Chinesische Eishockeynationalmannschaft

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China VolksrepublikVolksrepublik China China

Verband Chinesischer Eishockeyverband
Weltrangliste Platz 38
Meiste Spiele Dahai Wang (54)
Meiste Punkte Dahai Wang (31)
Statistik
Erstes Länderspiel
Rumänien 6:4 China
Bukarest, Rumänien; 12. Februar, 1972
Höchster Sieg
China 35:0 Kuwait
Gangwon-do, Südkorea; 28. März, 1998
Höchste Niederlage
Lettland 22:0 China
Kopenhagen, Dänemark; 8. April, 1994


Weltmeisterschaft
Teilnahmen seit 1972
Bestes Ergebnis 5. Division I (2001)
(Stand: 9. Januar 2011)

Die chinesische Eishockeynationalmannschaft belegte im Dezember 2014 den 38. Platz in der IIHF-Weltrangliste und spielt bei der Weltmeisterschaften in der Division II. Organisiert wird die Nationalmannschaft vom Chinesischen Eishockeyverband.

Geschichte[Bearbeiten]

1972 nahm die Mannschaft erstmals an einer Eishockey-Weltmeisterschaft teil, eine Medaille konnte das Team allerdings bisher nicht gewinnen. 1975 verzichtete das Team auf seine Teilnahme an der C-WM im bulgarischen Sofia, erst 1978 sollte man wieder teilnehmen. Als Ausrichter sorgte der chinesische Eishockeyverband allerdings dort für einen politischen Eklat, da das Land den erstmals teilnehmenden Südkoreanern die Einreisevisa verweigerte. Der Visumstreit führte zu heftigen diplomatischen Spannungen zwischen beiden Ländern. Als Folge wurde die C-WM Gastgeber China entzogen und wie im Vorjahr nach Spanien vergeben, das sich kurzfristig zur Austragung bereit erklärte. Um zudem ein möglicherweise mit erheblichen Komplikationen behaftetes direktes Aufeinandertreffen von China und Südkorea zu verhindern, beschloss man, China als C-Gruppen-Vierten und Dänemark als C-Gruppen-Dritten mit in die B-Gruppe aufsteigen zu lassen, sodass es in diesem Jahr vier Aufsteiger in die nun auf zehn Mannschaften aufgestockte B-Gruppe gab. Bei der Weltmeisterschaft 1992 nahm erstmals eine chinesische Frauennationalmannschaft an einer Weltmeisterschaft teil.

Neben den IIHF-Weltmeisterschaften nimmt China regelmäßig an den Winter-Asienspielen teil, bei denen es in den ersten fünf Ausgaben zwischen 1986 und 2003 jeweils eine Medaille gewinnen konnte (zwei Mal Gold und drei Mal Bronze). Erst 2007 blieb die Mannschaft ohne Medaillengewinn.

Bei der Weltmeisterschaft 2010 belegte das Team den fünften Platz in der Gruppe B der Division II und verpasste somit erneut den Aufstieg in die Division I.

Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

  • 1972: 3. C-Weltmeisterschaft
  • 1973: 5. C-Weltmeisterschaft
  • 1974: 6. C-Weltmeisterschaft
  • 19751977: Verzicht
  • 1978: 4. C-Weltmeisterschaft
  • 1979: 9. B-Weltmeisterschaft
  • 1981: 2. C-Weltmeisterschaft
  • 1982: 7. B-Weltmeisterschaft
  • 1983: 3. C-Weltmeisterschaft
  • 1985: 3. C-Weltmeisterschaft
  • 1986: 2. C-Weltmeisterschaft
  • 1987: 8. C-Weltmeisterschaft
  • 1989: 3. C-Weltmeisterschaft
  • 1990: 3. C-Weltmeisterschaft
  • 1991: 2. C-Weltmeisterschaft
  • 1992: 7. B-Weltmeisterschaft
  • 1993: 7. B-Weltmeisterschaft
  • 1994: 8. B-Weltmeisterschaft
  • 1995: 5. C1-Weltmeisterschaft
  • 1996: 7. C-Weltmeisterschaft
  • 1997: 7. C-Weltmeisterschaft
  • 1998: 4. C-Weltmeisterschaft
  • 1999: 4. C-Weltmeisterschaft
  • 2000: 2. C-Weltmeisterschaft
  • 2001: 5. Division I, Gruppe B
  • 2002: 6. Division I, Gruppe B
  • 2003: 2. Division II, Gruppe B
  • 2003: 1. Division II, Gruppe A
  • 2005: 6. Division I, Gruppe A
  • 2006: 1. Division II , Gruppe B
  • 2007: 6. Division I, Gruppe A
  • 2008: 2. Division II, Gruppe B
  • 2009: 3. Division II, Gruppe A
  • 2010: 5. Division II, Gruppe B
  • 2011: 4. Division II, Gruppe B
  • 2012: 2. Division II, Gruppe B
  • 2013: 4. Division II, Gruppe B
  • 2014: 4. Division II, Gruppe B
  • 2015: 1. Division II, Gruppe B