im Schuljahr 2006/2007 29,7 % der Schüler evangelisch, 43,7 % katholisch und 12 % islamisch als Religionszugehörigkeit an. 6,9 % gaben eine andere Religionszugehörigkeit und 7,7 % keine Konfession an.[4]

[Bearbeiten] Eingemeindungen

1885 wurde ein kleiner Teil (1871: 14 Einwohner) der Gemeinde Neuenbeken in die Stadt Bad Lippspringe eingemeindet.

Im Rahmen der nordrhein-westfälischen Gebietsreform wurde im Zuge der Umsetzung des „Gesetzes zur Neugliederung der Gemeinden und Kreise des Neugliederungsraumes Sauerland/Paderborn (Sauerland/Paderborn-Gesetz)“ vom 5. November 1974 zum 1. Januar 1975 ein Gebietsaustausch zwischen der Stadt Bad Lippspringe und der Gemeinde Schlangen durchgeführt, von dem auch bewohnte Gebiete betroffen waren.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen der Stadt Bad Lippspringe nach dem jeweiligen Gebietsstand, der über den gesamten Zeitraum nahezu unverändert blieb. Bei den Zahlen handelt es sich von 1818 bis 1970 und für 1987 um Volkszählungsergebnisse[5][6][7][8] und ab 1975 um amtliche Fortschreibungen des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik[9]. Die Zahlen von 1975 bis 1985 sind geschätzte Werte, die Zahlen ab 1990 Fortschreibungen auf Basis der Ergebnisse der Volkszählung von 1987. Die Angaben beziehen sich ab 1871 sowie für 1946 auf die Ortsanwesende Bevölkerung, ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und ab 1985 auf die Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung. Vor 1871 wurden die Einwohnerzahlen nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

Bevölkerungsentwicklung in Bad Lippspringe von 1818 bis 2007 (jeweiliger Gebietsstand)
Jahr Einwohner
1818 (31. Dez.) 1.149
1831 (31. Dez.) 1.622
1837 (31. Dez.) 1.664
1843 (3. Dez.) 1.673
1849 (3. Dez.) 1.801
1852 (3. Dez.) 1.823
1858 (3. Dez.) 1.973
Jahr Einwohner
1867 (3. Dez.) 2.045
1871 (1. Dez.) 1.990
1885 (1. Dez.) 2.337
1895 (1. Dez.) 2.459
1905 (1. Dez.) 3.100
1925 (16. Juni) 4.894
1933 (16. Juni) 5.158
Jahr Einwohner
1939 (17. Mai) 5.604
1946 (29. Okt.) 8.538
1950 (13. Sep.) 8.253
1961 (6. Juni) 8.762
1970 (27. Mai) 9.751
1975 (31. Dez.) 10.956
1980 (31. Dez.) 11.874
Jahr Einwohner
1985 (31. Dez.) 12.113
1987 (25. Mai) 11.891
1990 (31. Dez.) 12.860
1995 (31. Dez.) 14.566
2000 (31. Dez.) 14.885
2005 (31. Dez.) 15.292
2007 (31. Dez.) 15.256

[Bearbeiten] Politik

Rathaus

[Bearbeiten] Stadtrat

Sitzverteilung im Rat nach der Wahl 2004
Zum Vergleich: Sitzverteilung im Rat von 1999 bis 2004

Der Stadtrat hat derzeit 32 Sitze. Die folgende Tabelle zeigt die Kommunalwahlergebnisse seit 1975:

[10][11] 2004 1999 1994 1989 1984 1979 1975
Partei Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  %
CDU 17 51,25 16 50,27 18 52,66 n/v 52,52 n/v 47,49 n/v 56,42 n/v 59,17
SPD 6 20,86 8 26,62 11 35,05 n/v 34,82 n/v 34,72 n/v 31,36 n/v 32,38
Grüne 4 12,28 4 11,10 - - - - - - - - - -
FDP 5 15,62 4 12,01 4 12,29 n/v 12,66 n/v 17,80 n/v 12,22 n/v 8,45
Gesamt 1 32 100 32 100 33 100 n/v 100 n/v 100 n/v 100 n/v 100
Wahlbeteiligung 54,58 61,63 81,09 66,87 69,44 74,56 89,37

1ohne Berücksichtigung von Rundungsfehlern


[Bearbeiten] Bürgermeister

  • 1971 bis 1984: Josef Antpöhler (* 16. Juli 1927; † 19. November 2008) [12]
  • 1984 bis 1992: Elisabeth Winkler [13]
  • 1992 bis 1999 Martin Schulte (CDU)[14]
  • seit 1999: Willi Schmidt [15]

[Bearbeiten] Wappen und Flagge

Das Wappen der Stadt Bad Lippspringe zeigt drei weiße Kreuze im roten Felde.

Die Flagge der Stadt Bad Lippspringe zeigt die Farben rot-weiß längsgestreift und ist mit dem Wappen der Stadt versehen.

[Bearbeiten] Städtepartnerschaften

Bad Lippspringe unterhält mit zwei Städten eine Städtepartnerschaft bzw. eine Städtefreundschaft[16]:

[Bearbeiten] Freundschaft Bad Lippspringe – Templin

Bereits vor der Wiedervereinigung Deutschlands bestand die Städtefreundschaft zwischen Bad Lippspringe und Templin. Am 1. September 1990 wurde die Urkunde über die Städtefreundschaft unterzeichnet.

[Bearbeiten] Partnerschaft Bad Lippspringe – Newbridge

Seit dem Bestehen der internationalen Städtepartnerschaft mit Droichead Nua (engl. Newbridge) 1997 haben sich zwischenzeitlich mehr als 2500 Menschen aus den beiden Städten besucht. Für einen regen Austausch und der Erhalt der Partnerschaft sorgen die Partnerschaftsvereine.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

Lippequelle, rechts die Burg
„Odins Auge“, markantes Merkmal der Lippequelle

[Bearbeiten] Kino

Seit Juni 2003 ist am Lippe-Institut - gegenüber der Lippequelle - das Odins-Filmtheater ansässig. Das Programm besteht aus aktuellen Spielfilmen.

[Bearbeiten] Bauwerke

Pfarrkirche St. Martin
Die Burg an der Lippequelle
(im Vordergrund)

Die Katholische Pfarrkirche St. Martin ist eine neugotische Hallenkirche und wurde 1899/1900 errichtet. Der im Kern romanische Westturm ist mit einem Renaissanceportal versehen, über dem sich ein 1600 bezeichnetes Martinsrelief befindet. Die historistische Ausstattung ist nahezu vollständig erhalten. Die Katholische Marienkapelle ist ein dreijochiger Saalbau von 1842. An der Detmolder Straße entstand von 1845 bis 1846 die evangelische Pfarrkirche. Der Turm stammt von 1859, die Seitenschiffe wurden erst 1899-1900 angefügt. Im Jahre 2005 wurde die Kirche saniert und der Innenraum umgestaltet.

Der mächtige Wohnbau der Burgruine an den Lippequellen stammt wohl aus dem 13. oder 14. Jahrhundert. Das sogenannte Prinzenpalais im Arminiuspark ist ein villenartiges klassizistisches Kurmittelhaus von 1853-54. Am Dedinghauser Weg 10 liegt das Gut Dedinghausen. Dieses wurde 1036 erstmals erwähnt. Einige Bauten stammen vom Anfang des 17. bis 19. Jahrhundert. Im Herrenhaus entstanden um 1600 zwei dekorierte Kaminwangen. An der Martinstraße sind Reste der mittelalterlichen Stadtmauer erhalten. Darüber hinaus befindet sich im Kurwald die Bruder-Klaus-Friedenskapelle, gewidmet dem Heiligen Niklaus von Flüe.

[Bearbeiten] Parks

Kaiser-Karls-Park

In Bad Lippspringe gibt es den Arminius-, Jordan- sowie den an den Kurwald angrenzenden Kaiser-Karls-Park, ein Kurpark mit Wasserfontänen, vielen Blumenbeeten und seltenen Bäumen.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Verkehr

[Bearbeiten] Straßenverkehr

Bad Lippspringe liegt an der Bundesstraße 1.

[Bearbeiten] Schienen– und Busverkehr

Nächstgelegene Bahnhöfe sind der Fernbahnhof Paderborn Hbf, der Bahnhof Altenbeken und der Bahnhof Horn-Bad Meinberg (Bahnstrecke Herford–Altenbeken).

Bad Lippspringe ist mit Regionalbussen der Linie 450 [17] Paderborn–Schlangen–Horn täglich erreichbar. Nach Paderborn besteht werktags ein 20-Minuten-Takt. Die Stadt gehört zum Nahverkehrsverbund Paderborn-Höxter („Hochstift-Tarif“).

[Bearbeiten] Flugverkehr

Der nächste Flughafen mit Linienverkehr ist der Flughafen Paderborn-Lippstadt.

Die Allgemeine Luftfahrt ist am Flugplatz Paderborn-Haxterberg, ca. 15 km südwestlich von Bad-Lippspringe beheimatet.

Direkt an die Stadt grenzt der Flugplatz Bad Lippspringe, der jedoch Teil des britischen Truppenübungsplatzes Sennelagers ist. Er ist somit nicht öffentlich zugänglich und wird derzeit von den britischen Truppen als Fallschirmsprungplatz genutzt. Bis 1955 war er auch der Heimatplatz der Luftsportgemeinschaft Paderborn, die dann zum damals noch existierenden Flugplatz Paderborn-Mönkeloh umzog. Danach wurde er ausschließlich von der Britischen Armee benutzt.

[Bearbeiten] Medien

In Bad Lippspringe erscheinen mit der Neuen Westfälischen und dem Westfälischen Volksblatt zwei Tageszeitungen. Hinzu kommen mit den Bad Lippspringer Nachrichten sowie der Quelle-Zeitung zwei anzeigenfinanzierte Stadtmagazine.

[Bearbeiten] Bildung

Die Gemeinde bietet zwei Grundschulen und jeweils eine Haupt-, Real- und Förderschule an. Im Jahr 2007 wurden an den Schulen der Gemeinde mit 91 Lehrkräften insgesamt 1492 Schüler unterrichtet, davon 40,6 % an den Grundschulen, 13,3 % an der Hauptschule, 42,4 % an der Realschule, sowie 3,7 % an der Förderschule[3].

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

Gedenkstein F.W. Weber
  • Friedrich Wilhelm Weber (1813–1894), deutscher Epiker, Brunnenarzt in Lippspringe
  • Markus Roscher (*1963), Rechtsanwalt und Musiker, aufgewachsen in Lippspringe
  • Judith Rakers (* 1976), deutsche Journalistin und Tagesschau-Sprecherin[18]
  • Mechtild Rothe (*1947), Vize-Präsidentin des Europäischen Parlamente, aufgewachsen in Bad Lippspringe

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Bad Lippspringe – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Information und Technik Nordrhein-Westfalen: Amtliche Bevölkerungszahlen
  2. .http://www.bad-lippspringe.com/wDefault/aktuelles/sperrzeiten_senne/sperrzeiten_senne.php?navid=1217938538062 Sennesperrzeiten]
  3. a b Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen: Kommunalprofil Bad Lippspringe
  4. Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik: Schüler an allgemein bildenden Schulen in NRW nach der Religionszugehörigkeit
  5. Statistisches Landesamt Nordrhein-Westfalen: Gemeindestatistik des Landes Nordrhein-Westfalen: Bevölkerungsentwicklung 1816–1871. Düsseldorf 1966, S. 206
  6. Statistisches Landesamt Nordrhein-Westfalen: Gemeindestatistik des Landes Nordrhein-Westfalen: Bevölkerungsentwicklung 1871–1961. Düsseldorf 1964, S. 420–421.
  7. Statistisches Landesamt Nordrhein-Westfalen: Die Wohnbevölkerung in den Gemeinden Nordrhein-Westfalens 1970: Ergebnisse der Volkszählung am 27. Mai 1970. Düsseldorf 1972, S. 44.
  8. Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen: Sonderreihe zur Volkszählung 1987 in Nordrhein-Westfalen, Band 1.1: Bevölkerung, Privathaushalte und Erwerbstätige. Düsseldorf 1989, S. 128.
  9. Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen: Landesdatenbank Nordrhein-Westfalen
  10. Landesdatenbank NRW; Wahlergebnisse zum Gemeindecode 05774008
  11. Landesbetrieb Information und Technik NRW: Kommunalwahlen
  12. Alt-Bürgermeister der Badestadt gestorben. In: Neue Westfälische, Paderborner Kreiszeitung. 20. November 2008, S. PA12.
  13. SPD Chronik berichtet von Rücktritt der Bürgermeisterin
  14. www.cdu-bl.de
  15. Ergebnisse der Kommunalwahl 1999: Bereits bei der Wahl am 12.9.1999 gewählt: Schmidt, Willi mit 56,4 Prozent der gültigen Stimmen
  16. Stadt Bad Lippspringe: Partnerschaften
  17. http://www.nph.de/v2.0/daten/uploads/download/owl_14450__9_4.pdf
  18. Hamburger Morgenpost vom 15. März 2008
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