Miraumont

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Miraumont
Miraumont (Frankreich)
Miraumont (Frankreich)
Staat Frankreich
Region Hauts-de-France
Département (Nr.) Somme (80)
Arrondissement Péronne
Kanton Albert
Gemeindeverband Communauté de communes du Pays du Coquelicot
Koordinaten 50° 6′ N, 2° 44′ OKoordinaten: 50° 6′ N, 2° 44′ O
Höhe 77–142 m
Fläche 13,96 km²
Einwohner 639 (1. Januar 2021)
Bevölkerungsdichte 46 Einw./km²
Postleitzahl 80300
INSEE-Code
Website www.paysducoquelicot.com

Miraumont (picardisch: Mirumont) ist eine nordfranzösische Gemeinde mit 639 Einwohnern (Stand 1. Januar 2021) im Département Somme in der Region Hauts-de-France. Die Gemeinde gehört zum Kanton Albert und ist Teil der Communauté de communes du Pays du Coquelicot.

Geographie

Die an der Quelle des Flüsschens Ancre gelegene Gemeinde an der Grenze zwischen Picardie und Artois liegt rund 13 km nördlich von Albert an den Départementsstraßen D50, D107, D151 und D163. Durch das Gemeindegebiet verläuft die Bahnstrecke Paris–Lille mit einem Haltepunkt. Zu Miraumont gehören die Gemeindeteile Les Héritages, La Fontaine und Petit Miraumont.

Geschichte

Im Gemeindegebiet wurden Spuren einer gallo-römischen Villa gefunden. Miraumont wird 1106 als Besitz der Abtei Corbie genannt. 1220 besteht hier ein Spital. 1532 wurde der Ort durch die Kaiserlichen niedergebrannt und geplündert. Das Spital wurde 1697 mit dem von Albert vereinigt. Am 3. Januar 1871 war Miraumont einer der Schauplätze der Schlacht bei Bapaume.

Die im Ersten Weltkrieg zerstörte Gemeinde erhielt als Auszeichnung das Croix de guerre 1914–1918.

Einwohner

Entwicklung der Einwohnerzahl
1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2010
684 680 671 695 632 655 698 707

Verwaltung

Bürgermeister (maire) ist seit 2008 René Delattre.

Sehenswürdigkeiten

  • Die Kirche Saint-Léger mit Glasfenstern.
  • Kapelle aus den 1920er Jahren an der Straße nach Puisieux.
  • Das 1928 eingeweihte Kriegerdenkmal.
  • Der britische Soldatenfriedhof.

Weblinks

Commons: Miraumont – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien