Dinsheim-sur-Bruche

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dinsheim-sur-Bruche
Wappen von Dinsheim-sur-Bruche
Dinsheim-sur-Bruche (Frankreich)
Dinsheim-sur-Bruche
Region Grand Est
Département Bas-Rhin
Arrondissement Molsheim
Kanton Mutzig
Gemeindeverband Région de Molsheim-Mutzig
Koordinaten 48° 33′ N, 7° 26′ OKoordinaten: 48° 33′ N, 7° 26′ O
Höhe 195–330 m
Fläche 4,98 km²
Einwohner 1.390 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 279 Einw./km²
Postleitzahl 67190
INSEE-Code
Website mairie-dinsheim-sur-bruche.fr

Mairie Dinsheim

Dinsheim-sur-Bruche (deutsch Dinsheim) ist eine französische Gemeinde mit 1390 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Département Bas-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Das Dorf hieß bis 2003 offiziell nur Dinsheim und wurde dann, um Verwechslungen mit Dingsheim zu vermeiden, umbenannt. Der Anhang zum Ortsnamen rührt vom Fluss Bruche (dt. Breusch), an dem der Ort liegt. Das nationale statistische Amt INSEE hatte Dinsheim bereits in der Volkszählung 1999 als Dinsheim-sur-Bruche bezeichnet.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dinsheim liegt westlich von Molsheim und Mutzig, in der Vorbergzone zwischen den Vogesen und der Oberrheinebene. Das Dorf befindet sich nördlich der Breusch, am anderen Ufer liegt die Gemeinde Gresswiller, wo sich auch ein Bahnhof der Strecke StraßburgSaales befindet. Durch die Markung Dinsheim führen die N 420 und die D 392.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Dinsheim-sur-Bruche als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Molsheim im Bezirk Unterelsaß zugeordnet.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2013
Einwohner 1.024[1] 1.281 1.330 1.347 1.282 1.275 1.340 1.313 1.388

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nördlich des Dorfes erhebt sich der Schiebenberg (317 m); dort steht seit 1875 auf einem Sandsteinsockel die vergoldete Statue einer „Madonna mit Kind“.

Ein weiteres markantes Bauwerk ist die Kirche „Saints Simon et Jude“ im neoklassizistischen Stil. Sie wurde von 1828 bis 1832 erbaut.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dinsheim-sur-Bruche – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Kreis Molsheim