Doctor Who

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Seriendaten
Deutscher Titel Doctor Who
Originaltitel Doctor Who
Doctor Who logo 2012 background.svg
Produktionsland Großbritannien
Originalsprache Englisch
Jahr(e) Klassische Serie: 1963–1989
Fernsehfilm: 1996
Neue Serie: 2005–
Länge 1963–1984, 1986–1989: 25 Minuten,
1985 und seit 2005: 45 Minuten,
Specials: 50 bis 75 Minuten
Episoden Insgesamt 804+ in 34 Staffeln,
Klassische Serie:
26 Staffeln, 695 Episoden,
6 Episoden erst später auf Video veröffentlicht
4 Fernsehsonderausstrahlungen
Fernsehfilm: 1 Episode
Neue Serie:
8 Staffeln, 108+ Episoden,
7 Fernsehsonderausstrahlungen
Genre Science-Fiction, Drama
Titelmusik Ron Grainer
Idee Sydney Newman
(Donald Wilson, Cecil Edwin Webber, Anthony Coburn, David Whitaker, Verity Lambert)
Musik Murray Gold (Neue Serie)
Erstausstrahlung 23. November 1963 auf BBC One
Deutschsprachige
Erstausstrahlung
22. November 1989[1] auf RTL plus
Besetzung

Der Doktor

(Darsteller früherer Doktor-Inkarnationen)
Begleiter

(Frühere Begleiter)

Synchronisation
Episodenliste
Peter Capaldi, seit Dezember 2013 der aktuelle 12. Doktor, 2009.

Doctor Who ist eine britische Science-Fiction-Fernsehserie, die von der BBC produziert wird. Die Serie wurde von 1963 bis 1989 durchgehend ausgestrahlt, seit 2005 wird sie in einer Neuauflage fortgesetzt. Doctor Who handelt von einem mysteriösen Zeitreisenden, der nur als ‚der Doktor‘ bekannt ist. Er reist mit seinen Begleitern in der Zeit-Raum-Maschine TARDIS, die von außen wie eine alte Polizei-Notrufzelle aussieht und wird dabei in verschiedene Abenteuer verwickelt. Der Erste Doktor wurde von William Hartnell verkörpert, aktuell spielt Peter Capaldi den Zwölften Doktor.

Doctor Who hat als die bisher am längsten laufende und erfolgreichste Science-Fiction-Fernsehserie einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde.[2][3] Die Serie ist ein wichtiger Teil der britischen Popkultur,[4] gilt vor allem in Großbritannien als Kult-Fernsehserie und nahm Einfluss auf Generationen britischer Fernsehproduzenten, die mit Doctor Who aufwuchsen. Die Serie erhielt Preise sowohl von Kritikern als auch von den Zuschauern, einschließlich der BAFTA-Auszeichnung für die beste Drama-Serie 2006, und gewann seit 2005 fünfmal in Folge den National Television Award in der Kategorie Drama.[5]

Veröffentlichung[Bearbeiten]

Erstveröffentlichung[Bearbeiten]

Doctor Who wurde zum ersten Mal am 23. November 1963 ausgestrahlt. Die erste Folge hieß An Unearthly Child und gehörte zu einer aus vier Teilen bestehenden Geschichte. Im Laufe der nächsten Jahre wurden bis 1989 insgesamt 700 Episoden der Serie in 26 Staffeln ausgestrahlt. Seit April 2005 werden auf BBC neue Staffeln gesendet, die auf den Ereignissen der klassischen Serie aufbauen. Bisher gibt es von der neuen Serie 102 Folgen in sieben Staffeln (plus diverse Specials).

Zwischen 1989 und 2005 entstanden unzählige Bücher, Hörspiele sowie einige Sondersendungen und 1996 auch ein Fernsehfilm. Mit den seit 2005 laufenden neuen Folgen hält diese den Rekord, die am längsten laufende Science-Fiction-Serie der Welt zu sein.[6] Die Titelmusik zur Serie schrieb Ron Grainer. Der bekannteste Drehbuchautor der neuen Folgen ist Russell T Davies. Seit 2010 zeichnet Steven Moffat für die Serie verantwortlich,[7] der in der Davies-Ära mit den Hugo-prämierten The Empty Child/The Doctor Dances,[8] Girl in the Fireplace[9] und 2008 für Blink[10] einige der besten Scripts beigetragen hatte.

Ein Großteil der Serienfolgen ist auf VHS, DVD und Blu-Ray in Großbritannien erhältlich, ein Teil der alten Folgen der klassischen Serie jedoch nur als Tonspur auf CD.

Doctor Who in Deutschland[Bearbeiten]

Das ZDF hatte 1968 einen Ankauf von Doctor Who geprüft. Die Serienkommission des Senders traf jedoch nach Sichtung von The Ice Warriors (5.11–5.16) einstimmig die Entscheidung, keine Empfehlung zum Lizenzerwerb auszusprechen. Neben Dekor und Kostümen wurden auch die Bücher der Serie bemängelt.[11]

Vor der ersten Fernsehausstrahlung durch einen deutschen Sender gab es verschiedene Folgen von Doctor Who als Kinderbuch vom Franz Schneider Verlag, erschienen ab ca. 1970. Ab dieser Zeit wurde Doctor Who in Deutschland vom britischen Militärsender BFBS ausgestrahlt und war damit in Teilen Nord- und Westdeutschlands und in Berlin zumindest auf Englisch zu empfangen.

Doctor Who wurde im deutschen Fernsehen zum ersten Mal am 22. November 1989 ausgestrahlt. RTL plus begann die Ausstrahlung mit dem siebten und damals neuesten Doktor. Als nur zwei Wochen später die Serie nach der letzten Folge von Survival am 6. Dezember 1989 in England (vorerst) eingestellt wurde und somit für die Ausstrahlung lediglich Material von drei Staffeln zur Verfügung stand, bedeutete das den recht schnellen Serientod für Doctor Who in Deutschland. RTL sendete zu späteren Zeitpunkten mehrmals Wiederholungen, teilweise nur in den samstägigen Nachtstunden, und gab die Rechte danach an den Sender VOX ab, der dann zusätzlich zum 7. Doktor auch den 6. erwarb und synchronisierte. Gezeigt wurden in deutscher Sprache auch weitere Teile, zum Beispiel Die fünf Doktoren (The Five Doctors). Der Fernsehfilm von 1996 ist in deutscher Sprache als VHS-Video erhältlich.

Mit dem 26. Januar 2008 begann die Ausstrahlung der neuen Folgen des neunten und zehnten Doktors auf dem Sender ProSieben. Bis zum 9. Februar wurden die ersten sechs Episoden der 1. Staffel (bzw. der 27. Staffel bei durchgängiger Zählweise) jeweils samstags am frühen Nachmittag in gekürzter Fassung ausgestrahlt und danach wegen geringer Einschaltquoten vorzeitig aus dem Programm genommen. Ab dem 13. April 2008 wurde die Serie auf einem neuen Sendeplatz am späten Sonntag Nachmittag fortgesetzt. Am 31. August strahlte der Sender die letzte Folge der 2. Staffel aus. Beide Staffeln wurden parallel zur Ausstrahlung auf DVD veröffentlicht und sind über die ProSiebenSat.1 Media-Tochter Maxdome im Internet abrufbar. Eine weitere Ausstrahlung bei ProSieben ist nicht geplant.

Ab dem 21. Dezember 2011 wurden neue Folgen beginnend mit der 5. Staffel und dem elften Doktor über den Pay-TV-Sender FOX ausgestrahlt.[12] Nach der Ausstrahlung der fünften und sechsten Staffel begann FOX ebenfalls mit der Ausstrahlung der siebten Staffel im Winter 2012; zusätzlich hatte man sich die Rechte an den zuvor übersprungenen Staffeln 3 und 4 gesichert und mit einer Ausstrahlung am 12. September 2012 begonnen.[13][14]

Wer ist „der Doktor“?[Bearbeiten]

Zur Person des Doktors[Bearbeiten]

Den Doktor umgibt zu Anfang ein Geheimnis. Man erfährt zunächst nicht mehr über ihn, als dass er eine Enkelin namens Susan hat, die ihn als Companion auf seinen Reisen begleitet, und dass er eine Zeit-Raum-Maschine besitzt, die sich TARDIS (ein Akronym für „Time And Relative Dimension(s) In Space“, übersetzt „Zeit und relative Dimension(en) im Raum“ [in der deutschen Synchronisation mitunter als Backronym für „Trips aufgrund relativer Dimensionen im Sternenzelt]) nennt. Sie ist von innen wesentlich größer als es von außen den Anschein hat. Meist funktioniert sie nicht richtig, so geht bereits in der erste Folge die Tarnvorrichtung, welche die äußere Erscheinung an die Umgebung anpassen soll, kaputt, so dass die TARDIS permanent wie eine altmodische englische Polizei-Notrufzelle aussieht. Zudem scheint sich die Wahl der Reiseziele der Kontrolle des Doktors zu entziehen, so dass man eher willkürlich irgendwo landet. Der erste Doktor kann in seiner TARDIS nicht nur Zeitreisen unternehmen, sondern auch mit einem Zeitfernsehgerät durch die Zeit schauen. Mit diesem rezipiert er u. a. seine Lieblingsband, die Beatles. Um nicht zu einsam zu sein, reist der Doktor in seiner TARDIS oftmals mit ausgewählten Begleitern. Die erste Begleiterin war seine 15-jährige Enkelin Susan Foreman. Später sind es unterschiedliche Personen, die dem Doktor zunächst zufällig begegnen, mit ihm ein Abenteuer durchleben und sich ihm dann für seine Reisen anschließen. Dabei helfen sie ihm, seine nicht ungefährlichen Abenteuer heil (oder beinahe heil) zu überstehen. Über die Jahre hinweg waren dies vor allem Menschen von der Erde, aber auch der Roboterhund K-9 oder menschlich aussehende Reisende von fernen Planeten.

Im Laufe der Serie wird bekannt, dass der Doktor selbst zu einer außerirdischen Spezies gehört, die Timelords genannt wird und vom Planeten Gallifrey stammt. Dazu wird enthüllt, dass der Doktor, wie alle Timelords, die Fähigkeit hat, sich zu „regenerieren“, wenn er tödlich verwundet wird – das aber insgesamt nur zwölfmal. Hierbei handelt es sich aber nur um die reguläre Anzahl. So wurde manchen Timelords auch bereits ein weiterer Regenerationszyklus gewährt. Die Wiedergeburten waren oft äußerst unangenehm für den Doktor. Sie sind oft mit vorübergehenden Störungen wie Gedächtnisverlust oder Verwirrung verbunden, was seine Gegner durchaus ausnutzten. Zudem verändert sich dabei sein Aussehen gravierend sowie auch sein Charakter. Je nach Regeneration hat der Doktor einen eher ernsten, dunklen oder humorvollen Einschlag. Der Vorgang der Regeneration erlaubte es, die Serie ohne merkliche grundlegende Änderungen im Konzept über 50 Jahre weiterzuführen. Die Produzenten der Serie konnten den jeweiligen Hauptdarsteller notfalls auswechseln. Bis heute haben – wenn man Parodien nicht mitzählt – insgesamt elf verschiedene Schauspieler den Doktor in der Serie dargestellt. Zählt man die Kinofilme noch hinzu, sind es sogar zwölf. Mit dem 1996er Fernsehfilm Doctor Who um den achten Doktor wird enthüllt, dass der Doktor – obwohl anatomisch in Sachen zwei Herzen, Lebenserwartung und Regenerationsfähigkeit einem Timelord entsprechend – ein Hybrid, d. h. halb Timelord, halb Mensch ist.

Bei seinen Reisen durch Raum und Zeit trifft der Doktor auf viele feindlich gesinnte außerirdische Spezies. Unter diesen gibt es einige Dauergegner, gegen die der Doktor in vielen seiner Inkarnationen immer wieder antreten muss: Darunter die Daleks, die sich für die am höchsten entwickelte Spezies des Universums halten und alle anderen ausrotten wollen; die Cybermen, die glauben, dass alle Wesen von ihnen technisch aufgerüstet und emotionsfrei gemacht werden müssten, sowie andere Timelords namens der Master und die Rani.

Zum Namen des Doktors[Bearbeiten]

Wie der Doktor mit echtem bürgerlichen Namen heißt, ist bis heute sein größtes Geheimnis. Er stellt sich stets als „der Doktor“ (bzw. „the Doctor“) vor, woraufhin oftmals die Frage kommt, welche der Serie ihren Titel gibt: „Doktor wer?“ (englisch: „Doctor who?“). Manchmal folgt darauf die Erwiderung „Ja, genau“ (Original: yes, quite right). Er selbst stellt sich jedoch nie als Doktor Who vor, obgleich die Figur etwa 20 Jahre im Abspann so bezeichnet wurde. Zuletzt geschah dies in der ersten Staffel der neuen Serie. Seit der zweiten Staffel wird die Figur jedoch (wieder) als The Doctor (der Doktor) angegeben. Der Doktor verbirgt seinen Namen aus bisher noch unbekannten Gründen. Angedeutet wurde lediglich, dass ihm sein echter Name unangenehm ist bzw. er ihn selbst nicht hören mag. In der Folge 2.04 The Girl in the Fireplace (dt. Titel: Das Mädchen im Kamin) stellt Mademoiselle de Pompadour, nachdem sie in den Gedanken des Doktors gelesen hat, fest: „Es ist mehr als nur ein Geheimnis“. In der Folge 4.08 Silence in the Library entschuldigt sich seine (zukünftige) Begleiterin Professor River Song dafür, ihm seinen Namen ins Ohr zu flüstern. Nachdem sie dies getan hat, zeigt sich der Doktor sichtlich erschüttert, bevor er sich wieder besinnt und an der Rettung der Protagonisten arbeitet. Wenn der Doktor einmal nicht umhinkommt, mit einem tatsächlichen Namen aufzutreten, nennt er sich in der Serie selbst John Smith (so z. B. in The Empty Child [dt. Titel: Das leere Kind] 1.09 und School Reunion [dt. Titel: Klassentreffen] 2.03) − ein Name, den er extra wählt, weil er die Kombination aus den im Englischen häufigsten (Männer-)Vor- und Nachnamen darstellt (etwa so wie im Deutschen Schmidt), wodurch seine Identität nur äußerst schwierig zu überprüfen ist.

Es war darüber hinaus lange nicht ganz klar, wieso der Doktor anstatt eines normal scheinenden Alias wie seine Enkelin Susan ausgerechnet „der Doktor“ als Namen(sersatz) führt. Allein hinsichtlich der Frage, ob bzw. in welchem Fachgebiet er überhaupt einen Doktortitel habe, gab es im Laufe der Serie vermeintlich widersprüchliche Angaben. So erklärte der Doktor zunächst, kein Doktor der Medizin zu sein, gab aber später an, bei den bekannten Chirurgen Joseph Lister und Joseph Bell studiert zu haben, und der zweite Doktor erwähnte im Handlungsstrang The Moonbase (4.23–4.26), dass er im 19. Jahrhundert in Glasgow auf einen medizinischen Abschluss hin studiert habe. Zudem zeigt der Doktor im Laufe der Serie sehr gute medizinische Kenntnisse. In der fortgeführten Serie ab 2005 führt der zehnte Doktor stets ein Stethoskop in einer seiner Jackentaschen mit sich. Dies wäre jedoch auch ohne Kontinuitätswiderspruch erklärbar gewesen. Der Doktor könnte seine medizinischen Studien nicht abgeschlossen bzw. nicht in Medizin promoviert haben. Seine Kenntnisse über Anatomie und Biologie von Lebewesen könnten zudem auch von anderen Wissenschaftsdisziplinen wie Humanbiologie, Anthropologie und Pharmazie bzw. deren intergalaktischen Pendants stammen, was auch zugleich des Doktors Wissen über die (zukünftige) Evolution der Menschen und der Anatomie und Biologie anderer intergalaktischer Spezies erklären würde. Das Stethoskop verwendet er zudem regelmäßig, um durch Wände, Fenster, Türen usw. hindurchzuhorchen (vgl. 4.01 Partners in Crime).

Darüber hinaus hat der Doktor hervorragende Kenntnisse im Umgang mit und insbesondere der Reparatur aller Art von technischen Geräten, was einen ingenieurswissenschaftlichen Doktorgrad implizierte. Sein Wissen über das Raum-Zeit-Gefüge legte zudem einen Doktorgrad in Physik nahe. Im Laufe seines langen Lebens von mehreren hundert Jahren hätte er problemlos die Zeit dafür gehabt, zudem hat er mehrfach erwähnt (so z. B. im Handlungsstrang Revenge of the Cybermen, Folge 12.17–12.20), dass er Doktor vieler Wissenschaftsdiziplinen (Originalwortlaut: „a doctor of many things“) sei. Multiple Doktorgrade hätten auch nahegelegt, warum die Figur des Doktors lediglich mit „der Doktor“ statt mit seinen diversen tatsächlichen Titeln (plus [Alias-]Name) angeredet wird. Trotzdem wird angedeutet, dass der Doktor sich diese Anredeform ursprünglich nicht selbst ausgewählt hat, sondern sie von anderen verwendet wurde und er sie seitdem lediglich fortführt (um seinen Namen, warum auch immer, nicht führen zu müssen). So erklärt der elfte Doktor in der Folge 5.11 The Lodger, dass er selbst nicht wisse, warum man ihn den Doktor nenne (Originalwortlaut: „I'm the Doctor, well they call me The Doctor, I don't know why; I call me The Doctor, I still don't know why.“). Trotzdem wird wiederum angedeutet, dass hinter der Fortführung der Doktor-Anrede eine gewisse Motivation bzw. eine gezielte Symbolik stehen könnte: So sagt der Master in der Folge 3.12 The Sound of Drums, dass sie beide ihre Namen wählten [im Falle des Doktors: weiterführe] und es bezeichnend sei, dass der Doktor einen Namen führe, der so viel bedeute wie „der Mann, der Menschen hilft“ (Originalwortlaut: „the man who makes people better“).

In der 6. Staffel der Fortsetzungsserie wird ein wenig Licht in das Namens-Dunkel gebracht. In der Folge 6.7 A good man goes to war enthüllt River Song, dass die Bezeichnung „Doktor“ überall im Universum in seiner Bedeutung von diesem einen Doktor abgeleitet wurde. Die Bezeichnung auf der Erde also eben den „Mann, der Menschen hilft“ beschreibt, die Frage nach einem Doktortitel also kausal falsch herum gestellt ist. Außerdem wird mit dem Satz „Silence will fall when the question is asked“ (Deutsch etwa „Die Stille wird kommen, wenn die Frage gestellt wird“, im Englischen in Doppeldeutigkeit mit der Organisation The Silence) erneut auf die Namenlosigkeit des Doktors angespielt, denn im Staffelfinale stellt sich heraus, dass die erwähnte Frage „Doctor...Who?“ lautet.

Zum Alter des Doktors[Bearbeiten]

Hinsichtlich vieler Details der Hintergrundgeschichte des Doktors gab es im Laufe der Jahrzehnte widersprüchliche Angaben, die auf Unachtsamkeiten der jeweiligen Drehbuchautoren bzw. Produzenten zurückzuführen sind, so auch bezüglich des Alters des Doktors. So gab die zweite Inkarnation des Doktors 1967 (The Tomb of the Cybermen; Folgen 5.01–5.04) sein Alter mit etwa 450 (Erden-)Jahren an. Der vierte Doktor gab sein Alter hingegen 1975 (Pyramids of Mars; Folge[n] 13.09–13.12) bereits mit ca. 750 Jahren an. 1985 (Revelation of the Daleks, dt. Titel: Planet der Toten; Folge[n] 22.12–22.13) gab der sechste Doktor sein Alter hingegen mit 900 Jahren an. Dass des Doktors Alter innerhalb von acht bzw. zehn Jahren um 300 respektive 150 Jahre voranschreitet, ist im Hinblick auf die Kontinuität soweit noch unproblematisch, da der Doktor durch seine Zeitreisen eine beliebige Lebenszeit innerhalb eines fortlaufenden Erdenjahres absolvieren kann. Problematisch ist jedoch der umgekehrte Fall, wenn das Alter des Doktors in einer neueren Folge geringer angegeben wird als in früheren Folgen. Dies ist zwischenzeitlich mehrfach geschehen. 1987 gab der siebte Doktor in seinem ersten Abenteuer (Time and the Rani, dt. Titel: Terror auf Lakertia; Folge[n] 24.01–24.04) sein Alter mit 953 Jahren an, wohingegen der neunte Doktor sein Alter wiederum mit 900 angab. Seitdem wurde sein Alter in der Serie mehrfach genannt und dabei von 900 stets fortgezählt (4.00 Voyage of the Damned 903, 4.17/8 The End of Time 906, 5.05 Flesh and Stone 907). Die (vermeintliche) Diskontinuität wurde seither nicht in der Serie thematisiert, kann aber daher rühren, dass der neunte Doktor in der ersten Staffel zunächst nicht sein Alter mit 900 angab, sondern in 1.04 Aliens of London (dt. Titel Aliens in London) von „900 Jahre[n] in Raum und Zeit“ sprach. Erst als seine Begleiterin Rose Tyler nachfragte: „Wenn es 900 Jahre sind, …“, unterbrach er sie und sagte, dass dies dann bedeute, er sei 900 Jahre alt. Dies könnte er getan haben, um Fragen zu vermeiden, was er davor gemacht habe. Es wurde mehrfach angedeutet, dass der Doktor damals die TARDIS nahm, um vor etwas wegzulaufen. Es wird vermutet, dass bei den Hintergründen dazu auch der Grund dafür liegt, weshalb er seinen Namen streng geheim hält. Somit möchte er auch keine Fragen zu diesem Lebensabschnitt beantworten, könnte daher der Einfachheit halber diesen Irrtum nicht geklärt haben und doch älter sein als angegeben.

In einer späteren Folge 1.09 The Empty Child (dt. Titel Das leere Kind) spricht dieselbe Doktor-Inkarnation dann auch wiederum von 900 Jahren der Zeitreisen in der TARDIS („Nine hundred years of phone box travel“), anstatt von 900 als seinem Alter. Es wäre plausibel, wenn der Doktor jüngst sein Alter als der Doktor angibt, also ab da, wo er als der Doktor durch Raum und Zeit reist und er die Zeit davor nicht mit berücksichtigt. In The Tomb of the Cyberman (5.01–5.10) gibt der (zweite) Doktor sein Alter (erstmals) als 450 Jahre an. In einem der Romane wird dargelegt, dass der (erste) Doktor etwa 60 Jahre vor dem ersten Fernsehabenteuer (1.01 An Unearthly Child) die TARDIS auslieh und von seinem Heimatplaneten Gallifrey zu seinen Reisen durch Raum und Zeit aufbrach.[15] Da er seit seinem ersten Fernsehabenteuer stets menschliche Begleiter hat(te), die sich die Klinke in die Hand gaben, kann der Doktor zwischen seinem ersten Fernsehabenteuer in 1.01 An Unearthly Child und der Altersangabe von 450 Jahren (in The Tomb of the Cyberman [5.01–5.10]) nicht übermenschlich gealtert sein. Somit hat er im Alter von etwa 390 Jahren die Reisen in der TARDIS begonnen. Nach 900 Jahren des Reisens in der TARDIS (wie in 1.09 The Empty Child [dt. Titel Das leere Kind] angegeben), wäre er somit rund 1300 Jahre alt. Eine Zahl, die mit allen bisher angeführten Angaben konform ist.

Eine weitere Erklärung für die vermeintliche Diskontinuität liefert der Produzent der Serie, Steven Moffat. Er äußerte sich zu dieser Problematik dahingehend, dass er angab, der Doktor wisse sein eigenes Alter schlichtweg nicht (mehr).[16] Eine ähnliche Erklärung wurde 2008 bereits im Doktor-Who-Hörspiel Vengeance of Morbius gegeben, in dem der Doktor erklärt, er habe schon vor langer Zeit den Überblick über sein wahres Alter verloren und dass er, wenn er danach gefragt wird, großzügig abrundet und bei seiner Antwort jeweils die je nach Ort im Universum unterschiedliche Länge dessen, was man als „Jahr“ bezeichnet, mit bedenkt. In der Folge 6.01 The Impossible Astronaut erwähnt der Doktor er sei 1103 Jahre alt. Auf die Anmerkung Amy Ponds, letztes Mal sei er noch 908 gewesen, weicht er schnippisch aus, indem er erwidert, sie sei bei ihrem letzten Treffen noch einige Pfund schlanker gewesen. Einige Folgen später in 7.03 A Town Called Mercy behauptet der Doktor, dass er 1200 Jahre alt sei. Im Weihnachtsspecial 2013 gibt er sein Alter mit 1300 Jahren gegenüber Clara an. Nachdem er das Dorf Weihnachten 300 Jahre lang vor etlichen Spezies geschützt hat verbringt er noch eine unbekannte Anzahl weiterer Jahre in dem Dorf Weihnachten. Dies wird ersichtlich da der Doktor bei Claras nächsten Besuch in dem Dorf Weihnachten äußerlich noch um einiges weiter gealtert ist.Somit regeneriert der Elfte Doktor demnach im Alter von mindestens 1600 Jahren. Diese Zahl könnte allerdings durch seine in Weihnachten verbrachte Zeit noch viel höher liegen, so wurde zum Beispiel auf einem Foto das von der offiziellen Doctor Who Seite auf der Social-Media-Plattform Facebook hochgeladen wurde das Alter des Doktors mit über 2000 Jahren angegeben.

Zur Familie des Doktors[Bearbeiten]

Aus dem 1996er Fernsehfilm ist bekannt, dass der Doktor nur ein halber Timelord ist. Väterlicherseits stammt er von einem Timelord ab, mütterlicherseits von einem Menschen. Aus dem Film und einigen Folgen (bspw. dem finalen Dreiteiler der dritten Staffel) ist jedoch bekannt, dass er dennoch auf dem Heimatplaneten der Timelords Gallifrey aufwuchs.

Carole Ann Ford 1963–1964 sowie 1983 Darstellerin von Susan, der Enkelin des Doktors, 1986.

Der Doktor hat auch Nachkommen. Als Individuen bekannt sind seine zunächst 15-jährige Enkelin Susan Foreman, die verkörpert von Carole Ann Ford in der ersten und zu Beginn der zweiten Staffel der klassischen Serie die Begleiterin des 1. Doktors ist. Im Handlungsstrang The Dalek Invasion of Earth (2.04–2.09) verliebt sie sich in den jungen Freiheitskämpfer David Campbell aus dem 22. Jahrhundert. Am Ende dieses Abenteuers in der Folge 2.09 Flashpoint verbleibt sie bei ihm im 22. Jahrhundert. Im 1983er Jubiläumsspecial im Anschluss an Staffel 20 in Folge 602 The Five Doctors (dt. Titel: Die fünf Doktoren) erlebt sie noch einmal ein Abenteuer mit dem Doktor. Ähnlich wie beim Doktor ist ihr wahrer Nachname nicht bekannt. Foreman ist lediglich ein Alias, den sie sich nach dem Besitzer des Schrottplatzes, I. M. Foreman, bei dem der Doktor damals die TARDIS zu landen pflegte, gab. Sie stammt wie der Doktor vom Planeten Gallifrey, was sich u. a. darin zeigt, dass sie hervorragende Kenntnisse über Aussehen und Gepflogenheiten der Timelord-Gesellschaft hat, als sie im Anschluss an Staffel 20 in Folge 602 The Five Doctors (dt. Titel: Die fünf Doktoren) dorthin gebracht wird. Zuvor beschreibt sie Gallifrey im 1964er Handlungsstrang The Sensorites (Folgen 1.31–1.36) ziemlich genau so, wie es der 10. Doktor in der dritten Staffel tut. Bekannt ist darüber hinaus mittelbar, dass sie mütterlicherseits vom Doktor abstammt. Nachdem der Doktor mehrfach erwähnt hat, dass er Vater war (vgl. 1.09 The Empty Child [dt. Titel: Das leere Kind]), spezifiziert er diese Aussage in Folge 4.06 The Doctor's Daughter dahingehend, dass er eine Tochter hatte, die zusammen mit allen anderen Timelords im Ewigen Krieg (Time War) ausgelöscht wurde. Susan erlebte in 52 Folgen (1.01–1.42, 2.01–2.09 und Jubiläumsspecial Folge 602) Abenteuer mit dem Doktor.

Georgia Moffett 2008 Darstellerin von Jenny, der „Tochter“ des Doktors, Juni 2008.

In Folge 4.06 The Doctor's Daughter wird auch, auf nicht natürliche Weise, eine weitere Tochter des Doktors geschaffen, indem seine Hand in eine ihm bis dahin unbekannte Maschine gesteckt wird, die das genetische Material aufspaltet, neu zusammenstellt und daraus ein neues, unmittelbar ausgewachsenes Individuum erschafft. Im Falle des Doktors kommt eine junge blonde Frau, dargestellt von Georgia Moffett, heraus. Zunächst akzeptiert der Doktor sie nicht als Tochter, sondern bezeichnet das bis dahin namenlose Wesen als „generated anomaly“ (dt.: „generierte Anomalität“). Aus der englischen Phonetik von „generated“ leitet die Begleiterin des Doktors Donna Noble den Namen Jenny ab. (In der deutschen Übersetzung formuliert der Doktor den Satz als „Sie ist jeder und niemand“. Aus Je- und Nie- hat Donna dann Jenny gemacht.) Jenny hat, wie der Doktor bzw. wie ein jeder Timelord, zwei Herzen. Da der Doktor, wie im 1996er Fernsehfilm eröffnet, jedoch selbst halber Mensch ist, ist ungewiss, inwieweit bei der genetischen Rekombination die Timelord-Gene Dominanz behielten. So wird Jenny am Ende der Folge tödlich angeschossen und ist – zur Trauer des Doktors, der sie zwischenzeitlich doch akzeptiert – dann offenbar nicht fähig zu regenerieren (oder sich dieser Fähigkeit bzw. ihrer Anwendung nicht bewusst) und stirbt (scheinbar). Als der Doktor sie für tot hält, reist er ab. Dann erwacht Jenny schließlich (ohne vollständige Regeneration im selben Körper) doch wieder zum Leben und reist fortan wie ihr Vater durchs Weltall, jedoch nicht in einer TARDIS durch Raum und Zeit, sondern lediglich in einem normalen Raumschiff durch das Weltall ihrer Gegenwart. Bisher tauchte sie lediglich in der einen Folge 4.06 The Doctor's Daughter auf, ist aber noch in einer kurzen Rückblende in der Folge 4.13 Journey’s End zu sehen.

In Folge 4.13 Journey's End entsteht aufgrund der in der abgeschlagenen Hand (Folge 2.00 Christmas Invasion) des Doktors verbliebenen Regenerationsenergie, nach dem die Begleiterin des Doktors Donna Noble sie berührt, eine beidseitige Mensch-Timelord-Metakrise, bei der als Resultat ein Zwillingsdoktor aus der Hand wächst und Donna zu Doktor Donna wird. Das bedeutet, dass sie das Wissen und die Intelligenz des Doktors erhält, kombiniert mit ihrer Menschlichkeit. Der Zwillingsdoktor hat aber nur ein Herz und ist laut dem Doktor halb Mensch und halb Timelord, der wie ein Mensch altert. Er verbleibt mit Rose, der ehemaligen Begleiterin des Doktors, in einer Parallelwelt.

Zu den Inkarnationen des Doktors[Bearbeiten]

Der erste Doktor[Bearbeiten]

Charakterisierung

Der erste Doktor (William Hartnell) war mitunter äußerst rücksichtslos, wenn es darum ging, seine Ziele zu erreichen. Dies schloss auch Lügen mit ein und in einem Fall sogar den Versuch, jemanden zu töten. Dafür war er emotional jedoch eng an seine Enkelin Susan gebunden, die ihn seit der ersten Folge 1.01 An Unearthly Child begleitete. Gegenüber seinen menschlichen Begleitern hingegen war er recht grob, abweisend, mürrisch und misstrauisch. Im 2007er Special Time Crash beschreibt der zehnte Doktor seine erste Inkarnation selbst als sauertöpfisch (Original: „grumpy“). Erst im Verlaufe der gemeinsamen Reisen fing er allmählich an, seinen menschlichen Begleitern zu vertrauen. Schließlich genoss er das Reisen mit ihnen sogar so sehr, dass er seine menschlichen Begleiter nur sehr widerwillig und traurig gehen ließ, selbst wenn er wusste, dass es zu ihrem eigenen Besten war und er sich bald darauf mit neuen Begleitern umgab. So entwickelte sich sein Charakter zunehmend in die fürsorgliche, großväterliche Figur, die Kinder liebt. William Hartnell selbst beschrieb den Charakter seiner Doktor-Inkarnation einmal als Kreuzung zwischen dem Weihnachtsmann und dem Zauberer von Oz.[17]

Später erfuhr man, dass der erste Doktor auf dem Heimatplaneten seiner Rasse, der Timelords, aufwuchs, dort später in einen bisher unbekannten Konflikt geriet, der ihn dazu veranlasste (womöglich 60 Jahre vor seinem ersten Fernsehabenteuer An Unearthly Child im Alter von etwa 390 Jahren [siehe dazu Zum Alter des Doktors]) eine (seither seine) TARDIS zu entwenden und durch Raum und Zeit zu reisen, wobei er auf Distanz zur Politik bzw. der Gesellschaft der Timelords geht. Es kann sein, dass er, um diese Distanz zum Ausdruck zu bringen, seinen eigentlichen Timelord-Namen nicht mehr führt und sich stattdessen konsequent nur als „der Doktor“ vorstellt. Dagegen spräche jedoch der Umstand, dass der Doktor kein Geheimnis aus seiner Timelord-Herkunft macht und er zudem von anderen Timelords, die auf sein Distanzierungsbestreben keine Rücksicht nehmen bräuchten, es gar gezielt unterminieren könnten, ebenfalls nur mit Doktor angeredet wird. In Anbetracht dessen, wie unangenehm ihm sein wahrer Name zu sein scheint (vgl. dazu: Zum Namen des Doktors), ist es eher wahrscheinlich, dass der Doktor bereits vor seiner Flucht von Gallifrey etwas getan hat, auf das er nicht stolz ist bzw. für das er sich sehr schämt, so dass er, um sich von diesen Taten zu distanzieren bzw. nicht damit in Verbindung gebracht werden zu können, seither konsequent unter einem anderen Namen auftritt.

In eine ähnliche Situation ist später noch einmal der elfte Doktor geraten: Als er in 5.02 (der neuen Serie) The Beast Below herausfindet, dass das riesige Raumschiff, auf dem er sich zusammen mit mehreren tausend Menschen befindet, um einen Sternenwal (Original: „star whale“) herumgebaut ist und diesen als Antrieb nutzt. Zur „Steuerung“ des Sternenwals werden dem Wal äußerst schmerzhafte elektrische Impulse direkt ins Gehirn geleitet. Eine Freilassung des Tiers hätte jedoch unweigerlich den Tod der Raumschiffpassagiere zur Folge. Daher entschließt sich der Doktor dazu, durch einen gezielten Stromstoß sämtliche höheren (Hirn)Funktionen des Wals abzutöten. So würde der Wal dahinvegitieren, jedoch ohne zu leiden und könnte dem Raumschiff weiter als Antrieb dienen. Dadurch würde der Doktor jedoch das unschuldige Tier – das letzte seiner Art – de facto töten. Da diese Tat eigentlich nicht mit seinem Gewissen und mit dem wofür er als der Doktor steht, vereinbar ist, würde er danach nicht mehr als der Doktor weitermachen können und sich einen neuen Namen suchen (Originaltwortlaut: „… I murder a beautiful innocent creature as painlessly as I can and then I find a new name ’cause I won’t be the doctor any more“). Im letzten Moment fiel der derzeitigen Begleiterin des Doktors, Amy Pond, eine andere Lösung des Problems ein, so dass es nicht zur Durchführung dieses Plans kam.

Optische Erscheinung

Der erste Doktor war körperlich recht alt von Erscheinung. Er hatte graues, langes, nach hinten gekämmtes Haar. Er trug ein Ensemble, das aussah wie zu Zeiten König Edwards. Unter der schwarzen Überkleidung trug er ein weißes Hemd. Dazu trug er einen hölzernen Gehstock mit gedrehtem Griff. Einmal rauchte er eine lange, gebogenen Tabakpfeife und ist damit bis jetzt (Stand: 11. Doktor, Juli 2013) die einzige Inkarnation des Doktors, die rauchte. Anfangs wurde die Kombination durch eine Pelzmütze ergänzt.

Der zweite Doktor[Bearbeiten]

Regenerationsumstände

Im Serial The Tenth Planet (4.06–4.08) bekommt es der Doktor erstmals mit den Cybermen zu tun. Im Kampf gegen diese wird der Doktor derart geschwächt, dass er schließlich, nachdem er die unmittelbare Bedrohung durch die Cybermen hat abwenden können, in der TARDIS zusammenbricht. Dort setzt dann vor den erstaunten Augen seiner Begleiter Polly Wright und Benjamin „Ben“ Jackson erstmals die Regeneration zur nächsten Inkarnation ein, dem zweiten Doktor. Gespielt wurde die Rolle von Patrick Troughton.

Optische Erscheinung

Der zweite Doktor hat kurzes, glattes, schwarzes Haar, einer Pilzfrisur ähnlich. Er trägt ein dunkles Jackett mit dunkler Hose und hellem Hemd, dazu eine Fliege. Anfangs kommt ein hoher Zylinder hinzu. Dieses Standardaccessoire hat auch der elfte Doktor sich wieder zu eigen gemacht. Der Schauspieler dieses Doktors, Matt Smith, hat auch verlauten lassen, dass der zweite Doktor seine Lieblingsinkarnation war bzw. der Serial The Tomb of the Cybermen (5.01–5.04) seine Lieblingsdoktorgeschichte. Der zweite Doktor spielt öfters auf einer Blockflöte.

Der dritte Doktor[Bearbeiten]

Jon Pertwee 1970–1974 der 3. Doktor, März 1996.
Regenerationsumstände

Nachdem der zweite Doktor am Ende der 6. Staffel von den Timelords in einem Prozess wegen des Stehlens der TARDIS und dem Verstoß gegen die Regel der Nichteinmischung zu einem Exil auf der Erde verbannt worden ist, wird auch der Umgang mit der TARDIS aus seinem Gedächtnis gelöscht und eine Regeneration angeordnet. Ohne dass diese Regeneration zu sehen gewesen ist, erscheint der Doktor zu Beginn der folgenden Staffel in Spearhead from Space [Teil 1] (7.01) in seiner neuen Inkarnation.

Optische Erscheinung

Der dritte Doktor hat blondes, voluminöses Haar. Er trägt üblicherweise ein Hemd mit Rüschen und dunkle (bspw. dunkelblaue) Samtjackets in Kombination mit dunkelgrünen, blauen oder roten Hosen; dazu dunkle Stiefel. Zusätzlich trägt er wechselnde Accessoires, darunter Krawatten, Fliegen oder Lederhandschuhe. Er wird in The Three Doctors vom ersten Doktor als Dandy tituliert. Im Exil fährt der Doktor in Ermangelung der TARDIS einen Oldtimer namens Bessie.

Der vierte Doktor[Bearbeiten]

Tom Baker, von 1974–1981 der 4. Doktor, März 2008.
Regenerationsumstände

Im Serial Planet of the Spiders (11.21–11.26) wird das Bewusstsein der Begleiterin des Doktors Sarah Jane Smith von einer riesigen Spinnenkönigin vom Planeten Metebelis 3 in Besitz genommen. Sie verlangt vom dritten Doktor ihr einen bestimmten Kristall zu beschaffen, der ihr die Macht verleihen würde, ihr Herrschaftsgebiet deutlich auszudehnen. Der Doktor kommt dem nach. Als er der Spinnenkönigin jedoch den Kristall aushändigt, ist dessen Macht auch für sie zu groß: Der Kristall verursacht eine Rückkopplung, die die Spinnenkönigin und die anderen Spinnen tötet. Dabei wird auch der Doktor von der enormen Energiewelle erfasst. Sehr geschwächt taumelt er zurück zur TARDIS und kehrt mit ihr auf die Erde zur UNIT-Niederlassung zurück, in der er arbeitet. Dort angekommen bricht er in der letzten Folge des Serials (11.26) in seinem UNIT-Labor vor den Augen Sarah Janes zusammen und regeneriert zum vierten Doktor.

Optische Erscheinung

Der vierte Doktor hat dunkles, lockiges, etwas überdurchschnittlich langes Haar. Üblicherweise besteht seine Kleidung aus einem schwarzen Gehrock und einer bunten Weste, deren farblicher Stil sich in dem markanten langen Schal wiederfand, den der Doktor zu tragen pflegte. Bisweilen trägt er einen Schlapphut. Unter der Weste trug er ein schlichtes, oftmals weißes Hemd. Ab der 18. Staffel trug der vierte Doktor einen weinroten Gehrock, ein weißes Hemd mit roten Fragezeichen am Kragen (ein Merkmal, welches anschließend alle Inkarnationen bis zum siebten Doktor aufweisen sollten) und einen roten bzw. weinroten Schal. Der vierte Doktor führt allerlei Kleinigkeiten in seinen Jackentaschen mit sich. Des öfteren stößt er beim Kramen auf eine Tüte Weingummis und bietet seinem Gegenüber welche an.

Der fünfte Doktor[Bearbeiten]

Peter Davison, von 1981–1984 der 5. Doktor, Dezember 2009.
Regenerationsumstände

Im Serial Logopolis (18.25–18.28) trifft der vierte Doktor auf seinen Erzfeind, den Master. Als der Doktor auf der Erde vom Master dazu gezwungen wird, auf ein Teleskop zu klettern, um ein Stromkabel abzutrennen, wird er vom Master zu Fall gebracht. Er stürzt aus großer Höhe zu Boden und muss in der letzten Folge des Serials (Folge 18.28) zum fünften Doktor regenerieren, um nicht zu sterben.

Optische Erscheinung

Der fünfte Doktor hat blondes, glattes Haar von unauffälliger Länge. Er trägt einen hellbeigen Anzug, mit orangem Saum am Revers. Darunter trägt er einen weißen Pullunder mit rot gesäumtem V-Ausschnitt. Hierunter trägt er ein weißes Hemd. Am Revers seines Jacketts trägt er eine Selleriestange, die auf bestimmte allergieauslösende Gase reagieren soll. Im großen und ganzen ist sein Outfit an die Uniform eines Cricketspielers zu Zeiten König Edwards angelehnt. In seiner Jackentasche führt er stets einen zusammenfaltbaren Hut mit sich. Darüber hinaus setzt er gelegentlich, wenn er sich auf etwas konzentriert und dabei nachdenkt, eine Brille auf. Im 2007er Special Time Crash erfährt man vom zehnten Doktor, der diese Angewohnheit ebenfalls hat, dass dies nicht der Verbesserung der Sicht dient, sondern nur dazu, einen clevereren Eindruck zu machen.

Der sechste Doktor[Bearbeiten]

Colin Baker, von 1984–1986 der 6. Doktor, März 2007.
Regenerationsumstände

Im Serial The Caves of Androzani (21.19–21.22) erleiden der fünfte Doktor und seine damalige dauerhafte Begleiterin, Perpugilliam „Peri“ Brown, bei der Erforschung der Höhlen auf dem Planeten Androzani Minor eine Spectrox-Vergiftung. Spectrox ist eine Substanz, die von einer Spezies von Fledermäusen, die in den Höhlen von Androzani Minor lebt, produziert wird und von den Bewohnern des nahegelegenen Planeten Androzani Major hoch geschätzt wird, weil es eine wichtige Zutat für ein lebensverlängerndes Mittel ist. Von ihnen erfährt der Doktor, dass man, um eine Vergiftung mit purem Spectrox zu kurieren, die Milch einer Fledermauskönigin, die tief in den Höhlen lebt, braucht. Dem Doktor gelingt es mit Peri etwas von der Milch zu besorgen, jedoch wird bei der Rückkehr zur TARDIS ein Teil der Milch verschüttet, sodass nicht mehr genug Milch für Peri und den Doktor übrig ist. Der Doktor überlässt Peri die rettende Dosis, sodass er in der letzten Folge des Serials (Folge 21.22) gezwungen ist, sein Leben in der TARDIS durch die Regeneration zum sechsten Doktor zu retten.

Optische Erscheinung

Der sechste Doktor hat blondes, lockiges Haar von durchschnittlicher Länge. Er trägt typischerweise ein sehr farbenfrohes und in seiner Gesamtheit bewusst unstimmiges Outfit. Dies äußert sich in der Kombination unterschiedlicher Muster (kariert, gestreift) und asymmetrischer Farbgebung beim knielangem Mantel. Dazu trägt er eine gelbe gestreifte Hose, grüne Schuhe und rote Gamaschen. Zunächst war das Kostüm farblich vorwiegend gedeckt gehalten, mit Farben wie Ocker- und Beigetönen, später kam jedoch eine vorwiegend blaue Variation hinzu. Colin Baker selbst beschrieb sein Kostüm später einmal als „eine Explosion in einer Regenbogenfabrik“ (Original: „an explosion in a rainbow factory“).

Der siebte Doktor[Bearbeiten]

Sylvester McCoy, von 1987–1989 und 1996 der 7. Doktor, Mai 2000.
Regenerationsumstände

Als der sechste Doktor in 24.01 Time and the Rani [Teil 1] (dt. Titel Terror auf Lakertia [Teil 1]) in seiner TARDIS von der Rani angegriffen wurde, machte die TARDIS eine Bruchlandung auf dem Planeten Lakertia. Dabei wird der Doktor derart verwundet, dass er auf dem Boden der TARDIS zum siebten Doktor regeneriert. Nach einer post-regenerativen Phase der Desorientierung, während der er von seiner Begleiterin getrennt wird, und der Überwindung einer durch die Rani zusätzlich induzierten Amnesie, gelang es dem Doktor, die Pläne der Rani zu durchkreuzen. Mit seiner Begleiterin Melanie „Mel“ Bush wiedervereint reiste er weiter durch Raum und Zeit.

Optische Erscheinung

Anders als die anderen Inkarnationen wechselt der siebte Doktor seinen Kleidungsstil in den drei Staffeln und dem 1996er Fernsehfilm, in dem er mitwirkt, zweimal. Den Kleidungsstil des siebten Doktors gibt es damit in der konsequenten Form wie bei seinen anderen Inkarnationen nicht. Zu den bekannten Accessoires gehören aber ein Panamahut, eine locker gebundene bunte Krawatte, ein Pullover mit V-Ausschnitt und Fragezeichen-Muster überm Hemd, eine braune karierte Hose, ein geblümter Seidenschal sowie ein dunkler Regenschirm mit einem roten Fragezeichen als Krücke.

Der achte Doktor[Bearbeiten]

Paul McGann, im Fernsehfilm 1996 der 8. Doktor, März 2007.
Regenerationsumstände

Der siebte Doktor wird im 1996er Fernsehfilm bei einer Schießerei in San Francisco (30. Dezember 1999) verletzt, verliert das Bewusstsein und kommt in ein Krankenhaus. Die Schusswunden an sich sind nicht lebensbedrohlich, doch da sich seine Anatomie auf den Röntgenbildern von der eines Menschen gravierend unterscheidet, setzt seine Chirurgin Dr. Grace Holloway zu einer Untersuchung an, bei der der siebte Doktor trotz argem Protest umkommt. Sein scheinbar lebloser Körper (in Wirklichkeit nur durch die Betäubung komatös) wird daraufhin in die Leichenhalle verbracht, dort regeneriert er einige Stunden später zum achten Doktor.

Charakterisierung

Da der achte Doktor (Paul McGann) bis 2013 ausschließlich in dem 89-minütigen Fernsehfilm von 1996 und auch da erst nach über zwanzig Minuten und zunächst unter Amnesie leidend, auftritt, war eine genaue Charakterisierung schwierig (da bis zum erneuten Auftritt im Jahre 2013 nicht klar war, ob die Hörspiele, die seine Abenteuer fortsetzten, offiziell zum Kanon der TV-Serie zählen). Er neigt jedoch dazu, Menschen wichtige Hinweise hinsichtlich zukünftiger Entscheidungen zu geben. Darüber hinaus übernimmt er – wohingegen seine anderen Inkarnationen von romantischen Beziehungen mit Begleiterinnen absehen und sich derer Annäherungen und Küsse gezielt erwehren – in Sachen Frauen mitunter die Initiative. So küsst er seine Begleiterin Grace Holloway dreimal. Im 50-jährigen Jubiläumsjahr 2013 erschien der 8. Doktor erneut gespielt von Paul McGann in der 7-minütigen Miniepisode The Night of the Doctor. Hier wird er als recht pazifistisch charakterisiert. So weigert er sich vehement in irgendeiner Weise dem Timewar zu partizipieren und ist zudem bereit für eine ihm unbekannte Raumschiffpilotin sein Leben zu geben. Nachdem diese dennoch stirbt lässt er sich überzeugen in eine neue Inkarnation zu regenerieren, um in dieser Form den Timewar zu beenden.

Optische Erscheinung

Nachdem er in der Leichenhalle eines Krankenhauses zum achten Doktor regeneriert ist, sucht er sich vor Ort aus den Spinden ein neues Outfit zusammen. Dies besteht schließlich aus einem langen dunkelgrünen Samtsakko mit hellgrauer Weste, weißem Hemd, grauen Halstuch, grauer Hose und – da er bis dahin barfuß lief, späteren als Geschenk seiner Begleiterin Grace – schwarzen Lederschuhen. Zudem hat er rot-braunes, schulterlanges, leicht gelocktes Haar.

John Hurt in London (2008)

Der Kriegsdoktor[Bearbeiten]

Im Finale der 7. Staffel The Name of the Doctor (dt. Titel Der Name des Doktors) wurde eine unbekannte Inkarnation (John Hurt) enthüllt. Diese wurde vom aktuellen elften Doktor aber nicht als „Doktor“ vorgestellt, sondern nur als sein mysteriöses Ich, welches dem selbstgewählten Namen „Doktor“ nicht gerecht würde. Er war im Zeitstrom des Doktors zu sehen, in dem seine gesamte Lebenszeit zusammengefasst und somit alle Inkarnationen des Doktors vorhanden waren. Er spielte erstmals zum 50-jährigen Jubiläum an der Seite von David Tennant und Matt Smith eine größere Rolle.

Regenerationsumstände

In der 7-minütigen Mini-Episode The Night of the Doctor versucht der achte Doktor die Pilotin eines abstürzenden Raumschiffs zu retten. Als sie jedoch realisiert, dass er ein Timelord ist, weigert sie sich mit ihm zu gehen, weil Timelords durch ihre Taten im tobenden Timewar auch nicht besser seien als Daleks. Auch die Beteuerungen des Doktors nie am Krieg partizipiert zu haben können sie nicht umstimmen. Der Doktor weigert sich das Schiff ohne sie zu verlassen, woraufhin beide mit dem Raumschiff auf dem Planeten Karn abstürzen. Bewohnern des Planeten, der Schwesternschaft von Karn, gelingt es den Doktor kurzzeitig wieder ins Leben zurückzurufen, er wird jedoch unweigerlich in wenigen Minuten sterben, wenn er nicht regeneriert. Die Schwesternschaft bietet ihm zu diesem Zweck einen Trank an, der die Regeneration gezielt auslöst. Verschiedene Varianten des Tranks können die Regeneration sogar gezielt hinsichtlich bestimmter Eigenschaften der neuen Inkarnation beeinflussen. Die Schwesternschaft überzeugt den Doktor davon eine Inkarnation zu wählen, die den Timewar beenden und weitere unschuldige Opfer wie die verstorbene Pilotin verhindern würde. So regeniert er in die im Abspann als War Doctor (Kriegsdoktor) bezeichnete Inkarnation, die der achte Doktor kurz vor der Regeneration als Warrior (Krieger) benannt wird. Nach der Regeneration bekräftigt die neue Inkarnation diese Distanzierung vom Doktor mit den Worten „doctor no more“ (kein Doktor mehr).

Äußere Erscheinung

Der Kriegsdoktor trägt zunächst die Kleidung des achten Doktors, ergänzt sie direkt nach der Regeneration jedoch um eine metallene Schärpe der verstorbenen Pilotin, wegen deren Todes er sich für das Eingreifen in den Timewar entschieden hat. In The Name of the Doctor (dt. Titel Der Name des Doktors) und The Day of the Doctor (dt. Titel Der Tag des Doktors) ist jedoch zu sehen, dass der Kriegsdoktor später eine (inzwischen sehr verschlissene) Lederjacke und etwas modernere Kleidung trägt, als der achte Doktor.

Der neunte Doktor[Bearbeiten]

Christopher Eccleston, 2005 der 9. Doktor, Oktober 2013
Regenerationsumstände

Wie die Mini-Episode The Night of the Doctor zeigt, regeneriert sich der achte Doktor nicht in den neunten, sondern es gibt eine Inkarnation, den Krieger (Warrior), dazwischen, die im Ewigen Krieg Dinge getan hat, die nicht mit der Person des Doktors vereinbar sind, weshalb der Doktor selber sie nicht als eine seiner Inkarnationen zählt. Nachdem im 50-Jahre-Special Der Tag des Doktors (The Day of the Doctor) alle Doktoren gemeinsam das Schicksal von Gallifrey verändert haben, verabschiedet sich der Kriegsdoktor von den Reinkarnationen 10 und 11 und reist in seiner Tardis ab, wo er allein aufgrund seines fortgeschrittenen Alters und seiner erfüllten Aufgabe als Krieger zu regenerieren beginnt. Zwar bricht die Szene ab, noch bevor er sein neues Gesicht vollständig annimmt, jedoch sind die Augen, Stirn sowie der Haaransatz des neunten Doktors bereits zu sehen.

Charakterisierung

Der neunte Doktor (Christopher Eccleston) ist – obwohl er wie der vierte Doktor im Angesicht der Gefahr gerne scherzt – in seiner Persönlichkeit recht melancholisch und in sich gekehrt. Dies ist womöglich darauf zurückzuführen, dass er Schuldgefühle hat, weil er zwischenzeitlich seine eigene Spezies, die Timelords, zur Beendigung des Time War (in der deutschen Synchronisation auch Ewiger Krieg) verschwinden ließ und seitdem anscheinend der letzte seiner Art ist, was ihm zudem ein Gefühl der Einsamkeit gibt. Er sieht sich als letzten Angehörigen der großen und mächtigen Timelord-Kultur. Wohl zur Betonung dessen bezeichnet er die Menschen mitunter in Momenten der Ungeduld abfällig als „dumme Affen“ („stupid apes“). Trotzdem überzeugt er Rose Tyler ihn auf seinen Reisen zu begleiten und entwickelt im Laufe dessen eine sehr enge Bindung zu ihr, die sich bei seinem Nachfolger noch weiter vertieft. Zum Schutz anderer schreckt er entgegen anderer Inkarnationen auch nicht vor dem Einsatz von (Waffen-)Gewalt zurück. Ein häufig von ihm verwendeter Ausspruch ist „Fantastisch!“ (Fantastic!). Insgesamt ist er die wohl rauste Inkarnation des Doktors, was sich auch in seiner Kleidung widerspiegelt.

Optische Erscheinung

Da die Regeneration vom achten zum neunten Doktor in der zeitlichen Lücke zwischen dem 1996er Fernsehfilm und der ersten Folge der neuen Serie (1.01 Rose) stattfand, sie somit nicht zu sehen war, ist auch nicht bekannt, woher er sein Outfit hat. Er trägt eine schwarze Lederjacke mit dunklem V-Ausschnitt-Shirt darunter, dazu dunkle Hosen und schwarze Lederschuhe. Während all seine Vorgänger normal oder etwas überdurchschnittlich langes Haar hatten, hat er sehr kurzes, etwa 1 cm langes, schwarzes Haar. Captain Jack Harkness beschreibt seine Erscheinung bei ihrem ersten Aufeinandertreffen während des Luftkriegs um London in der Folge 1.09 The Empty Child (dt. Titel Das leere Kind) als einem deutschen U-Boot-Kommandanten ähnlich.

Der zehnte Doktor[Bearbeiten]

David Tennant, von 2005–2010 der 10. Doktor, Juli 2009.
Regenerationsumstände

Als sich Rose Tyler, um den neunten Doktor im Kampf gegen die Daleks zu retten, mit dem Herz der TARDIS verbindet, absorbiert sie dabei mehr Energie, als ein menschlicher Körper aushalten kann. Nachdem sie die Daleks zerstört hat und Captain Jack Harkness wiederbelebt hat, rettet der Doktor ihr das Leben, indem er durch einen Kuss die Energie aus Rose auf sich überträgt. Zwar gibt er die Energie dann zurück an die TARDIS, jedoch hat sie seinen Körper bis dahin bereits nachhaltig beschädigt, so dass er in der TARDIS vor den Augen Rose Tylers zum zehnten Doktor regeneriert.

Charakterisierung

Der zehnte Doktor (David Tennant) ist generell heiter, gelassen, gesprächig, schlagfertig und frech, zeigt aber wiederholt rachsüchtige und nachtragende Charakterzüge. Dies wird sehr früh sichtbar, als er den Anführer der Sycorax, der sich nach einem verlorenen Schwertkampfduell bereits geschlagen gegeben hat und den Doktor von hinten angreift, in den Tod stürzen lässt. Der Doktor kommentiert, dass er ein Mann ist, der anderen „keine zweite Chance“ gibt (Folge 2.X: Die Weihnachtsinvasion). In der gleichen Folge bringt er die Regierung von Premierministerin Harriet Jones zu Fall, weil Jones das abfliegende Raumschiff der Außerirdischen zerstören ließ. In der Folge Klassentreffen (2.03) sagt er, dass er nicht mehr so leicht vergibt wie früher und gibt den außerirdischen Invasoren nur eine Warnung sich ihm nicht entgegenzustellen. Das setzt er in der Folge The Runaway Bride (3.X) auch in die Tat um, als er die Kinder der Kaiserin der Racnoss ertränkt, nachdem diese seine Warnung ignoriert hat. Donna sagt ihm daraufhin, dass er jemanden brauche, der ihn aufhält. In der Folge The Family of Blood (3.09) tritt der rachsüchtige Charakterzug ein weiteres Mal in Erscheinung, als er sich für jedes der Familienmitglieder eine individuelle und ewige Bestrafung ausdenkt.

Der zehnte Doktor verabscheut den Einsatz von Waffen und begegnet Militärpersonal mit Misstrauen: „Leute mit Waffen sind normalerweise meine Gegner.“ (“People with guns are usually the enemy in my books.”, Folge 4.04: The Sontaran Stratagem). Die Folge 4.06: The Doctor's Daughter thematisiert seine Doppelmoral in Bezug auf Waffen und Soldaten. Jenny, sein weiblicher Klon, hat militärisches Training erhalten und er akzeptiert sie deswegen nicht als Time Lord oder als seine „Tochter“, doch sie erwidert, dass er selbst wie ein Soldat denkt und in einem Krieg gekämpft hat. Davros, der Erschaffer der Daleks, wirft ihm vor, dass er statt Waffen zu benutzen seine Begleiter zu Waffen macht (Folge 4.13: Journey's End). Erst kurz vor seiner Regeneration (Folge 4.18: The End of Time) nimmt er eine Waffe von Wilfred Mott an, um zu verhindern, dass der Master Gallifrey zurückbringt.

Genau wie sein Vorgänger genießt er das Erkunden und Reisen durch Raum und Zeit. Alles Neue und Unbekannte ist für ihn ein Erlebnis, auch wenn er dabei in gefährliche Situationen gerät. In Der Höllenschlund (2.09) sagt er, es sei gut, dass er etwas nicht weiß, denn an dem Tag wenn er alles weiß, habe er nichts mehr zu tun. Mehrmals beschreibt er außerirdische Lebensformen oder Technologien als „wunderschön“ (“beautiful”). In der Folge Midnight stellen die anderen Passagiere fest, dass er die gefährliche Situation auskostet und fasziniert ist von der unbekannten Lebensform. Er mag die Menschheit und vor allem ihren Forschungsdrang. In Der unmögliche Planet (2.08) bewundert er eine Gruppe Forscher, die eine Raumbasis auf einem Planeten aufbauen, der ein schwarzes Loch umkreist. Er schaut auf zu Adelaide Brooke, deren Eltern von Daleks getötet wurden, die aber keinen Grund für Rache sieht (Folge 4.16: The Waters of Mars). Der zehnte Doktor weiß viel über die menschliche Popkultur des 20. und 21. Jahrhunderts und bezeichnet die Erde als seine zweite Heimat (Folge 4.X: Voyage of the Damned).

Wie sein Vorgänger ist der zehnte Doktor von Schuldgefühlen und dem Überlebenden-Syndrom geplagt, da er nicht nur beim Untergang der Daleks und der Time Lords anwesend war, sondern wie sich später herausstellt, den Zeitkrieg eigenhändig beendet hat, indem er beide Spezies hinter einem Zeitschloss versiegelte, womit er sie aus Sicht des restlichen Universums vernichtet hat. Rose Tyler hilft dem neunten und zehnten Doktor seine Schuld zu vergessen und ihn abzulenken. In ihrer Gegenwart ist der zehnte Doktor am unbeschwertesten und begegnet gefährlichen Situationen manchmal mit Übermut. Gegen Ende der zweiten Staffel rächt sich diese Leichtsinnigkeit. Das Torchwood-Institut, das nach einer Begegnung des Doktors mit Königin Victoria im 19. Jahrhundert gegründet wurde, um das Commonwealth vor Außerirdischen wie ihm zu beschützen, (Folge 2.02: Mit Zähnen und Klauen) reißt mit außerirdischer Technologie einen Spalt in eine andere Dimension und Rose strandet auf der anderen Seite – die beiden werden gegen ihren Willen voneinander getrennt (Folge 2.13: Weltuntergang). Danach reist der Doktor mit Martha, aber wegen ihres offensichtlichen romantischen Interesses an ihm hält er sie lange Zeit auf Distanz, und obwohl die beiden gute Freunde sind, ist er sich immer bewusst, dass er der letzte der unsterblichen Time Lords ist. Zu einem Menschen, der versucht Unsterblichkeit zu erlangen, sagt er, dass ein längeres Leben nicht unbedingt ein besseres sei und dass man irgendwann nichts anderes machen könne, als zuzusehen, wie geliebte Menschen zu Staub zerfallen (Folge 3.06: The Lazarus Experiment). Als der Doktor erfährt, dass der Master den Zeitkrieg überlebt hat und er doch nicht der letzte Time Lord ist, versucht er alles, um seinem offensichtlich wahnsinnigen Erzfeind zu helfen – nur, um nicht der letzte seiner Art zu sein (Folgen 3.11–3.13). Aber der Master wird getötet, und der Doktor muss sich eingestehen, dass Jack, Martha und ihre Familie seinetwegen vom Master gefoltert wurden. Zu Donna, mit der er anschließend reist, hat er eine rein platonische Beziehung und sie hindert ihn daran, zu sehr in Schuldgefühlen zu schwelgen. Als aber auch Donnas Reise für sie unglücklich endet und eine Prophezeiung sagt, dass sein Ende naht, beschließt er fortan – entgegen Donnas Hinweis, dass er jemanden braucht, der ihn aufhält – alleine zu reisen (Folgen 4.13–4.15).

Oft legt der zehnte Doktor eine Arroganz an den Tag, die vermuten lässt, dass er glaubt, anderen überlegen zu sein. Gegenüber Nonnen, die Menschen als Versuchspersonen für Medikamente züchten, erklärt er sich selbst zur „höchsten Autorität“ (Folge 2.01: Die neue Erde). Mehrmals gibt er gegenüber seinen Gegenspielern mit seiner eigenen Intelligenz an, wie beispielsweise in Die Ära des Stahls (Folge 2.06): „Ich würde Sie ein Genie nennen, nur bin ich ja hier.“ Seine Hybris erreicht ihren Höhepunkt, als er in The Waters of Mars (4.16) die Gesetze der Zeit bricht, um einer Gruppe von Marsforschern das Leben zu retten. Als Konsequenz begeht eine der Forscherinnen Selbstmord, um den Verlauf der Geschichte wiederherzustellen und der Doktor erkennt, dass er zu weit gegangen ist. In der darauffolgenden Folge The End of Time opfert er sein Leben für Wilfred, obwohl er im Gegensatz zu dem alten Mann noch „so viel mehr tun könnte“, aber eingesteht, dass es Zeit für ihn ist, zu gehen.

Ein oft von ihm verwendeter Ausdruck ist „brillant“ oder auch „Molto bene“ („Sehr gut“). Er verwendet immer wieder den französischen Ausruf „Allons-y!“ („Los geht’s!“).

Optische Erscheinung

Der zehnte Doktor trägt meist einen braunen oder dunkelblauen Anzug mit Hemd und Krawatte. Dieser wird oft mit einem knöchellangen, braunen Mantel kombiniert. Der seriöse Anzug wird durch Chucks aufgelockert. Er ist sehr schlank und hat dunkelbraunes, später stark gegeltes Haar. Wie der fünfte Doktor hat er eine Lesebrille, die er jedoch genau wie auch der fünfte Doktor nur trägt um intelligenter zu erscheinen.

Der elfte Doktor[Bearbeiten]

Matt Smith, von 2010–2013 der 11. Doktor, Dezember 2009.
Regenerationsumstände

Gegen Ende der Folge 4.18 The End of Time (Teil 2) ist Wilfred Mott, Donnas Großvater, in einer Kammer eingesperrt, die in Kürze mit radioaktiver Strahlung geflutet wird. Um den alten Mann zu retten, muss der Doktor stattdessen sich selbst der Strahlung aussetzen. Wilfred bittet ihn, ihn sterben zu lassen, doch der Doktor weiß, dass seine Zeit gekommen ist. Die Strahlendosis tötet ihn nicht sofort, jedoch ist sein Körper so geschädigt, dass der Regenerationsprozess einsetzt. Bevor er in der TARDIS zum elften Doktor regeneriert, nimmt er sich als Belohnung für sein Opfer die Zeit, seine früheren Begleiter aufzusuchen, um sich zu verabschieden.

Charakterisierung

Im Gegensatz zu seinem ungewöhnlich jung ausgefallenen Körper lässt der Charakter des elften Doktors durchaus erkennen, dass er dem Anschein zum Trotz ein alterndes Alien ist. Er wirkt ein wenig verschroben und bezeichnet sich passenderweise selbst als „Verrückter mit einer blauen Kiste“ („Mad man with a blue box“). Er hadert, im Gegensatz zu seinen beiden vorigen Regenerationen, weitaus weniger mit seinem Schicksal, der Letzte der Timelords zu sein.

Diese Inkarnation wirkt exzentrisch, schräg und brillant zugleich und verkörpert somit das klassische „durchgeknallter-Professor“-Image. Er besitzt eine schillernde Persönlichkeit, denn ist er im ersten Augenblick ein unbefangener Spaßvogel, der sich auf fast kindliche Art seines Lebens und seiner Abenteuer freut und dabei munter Fischstäbchen mit Custard verschlingt (Folge 5.1 The Eleventh Hour), so zeigt er im nächsten Moment deutlich dunklere Charakterzüge. Er ist mitunter rücksichtslos, wenn es darum geht, sein Leben und das seiner Freunde zu retten. So jagt er etwa in Folge 6.7 A Good Man Goes to War ohne zu zögern eine ganze Raumschiffflotte der Cybermen in die Luft, nur um herauszufinden, wo sich seine entführte Begleiterin Amy befindet. In derselben Folge trommelt er eine Armee zusammen, um sie und ihr Baby zu befreien.

Gegenüber Frauen ergreift der elfte Doktor öfters als seine Vorgänger romantisch die Initiative. So küsst er sowohl Jenny (The Crimson Horror), als auch Tasha Len (The Time Of The Doctor) auf den Mund, nachdem sie beide ihm jeweils das Leben gerettet haben (nur um von beiden geohrfeigt zu werden). Zudem ist er, indem er River Song heiratet (The Wedding of River Song), die erste Inkarnation die dies im Verlauf der Serie tut (Der zehnte Doktor heiratet in The Day Of The Doctor Elisabeth I., vergisst dies jedoch. Ferner wurde diese Folge erst später ausgestrahlt. Da Susan Foreman die Enkeltochter des Doktors ist, kann gemutmaßt werden, dass auch der erste Doktor verheiratet war.). Demgegenüber steht jedoch ein fast schon naives Unwissen über zwischenmenschliche Beziehungen. So ist der Doktor verwundert, warum die verheirateten Amy und Rory in ihrem Zimmer auf der TARDIS kein Hochbett haben möchten (The Doctor's Wife). Auf Rorys Frage, wie er sich dessen Leben abseits der TARDIS vorstellt, antwortet er mit: "Ich dachte sie sitzen rum und küssen sich den ganzen Tag." (The Power Of Three)

Er wird wie die beiden vorigen Regenerationen als „aufkommender Sturm“ („Oncoming Storm“) bezeichnet, aber der Dreamlord in „Amy's Choice“ (Folge 5.7) benutzt den Begriff sarkastisch. Im Gegensatz zu seinen beiden letzten Inkarnationen verwendet er die Aufforderung „Lauf!“, „Renn!“ oder "Flieht!" (original: „Run!“) nicht, um seine Freunde zum Fliehen vor Gefahren aufzufordern, sondern um seinen Feinden zu sagen, dass sie vor ihm flüchten sollen. Ein häufig von ihm benutztes Wort ist „Geronimo“.

In der Folge 6.13 The Wedding of River Song wird das Wirken als „aufkommender Sturm“ um 180 Grad gedreht. Seinen offiziellen Tod nutzt der Doktor, um aus dem Rampenlicht zurück in die Schatten zu treten („it's time to step back into the shadows“).

Optische Erscheinung

Nachdem er in einem Krankenhaus ein Alien konfrontiert hat, sucht er sich, wie seinerzeit der dritte und der achte Doktor, dort aus den Spinden ein neues Outfit zusammen. Dieses besteht schließlich aus einem hellbraunen Tweed-Sacko mit Flicken an den Ellenbogen, zusammen mit einem längsgestreiften, hellen Hemd, schwarzer Hose und schwarzen Schuhen. Dazu trägt er eine Fliege, die er – wenn sich andere darüber amüsieren – stets als „cool“ verteidigt („bow ties are cool“). Des Weiteren scheint die Fliege je nach Zeitreise die Farbe zu wechseln. Blaue Fliege für Reisen in die Vergangenheit, rote Fliege für Reisen in die Zukunft. Das Gleiche gilt für die Hosenträger und das Hemd. Sein biederes Altherrenoutfit steht im krassen Gegensatz zu seinem jugendlichen Gesicht. Außerdem hat er – insbesondere am Pony – relativ langes schwarzes Haar. Zwischenzeitlich trägt er auch gerne mal einen Stetson, wie in der Folge 6.01 The Impossible Astronaut oder in 7.03 A Town called Mercy, und in der Folge 5.13 The Big Bang trägt er einen Fez.

Ab der zweiten Hälfte der siebten Staffel ändert der Doktor sein Kostüm zugunsten eines deutlich viktorianischeren Outfits. Die markante Fliege trägt er jedoch nach wie vor.

Der zwölfte Doktor[Bearbeiten]

Peter Capaldi, seit Dezember 2013 der 12. Doktor (2009).
Regenerationsumstände

Im 2013er Weihnachtsspecial „The Time of the Doctor“ lässt sich der 11. Doctor auf dem noch unverwüsteten Planeten Trenzalore (man sah diesen zuvor in „Der Name des Doktors“ als gewaltigen Friedhof) in der Stadt „Christmas“ nieder, um diese gegen eine Belagerungsstreitmacht aus nahezu allen bekannten Gegnern zu verteidigen. In der Kirche der Stadt befindet sich ein aus der 5ten Staffel bekannter Riss im Universum, der offenbar eine Verbindung zu den Timelords darstellt. Der Doktor schickt seine Begleitung Clara mit der Tardis nach Hause und verteidigt die Stadt über viele Jahrhunderte, zeigt aber zunehmend Gebrechen. Als hochbetagter Mann sieht er sich nicht mehr in der Lage, gegen die Dalek-Invasion zu kämpfen. Regeneration ist nicht mehr möglich, da der „War Doctor“ und eine Regeneration des 10ten Doktors, die nicht mit einer Veränderung des Äußeren einher ging (Episode „Journey's End”) ihn zur 13. und letzten Inkarnation machen. Als der Doktor sich den Daleks ein letztes Mal entgegenstellen will, fleht die zurückgekehrte Clara durch den Spalt die Timelords an, ihm zu helfen. Aus diesem fließt ein neuer Regenerationszyklus, der dem Doktor seine Kraft zurückgibt. Er benutzt seine Regenerationsenergie, um die Daleks zu vernichten, bleibt aber zunächst bei seinem alten Gesicht, um sich von Clara zu verabschieden (auch von einer Vision Amys), ehe er die berühmte Fliege abwirft und sich schlagartig in den offenbar verwirrten 12. Doktor verwandelt.

Am 4. August 2013 gab die BBC im Rahmen einer halbstündigen Show bekannt, dass Peter Capaldi den zwölften Doktor spielen wird.[18] Obwohl der 11. Doktor erst im 2013er Weihnachtsspecial „The Time Of The Doctor“ zum 12. regenerierte, war dieser bereits für einen kurzen Moment im 50-Jahre-Special „The Day Of The Doctor“ zusammen mit allen anderen Doktoren bei der Schlacht um Gallifrey zu sehen. Somit war zum ersten Mal in der Geschichte der Serie ein künftiger Doktor noch während der Zeit seines Vorgängers zu sehen. Capaldis kurzer Cameo-Auftritt wird im Abspann nicht erwähnt. Die erste Episode des zwölften Doktors wurde am 23. August in Großbritannien von BBC, sowie in etwa 1500 Kinos weltweit ausgestrahlt und trägt den Namen „Deep Breath“.[19]

Optische Erscheinung

Im viktorianischen London gelandet, entkommt der stark verwirrte 12. Doktor seinem Krankenlager und streift im Nachthemd durch London, ehe er einige Outfits anprobiert (u.a. den übelriechenden Mantel eines Obdachlosen). Nach seinem Sieg über ein Wesen halb Roboter halb Mensch lässt er Clara zurück und verschwindet mit der Tardis, kehrt jedoch bald zurück und empfängt sie im Kontrollraum in seiner neuen Kleidung. Er trägt ein weißes Hemd und einen schlichten schwarzen Anzug mit rotem Innenfutter, womit sein Outfit eine Ähnlichkeit zu dem des 3. Doktors aufweist.

Die Doktoren[Bearbeiten]

Kanonische Doktoren[Bearbeiten]

Folgende Schauspieler stellen den Doktor in der Fernsehserie dar:

  • Erster Doktor: William Hartnell (1963–1966; Folge 1–134; 01.01 bis 04.08; sowie 10.01 bis 10.04 (The Three Doctors)), für ihn spielte Richard Hurndall den ersten Doktor in Die fünf Doktoren (The Five Doctors) 1983
  • Zweiter Doktor: Patrick Troughton (1966–1969; Folge 135–254; 04.09 bis 06.44; sowie 10.01 bis 10.04, The Five Doctors und 22.07 bis 22.09 (The Two Doctors))
  • Dritter Doktor: Jon Pertwee (1970–1974; 255–382; 07.01 bis 11.26; sowie The Five Doctors)
  • Vierter Doktor: Tom Baker (1974–1981; 383–554; 12.01 bis 18.28; sowie The Five Doctors)
  • Fünfter Doktor: Peter Davison (1981–1984; 555–625; 19.01 bis 21.22; sowie CIN 2, 2007 Time Crash)
  • Sechster Doktor: Colin Baker (1984–1986; 626–656; 21.23 bis 23.14)
  • Siebter Doktor: Sylvester McCoy (1987–1989; 657–698; 24.01 bis 26.14; Fernsehfilm von 1996)
  • Achter Doktor: Paul McGann (Fernsehsonderausstrahlung, 1996 und 7-minütige Miniepisode The Night of the Doctor, 2013)
  • Kriegsdoktor: John Hurt (2013; 7.14, The Night of the Doctor und Der Tag des Doktors (The Day of the Doctor))
  • Neunter Doktor: Christopher Eccleston (2005; 27.01 bis 27.13)
  • Zehnter Doktor: David Tennant (2005–2010; 27.13 bis 30.18 sowie CIN, 2006 Children in Need und CIN 2, 2007 Time Crash und 2013 Der Tag des Doktors)
  • Elfter Doktor: Matt Smith (2010−2013; ab 30.18)[20]
  • Zwölfter Doktor: Peter Capaldi (ab 2013)[21]

Zum 20-jährigen Bestehen der Serie (im Jahre 1983) gab es eine Sonderepisode The Five Doctors, in der die fünf damaligen Doktoren gemeinsam zu sehen waren. Allerdings waren nicht mehr alle Darsteller dabei. William Hartnell (Schauspieler des ersten Doktors) war schon verstorben und wurde (bis auf eine Archivsequenz) durch Richard Hurndall ersetzt. Tom Baker (Darsteller des vierten Doktors) war nur in wenigen Szenen zu sehen, die aus der unfertigen und bis dahin nicht gesendeten Folge Shada entnommen wurden. Ähnliche Episoden gingen voraus (The Three Doctors, 1973, zum zehnten Jubiläum), bzw. folgten (The Two Doctors, 1985, ohne Jubiläum) sowie das kurze Charity-Special zum britischen Red Nose Day Time Crash 2007, in dem der fünfte Doktor Peter Davison auf den zehnten Doktor David Tennant trifft. Am 23. November 2013 zeigte die BBC die Jubiläumsepisode zum 50. Geburtstag von „Doctor Who“, „The Day of The Doctor“. Diese Episode wurde zeitgleich in mehr als 70 Ländern gesendet, darunter auch Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Außerkanonische Doktoren[Bearbeiten]

Ein weiterer Darsteller des Doktors war Peter Cushing, der ihn in zwei Kinofilmen der 1960er-Jahre spielte. Diese Filme haben jedoch nichts mit der Handlung der TV-Serie zu tun sondern waren Kino-Adaptionen von damaligen Fernsehfolgen.

In der nicht ganz ernst gemeinten Sondersendung Doctor Who and the Curse of Fatal Death (1999) spielten gleich fünf Schauspieler den berühmten Doktor:

  1. Rowan Atkinson (insbesondere bekannt als Mr. Bean)
  2. Richard E. Grant (dieser verkörperte zudem eine alternative 9. Inkarnation des Doktors in dem Webcast "Scream of the Shalka" aus dem Jahre 2003)
  3. Jim Broadbent
  4. Hugh Grant
  5. Joanna Lumley (Absolutely Fabulous)

Weitere, meist nicht zur Serie gezählte Schauspieler sind:

  1. Trevor Martin, anstelle bzw. noch vor Tom Baker als vierter Doktor, im Theaterstück Seven Keys to Doomsday.
  2. David Banks als zweite Besetzung für Jon Pertwee in dem Theaterstück The Ultimate Adventure. Er hatte mindestens einmal die Gelegenheit zum Spiel.
  3. Adrian Gibbs, als nichtbeständige Form des Doktors zwischen seiner vierten und fünften Form.
  4. Michael Jayston spielte den Valeyard, eine künftige (oder auch nur künftig mögliche) böse Inkarnation des Doktors.

TARDIS[Bearbeiten]

Hauptartikel: TARDIS
Die TARDIS

TARDIS ist die Abkürzung für Time And Relative Dimensions In Space, wodurch klar wird, dass diese Maschinen sowohl in der Zeit als auch im Raum reisen können – im Laufe der Serie reiste der Doktor sogar in parallele Universen. In der deutschen Synchronisation wird TARDIS mitunter (bspw. im Fernsehfilm von 1996) zum Backronym für „Trips aufgrund relativer Dimensionen im Sternenzelt.

Jede TARDIS hat eine „Chamäleon-Schaltkreis“ genannte Tarnvorrichtung, bei der das Äußere der Maschine sich der Umgebung anpasst und somit ein unauffälliges Reisen ermöglichen soll. Die TARDIS des Doktors jedoch ist seit der ersten Folge defekt, so dass sie permanent die äußere Form einer britischen Polizei-Zelle angenommen hat. Im Laufe der Serie zeigt die TARDIS des Doktors noch weitere Eigenwilligkeiten. Selbst mit dem „Sonic Screwdriver“, dem Überschallschraubenzieher des Doktors, sind die Eigenheiten der TARDIS vorerst nicht zu beheben. Versuche führten zur Tarnung der TARDIS als elektrische Orgel. Ironischerweise ist die Assoziation beim Anblick mit der im Zeitalter der Handys selten gewordenen Notrufzellen heute enger mit der TARDIS verknüpft als mit der Polizei.

Die TARDIS ist recht geheimnisvoll und birgt in sich große Macht. Sie scheint sowohl aus mechanischen als auch aus biologischen Bestandteilen zu bestehen, hat aber weitere, völlig unbekannte Bestandteile und besitzt eine eigene innere Metrik. So ist sie innen wesentlich größer als außen und kann sich fast völlig von der Umgebung abschirmen, wodurch sie die Insassen gegen Gefahren schützt. Regelmäßig wird sie umgestaltet, wobei die Hauptmerkmale bestehen bleiben. Besonders groß ist die sichtbare Änderung im Fernsehfilm von 1996 mit Paul McGann, in dem die TARDIS innen ein eher romantisches Aussehen hatte und sich deutlich von den anderen Gestaltungen unterschied. In den neuen Episoden der Serie spielt die biologische Komponente bei der Gestaltung eine besondere Rolle. Die eher romantische Ausstattung wurde fortgeführt.

Nicht immer wird die TARDIS von ihren Insassen gesteuert, so gibt es eine Art Rückholvorrichtung, mit der sie auf den Heimatplaneten Gallifrey zurückbeordert werden kann, und eine Notfallvorrichtung, mit der sie zum nächsten Planeten gebracht werden kann. Selbst der Doktor hat keine umfassende Macht über sie, und so musste er längere Zeit auf der Erde im Exil bleiben, als von den Timelords als Strafe für die eigenmächtigen Reisen des Doktors ein wichtiges Bauteil aus der TARDIS entfernt wurde, welches der Doktor vergeblich nachzubauen versucht.

Companions (Begleiter des Doktors)[Bearbeiten]

Der Doktor reist meist nicht allein durch Zeit und Raum, sondern er wird von verschiedenen Companions begleitet. Meist hat er dabei eine längerfristige Begleitung. Gelegentlich reisen für kurze Zeit zusätzlich weitere Personen mit ihnen oder er wird bei einzelnen Abenteuern in der Zeitspanne zwischen der Trennung von einer dauerhaften Begleitung und dem Finden der Nächsten von jemandem begleitet.

Carole Ann Ford 1963–1964 sowie 1983 in der Rolle der Susan Foreman, Begleiterin des Doktors, 1986.

Susan Foreman (Carole Ann Ford) ist ab der allerersten Folge 1.01 An Unearthly Child der ersten Staffel bis zur Folge 2.09 Flashpoint der zweiten Staffel die erste dauerhafte Begleiterin des Doktors und ist seine Enkelin. Später erlebt sie im 1983er Jubiläumsspecial im Anschluss an Staffel 20 in der Folge 602 The Five Doctors (dt. Titel: Die fünf Doktoren) noch ein weiteres und bisher letztes Abenteuer mit dem Doktor. Insgesamt erlebte sie in 52 Folgen (1.01–1.42, 2.01–2.09 und Jubiläumsspecial Folge 602) mit dem Doktor Abenteuer, siehe Susan.

Barbara Wright (Jacqueline Hill) und Ian Chesterton (William Russel) begleiten, als Susans Lehrer, ebenfalls seit der ersten Folge den Doktor bei seinen Abenteuern. Beide bleiben der Serie bis Folge 2.35 The Planet of Decision erhalten.

Vicky (Maureen O'Brien) ist ein einsames Mädchen aus dem 29. Jahrhundert, das den ersten Doktor über den Ausstieg von Susan tröstet. Sie verlässt ihn in der Folge "Horse of Destruction", da sie sich in einen Mann aus Troja verliebt und bei ihm bleibt.

Steven Taylor (Peter Purves) ist ein energischer junger Mann, der zum Begleiter des ersten Doktors wird, nachdem er ihm und seinen Kompagnions geholfen hat, aus einem Gefängnis auszubrechen. Er bleibt dem Doctor bis zur Folge "The Savages" erhalten. Er verlässt den Doctor und Dodo um auf einem fernen Planeten für Ordnung zu sorgen.

Katarina (Adrienne Hill) stammt aus dem antiken Troja. Sie opfert sich in der Folge "The Dalek´s Master Plan" für den Doctor und Steven und ist somit der erste Companion der auf seiner Reise stirbt.

Dorothea „Dodo“ Chaplet (Jackie Lane) stammt aus dem Wimbledon des Jahres 1966 und verlässt den ersten Doktor im London des Jahres 1966 in der Folge "The War Machines" wieder.

Polly (Anneke Wills) und Ben Jackson (Michael Craze) geraten durch ein Missverständnis in die TARDIS des ersten Doktors. Sie trennen sich erst wieder von seiner zweiten Inkarnation in der Folge "The Faceless Ones".

Jamie McCrimmon (Frazer Hines, zeitweilig Hamish Wilson) ist ein Begleiter des zweiten Doktors. Er stammt aus dem Schottland des 18 Jhd. und hat seine eigenen Interpretationen von der Technik der TARDIS. Er wird von den Time Lords gezwungen in seine Zeit zurückzukehren und seine Erinnerungen den Doktor betreffend werden bis auf ihr erstes gemeinsames Abenteuer gelöscht. Ein paar jahre später in The Two Doctors reist er jedoch wieder mit ihm.

Victoria Waterfield (Deborah Watling) ist die hübsche Tochter eines Wissenschaftlers, der von den Daleks getötet wird.

Zoe Heriot (Wendy Padbury) ist eine Wissenschaftlerin aus der Zukunft, die auf einer Raumstation arbeitet wenn sie den zweiten Doktor kennenlernt. Sie ist sehr schlau und äußerst kompetent. Genau wie bei Jamie löschen die Time Lords ihre Erinnerungen den Doktor betreffend bis auf ihr erstes Abenteuer.

Elizabeth Shaw (Caroline John) ist eine Beraterin des dritten Doktors, die bei UNIT gearbeitet hat; sie ist zur Universität von Cambridge gegangen. Sie verlässt ihn und kehrt nach Cambridge zurück, da er ihrer Meinung nach keine kompetente Assistentin braucht, sondern nur jemand, der ihm Reagenzglässer reicht und sagt, wie brillant er ist.

Jo Grant (Katy Manning) hilft dem dritten Doktor; sie arbeitet für UNIT und heiratet einen Forscher. In einer Doppelfolge der Sarah Jane Adventures (The Death of the Doctor, Folge 4.05 und 4.06), einer Ablegerserie von Doctor Who, trifft sie den Doktor in Form seiner elften Inkarnation wieder. In dem Serial erfährt man, dass sie 7 Kinder und 12 Enkel (ein dreizehnter ist unterwegs) bekommen hat.

Elisabeth Sladen, Darstellerin der Sarah Jane Smith.

Sarah Jane Smith (Elisabeth Sladen) ist Reporterin und begleitet den dritten und vierten Doktor. Später trifft sie den zehnten Doktor in der Folge School Reunion (dt. Titel: Klassentreffen), 2.04 wieder. Dieses Zusammentreffen führte als Backdoor-Pilot dann zur Ablegerserie The Sarah Jane Adventures, in welcher beide sich in den Folgen 3.05/3.06 The Wedding of Sarah Jane Smith nochmals treffen. Im finalen Zweiteiler der vierten Staffel 4.12/4.13 von Doctor Who erlebte sie ein weiteres Abenteuer mit dem Doktor, sieht ihn jedoch am Ende der Folge 4.18 The End of Time (Teil 2) noch einmal kurz, bevor der Doktor in seine 11. Inkarnation regeneriert. In der Doppelfolge 4.05/4.06 The Death of the Doctor der Sarah Jane Adventures trifft sie schließlich die elfte Inkarnation des Doktors wieder (dann zusammen mit Jo Grant [jetzt Jo Jones]).

Harry Sullivan (Ian Marter) ist Sanitätsoffizier in Diensten von UNIT und hat den Auftrag des Brigadiers, sich um den gerade regenerierten Doctor zu kümmern. Dieser lädt ihn ein, die TARDIS von innen zu betrachten, doch Harry verstellt aus Versehen die Armaturen, weshalb er den Doctor und Sarah Jane für 24 Episoden (12.01-12.20 und 13.01-13.04) begleitet und sich dabei als äußerst kampfstarker Companion erweist.

Leela (Louise Jameson) ist Kriegerin eines barbarischen Stamms aus der fernen Zukunft. Alle Menschen dort sind Nachfahren der Teilnehmer einer missglückten Planetenerkundungsmission, die im Laufe der Generationen wieder auf ein primitives Stammessystem zurückgefallen sind. Der Doctor schafft es, Leelas Aberglauben an Schamanismus und Magie zu brechen und von der wissenschaftlichen Denkweise zu überzeugen. Dies führt dazu, dass sich Leela - zunächst gegen seinen Willen - als Companion anschließt. Sie begleitet den Doctor in 40 Folgen (14.13-14.26, 15.01-15.26).

Romana ist eine Timelady (weiblicher Timelord), die neben Susan als einzige Person der eigenen Rasse mit dem Doktor reist. Über zwei Inkarnationen hinweg erlebte sie in 72 Folgen (16.01–16.26, 17.01–17.20/26 und 18.01–18.20) Abenteuer mit dem Doktor und wird in drei weiteren Folgen in Rückblenden o. Ä. gezeigt (Folge 602 The Five Doctors [dt. Titel: Die fünf Doktoren], 18.29 und 21.11, .12, .13. oder 14 [nur eine der letztgenannten Folgen]), siehe Romana.

K-9 Mark III, wie er 2006 in der Folge Klassentreffen auftauchte.

K-9 ist ein Roboterhund. Der Name K-9 ist dabei eine lautmalerische Schreibweise des englischen Begriffs canine (auf Deutsch: „hundeartig“, „hündisch“). K-9 stammt aus dem Jahr 5000 und war ursprünglich für Professor Marius entwickelt worden, der seinen Hund nicht mit auf seine Raumstation nehmen konnte. Nachdem er erfuhr, dass er zurück zur Erde kehrt, gibt er K-9 in die Obhut des Doctors und Leelas. K-9 redet im Original mehrere Protagonisten mit „Master“ bzw. „Mistress“ an, was dem deutschen „Herrchen“ oder „Frauchen“ nahekommt und beispielsweise in der Folge 2.03 School Reunion (dt. Titel: Klassentreffen) auch so synchronisiert wird. Da er nur logisch denken kann und keinerlei Gefühle oder Vorstellungskraft besitzt, kommt es zu vielen sehr urkomischen Dialogen zwischen ihm und anderen Figuren. Im Laufe der Serie gab es vier K-9-Modelle:

  • K-9 Mark I: Der ursprüngliche K-9, nach einer abgewendeten Invasion ein Geschenk an den Doktor und Leela. Er entscheidet sich, zusammen mit Leela auf Gallifrey zu bleiben, als sie einen Timelord heiratet.
  • K-9 Mark II: Ein identischer K-9, den der Doktor bereits auf Vorrat in der Tardis lagert. Er bleibt mit Romana #2 im E-Space zurück, da er durch die Timewinds stark beschädigt ist und einen Übergang in den N-Space nicht überstehen würde.
  • K-9 Mark III: Ein Weihnachtsgeschenk des Doktors an Sarah Jane. Er geht allerdings nach einiger Zeit kaputt und kann erst in der Folge School Reunion (dt. Titel: Klassentreffen), 2.03 vom zehnten Doktor repariert werden. In derselben Folge sprengt er sich und eine Schule in die Luft, um eine Invasion der Krilitanes zu stoppen.
  • K-9 Mark IV: In der Folge School Reunion (dt. Titel: Klassentreffen), 2.03 ein Abschiedsgeschenk des zehnten Doktors an Sarah Jane, der sie fortan begleitet. Zwischenzeitlich muss er jedoch ein schwarzes Loch bewachen und ist so einige Zeit beschäftigt. Er kann allerdings dem zehnten Doktor und Mr. Smith helfen, die Erde aus der Medusa-Cascade wieder ins Sonnensystem zu ziehen.

Nyssa von Traken (Sarah Sutton) (von Traken), Tegan Jovanka (Janet Fielding) (von der Erde) und Adric (Matthew Waterhouse) begleiten den fünften Doktor. Adric ist ein nicht-irdisches, jugendliches Mathegenie. Er opfert sein Leben für die Rettung der Erde. Tegan wird zeitweilig von einer außerirdischen Entität namens Mara besessen.

Kamelion (Stimme Gerald Flood) ist ein weiterer Roboter.

Perpugilliam „Peri“ Brown (Nicola Bryant) ist zunächst Begleiterin des fünften Doktors, erlebt dessen Regeneration mit und muss sich daraufhin mit dem exzentrischen sechsten Doktor herumschlagen.

Melanie „Mel“ Bush (Bonnie Langford) begleitet den sechsten und siebten Doktor.

Ace (Sophie Aldred) begleitet den siebten Doktor. Sie ist 16 Jahre alt und nennt den Doktor Professor. Selten hält sie sich an seine Anweisungen, was er aber einplant. Ace hat stets Sprengstoff im Gepäck. Ihr Outfit ist leicht am Punk-Stil der 1980er Jahre orientiert.

Dr. Grace Holloway (Daphne Ashbrook) ist im 1996er Fernsehfilm eine Kardiologin, die dem achten Doktor bei einem Abenteuer auf der Erde im Kampf gegen den Master hilft und anschließend einen Kurztrip mit dem Doktor in der TARDIS unternimmt. Der Doktor bietet ihr daraufhin an weiter mit ihr zu reisen, was sie jedoch ablehnt.

Billie Piper, Rose-Tyler-Darstellerin, Oktober 2006

Rose Tyler (Billie Piper) entstammt der britischen Arbeiterschicht und arbeitet zunächst als Verkäuferin in einem Kaufhaus in London. Als sie dort dem Doktor begegnet und ihm aus einer lebensbedrohenden Situation hilft, wird sie daraufhin in den ersten beiden Staffeln der neuen Serie (Folgen 1.01 bis 2.13) die erste dauerhafte Begleiterin des Doktors. Hierbei begleitet sie sowohl den 9. (Staffel 1) als auch den 10. (Staffel 2) Doktor. Im finalen Zweiteiler der ersten Staffel werden sie, der Doktor und Captain Jack Harkness im Jahr 200.100 von einer Armee Daleks angegriffen. Um sie zu schützen, verfrachtet der Doktor sie gegen ihren Willen in der TARDIS nach Hause. Da sie die TARDIS nicht einfach zurückfliegen kann, öffnet sie mit Mickey Smith zusammen das Herz der TARDIS, das zuvor bereits in der Folge 1.11 Boom Town (dt. Titel: Der Spalt) in Aktion trat. So gelingt es ihr, die TARDIS dazu zu bringen, den Doktor zu retten. Die TARDIS bringt sie zurück ins Jahr 200.100 zum Dalek-Angriff und verbindet ihr Herz vorübergehend mit Rose, wodurch diese kurzzeitig zu einem übermächtigen Wesen wird. Sie vernichtet die Daleks und ihre Kriegsflotte und belebt Captain Jack Harkness wieder, der sich zwischenzeitlich im Kampf gegen die Daleks geopfert hat, um dem Doktor mehr Zeit zu verschaffen, seinen Verteidigungsplan umzusetzen. Später erfährt man (vgl. Folge 3.11), dass sie, weil sie die Kraft nicht richtig beherrschen konnte, Captain Jack Harkness für immer wiederbelebt hat, er so zu einem Fixpunkt in der Zeit wurde und Rose damit für seine Unsterblichkeit verantwortlich ist. Nicht einmal der Doktor kann dies rückgängig machen (vgl. Folge 3.13). Am Ende der zweiten Staffel wird Rose in einem Paralleluniversum vom Doktor getrennt, in das dieser mit seiner TARDIS nicht mehr zurückkehren kann. Mit ihren letzten Worten gesteht sie dem Doktor ihre Liebe, bevor dieser jedoch antworten kann, reißt die Verbindung zwischen den Welten endgültig ab. An ihre Stelle tritt in der dritten Staffel Martha Jones. Am Ende der vierten Staffel trifft Rose dann aber doch wieder auf den Doktor. Zuvor erschien sie bereits kurz am Ende der Folge 4.01 Partners in Crime, ohne dem Doktor dabei persönlich zu begegnen. Bevor sie in der Folge 4.11 Turn Left schließlich wieder richtig mit dem Doktor zusammentrifft ist sie in den Folgen 4.05 The Poison Sky und 4.10 Midnight jeweils für Sekundenbruchteile auf einem Computerbildschirm zu sehen, wie sie (ohne Ton) nach dem Doktor ruft. Dem Doktor entgeht dieser kurze Augenblick allerdings beide Male. Bisher erlebte sie in insgesamt 30 Folgen (1.01–1.13, 2.00–2.13 und 4.11–4.13) Abenteuer mit dem Doktor und ist in drei weiteren Folgen (4.01, 4.05 und 4.10) kurz zu sehen. In der Folge 4.18 The End of Time (Teil 2) tritt sie das bisher letzte Mal kurz als Person in Erscheinung (der zehnte Doktor reist in die Zeit unmittelbar vor ihrem ersten Treffen mit dem neuntem Doktor zurück).

Adam Mitchell (Bruno Langley) reist Mitte der ersten Staffel in der Folge The Long Game (dt. Titel: Langzeitstrategie) 1.07 mit dem neunten Doktor und Rose Tyler. Er hintergeht den Doktor jedoch und wird am Ende der Folge zuhause abgesetzt.

John Barrowman, Captain-Jack-Harkness-Darsteller, Juli 2007

Captain Jack Harkness (John Barrowman) ist ein Trickbetrüger und ehemaliger Agent der zukünftigen menschlichen Zeitreiseagentur aus dem 51. Jahrhundert. Er reist in den letzten fünf Folgen (1.09–1.13) der ersten Staffel der neuen Serie mit dem 9. Doktor und Rose Tyler. In der letzten Folge opfert er sich im Kampf gegen die Daleks, wird aber von Rose Tyler wiedererweckt, als diese durch die vorübergehende Verbindung mit dem Herz der TARDIS für kurze Zeit zu einem übermächtigen Wesen geworden war. Seitdem ist er unsterblich. Da dies wider die Naturgesetze ist, ließ der Doktor ihn am Ort des Geschehens im Jahr 200.100 zurück. Mit dem Zeitreisegerät aus seiner Zeit als Agent der Zeitreiseagentur wollte er zurück ins 21. Jahrhundert reisen, in der Vermutung, dort den Doktor wiedertreffen zu können. Er verpasste jedoch das 21. Jahrhundert und landete im Jahr 1869, wobei sein Zeitreisegerät kaputtging.[22] Er lässt sich in Cardiff nieder, wohlwissend, dass der dortige Spalt im Raum-Zeit-Gefüge früher oder später vom Doktor zum Aufladen seiner TARDIS verwendet werden würde. Er schließt sich der dortigen Torchwood-Niederlassung Torchwood 3 an, wird deren Oberhaupt und damit nach der Zerstörung von Torchwood 1 am Ende der zweiten Staffel (Folge 2.12 und 2.13) sowie der Schließung von Torchwood 2 zum Chef des gesamten Torchwood-Instituts. Im finalen Dreiteiler der dritten Staffel (Folge 3.11–3.13) reist er erneut mit dem Doktor. Im Zuge dessen wird in der letzten Folge der Staffel (3.13 Last of the Time Lords) angedeutet, dass er im Laufe der Zeit zum Gesicht von Boe werden könnte. Er erlebte bisher in 10 Folgen (1.09–1.13, 3.11–3.13 und 4.12–4.13) Abenteuer mit dem Doktor und dessen jeweils aktueller dauerhaften Begleitung und trifft am Ende der Folge The End of Time (Teil 2) noch kurz in einer Bar auf den Doktor.

Freema Agyeman, Martha-Jones-Darstellerin, März 2007

(Dr.) Martha Jones (Freema Agyeman) ist eine Medizinstudentin, die nach Rose Tyler die zweite dauerhafte Begleiterin des Doktors wird und in der dritten Staffel (3.01 bis 3.13) mit ihm reist. Sie verlässt ihn jedoch am Ende der dritten Staffel bereits wieder. In der vierten Staffel erlebt sie als zwischenzeitlich promovierte Medizinerin und UNIT-Agentin mit dem Doktor und seiner dann aktuellen Begleiterin Donna Noble in den Folgen 4.04 The Sontaran Stratagem, 4.05 The Poison Sky und 4.06 The Doctor's Daughter noch einmal Abenteuer. Britische Medien bezeichneten sie als die erste schwarze Begleiterin des Doktors, obwohl Roses dunkelhäutiger Freund Mickey Smith bereits mehrfach in den ersten beiden Staffeln mit dem Doktor reist. Da nicht genau festgelegt ist, was einen Reisebegleiter zum „Companion“ macht, ist dieser Punkt strittig. Die aktuelle Doctor Who-Homepage der BBC-Sendung listet Mickey Smith als „Begleiter“.[23] Martha Jones erlebte bisher in 18 Folgen (3.01–3.13, 4.04–4.06 und 4.12–4.13) Abenteuer mit dem Doktor. Darüber hinaus trifft sie noch am Ende der Folge 4.18 The End of Time (Teil 2) kurz auf den Doktor, bevor dieser regeneriert. Im Zuge dieses Auftritts erfährt man, dass sie inzwischen mit Mickey Smith verheiratet ist, obwohl sie in der Doppelfolge 4.04/4.05 noch mit dem Arzt verlobt war, den sie zuvor im Dreiteiler 3.11–3.13 kennengelernt hatte.

Astrid Peth, verkörpert vom Gaststar Kylie Minogue, steht dem 10. Doktor im 2007er Weihnachtsspecial Voyage of the Damned (Folge 4.00) zur Seite. Astrid hatte mit dem Doktor bereits ausgemacht, ihn künftig zu begleiten, opfert sich gegen Ende der Folge jedoch, um die Erde zu retten.

Catherine Tate, Donna-Noble-Darstellerin, Mai 2005

Donna Noble (Catherine Tate) ist nach Rose Tyler und Martha Jones die dritte dauerhafte Begleiterin des Doktors. Sie trifft zunächst im 2006er Weihnachtsspecial The Runaway Bride (Folge 3.00) den 10. Doktor und bekämpft mit ihm erfolgreich die Racnoss. Da er Rose Tyler verloren hat, bietet er ihr am Ende der Folge an, ihn auf seinen Reisen zu begleiten. Sie lehnt jedoch (zunächst) ab, weil ihr das Leben mit dem Doktor als zu gefährlich erscheint. Seit ihrem Weihnachtsabenteuer mit dem Doktor sieht sie die Welt jedoch mit anderen Augen und geht auf eigene Faust ungewöhnlichen Ereignissen nach, in der Hoffnung, den Doktor wiederzutreffen und ihn doch noch auf seinen Reisen zu begleiten. So begegnet sie ihm zu Beginn der vierten Staffel in der Folge 4.01 Partners in Crime im Kampf gegen die Adipösen wieder. Da seine zwischenzeitliche Begleiterin Martha Jones ihn zuvor verlassen hat, um sich um ihre Familie zu kümmern, nimmt er Donna nun als seine Begleiterin mit auf Reisen. Zum Ende der Staffel muss der Doktor nach einer beidseitigen Mensch-Timelord-Metakrise (siehe Zur Familie des Doktors) jedoch zu ihrem eigenen Schutz ihre Erinnerungen an ihn und die gemeinsamen Abenteuer aus ihrem Gedächtnis löschen und sie auf der Erde zurücklassen. Sie erlebte in 14 Folgen (3.00 und 4.01–4.13) Abenteuer mit dem Doktor. In der Doppelfolge The End of Time 4.17/4.18 tritt sie anschließend das bisher letzte Mal auf.

(Professor Dr.) River Song (Alex Kingston) ist eine zukünftige Begleiterin und Ehefrau des Doktors. Sie wird schließlich einmal so vertraut mit ihm, dass er ihr sogar seinen echten Namen anvertraut. Als Tochter von Rory Williams und Amy Pond wurde sie in der TARDIS gezeugt, und ist durch diesen Umstand halb Timelord, halb Mensch. Ursprünglich wurde sie von Amy Melody Pond genannt, aber seit ihrer Regeneration in die Inkarnation, in der der Doktor sie kennengelernt hat, nennt sie sich selbst River Song. Kurz nach ihrer Geburt wird sie von der Organisation The Silence entführt, und darauf gedrillt, den Doktor zu töten, was ihr schließlich auch scheinbar gelingt (Sie war dazu gezwungen, da die Stille dafür gesorgt hat, dass ihr Erschießen des Doktors ein Fixpunkt ist). Tatsächlich hat der Doktor seinen Tod nur vorgetäuscht; River wird aber trotzdem verhaftet und verbringt einige Zeit im Gefängnis. Da sowohl River, als auch der Doktor Zeitreisende sind (und sie oft nicht gemeinsam reisen) sind ihre Zeitlinien nicht parallel. Den beiden gelingt es dennoch stets – teilweise mit sehr extravaganten Mitteln – miteinander in Kontakt zu treten. Sie führt ein blaues Tagebuch, das optisch der TARDIS ähnelt, über alle ihre Abenteuer mit dem Doktor. Dieser darf es jedoch nicht einsehen, damit er nicht zu viel über seine persönliche Zukunft erfährt. River stirbt beim ersten Treffen mit dem Doktor um ihm das Leben zu retten. Da aber eine ältere Version des Doktors natürlich Kenntnis von diesem Ereignis hat, hat er River kurz zuvor einen modifizierten Schall-Schraubenzieher mit einem Bewusstseins-Link geschenkt, in dem ihr Bewusstsein für kurze Zeit nach ihrem Tod nachhallt, sodass sein jüngeres Ich Rivers Bewusstsein in einen Computer hochladen kann, wo sie dann in einer virtuellen Realität weiterexistiert. Bisher tauchte River Song in 13 Folgen (4.08, 4.09, 5.04, 5.05, 5.12, 5.13, 6.01, 6.02, 6.07, 6.08, 6.13, 7.06 und 7.13) auf.

Jackson Lake (David Morrissey) ist im Weihnachtsspecial 2008 The Next Doctor (Folge 4.14) ein Mann im viktorianischen England, der durch die Cybermen versehentlich einige Informationen über den Doktor in seinen Kopf implantiert bekam. Er hält diese Informationen für Erinnerungen und glaubt daher er sei der Doktor. Auch der Doktor selbst glaubt zeitweilig auf eine zukünftige Inkarnation seiner selbst getroffen zu sein, bis er die Wahrheit entdeckt. So wird Jackson Lake in der Folge so zum Begleiter des Doktors bzw. erlebt so ein Abenteuer mit ihm, ohne mit ihm in der TARDIS zu reisen.

Lady Christina de Souza (Michelle Ryan) begleitet den Doktor im Osterspecial 2009 4.15 Planet of the Dead, welche ihn am Ende der Episode weiter begleiten möchte, was vom Doktor jedoch abgelehnt wird, da er künftig alleine reisen möchte, um nicht mehr von seinen Begleitern verlassen werden zu können.

Adelaide Brooke (Lindsay Duncan) ist in The Waters of Mars, dem Weihnachtsspecial 2009, die Begleiterin des Doktors. Er rettet sie von der Marsstation, obwohl es vorherbestimmt ist, dass sie dort sterben soll. Um die Zukunft nicht noch weiter zu verändern, nimmt sie sich nach der sicheren Rückkehr auf die Erde das Leben.

Wilfred Mott (Bernard Cribbins) ist der Großvater von Donna Noble und begleitet den Doktor im Weihnachts-Neujahresspecial 2009, The End of Time (4.17/4.18). Zuvor war er bereits in den Folgen (4.00) Voyage of the Damned, 4.01 Partners in Crime, 4.04 The Sontaran, 4.05 The Poison Sky und 4.12 The Stolen Earth in Kontakt mit dem Doktor gekommen.

Karen Gillan als Amy Pond in der Folge 5.01 The Eleventh Hour, Dezember 2010.

Amy Pond (Karen Gillan) voller Name Amelia Jessica Pond ist ab der fünften Staffel die vierte dauerhafte Begleiterin des (nun 11.) Doktors in der neuen Serie. Der Doktor trifft zunächst auf ihr siebenjähriges Ich. Als er in seiner beschädigten TARDIS nach dem Rechten sehen muss, verspricht er ihr in fünf Minuten zurück zu sein. Immer noch etwas desorientiert von der kürzlichen Regeneration erscheint er jedoch erst in zwölf Jahren wieder. Amy ist inzwischen scheinbar Polizistin und verhaftet den Doktor in ihrer alten Wohnung. Im folgenden Gespräch bemerkt sie, dass es sich um denselben Mann handelt, der sie zwölf Jahre zuvor in der Nacht verlassen hatte. Außerdem stellt sich heraus, dass es sich bei der Polizeiuniform nur um ein Kostüm handelt. Dann erlebt der Doktor mit Amy ein Abenteuer auf der Erde und bietet ihr, nachdem weitere zwei Jahre vergangen sind, daraufhin an, ihn bei seinen Reisen zu begleiten. Sie besteht jedoch darauf, am Morgen nach ihrer Abreise wieder abgesetzt zu werden. Im Laufe der Staffel stellt sich heraus, dass sie am Vorabend ihrer Hochzeit mit Rory Williams abgereist sind und Amy daher pünktlich am Folgetag zu ihrer Hochzeit wieder da sein will. Sie fühlt sich jedoch zunehmend zum Doktor hingezogen und küsst ihn in der Folge 5.05 Flesh and Stone schließlich, worauf dieser jedoch nicht eingehen möchte. Stattdessen bemüht er sich in den anschließenden Folgen darum, ihre Beziehung zu ihrem Verlobten Rory wieder zu festigen, wozu er diesen in der TARDIS mitnimmt. Am Ende der fünften Staffel kommt es in der Folge 5.13 The Big Bang dann auch zur geplanten Hochzeit von Amy und Rory. Am Ende von Folge 6.01 The Impossible Astronaut teilt Amy dem Doktor mit, dass sie schwanger ist. Am Ende der Folge 6.02 Day of the Moon führt der Doktor einen Scan von Amy durch, das Ergebnis lässt jedoch nicht klar erkennen, ob Amy tatsächlich schwanger ist. Bisher reiste Amy in 27 Folgen mit dem Doktor. In der Folge 6.06 bekommt Amy ihr Kind Melody, welches in der darauffolgenden Folge entführt wird. Es stellt sich heraus, dass Dr. River Song die erwachsene Tochter von Amy und Rory ist. In der Folge 7.01 The Asylum of the Daleks trennt sie sich von Rory, da sie davon ausgeht, dass Rory unbedingt Kinder bekommen will, sie aber nach dem, was mit ihrer Tochter Melody (Dr. River Song) geschehen ist, psychisch dazu nicht mehr in der Lage ist. Als sie von den Daleks, zusammen mit dem Doktor und Rory, auf einen Planeten mit verrückt gewordenen Daleks geschickt wird, werden sie erneut ein Paar. In der Folge 7.05 The Angels take Manhattan wird Amy schließlich mit Rory durch einen Weeping Angel in der Vergangenheit gefangen. Dabei ergibt sich Amy freiwillig dem Angel, da Rory kurz zuvor in die Vergangenheit geschickt wurde – wo er nach einem langen Leben im Alter von 82 Jahren starb – und sie nicht ohne Rory leben möchte. Sie selbst starb mit 87 Jahren. Der Doktor kann die beiden danach nie wieder sehen, da der Tod von Rory ein Fixpunkt ist.

Rory Williams (Arthur Darvill) ist Krankenpfleger und der Verlobte von Amy Pond, die ab der fünften Staffel die vierte Dauerhafte Begleiterin des Doktors ist. Er reiste in 25 Folgen (5.06, 5.07, 5.08, 5.09, 5.12, 5.13, 6.01, 6.02, 6.03, 6.04, 6.05, 6.06, 6.07, 6.08, 6.09, 6.10, 6.11, 6.12, 6.13, 7.01, 7.02, 7.03, 7.04, 7.05 [Tod] und im Weihnachtsspecial 2011) mit dem Doktor und Amy und tauchte zuvor bereits in der Folge 5.01 The Eleventh Hour auf. In der Folge 5.09 Cold Blood wird er jedoch getötet und von einem Zeitriss absorbiert, der seine Existenz gänzlich aus der Zeit löscht. Als zeitreisende Anomalien behalten der Doktor und zum Teil auch Amy jedoch ihre Erinnerungen an ihn. So taucht er in der Folge 5.12 The Pandorica Opens als Auton erneut auf. Durch den „Reset“ des Universums in der Folge 5.13 The Big Bang wird letztendlich auch seine menschliche Existenz wiederhergestellt. So kommt es schließlich doch zur Hochzeit zwischen ihm und Amy Pond. Der Doktor bezeichnete ihn darauf als Rory Pond. Seit der Folge 6.06 hat er ein Kind mit Amy namens Melody Pond (Dr. River Song). In der Folge 7.05 The Angels take Manhattan stirbt Rory in der Vergangenheit nach einem langen Leben im Alter von 82 Jahren, da sein Tod ein Fixpunkt ist, schließt sich auch Amy daraufhin Rorys Leben in der Vergangenheit an, da sie ein Leben ohne ihn nicht aushält. Beide sterben nach einem langen Leben von über 80 Jahren (Rory 82, Amy 87) und ruhen zusammen auf einem Friedhof als Rory Arthur Williams und seine geliebte Ehefrau Amelia Williams.

Jenna-Louise Coleman seit 2012 Begleiterin des Doktors, Juni 2013.

Clara Oswald (Jenna-Louise Coleman) lernt der Doktor in der Episode 7.01 kennen. Sie lebt scheinbar seit fast einem Jahr in ihrem abgestürzten Raumschiff auf dem Planeten, den die Daleks zu ihrer Irrenanstalt ernannt haben. Von dort aus hilft sie dem Doktor, Amy und Rory, indem sie sich in das Dalek-System hackt. Später stellt sich heraus, dass sie unbewusst selbst in einen Dalek verwandelt wurde und nur noch in ihrer Fantasie in ihrem Raumschiff ist. Der Doktor muss sie also zurücklassen. Im Weihnachtsspecial 2012 trifft der Doktor ein weiteres Mal auf Clara, diesmal jedoch im Jahr 1892. Clara ist eine Gouvernante, die dem Doktor dabei hilft, das Geheimnis um den Schnee zu lüften. Am Ende der Folge wird sie dann aber von der Frau aus Eis in den Tod gestürzt. Erst jetzt erfährt der Doktor, wie sie hieß und macht sich auf die Suche nach der geheimnisvollen Frau Clara. In der Folge „The Bells Of Saint John“ (7.06) wird er fündig und schafft es diesmal, sie vor dem Tod zu bewahren. Sie begleitet den Doktor von nun an auf seinen Reisen.[24] In der Episode The Name of the Doctor entschließt sich Clara, in den Zeitstrom des Doktors in dessen Grab auf Trenzalore zu treten, um die Große Intelligenz daran zu hindern, alle Erfolge des Doktors rückgängig zu machen. Dadurch werden auch ihre früheren Begegnungen mit dem Doktor erklärt. Daraufhin rettet der Doktor sie aus seinem Zeitstrom, wo sie zuvor noch auf die Inkarnation des Doktors treffen, die das Versprechen, das er mit der Wahl des Namens „Doktor“ gegeben hat, gebrochen hat.

Die Paternostergang ist ein meist im viktorianischen London ermittelndes Detektiv-Trio, bestehend aus der Silurianerin Madame Vastra (Neve McIntosh), ihrer menschlichen Ehefrau Jenny(Catrin Stewart) und dem Sontraner Strax (Dan Starkey). Trotz der Feindschaft zwischen Silurians, Sontarans und dem Doktor stehen die Figuren durch zurückliegende Ereignisse in seiner Schuld. Sie treten zum ersten Mal in der Episode "A good man goes to war" bei Amys Rettung von Demons Run auf und lassen sich danach im London des 19. Jahrhunderts nieder, wo sie meist auf eigene Faust Fälle lösen. Den 11. Doktor unterstützen sie in den Folgen "The Snowmen", "The Crimson Horror" und "The Name of the Doctor" und den 12. erstmalig in "Deep Breath". Ähnlich einem Medium besitzt die meist verschleierte Vastra tiefgehende geistige Fähigkeiten, sie und Jenny sind vor allem im Umgang mit dem Schwert erfahren, während Strax eher den tollpatschigen Part der Gruppe gibt, da er sowohl als hölzerner Butler des Hauses bei Besuch agiert als auch als gewaltverliebter, um sich schießender Militärstratege.

Rassen im Doctor-Who-Universum[Bearbeiten]

Technische Details[Bearbeiten]

  • Von 1963 bis 1969 wurde die Sendung in Schwarz-Weiß aufgenommen und ausgestrahlt. In den ersten drei Jahren wurden die Sendungen sogar noch im 405-Zeilen-Verfahren aufgenommen, welches damals in England gebräuchlich war, erst 1967 wurde das höher auflösende 625-Zeilen-Verfahren benutzt. Mit dem Erscheinen des dritten Doktors 1970 wurde Doctor Who dann farbig. Die neue 2005er-Serie ist die erste, welche im 16:9-Format ausgestrahlt wird, wobei die Aufnahmen nicht im HDTV-Format vorliegen. Ab der 31. Staffel gibt es Doctor Who auch in HD.
  • Ein sehr charakteristisches Merkmal der klassischen Serie bis Mitte der achtziger Jahre war die Produktionsweise: Außenaufnahmen wurden auf 16-mm-Film gemacht, Studio-Szenen hingegen direkt auf Videoband aufgezeichnet. Dadurch bedeutete ein einfacher Szenenwechsel oft einen großen Qualitätssprung in Bildauflösung, Beleuchtung, Bildfrequenz und Farbraum. Seit der letzten Staffel des sechsten Doktors (Staffel 23) werden auch die Außenaufnahmen auf Video gemacht.
  • Aufgrund der hohen Kosten für Videobänder und für den Videoschnitt Anfang der sechziger Jahre wurden die Folgen des ersten Doktors fast wie eine Livesendung produziert: Ganze Szenen wurden als ein Take aufgenommen und praktisch ungeschnitten ausgestrahlt. Dadurch kann man in den frühen Folgen etliche Versprecher und Produktionsfehler ausmachen.
  • Während der gesamten Laufzeit der ursprünglichen Serie (1963–1989) litt die Sendung unter dem Problem des eingeschränkten Budgets. Sie erreichte nie die hohen technischen Standards, die US-amerikanische Serien wie Star Trek vorlegten − ein Schicksal, das sie mit der deutschen Produktion Raumpatrouille (Raumschiff Orion) teilte. Aus diesem Grunde wurde die Sendung von Nicht-Fans oftmals belächelt; diese machten sich über wackelnde Pappkulissen und Gummimonster lustig. Anhänger der Sendung hingegen lobten die hochwertigen Dialoge und kreativen Geschichten. Die ab 2005 gesendeten neuen Folgen sind technisch auf dem neuesten Stand, auch die Spezialeffekte haben erstmals eine deutlich sichtbare hohe Qualität im Sinne einer fotorealistischen Wiedergabe.
  • Im Gegensatz zu den meisten anderen Science-Fiction-Sendungen, wie beispielsweise Star Trek, besteht die überwiegende Zahl der klassischen Doctor-Who-Folgen aus Fortsetzungsgeschichten. Dieses sind Mehrteiler mit typischerweise vier bis sechs Folgen zu jeweils 25 Minuten, in Einzelfällen waren es sogar bis zu 14 Folgen. So ergeben die 725 Episoden der klassischen Serie insgesamt 159 komplette Geschichten. Die ab 2005 gesendeten neuen Folgen sind hingegen überwiegend abgeschlossene Geschichten zu jeweils 45 Minuten, es werden aber auch Zweiteiler gesendet sowie ein Dreiteiler, das Finale von Staffel 3. Zudem haben die neuen Staffeln meist noch ein übergeordnetes Thema, das in fast allen Folgen - wenn auch manchmal nur sehr kurz - auftaucht.

Derzeit gibt es über 40 in sich abgeschlossene Handlungsstränge auf DVD. Alle sind mit einer Vielzahl an Extras und digital überarbeitetem Bild und Ton erschienen. Weitere Folgen erscheinen in regelmäßigem Abstand.

Verschollene Episoden[Bearbeiten]

  • 97 Episoden aus den ersten sechs Staffeln von Doctor Who sind heute nicht mehr auffindbar, davon allein 79 aus den Staffeln 3 bis 5. Es war bis in die 1970er-Jahre üblich, Bänder nur einige Jahre aufzubewahren; danach wurden sie wiederverwendet und überspielt. Die erste Dalek-Episode beispielsweise ist 1978 nur durch Zufall der Vernichtung entgangen, die im Rahmen einer Routinemaßnahme der BBC durchgeführt werden sollte. Allerdings gab es von allen Bändern Aufnahmen auf 16-mm-Film, die als internationales Austauschformat verwendet wurden. Diese mussten nach dem Senden weitergegeben, an die BBC zurückgegeben oder vernichtet werden. In den 1970er-Jahren wurden zahlreiche dieser Filme vernichtet und einige archiviert. Einige weitere Episoden oder Episodenteile wurden nach weltweiter Suche, etwa in Hongkong, wiedergefunden; dennoch sind nach wie vor viele Filme verschollen, darunter zum größten Teil die Episoden aus der Patrick-Troughton-Ära (auch einige William-Hartnell-Folgen gelten als verschollen, allerdings nicht so viele wie von Troughton). Des Weiteren ist eine Anzahl Episoden aus den Anfängen der Jon-Pertwee-Ära nur in schwarz-weiß erhalten. Für einige dieser Episoden gelang es, mit Hilfe privater Mitschnitte die Farbe zu rekonstruieren. Einige der Episoden enthalten auf den Schwarz-Weiß-Filmen Farbinformationen in Form von „Chroma Dots“, die im Schwarz-Weiß-Bild als charakteristische Störungen zu sehen sind. Es wurde ein Verfahren entwickelt, das es erlaubt, aus dieser Information die Farbe zurückzugewinnen. Die 3. Folge von „Planet of the Daleks“ (Folge 347; 10.17) wurde mit einer Kombination aus dieser Methode und der klassischen Kolorierung restauriert. Jedoch existieren von allen „verlorenen“ Episoden Audio-Mitschnitte, welche von der BBC auf CD, DVD und MC veröffentlicht worden sind. Außerdem gibt es Multimedia-CDs bzw. DVDs, auf denen Hunderte von noch existierenden Standbildern enthalten sind, so dass es möglich war, durch ergänzende Laufschrift, kurzen Abschnitten von erhaltenem Filmmaterial und Animationen sämtliche Folgen (inoffiziell) zu rekonstruieren.
  • 2006 erschien der Doctor Who-Handlungsstrang The Invasion (Folge 221–228; 6.11 bis 6.18) auf DVD, bei der 2 (Folge 221; 6.11, Folge 224; 6.14) der 8 Teile nicht mehr vorhanden sind. Diese wurden von der BBC mit Hilfe von Flash-Animationen restauriert.[25]
  • Im Dezember 2011 fanden zwei weitere Episoden ihren Weg zurück zur BBC. Der dritte Teil der Episode „Galaxy 4“ sowie der zweite Teil der Episode „The Underwater Menace“.[26]
  • Im Oktober 2013 wurden bei einem Fernsehsender in der nigerianischen Stadt Jos elf Folgen aus der fünften Staffel wiederentdeckt: der vollständige Sechsteiler „The Enemy of the World“ sowie fünf der sechs Folgen von „The Web of Fear“. Neun der elf Folgen galten bis dahin als verschollen.[27][28]

Episodenliste[Bearbeiten]

Hauptartikel: Doctor Who/Episodenliste

Weiteres Auftreten des Doktors[Bearbeiten]

Außer in Film und Fernsehen gibt es zum Beispiel Romane, Kurzgeschichten, Comics, Bühnenstücke und Hörspiele. Die Romane werden zum Teil von namhaften Autoren geschrieben wie zuletzt Michael Moorcock, der 2010 den Band „The Coming of The Terraphiles“ verfasste.

Auf der Bühne, im Radio und als Hörspiel[Bearbeiten]

Es gab mehrere Theaterproduktionen, deren bekannteste Doctor Who: The Ultimate Adventure hieß. Die Hauptrollen wurden unter anderem von den Fernseh-Doktoren Colin Baker und Jon Pertwee gespielt.

Die britische Firma Big Finish besitzt die offizielle Lizenz der BBC, Hörspiele um Doctor Who bis einschließlich des achten Doktors zu produzieren. Die bislang über hundert auf CD veröffentlichten Episoden sind professionell produzierte Hörspiele mit den Original-Schauspielern (insbesondere den Doktoren 5 bis 8 und deren jeweiligen Begleitern) im Stile der klassischen Serie. Einige der Folgen wurden auch auf dem digitalen Radiosender BBC-7 ausgestrahlt. Es ist unter Fans umstritten, ob diese Folgen offiziell zur Doctor-Who-Serie gehören oder nicht.

Neben Big Finish produzierte auch die BBC selbst einige Doctor-Who-Hörspiele mit dem dritten Doktor.

Im Kino[Bearbeiten]

  • Dr. Who and the Daleks (1965) und
  • Daleks – Invasion Earth 2150 AD (1966)
  • The Day of the Doctor (Doctor Who 50th Anniversary Special) (2013)

Die ersten zwei Filme schildern im Wesentlichen Geschichten, die schon im Fernsehen liefen, nur mit einem größeren Aufwand und in Farbe gedreht. In den Filmen spielte Peter Cushing die Hauptrolle und der Doktor stellt sich selbst als Doctor Who vor. Im Film scheint er ein menschlicher Wissenschaftler zu sein, der seine Zeitmaschine selbst erfunden hat.

In The Day of the Doctor (Der Tag des Doktors) geht es um den großen Krieg zwischen den Daleks und den Time Lords. Er wurde am 23. November 2013 in über 70 Ländern in 3D gezeigt.

Ableger der Serie[Bearbeiten]

  • K-9 and Company, ausgestrahlt 1981 mit Elisabeth Sladen in ihrer Rolle als Begleiterin „Sarah Jane Smith“ und John Leeson als Stimme des Hunderoboters „K-9“.
  • Die Sendung Dimensions in Time wurde 1993 für einen guten Zweck produziert. In zwei zehnminütigen Folgen treten die letzten 5 Doktoren sowie eine Reihe ihrer Begleiter auf. Die Sendung wurde in Pseudo-3D (Pulfrich-Effekt) gesendet und war in erster Linie eine Comedy-Sendung.
  • 1999 wurde eine Extrafolge mit dem Titel Doctor Who and the Curse of Fatal Death ausgestrahlt. Der Doktor trifft hier erneut auf den Master und die Daleks, enthüllt im Laufe der Geschichte, dass er seinen weiblichen Companion heiraten möchte, aber dieser Plan zerschlägt sich dann am Ende des Specials. Im Verlauf der Geschichte muss sich der Doktor viermal regenerieren, was neben dem nicht kanonischen neunten Doktor Rowan Atkinson zu vier weiteren Hauptdarstellern führte: Richard E. Grant, Jim Broadbent, Hugh Grant und Joanna Lumley (Mit Schirm, Charme und Melone). Die Produktion diente dem „Red Nose Day“.
  • Im Oktober 2006 startete mit Torchwood eine neue Ableger-Serie auf BBC Three. Bindeglied zwischen beiden Sendungen ist „Captain Jack Harkness“, gespielt von John Barrowman. (Torchwood ist ein Anagramm von Doctor Who.) Seit dem 11. März 2009 wird die Serie von RTL 2 ausgestrahlt.[29]
  • Im Januar 2007 lief der Pilotfilm für The Sarah Jane Adventures, ein weiterer, diesmal erfolgreicher Versuch, eine Serie um die ehemalige Begleiterin „Sarah Jane Smith“ (gespielt von Elisabeth Sladen) auf den Markt zu bringen. Während Torchwood sich eher an ein erwachsenes Publikum wendet, ist The Sarah Jane Adventures für jüngere Zuschauer gedacht.
  • In Australien wird die ebenfalls für jüngere Zuschauer konzipierte Serie K-9 über den Roboter-Hund K-9 produziert. Der Pilotfilm lief Ende Oktober 2009, die erste Staffel startete Anfang April 2010. Die Serie wird außer K-9 keine direkte Verbindung zum Doktor haben. Da K-9 Ende des 21. Jahrhunderts spielt, kann K-9 weiterhin in The Sarah Jane Adventures auftreten; er wird auch weiterhin von John Leeson gesprochen. K-9 wird von Network Ten und Jetix Europe produziert. Co-Creator ist Bob Baker.[30][31]

Musik über den Doktor[Bearbeiten]

  • Doctorin’ the Tardis, der 1988 unter dem Namen The Timelords veröffentlichte erste Nummer-Eins-Hit in Großbritannien von Bill Drummond & Jimmy Cauty (The KLF), benutzt außer Samples von Gary Glitter's Rock and Roll part 2 auch Samples der Titelmelodie von Doctor Who. Doctorin’ the Tardis wiederum wird in Dean Grays Album American Edit im 2. Track "Dr. Who on Holiday" gesamplet.
  • Bullamakanka: Doctor Who is gonna fix it, 1983.[32]
  • Von der Techno-Band Orbital gibt es einen 2001 erschienenen Remix der Titelmelodie von Doctor Who.[33]
  • Die britische Band Chameleon Circuit spielt ausschließlich Songs über Doctor Who.
  • Adam Savage, einer der MythBusters – Die Wissensjäger, tanzte 2011 in einem Faradayschen Käfig während mit Teslaspulen die Titelmelodie von Doktor Who gespielt wurde.[34]
  • Das deutsche Musikprojekt Rotersand brachte 2005 eine Single-CD mit dem Titel "Exterminate Annihilate Destroy" heraus, mit dem die Daleks zitiert werden und die Serie referiert wird.
  • Das schwedische Musikerduo Dada Life veröffentlichte im Jahr 2009 einen Remix der Titelmelodie unter dem Namen "The Timelords & KLF - Doctorin'The Tardis (Dada Life Guerilla Fart)"

Deutsche Heimvideoveröffentlichung[Bearbeiten]

Die erste und einzige VHS zur Serie erschien hierzulande durch CiC/Universal und enthält den TV Film zur Serie mit Paul McGann in der Hauptrolle.
Die Lizenz an der Serie für den DVD und Blu-Ray Vertrieb teilen sich 3 deutsche DVD Vertriebe: KSM Media veröffentlichte die ersten beiden Staffeln der neuen Ära der Serie[35], während Polyband die Lizenz an der neuen Ära ab der dritten Staffel hält[36]. Die Veröffentlichungsrechte an der Originalserie sicherte sich Anfang 2014 Pandastorm Pictures und plant die auf deutsch vorliegenden Episoden ab Ende 2014 in mehren DVD Sets zu veröffentlichen[37].

Titel Veröffentlichung Inhalt Disks FSK
Die fünf Doktoren TBA Enthält das Jubiläumsspecial "Die fünf Doktoren". 2 Ab 12 Jahren
Der sechste Doktor Volume 1 TBA Enthält die Folge "Zweimal Einstein" sowie die komplette Staffel 22 der alten Ära. 7 Ab 12 Jahren
Der sechste Doktor Volume 2 TBA Enthält die komplette Staffel 23 der alten Ära. 4 Ab 12 Jahren
Der siebte Doktor Volume 1[38] 28. November 2014 Enthält die komplette Staffel 24 der alten Ära. 4 Ab 12 Jahren
Der siebte Doktor Volume 2 27. Februar 2015 Enthält die komplette Staffel 25 der alten Ära. 5 Ab 12 Jahren
Der siebte Doktor Volume 3 24. April 2015 Enthält die komplette Staffel 25 der alten Ära. 7 Ab 12 Jahren
Doctor Who - The Movie TBA Enthält den TV Film zur Serie. 2 Ab 12 Jahren
Die komplette erste Staffel 10. Juli 2008 Enthält die komplette erste Staffel der neuen Ära. 5 Ab 12 Jahren
Die komplette zweite Staffel 20. Mai 2009 Enthält das Weihnachtsspecial "Die Weihnachtsinvasion" sowie die komplette zweite Staffel der neuen Ära. 6 Ab 16 Jahren
Die komplette Staffel 3 25. Januar 2013 Enthält das Weihnachtsspecial "Die aufgelöste Braut" sowie die komplette dritte Staffel der neuen Ära. 6 Ab 12 Jahren
Die komplette Staffel 4 28. Juni 2013 Enthält das Weihnachtsspecial "Die Reise der Verdammten" sowie die komplette vierte Staffel der neuen Ära. 6 Ab 12 Jahren
Die kompletten Specials* 23. November 2013 Enthält die Specials "Der andere Doktor", "Planet der Toten", "Der rote Garten" und den "Das Ende der Zeit" Zweiteiler. 5 Ab 12 Jahren
Staffel 5 Volume 1* 27. April 2012 Enthält die ersten 7 Folgen der fünften Staffel der neuen Ära. 3 Ab 12 Jahren
Staffel 5 Volume 2* 25. Mai 2012 Enthält die übrigen 6 Folgen der fünften Staffel der neuen Ära. 3 Ab 12 Jahren
Die komplette Staffel 5* 31. Januar 2014 Enthält die komplette fünfte Staffel der neuen Ära. 6 Ab 12 Jahren
Die komplette Staffel 6* 28. März 2014 Enthält das Weihnachtsspecial "Fest der Liebe" sowie die komplette sechste Staffel der neuen Ära. 6 Ab 12 Jahren
Die komplette Staffel 7* 25. April 2014 Enthält die Weihnachtsspecial "Sternenhimmel" und "Die Schneemänner" sowie die komplette siebte Staffel der neuen Ära. 5 Ab 12 Jahren
Der Tag des Doktors* 20. Dezember 2013 Enthält das Jubiläumsspecial "Der Tag des Doktors". 1 Ab 12 Jahren

* Auch auf Blu-Ray erhältlich.

Synchronisation[Bearbeiten]

Die Synchronisation der Serie fand seit Beginn der 1980er Jahre in München statt, lediglich der Fernsehfilm von 1996 wurde in Hamburg bearbeitet. Die Synchronaufnahmen der Staffeln 21 bis 26 fanden bei H.W. Film statt, Synchronregie bei den Folgen führte Hendrik Wiethase, welcher auch das Dialogbuch geschrieben hatte. Diese beiden Tätigkeiten wurden bei der Synchronisation der Serien 1 und 2 von Kai Taschner erfüllt und bei Scalamedia durchgeführt. Nach dem Senderwechsel zu Fox Deutschland im Pay-TV hat man sich entschieden, die Synchronisation der neuen Staffeln an das Kölner Synchronstudio Splendid Synchron zu geben.[39]

Rolle Schauspieler Synchronsprecher Auftritt
Die Doktoren
Der (1.) Doktor William Hartnell Michael Schwarzmaier Die fünf Doktoren, Der Name des Doktors (33.13 bzw. 7.13 der neuen Serie) & Der Tag des Doktors
Richard Hurndall Die fünf Doktoren
Der (2.) Doktor Patrick Troughton Die fünf Doktoren & Der Tag des Doktors
Der (3.) Doktor Jon Pertwee
Der (4.) Doktor Tom Baker
Der (5.) Doktor Peter Davison
Der (6.) Doktor Colin Baker Staffel 21 bis 23 & Der Tag des Doktors
Der (7.) Doktor Sylvester McCoy Staffel 24 bis 26 & Der Tag des Doktors
Harald Pages Doctor Who – Der Film
Der (8.) Doktor Paul McGann Kai Henrik Möller
Michael Schwarzmaier Der Tag des Doktors
Der (9.) Doktor Christopher Eccleston Frank Röth Staffel 27 (Staffel 1 der neuen Serie) & Der Tag des Doktors
Der (10.) Doktor David Tennant Philipp Brammer Staffel 28 bis 30 (Staffel 2 bis 4 der neuen Serie) & Der Tag des Doktors
Der (11.) Doktor Matt Smith Tobias Nath[40] Staffel 31 bis 33 (Staffel 5 bis 7 der neuen Serie)
Der (12.) Doktor Peter Capaldi Bernd Vollbrecht ab Staffel 34 (ab Staffel 8 der neuen Serie)
Der (Zeitkrieg) Doktor John Hurt Fred Maire Der Name des Doktors (33.13 bzw. 7.13 der neuen Serie) & Der Tag des Doktors
Begleiter des Doktors
Susan Foreman Carole Ann Ford Marion Hartmann Die fünf Doktoren
Jamie McCrimmon Frazer Hines Gerhard Acktun
Erhard Hartmann Androiden in Sivillia (22.07–22.09)
Alistair Gordon Lethbridge-Stewart Nicholas Courtney Klaus Kindler Die fünf Doktoren
Alexander Allerson Excaliburs Vermächtnis (26.01–26.04)
Sarah Jane Smith Elisabeth Sladen Uschi Wolff Die fünf Doktoren
Dagmar Dempe Klassentreffen (28.03 bzw. 2.03 neue Serie)
K-9 John Leeson Hendrik Wiethase Die fünf Doktoren
Kai Taschner Klassentreffen (28.03 bzw. 2.03 neue Serie)
Tegan Jovanka Janet Fielding Alexandra Ludwig Die fünf Doktoren
Turlough Mark Strickson Wilfried Hochholdinger
Perpugilliam „Peri“ Brown Nicola Bryant Maria Böhme Staffel 21 bis 23
Melanie „Mel“ Bush Bonnie Langford Michaela Amler Staffel 23
Linda Joy Staffel 24
Ace Sophie Aldred Carin C. Tietze Staffel 24 bis 26
Rose Tyler Billie Piper Maren Rainer Staffel 27 und 28 (Staffel 1 und 2 der neuen Serie)
Captain Jack Harkness John Barrowman Philipp Moog Staffel 27 (Staffel 1 der neuen Serie)
Mickey Smith Noel Clarke Johannes Raspe Staffel 27 und 28 (Staffel 1 und 2 der neuen Serie)
Donna Noble Catherine Tate Elisabeth Günther Weltuntergang (Staffel 28)
Kordula Leiße Staffel 29 & 30 (Staffel 3 und 4 der neuen Serie)
Martha Jones Freema Agyeman Jana Kilka Staffel 29 & 30 (Staffel 3 und 4 der neuen Serie)
River Song/Melody Pond Alex Kingston Peggy Sander[41] Ab Staffel 30 (Staffel 4 der neuen Serie)
Amy Pond Karen Gillan Julia Ziffer[40] Staffel 31 bis 33 (Staffel 5 bis 7 der neuen Serie)
Rory Williams Arthur Darvill Rainer Fritzsche[40]
Clara Oswin Oswald Jenna-Louise Coleman Ilona Brokowski Ab Staffel 33 (Staffel 7 der neuen Serie)
Schurken
Der Master Anthony Ainley Reinhard Glemnitz Die fünf Doktoren, Die Rache des Meisters (22.05.–22.06) und Das Urteil (Staffel 23/23.01–23.14)
Klaus Kindler Der Tod auf leisen Sohlen (26.12–26.14)
Eric Roberts Wolfgang Jürgen Doctor Who – Der Film
Derek Jacobi Hans-Gerd Kilbinger Utopia (3.11 der neuen Serie)
John Simm Michael Deffert Staffel 29 und 30 (Staffel 3 und 4 der neuen Serie)
Die Rani Kate O'Mara Heidi Treutler Die Rache des Meisters (22.05–22.06)
Gudrun Vaupel Terror auf Lakertia (24.01–24.04)
Davros Terry Molloy Thomas Rau Planet der Toten (22.12–22.13)
Werner Abrolat Die Hand des Omega (25.01–25.04)
Julian Bleach Ekkehardt Belle Die gestohlene Erde und Das Ende der Reise (4.12 und 4.13 der neuen Serie)
Daleks Roy Skelton Hendrik Wiethase Die fünf Doktoren & Planet der Toten (22.12–22.13)
Willi Roebke Die Hand des Omega (25.01–25.04)
Royce Mills
Hendrik Wiethase
Brian Miller
Nicholas Briggs Michael Habeck Staffel 27 und 28 (Staffel 1 und 2 der neuen Serie)
Gregor Höppner ab Staffel 29 (Staffel 3 der neuen Serie)
Dalek Imperator Manfred Erdmann Böser Wolf und Getrennte Wege (27.12–27.13 bzw. 1.12–1.13 der neuen Serie)
Dalek Supreme (Oberster Dalek) Andreas Meese Die gestohlene Erde und Das Ende der Reise (30.12–30.13 bzw. 4.12–4.13 der neuen Serie)
Paradigmen Daleks Josef Tratnik ab Staffel 31 (Staffel 5 der neuen Serie)
Cybermen (Cyber Leader) David Banks Hendrik Wiethase Die fünf Doktoren
Thomas Albus Angriff der Kybermänner (22.01–22.02)
Ulf J. Söhmisch Das Vermächtnis der Nemesis (25.08–25.10)
Roger Lloyd-Pack Joachim Höppner Die Ära des Stahls (28.06 bzw. 2.06 der neuen Serie)
Nicholas Briggs Tobias Brecklinghaus Der andere Doktor (30.14 bzw. 4.14 der neuen Serie)
Robert Steudtner Die Pandorica (31.12 bzw. 5.12 der neuen Serie)
Daniel Käser Demons Run (32.07 bzw. 6.07 der neuen Serie)
Cybermen Mark Hardy Herbert Weicker Die fünf Doktoren
William Kenton Christoph Lindert
Michael Kilgarriff Walter von Hauff Angriff der Kybermänner (22.01–22.02)
Nicholas Briggs Frank Engelhardt Staffel 27 und 28 (Staffel 1 und 2 der neuen Serie)
Lars Schmidtke Der andere Doktor (30.14 bzw. 4.14 der neuen Serie)

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Douglas Adams, Autor von Per Anhalter durch die Galaxis, schrieb einige Drehbücher und Vorlagen. Einige Motive hat er als Grundlage für seinen Roman Der elektrische Mönch, den ersten Band seiner Dirk-Gently-Serie, erneut verwendet.
  • Bei Die Simpsons gibt es eine Figur, die den Doktor darstellt, wie er von Tom Baker gespielt wurde (Episode 7.09 Sideshow Bob’s Last Gleaming; er tritt als „Geschätzter Repräsentant“ des Fernsehens auf). Tom Baker war für viele Amerikaner der Doktor, da seine Abenteuer die ersten waren, die nach dem Import in die USA ausgestrahlt wurden. In Episode 10.10 verteilt der Doktor Autogramme auf einer Science Fiction Messe.
  • In Family Guy in der Episode Blue Harvest, welche eine Parodie auf den ersten Star Wars-Film darstellt, ist ein Ausschnitt des Doctor-Who-Intros von 1974-1979 mit dem Vierten Doktor als „Hyperraum“ zu sehen, als die Protagonisten mit ihrem Schiff Millennium Falcon das erste Mal in den Hyperraum eintreten.
  • In der englischen Humorserie Dead Ringers wurde durch Jon Culshaw des Öfteren auf die Figur des vierten Doktors zurückgegriffen. Mal wird jemand von ihm angerufen, mal wandert er durch die Gegend und kauft ein. Unter anderem ruft er als vierter Doktor (Tom Baker) seine „Vorgänger“ und auch Tom Baker selbst in Person des Doktors an. Dies führte zu klassischen Zitaten wie Tom Bakers überraschtes „NO, I am the Doctor!“ oder Silvester McCoys „Tom, have you been in the Pub?
  • In den Kulissen der Serie Rom kam es bei einem Großbrand in den Cinecittà-Studios zu einem erheblichen Schaden. Daraufhin mussten die zweiten Auslandsdreharbeiten für eine Doctor-Who-Folge, die dieselben Kulissen nutzen sollte, verschoben werden.
  • Doctor Who gehört inzwischen – wie die seit 1950 laufende Hörspielserie The Archers oder die Lindenstraßen-Vorbilder Coronation Street und EastEnders – so zum britischen Kulturgut, dass in der britischen Gegenwartsliteratur immer wieder Hinweise auf die Serie auftauchen, die für deutsche Leser oft nicht verständlich sind.
  • In der Episode Remembrance of the Daleks aus dem Jahr 1988 reist der Doktor zur Erde des Jahres 1963, um zu verhindern, dass die Daleks die Hand des Omega finden. In einer Einstellung verlässt Ace (die Begleiterin des siebten Doktors) ein Zimmer eines Hauses, in dem ein Fernseher läuft. Die Kamera schwenkt zurück auf den Fernseher und ein Sprecher der BBC kündigt die erste Folge einer neuen Science-Fiction-Serie an: Doctor …
  • In Eragon – Die Weisheit des Feuers von Christopher Paolini gibt es eine Bemerkung über einen „Einsamen Gott“. Paolini gibt am Ende des Buches zu, dass damit der Doktor gemeint und er ebenfalls ein Fan sei.[42][43]
  • In Star Trek: Enterprise 2.16 (Die Zukunft) war ein Zeitreiseschiff von innen größer als von außen.
  • In Star Trek: The Next Generation 1.26 (Die neutrale Zone) war auf einem Display ein Familienstammbaum zu sehen, dessen Mitglieder die Namen der ersten 6 Doktor-Darsteller trugen.
  • Die NASA hat einen Prototyp einer neuen Mars-Sonde nach dem Roboterhund K-9 benannt.
  • Im Spiel Fallout 2 kann man einen Roboterhund namens K-9 als Begleiter für sich gewinnen. Im Vorgänger Fallout ist es zudem möglich, als seltene Zufallsbegegnung auf die TARDIS zu stoßen.
  • In Supernatural Folge 2.12 (Der Mandroid) sieht man – in einem Gespräch zwischen Sam, Dean und Ron – kurz auf dem Cover einer Zeitschrift einen Cyberman, außerdem hat Ron eine Theorie über „Mandroiden“, die die Welt übernehmen wollen und in Folge 7.03 ("Das nette Mädchen von nebenan") heißt Sams alte Freundin Amy Pond.
  • In South Park Folge 10.13 (Gott ist tot Teil 2) hat Eric Cartman einen Roboterhund namens K-10 in Anspielung auf K-9.
  • Ebenfalls in South Park Folge 15.02 (Funnybot) tritt ein Dalek-artiger Roboter als Comedystar auf und verwendet auch den Ausruf "Exterminate!".
  • In EUReKA – Die geheime Stadt Folge 3.04 (Die Zeitschleife) hat die Schwester von Sheriff Jack Carter, der in einer temporalen Schleife gefangen ist, in einem Gespräch ihren „Doctor Who“ gefunden. Die Szene wiederholt sich mehrmals durch die Zeitschleife. In Folge 4.07 fragt Zane Donovan, als er sich in den Rechner des Ministry of Defence hackt, ob die Protagonisten noch etwas bräuchten wie TARDIS-Baupläne. In Episode 4.12 fragt Zane Donovan Jo Lupo, ob ihr Haus wie die TARDIS von innen größer ist als es von außen scheint.
  • In The Big Bang Theory steht die Hauptfigur Dr. Sheldon Lee Cooper jeden Samstagmorgen um 06:15 Uhr auf, um sich eine Schale voll Frühstücksflocken mit einem 1/4 l Milch zu machen, sich auf seinen Platz zu setzen und dann Doctor Who zu schauen. In Staffel 5, Episode 14 sitzen Sheldon, Amy, Penny und Leonard vor dem Fernseher und schauen Doctor Who. Als Amy sagt, dass der Doktor eindeutig eine Vorliebe für das heutige London zu haben scheint, wobei er doch eine Maschine besitze, mit der man überallhin reisen könnte, warnt Sheldon sie, dass solche Aussagen dazu führen könnten, dass jemand nicht zur diesjährigen WhoCon (Anlehnung an ComicCon) eingeladen werde. Als Penny Leonard darauf hinweist, dass selbst Doctor Who nicht interessant genug sei, um Fernsehschauen als „Date“ definieren zu können, zieht Sheldon postwendend ihre Einladung zur WhoCon zurück.
  • In Better Off Ted Folge 2.05 gehen die beiden Wissenschaftler Lamb und Phil in ein Labor, wo alte Roboter ausgemustert werden. Dort steht ein Dalek direkt neben der Tür.
  • In der Folge Her Best Friend's Bottom der BBC-Serie Coupling (Staffel 2, Folge 3) hält Steve seinen Freunden einen Vortrag über die Nicht-Notwendigkeit von Kissen auf Sofas und erklärt, dass Sofas außerdem vor Daleks schützten.[44] In der deutschen Übersetzung wurden die Daleks weggelassen. Der Begriff „Behind the Sofa“ wurde zu einer britischen Popkultur-Phrase, die die ängstliche Reaktion des hinter-dem-Sofa-Versteckens beschreibt, um sich damit vor erschreckenden Teilen einer Fernsehausstrahlung zu schützen.[45]
  • In Leverage Folge 1.05 erzählt Hardison, dass er wegen der lahmen Internetverbindung eine halbe Stunde brauchte, um die neue Folge von Doctor Who runterzuladen. In Folge 1.08 haben Nathan und Sophie Ausweise, die auf Peter Davison, Sylvester McCoy sowie Tom und „Sarah Jane“ Baker ausgestellt sind.
  • 1992 veröffentlichte WMS Industries einen Flipper mit dem Thema Doctor Who. Es wurden 7552 Geräte verkauft.[46]
  • In Re-Logics Terraria ist sowohl eine Statue, die einen weinenden Engel (englisch weeping angel) darstellen soll, als auch die Kleidung des elften Doktors zu finden.
  • Ein weit verbreiteter E-Mail-Client für das mobile Betriebssystem Android von Google trägt den Namen K-9 Mail und hat einen Roboterhund als Logo.[47]
  • In Futurama Folge 6.23 (Dead Presidents) sieht man kurz, wie der Doktor von einem Bus in die Tardis springt.
  • Karen Gillan, die ab der fünften Staffel der neuen Serie die Amy Pond spielt, trat zum ersten Mal in der zweiten Folge der vierten Staffel (4.02 Die Feuer von Pompeji) als Wahrsagerin (soothsayer) auf. Jedoch ist sie durch die Gesichtsbemalung und Kleidung der Priesterinnen nur schwer zu erkennen. Ferner trat Peter Capaldi, welcher 2013 als 12. Doktor vorgestellt wurde, in derselben Folge in einer größeren Nebenrolle auf.
  • In der Serie Community, ist die Lieblingsserie Troy und Abeds ab der zweiten Staffel Inspector Spacetime. Dieser Inspector weist alle Charakterzüge des Doktors auf, reist aber nicht mit einer Tardis, sondern mit einer roten Telefonzelle.
  • In der Serie Life on Mars behauptet Sam Tyler, er hätte Pillen von Doctor Who bekommen.
  • Das Robotermodell „883“ aus dem Computerspiel Paradroid und den freien Nachfolgern Freedroid und Freedroid RPG sieht aus wie ein Dalek. Im Beschreibungstext des Roboters wird erwähnt, dass er aus unbekannten Gründen beim Menschen Furcht auslöse.[48]
  • Bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2012 in London war während der Bohemian Rhapsody von Queen das Geräusch der materialisierenden TARDIS zu hören.
  • In Criminal Minds Folge 8.23 (Zugzwang) sagt Garcia, nachdem sie neue Informationen zu einem Verdächtigen gefunden hat: "Ich hab was Verrückteres als eine zeitreisende Polizeinotrufzelle [..]"
  • Zum 50 jährigem Jubiläum gab Google einen eigenen Doodle heraus.[49]
  • In der Serie Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D. Folge 1.19 antwortet Agent Jemma Simmons bei einem Psychoanalyse-Test auf die Frage "Sie sind auf einer einsamen Insel gestrandet und da steht ein Paket am Stand. Was ist in diesem Paket?" - Die Tardis

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Doctor Who – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Doctor Who (TV-Serie). TV Wunschliste, abgerufen am 2. Oktober 2008.
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatDr Who 'longest-running sci-fi'. In: BBC News. 28. September 2006, abgerufen am 25. Juli 2010 (englisch).
  3. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-Format'Doctor Who' Honored by Guinness – Entertainment News, TV News, Media. In: Variety. 26. Juli 2009, abgerufen am 25. Juli 2010 (englisch).
  4. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatCaitlin Moran: Doctor Who is simply masterful. In: The Times. 30. June 2007, abgerufen am 25. Juli 2010 (englisch).
  5. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatDoctor Who scoops two TV awards. In: BBC News. 21. Januar 2010, abgerufen am 25. Juli 2010 (englisch).
  6. Dr Who 'longest-running sci-fi'. BBC News, 28. Oktober 2006, abgerufen am 5. Oktober 2008 (englisch).
  7. Steven Moffat neuer Executive Producer. BBC News, 20. Mai 2008, abgerufen am 8. April 2010 (englisch).
  8. Hugo Award 2006 für Steven Moffat. locusmag.com, 26. August 2006, abgerufen am 8. April 2010 (englisch).
  9. Hugo Award 2007 für Steven Moffat. thehugoawards.org, 27. August 2007, abgerufen am 8. April 2010 (englisch).
  10. Hugo Award 2008 für Steven Moffat. thehugoawards.org, 9. August 2008, abgerufen am 8. April 2010 (englisch).
  11. Christian Junklewitz: Doctor Who in Deutschland: Kein Ort für die TARDIS?. Serienjunkies.de. 21. April 2011. Abgerufen am 21. April 2011.
  12. FOX-Chefin Mirjam Laux: Die Frau, die den Doktor rief. DWDL.de, 9. Oktober 2011, abgerufen am 27. Januar 2012.
  13. http://www.serienjunkies.de/news/doctor-who-fox-channel-zeigt-40286.html
  14. http://www.dwdl.de/interviews/35987/laux_nur_in_die_usa_zu_schauen_reicht_nicht_mehr/page_1.html
  15. Über das Alter des Doktors (englisch); Abruf:7. November 2010.
  16. Moffat, Steven, „The First Eleven“, in: SFX Magazine, Mai 2010, S. 58.
  17. Howe, David J.; Stammers, Mark; Walker, Stephen James (1992). Doctor Who: The Sixties (paperback ed.). London: Virgin Publishing. S. 16–17. ISBN 0-86369-707-0.
  18. Michael Hogan: Doctor Who: 12th Time Lord announcement as it happened. In: The Telegraph. 4. August 2013, abgerufen am 5. August 2013 (englisch).
  19. Doctor Who Series 8 Episode 1 to be screened globally in cinemas. BBC, 25. Juli 2014.
  20. Eleventh Doctor Revealed! Matt Smith Is The New Doctor. BBC, 3. Januar 2009, abgerufen am 3. Januar 2009 (englisch).
  21. Riema Al-Khatib: Doctor Who: Stars reagieren auf den neuen Doctor. In: Serienjunkies.de. 5. August 2013, abgerufen am 5. August 2013.
  22. 3.11 Utopia
  23. Mickey Smith. BBC, abgerufen am 2. Februar 2010 (englisch).
  24. S. Spichala: "Doctor Who": Jenna-Louise Coleman über ihre Kompagnionrolle + 2 Teaser. Beitrag bei Moviejones.de vom 30. März 2013.
  25. Folge 221; 6.11 und Folge 224; 6.14 wurden für die DVD-Veröffentlichung des Handlungsstrang The Invasion nachanimiert. www.sf-radio.net, abgerufen am 10. November 2009.
  26. Two long lost episodes uncovered. Abgerufen am 12. März 2012.
  27. Sensationsfund: Verschollene "Doctor Who"-Episoden in Nigeria entdeckt. Spiegel Online, 11. Oktober 2013, abgerufen am 11. Oktober 2013.
  28. Two long lost episodes uncovered. BBC News, 10. Oktober 2013, abgerufen am 11. Oktober 2013.
  29. Torchwood. Abgerufen am 26. Februar 2009.
  30. Euronext.com New K-9 Adventures with Jetix Europe Englisch vom 24. April 2006
  31. Serienjunkies.de K9: Neuer Doctor-Who-Ableger vom 31. März 2010
  32. http://rateyourmusic.com/release/single/bullamakanka/dr_who_is_gonna_fix_it___harlequin/
  33. http://www.discogs.com/Orbital-The-Altogether/release/4047
  34. http://www.youtube.com/watch?v=sjtzib0G9Rs
  35. http://ksmfilm.de/programmdetail.php?presse=true&id=3226&searchword=doctor+who
  36. http://www.polyband.de/index.php?x=browse;ftsearch;none;12;list&setsp=
  37. http://wvg.com/ceemes/article/show/180094
  38. http://wvg.com/ceemes/article/show/180094
  39. http://www.splendid-synchron.de/projekte.html
  40. a b c http://www.serienjunkies.de/news/doctor-who-fox-ausstrahlung-frueheren-35010.html
  41. http://www.synchronkartei.de/index.php?action=show&type=serie&id=11350
  42.  Christopher Paolini: Brisingr. 1 Auflage. New York 20. September 2008, ISBN 0375826726, Shadows of the Past, S. 204 (“Bending over, Eragon read, Adrift upon the sea of time, the lonely god wanders from shore to distant shore, upholding the laws of the stars above.).
  43.  Christopher Paolini: Brisingr. 1 Auflage. New York 20. September 2008, ISBN 0375826726, Acknowledgments, S. 761 (“Also, for those who understood the reference to a 'lonely god' when Eragon and Arya are sitting around the campfire, my only excuse is that the Doctor can travel everywhere, even alternate realities. Hey, I'm a fan too!”).
  44. Cushion rage bei youtube.com.
  45. Sam Leith: Worshipping Doctor Who from behind the sofa. In: Daily Telegraph, 4. Juli 2008. Abgerufen am 5. Juli 2008. 
  46. Link zur international pinball data base mit Bildern und Spielbeschreibung. www.ipdb.org, abgerufen am 29. September 2011.
  47. Produktseite im Google Play Store. Abgerufen am 15. August 2012.
  48. Projektseite mit den Roboter-Daten von Freedroid RPG (englisch).
  49. http://www.google.com/doodles/doctor-whos-50th-anniversary