Schönberg (Mecklenburg)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Schönberg
Schönberg (Mecklenburg)
Deutschlandkarte, Position der Stadt Schönberg hervorgehoben

Koordinaten: 53° 51′ N, 10° 56′ O

Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Nordwestmecklenburg
Amt: Schönberger Land
Höhe: 7 m ü. NHN
Fläche: 52 km2
Einwohner: 4751 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 91 Einwohner je km2
Postleitzahl: 23923
Vorwahl: 038828
Kfz-Kennzeichen: NWM, GDB, GVM, WIS
Gemeindeschlüssel: 13 0 74 074
Adresse der
Stadtverwaltung:
Am Markt 15
23923 Schönberg
Website: stadt-schoenberg.de
Bürgermeister: Stephan Korn
Lage der Stadt Schönberg im Landkreis Nordwestmecklenburg
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Schönberg ist eine Stadt im Landkreis Nordwestmecklenburg in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie ist Verwaltungssitz des Amtes Schönberger Land, dem neben den Städten Schönberg und Dassow neun weitere Gemeinden angehören. Schönberg ist ein Grundzentrum für seine Umgebung.[2] Die Stadt war historisch die Hauptstadt des zu Mecklenburg-Strelitz gehörigen Fürstentums Ratzeburg.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberteich
Blick über den Oberteich auf die St.-Laurentius-Kirche

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schönberg liegt etwa 15 Kilometer östlich von Lübeck am Fluss Maurine. Das hügelige Gebiet östlich und westlich des Maurinetals erreicht Höhen bis 83 m ü. NHN (Bockholzberg). Stehende Gewässer im Ortsbereich sind der in der Stadt gelegene Oberteich mit einer Größe von elf Hektar, die Rupensdorfer Teiche und der Schilfteich.

Die Gemeinde ist Teil der Metropolregion Hamburg und liegt im Einzugsbereich der Großstadt Lübeck.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis 1937 bestand Schönberg aus drei rechtlich selbständigen Gemeinden:

  • der Stadt Schönberg, deren Gebiet vom Ratzeburger Ende bis zum Kalten Damm reichte
  • der Gemeinde Amtsgebiet Schönberg um die Amtsstraße (zwischenzeitlich Straße des Friedens) und die Lübecker Straße mit den Verwaltungsgebäuden
  • der Gemeinde Bauhof Schönberg, der Domäne Bauhof an der Dassower Straße, dem ehemaligen bischöflichen Tafelgut, deren Pächter gleichzeitig Gemeindevorsteher war.[3]

Zu Schönberg gehören heute die Ortsteile Groß Bünsdorf, Klein Bünsdorf, Kleinfeld, Malzow, Retelsdorf, Rupensdorf, Sabow, Petersberg, Lockwisch und Hof Lockwisch.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Uhrzeigerrichtung, beginnend im Norden, grenzen folgende Städte und Gemeinden an Schönberg: Dassow, Stepenitztal, Menzendorf, Roduchelstorf, Groß Siemz, Niendorf, Lüdersdorf und Selmsdorf.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Fürstentum Ratzeburg mit dem Hauptort Schönberg war eine westliche Exklave des Herzogtums Mecklenburg-Strelitz (Karte: 1866–1934)

Schönberg wurde im Jahr 1219 als Sconenberge erstmals urkundlich erwähnt.[4] Es wurde Anfang des 14. Jahrhunderts unter Bischof Markward von Jesowe Residenz der Bischöfe von Ratzeburg. Das Hochstift Ratzeburg, allgemein Land Boitin genannt, fiel nach dem Dreißigjährigen Krieg als Fürstentum Ratzeburg an Mecklenburg und gehörte ab 1701 zum Herzogtum Mecklenburg-Strelitz.

Die Ortsteile Malzow (als Malsowe) und Rupensdorf (als Rubenestorp) wurden bereits 1194 im Isfriedschen Teilungsvertrag erstmals urkundlich erwähnt.

Während der Befreiungskriege wurde Schönberg am 4. September 1813 Schauplatz eines Scharmützels zwischen den sich zurückziehenden französischen Truppen unter François Antoine Lallemand und Soldaten der Hanseatischen Legion unter dem Major Friedrich Wilhelm Ludwig von Arnim-Suckow, der am folgenden Tag bei Wesloe fiel. In dessen Verlauf zerstörten die französisischne Truppen die Brücke über die Maurine und setzten die Häuser an der Straße, die zur Brücke führte, in Brand. 21 Häuser wurden dabei zerstört.[5]

1822 erhielt Schönberg als Hauptort und Verwaltungssitz der Exklave das Stadtrecht. Nach der Reichseinigung von 1871 stand Schönberg im wirtschaftlichen Schatten des benachbarten Lübeck.

1934 wurden die Ämter Grevesmühlen und Schönberg im Zuge der Wiedervereinigung der beiden Mecklenburgs zum Landkreis Schönberg zusammengelegt, Sitz der Kreisverwaltung war Schönberg.

Am 1. April 1937 wurde die Gemeinde Amtsgebiet Schönberg und am 1. April 1938 die Gemeinde Bauhof Schönberg in Schönberg eingemeindet.[6]

Die Kreisverwaltung wurde 1949 in das 20 Kilometer östlich gelegene Grevesmühlen verlegt.

Am 1. Juli 1950 wurden die Gemeinden Groß Bünsdorf, Klein Bünsdorf, Kleinfeld und Rupensdorf sowie am 1. Januar 1951 Petersberg eingegliedert.

Durch die Lage an der innerdeutschen Grenze wurde die Stadt hart getroffen und erholt sich seit der Wiedervereinigung langsam. Der Altstadtkern wurde ab 1994 mit Hilfe der Städtebauförderung gründlich saniert.

Im August 2018 geriet Schönberg bundesweit in die Schlagzeilen, weil Unbekannte zweimal Hakenkreuze an eine Stelle im Ort gemalt hatten, an der zuvor ein syrisches Kind bei einem Unfall ums Leben gekommen war.[7]

Am 1. Januar 2019 wurde die Gemeinde Lockwisch in die Stadt Schönberg eingemeindet. Lockwisch wurde bis dahin vom Amt Schönberger Land mit Sitz in der Stadt Schönberg verwaltet.

Von 1952 bis 1994 gehörte Schönberg zum Kreis Grevesmühlen (bis 1990 im DDR-Bezirk Rostock, 1990–1994 im Land Mecklenburg-Vorpommern). Seit 1994 liegt die Stadt im Landkreis Nordwestmecklenburg.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schönberger Rathaus in Fachwerkbauweise (Markt 15)

Stadtvertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 führte zu folgender Verteilung der Mandate:[8]

Partei / Wählergruppe Sitze
Kommunale Wählergemeinschaft Schönberg (KWG) 8
SPD 4
CDU 3
Die Linke 2
Einzelbewerber Rainer Jörke 1
Gesamt 18

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach den Kommunalwahlen 2004 war Michael Heinze (Die Linke) Bürgermeister der Stadt. Mit über 72 % der abgegebenen Stimmen wurde er bei den Kommunalwahlen am 7. Juni 2009 wiedergewählt. Als danach bekannt geworden war, dass Heinze bis 1989 neben seiner früheren Funktion als Kommandeur der Grenztruppen der DDR auch Inoffizieller Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit war,[9] wurde er am 14. Juli 2009 vom Stadtrat (Mehrheitsentscheidung) seines Amtes enthoben. Die genannten Vorgänge wurden ab August 2009 vom Innenministerium des Landes überprüft.[10] Am 12. November 2009 wurde Lutz Götze (Die Linke) zum stellvertretenden und damit amtierenden Bürgermeister gewählt. Das Schweriner Verwaltungsgericht entschied dann am 9. Juni 2011, dass die Bürgermeisterwahl 2009 gültig war. Heinze konnte also in sein Amt zurückkehren.[11]

Die Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 gewann Lutz Götze (SPD) mit 53,8 % der Wählerstimmen.[12]

Am 26. Mai 2019 wurde Stephan Korn (Kommunale Wählergemeinschaft Schönberg) mit 63,1 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von fünf Jahren zum neuen Bürgermeister gewählt.[13]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde unter der Nr. 139 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Blasonierung: „In einem von Blau über Gold und Rot geteilten Schild ein roter Mittelschild, darin ein schwebendes silbernes Hochkreuz, überhöht von einer goldenen Fürstenkrone.“[14]

Das Wappen wurde 1997 von dem Weimarer Michael Zapfe neu gezeichnet.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem 7. Oktober 1990 gibt es eine Städtepartnerschaft mit dem nahen Ratzeburg in Schleswig-Holstein und seit dem 3. Oktober 2005 mit der schwedischen Gemeinde Färgelanda im Västra Götalands län.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtkirche St. Laurentius

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben mittelständischen Unternehmen der Möbelproduktion (Fa. Palmberg) und der IT-Branche sowie dem Hersteller von Aerosol-Ventiltechnik (LINDAL Group) gibt es zahlreiche kleinere Handwerksunternehmen.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bahnhof Schönberg (Meckl)

Schönberg liegt an der Bundesautobahn 20 zwischen Lübeck und Wismar und an der Bundesstraße 104 von Lübeck nach Schwerin.

Der Bahnhof Schönberg (Meckl) an der Eisenbahnstrecke Lübeck–Bad Kleinen wird von der Regional-Express-Linie RE 4 (LübeckSzczecin) bedient.

Der Verkehr auf der Bahnstrecke Schönberg–Dassow wurde 1951 eingestellt. Eine direkte Verbindung nach Schwerin war noch in den 1940er Jahren geplant worden, doch wurde das fehlende Verbindungsstück Schönberg–Rehna, von einigen Trassierungsarbeiten und Brückenbauten abgesehen, niemals fertiggestellt.

Der Flughafen Lübeck liegt etwa 15 Kilometer entfernt.

Energie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Nähe des Ortsteils Sabow befinden sich zwei Windkraftanlagen des Typs Enercon E-82 E2 mit 2300 kW Nennleistung, 138 m Nabenhöhe und 82 m Rotordurchmesser. Die im Jahr 2010 fertiggestellten Windkraftanlagen sind die höchsten in Mecklenburg-Vorpommern. Im Jahr 2019 errichtet der Windpark-Projektierer BayWa r.e. acht weitere Windkraftanlagen der Firma Enercon mit einer Gesamthöhe von über 200 m im Rahmen eines Repowering-Projekts[16].

Nordwestlich der Stadt (zur Gemeinde Selmsdorf gehörig) befindet sich die Deponie Ihlenberg (auch bekannt als Deponie Schönberg), die seit 1977 betrieben wird und auf der seit vielen Jahren Hausmüll und Sondermüll behandelt und entsorgt werden.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das 1823 aus der Ratzeburger Domschule hervorgegangene Realprogymnasium hatte Absolventen wie Werner Siemens und Ernst Barlach. Zu Ehren Barlachs wurde das Gymnasium am Oberteich mit etwa 650 Schülern „Ernst-Barlach-Gymnasium“ benannt. Das Schulgebäude wurde 1928/1929 unter Baurat W. Brückner im Stil der Heimatschutzarchitektur in Backstein errichtet. Zusätzlich gibt es in Schönberg auch eine regionale Schule, die „Grundschule am Oberteich“ (beide in Trägerschaft der Stadt Schönberg) sowie die Allgemeine Förderschule „Anne Frank“ (in Trägerschaft des Landkreises Nordwestmecklenburg). Im Schuljahr 2006/2007 hat auch eine evangelische Grundschule in Trägerschaft der Diakonie ihren Betrieb aufgenommen.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Überregional bekannt wurde Schönberg durch seinen Fußballverein FC Schönberg 95, der es in den Jahren von 1999 bis 2004 jedes Jahr als Landespokalsieger von Mecklenburg-Vorpommern in die DFB-Pokal-Hauptrunde schaffte und nur an renommierten Gegnern wie Bayern München und dem Hamburger SV scheiterte. In der Saison 2019/2020 spielt die Mannschaft in der Landesliga West Mecklenburg-Vorpommern.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Töchter und Söhne der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Schönberg verbundene Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gerd Baier, Horst Ende, Brigitte Oltmans, Gesamtredaktion Heinrich Trost: Die Bau- und Kunstdenkmale in der mecklenburgischen Küstenregion mit den Städten Rostock und Wismar. Henschel Verlag GmbH, Berlin 1990, ISBN 3-362-00523-3

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schönberg (Mecklenburg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise, Ämter und Gemeinden 2018 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Regionales Raumentwicklungsprogramm Westmecklenburg (2011), Regionaler Planungsverband, abgerufen am 12. Juli 2015
  3. Heidemarie Frimodig: Schönberg im Ratzeburger Land: ein Lesebuch. BoD 2003 ISBN 9783831149285, S. 15f
  4. MUB I, Nr. 250 [1]
  5. Christian Ludwig Enoch Zander: Geschichte des Kriegs an der Nieder-Elbe im Jahre 1813: mit 7 Plänen. Lüneburg: Herold & Wahlstab 1839 (Digitalisat), S. 195f.
  6. Geschichtliche Eckpunkte (Memento des Originals vom 25. März 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nordwestmecklenburg.de, abgerufen am 24. März 2016
  7. „Wie kann man nur so unmenschlich handeln?“ spiegel.de, 6. August 2018, abgerufen am 21. August 2018.
  8. Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019
  9. Der Stasi-Bürgermeister. 3sat, 13. August 2009
  10. Kreis verweist Fall Heinze weiter nach Schwerin. In: Ostsee-Zeitung, 7. August 2008 (Memento vom 11. September 2012 im Webarchiv archive.today)
  11. Michael Heinze zurück im Amt, svz.de vom 10. Juni 2011
  12. Götze neuer Bürgermeister in Schönberg. In: Ostsee-Zeitung, 26. Mai 2014
  13. Kantersieg für Korn und KWG. In: Ostsee-Zeitung, 27. Mai 2019
  14. Hauptsatzung der Stadt § 3
  15. Gerd Baier, Horst Ende, Brigitte Oltmans, Gesamtredaktion Heinrich Trost Die Bau- und Kunstdenkmale in der mecklenburgischen Küstenregion mit den Städten Rostock und Wismar Henschel Verlag GmbH, Berlin 1990, ISBN 3-362-00523-3, Seite 69
  16. Jürgen Lenz: Schönberg will wachsen. In: Ostsee Zeitung. Abgerufen am 14. März 2019.