Alt Meteln

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Alt Meteln führt kein Wappen
Alt Meteln
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Alt Meteln hervorgehoben
Koordinaten: 53° 45′ N, 11° 20′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Nordwestmecklenburg
Amt: Lützow-Lübstorf
Höhe: 49 m ü. NHN
Fläche: 23,07 km2
Einwohner: 1184 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 51 Einwohner je km2
Postleitzahl: 19069
Vorwahl: 03867
Kfz-Kennzeichen: NWM, GDB, GVM, WIS
Gemeindeschlüssel: 13 0 74 001
Adresse der Amtsverwaltung: Dorfmitte 24
19209 Lützow
Webpräsenz: www.luetzow-luebstorf.de
Bürgermeister: Hans-Jürgen Zobjack
Lage der Gemeinde Alt Meteln im Landkreis Nordwestmecklenburg
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Alt Meteln ist eine Gemeinde im Norden des Landkreises Nordwestmecklenburg in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Die Gemeinde wird vom Amt Lützow-Lübstorf mit Sitz in der Gemeinde Lützow verwaltet.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Alt Meteln liegt 15 Kilometer nördlich von Schwerin in einem Grundmoränengebiet, dessen Hügel den Spiegel des Schweriner Sees im Osten und das Tal der oberen Stepenitz im Westen etwa um 30 Meter überragen. Der Aubach fließt durch das Gemeindegebiet in Richtung Schwerin. Die höchste Erhebung bildet der Alandsberg mit 74 m ü. NN im Ortsteil Neu Meteln.

Zu Alt Meteln gehören die Ortsteile Alt Meteln, Ausbau, Böken, Grevenhagen, Hof Meteln, Moltenow und Neu Meteln.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alt Meteln wurde erstmals urkundlich 1284 erwähnt, als Graf Helmold von Schwerin mehrere Dörfer, darunter auch „Metle“ (Alt Meteln) vom Bischof Hermann von Schwerin zu Lehen nahm.[2] Der Ortsname lässt eine Besiedlung aus Westfalen vermuten, vgl. Metelen im Münsterland. Am Ende des Dreißigjährigen Krieges lagen viele Höfe wüst. Als nach 1690 wieder nehr Höfe besetzt waren, gab es eine Schmiede und einen Krug. Zudem war ein Forsthof eingerichtet worden.

Die Dorfkirche wurde als gotische Backsteinkirche in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut. Auf der Westseite steht ein hölzerner Glockenstuhl mit drei Glocken.

Alt Meteln hat in den 1990er und 2000er Jahren seinen alte Dorfkern saniert und so viel von seinem dörflichen Charakter bewahrt.

Moltenow wurde 1433 mit seinem Rittergut erwähnt, das sich im 16. Jahrhundert im Besitz der Familie von Raven befand. Letzter Besitzer soll bis um 1945 die Familie von Suckow gewesen sein. Das zweigeschossige Gutshaus diente nach 1945 als Wohnhaus für Übersiedler und wurde später abgerissen.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hof Meteln und Moltenow wurden am 1. Juli 1950 eingemeindet.[3] Böken gehört seit dem 13. Juni 2004 zur Gemeinde Alt Meteln.[4]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Alt Meteln

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Anschlussstelle Bobitz der Autobahn 20 liegt etwa zehn Kilometer von Alt Meteln entfernt, die Nachbargemeinde Lübstorf liegt an der Bundesstraße 106 von Wismar nach Schwerin sowie an der parallel verlaufenden Bahnstrecke Ludwigslust–Wismar.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Alt Meteln – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise, Ämter und Gemeinden 2016 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Urkunde Nr. 1766. In: Mecklenburgisches Urkundenbuch Band III. 1865, abgerufen am 6. Mai 2015.
  3. Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt
  4. Gebietsänderungen in Mecklenburg-Vorpommern 2004. Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern, 28. Februar 2005, S. 7, abgerufen am 6. Mai 2015 (PDF; 61 kB).