Markt Bibart

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Markt Bibart
Markt Bibart
Deutschlandkarte, Position des Marktes Markt Bibart hervorgehoben
Koordinaten: 49° 39′ N, 10° 26′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
Verwaltungs­gemeinschaft: Scheinfeld
Höhe: 309 m ü. NHN
Fläche: 30,09 km2
Einwohner: 1855 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 62 Einwohner je km2
Postleitzahl: 91477
Vorwahl: 09162
Kfz-Kennzeichen: NEA, SEF, UFF
Gemeindeschlüssel: 09 5 75 144
Marktgliederung: 6 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Rathausgasse 2
91477 Markt Bibart
Website: www.markt-bibart.de
Bürgermeister: Klaus Nölp (CSU)
Lage des Marktes Markt Bibart im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
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Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt
Markt Bibart, Blick auf das Dorf

Markt Bibart ist ein Markt im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim in Mittelfranken. Markt Bibart ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Scheinfeld.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Markt Bibart liegt im Steigerwald genau zwischen Nürnberg und Würzburg an der Bibart.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Oberscheinfeld, Scheinfeld, Sugenheim, Iphofen und Markt Einersheim.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Markt Bibart gliedert sich in sechs Ortsteile[2]:

  • Altenspeckfeld
  • Altmannshausen
  • Enzlar
  • Fuchsau
  • Markt Bibart
  • Ziegenbach

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zum 19. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bibart (im frühen Mittelalter wohl „Biberach“[3]) gehörte über Jahrhunderte zum Fürstbistum Würzburg und war Sitz eines Amtes. Bibart lag im Fränkischen Reichskreis und gehörte zur Grafschaft Limburg-Speckfeld. 1803 fiel der Ort mit der Säkularisation des Hochstifts Würzburg an das Königreich Bayern.

Namensänderung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 2. Februar 1963 wurde der Gemeindename Bibart amtlich in Markt Bibart geändert.[4]

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bevölkerung von Markt Bibart ist überwiegend römisch-katholisch. Es existiert außerdem eine evangelisch-lutherische Pfarrei.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Ziegenbach eingegliedert.[4] Altmannshausen kam am 1. Januar 1976 hinzu.[5]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nordostansicht

Marktgemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Marktgemeinderat hat zwölf Mitglieder.

(Stand: Kommunalwahl am 16. März 2014)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Gespalten von Blau und Silber; vorne eine schräg gestellte, quadratische, von Silber und Rot gevierte Fahne an goldener Lanzenstange, hinten ein aufgerichteter, rot gezungter schwarzer Biber mit blauem Schwanz.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die alte katholische Pfarrkirche St. Marien ist ein Paradebeispiel des nachgotischen Echterstils.

Die Befestigung des Ortes aus dem Mittelalter hat sich kaum erhalten.

König-Ludwig-Turm, ein ca. 21 m[6] hoher hölzerner Aussichtsturm[7] auf der südlich von Markt Bibart an der Gemeindegrenze zu Neundorf (Sugenheim) gelegenen Hüßbachleite (388,9 m),[8] einem östlichen Ausläufer des 410,9 m[8] hohen Hüßbergs.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Markt Bibart besitzt einen Bahnhof an der Bahnstrecke Nürnberg–Würzburg. Es ist Halt der VGN-Linie R1 Nürnberg – Kitzingen.

Das Umland ist durch mehrere Buslinien erschlossen, die ebenfalls zum VGN-Netz gehören. Da sie jedoch außerhalb der Spitzenzeiten und am Wochenende nicht verkehren, sind VGN-Nutzer aus dem Umland oft trotzdem auf das Auto angewiesen.

Durch Markt Bibart verläuft die Bundesstraße 8. Die B 286 mündet beim Ortsteil Enzlar in die B 8.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Rauch Spanplattenwerk in Fuchsau produziert mit etwa 170 Mitarbeitern über 500.000 m³ Spanplatten jährlich.[9]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Grund- und Teilhauptschule I wurde in Markt Bibart zum Schuljahr 2004/2005 aufgelöst. Seitdem besitzt Markt Bibart nur noch eine einzügige Grundschule (Grundschule Markt Bibart).

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 13. September 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek
  3. Max Döllner: Entwicklungsgeschichte der Stadt Neustadt an der Aisch bis 1933. Ph. C. W. Schmidt, Neustadt a.d. Aisch 1950, S. 71.
  4. a b Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 565.
  5. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 723.
  6. Aussichtsturm Markt Bibart (Memento des Originals vom 30. Januar 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.steigerwald-info.de auf steigerwald-info.de
  7. Aussichtsturm Markt Bibart auf weinwanderwelt.de
  8. a b Kartendienste des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)
  9. http://www.rauchspan.de/unternehmen/daten-fakten.html

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gerhard Hojer: Ehemaliger Landkreis Scheinfeld. Mit zeichnerischen Aufnahmen von Volker Liedke und Erich Wieser. Deutscher Kunstverlag, München 1976.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Markt Bibart – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien