FK Aqtöbe

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FK Aqtöbe
Logo
Voller Name Futbolny klub Aktobe
Ort Aqtöbe
Gegründet 1967
Vereinsfarben rot-weiß
Stadion Zentralstadion Aqtöbe
Plätze 13.500
Präsident KasachstanKasachstan Sagat Jesengenuly
Trainer RusslandRussland Juri Utkulbajew
Homepage www.fc-aktobe.kz
Liga Premjer-Liga
2015 3. Platz
Heim
Auswärts

Der FK Aqtöbe (kasachisch «Ақтөбе» футбол клубы / «Aqtöbe» futbol kluby; russisch Футбольный клуб «Актобе» / Futbolny klub «Aktobe») ist ein kasachischer Fußballverein aus der im Westen Kasachstans gelegenen Stadt Aqtöbe. Der Verein hat sich in den letzten Jahren als die erfolgreichste Mannschaft der kasachischen Premjer-Liga etabliert. Neben fünf Kasachischen Meisterschaften 2005, 2007, 2008, 2009 und 2013 steht ein Gewinn des Kasachischen Pokals aus dem Jahre 2008 zu Buche. Daneben konnten drei Supercup-Siege in den Jahren 2008, 2010 und 2014 gefeiert werden. Der Club ist Gründungsmitglied der Premjer-Liga und nahm an deren Spielbetrieb mit Ausnahme der drei Spielzeiten 1998–2000 durchgehend teil. In der ewigen Tabelle der Kasachischen Liga liegt der Verein nach der Saison 2013 auf dem fünften Platz.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sowjetische Meisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Team nahm von 1967 bis 1970 und von 1976 bis 1991 insgesamt neunzehnmal an der sowjetischen Meisterschaft teil. Alle Spielzeiten wurden in der dritten Liga der Sowjetunion verbracht. 1981 gewann die Mannschaft aus Aktjubinsk die Zonenmeisterschaft mit drei Zählern Vorsprung vor Schachtjor Qaraghandy und kämpfte gegen andere Zonenmeister um den Aufstieg in die zweithöchste sowjetische Liga, verlor allerdings alle vier Vergleiche gegen Kriwbass Kriwoi Rog und Dynamo Kirow.[1]

Kasachische Meisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1992–1997: Mittelmaß und Niedergang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Klub trat nach der Unabhängigkeit Kasachstans als Gründungsmitglied in der Superliga an. In der ersten Auflage des Wettbewerbes gelang 1992 der zwölfte Platz. 1994 erkämpfte das Team den vierten Rang und stand zudem im Finale des kasachischen Pokals, verlor aber das Spiel mit 0:1 gegen Wostok Öskemen. Am Ende der Spielzeit 1995 befand sich die Mannschaft auf dem dreizehnten Rang, was die schlechteste Platzierung des Teams aus Aqtöbe in der kasachischen Eliteklasse darstellt. 1996 verbesserte sich das Team geringfügig, als der zehnte Platz erreicht wurde. Nach der Saison 1997 wurde die Mannschaft aufgelöst, als nur der zwölfte Platz in der Meisterschaft erreicht wurde. In dieser Spielzeit kassierte der FK Aqtöbe die höchste Niederlage seiner Geschichte mit 1:9 gegen den späteren Vizemeister FK Taras.

2000–2004: Reaktivierung und Aufstieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2000 wurde der FK Aqtöbe in der zweiten kasachischen Liga wieder reaktiviert. In derselben Saison wurde die zweite Liga gewonnen und der Wiederaufstieg geschafft. In die höchste Liga zurückgekehrt, errang das Team 2001 den achten Platz. Es folgten in den Spielzeiten 2002 und 2003 jeweils der fünfte und in der Saison 2004 der vierte Rang.

2005–2014: Titel und Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2005 gehört der Verein zu den erfolgreichsten Teams in Kasachstan. 2005 wurde der erste Meistertitel errungen, als die Mannschaft mit einem Punkt Vorsprung vor dem Tobol Qostanai die Saison erfolgreich abschloss. Im Pokal schied das Team allerdings bereits im Achtelfinale aus.

Im darauffolgenden Jahr, nach der Verpflichtung des russischen Spezialisten Wladimir Muchanow als Cheftrainer, musste sich der FK Aqtöbe als Zweitplatzierter dem FK Astana geschlagen geben, als der Verein aus der Hauptstadt vier Punkte mehr sammelten. Im Viertelfinale des Pokals musste sich die Mannschaft Schachtjor Qaraghandy geschlagen geben.

2007 gewann das Team zum zweiten Mal die kasachische Meisterschaft vor Tobol Qostanai mit einem beachtlichen Abstand von acht Punkten. Im Pokal war erneut im Viertelfinale gegen den späteren Pokalsieger aus Qostanai Endstation.

Wladimir Muchanow, Trainer von 2006 bis 2012

Am 2. März 2008 konnte der erste Gewinn des kasachischen Supercups gefeiert werden. Dabei wurde der Pokalsieger 2007 Tobol Qostanai durch zwei Treffer von Sergei Strukow mit 2:0 bezwungen.[2] Die nächste Saison 2008 beendete der Verein mit der erfolgreichen Verteidigung des Meistertitels, als wiederum Tobol Qostanai im Spiel um den ersten Platz nach Elfmeterschießen bezwungen wurde, da die beiden Teams die reguläre Saison punktgleich abschlossen. 120 Minuten brachten im Zentralstadion Almaty vor 16.000 Zuschauern keinen Sieger hervor, es stand 1:1. Den Führungstreffer in der 49. Minute durch den moldawischen Legionär Alexandru Golban egalisierte zwanzig Minuten später durch einen verwandelten Elfmeter der Verteidiger des FK Aqtöbe Samat Smaqow. Das anschließende Elfmeterschießen entschied der FK Aqtöbe mit 4:2 für sich.[3] Ebenfalls 2008 wurde zum ersten Mal der kasachische Pokal gewonnen, nachdem im Finale der FK Alma-Ata mit 3:1 geschlagen wurde.[4] Somit gelang dem FK Aqtöbe als erster kasachischen Mannschaft der Gewinn eines nationalen Triples, der aus drei nationalen Titelgewinnen (Premjer-Liga, Kasachischer Fußballpokal und Kasachischer Fußball-Supercup) im selben Jahr besteht.

2009 folgte die dritte Meisterschaft hintereinander und die vierte insgesamt, als Tobol Qostanai im heimischen Stadion einen Spieltag vor dem Ende der Saison mit 5:2 geschlagen wurde und der Verein nicht mehr vom ersten Platz verdrängt werden konnte.[5] Schließlich beendete FK Aqtöbe die Saison 2009 mit fünf Punkten Vorsprung auf den Vizemeister Lokomotive Astana sowie acht Punkten auf den Drittplatzierten Schachtjor Qaraghandy.[6] Im Pokal 2009 schied die Mannschaft im Halbfinale gegen Schachtjor Qaraghandy nach einem 1:0-Heimsieg und anschließender 0:2-Niederlage aus.

Am 14. März 2010 wurde in der hauptstädtischen Astana Arena vor 8.000 Zuschauern erneut der kasachische Supercup gewonnen, als der letztjährige Pokalsieger FK Atyrau mit 2:0 besiegt wurde.[7] Im Pokal 2010 scheiterte die Mannschaft wie bereits im letzten Jahr an Schachtjor Qaraghandy im Viertelfinale durch eine 1:2-Niederlage. In der Premjer-Liga 2010 konnte der letztjährige Titel nicht verteidigt werden. Es reichte nur für die Vizemeisterschaft mit einem Punkt Rückstand auf den ewigen Konkurrenten Tobol Qostanai.

Im nationalen Fußballpokal 2011 wurde der FK Aqtöbe bereits in der ersten Runde nach Elfmeterschießen vom Zweitligisten Aqschajyq Oral aus dem Wettbewerb geworfen. Die Meisterschaften 2011 und 2012 konnten jeweils auf einem dritten Tabellenplatz abgeschlossen werden.

2013, vier Jahre nach dem letzten Titelgewinn, konnte der Verein aus dem Westen Kasachstans den erneuten Meistertitel feiern, den der 18-jährige Abat Aimbetow durch seinen Treffer erst in letzter Minute am letzten Spieltag sicherte. Die Partie gegen Ordabassy Schymkent endete mit einem 2:2-Unentschieden und reichte zum fünften Titelgewinn für den FK Aqtöbe mit nur einem Punkt Vorsprung vor den FK Astana.[8] Somit schaffte der Verein in den letzten neun Spielzeiten immer den Sprung in die Medaillenränge der Premjer-Liga.

Namensentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein wurde im Jahr 1967 als Aktjubinez Aktjubinsk (Актюбинец Актюбинск) gegründet. Wie die meisten Vereine der ehemaligen Sowjetunion erfuhr der Klub in seiner Geschichte mehrere Namenswechsel. Im Jahr 1996 erfolgte die erste Umbenennung in Aqtöbemunai (Ақтөбемунай). Nach nur einer Spielzeit wurde der Verein in FK Aqtöbe (ФК Ақтөбе) umbenannt. Von 2000 bis 2004 lief die Mannschaft unter den Namen Aqtöbe-Lento (Ақтөбе-Ленто) auf. Seit 2005 trägt der Verein erneut den Namen FK Aqtöbe (ФК Ақтөбе).

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein trägt seine Heimspiele im 13.500 Zuschauer fassenden Zentralstadion aus, das am 28. August 1975 eröffnet wurde. An diesem Tag fand die Begegnung zwischen Aktjubinez und dem ZSKA Moskau, das die Hauptstädter mit 1:0 für sich entscheiden konnten. Das Stadion ist als einziges in Kasachstan ein reines Fußballstadion ohne Laufbahn, welches speziell für die Austragung von Fußballspielen konzipiert ist. In den Spielzeiten 2006, 2007, 2009 und 2010 war das Zentralstadion in Aqtöbe das am meisten besuchte Stadion in der kasachischen Premjer-Liga. 2009 haben durchschnittlich 6.823 und 2010 6.888 Fußballfans pro Spiel das Stadion besucht.[9]

Zuschauer und Fans[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein wird von der Ultra-Gruppierung 13 Sector unterstützt, die zu den größten Gruppen des Landes zählt. Die Gruppierung wurde 2006 ins Leben berufen und hat auch die Filiale West Wind in der ehemaligen Hauptstadt Almaty gegründet.

Sponsoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausrüster vom FK Aqtöbe ist der deutsche Sportartikel-Hersteller Adidas.

Europapokalbilanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

International trat FK Aqtöbe erstmals mit der Teilnahme an der UEFA Champions League 2006/07 in Erscheinung, wobei die Mannschaft in der ersten Qualifikationsrunde gegen den lettischen Teilnehmer Liepājas Metalurgs nach 0:1 und 1:1 ausschied. In der folgenden Saison wurde das Team in der ersten Qualifikationsrunde des UEFA-Pokal 2007/08 vom SV Mattersburg aus Österreich aus dem Wettbewerb geworfen. Auch der dritte Auftritt endete mit einem Ausscheiden nach 1:0 und 0:4 gegen den moldawischen Meister Sheriff Tiraspol in der ersten Qualifikationsrunde zur UEFA Champions League 2008/09.

In der Saison 2009/10 wurde im vierten Anlauf der erste Gegner auf europäischer Ebene überwunden, als der isländische Vertreter FH Hafnarfjörður mühelos nach zwei Siegen ohne Gegentor in der zweiten Qualifikationsrunde bezwungen wurde. Gegen den nächsten Kontrahenten Maccabi aus der israelischen Stadt Haifa konnte sich der FK Aqtöbe nicht behaupten. Das Hinspiel in Aqtöbe endete torlos. Im Rückspiel führte das kasachische Team bereits nach den ersten fünfzehn Minuten mit 3:0, kassierte jedoch noch vor der Halbzeitpause zwei Gegentreffer und verlor nach zwei weiteren Gegentoren in der zweiten Halbzeit den Gesamtvergleich. Somit schied der Verein aus der Champions League 2009/10 aus. In der anschließenden Qualifikation zur neuen UEFA Europa League musste sich der FK Aqtöbe mit dem deutschen Pokalsieger Werder Bremen messen und schied nach zwei Niederlagen (3:6 in Bremen[10] und 0:2 in Aqtöbe) aus.[11]

Erfolgreich startete der FK Aqtöbe in die Europasaison 2010/11, als der georgische Meister Olimpi Rustawi in der zweiten Qualifikationsrunde zur UEFA Champions League nach 2:0 (Doppeltorschütze Samat Smaqow) und 1:1 (Tor: Murat Tleschew) ausgeschaltet werden konnte. In der dritten Qualifikationsrunde scheiterte das Team an dem israelischen Meister Hapoel Tel Aviv, wobei das Hinspiel in Aqtöbe mit 1:0 durch den Treffer des Kapitäns Samat Smaqow gewonnen wurde und das Rückspiel in Tel Aviv mit 1:3 (Tor: Murat Tleschew) verloren ging. Somit qualifizierte sich der FK Aqtöbe für die Play-Off-Runde der UEFA Europa League 2010/11, wo ihm der niederländische Verein AZ Alkmaar als nächster Gegner zugelost wurde. Das Hinspiel entschied der AZ Alkmaar mit 2:0 für sich. Das Rückspiel gewann zwar der amtierende kasachische Meister mit 2:1 durch zwei Treffer von Murat Tleschew, konnte aber in der Addition die Gruppenphase erneut nicht erreichen.

Die Europasaison 2011/12 begann für die Mannschaft in der zweiten Qualifikationsrunde zur Europa League. Der Gegner Kecskeméti TE aus Ungarn konnte nach zwei Unentschieden aufgrund der Auswärtstorregel bezwungen werden. In der nächsten Qualifikationsrunde wartete der russische Pokalfinalist Alanija Wladikawkas. Auch hier endeten beide Spiele Unentschieden (jeweils 1:1) und brachten keinen Sieger hervor. Dabei musste der FK Aqtöbe beide Partien aufgrund von roten Karten mit jeweils nur zehn Spielern beenden. Im anschließenden Elfmeterschießen setzte sich der nordossetische Verein durch, womit der Traum vom Einzug in die Play-offs der UEFA Europa League für den FK Aqtöbe platzte.

Nach drei nacheinander überstandenen Qualifikationsrunden zur Europa League 2013/14, wo Gandsassar Kapan, IL Hødd und Breiðablik Kópavogur bezwungen wurden, stand der Verein aus dem westlichen Kasachstan zum dritten Mal in seiner Geschichte in der Play-off-Runde und konnte diese ebenfalls zum dritten Mal, als beide Partien gegen den ukrainischen Spitzenverein Dynamo Kiew verloren gingen, nicht überstehen.[12]

Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
2006/07 UEFA Champions League 1. Qualifikationsrunde LettlandLettland Liepājas Metalurgs 1:2 0:1 (A) 1:1 (H)
2007/08 UEFA-Pokal 1. Qualifikationsrunde OsterreichÖsterreich SV Mattersburg 3:4 1:0 (H) 2:4 (A)
2008/09 UEFA Champions League 1. Qualifikationsrunde MoldawienMoldawien Sheriff Tiraspol 1:4 1:0 (H) 0:4 (A)
2009/10 UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde IslandIsland FH Hafnarfjörður 6:0 4:0 (A) 2:0 (H)
3. Qualifikationsrunde IsraelIsrael Maccabi Haifa 3:4 0:0 (H) 3:4 (A)
2009/10 UEFA Europa League Play-offs DeutschlandDeutschland Werder Bremen 3:8 3:6 (A) 0:2 (H)
2010/11 UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde GeorgienGeorgien Olimpi Rustawi 3:1 2:0 (H) 1:1 (A)
3. Qualifikationsrunde IsraelIsrael Hapoel Tel Aviv 2:3 1:0 (H) 1:3 (A)
2010/11 UEFA Europa League Play-offs NiederlandeNiederlande AZ Alkmaar 2:3 0:2 (A) 2:1 (H)
2011/12 UEFA Europa League 2. Qualifikationsrunde UngarnUngarn Kecskeméti TE (a)1:1(a) 1:1 (A) 0:0 (H)
3. Qualifikationsrunde RusslandRussland Alanija Wladikawkas 2:2
(2:4 i. E.)
1:1 (A) 1:1 n.V. (H)
2012/13 UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde GeorgienGeorgien FC Torpedo Kutaissi 2:1 1:1 (A) 1:0 (H)
2. Qualifikationsrunde MoldawienMoldawien FC Milsami 5:4 2:4 (A) 3:0 (H)
3. Qualifikationsrunde BelgienBelgien KRC Genk 2:4 1:2 (A) 1:2 (H)
2013/14 UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde ArmenienArmenien Gandsassar Kapan 4:2 2:1 (A) 2:1 (H)
2. Qualifikationsrunde NorwegenNorwegen IL Hødd 2:1 0:1 (A) 2:0 (H)
3. Qualifikationsrunde IslandIsland Breiðablik Kópavogur 1:1
(2:1 i. E.)
1:0 (H) 0:1 n.V. (A)
Play-offs UkraineUkraine Dynamo Kiew 3:8 2:3 (H) 1:5 (A)
2014/15 UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde GeorgienGeorgien Dinamo Tiflis 4:0 1:0 (A) 3:0 (H)
3. Qualifikationsrunde RumänienRumänien Steaua Bukarest 3:4 2:2 (H) 1:2 (A)
2014/15 UEFA Europa League Play-offs PolenPolen KP Legia Warschau 0:3 0:1 (H) 0:2 (A)
2015/16 UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde EstlandEstland FC Nõmme Kalju 0:1 0:1 (H) 0:0 (A)
2016/17 UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde UngarnUngarn MTK Budapest FC 1:3 1:1 (H) 0:2 (A)

Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Gesamtbilanz: 46 Spiele, 15 Siege, 11 Unentschieden, 20 Niederlagen, 54:64 Tore (Tordifferenz −10)

Torschützenliste im Europapokal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nat. Spieler Tore
KasachstanKasachstan Samat Smaqow 7
RusslandRussland Marat Chairullin 6
KasachstanKasachstan Murat Tleschew 6
UsbekistanUsbekistan Timur Kapadze 4
RusslandRussland Sergei Dawydow 3
UsbekistanUsbekistan Marat Bikmaev 2
RusslandRussland Konstantin Golowskoi 2
UsbekistanUsbekistan Alexander Heinrich 2
SenegalSenegal Malick Mane 2
RusslandRussland Sergei Strukow 2
KasachstanKasachstan Abat Aimbetow 1
UkraineUkraine Oleksij Antonow 1
ArmenienArmenien Robert Arsumanjan 1
KasachstanKasachstan Jewgeni Awertschenko 1
KasachstanKasachstan Pjotr Badlo 1
KasachstanKasachstan Andrei Bogomolow 1
SerbienSerbien Vladimir Đilas 1
KirgisistanKirgisistan Emil Kenschissarijew 1
KasachstanKasachstan Waleri Korobkin 1
RusslandRussland Alexei Kossolapow 1
BrasilienBrasilien Danilo Neco 1
UsbekistanUsbekistan Alexei Nikolajew 1
WeissrusslandWeißrussland Ihar Sjankowitsch 1
KasachstanKasachstan Aschat Tagybergen 1
KasachstanKasachstan Anton Tschitschulin 1

Teilnahmen am GUS-Pokal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Erfolge in der kasachischen Meisterschaft nahm das Team regelmäßig am GUS-Pokal teil. 2006, 2007 (anstelle des Meisters FK Astana) und 2008 kam der Klub über die Vorrunde nicht hinaus und landete stets auf dem dritten Platz, der zum Weiterkommen nicht ausreichte.

2009 stand der FK Aqtöbe im Finale des GUS-Pokals. Nachdem in der Vorrunde neben dem Unentschieden 1:1 gegen den usbekischen Vertreter Paxtakor Taschkent der FC Ararat Jerewan aus Armenien mit 3:1 und der russische Rubin Kasan mit 2:0 besiegt wurden, gewann das Team das Viertelfinale gegen MTZ-RIPA Minsk aus Weißrussland mit 4:1 und das Halbfinale gegen FK İnter Baku aus Aserbaidschan mit 1:0. Im Finale, das im Moskauer Sportkomplex Olimpijski vor 3.700 Zuschauern ausgetragen wurde, stand es gegen den Sheriff Tiraspol aus Moldawien nach 120 Minuten 1:1. Anschließend wurde das Elfmeterschießen mit 4:5 verloren.[13]

2010 wurde erneut die Finale des GUS-Pokals erreicht. In der Vorrunde wurden, neben einer Niederlage mit 0:1 gegen HJK Helsinki aus Finnland, Vakhsh Qurghonteppa aus Tadschikistan und der FK Baku aus Aserbaidschan jeweils mit 2:0 besiegt. Im Viertelfinale wurde der weißrussische Vertreter Dnjapro Mahiljou mit 3:1 und im Halbfinale Ekranas Panevėžys aus Litauen mit 3:0 bezwungen. Das anschließende Finale verlor der FK Aqtöbe mit 2:5 gegen den russischen Rubin Kasan. Dabei wurde Emil Kenschissarijew mit sechs erzielten Toren zum Toptorjäger des Turniers.

Erfolge und Statistiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mannschaftsbus

Meisterschaftserfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pokalerfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Internationale Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Torschützenkönige[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spieler Saison Tore
Murat Tleschew 2009 20

Fußballer des Jahres[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spieler Jahr
Samat Smaqow 2007
Samat Smaqow 2008

Rekordtorschützen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Treffsicherster Angreifer in Diensten vom FK Aqtöbe ist Marat Chairullin, der für die Mannschaft insgesamt 61 Tore erzielte.

Platz Name des Spielers Tore Zeitraum
01. KasachstanKasachstan Marat Chairullin 61 2007–2009, 2010–2015
02. KasachstanKasachstan Andrei Miroschnitschenko 53 1992, 1993–1994, 2001–2002
03. KasachstanKasachstan Dmitri Jurist 42 1989–2002
04. KasachstanKasachstan Kairat Aschirbekow 37 2002–2007
05. RusslandRussland Konstantin Golowskoi 35 2007–2010
06. MoldawienMoldawien Serghei Rogaciov 32 2006–2007
07. KasachstanKasachstan Samat Smaqow 30 2007–2012, 2016–
KasachstanKasachstan Murat Tleschew 2009–2010, 2012, 2016–
09. UkraineUkraine Olexandr Mytrofanow 26 2004–2009
KasachstanKasachstan Wladimir Loginow 2002–2005

Bemerkung: Gezählt wurden nur Ligatreffer. Tore in nationalen und internationalen Pokalwettbewerben wurden nicht mit einbezogen. Stand: Ende der Saison 2015.

Rekordspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2015 stellte Juri Logwinenko mit 227 absolvierten Ligapartien für den FK Aqtöbe den Rekord für die meisten Ligaspiele auf.

Platz Name des Spielers Einsätze Zeitraum
01. KasachstanKasachstan Juri Logwinenko 227 2006–2015
02. KasachstanKasachstan Marat Chairullin 225 2007–2009, 2010–2015
03. KasachstanKasachstan Andrei Sidelnikow 177 2008–2014
04. KasachstanKasachstan Pjotr Badlo 175 2007–2014
05. KasachstanKasachstan Samat Smaqow 170 2007–2012, 2015–
06. KasachstanKasachstan Dmitri Jurist 153 1989–2002
07. UkraineUkraine Olexandr Mytrofanow 148 2004–2009
KasachstanKasachstan Igor Kister
09. KasachstanKasachstan Kairat Aschirbekow 141 2002–2007
10. RusslandRussland Konstantin Golowskoi 118 2007–2010

Bemerkung: Gezählt wurden nur Ligaspiele. Spiele in nationalen und internationalen Pokalwettbewerben wurden nicht mit einbezogen. Stand: Ende der Saison 2015.

Historische Ligaresultate[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktueller Kader zur Saison 2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Nat. Name Geburtstag (Alter) Spiele Tore Im Verein seit Letzter Verein
Tor
01 KasachstanKasachstan Samat Otarbajew 18. Feb. 1990 (26) 0- 0- 2016 Ordabassy Schymkent
32 KasachstanKasachstan Muchambet Tamabai 28. Juli 1996 (20) 00 00 2016
35 KasachstanKasachstan Stanislaw Pawlow 30. Mai  1994 (22) 02 00 2012 Wostok Öskemen
Abwehr
02 KasachstanKasachstan Wiktor Krjukow 30. Juni 1990 (26) 00- 0- 2016 Oqschetpes Kökschetau
03 RusslandRussland Jegor Sorokin 04. Nov. 1995 (20) 000 00 2016 Rubin Kasan 2
04 ElfenbeinküsteElfenbeinküste Kouassi Kouadja 22. Juni 1995 (21) 000 00 2016 FK Sluzk
05 RusslandRussland Marat Sitdikow 23. Juli 1991 (25) 000 00 2016 Rubin Kasan 2
08 KasachstanKasachstan Samat Smaqow (C)Kapitän der Mannschaft 08. Dez. 1978 (37) 411 61 2016 Irtysch Pawlodar
13 KasachstanKasachstan Bagdat Kairow 27. Apr. 1993 (23) 00- 0- 2016 Kaspij Aqtau
18 KasachstanKasachstan Jegor Asowski 19. Jan. 1985 (31) 00- 0- 2016 Oqschetpes Kökschetau
25 KasachstanKasachstan Sajat Schumagali 25. Apr. 1995 (21) 000 00 2014 eigene Jugend
Mittelfeld
14 RusslandRussland Sandro Zweiba 05. Sep. 1993 (22) 000 00 2016 NK Osijek
15 KasachstanKasachstan Nurbol Schumaschew 09. Juli 1994 (22) 000 00 2016
21 KasachstanKasachstan Abylaichan Totai 16. Feb. 1992 (24) 00- 0- 2016 Irtysch Pawlodar
22 KasachstanKasachstan Kirill Schestakow 19. Juni 1985 (31) 00- 0- 2016 Oqschetpes Kökschetau
26 KasachstanKasachstan Islambek Kulekenow 15. Sep. 1994 (21) 000 00 2016 FK Astana 2
27 KasachstanKasachstan Aslanbek Kakimow 02. Okt. 1993 (22) 000 00 2016
31 RusslandRussland Nikita Botscharow 12. Juni 1992 (24) 000 00 2016 Tom Tomsk 2
33 SerbienSerbien Vuk Mitošević 12. Feb. 1991 (25) 023 00 2016 FK Jagodina
73 KasachstanKasachstan Didar Schalmukan 22. Mai  1996 (20) 007 02 2014 eigene Jugend
Sturm
7 KasachstanKasachstan Abat Aimbetow 07. Aug. 1995 (20) 033 02 2012 eigene Jugend
19 KasachstanKasachstan Sergei Lissenkow 17. Juni 1991 (25) 043 09 2016 FK Machtaaral
77 ElfenbeinküsteElfenbeinküste Lassina Dao 000 00 2016
85 RusslandRussland Dmitri Golubow 24. Juni 1985 (31) 000 00 2016 Dynamo Stawropol
88 KasachstanKasachstan Alexei Schjotkin 21. Mai  1991 (25) 00- 0- 2016 FK Astana
Stand: Juli 2016

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kasachstan

Ehemalige Sowjetunion

Europa

Afrika

Amerika

Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(seit 2001)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Saison 1981
  2. Supercup 2008
  3. Meistertitel 2008
  4. Pokalerfolg 2008
  5. Meistertitel 2009
  6. Saison 2009
  7. Supercup 2010
  8. Meistertitel 2013
  9. Zuschauerzahlen (russisch)
  10. [1]
  11. [2]
  12. [3]
  13. GUS-Pokal 2009