Markt Bibart

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Markt Bibart
Markt Bibart
Deutschlandkarte, Position des Marktes Markt Bibart hervorgehoben
Koordinaten: 49° 39′ N, 10° 26′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
Verwaltungs­gemeinschaft: Scheinfeld
Höhe: 309 m ü. NHN
Fläche: 30,07 km²
Einwohner: 1905 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 63 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91477
Vorwahl: 09162
Kfz-Kennzeichen: NEA, SEF, UFF
Gemeindeschlüssel: 09 5 75 144
Marktgliederung: 6 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Rathausgasse 2
91477 Markt Bibart
Webpräsenz: www.markt-bibart.de
Bürgermeister: Klaus Nölp (CSU)
Lage des Marktes Markt Bibart im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
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Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Markt Bibart ist ein Markt im Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim in Mittelfranken. Markt Bibart ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Scheinfeld.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Markt Bibart liegt an dem Bach "Bibart" direkt an der Bundesstraße 8 genau zwischen Nürnberg und Würzburg.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Oberscheinfeld, Scheinfeld, Sugenheim, Iphofen und Markt Einersheim.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Markt Bibart gliedert sich in sechs Ortsteile [2]:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bibart gehörte über Jahrhunderte zum Fürstbistum Würzburg und war Sitz eines Amtes. Bibart lag im Fränkischen Reichskreis. 1803 fiel der Ort mit der Säkularisation des Hochstifts Würzburg an das Königreich Bayern.

Am 2. Februar 1963 wurde der Gemeindename Bibart amtlich in Markt Bibart geändert.[3]

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bevölkerung von Markt Bibart ist überwiegend römisch-katholisch. Es existiert außerdem eine evangelisch-lutherische Pfarrei.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Ziegenbach eingegliedert.[3] Altmannshausen kam am 1. Januar 1976 hinzu.[4]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nordostansicht

Marktgemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Marktgemeinderat hat 12 Mitglieder.

(Stand: Kommunalwahl am 16. März 2014)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Gespalten von Blau und Silber; vorne eine schräg gestellte, quadratische, von Silber und Rot gevierte Fahne an goldener Lanzenstange, hinten ein aufgerichteter, rot gezungter schwarzer Biber mit blauem Schwanz.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die alte katholische Pfarrkirche St. Marien ist ein Paradebeispiel des nachgotischen Echterstils.

Die Befestigung des Ortes aus dem Mittelalter hat sich kaum erhalten.

König-Ludwig-Turm, ein ca. 21 m[5] hoher hölzerner Aussichtsturm[6] auf der südlich von Markt Bibart an der Gemeindegrenze zu Neundorf (Sugenheim) gelegenen Hüßbachleite (388,9 m),[7] einem östlichen Ausläufer des 410,9 m[7] hohen Hüßbergs.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Markt Bibart besitzt einen Bahnhof an der Bahnstrecke Nürnberg–Würzburg. Es ist Halt der VGN-Linie R1 Nürnberg - Kitzingen.

Das Umland ist durch mehrere Buslinien erschlossen, die ebenfalls zum VGN-Netz gehören. Da sie jedoch außerhalb der Spitzenzeiten und am Wochenende nicht verkehren, sind VGN-Nutzer aus dem Umland oft trotzdem auf das Auto angewiesen.

Durch Markt Bibart verläuft die Bundesstraße 8. Die B 286 mündet beim Ortsteil Enzlar in die B 8.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Rauch Spanplattenwerk in Fuchsau produziert mit etwa 170 Mitarbeitern über 500.000 m³ Spanplatten jährlich.[8]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Grund- und Teilhauptschule I wurde in Markt Bibart zum Schuljahr 2004/2005 aufgelöst. Seitdem besitzt Markt Bibart nur noch eine einzügige Grundschule (Grundschule Markt Bibart).

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek
  3. a b Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 565.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 723.
  5. Aussichtsturm Markt Bibart auf steigerwald-info.de
  6. Aussichtsturm Markt Bibart auf weinwanderwelt.de
  7. a b Kartendienste des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)
  8. http://www.rauchspan.de/unternehmen/daten-fakten.html

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gerhard Hojer: Ehemaliger Landkreis Scheinfeld. Mit zeichnerischen Aufnahmen von Volker Liedke und Erich Wieser. Deutscher Kunstverlag, München 1976.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Markt Bibart – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien