Neustadt an der Aisch

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Neustadt an der Aisch
Neustadt an der Aisch
Deutschlandkarte, Position der Stadt Neustadt an der Aisch hervorgehoben
Koordinaten: 49° 35′ N, 10° 37′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
Höhe: 290 m ü. NHN
Fläche: 61,23 km2
Einwohner: 12.875 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 210 Einwohner je km2
Postleitzahl: 91413
Vorwahl: 09161
Kfz-Kennzeichen: NEA, SEF, UFF
Gemeindeschlüssel: 09 5 75 153
Stadtgliederung: 21 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 5
91413 Neustadt an der Aisch
Webpräsenz: www.neustadt-aisch.de
Erster Bürgermeister: Klaus Meier (SPD)
Lage der Stadt Neustadt an der Aisch im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
Landkreis KitzingenLandkreis WürzburgLandkreis FürthLandkreis AnsbachLandkreis Erlangen-HöchstadtLandkreis BambergGerhardshofenBad WindsheimBaudenbachBurgbernheimBurghaslachDachsbachDiespeckDietersheimEmskirchenErgersheim (Mittelfranken)GallmersgartenGollhofenGutenstettenHagenbüchachHemmersheimIllesheimIppesheimIpsheimLangenfeld (Mittelfranken)MarktbergelMarkt ErlbachMarkt NordheimMarkt TaschendorfMünchsteinachNeuhof an der ZennNeustadt an der AischOberickelsheimObernzennOsing (Freimarkung)SimmershofenSugenheimTrautskirchenUehlfeldUffenheimWeigenheimWilhelmsdorf (Mittelfranken)ScheinfeldOberscheinfeldKarte
Über dieses Bild
Blick auf Neustadt an der Aisch (links) sowie auf Diespeck (rechts) vom Flugzeug aus

Neustadt an der Aisch (amtlich Neustadt a.d.Aisch) ist die Kreisstadt und neben Bad Windsheim eines der beiden Zentren des mittelfränkischen Landkreises Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim. Sie ist eine von 13 sogenannten leistungsfähigen kreisangehörigen Gemeinden in Bayern.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Topografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch Neustadt fließt die Aisch. Es münden dort als linke Zuflüsse der Rengelsbach, und als rechte Zuflüsse der Schweinachbach (oder Schweinebach) und der Strahlbach. Im Ortsteil Riedfeld fließt der Pfalzbach. Ca. 1 km nordwestlich des Ortes erhebt sich der Stübacher Berg (361 m ü. NN), ca. 1,5 km westlich der Eichelberg (366 m ü. NN) und südwestlich der Hutsberg. Neustadt ist baulich mit Kleinerlbach und Diespeck zusammengewachsen.[2] Neustadt a.d. Aisch zählt zum südlichen Teil der Windsheimer Bucht.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neustadt an der Aisch hat 21 amtlich benannte Ortsteile[3]:

Keine amtlich benannten Ortsteile sind:

  • Am Ellenberg (früher bei Gemeinde Birkenfeld)
  • Fallmeisterei
  • Klausberg (früher bei Gemeinde Birkenfeld)
  • Kohlenmühle
  • Lohmühle
  • Riedfeld
  • Rösleinsdorf (früher Rößleinsdorf[4])
  • Stöckachermühle (früher bei Gemeinde Unterschweinach)
  • Wasenmühle

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Baudenbach, Diespeck, Emskirchen, Markt Erlbach, Dietersheim, Ipsheim, Sugenheim, Langenfeld.

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Neustadt a. d. Aisch beträgt die durchschnittliche Niederschlagsmenge im Jahr 690 mm bzw. 701 mm.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neustadt um 1830, Lithogr. von W. Rothe
Neustadt an der Aisch, Postkarte (um 1920)

Bis zum Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Gebiet des heutigen Neustadt wurden ab etwa 6000 v. Chr. (im „Fränkischen Mesolithikum“) erstmals nachweisbar Menschen für längere Zeit ansässig.[5] 889 wurde der Königshof Reotfeld zum ersten Mal urkundlich erwähnt in einem Schreiben von König Arnulf, der die durch den Hausmeier Karlmann um 742 erfolgte Schenkung des Zehnt an das 741 gegründete Bistum Würzburg[6] bestätigte. Der Ortsname Riedfeld für den ehemaligen Ministerialensitz[7] leitet sich von einem Flurnamen ab. Das Grundwort ist ahd. feld (= Ebene, Flachland, Feld), das altfränkische Bestimmungswort riot (= Ried) in Bezug auf das im ehemaligen Sumpfgebiet anzutreffende Schilf.[8] Während der Zeit der Stammesherzogtümer lag der Ort im Herzogtum Franken. Ende des 12. Jahrhunderts gelangte Rietvelt an die dem Geschlecht der Hohenzollern entstammenden Burggrafen von Nürnberg. In einem Urkundenfragment des 13. Jahrhunderts findet sich erstmals der heutige Ortsname, der denselben Ort bezeichnen soll („Rietvelt, nunc Nuwenstatt dictum“).[9][10] Als Vogt von Riedfeld war ein gewisser Konrad (Cuonrad von Riedfeld) tätig, der für den weit entfernten Bischof von Regensburg, welcher seit der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts das Besitzrecht an Riedfeld hatte, die Verwaltung des Ortes innehatte. Erstmals urkundlich erwähnt wurde er in den Jahre 1130 und 1147. Ein weiterer Konrad von Riedfeld, der „Vogt von Neustadt“, wurde 1294 und 1300 in Urkunden genannt.[11] 1361 hatte Neustadt (mit Langenzenn) das durch Kaiser Karl IV. genehmigte Münzrecht erhalten.[12] Die Hohenzollern bauten Neustadt aufgrund seiner günstigen Lage an der Handelsstraße zwischen Würzburg und Nürnberg am Mittellauf der Aisch zum wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Zentrum aus. 1462 erfolgte die Gründung eines Franziskanerklosters in Riedfeld.

Bis zum 19. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im ausgehenden 15. Jahrhundert machten Markgraf Albrecht Achilles, der neben und anstelle seines Bruders Johann (1406–1464), der auf der Plassenburg lieber alchemistische Studien betrieb, die Regierungsgewalt[13] über Neustadt hatte, und Kurfürstin Anna Neustadt zum Festungsstandort. Nachdem Albrechts Bruder Friedrich II. († 1471 in Neustadt) als Kurfürst zurückgetreten war, hatte Albrecht 1470 dieses Amt übernommen und in Neustadt das Schloss errichten lassen, wo er auch gelegentlich wohnte und welches er seiner zweiten Ehefrau als Witwensitz vermacht hatte.[14]

1523 erhielt die Stadt das Recht, Pflaster- und Brückenzoll zu erheben und Markgraf Kasimir stimmte einer Lenkung der alten Heerstraße bei Riedfeld und Rößleinsdorf durch die Stadt zu.[15]

Nach der ein Vierteljahrhundert nach der Reformation[16] erfolgten Niederbrennung im zweiten Markgräflerkrieg 1553 begann eine lang anhaltende Auf- und Ausbauphase, die erst mit den durch vor allem zwischen 1631 und 1641 stattgefundenen Überfällen und Zerstörungen durch schwedische Truppen im Dreißigjährigen Krieges[17] ein Ende fand. Der Wiederaufbau fand nur zögerlich statt und zog sich über hundert Jahre hin. Als förderlich erwiesen sich dabei nicht zuletzt die zahlreichen österreichischen Glaubensvertriebenen, die in der Gegend dauerhaft eine neue Heimat fanden.[18] 1686 war vom Markgrafen angeordnet worden, Wohnraum für 40 französische Familien zu schaffen. Dreizehn Hausbesitzer verweigerten sich dem jedoch und auch der Bürgermeister unterstützte den markgräflichen Wunsch nicht. So zogen die französischen Emigranten nach Erlangen, wo sie die Neustadt erbauten und eine blühende Industrie entwickelten. Auch von den 1733 in die Stadt Neustadt an der Aisch gekommenen Salzburger Emigranten sei laut Döllner keiner dort geblieben.[19]

Vom 16. Januar 1791 bis Anfang Oktober 1806 unterstand der gesamte Fränkische Reichskreis, und damit auch Neustadt, preußischer Verwaltung und anschließend von 1806 bis 1810[20] einer französischen Militärregierung. Die politische Bedeutung Neustadts schwand durch die Einrichtung einer Ulanen-Garnison.

Solange die Garnison in Neustadt stationiert war, führten wandernde Schauspielergruppen jeden Winter Stücke im Gasthaus Zum Löwen, gelegentlich auch im seit 1568 bestehenden Gasthaus Zur Sonne auf. Zur Kirchweih 1831 wurde von dem Wirt Hummelmann die Aufführung von Schillers Räuber auf dem Prater (heute Plärrer genannt) angekündigt.[21]

Am 30. Juni 1810 wurde das Fürstentum Bayreuth in das 1806 entstandene Königreich Bayern eingegliedert, wodurch auch Neustadt – spätestens seitdem es am 5. Juli 1810 von bayerischen Truppen besetzt worden war[22] – bayerisch wurde. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde 1811 das Steuerdistrikt Neustadt gebildet, zu dem die Obermühle (= Fallmeisterei), Kohlenmühle, Lohmühle, Riedfeld, Rösleinsdorf, Unterstrahlbach und Wasenmühle gehörten. 1813 wurde die Munizipalgemeinde Neustadt gebildet, die deckungsgleich war mit dem Steuerdistrikt.[23] Sie unterstand in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Neustadt an der Aisch und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Neustadt an der Aisch (ab 1920: Finanzamt Neustadt an der Aisch).[24] Bis 1838 gehörte Neustadt dem Rezatkreis mit Ansbach als Sitz der Kreisregierung an, danach dem Regierungsbezirk Mittelfranken.[25] Ab 1862 wurde Neustadt von dem Bezirksamt Neustadt an der Aisch (ab 1938: Landkreis Neustadt an der Aisch) verwaltet. Die Gerichtsbarkeit blieb bis 1879 beim Landgericht Neustadt, ab 1880 beim Amtsgericht Neustadt an der Aisch. Die Gemeinde hatte ursprünglich eine Gebietsfläche von 13.980 km².[26]

1834 wurde die Liedertafel Neustadt a.d. Aisch gegründet.[27] Eine von Schülern des Neustädter Alumneum, eine Einrichtung zur Unterstützung minderbemittelter Schüler, veranstaltetes Straßensingen wurde 1897 abgeschafft, doch erhalten blieben die Bräuche, an Heiligabend vom Kirchturm herab zu singen und das Choral-Spielen durch die Stadtkapelle freitags um 11 Uhr.[28]

Die durch Lehnes 1834 veröffentlichte Stadtgeschichte regte Bürgermeister Drittler an, von 1836 bis 1848 „Jahrbücher“ der Stadt herauszugeben.[29]

Aus dem 1861 entstandenen Turnverein Neustadts rekrutierte sich 1862 eine „Freiwillige Feuerwehr“, der nach dem Stadtbrand vom 5. August 1877 das Feuerlöschwesen der Stadt anvertraut wurde. Alle im Turnverein aktiven Turner traten daraufhin der neben der als „Reserve“ beibehaltenen Pflichtfeuerwehr bestehenden Freiwilligen Feuerwehr bei.[30]

1863 wurde mit dem Bau der Eisenbahn in Neustadt begonnen.[31] Durch den Anschluss an das prosperierende Eisenbahnnetz 1865 wurden Handel und Gewerbe belebt. Am 19. Juni 1865 hielt der erste Zug an der neuen Station der (auf Grundlage der alten Reichsstraße Würzburg-Neustadt-Emskirchen-Nürnberg[32]) bereits 1862 geplanten Eisenbahnstrecke Würzburg-Nürnberg.[33] Die industriellen Fortschritte und Veränderungen um die Wende zum 20. Jahrhundert ließen die traditionellen Handwerke wie die Pinsel- und Reißzeugherstellung fast völlig verschwinden.

Als bedeutendes landwirtschaftliches Zentrum der Region zeigte sich Neustadt etwa im September 1854 mit dem mittelfränkischen Kreis-Landwirtschaftsfest und der ebenfalls mit einem großen Festprogramm umrahmten Landwirtschafts- und Gewerbeschau im Oktober 1928.[34] Der 1891 als Selbsthilfeorganisation gegründete Raiffeisenverein errichtete für sich 1917 das „Lagerhaus der Bayerischen Warenvermittlung landwirtschaftlicher Genossenschaften A. G.“ (kurz BayWa) im Wiesengrund bei Rößleinsdorf in der Nähe von Riedfeld (Rößleinsdorf und Riedfeld waren im 19. Jahrhundert zu einer Ruralgemeinde zusammengefasst[35]). Auch in Wilhermsdorf und Hagenbüchach entstanden derartige Lagerhäuser.[36]

1828 wurde das Brauhaus Neustadt a. d. Aisch der Gebrüder Burkart gegründet. Es bestand bis 1998.[37]

Eine 1813 gegründete freiwillige Landwehr wurde, nachdem eine bayerische Landwehr aufgestellt worden war, am 24. Januar 1870 aufgelöst. 1819 erfolgte die Aufstellung eines Landwehrbataillons, deren Dienstpflichtige durch den Stadtmagistrat dem Bataillonslkommando gemeldet werden mussten. Letzter Landwehrhauptmann war der Gerbermeister Knorr. Die von Königin Karoline erhaltene seidene Fahne der Landwehr wurde vom Historischen Verein aufbewahrt.[38]

1866 wurde die Präparandenschule als Vorbildungsanstalt für Volksschullehrer eingerichtet. Diese organisierte auch öffentliche Konzerte, seit 1898 zweimal im Jahr geistliche Konzerte in der Stadtkirche, und zum Teil unterstützt vom Kirchenchor seit 1910 auch in Zusammenarbeit mit dem Humanistischen Progymnasium in großem Maße am Musikleben der Stadt beteiligt. Die Präparandenschule bestand bis 1924 und das Progymnasium führte die musikalischen Aktivitäten weiter.[39]

Besondere Verdienste um die Entwicklung der Stadt am Übergang vom 19. ins 20. Jahrhundert erwarb sich Georg Vogel, der ab 1898 als Bürgermeister in Neustadt wirkte. Er wurde unter anderem mit dem Michaelsorden und der Rot-Kreuz-Medaille geehrt und erhielt zudem die Ehrenbürgerwürde.[40]

20. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 29. April 1869 wurde die Bayerische Gemeindeordnung für die Landesteile diesseits des Rheines bekanntgegeben. Daraufhin erfolgte 1904 die Eingliederung der Vororte in die Stadtgemeinde Neustadt und im Mai 1919 wurden die bis dahin bestehenden Ämter der Magistrate und Gemeindebevollmächtigten ersetzt durch eine Verwaltung durch Gemeinde- und Stadträte mit einem Bürgermeister. Ein Berufsbürgermeister wurde ab 1921[41] angestellt. Weitergehende Umsetzungen demokratischer Gedanken erfolgten im November 1927 mit einer neuen Gemeindeordnung, woraufhin der Magistrat abgeschafft wurde und der Gemeinderat bzw. der in Neustadt aus 20 Mitgliedern bestehende Stadtrat in direkter und geheimer Wahl durch die Einwohner bestimmt wurde.[42]

Zur Versorgung der Stadt mit elektrischem Licht wurde am 1. November 1898 ein neugebautes Elektrizitätswerk in Betrieb genommen. Das Werk wurde 1919 an das Fränkische Überlandwerk angeschlossen, welches ein Schalt- und Transformatorenhaus in Ipsheim und ab 1925 auch in Diespeck betrieb.[43]

1907 war Hans Heubeck Gründungsmitglied des CVJM.[44]

Ein Geflügelzüchterverein wurde in Neustadt 1908 gegründet. Gehalten wurden vor allem Hühner, Gänse und (vor allem nach 1919) Enten, daneben auch Truthühner, Perlhühner und Pfauen.[45]

1899 war eine „Landwirtschaftliche Winterschule“ entstanden, die am 4. Oktober 1921 in Landwirtschaftsschule umbenannt wurde.[46]

Die 1925 als sechsklassige Realschule und Humanistisches Progymnasium[47] bezeichnete Friedrich-Alexander-Schule erhielt 1926 einen Neubau.[48]

Nationalsozialismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab den 1920er Jahren war Neustadt an der Aisch eine Hochburg der Nationalsozialisten in Mittelfranken. Die Ortsgruppe der NSDAP,[49] deren Initiatoren sich (organisiert durch den Dettendorfer Volksschullehrer Hans Hertlein)[50] am 26. März 1922 bereits versammelt hatten und im Anschluss an eine Rede Julius Streichers am 2. April 1922 eine Ortgruppe der Deutschen Werkgemeinschaft (DW) gegründet hatten, wurde förmlich erstmals am 16. März 1923 (von mindestens[51] 17 Personen) im Gasthof zum Löwen in der Wilhelmstraße 16[52] gegründet, wo der Journalist und Herausgeber der Neuen Neustädter Zeitung Georg Gröner (1899–1969) eine Gegenposition einnahm. Gröner wurde im Roman Türme über der Stadt von Gustav Sondermann später als Aufwiegler aus dem sozialdemokratischen Milieu dargestellt.[53] Erster Ortsgruppenleiter wurde bis 1925 Wilhelm Burkart (1878–1957), der bis 1920 Mitglied der Deutschen Demokratischen Partei gewesene Besitzer des Brauhauses Neustadt a. d. Aisch. Zweiter Vorsitzender war ab 1923 der Hilfsarbeiter Andreas Hoffmann (* 1897).[54] Die erste öffentliche Versammlung der Ortsgruppe fand am 25. März „in der Halle des Burkartschen Sommerkellers“ am Neustädter Festplatz statt, wobei den (seit 1864[55] in Neustadt anässigen) Juden der Zutritt untersagt war.[56] Am 5. August 1923 kam Adolf Hitler (damals noch in kurzer Lederhose) zu einer „Deutscher Tag“ genannten Kundgebung mit etwa 20.000 Teilnehmern in die Stadt.[57]

Nach in Folge des Hitlerputsches erfolgtem Verbot wurde die NSDAP-Ortsgruppe am 7. Mai 1925 erneut (von 11 Personen) gegründet, wobei von den Gründungsmitgliedern des Jahres 1923 nur der Postangestellte Hans Endreß (1895–1970) und Valentin Lapp (1889–1945; Elektrotechniker der Stadtwerke) erneut beteiligt waren. Erster Propagandaleiter wurde Ende 1925 Rudolf Deininger (* 1903[58]) Zur Propaganda der Ortsgruppe gehörte auch die Einladung prominenter Redner wie bei einer Reichsgründungsfeier am 31. Januar 1926 des Oberregierungsrats Robert Reinecke oder zu Vorträgen im „Löwensaal“ wie einer Rede des Reichstagsabgeordneten Hans Dietrich am 21. Februar 1926 oder dem Vortrag von Karl Holz (mit dem Titel Kann ein Jude Deutscher sein?) am 13. März 1927.[59] Die zunächst dreiköpfige Vorstandschaft wurde 1927 um zwei Kassiere (den Kaufmann Johann Wilhelm Daubinger[60] und W. Friedrich), einen weiteren Propagandaleiter (Konrad Reiß), einen Schriftführer (der Zeitschriftenhändler und Farbengeschäftinhaber Ernst Müller), einen Jugendführer (Karl Ammon) und einen SA-Führer (Fritz Erlwein)[61] erweitert und erhielt am 2. Februar 1928 durch Neuwahlen weitere Verstärkung. Erster Vorsitzender der Ortsgruppe wurde wie bereits zuvor Konrad Wellhöfer und Zweiter wurde ab 1929 Hans Endreß. Vom 13. April 1929 bis 1945 war Fritz Erlwein, der eine Chronik der Ortsgruppe verfasst hatte und bis zum 1. Februar 1928 und der Ablösung durch Richard Schüßler (1899–1963) als SA-Führer tätig war, Ortsgruppenleiter.[62]

Bei der Reichstagswahl 1928 erhielt die NSDAP in Neustadt die meisten Stimmen. Die meisten Stimmen bei der Bezirkstagwahl erhielt der „Post“-Wirt und Weinhändler[63] Andreas Schildknecht (1861–1938, von 1913 bis 1917 ehrenamtlicher Bürgermeister)[64], gefolgt von Fritz Erlwein und Ludwig Hegendörfer aus Mark Erlbach. Am 23. März 1928 hielt der Finanzpolitiker und Aufwertungsausschuss-Mitglied Gottfried Feder im Gasthaus Zum Löwen, am 15. Januar 1928 auch Adolf Hitler vor etwa 1.800 Menschen gesprochen hatte, einen Vortrag mit dem Thema Finanzpolitik und Judenschwindel. 1929 führte die Ortgruppe der NSDAP am 21. Februar ihre Generalversammlung im Gasthaus Zur Sonne durch, im selben Jahr zahlreiche weitere Versammlungen und Veranstaltungen (allein in Neustadt acht Großveranstaltungen mit zum Teil prominenten Propaganda-Rednern[65] wie am 28. November Gaujugendführer und spätere Nürnberger Stadtrat Rudolf Gugel im „kleinen Sonnensaal“ des Gasthauses Zur Sonne (wo er am 14. Oktober 1930 ebenfalls sprach) und am 29. November Rudolf Buttman, dem NSDAP-Fraktionsführer im Bayerischen Landtag, im „Sonnensaal“. Weitere Auftritte hatten 1929 beispielsweise auch Hermann Esser, Wilhelm Frick und der Reichsführer der Hitlerjugend Kurt Gruber sowie im Juli Arthur Göpfert und am 28. August der Fememörder Edmund Heines). Hitlers 40. Geburtstag am 20. April 1929 wurde mit einer von der NSDAP organisierten Kundgebung mit Fackelzug am Neustädter Marktplatz gefeiert (Redner war dabei Bezirksführer Roth).[66]

Nach der Stadtratswahl am 7. Dezember 1929 zog die NSDAP mit den fünf Räten Fritz Erlwein, Konrad Wellhöfer, Heinrich Riedel, Georg Holzmann und Andreas Beyer in den Neustädter Stadtrat ein. Als Zweiter Bürgermeister wurde jedoch nicht Andreas Beyer von der NSDAP gewählt, sondern wiedergewählt wurde der Kaufmann Richard Dollinger vom Wirtschaftsblock.

1930 erreichte die NSDAP die absolute Mehrheit an Wählern. Im selben Jahr fanden weitere Großveranstaltungen der NSDAP in Neustadt und Umgebung statt, zu denen außer regionalen Rednern wie dem bis 1929 in Dettendorf als Volksschullehrer und dann als Hauptlehrer in Neustadt tätigen und mit Julius Streicher befreundeten Hans Hertlein (1875–1951)[67] sprach, und weiteren in den 1930er Jahren im gesamten Landkreis aktiven Rednern der „Neustädter Lehrerbrigade“[68] wieder Propagandaredner (zum Beispiel Karl Fiehler aus München und wie schon 1927 und 1928[69] Albert Forster aus Fürth sowie der inzwischen Thüringer Innenminister gewordene Wilhelm Frick[70]) eingeladen wurden. 1931 gewann die Partei mittels Volksbegehren und Volksentscheid[71] die Mehrheit im Neustädter Stadtrat[72] und veranstaltete mehrere Sprechabende im „kleinen Sonnensaal“.[73] Die erste Sitzung des neuen Stadtrats eröffnete der von 1921 bis 1945 tätige Erste Bürgermeister Leonhard Bankel (1883–1974).[74] Die Neustädter SA-Gruppe hatte im Sommer 1931 der im Juli neu in den Stadtrat gewählte Richard Hänsel (* 1888; NSDAP-Mitglied seit 1927) übernommen, SA-Sturmführer und Stadtrat ab 1931 war Max Florentin Hammon (* 1892).[75] Ein SS-Sturm wurde 1931 in Neustadt aufgestellt.[76]

Am 15. Januar 1928 sprach Adolf Hitler bei einer NSDAP-Versammlung im Neustädter Gasthaus Zum Löwen. Anlässlich dieser Propaganda-Rede im „Löwensaal“ begrüßte Hitler auch die inzwischen auf 30 Mitglieder angewachsene SA-Gruppe.[77] Am 7. März 1932 erhielt Hitler (seit 25. Februar 1932 deutscher Staatsbürger) trotz der rechtlichen Bedenken Bankels und mehrerer Stadtratsmitglieder[78] vom Stadtrat mit 14 gegen 7 Stimmen das Ehrenbürgerrecht[79] verliehen. Am 10. Juli 1932 hielt der „Stimmenfänger“ Prinz August Wilhelm von Preußen (1887–1949) auf dem Neustädter Festplatz bei einer von Tausenden von Menschen besuchten Kundgebung eine „die Massen“ begeisternde Propagandarede, nach der der zu Jahresbeginn zurückgetretene Stadtrat, Pinselmacher und stellvertretende SPD-Ortsvorsitzende Heinrich Gesell (1888–1959)[80] von Nationalsozialisten beschuldigt, als Teilnehmer eines Hindenburg-Ausschusses gegen sie gerichtete Schriftzüge in braunroter Farbe an Häusern der Stadt angebracht zu haben und verprügelt wurde.[81] 1932 erfolgten Neuorganisationen der Ortsgruppe wie der Aufbau einer Betriebszelle, die Gründung einer Beamtenorganisation, der Aufbau einer HJ-Jungengruppe, die Wahl des ehrenamtlichen Stadtbaumeisters Max Ludwig Gessner (Vorsitzender eines antisemitischen „Aktionsausschusses“) und die Schaffung eines freiwilligen Arbeitsdienstes sowie die Gründung einer BdM-Mädchengruppe unter Leitung von Else Margarethe Hertlein (von 1935 bis 1950 Ehefrau von Gauamtsleiter Fritz Schöller). Leiter des Bezirks Neustadt a. d. Aisch war am 1. Juli 1928 Otto Roth (1900–1932) geworden, der 1932 zum mittelfränkischen Landtagsabgeordneten ernannt wurde und nach dessen Tod und seiner aufwändig und als Kundgebung mit prominenten Rednern und Teilnehmern (wie Streicher, Buttmann, Josef Dietrich, Hildebrandt und Stegmann) gestalteten Beerdigung am 6. September 1932 das Gelände vor dem Neustädter Friedhof als Otto-Roth-Anlage bezeichnet und ein Landjugendheim für HJ, BdM, Jungvolk und Jungmädchen in Dachsbach ebenfalls nach ihm benannt wurde.[82]

Zu dieser Zeit existierte in Neustadt auch eine Ortsgruppe des Volkbundes für das Deutschtum im Ausland (VDA), die von Paul Kegler, dem Direktor des Progymnasiums, geleitet wurde.[83]

Nach Vorverhandlungen der örtlichen NSDAP mit der Kirchenleitung wurde eine Vorschlagsliste erstellt, die eine deutliche Wirkung auf das Wahlergebnis bei der Kirchenvorstandswahl am 23. Juli 1933 hatte, bei der nur einer der elf vorherigen Kirchenvorsteher wiedergewählt wurde.[84] Ab 1934 distanzierten sich die NSDAP-Mitglieder jedoch zunehmend von der Kirche. 1937 trat Fritz Erlwein, der 1933/34 als Vorsitzender des Sparkassenausschusses und mit Billigung durch Sparkassenleiter Gramming für eine vorzeitige Pensionierung von Hans Heubeck (1893–1958) gesorgt hatte, einem in der Kirche stark engagierten Sparkassenangestellten und späteren Schreiber der 1938 handschriftlich erstellten und bis zum 30. Januar 1933 reichenden Chronik der Neustädter NSDAP-Ortgruppe, mit seiner Familie aus der evangelischen Kirche aus.[85]

Auch wenn mehrere protestantische Geistliche (wie zum Beispiel Heinrich Freiherr von Hausen in seiner Abschiedspredigt in Scheinfeld) im Landkreis sich gegenüber dem Nationalsozialismus ablehnend äußerten, so war ein deutliche Kritik an der nationalsozialistischen Politik, wie sie etwa ab 1931 von Karl-Heinz Becker (Pfarrer) geübt wurde, im Bereich Neustadt eher selten.[86] 1923 hatten Vertreter von Freien Gewerkschaften und Sozialdemokraten zum Boykott der Brauerei Burkart aufgerufen, nachdem der Brauereibesitzer Wilhelm Burkart es zugelassen haben soll, dass bei der schon erwähnten Versammlung am 25. März im Burkartschen Sommerkeller juden- und republikfeindliche Äußerungen gemacht wurden. Im April wurde dieser „Neustädter Bierboykott“ dann wieder aufgehoben.[87] Der 1925 mit Johann Frühwald den Bayerischen Landbund vertretende Pfarrer Ernst Goos war durch Gustav Sondermann zu einem Gegner der Nationalsozialisten geworden.[88] Der oben erwähnte Heinrich Gesell schrieb im Anschluss auf eine Erwiderung zu seiner Beschuldigung der „Straßenbesudelungen“ in einer Zeitungsausgabe vom 18. Juli 1932: „Aber – Gott sei Dank – Neustadt ist nicht Deutschland. Hoffentlich werden alle gerecht denkenden Einwohner gegen eine solche Diktatur und Ungerechtigkeit Front machen. Herr, vergib Ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“[89] Der schon genannte Stadtrat Max Greb wandte sich wie auch seine Mitstadträte Hans Winter und Max Krämer sowie Mitglieder der SPD gegen 1932 von der NSDAP-Fraktion gefasste Beschlüsse zur Benachteiligung und zum systematischen Boykott jüdischer Geschäfte.[90] Auch mieden gut bürgerliche Stammgäste etwa das Gasthaus Zur Post in der Wilhelmstraße, nachdem die NSDAP-Ortsgruppe dort ihren Stammtisch einnahm. Lediglich einzelne Personen leisteten Widerstand bzw. Protest. So der Büttnermeister F. Heinritz (Mitglied des Stadtrats und der NSDAP von 1931 bis 1933) und der Schneidermeister Hans Hegerlik.[91] Ein Niederbrennen der Synagoge verhinderte in der Pogromnacht 1938 der von 1937 bis 1940 als NSDAP-Kreisleiter tätige und spätere Gauamtsleiter Julius Seiler (1902–1938).[92]

Das Amt des Ortsgruppenleiters übernahm, nachdem Erlwein zu Kriegsbeginn stellvertretender Kreisleiter geworden war, der seit 1927 als Parteiredner und ab 1929 als Stadtrat wirkende sowie von 1934 bis 1945 als Kreisrichter der NSDAP eingesetzte Oberlehrer und Rektor der Neustädter Mädchenschule Heinrich Riedel (1895–1964). Am 20. April 1944 wurde dieser Abschnittsleiter in der Stellung eines Kreishauptamtsleiters.[93]

Erlwein, wegen seiner die nationalsozialistische Gewaltherrschaft rücksichtlos und grausam praktizierenden Vorgehensweisen auch „Stier von Neustadt“ genannt, flüchtete im April 1945 aus Neustadt und gemeinsam mit dem aus der NSDAP ausgestossenen, ursprünglich auf Antrag von Kreisleiter Fink wegen Entfernung von „Hoheitszeichen der NSDAP von seinem Gasthaus“ Zur Post zum Tode verurteilten Heinrich Schildknecht (1891–1970), einem Neustädter Gastwirt, Weinhändler und Mitbegründer der Ortsgruppe von 1923, zunächst nach Tirol und nach Bekanntwerden des Waffenstillstandes zurück nach Bayern.[94] Er starb am 13. Mai 1945 in Hörlkofen (Wörth a. d. Donau).[95]

Nachkriegsjahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach 1945 kamen mit den Heimatvertriebenen aus dem Sudetenland der Musikinstrumentenbau und die Textilindustrie als neue, charakteristische Branchen in die Stadt. Den Zweiten Weltkrieg überstand Neustadt weitestgehend unversehrt. 1969 bis 1980 wurden 16 Ortsteile nach Neustadt eingemeindet. Im Rahmen der Kreisreform wurde die Stadt Verwaltungssitz des neu gebildeten Landkreises Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim. In den letzten zwei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts machte auch Neustadt eine für viele Kleinstädte typische Entwicklung mit: Umgehungsstraßen wurden gebaut, das kulturelle Programm wurde ausgeweitet und die Altstadtsanierung vorangetrieben, neue Wohn- und Gewerbegebiete wurden ausgewiesen. Mit der Schaffung einer Fußgängerzone rund um den Marktplatz wurde der automobile Verkehr in der Innenstadt stark eingeschränkt.

Geißbocksage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einer Legende zufolge soll die Stadt 1461 von Feinden belagert worden sein. Die Nahrungsmittel innerhalb der Stadtmauern gingen rasch zur Neige und man sah keine andere Möglichkeit, als sich dem Feinde zu ergeben. In diesem Moment kam ein Schneider auf eine Idee: Er nähte sich selbst in das Fell einer Ziege ein, setzte deren Kopf auf und hüpfte meckernd die Stadtmauer entlang. Der Feind sah den wohlgenährten Geißbock und gab die Belagerung in dem Glauben auf, die Neustädter hätten noch mehr als genügend Nahrung. Zur Erinnerung an diese alte Volkssage dreht der Neustädter Geißbock jeden Tag um zwölf Uhr mittags in der Turmuhr des Neustädter Rathauses meckernd seine Runden. Schüler der Neustädter Mittelschule führen jedes Jahr zur Kirchweih am Marktplatz den Geißbocktanz auf, bei dem die Geißbocksage musikalisch nacherzählt wird.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1969 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Diebach und Unterschweinach eingegliedert. Am 1. Juli 1970 folgten Teile der aufgelösten Gemeinde Eggensee. Birkenfeld, Herrnneuses, Schauerheim und Schellert kamen am 1. Januar 1972 hinzu. Unternesselbach wurde mit dem am 1. Juli 1972 eingegliederten Obernesselbach (aus dem aufgelösten Landkreis Uffenheim) eingegliedert.[96] Am 1. Mai 1978 kamen noch Gebietsteile der Nachbargemeinde Diespeck hinzu. Die Reihe der Eingemeindungen wurde am 1. Januar 1980 mit der Eingliederung von Unternesselbach abgeschlossen.[97]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerentwicklung der Gemeinde (blau) und Stadt (rot) zwischen 1818 und 2015 nach nebenstehenden Tabellen

Gemeinde Neustadt

Jahr 1818 1840 1852 1861 1867 1871 1875 1880 1885 1890 1895 1900 1905 1910 1919 1925 1933 1939 1946 1950 1961 1970 1987 2005 2010 2015
Einwohner 2364 3775 3435 3512 3583 3709 3841 4114 4053 3748 3757 3870 4124 4494 4554 4923 5349 5634 8123 8453 8924 9188 10903 12397 12165 12805
Häuser[98] 340 432 448 507 533 659 866 1260 2671
Quelle [99] [100] [101] [102] [101] [103] [101] [101] [104] [101] [101] [105] [101] [101] [101] [106] [101] [101] [101] [107] [26] [108] [109]

Stadt Neustadt

Jahr 001818 001840 001861 001871 001885 001900 001925 001950 001961 001970 001987
Einwohner 1943 3242 2946 2994 3094 2937 4773 8351 8851 8751 8150
Häuser[98] 271 358 360 381 637 849 1248 1925
Quelle [99] [100] [102] [103] [104] [105] [106] [107] [26] [108] [109]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtratswahl 2014 [110]
Wahlbeteiligung: 58,69 % (2008: 63,50 %)
 %
50
40
30
20
10
0
29,22 %
42,45 %
13,96 %
14,37 %
n. k.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2008
 %p
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
-11,31 %p
+11,45 %p
-2,27 %p
+4,23 %p
-2,10 %p
Rathaus

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Klaus Meier (SPD). Er schlug in einer Stichwahl 2008 Amtsinhaberin Claudia Platzöder (CSU), die das Amt seit 2002 innehatte. Bei der Bürgermeisterwahl 2014 hat sich Klaus Meier gegen seinen Herausforderer Gerd Scheuenstuhl (CSU) mit 83,4 % durchgesetzt.

Die Sitze im Stadtrat verteilen sich in der Wahlperiode 2014–2020 wie folgt:

  • CSU: Wahl 2014: 7 Sitze | Wahl 2008: 10 Sitze
  • SPD: Wahl 2014: 10 Sitze | Wahl 2008: 8 Sitze
  • FWG: Wahl 2014: 3 Sitze | Wahl 2008: 4 Sitze
  • GRÜNE: Wahl 2014: 4 Sitze | Wahl 2008: 2 Sitze

Die Interessen der einzelnen Ortsteile werden durch neun Ortssprecher vertreten.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung des über 600 Jahre[111] alten Neustädter Wappens lautet: In Grün ein gelehnter, von Silber und Schwarz gevierter Schild, darauf ein silberner Helm; Helmzier ein rot gezungter goldener Brackenkopf (Brackenhaupt) mit rotem Ohr, unten verlängert zu einer goldenen und roten Helmdecke.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Arbeitsgemeinschaft Neustadt in Europa
  • DeutschlandDeutschland OsterreichÖsterreich UngarnUngarn PolenPolen TschechienTschechien SlowakeiSlowakei NiederlandeNiederlande Die Stadt ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Neustadt in Europa, in der sich 37 Städte (Stand: März 2014) aus Deutschland, Österreich, Ungarn, Polen, der Tschechischen Republik, der Slowakei und den Niederlanden mit Namen Neustadt zusammengeschlossen haben.

Außerdem unterhält sie Partnerschaften zu folgenden Städten:

In Hino befindet sich der Frankenpark Blumenhügel, in dem sich eine Replik des Neptunbrunnens am Marktplatz sowie ein von der Stadt Neustadt betreutes Heimatmuseum befinden.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Besonders sehenswert sind die mittelalterliche Stadtmauer und das Nürnberger Tor. 1825 war der noch mit Wasser gefüllte Teil des Stadtgrabens vom Nürnberger Tor bis zum Windsheimer Tor und bis zum Diespecker Tor in Gartengelände umgewandelt worden.[112] Mitte des 19. Jahrhunderts entstand vor allem südwestlich der Stadtmauer ein berufsmäßiges Gärtnereiwesen, dessen Anlagen und Gewächshäuser später auch an den Herrenbergen (wo bis 1882 auch Wein angebaut wurde) und über dem Strahlbach bis zur Katholischen Kirche ausgedehnt wurden.[113]

Rathaus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Täglich um 12 Uhr ist der Geißbock auf dem Turm des Rathauses zu sehen und zu hören. Bevor das barocke Rathaus im 16. Jahrhundert erbaut wurde, befand sich bis 1553 ein markgräfliches Kaufhaus an dessen Platz. Seit Ende 1832 findet jeden Samstag ein Wochenmarkt für Lebensmittel („Viktualien“) statt.[114] Im am Marktplatz befindlichen Rathaus, auf dessen Dach bis heute häufig ein Storchenpaar nistet, hatte die Stadt dann wieder Kaufgewölbe und offene „Bänke“, zum Beispiel bis 1881 Fleischbänke im Unterstock des Rathauses für Metzger, eingerichtet.[115] Zu den Wahrzeichen der Stadt gehört der „Gabelmann“, eine auf dem Marktbrunnen befindliche Neptun-Figur.[116]

Altes und Neues Schloss[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Alte oder Innere Schloss wurde in den 1430er-Jahren als Wasserschloss an der Nordecke der Stadt unter Markgraf Albrecht Achilles erbaut und von ihm seit 1451 bewohnt. Nach seinem Tod (1486) war es Witwensitz seiner zweiten Gemahlin, Markgräfin und Kurfürstin Anna, Herzogin zu Sachsen (1437–1512), die dort ein Vierteljahrhundert Hof hielt und es zum geistigen Mittelpunkt des fränkischen Zollernlandes machte. Nach Vollendung des Neuen Schlosses 1626 wurde es zum Nebengebäude degradiert, unter anderem als Wohnsitz des Landeshauptmanns. Zum mehrmals umgebauten Komplex gehören der Rundturm, das Torgebäude und der polygon schließende Kernbau, der durch unregelmäßige jüngere Anbauten hufeisenförmig erweitert wurde. 1811 diente es als bayerisches Rentamt, ab 1892 als städtisches Krankenhaus (Ein vom Magistrat beantragter Krankenhausbau war 1829 von den Gemeindebevollmächtigten abgelehnt worden[117]). Später wurden dort Schulzimmer und das Heimatmuseum eingerichtet. Seit 2008 beherbergt es das Aischgründer Karpfenmuseum.

Der massive Rundturm ist im Kern spätmittelalterlich. Im Original erhalten sind nur die beiden unteren Geschosse. Der obere Abschluss mit (verschaltem) Fachwerkaufbau, Kegeldach und Laterne ist rekonstruiert. Die Rundbogenfenster im ersten Obergeschoss stammen aus dem 19. Jahrhundert, als der Turm als römisch-katholische Kapelle diente.

Der Bau des Neuen Schlosses wurde 1575 unter Markgraf Georg Friedrich begonnen. Baumeister war Peter Fahrenschon, vermutlich mit Einflussnahme von Thomas Martinotus. Vollendet wurde es allerdings erst 1626 unter Markgraf Christian. Mit seiner Grundrisslösung stellte es eine wichtige Stufe für die Entwicklungsgeschichte des deutschen Schlossbaues dar. Es handelte sich um ein dreigeschossiges stattliches Gebäude von elf bzw. mit dem Turm vierzehn zu vier Achsen. Das Erdgeschoss öffnete sich mit Korbbögen auf Pfeilern. In der Mitte der Schaufassade stand der achteckige Treppenturm (mit Reittreppe) auf einem Schrägsockel mit rundbogigem Eingang. Er trug eine verschieferte Kuppelhaube mit Laterne und Knopf. Von 1731 bis 1741 residierte der dem Pietismus verbundene Friedrich Christian die meiste Zeit im Neuen Schloss.[118] 1794–1886 diente das Gebäude als Husarenkaserne. 1906 brannte es völlig aus. An seiner Stelle wurde bis 1915 die Volksschule errichtet, lediglich der Treppenturm blieb in leicht veränderter Form erhalten.

Evangelisch-lutherische Stadtpfarrkirche St. Johannes der Täufer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kirche war ursprünglich entweder dem Hl. Lorenz (das St.-Laurentius-Patrozinium ist an mehreren Stellen des Salbuches von 1541 nachweisbar) oder dem Hl. Leonhard (laut Neustadts erstem Stadtchronisten, dem Magister Matthias Salomon Schnizzer,[119] Archidiakon von 1686 bis zu seinem Tod 1734[120]) geweiht. Der jetzige Name stammt von der älteren (1945 zerstörten) Spitalkirche bzw. Hospitalkirche, in deren Nähe sich eine spätestestens im 15. Jahrhundert gegründete Spitalstiftung[121] befand, die nicht nur über ein Hospital, sondern über Waldbesitz in Klausaurach[122] verfügte. Der heutige Bau wurde im Kern am Ende des 14./Anfang des 15. Jahrhunderts als dreischiffige Basilika mit eingezogenem, gewölbtem Chor errichtet. Sie wurde 1553 von den Bundesständischen[123] mitsamt der Stadt im Zweiten Markgrafenkrieg in Brand gesteckt. Sie konnte auf den stehengebliebenen Umfassungsmauern zügig wieder aufgebaut und 1557 wieder eingeweiht werden. Um die Anzahl der Plätze zu erhöhen und nur noch einen Sonntagsgottesdienst zu feiern, wurden 1594 die Seitenschiffe mit Fachwerkaufbauten erhöht und doppelte Emporen eingezogen. 1604 wurde der Turm mit dem Uhrengeschoss aufgestockt. Damit wurden seine Proportionen den erhöhten Seitenschiffen angeglichen. 1812 entfernte man die Fürstengruft mit 22 Angehörigen der Hohenzollern und 1819/1820 die übrigen Grüfte. Die Fachwerkgeschosse wurden durch Sandsteinmauerwerk ersetzt und die Seitenschifffenster erhöht. Die letzte Innenrenovierung fand 1978–1980 statt.

Die Kirche besitzt eine Kirchenbibliothek, deren Bestände bereits 1690 von Archidiakon Schnizzer katalogisiert wurden und später anderem von dessen Enkel Georg Matthäus Schnizzer (1717–1806), der von 1768 bis 1805[124] Superintendent war, betreut wurden.[125]

Katholische Stadtpfarrkirche St. Johannis Enthauptung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die in der Ansbacher Straße 3 gelegene katholische Kirche wurde ab 1881 erbaut und 1883 eingeweiht.[126]

Friedhofskirche

Friedhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Friedhof und die Friedhofskirche (das „Käppella“)[127] gehörten zum Franziskanerkloster Riedfeld. Auf dem Gelände des früheren Franziskanerklosters wurde 1584 der heutige Friedhof angelegt.[128] 1725 erfolgte ein Neubau der Friedhofskapelle, der von dem Kammerrat Beck und seiner Verwandten Weißmann finanziert worden war.[129] Vor dem Friedhof befindet sich ein Kriegerdenkmal.[130]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stolpersteine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

historischer Omnibus auf dem Magirus-Deutz Treffen von 2011

Jedes Jahr nach Pfingsten findet auf dem Festplatz die Neustädter Kirchweih statt. Am selben Ort folgt wenig später das Deutsch-Italienische Weinfest, das die Städtepartnerschaft mit Montespertoli in der Toskana vertiefen soll. Es gibt regelmäßig ein Frühlings- und ein Herbstfest. Alle zehn Jahre wird das Heimatfest gefeiert, zuletzt 2010. In den Sommermonaten bereichern die Neustädter Schlosshof-Konzerte das kulturelle Leben in der Stadt. Auf dem Marktplatz wird alle vier Jahre (im Wechsel mit Bad Windsheim, Uffenheim und Scheinfeld) das Aischgründer Bierfest der Aischgründer Bierstraße gefeiert. Seit 2009 findet auf dem Festplatz regelmäßig ein bundesweites Magirus-Deutz-Nutzfahrzeugtreffen statt. Schon seit den 1990er Jahren bereichert die jährliche Ausfahrt der örtlichen Oldtimer-Interessengemeinschaft, die vom Neustädter Marktplatz aus startet, das Veranstaltungsjahr.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Besamungsverein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab 1904 bestand in Neustadt bereits die Einrichtung einer „Regiebullenhaltung“.[131] 1948 entstand der Besamungsverein.[132]

Franken Brunnen GmbH & Co. KG[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Bamberger Straße fördert Franken Brunnen Wasser aus künstlich erbohrten[133] Mineralquellen.[134]

Druck- und Verlagswesen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1831 entstand in Neustadt die Druckanstalt Schmidt. Das spätere Unternehmen wurde nach Philipp Christoph Wilhelm Schmidt, dem Sohn und Nachfolger des aus Bayreuth stammenden Buchdruckers Christoph Wilhelm Schmidt, benannt. Bedeutende Werke waren zum Beispiel Beiträge zur Geschichte des Krieges in den Jahren 1814 und 1815 von Franz von Soden und Geschichtliche Nachrichten des Heimatforschers Georg Ludwig Lehnes. Die 1832 von dem 1840 bis 1860 als Bürgermeister tätigen Johann Caspar Engelhardt gegründete Buchhandlung Engelhardt (Nürnberger Straße)[135] übernahm zum Teil den Verlag für Druckwerke der Druckerei Ph. C. W. Schmidt. Besitzer der Druckerei und Zeitungsherausgeber während der Zeit des Nationalsozialismus war Fritz Schmidt (1878–1954).[136] Das Neustädter Anzeigeblatt erscheint als älteste Tageszeitung für den Aischgrund und den Steigerwald seit dem 19. Jahrhundert im Verlag Schmidt.[137] 1889 öffnete die Buchdruckerei von Wilhelm Renz in der Ludwigstraße.[138]

Kino[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1919 wurden in Neustadt die Kammer-Lichtspiele gegründet.[139] In der Unteren Waaggasse 1 verfügt Neustadt seit 2011 mit dem Kino NEA wieder über ein Lichtspieltheater.[140]

Gaststätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Neptun, Restaurant und Bar (Marktplatz 9)
  • Eiscafé Venezia, Italienisches Eiscafé (Bahnhofstr. 1)
  • Gasthaus zur Sonne (Nürnberger Straße 18)[141]
  • Stöckacher Mühle, Landgasthof und Hotel (Stöckach 3)[142]

Bankwesen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Neustadt, wo 1833 eine Krankenkasse für Dienstboten und Handwerksgesellen und 1835 eine sich vor allem nach 1906 erfolgreich entwickelnde Sparkasse eingerichtet[143] wurde, hat die Sparkasse im Landkreis Neustadt a. d. Aisch - Bad Windsheim ihren Sitz.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Neustadt treffen die Bundesstraßen B 8 in Richtung Nürnberg bzw. Würzburg und B 470 in Richtung Bad Windsheim bzw. Höchstadt an der Aisch aufeinander.

Schiene[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am westlichen Ortsrand befindet sich der Bahnhof Neustadt (Aisch), welcher regelmäßig von der Mainfrankenbahn und Mittelfrankenbahn befahren wird. Von der Bahnstrecke Nürnberg–Würzburg zweigt westlich des Bahnhofs die Strecke nach Steinach bei Rothenburg ab, östlich des Bahnhofes die ehemalige Bahnstrecke nach Demantsfürth-Uehlfeld. Der zentral im Ort liegende Haltepunkt Neustadt (Aisch)-Mitte, welcher nur von der Mainfrankenbahn im Stundentakt befahren wird, hat vor allem für den Schülerverkehr eine große Bedeutung, da er nah am Schulzentrum liegt. Dafür ist er im Gegensatz zum „Hauptbahnhof“ barrierefrei ausgebaut. Die vorgesehene Anbindung des Bahnhofs an das Nürnberger S-Bahn-Netz ist aufgrund verschiedener Probleme vorerst nicht möglich.

Luftfahrt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwei Kilometer westlich des Ortskernes befindet sich der Sonderlandeplatz Flugplatz Neustadt/Aisch (EDQN). Ein 600 m langes Rollfeld ermöglicht dort den Flugverkehr für Luftfahrzeuge bis 5700 kg Startgewicht.

Zu den Segelflugpionieren in Neustadt gehörte seit 1931 der Gewerbeoberlehrer und spätere Direktor der Verbandsberufsschule Sigmund Groh (1896–1954).[144]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Friedrich-Alexander-Gymnasium[145]
  • Dietrich-Bonhoeffer-Realschule
  • Comenius Grundschule
  • Grundschule Neues Schloss
  • Mittelschule am Turm
  • Staatliche Berufsschule Neustadt a. d. Aisch – Bad Windsheim
  • BVS-Bildungszentrum der Bayerischen Verwaltungsschule in Neustadt a. d. Aisch
  • Volkshochschule Neustadt a. d. Aisch – Bad Windsheim

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1907 wurde der Neustädter Tennisklub gegründet. Der dazugehörige Tennisplatz befand sich auf dem Sportplatz („Wasen“) neben dem alten Schießhaus.[146]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Liste der Ehrenbürger von Neustadt an der Aisch

Weitere Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monographien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Matthias Salomon Schnizzer: Chronica der Stadt Neustatt an der Aysch. 1708 (und 1938), Verlagsdruckerei Ph. C. W. Schmidt, Neustadt an der Aisch, 2. unveränderte Aufl. 1978; ISBN 3-87707-012-4.
  • Max Döllner: Entwicklungsgeschichte der Stadt Neustadt an der Aisch bis 1933. 1950; 2. Auflage, Ph. C. W. Schmidt, Neustadt an der Aisch 1978, ISBN 3-87707-013-2.
  • Enrique Otte, Jakob und Hans Cromberger und Lazarus Nürnberger, die Begründer des deutschen Amerikahandels in: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg (MGVN) 52, 1963/64, S. 129.
  • Stadt Neustadt a.d. Aisch, Ausschuß I für das Heimatfest 1980 (Hrsg.): Neustadt an der Aisch. (1980), Druckhaus Ph. C. W. Schmidt, Neustadt a.d. Aisch.
  • G. Limbacher: Evang. Luth. Stadtkirche Neustadt a. d. Aisch. (Kleine Kunstführer 1488), Schnell & Steiner, München/Zürich 1984.
  • Wolfgang Mück: Mitten in Franken: Neustadt an der Aisch. (1999), Veröffentlichungen der Gesellschaft für Fränkische Geschichte e. V., Würzburg (Reihe XIII, Neujahrsblätter, Heft 42), Verlag Degener & Co., Neustadt a.d. Aisch; ISBN 3-7686-9260-4.
  • Georg Ludwig Lehnes: Neustadt a. d. Aisch. Eine Denkschrift an die vor zwei hundert Jahren geschehene Niederbrennung. Neustadt an der Aisch 1834 (E-Kopie).
  • Wolfgang Mück: NS-Hochburg in Mittelfranken: Das völkische Erwachen in Neustadt an der Aisch 1922–1933. Verlag Philipp Schmidt, 2016 (= Streiflichter aus der Heimatgeschichte. Sonderband 4); ISBN 978-3-87707-990-4.

Artikel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Neustadt an der Aisch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Neustadt an der Aisch – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 4. Januar 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Neustadt an der Aisch im BayernAtlas
  3. Neustadt an der Aisch in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek
  4. Max Döllner (1950), S. 432, 418 (Anm. 3), 708 f. und 794.
  5. Max Döllner (1950), S. 9–13.
  6. Max Döllner (1950), S. 18 und 424.
  7. Max Döllner (1950), S. 20–24.
  8. Max Döllner (1950), S. 8.
  9. W.-A. Reitzenstein, S. 160f.
  10. Max Döllner (1950), S. 48.
  11. Max Döllner (1950), S. 20–24 und 299–301.
  12. Max Döllner (1950), S. 48 f.
  13. Max Döllner (1950), S. 31 f. und 36.
  14. Max Döllner (1950), S. 36.
  15. Max Döllner (1950), S. 731.
  16. Max Döllner (1950), S. 67–101 (Kirchliche Entwicklung bis zur Reformation 1528).
  17. Max Döllner (1950), S. 226–256 (Neustadt im 30jährigen Krieg).
  18. Eberhard Krauß: Exulanten im Evang.-Luth. Dekanat Neustadt an der Aisch. Nürnberg 2012 (Quellen und Forschungen zur fränkischen Familiengeschichte, 27). ISBN 978-3-929865-32-5.
  19. Max Döllner (1950), S. 279 f.
  20. Max Döllner (1950), S. 320 und 375–385 (Unter französischer Verwaltung).
  21. Max Döllner (1950), S. 666.
  22. Max Döllner (1950), S. 385–393 (Uebergang in die bairische Verwaltung).
  23. Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, S. 59 (Digitalisat). H. H. Hofmann S. 222.
  24. H. H. Hofmann, S. 188.
  25. Max Döllner (1950), S. 396 f.
  26. a b c Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, Abschnitt II, Sp. 807 (Digitalisat).
  27. Wolfgang Mück (2016), S. 172.
  28. Max Döllner (1950), S. 561–564 (Das Alumneum).
  29. Max Döllner (1950), S. 746.
  30. Max Döllner (1950), S. 609–611 und 740 f.
  31. Max Döllner (1950), S. 404 f. und 736.
  32. Max Döllner (1950), S. 480 f.
  33. Max Döllner (1950), S. 404.
  34. Max Döllner (1950), S. 460–478 (Landwirtschaftliches Leben).
  35. Max Döllner (1950), S. 692.
  36. Max Döllner (1950), S. 507 f.
  37. Albert Gieseler: Brauhaus Neustadt an der Aisch, Gebr. Burkart.
  38. Max Döllner (1950), S. 407 f. (Landwehr) und 741 f.
  39. Max Döllner (1950), S. 663 f.
  40. Max Döllner (1950), S. 747–749, 759 und 763.
  41. Max Döllner (1950), S. 749.
  42. Max Döllner (1950), S. 696–701.
  43. Max Döllner (1950), S. 758–760.
  44. Wolfgang Mück (2016), S. 273 f.
  45. Max Döllner (1950), S. 456 f.
  46. Max Döllner (1950), S. 585–589.
  47. Dieter Mäckl: Daten zur Geschichte der Neustädter Lateinschule respektive Hochfürstlichen Stadtschule zu Neustadt a.d. Aisch resp. Friedrich-Alexander- Gymnasiums.
  48. Max Döllner (1950), S. 751–754.
  49. Karl Ströbel unter Mitwirkung von Hans Heubeck, Hanns Kügler, Karl Seyboth, Fritz Schöller und Fritz Erlwein: Das völkische Erwachen in Neustadt an der Aisch. Die Entwicklung der Ortsgruppe Neustadt a. d. A. der N.S.D.A.P. G. Emmerich, Dresden 1938.
  50. Wolfgang Mück (2016), S. 27 und 215 f.
  51. Ehrentafel. In: Neustädter Anzeigeblatt vom 15. August 1938.
  52. Wolfgang Mück (2016), S. 58, Anm. 122.
  53. Wolfgang Mück (2016), S. 139 und 271–273.
  54. Wolfgang Mück (2016), S. 216 und 290.
  55. Max Döllner (1950), S. 418, Anm. 4.
  56. Wolfgang Mück: NS-Hochburg in Mittelfranken. Das völkische Erwachen in Neustadt a. d. Aisch 1922–1933. Schmidt, 3. Auflage. Neustadt an der Aisch 2016, S. 7–15, 23–36, 205 f. und 211.
  57. Wolfgang Mück (2016), S. 40–52.
  58. Wolfgang Mück (2016), S. 66.
  59. Wolfgang Mück (2016), S. 67–69.
  60. Gretl Daubinger: Blaue Bengel. Fränkische Jugenerinnerungen. Philipp Schmidt, Neustadt a. d. Aisch 1990.
  61. Die Neustädter Sturmabteilung (SA) wurde am 1. Dezember 1925 von dem bereits an der Gründung der NSDAP-Ortgruppe 1923 beteiligten Kolonialwaren- und Kohlenhändler Fritz Erlwein (1894–1945) gegründet, hatte bis Ende 1926 31 Mitglieder, darunter auch Endreß und Lapp sowie andere Gründungsmitglieder der NSDAP-Ortgruppe. Vgl. Wolfgang Mück (2016), S. 8 f., 23–69, 78, 83, 206, 209 f. und 226.
  62. Wolfgang Mück (2016), S. 8 f., 23–69, 77 f., 83 und 198–250.
  63. Max Döllner (1950), S. 655.
  64. Wolfgang Mück (2016), S. 231.
  65. Wolfgang Mück (2016), S. 251–269.
  66. Wolfgang Mück (2016), S. 73–91, 97 und 231.
  67. Wolfgang Mück (2016), S. 95, 99, 109, 113 f. und 215 f.
  68. Dazu gehörten Adolf Meyer (1895–1966; Zweiter Bürgermeister von 1932 bis 1933 in Wilhermsdorf unter Friedrich Herzog, danach bis 1937 NSDAP-Kreisleiter des Bezirks Neustadt), Heinrich Riedel und Fritz Schöller (1909–1973; ab 26. Juni 1935 Schwiegersohn Hans Hertleins). Vgl. Wolfgang Mück (2016), S. 111, 177 f., 223 f. und 233 f.
  69. Wolfgang Mück (2016), S. 68 f. und 79.
  70. Wolfgang Mück (2016), S. 96.
  71. Wolfgang Mück (2016), S. 90–111.
  72. Neustädter Rathausbote, Mai 2016, Seite 10
  73. Wolfgang Mück (2016), S. 99–111 („Die örtliche Machtergreifung“).
  74. Wolfgang Mück (2016), S. 203 f.
  75. Wolfgang Mück (2016), S. 104–107, 120, 199, 215 und 273.
  76. Wolfgang Mück (2016), S. 83 und 199.
  77. Wolfgang Mück (2016), S. 73–77.
  78. So äußerte beispielsweise Max Greb: „Ich bin der Meinung, daß das Ehrenbürgerrecht nur solchen Männern verliehen werden soll, die sich um das Wohl der Stadt verdient gemacht haben.“ Zitiert aus Wolfgang Mück (2016), S. 119.
  79. Wolfgang Mück (2016), S. 117–119
  80. Wolfgang Mück (2016), S. 271.
  81. Wolfgang Mück (2016), S. 124 f., 127, 149–152 (Der Fall Heinrich Gesell) und 251 f.
  82. Wolfgang Mück (2016), S. 82, 122, 131–134, 176 f., 212, 230 f. und 233.
  83. Wolfgang Mück (2016), S, 112.
  84. Wolfgang Mück (2016), S. 156.
  85. Wolfgang Mück (2016), S. 11, 158, 179, 210 und 273 f.
  86. Wolfgang Mück (2016), S. 133–136, 137–171 und 156–159.
  87. Wolfgang Mück (2016), S. 30–35.
  88. Wolfgang Mück (2016), S. 64 und S. 280, Anm. 862.
  89. Wolfgang Mück (2016), S. 150 f.
  90. Wolfgang Mück (2016), S. 174–178.
  91. Wolfgang Mück (2016), S. 141 f., 199 und 273.
  92. Wolfgang Mück (2016), S. 224 und 240 f.
  93. Wolfgang Mück (2016), S. 228 f.
  94. Wolfgang Mück (2016), S. 232 f.
  95. Wolfgang Mück (2016), S. 209–211.
  96. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 536.
  97. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 724.
  98. a b Es werden nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840, 1852 als Häuser, 1871 bis 1987 als Wohngebäude.
  99. a b Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann meherer anderer statistischen Notizen. Ansbach 1818, S. 64 (Digitalisat). Für die Gemeinde Neustadt zuzüglich der Einwohner und Gebäude von Fallmeisterei (S. 25), Kohlenmühle (S. 49), Lohmühle (S. 56), Riedfeld (S. 76), Rösleinsdorf (S. 76), Obermühle (S. ), Unterstrahlbach (S. 96) und Waasenmühle (S. 98).
  100. a b Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Selbstverlag, Ansbach 1846, S. 194–195 (Digitalisat).
  101. a b c d e f g h i j k l Historisches Gemeindeverzeichnis. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952. In: Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192. München 1953, S. 179, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).
  102. a b Joseph Heyberger (Hrsg.): Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabethischem Ortslexikon. Literar.-artist. Anst. der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, Sp. 1057–1060, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
  103. a b kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Koenigreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarr-, Schul- u. Postzugehörigkeit. ... mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. München 1877, 2. Abschnitt, Sp. 1222, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
  104. a b Karl von Rasp: Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, ... sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Hrsg.: K. Bayer. Statistisches Bureau. München 1888, Abschnitt III, Sp. 1156–1157 (Digitalisat).
  105. a b K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, Abschnitt II, Sp. 1229 (Digitalisat).
  106. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, Abschnitt II, Sp. 1267 (Digitalisat).
  107. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern - Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, Abschnitt II, Sp. 1100 (Digitalisat).
  108. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, S. 175 (Digitalisat).
  109. a b Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, S. 339 (Digitalisat).
  110. http://wahlen.kreis-nea.de/gemeindewahl/gemwahl2014/2014-KoW-153-StR-NeustadtadA.pdf
  111. Max Döllner (1950), S. 703.
  112. Max Döllner (1950), S. 732.
  113. Max Döllner (1950), S. 428 und 432.
  114. Max Döllner (1950), S. 484.
  115. Max Döllner (1950), S. 219, 347, 488 f. und 728 sowie S. XXIII (Ansicht des Rathauses von 1558 und des Marktplatzes von 1805).
  116. Max Döllner (1950), S. 670.
  117. Max Döllner (1950), S. 746.
  118. Max Döllner (1950), S. 370.
  119. Max Döllner (1950), S. 3 und 680.
  120. Evangelisch-lutherisches Dekanat Neustadt a.d. Aisch: Die Geschichte des Dekanats Neustadt a.d. Aisch, von Georg Limbacher aus dem Dekanatsbuch von 1986.
  121. Max Döllner (1950), S. 536–559 (Das Hospital) und 87 sowie S. XXII (Fotografie der Hospitalkirche).
  122. Max Döllner (1950), S. 432.
  123. Vgl. Max Döllner (1950), S. 196–206: Neustadt im bundesständischen Krieg (9. Juni 1553).
  124. Fabian: Handbuch der historischen Buchbestände in Deutschlabd, Österreich und Europa. Kirchenbibliothek Neustadt (Aisch).
  125. Max Döllner (1950), S. 673–682 (Kirchenbibliothek).
  126. Max Döllner (1950), S. 415, S. 762 und S. XXII (Fotografie).
  127. Max Döllner (1950), S. 522 und XXII.
  128. Max Döllner (1950), S. 716.
  129. Max Döllner (1950), S. 565.
  130. Wolfgang Mück: Das Kriegerdenkmal vor dem Haupteingang zum kirchlichen Friedhof in Neustadt a. d. Aisch aus dem Jahre 1934. In: Streiflichter aus der Heimatgeschichte. Band 35, 2011, S. 119–136.
  131. Max Döllner (1950), S. 441–445 (Rinderzucht).
  132. Website Besamungsverein Neustadt a.d. Aisch.
  133. Max Döllner (1950), S. 7.
  134. Website: Geschichte des Unternehmens.
  135. Max Döllner (1950), S. 688.
  136. Wolfgang Mück (2016), S. 169–171.
  137. Staatsbibliothek zu Berlin: Neustädter Anzeigeblatt : Blätter für den Aischgrund und den Steigerwald.
  138. Max Döllner (1950), S. 5 und 682–688.
  139. Filmtheater.square7.ch: Kammer-Lichtspiele.
  140. Website des Neustädter Kinos.
  141. Website.
  142. Website.
  143. Max Döllner (1950), S. 746.
  144. Wolfgang Mück (2016), S. 213.
  145. FAG: Schulgeschichte.
  146. Max Döllner (1950), S. 608.
  147. Max Döllner (1950), S. 680.
  148. nordbayern.de
  149. Scherz und Ernst in epigrammatischer Form von Johann Christian Auernhammer (Christian Wallis). 3. Aufl. Neustadt a. d. Aisch 1940; 4. Aufl. 1954.