Suzuki Jimny

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Suzuki
Suzuki Jimny (1998–2005)

Suzuki Jimny (1998–2005)

Jimny
Produktionszeitraum: seit 1998
Klasse: Geländewagen
Karosserieversionen: Kombi, Cabriolet
Motoren: Ottomotoren:
1,3 Liter (59−63 kW)
Dieselmotor:
1,5 Liter (48−63 kW)
Länge: 3645−3805 mm
Breite: 1600−1645 mm
Höhe: 1670−1705 mm
Radstand: 2250 mm
Leergewicht: 1135−1260 kg
Vorgängermodell: Suzuki SJ/Samurai
Nachfolgemodell: keines

Während sämtliche leichten Geländewagen von Suzuki bereits seit 1968 in Japan unter der Bezeichnung Suzuki Jimny angeboten werden, erhielt in Deutschland erst die 1998 vorgestellte dritte Generation als Nachfolger des Suzuki SJ diese Bezeichnung.

Wie bei den SJ-Modellen gibt es den Jimny in einer geschlossenen Variante und als Cabrio. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger ist er zwar deutlich komfortabler und alltagstauglicher, aber dennoch fast genauso geländegängig. 2005 erfolgte eine Modellpflege. Das Modell wird in Japan auch als Mazda AZ-Offroad mit 660 cm³-Motor vertrieben.

Die 2005er-Modellreihe des Jimny hat vorne und hinten sehr kurze Überhänge. Dies ermöglicht es, Böschungswinkel bis zu 42° ohne Probleme zu erklimmen. Die Modelle ab 2006 haben eine neu gestylte Front und können dadurch nur noch Böschungswinkel bis 36° erklimmen. Dieser Umbau war notwendig, um den im stärkeren Diesel verbauten Ladeluftkühler unterzubringen.

Beide Varianten werden von dem bei Suzuki üblichen 1,3-Liter-Benzinmotor mit 4 Zylindern und 16 Ventilen angetrieben. Dieser leistet 63 kW (86 PS) und verbraucht laut Hersteller im Drittelmix 7,2 Liter Super bleifrei. Der CO2-Ausstoß liegt bei 171 g/km.

Neben dem Benziner bietet Suzuki einen 1,5-Liter-Common-Rail-Dieselmotor von Renault mit 48 kW (65 PS) an. Dieser verbraucht im Drittelmix 6,1 Liter bei einem CO2-Ausstoß von 162 g/km. Seit dem Baujahr 2005 leistet dieser Motor ebenso wie der Benziner 63 kW (86 PS). Das Drehmoment fällt mit 200 Nm beim Diesel gegenüber 110 Nm beim Benzinmotor erheblich größer aus.

In Deutschland wird das Fahrzeug nur noch mit zuschaltbarem Allradantrieb und Untersetzungsgetriebe angeboten, die 2WD-Version gibt es nicht mehr. Im Normalbetrieb wird nur die Hinterachse angetrieben. Der Wagen darf in Deutschland 1300 kg ziehen, was dem Fahrzeugleergewicht entspricht. Da der Jimny als Geländefahrzeug ausgelegt ist, werden die Federn sehr hart abgestimmt.

Die Cabriovariante sowie die Dieselmodelle wurden für den europäischen Markt vom ehemaligen spanischen Geländewagenhersteller Santana Motors gefertigt, so dass in den Zulassungspapieren Santana (E) als Hersteller angeführt ist. Die geschlossene Version wird seit jeher in Japan produziert. In Deutschland und Österreich werden das Cabrio und die Dieselvariante seit 2011 nicht mehr angeboten.

2012 wurde der Jimny erneut überarbeitet. Modifiziert wurde die Front, die einen neuen Kühlergrill sowie einen geänderten Stoßfänger aufweist. Am Heck wurde lediglich der Stoßfänger geringfügig angepasst. Auch erhält der Geländewagen neue Lackierungen,eine aufgewertete Ausstattung und neue Bezugsstoffe für die Sitze und Kopfstützen. Auf technischer Seite wurden keine Änderungen vorgenommen.[1]

Santana Jimny[Bearbeiten]

Mit dem Ende der Zusammenarbeit von Suzuki und Santana im Jahr 2009 gab Suzuki bekannt, dass es für die von Santana gefertigten Fahrzeuge keinen Kundensupport gebe, da es sich nicht um Suzukis sondern um Santanas handele. Durch das Ende von Santana im Jahr 2011 bedeutet dies für die bei Santana gefertigten Fahrzeuge, in erster Linie für die ausschließlich dort hergestellte Cabriovariante sowie Fahrzeuge mit Dieselmotor, dass eine Versorgung mit Ersatzteilen nicht sichergestellt ist. Die bei Santana hergestellten Fahrzeuge besitzen eine Fahrgestellnummer, welche mit den Buchstaben "VSE" beginnt.

Ebenfalls klagen Fahrzeugbesitzer über die stark schwankende Verarbeitungsqualität und starke Korrosion der bei Santana gefertigten Fahrzeuge.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Suzuki Jimny – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Facelift für Suzuki Jimny