Kırşehir (Provinz)

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Kırşehir
Nummer der Provinz: 40
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Über dieses Bild
Landkreise
Kırşehir districts.png
Basisdaten
Koordinaten: 39° N, 34° OKoordinaten: 39° N, 34° O
Provinzhauptstadt: Kırşehir
Region: Zentralanatolien
Fläche: 6.570 km²
Einwohnerzahl: 225.562[1] (2015)
Bevölkerungsdichte: 34 Einwohner/km²
Politisches
Gouverneur: Necati Şentürk[2]
Sitze im Parlament: 2
Strukturelles
Telefonvorwahl: 0386
Kennzeichen: 40
Website
www.kirsehir.gov.tr (Türkisch)

Kırşehir ist eine Provinz der Türkei. Ihre Hauptstadt ist das gleichnamige Kırşehir.

Die Provinz hat 225.562 Einwohner auf einer Fläche von 6.570 km². Sie grenzt im Norden an die Provinz Kırıkkale, im Nordosten an Yozgat, im Südosten an Nevşehir, im Süden an Aksaray und im Westen an die Provinz Ankara.

Im Osmanischen Reich war der Vorläufer der Provinz Kırşehir ein Sandschak des Vilâyets Ankara und umfasste damals auch Keskin (heute Provinz Kırıkkale), Hacıbektaş und Avanos (beide heute Provinz Nevşehir). 1921 wurde der Sandschak eine selbständige Provinz. Wegen der Wahl eines oppositionellen Politikers (Osman Bölükbaşı) in die türkische Nationalversammlung wurde die Provinz 1954 aufgelöst und ihr Gebiet auf die Nachbarprovinzen Ankara, Yozgat und Nevşehir verteilt. 1957 wurde die Provinz aber im verkleinerten heutigen Umfang wieder gegründet.

Landkreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Provinz Kırşehir besteht aus den Landkreisen:

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo von Kırşehirspor

Die Provinz, der Landkreis und die Stadt Kırşehir haben mit dem Fußballverein Kırşehirspor seit den 1970er Jahren einen Fußballverein, der die Region überwiegend in der dritthöchsten türkischen Spielklasse, der heutigen TFF 2. Lig, vertrat. Seine erfolgreichste Zeit hatte der Verein in den Jahren 1982–1987, in denen man zweimal als Meister der 2. Lig den Aufstieg in die zweithöchste türkische Spielklasse, die heutige TFF 1. Lig, schaffte. Anschließend folgten mehrere erfolglose Neuformierungen, um sich längerfristig im Profifußball halten zu können. Beim letzten erfolglosen Versuch in den 2000er Jahren stieg der Verein in die dritte Liga, in die TFF 2. Lig, ab und spielte hier sechs Spielzeiten lang. Im Sommer 2011 stieg der Verein von der viertklassigen und der niedrigsten türkischen Profiliga, der TFF 3. Lig, ab und spielt seither in der regionalen Amateurliga, welche wiederum der fünfthöchsten türkischen Spielklasse entspricht.

Neben Kırşehirspor hatte die Provinz in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre mit Kamanspor aus dem Landkreis Kaman und der gleichnamigen Kreisstadt einen weiteren Vertreter im türkischen Profifußball. So spielte Kamanspor in den drei Drittligaspielzeiten 1986/87, 1987/88 und 1988/89 in der Türkiye 3. Futbol Ligi. Ähnlich wie Kırşehirspor konnte sich der Klub nicht langfristig im Profifußball halten und stieg in den Amateurbereich ab.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mustafa Bumin (* 1940), ehemaliger Vorsitzender des Verfassungsgerichts
  • Neşet Ertaş (1938–2012), Folk-Musiker
  • Haşim Kılıç (* 1950), seit 2007 Vorsitzender des türkischen Verfassungsgerichts
  • Suat Yalaz (* 1932), Comiczeichner, Drehbuchautor, Regisseur
  1. Türkisches Institut für Statistik, abgerufen 21. Februar 2016
  2. Webseite der Provinz Kırşehir