Bundesautobahn 33

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Bundesautobahn 33 in Deutschland
Bundesautobahn 33
Karte
Verlauf der A 33
Basisdaten
Betreiber: Bundesrepublik Deutschland
Straßenbeginn: Osnabrück
(52° 17′ N, 8° 7′ O52.285313488.10953557)
Straßenende: Bad Wünnenberg
(51° 34′ N, 8° 43′ O51.570621558.71367097)
Gesamtlänge: 112,8 km
  davon in Betrieb: 80,8 km
  davon in Bau: 22,7 km
  davon in Planung: 9,3 km

Bundesland:

Ausbauzustand: vierstreifig
Die A 33 bei Hövelhof
Die A 33 bei Hövelhof

Die Bundesautobahn 33 (Abkürzung: BAB 33) – Kurzform: Autobahn 33 (Abkürzung: A 33) – verbindet die Bundesautobahn A 30 im Norden mit der A 44 im Süden und bedient damit die Relationen Niederlande/NordwestdeutschlandSachsen/Thüringen.

Verlauf[Bearbeiten]

Die A 33 beginnt östlich von Osnabrück in Belm als zweispurige Schnellstraße, die von der B 51 abzweigt. Im Bereich des Osnabrücker Stadtteils Schinkel geht die Straße an der Anschlussstelle Osnabrück-Schinkel dann in die eigentliche A 33 über. Etwas später kreuzt sie die A 30 im Autobahnkreuz Osnabrück-Süd und verläuft dann entlang der Orte Georgsmarienhütte, Hilter am Teutoburger Wald, Bad Rothenfelde und Dissen am Teutoburger Wald. In Richtung Bielefeld fahrend befinden sich in Höhe Borgloh/Kloster Oesede und kurz vor Hilter markante Steigungen und vor Dissen ein starkes Gefälle. Der nördliche Teil der A 33 endet dann vorläufig nach einer Länge von etwa 25 Kilometern bei Borgholzhausen an der B 476. Ab hier muss man sich besonders in Halle (Westf.) auf Staus und zähfließenden Verkehr einstellen, denn die zwischen Borgholzhausen und Bielefeld noch nicht durch die A 33 ersetzte B 68 ist häufig nicht in der Lage, den Verkehr aufzunehmen.

Ab dem Kreuz der A 33 mit dem Ostwestfalendamm, welches etwa 19 Kilometer südöstlich vom Borgholzhausener Ausbauende gelegen ist, wurde der südliche Teil der Autobahn bereits fertiggestellt. Hier führt die Autobahn an Bielefeld-Brackwede vorbei, weiter über das Kreuz Bielefeld, das die A 33 mit der A 2 verknüpft, über die Orte Bielefeld-Sennestadt, Schloß Holte-Stukenbrock, den Truppenübungsplatz Senne und Hövelhof Richtung Paderborn. Dort führt die auf einem Wall liegende Autobahn zwischen den Ortsteilen Elsen im Westen und Schloß Neuhaus im Osten hindurch und an Paderborn selbst vorbei. Danach tritt sie in die Paderborner Hochfläche ein, passiert Borchen – hier befinden sich markante Steigungen – und kreuzt schließlich am Autobahnkreuz Wünnenberg-Haaren die A 44 (Dortmund-Kassel). Dort endet die A 33 und geht nahtlos in die B 480 über, die über Brilon weiter in das Sauerland führt.

Besonderheiten[Bearbeiten]

Zwischen den Anschlussstellen Dissen/Bad Rothenfelde und Dissen-Süd befindet sich ein rund 700 Meter langer Lärmschutztunnel. Die A 33 wurde hier in Troglage gebaut und anschließend eingehaust.

Planungen[Bearbeiten]

Geschichte und Ausbau[Bearbeiten]

Bereits in Karten aus dem Jahr 1937 sind Planungen einer Schnellstraße zwischen Osnabrück und Bielefeld mit Weiterführung zur heutigen A 44 (Dortmund–Kassel) zu erkennen. Anfang der 1960er Jahre gab es schließlich erste konkrete Planungen als Ersatzbundesstraße 68 (EB 68).[3] Die Linienbestimmung für das Vorhaben erfolgte in Teilabschnitten. So wurde die Strecke von der B 61 bei Bielefeld bis zur Landesgrenze mit Niedersachsen am 19. September 1968 in der Linie bestimmt. Die Linienbestimmung für den Abschnitt von der B 61 bis zur A 2 im Stadtgebiet Bielefeld erfolgte am 23. März 1973.[4] Im Bedarfsplan des Gesetzes über den Ausbau der Bundesfernstraßen in den Jahren 1971 bis 1985 vom 30. Juni 1971[5] gliederte sich der später im Wesentlichen als A 33 bezeichnete Streckenzug in folgende Vorhaben:[6]

  • B 68 Hesepe bei Bramsche (Bundesstraße 218) - Wallenhorst - Haste (vierstreifig, Dringlichkeitsstufe I)
  • B 68 Nordumgehung Osnabrück (Haste - Dodesheide - Belm/Bundesstraße 51; vierstreifig, Dringlichkeitsstufe II)
  • B 68 Ostumgehung Osnabrück (B 51 - Kreuz Osnabrück-Süd; vierstreifig, Dringlichkeitsstufe I)
  • B 68/B 68n Kreuz Osnabrück-Süd - Bielefeld/B 61 (vierstreifig, Dringlichkeitsstufe II)
  • B 68n Bielefeld/B 61 - Paderborn-Elsen (vierstreifig, Dringlichkeitsstufe I)
  • B 1n Paderborn-Elsen - Paderborn-Zentrum (vierstreifig, Dringlichkeitsstufe I)
  • B 480 Paderborn-Zentrum - Kreuz Wünnenberg/Haaren (vierstreifig, Dringlichkeitsstufe I)

1971 erfolgte die Zusammenfassung dieser Vorhaben zu einem einheitlichen Streckenzug einer Bundesautobahn, die die interne Bezeichnung „Autobahn 218“ erhielt.[7]

Mit der Neustrukturierung und neuen Nummerierung des Netzes der Bundesautobahnen, die mit Wirkung ab 1. Januar 1975 eingeführt wurde, erhielt das Projekt die neue Bezeichnung „Bundesautobahn 33“. Zudem war im Raum Osnabrück eine modifizierte Trasse vorgesehen, die von Hesepe über Bramsche führend bei Wallenhorst von der Trasse der B 68 abzweigen, die A 1 einige Kilometer nördlich der AS Osnabrück-Nord kreuzen und Osnabrück auf einer weiter nördlich gelegenen Trasse umgehen sollte.[8]

Das Gesetz zur Änderung des Gesetzes über den Ausbau der Bundesfernstraßen in den Jahren 1971 bis 1985 vom 5. August 1976[9] ließ die geplante Trassierung unverändert, doch wurde die Dringlichkeit des Vorhabens neu bewertet:

  • Hesepe - Osnabrück-Ost (B 51): weiterer Bedarf
  • Osnabrück-Ost (B 51) - Kreuz Osnabrück-Süd: laufendes Vorhaben
  • Kreuz Osnabrück-Süd - Harderberg: einbahnig in Dringlichkeitsstufe Ia, 2. Fahrbahn: weiterer Bedarf
  • Harderberg - Dissen-Süd: einbahnig in Stufe Ib, 2. Fahrbahn: weiterer Bedarf
  • Dissen-Süd - Bielefeld (B 61): weiterer Bedarf
  • Bielefeld (B 61) - Schloß Holte: Stufe Ia
  • Schloß Holte - Paderborn-Sennelager: Stufe Ib
  • Paderborn-Sennelager - Paderborn-Elsen: laufendes Vorhaben
  • Paderborn-Elsen - Paderborn-Zentrum: Stufe Ia
  • Paderborn-Zentrum - Borchen: 1. Fahrbahn in Stufe Ia, 2. Fahrbahn in Stufe Ib
  • Borchen - AK Wünnenberg/Haaren: 2. Fahrbahn in Stufe Ib

Mit dem zweiten Gesetz zur Änderung des Gesetzes über den Ausbau der Bundesfernstraßen in den Jahren 1971 bis 1985 vom 25. August 1980[10] wurde die Strecke Hesepe - Bramsche - Kreuz Osnabrück-Nord gestrichen. Die Dringlichkeit der Teilabschnitte der A 33 änderte sich erneut:

  • Nordumgehung Osnabrück (bis B 51): Stufe II
  • Osnabrück-Ost (B 51) bis Harderberg: laufendes Vorhaben
  • Harderberg - Steinhagen: Stufe I
  • Steinhagen - Bielefeld (B 61): Stufe II
  • Bielefeld (B 61) - Stukenbrock/Senne: Stufe I
  • Stukenbrock/Senne - Kreuz Wünnenberg/Haaren: laufende Vorhaben oder bereits fertiggestellt

Im dritten Gesetz zur Änderung des Fernstraßenausbaugesetzes vom 21. April 1986[11] blieb der Abschnitt Hesepe - Kreuz Osnabrück-Nord gestrichen. Die Dringlichkeit wurde nunmehr wie folgt eingestuft:

  • Nordumgehung Osnabrück: weiterer Bedarf
  • Harderberg - Borgholzhausen: laufendes Vorhaben
  • Borgholzhausen - Kreuz Bielefeld (A 2): vordringlicher Bedarf
  • Kreuz Bielefeld - Kreuz Wünnenberg/Haaren: laufende Vorhaben oder bereits fertiggestellt

Das Vierte Gesetz zur Änderung des Fernstraßenausbaugesetzes vom 15. November 1993[12] brachte keine Veränderungen in Trassierung und Einstufung der Dringlichkeit.

Im Bundesverkehrswegeplan 2003 verblieb es bei der geplanten Trasse, jedoch wurden alle Bauabschnitte dem vordringlichen Bedarf zugeordnet.

Am 5. Dezember 2012 wurde ein rund sechseinhalb Kilometer langes Teilstück von der A 2 (Kreuz Bielefeld) bis zur B 61 (Ostwestfalendamm/Gütersloher Straße) im südlichen Bielefeld für den Verkehr freigegeben. Die Bauzeit betrug fünfeinhalb Jahre und damit zwei Jahre länger als ursprünglich geplant.[13]

Die verbleibende Lücke zwischen Borgholzhausen und dem Kreuz der A 33 mit der B 61 soll bis 2019Vorlage:Zukunft/In 4 Jahren geschlossen werden, da die B 68 vor allem im Stadtgebiet von Halle (Westf.) dem Verkehr nicht gewachsen ist.

Verkehrsfreigaben[Bearbeiten]

Folgende Abschnitte wurden bisher dem Verkehr übergeben:

  • Schinkel-Ost – AS Osnabrück-Lüstringen: 1966 (2 km als B 51, 1. Fahrbahn)
  • AS Osnabrück-Lüstringen – AS Osnabrück-Fledder: 1967 (1,9 km als B 51, 1. Fahrbahn)
  • AS PB-Paderborn-Sennelager – AS PB-Schloß Neuhaus: 1980 (4,7 km)
  • AS PB-Schloß Neuhaus – AS Paderborn-Zentrum: 1981 (4,2 km)
  • Schinkel-Ost (B 51) – AS Harderberg: 1983 (7,4 km), davon 3,9 km durch Ergänzung der 2. Fahrbahn
  • AS Stukenbrock-Senne – AS PB-Sennelager: 1983 (8,1 km)
  • Südlich AS Borchen - AK Wünnenberg-Haaren: 1983 (6,3 km)
  • AS Harderberg – AS Borgloh/Kloster Oesede: 1986 (4,3 km)
  • AS Borgloh/Kloster Oesede – AS Hilter: 1988 (6,7 km)
  • AS Paderborn-Zentrum – südlich AS Borchen: 1989 (7,5 km)
  • AS Schloß Holte-Stukenbrock – AS Stukenbrock-Senne: 1990 (7,8 km)
  • AK Bielefeld – AS Schloß Holte-Stukenbrock: 1993 (6,0 km)
  • AS Hilter – AS Dissen/Bad Rothenfelde: 1996 (3,3 km)
  • AS Dissen/Bad Rothenfelde – AS Dissen-Süd: 2001 (3,4 km)
  • AS Dissen-Süd – Borgholzhausen: 2001 (3,8 km)
  • AS Bielefeld-Zentrum – AK Bielefeld: 2012 (6,5 km)

Lückenschluss zwischen Bielefeld und Borgholzhausen[Bearbeiten]

Der Lückenschluss zwischen dem Kreuz A 33/B 61 im südlichen Bielefeld und Borgholzhausen erfolgt in zwei Abschnitten.

Bau zwischen Bielefeld (B 61) und Steinhagen/Halle[Bearbeiten]

Kreuz Bielefeld im Umbau

Für den Abschnitt zwischen Bielefeld und Steinhagen gibt es seit Juni 2007 einen Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung Detmold. Eine Klage von neun Anwohnern der Trasse gegen den Bau wies das Bundesverwaltungsgericht, das seit einer Gesetzesänderung im Dezember 2006 erst- und letztinstanzlich für Klagen im Zusammenhang mit bestimmten großen Infrastrukturprojekten zuständig ist, im August 2009 als unbegründet ab.[14] Der erste Spatenstich erfolgte am 25. September 2009. Als Bauzeit wurden zunächst drei Jahre kalkuliert, wahrscheinlich erfolgt die Verkehrsfreigabe erst Mitte 2017.[15] Die Kosten des 7,9 Kilometer langen Teilstücks sollen rund 90 Millionen Euro betragen.[16]

Abschnitt zwischen Steinhagen/Halle und Borgholzhausen[Bearbeiten]

Für den Abschnitt zwischen Halle und Borgholzhausen gibt es seit Juni 2011 einen Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung Detmold[17], der Baubeginn war am 17. Dezember 2012.

Verzögernd bei der Planung dieses Abschnitts hat sich vor allem das Naturschutzgebiet Tatenhauser Wald ausgewirkt, das unter die EG-FFH-Richtlinie fällt. Nach der Entdeckung einer Bechsteinfledermaus-Kolonie im Dezember 2010 im Bereich Casum bei Borgholzhausen verzögerte sich die Planung weiter.[18] Am 12. Oktober 2011 reichten die Umweltverbände aus Ostwestfalen-Lippe – offiziell vertreten durch den nordrhein-westfälischen Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland – Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss ein, da wesentliche Bedingungen des Natur- und Artenschutzes nicht ausreichend berücksichtigt seien.[19] Weitere Klagen, etwa von Anwohnern, wurden aber nicht erhoben.[20] Die Klage wurde im Oktober 2012 vor dem Bundesverwaltungsgericht verhandelt und am 6. November 2012 abgewiesen.[21]

Während der Zeitpunkt des Baubeginns aufgrund von Unklarheiten bezüglich der Finanzierung einige Zeit lang ungewiss war und eine Verschiebung um mehrere Jahre drohte[22], erklärte der Verkehrsminister des Landes Nordrhein-Westfalen Voigtsberger am 3. Januar 2012, dass die Finanzierung dieses Abschnitts nach Auskunft des Bundesverkehrsministeriums gesichert sei.[23]

Die Kosten für den 12,6 Kilometer langen Abschnitt belaufen sich auf etwa 140 Millionen Euro[24], davon über 30 Millionen für Natur-, Umwelt- und Artenschutzmaßnahmen.[25] Der östliche Teil zwischen Steinhagen (Anschlussstelle Halle-Künsebeck) und Halle wird frühestens 2018Vorlage:Zukunft/In 3 Jahren fertiggestellt sein[26], für den gesamten Abschnitt bis Borgholzhausen wird mit einer Bauzeit von mindestens sechs Jahren gerechnet, sodass der endgültige Lückenschluss zwischen Bielefeld und Borgholzhausen zurzeit ungefähr 2019Vorlage:Zukunft/In 4 Jahren zu erwarten ist.

Weiterbau bis zur A 1[Bearbeiten]

Im Norden Osnabrücks soll die A 33 vom Ausbauende in Osnabrück-Schinkel bis zur A 1 verlängert werden. Das Verfahren wird von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr – Geschäftsbereich Osnabrück – betrieben.

Die zurzeit favorisierte Trasse soll fast ausschließlich durch landwirtschaftlich genutzte Gebiete und Wälder verlaufen. Zwischen dem derzeitigen Ende in Schinkel und dem Autobahndreieck mit der A 1 sollen zwei neue Anschlussstellen in Belm und bei der Ortschaft Icker entstehen. Mit dem zu erwartenden Lückenschluss zwischen Bielefeld und Borgholzhausen ist auf der gesamten A 33 eine weitere Zunahme des Verkehrs zu erwarten, sodass der Lückenschluss zur A 1 für nunmehr besonders dringlich erachtet wird.

Bau zwischen Osnabrück-Schinkel und Belm[Bearbeiten]

Im November 2010 erließ die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr einen Planfeststellungsbeschluss für den Teil der Verlängerung der A 33 vom derzeitigen Autobahnende in Osnabrück-Schinkel bis Belm.[27] Dieser Abschnitt wurde dem Planfeststellungsverfahren zum Neubau der Ortsumgehung Belm (B 51) zugeschlagen. Der Planfeststellungsbeschluss ist unanfechtbar, sodass der Baufortschritt von der Finanzierung durch Mittel aus dem Bundeshaushalt abhängt. Die Trassenbestimmung erfolgte am 17. Dezember 2012.[28] Im Januar 2013 wurde der Bau mit Vorbereitungsmaßnahmen begonnen, der offizielle erste Spatenstich für die 2,2 km lange Strecke erfolgte am 17. Juni 2013.[1]

Lückenschluss zwischen Belm und der A 1[Bearbeiten]

Für den Abschnitt zwischen Belm und der A 1 wurde im Januar 2008 auf Antrag der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr vom Landkreis Osnabrück ein Raumordnungsverfahren eingeleitet, das das Planfeststellungsverfahren vorbereiten soll. Im Januar 2009 wurde es mit der landesplanerischen Feststellung der Vorzugsvariante abgeschlossen. Im Mai 2009 beantragte die Landesbehörde beim Bundesverkehrsministerium die Durchführung des Trassenbestimmungsverfahrens, das im Dezember 2012 mit der Trassenbestimmung abgeschlossen wurde.[29]

Dieser Teilabschnitt soll 9,3 km lang werden und auf etwa 2,4 km Länge durch von der FFH-Richtlinie geschützte Wälder verlaufen, was die Planung verzögert.

Vor allem Umweltverbände kritisieren die Planungen für den Weiterbau. Ein langer Rechtsstreit ist dennoch unwahrscheinlich, da Klagen gegen einen Planfeststellungsbeschluss nur vor dem Bundesverwaltungsgericht möglich wären. Der Baubeginn des nördlichsten Abschnitts der A 33 ist derzeit frühestens im Jahr 2019 zu erwarten.[30]

Der Kreuzungspunkt der A 33 mit der A 1 wird bei Fertigstellung zwischen den Anschlussstellen Bramsche und Osnabrück-Nord liegen. Dem Autobahndreieck wird auf der A 1 die Nummer 69 zugeteilt werden. Dies wurde zum Zeitpunkt der Nummernvergabe für die Anschlussstellen schon berücksichtigt: Die Anschlussstelle Bramsche der A 1 hat die Nummer 68 und der darauf folgenden Anschlussstelle Osnabrück-Nord wurde die Nummer 70 zugeteilt.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bundesautobahn 33 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Weblinks zum Lückenschluss zwischen Bielefeld und Borgholzhausen[Bearbeiten]

Weblinks zum Weiterbau zur A 1[Bearbeiten]

  • Bürgerdialog A 33 Nord Webseite des Landes Niedersachsen u. a. mit Planungsdetails und Pro-/Contra-Argumenten
  • Projektseite der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
  • Stoppt A33 Nord Aktionsbündnis gegen den Bau der A 33-Nord

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr: Ortsumgehung Belm im Zuge der A 33/ B 51. Erster Spatenstich am 17. Juni 2013. 13. März 2014, abgerufen am 13. März 2014.
  2. Sandra Dorn: Erste Brücke für A33/Belmer Umgehung entsteht. Neue Osnabrücker Zeitung, 1. August 2013, abgerufen am 13. März 2014.
  3. Westfalen Blatt: Hunderte Gäste erwartet. Erster A 33-Spatenstich beginnt um 16.30 Uhr – Alte Autobahnkarte von 1937 aufgetaucht. 17. Dezember 2012, abgerufen am 17. Dezember 2012.
  4. Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld: Chronologie des A33-Lückenschlusses zwischen Bielefeld und Niedersachsen. Abgerufen am 23. November 2013 (PDF; 79 kB).
  5. Bundesgesetzblatt Jg. 1971, Teil I, S. 873
  6. Bauleistungen auf Bundesfernstraßen im Jahre 1972. Ausbau der Bundesfernstraßen in den Jahren 1971 bis 1985. Anlage zum Straßenbaubericht 1972. Bundesminister für Verkehr Abt. Straßenbau, abgerufen am 31. März 2013 (Kartenausschnitt).
  7. Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld: Chronologie des A33-Lückenschlusses zwischen Bielefeld und Niedersachsen. Abgerufen am 23. November 2013 (PDF; 79 kB).
  8. Struktur und Numerierung der Bundesautobahnen. Vorgesehenes Gesamtnetz. Bundesminister für Verkehr Abt. Straßenbau, 15. Juni 1974, abgerufen am 18. September 2013 (Kartenausschnitt).
  9. Bundesgesetzblatt Jg. 1976, Teil I, S. 2093
  10. Bundesgesetzblatt Jg. 1980, Teil I, S. 1614
  11. Bundesgesetzblatt Jg. 1986, Teil I, S. 537
  12. Bundesgesetzblatt Jg. 1993, Teil I, S. 1877
  13. http://www.westfalen-blatt.de/nachricht/2012-12-05-owl-waechst-zusammen/613/
  14. Pressemitteilung des BVerwG vom 12. August 2009
  15. Westfalen-Blatt: 2017 ist die Trasse fertig, Abruf: 25. Mai 2014
  16. nw-news.de vom 25. September 2009 Erster Spatenstich für Teilstück der A 33
  17. Pressekonferenz zum „Planfeststellungsverfahren A 33 Abschnitt 7.1 Halle/Borgholzhausen“ (PDF-Datei; 2,9 MB)
  18. T-Online Fledermaus-Kolonie verzögert Ausbau der A 33, Abruf: 20. November 2011
  19. nw-news.de vom 12. Oktober 2011 Umweltverbände klagen gegen A-33-Lückenschluss, Abruf: 12. Oktober 2011
  20. die-glocke.de vom 27. Oktober 2011 Keine weitere Klage gegen Lückenschluss, Abruf: 20. November 2011
  21. Aktionsbündnis A 33 sofort
  22. Stefanie Adomeit: Staatssekretär: Endgültiger Lückenschluss für A 33 zwischen Borgholzhausen und Halle schon 2012. Nicht jeder glaubt die frohe Botschaft. Neue Osnabrücker Zeitung (noz.de), 29. Dezember 2011, abgerufen am 29. Dezember 2011.
  23. Verkehrsminister Voigtsberger: Grünes Licht für Lückenschluss der A 33
  24. nw-news.de vom 17. Dezember 2012 Erster Spatenstich an der letzten A 33-Lücke, Abruf: 17. Dezember 2012
  25. nw-news.de vom 17. Januar 2012 A-33-Lückenschluss braucht Zeit: Bauzeit werde sechs Jahre dauern, Abruf: 17. Januar 2012
  26. Straßen.NRW: A 33, Bauabschnitte 6 und 7.1, Bericht zum Baufortschritt. 30. September 2014, abgerufen am 7. November 2014.
  27. Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Planung und Bau der Ortsumgehung Belm im Zuge der A 33/B 51
  28. Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Lückenschluss der Autobahn 33 mit der A 1
  29. NOZ Interview mit Bundesverkehrsminister Ramsauer
  30. Bürgerdialog A 33 Nord: Planungsstand. Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, abgerufen am 17. März 2014.

52.1294848.173828Koordinaten: 52° 7′ 46″ N, 8° 10′ 26″ O