Iphofen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Iphofen
Iphofen
Deutschlandkarte, Position der Stadt Iphofen hervorgehoben
Koordinaten: 49° 42′ N, 10° 16′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Kitzingen
Verwaltungs­gemeinschaft: Iphofen
Höhe: 250 m ü. NHN
Fläche: 78,01 km²
Einwohner: 4540 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 58 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97346
Vorwahl: 09323
Kfz-Kennzeichen: KT
Gemeindeschlüssel: 09 6 75 139
Stadtgliederung: 6 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 28
97346 Iphofen
Webpräsenz: www.iphofen.de
Bürgermeister: Josef Mend (FW)
Lage der Stadt Iphofen im Landkreis Kitzingen
Landkreis Bamberg Landkreis Schweinfurt Landkreis Würzburg Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Wiesenbronn Segnitz Rüdenhausen Rödelsee Obernbreit Martinsheim Marktsteft Markt Einersheim Marktbreit Mainstockheim Mainbernheim Kleinlangheim Kitzingen Geiselwind Castell (Unterfranken) Buchbrunn Albertshofen Abtswind Willanzheim Wiesentheid Volkach Sulzfeld am Main Sommerach Seinsheim Schwarzach am Main Prichsenstadt Nordheim am Main Iphofen Großlangheim Dettelbach Biebelried Landkreis HaßbergeKarte
Über dieses Bild

Iphofen ist eine Stadt im unterfränkischen Landkreis Kitzingen und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Iphofen. Durch den Weinanbau wurde die Stadt auch überregional bekannt. Mit ihrem malerischen, vollständig erhaltenen mittelalterlichen und barocken Altstadtensemble bildet Iphofen gleichzeitig einen touristischen und historischen Anziehungspunkt.

Die Einwohner Iphofens heißen Iphöfer. Ebenso wird das Adjektiv zum Stadtnamen gebildet, beispielsweise in Iphöfer Stadtmauer oder den Bezeichnungen der Iphöfer Weinlagen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Iphofen liegt am Fuße des Schwanbergs, eines der höchsten Berge des Steigerwalds. 10 km nordwestlich von Iphofen verläuft der Main. Iphofen liegt in der Region Würzburg (Bayerische Planungsregion 2) und gehört zur Hellmitzheimer Bucht. Diese schiebt sich in tief in den Steigerwald hinein und öffnet sich westwärts zum Maintal.[2]:8

Das Stadtgebiet wird vom Wehrbach und dem Siechhausbach durchflossen, die beide westlich des Stadtkerns in den Sickersbach münden.

Rödelseer Tor, Südseite
Mainbernheimer Tor, innere Westseite

Ausdehnung des Stadtgebiets[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Iphofen hat ein sternförmiges Stadtgebiet, das sich in die vier Himmelsrichtungen erstreckt. Es wird im Norden vom Schwanberg, im Osten vom Kalbberg und im Süden von der Bahnstrecke Nürnberg–Würzburg begrenzt.

Marktplatz mit Stadtpfarrkirche St. Veit, Rathaus und Marienbrunnen

Stadtteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Iphofen gliedert sich seit der Eingemeindung ehemals selbständiger Gemeinden im Zuge der Gebietsreform vom 1. Januar 1972 neben der Stadt Iphofen in sechs Stadtteile[3]:

Die Stadtteile bestehen insgesamt aus 22 Orten[4]:

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Castell, Oberscheinfeld, Markt Bibart, Markt Einersheim, Sugenheim, Willanzheim, Mainbernheim, Rödelsee und Wiesenbronn.

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Iphofen liegt am Rand der Maingauklimazone im vielleicht niederschlagsärmsten Teil Unterfrankens und Bayerns. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt ungefähr 8 °C.

Eulenturm

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung Iphofens stammt aus dem Jahre 741. In einem Schriftstück, das die Übereignung von 25 Kirchen von Karlmann an den Bischof von Würzburg dokumentierte, findet sich die Iphöfer Kirche Johannes der Täufer. 1293 erhielt Iphofen die Stadtrechte durch Manegold von Neuenburg, Bischof von Würzburg. In dieser Zeit entstand auch die noch erhaltene Stadtbefestigung. Um 1421 wurde das Gräbenviertel in die Stadtbefestigung einbezogen. Der Bau der Stadtpfarrkirche St. Veit wurde 1414 begonnen. Die Pest suchte Iphofen viermal, 1524, 1582–1586, 1611 und 1632, heim.

Die Stadt war in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts fast vollständig evangelisch. Die rigorose Konfessionspolitik des Würzburger Fürstbischofs Julius Echter mit Androhung des Landesverweises führte 1586 durch zahlreiche erzwungene Konversionen jedoch einen Wendepunkt herbei. Ab diesem Zeitpunkt stieg der Anteil der Katholiken konstant an, zudem waren bereits bei der Pestepidemie von 1582 bis 1586 viele betuchte und einflussreiche Protestanten gestorben. Um 1650 war Iphofen schließlich ein rein katholischer Ort.

Bereits 1620 begannen für die Stadt durch den Einfall von Söldnern in die Iphöfer Flur die Plagen des Dreißigjährigen Krieges. Für die folgenden Jahre sind diese im Stadtarchiv in reichlich vorhandenen Urkunden und Ratsprotokollen belegt. Der Bau des barocken Rathauses wurde 1716 begonnen.

1803 ging die Gemeinde im Rahmen des Reichsdeputationshauptschlusses vom Hochstift Würzburg, das zum Fränkischen Reichskreis gehörte, an das Kurfürstentum Bayern über. Durch eine Reblaus-Epidemie ging der Weinbau 1905 nieder.

Im Laufe des 20. Jahrhunderts fand ein wirtschaftlicher Wiederaufschwung statt, insbesondere 1932 durch die Gründung und das folgende Wachstum der Firma Knauf Gips. Außerdem wurde die Pfropfrebe eingeführt. Im Zweiten Weltkrieg blieb die Stadt weitgehend von Zerstörungen verschont. Durch Initiative von Ruppert Schneider und Karlheinz Spielmann war Iphofen zur Lazarettstadt erklärt worden.

Historischer Kriminalfall[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 27. Februar 1753 wurde der Pfarrer zu Possenheim, Georg Friedrich Esper, bei einem nächtlichen Überfall auf das Pfarrhaus getötet. Dieser brutale Einbruch und Mord war bereits zur Zeit des Geschehens ein spektakulärer Kriminalfall und weit über den Ort hinaus bekannt geworden. Eine bis zu 25 Personen starke Räuberbande, verkleidet mit falschen Bärten und bewaffnet mit Gewehren, Stemmeisen und Seilen, verschaffte sich in der Tatnacht gegen 22:00 Uhr gewaltsam Zugang in das Gebäude. Ein Teil der Bande überwältigte und fesselte die beiden Mägde in ihrer Kammer und hüllte sie in Bettdecken. Die jüngere der beiden wurde von den Tätern vergewaltigt. Weitere Räuber drangen im oberen Stockwerk in die Kammer der Familie des Pfarrers ein und fesselten ihn, nachdem sie ihn mit brutaler Gewalt überwunden hatten. Auch seine Frau und die Kinder wurden an Händen und Füßen gefesselt. Anschließend durchsuchten die Diebe das gesamte Mobiliar und trugen alles von Wert aus dem Haus. Kaum war das Diebesgut, der Wert wurde auf 800 Gulden geschätzt, vom Hof getragen, schlossen die dreisten Räuber die Türen des Pfarrhauses wieder sorgfältig ab und flohen in die dunkle Nacht. Die Frau des Pfarrers konnte sich schließlich befreien. Mit lauten Schreien gelang es ihr, den Nachtwächter zu alarmieren. Die eintreffenden Helfer konnten allerdings nur noch den Tod des Pfarrers feststellen. Den eilig zusammengelaufenen Bürgern war die sofortige Verfolgung der Täter mangels erkennbarer Spuren nicht möglich. Trotz umfangreicher Untersuchungen verschiedener Behörden in der näheren und ferneren Umgebung, etlichen Hausdurchsuchungen und Verhaftung verdächtiger Personen konnte das Verbrechen nicht aufgeklärt werden.

Eingemeindungen und Kreiszugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurden die bisher selbständigen Gemeinden Birklingen, Dornheim, Hellmitzheim, Mönchsondheim, Nenzenheim und Possenheim im Zuge der Gemeindegebietsreform eingemeindet.[5] Bis zur Kreisreform, die am 1. Juli 1972 in Kraft trat, gehörte Iphofen zum Landkreis Scheinfeld und damit zu Mittelfranken.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommunalwahl 2014[6]
Wahlbeteiligung: 66,8 %
 %
60
50
40
30
20
10
0
52,9 %
33,2 %
13,9 %
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Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister von Iphofen ist seit 1990 Josef Mend von den Freien Wählern. Bei der Kommunalwahl 2014 wurde er mit 95,5 % der gültigen Stimmen im Amt bestätigt. Der Bürgermeister ist zusätzliches Mitglied des Gemeinderats.

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stadtrat hat (ohne Bürgermeister) 16 Mitglieder. Davon sind seit der Gemeinderatswahl am 16. März 2014 neun von der Freien Wählergemeinschaft, fünf von der CSU und zwei von der SPD. Gegenüber der vorigen Wahl 2008 gewann die FWG einen Sitz hinzu, die CSU verlor einen Sitz.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Iphöfer Stadtwappen zeigt einen (Eisen-) Hut und zwei Fränkische Fahnen. Dabei bezeugen die beiden Fahnen die frühere Verbindung Iphofens zu Würzburg. Der (Eisen-) Hut steht als Sinnbild für die bewehrte Bürgerschaft.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Iphofen unterhält keine Städtepartnerschaften.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Knauf-Museum im alten Rentamt
  • Das Knauf Museum mit Exponaten aus allen großen Kulturepochen und verschiedenen Wanderausstellungen.
  • Das Kirchenburgmuseum im Stadtteil Mönchsondheim
  • Galerie MAX21
  • Galerie Wilhelm J. Heckner

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Iphofen gibt es mehrere Gesangvereine und Blaskapellen (Feuerwehrkapelle, Knauf-Bergmannskapelle etc.). In der Grundschule befindet sich eine Zweigstation der Musikschule Kitzingen.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St. Veit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Hauptartikel: St. Vitus (Iphofen)

Die Erwähnung einer Kirche des Hl. Veit findet sich in den Quellen erstmals 1297. Älteste Teile der heutigen Kirche stammen aus der Zeit um 1360. Die Stadtpfarrkirche St. Vitus enthält viele Kunstschätze, wie eine gotische Madonna und eine Statue Johannes des Täufers von Tilman Riemenschneider

St. Michael[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Michaelskapelle (um 1381) dient als Beinhaus. Die Gebeine sind noch heute vorhanden und durch Glasfenster sichtbar.

Kirche zum Hl. Blut[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Hauptartikel: Hl. Blut (Iphofen)

Am Ort einer Hostienschändung 1294 soll die Kapelle errichtet worden sein. Sie entwickelte sich zur Wallfahrtskirche. Diese erhielt 1329 durch den Würzburger Bischof Wolfram eine eigene Pfarrstelle. Die ehemalige Wallfahrtskirche dient heute als Nebenkirche von St. Veit.

Spitalkirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Spitalkirche St. Johann Baptist (1338) war ehemals eine katholische Kirche. Heute wird sie als evangelische Kirche genutzt.

Stadtbefestigung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Vollständig erhaltene Stadtmauer mit den Stadttoren Rödelseer Tor (1455–1466), Mainbernheimer Tor (1533–1548), Einersheimer Tor und dem seit 1596 zugemauerten Pesttor.
  • Mittelalterliche Stadttürme Mittagsturm, Bürgerturm, Eulenturm und Henkersturm.
  • Zehntkeller

Historische Stadtbauten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Knauf-Museum (1688). Alte Schenkstatt, dann Rentamt. Heute als Museum genutzt.
  • Marktplatz mit Marienbrunnen und einem reizvollen Ensemble alter Fachwerkhäuser
  • Rathaus (1716–1718)
  • Vinothek, ursprünglich Mesnerhaus der Stadtpfarrkirche St. Veit, heute Kultur- und Weinbau-Präsentationshaus der Stadt

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Iphofen

Umland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Höttehött-Denkmal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf einem strittigen Flurstreifen zwischen Iphofen und Rödelsee weidete einst ein Hirte seine Schafe und wurde vom Gericht als Schiedssprecher an das strittige Flurstück geladen, um unter Eid auszusagen. Die Bürger der Stadt Iphofen bestachen den Hirten, der den folgenden Meineid schwor: "So wahr der Schöpfer über meinem Haupte ist und Iphöfer Erde unter meinen Füßen ist, gehört diese Flur den Bürgern von Iphofen!". Der Hirte trug beim Schwur eine Suppenschöpfkelle unter der Mütze und füllte sich vorher Iphöfer Erde in die Schuhe. Damit wurde der strittige Flurstreifen Iphofen zugesprochen. Der Hirte allerdings wurde nach diesem Meineid einen Kopf kürzer gemacht. Er war der Sage nach noch oft des Nachts spukend vor den Stadttoren Iphofens mit seinem Kopf unter dem Arm gesehen, seinen Namen Höttehött schaurig rufend.

Ein steinernes Denkmal Höttehött mit dem Kopf unter dem Arm in den Weinbergen von Iphofen erinnert an diese Begebenheit. Es ist Ausgangspunkt eines Wanderpfads hinauf zum Schloss Schwanberg. Diese Art des gedanklichen Vorbehalts beim Schwur, in der Rechtswissenschaft auch als Reservatio Mentalis bezeichnet, findet sich mancherorts in historischen Erzählungen oder Sagen wieder.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Iphofen verfügt über Sport-, Fußball- und Tennisplätze. In Iphofen selbst gibt es außerdem ein Hallenbad, im benachbarten Markt Einersheim ein Freibad. Vereine sind z. B. der 1. FC Iphofen (mit Tennis- und Judoabteilung), der TSV Iphofen (u. a mit Handball, Badminton und Volleyball), der Wanderverein Iphofen und die Winzertanzgruppe. Die Schützen der Kgl-priv. Schützengesellschaft 1420 pflegen die Traditionen und sind im Besitz modernster Schießanlagen. In den 90er Jahren wurde die Sport- und Veranstaltungshalle „Karl-Knauf-Halle“ gebaut.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Besonders die Iphöfer Stüchtbälle in der Fastnacht, die verschiedenen Märkte (Martini- und Weihnachtsmarkt) und die fränkische Feinschmeckermesse locken regelmäßig Besucher nach Iphofen.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Iphofen liegt direkt an der Bundesstraße 8 und hat über Kitzingen-Biebelried eine gute Anbindung zum Biebelrieder Kreuz und damit an die Autobahnen A 3 und A 7. 1 km südlich des Stadtzentrums liegt der Bahnhof an der Bahnstrecke Nürnberg–Würzburg. Dieser ist seit dem Dezember 2006 in den Verkehrsverbund Großraum Nürnberg integriert.

Weinbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den Charakter als Weinstadt bestimmen mehr als 20 Winzer.

Einer der überregional bekanntesten ist der Winzer Johann Ruck. Er belieferte jüngst Papst Benedikt. Die Ruck’schen Handelsbeziehungen reichen bis nach Japan. Auch das Würzburger Juliusspital besitzt in Iphofen größere Flächen.

Die Iphöfer Weine wachsen auf mineralstoffreichen Keuperböden an meist nach Süden ausgerichteten steilen Abhängen des Steigerwaldes. Die Lagen erster Qualität sind Iphöfer Julius-Echter-Berg und Iphöfer Kalb. Weitere Lagen sind Iphöfer Kronsberg, Iphöfer Domherr und Iphöfer Burgweg.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben dem Weinbau ist die Gips- bzw. Baustofffirma Knauf Gips KG der bestimmende Wirtschaftsfaktor. Über die Gewerbesteuer hinausgehend unterstützt sie mit Zuschüssen Vereine und gemeinschaftliche Einrichtungen. Die Knauf-Halle, das Knauf-Museum, der Erhalt des mittelalterlichen Stadtkerns, das Hallenbad, das Gebäude für die Winzer: All dies wäre ohne die Gewerbesteuer, die Zuschüsse des Unternehmens und die Einkommen der Knauf-Beschäftigten für eine Gemeinde mit weniger als 5.000 Einwohnern nicht finanzierbar.

Die geschäftsführenden Gesellschafter Nikolaus und Baldwin Knauf engagieren sich auch politisch in der Gemeinde und in der Region.

Des Weiteren gibt es mehrere große Einkaufszentren und viele mittelständische Betriebe.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Iphofen verfügt über die normalen Organe einer Verwaltungsgemeinschaft. Die Behörden sind im Gebäude der alten Schule untergebracht. Das Bürgermeisteramt befindet sich Rathaus.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Iphofen befinden sich die Dr. Karlheinz-Spielmann-Volksschule, Grund- und Mittelschule und ein Bildungszentrum der Bundesagentur für Arbeit.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Oktober 2015 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Fritz Ortner: Illustrierter Führer durch Markt Einersheim und seine Geschichte. Hrsg.: Markt Markt Einersheim. Druckerei Hügelschäffer, Mainbernheim 1986.
  3. http://www.iphofen.de/index.php?seite=stadtteile
  4. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111114/115230&attr=OBJ&val=1656
  5. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 565.
  6. Bayerisches Landesamt für Statistik

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Iphofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Iphofen – Reiseführer