Liste der Deutschen Meister im Marathonlauf

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In der Leichtathletik-Disziplin des Marathonlaufs werden deutsche Meister eigentlich erst seit 1925 ermittelt. Seit 1898 gab es allerdings eine Veranstaltung, die als Deutscher Marathonlauf ausgeschrieben wurde und die ab 1905 mit Ausnahme von 1909 sowie der Kriegsjahre von 1914 bis 1918 und dem Jahr 1919 alljährlich stattfand. Die Resultate sind hier wegen der Bedeutung dieser Veranstaltung mit aufgeführt.

Die beiden Marathonläufe in Leipzig, die 1897 und 1898 ausgetragen wurden, waren die ersten auf deutschem Boden. Der zweite von ihnen wurde als Deutscher Marathonlauf ausgeschrieben. Die nächste Austragung erfolgte erst 1905. Da die exakte Strecke für einen Marathon erst 1921 endgültig festgelegt wurde, verliefen die Deutschen Marathonläufe vor dem Ersten Weltkrieg in der Regel auf einer etwas kürzeren Strecke.

1925 beschloss die Wahlversammlung der Deutschen Sportbehörde für Leichtathletik (Vorläuferorganisation des Deutschen Leichtathletik-Verbands), die Veranstaltung in eine Deutsche Meisterschaft umzuwandeln, nachdem die Strecke bis dahin nicht offiziell zum Meisterschaftsprogramm gehört hatte.

Aufgrund des Zweiten Weltkriegs fielen die Meisterschaften für den Marathonlauf in den Jahren von 1943 bis 1945 aus und wurden 1942, 1946, 1947 und 1948 auf kürzeren Strecken mit jeweils unterschiedlichen Längen ausgetragen.

1950 wurde in der DDR eine eigene Langstreckenmeisterschaft ins Leben gerufen, zunächst über 30 Kilometer, seit 1951 über die Marathondistanz.

1975 trug der DLV, als zweiter nationaler Leichtathletikverband weltweit, erstmals eine Marathonmeisterschaft der Frauen aus. Deren Schauplatz war der Schwarzwald-Marathon, der Geschichte geschrieben hatte, weil er sich bei seiner Premiere 1968 als erster Marathon weltweit für Frauen geöffnet hatte. Der DVfL folgte erst 1982 und nahm die Disziplin nun – zunächst inoffiziell und ab 1983 offiziell – ins Meisterschaftsprogramm der DDR auf, als sich abzeichnete, dass der Marathonlauf der Frauen ein fester Bestandteil der internationalen Meisterschaften und Olympischen Spiele werden würde. 1990 fanden zum letzten Mal getrennte Meisterschaften für die DDR und die Bundesrepublik Deutschland statt.

Bei der Bewertung der bei den Deutschen Meisterschaften erbrachten Leistungen spielen unterschiedliche Faktoren eine Rolle. Immer wieder wurde der Wettbewerb bis 1987 im Sommer angesetzt, was dazu führte, dass die Athleten wegen großer Hitze ihr Leistungsvermögen nicht ausschöpfen konnten. Das ist allerdings ab 1988 anders geworden. Die Konkurrenz von hochdotierten Stadtmarathons hat in jüngerer Zeit dazu geführt, dass die Meisterschaften für die professionellen Läufer an Attraktivität verloren haben und die deutschen Spitzenathleten häufig diese Stadtmarathons bevorzugen. So wurden die Meisterschaften in jüngerer Zeit regelmäßig im Rahmen eines der Stadtmarathons in einer deutschen Stadt durchgeführt.

Auch Mannschaftswertungen gibt es in dieser Disziplin. Bei den Männern wurden erstmals 1933 zusätzlich Mannschaften gewertet. Bei den Frauen war dies in der Bundesrepublik Deutschland ab 1976 der Fall, dem zweiten Jahr, in dem Marathon-Meisterschaften für Frauen durchgeführt wurden. 1977 gab es keine Frauen-Teamwertung, 1978 war das Ergebnis inoffiziell, da nur ein Verein in die Wertung kam. In der DDR gab es zusätzliche Mannschaftswertungen für die Männer in den Jahren von 1951 bis 1965. In die Wertung einer Mannschaft kamen jeweils die besten drei ihrer Läufer. In den ersten Jahren gab es dabei wie im Waldlauf/Crosslauf eine Rangfolge der Vereine nach den erreichten Plätzen der Einzelläufer. In späteren Jahren wurden wie in den Straßenläufen über andere Distanzen die Zeiten der jeweils besten drei Einzelläufer addiert.

Deutscher Meisterschaftsrekord Männer: 2:08:33 h Arne Gabius (LT Haspa Marathon Hamburg) – Frankfurt am Main, 25. Oktober 2015
Deutscher Meisterschaftsrekord Frauen: 2:26:01 h Luminita Zaituc (LG Braunschweig) – Frankfurt am Main, 28. Oktober 2001

Gesamtdeutsche Meister seit 1991 (DLV)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Ort bzw. Veranstaltung Datum Männer Zeit [h] Frauen Zeit [h]
2017 Frankfurt-Marathon 29. Oktober Arne Gabius (TherapieReha Bottwartal) 2:09:59 Katharina Heinig (LG Eintracht Frankfurt) 2:29:29
2016 Frankfurt-Marathon 30. Oktober Marcus Schöfisch (SC DHfK Leipzig) 2:20:12 Fate Tola (LG Braunschweig) 2:25:42
2015 Frankfurt-Marathon 25. Oktober Arne Gabius (LT Haspa Marathon Hamburg) 2:08:33 (Deutscher Rekord) Lisa Hahner (run2sky.com) 2:28:39
2014 München-Marathon 12. Oktober Tobias Schreindl (LG Passau) 2:21:47 Steffi Volke (LG Telis Finanz Regensburg) 2:44:37
2013 München-Marathon 13. Oktober Frank Schauer (SC Magdeburg) 2:18:56 Silke Optekamp (PSV Grün-Weiß Kassel) 2:41:53
2012 München-Marathon 14. Oktober Jan Simon Hamann (USC Bochum) 2:19:46 Susanne Hahn (SV Schlau.com Saar 05 Saarbrücken) 2:32:11
2011 Hamburg-Marathon 22. Mai Stefan Koch (LG Braunschweig) 2:20:39 Steffi Volke (LG Telis Finanz Regensburg) 2:51:23
2010 Gutenberg-Marathon Mainz 9. Mai Dennis Pyka (LG Telis Finanz Regensburg) 2:20:09 Bernadette Pichlmaier (LAG Mittlere Isar) 2:40:58
2009 Gutenberg-Marathon Mainz 10. Mai Stefan Koch (LG Braunschweig) 2:20:34 Bernadette Pichlmaier (LAG Mittlere Isar) 2:38:44
2008 Gutenberg-Marathon Mainz 4. Mai Martin Beckmann (LG Leinfelden-Echterdingen) 2:18:28 Susanne Hahn (SV Schlau.com Saar 05 Saarbrücken) 2:29:33
2007 Gutenberg-Marathon Mainz 6. Mai Philipp Büttner (TSV Friedberg-Fauerbach) 2:20:27 Ilona Pfeiffer (LC Solbad Ravensberg) 2:46:13
2006 München-Marathon 8. Oktober Matthias Körner (SC DHfK Leipzig) 2:21:55 Carmen Siewert (Greifswalder SV 04) 2:47:22
2005 Regensburg 8. Mai Dirk Nürnberger (SC DHfK Leipzig) 2:22:48 Monika Schuri (LG Wehringen) 2:39:17
2004 Hannover-Marathon 2. Mai Stephan Freigang (SC DHfK Leipzig) 2:14:02 Ines Cronjäger (LG Hannover) 2:41:10
2003 Rhein-Ruhr-Marathon Duisburg 1. Juni Michael Fietz (TV Wattenscheid 01) 2:23;15 Sylvia Renz (OSC Berlin) 2:41:57
2002 Berlin-Marathon 7. Juli Martin Beckmann (LG Leinfelden-Echterdingen) 2:16:07 Kathrin Weßel, geb. Ullrich (SCC Berlin) 2:36:36
2001 Frankfurt-Marathon 28. Oktober Michael Fietz (TV Wattenscheid 01) 2:16:23 Luminita Zaituc (LG Braunschweig) 2:26:01
2000 Rhein-Ruhr-Marathon Duisburg 30. April Matthias Körner (SC DHfK Leipzig) 2:20:04 Ines Cronjäger (LG Seesen) 2:41:00
1999 Hamburg-Marathon 29. September Carsten Eich (LAC Quelle Fürth / München) 2:10:22 Katrin Dörre-Heinig (SC DHfK Leipzig) 2:24:35
1998 Frankfurt-Marathon 25. Oktober Stephan Freigang (LC Cottbus) 2:12:58 Claudia Dreher (TSV Bayer 04 Leverkusen) 2:32:35
1997 Regensburg 4. Mai Dirk Nürnberger (LAC Quelle Fürth / München) 2:17:14 Petra Maak, geb. Sander (ASC Rosellen/Neuss) 2:43:01
1996 Berlin-Marathon 29. September Steffen Dittmann (LC Solbad Ravensberg) 2:16:00 Claudia Lokar, geb. Borgschulze (TV Wattenscheid 01) 2:28:17
1995 Hamburg-Marathon 30. April Konrad Dobler (SVO Germaringen) 2:12:57 Romy Lindner (LAC Chemnitz) 2:37:19
1994 Frankfurt-Marathon 23. Oktober Stephan Freigang (LC Cottbus) 2:16:35 Kathrin Weßel, geb. Ullrich (OSC Berlin) 2:36:29
1993 Hannover-Marathon 18. April Kurt Stenzel (ASC Darmstadt) 2:13:25 Birgit Jerschabek (LG Sieg) 2:30:34
1992 Herxheim 19. September Thomas Ertl (TSV Burghaslach) 2:21:26 Manuela Veith (TV Bodenheim) 2:46:33
1991 Oelde 27. April Thomas Ertl (TSV Burghaslach) 2:20:30 Sigrid Wulsch (LG Menden) 2:48:28

Meister in der Bundesrepublik Deutschland bzw. der Trizone von 1948 bis 1990 (DLV)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Ort bzw. Veranstaltung Datum Männer Zeit [h] Frauen Zeit [h]
1990 Rotkreuz-Marathon Karlsruhe 7. Oktober Josef Oefele (LAC München) 2:16:54 Gabriela Wolf (LG Olympia Dortmund) 2:36:47
1989 Kandel 15. Oktober Uwe Hartmann (VfL Waldkraiburg) 2:15:20 Birgit Lennartz (ASV Sankt Augustin) 2:41:23
1988 Hamburg-Marathon 24. Mai Udo Reeh (VfL Waldkraiburg) 2:14:56 Charlotte Teske, geb. Bernhard (ASC Darmstadt) 2:30:23
1987 Rhein-Ruhr-Marathon Duisburg 12. Juli Guido Dold (PTSV Jahn Freiburg) 2:17:52 Monika Lövenich, geb. Greschner (DJK LC Vettweiß) 2:38:26
1986 Stuttgart 20. April Wolfgang Krüger (Gut Heil Lübeck 1876) 2:15:20 Heidi Hutterer (TG Landshut) 2:36:44
1985 Frankfurt-Marathon 19. Mai Herbert Steffny (Post-SV Jahn Freiburg) 2:12:12 Charlotte Teske, geb. Bernhard (ASC Darmstadt) 2:32:38
1984 Kandel 15. April Ralf Salzmann (LG Eintracht Frankfurt) 2:14:25 Susanne Riermeier (LAC Quelle Fürth) 2:38:13
1983 Dülmen 17. April Ralf Salzmann (LG Frankfurt) 2:15:17 Monika Lövenich, geb. Greschner (LG Jägermeister Bonn-Troisdorf) 2:43:03
1982 Nürnberg 17. April Ralf Salzmann (LG Frankfurt) 2:18:45 Monika Lövenich, geb. Greschner (LG Jägermeister Bonn-Troisdorf) 2:42:24
1981 Orsoy 25. April Ralf Salzmann (LG Frankfurt) 2:15:42 Charlotte Teske, geb. Bernhard (ASC Darmstadt) 2:33:13 (DLV-Rekord)
1980 Waldkraiburg 15. Mai Ralf Salzmann (LG Frankfurt) 2:16:22 Christa Vahlensieck, geb. Kofferschläger (Barmer TV 1846 Wuppertal) 2:36:47
1979 Hamburg-Neugraben 1. September Michael Spöttel (LG Kreis Verden) 2:10:15 Liane Winter (VfL Wolfsburg) 2:56:29
1978 Steinwiesen 23. September Reinhard Leibold (LAC Quelle Fürth) 2:17:29,2 Christa Vahlensieck, geb. Kofferschläger (Barmer TV 1846 Wuppertal) 2:38:32,8
1977 Separatstart beim Berlin-Marathon 10. September Günter Mielke (VfL Wolfsburg) 2:15:18,3 Christa Vahlensieck, geb. Kofferschläger (Barmer TV 1846 Wuppertal) 2:34:47,5 (Weltbestleistung)
1976 Krefeld 16. Mai Paul Angenvoorth (SC Bayer 05 Uerdingen) 2:15:56,6 Christa Vahlensieck, geb. Kofferschläger (Barmer TV 1846 Wuppertal) 2:40:28
1975 Dülmen (M) / Bräunlingen (F) 27. Sept. (M) / 11. Okt. (F) Günter Mielke (OSC Berlin) 2:18:36 Christa Vahlensieck, geb. Kofferschläger (Barmer TV 1846 Wuppertal) 2:45:43
1974 Husum 28. September Anton Gorbunow (LAC Quelle Fürth) 2:21:50,8 --- ---
1973 Eschborn 15. September Lutz Philipp (ASC Darmstadt) 2:24:39,8 --- ---
1972 Dudenhofen 21. Oktober Lutz Philipp (ASC Darmstadt) 2:16:09 --- ---
1971 Achern 10. Juli Lutz Philipp (ASC Darmstadt) 2:24:31,8 --- ---
1970 Passau 29. August Hans Hellbach (ASC Darmstadt) 2:24:41,8 --- ---
1969 Wilhelmshaven 26. Juli Hubert Riesner (SCC Berlin) 2:24:26,8 --- ---
1968 Berlin 31. August Hubert Riesner (SCC Berlin) 2:20:54,6 --- ---
1967 Stuttgart 5. August Karl-Heinz Sievers (Preussen Krefeld) 2:23:48 --- ---
1966 Krefeld 9. Juli Karl-Heinz Sievers (Preussen Krefeld) 2:24:56,4 --- ---
1965 Duisburg 7. August Lothar Reinshagen (VfL Eintracht Hagen) 2:23:38,6 --- ---
1964 Karlsruhe 18. Juli Gideon Papke (SCC Berlin) 2:39:25 --- ---
1963 Augsburg 30. Juni Jürgen Wedeking (SC Dahlhausen) 2:28:05 --- ---
1962 Altenrath 30. Juni Werner Zylka (Barmer TV 1846 Wuppertal) 2:36:37,6 --- ---
1961 Düsseldorf 29. Juli Jürgen Wedeking (VfL Wolfsburg) 2:28:27,0 --- ---
1960 Celle 2. Oktober Jürgen Wedeking (VfL Wolfsburg) 2:29:16 --- ---
1959 Delmenhorst 15. August Gustav Disse (SC Dahlhausen) 2:28:45,6 --- ---
1958 Rottach-Egern 5. Oktober Jürgen Wedeking (TSR Olympia Wilhelmshaven) 2:26:08,2 --- ---
1957 Düsseldorf 17. August Gustav Disse (SC Dahlhausen) 2:31:08,8 --- ---
1956 Berlin 18. August Gustav Disse (SC Dahlhausen) 2:32:23,2 --- ---
1955 Frankfurt am Main 6. August Hans Vollbach (ASV Köln) 2:41:00 --- ---
1954 Leverkusen 24. Juli Hans Vollbach (TSV Bayer 04 Leverkusen) 2:38:44,4 --- ---
1953 Augsburg 25. Juli Hans Vollbach (TSV Bayer 04 Leverkusen) 2:54:07,0 --- ---
1952 Neustadt/Weinstraße 8. Juni Ludwig Warnemünde (ETSV Altona-Eidelstedt) 2:32:57 --- ---
1951 Düsseldorf 28. Juli Wilfried Hogrefe (TK Hannover) 2:46:06 --- ---
1950 Stuttgart 5. August Wilfried Hogrefe (Eintracht Hannover) 2:46:48 --- ---
1949 Bremen 6. August Willi Bürklein (Reichsbahn SV Stuttgart) 2:53:10,8 --- ---
1948 Hamburg30 km 19. September Josef Legge (VfL Bochum) 1:46:50,2 --- ---

Meister in der DDR bzw. der SBZ von 1951 bis 1990 (DVfL)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Ort bzw. Veranstaltung Datum Männer Zeit [h] Frauen Zeit [h]
1990 Leipzig-Marathon 16. Juni Klaus Goldammer (TSC Berlin) 2:25:05 Andrea Fleischer (SC Motor Jena) 2:41:59
1989 Neubrandenburg 23. Juli Steffen Dittmann (ASK Vorwärts Potsdam) 2:21:04 Annette Fincke (SC Magdeburg) 2:43:41
1988 Eisenhüttenstadt 16. Oktober Rainer Wachenbrunner (SC Dynamo Berlin) 2:17:19,6 Andrea Fleischer (SC Motor Jena) 2:49:50,1
1987 Leipzig-Marathon 20. Juni Michael Heilmann (TSC Berlin) 2:14:17 Uta Pippig (ASK Vorwärts Potsdam) 2:30:50
1986 Leipzig-Marathon 22. Juni Uwe Koch (ASK Vorwärts Potsdam) 2:17:04 Uta Pippig (ASK Vorwärts Potsdam) 2:37:56
1985 Leipzig-Marathon 22. Juni Jörg Peter (SC Einheit Dresden) 2:12:43 Birgit Weinhold (SC Motor Jena) 2:32:48
1984 Weißwasser 7. Oktober Frank Konzack (SC Cottbus) 2:18:50 Uta Möckel (SC Motor Jena) 2:42:30
1983 Karl-Marx-Stadt / Chemnitz 3. September Stephan Seidemann (Motor Teltow) 2:21:43,8 Gabriele Meinel (SC Cottbus) 2:41:29,9
1982 Dresden 30. Juni Waldemar Cierpinski (SC Chemie Halle) 2:12:59 Katrin Dörre (SC DHfK Leipzig) – inoffiziell 2:43:15
1981 Berlin-Wuhlheide 18. Jul Matthias Böckler (SC Chemie Halle) 2:17:40 --- ---
1980 Eisenhüttenstadt 31. Mai Martin Schröder (SC Magdeburg) 2:16:17 --- ---
1979 Leipzig 7. Juli Hans-Joachim Truppel (SC Motor Jena) 2:20:02 --- ---
1978 Boxberg 24. Juni Waldemar Cierpinski (SC Chemie Halle) 2:14:57,4 --- ---
1977 Weinböhla 3. September Holger Runge (SG Dynamo Halle-Süd) 2:28:33,7 --- ---
1976 Karl-Marx-Stadt / Chemnitz 5. August Karl-Heinz Baumbach (SC DHfK Leipzig) 2:18:14 --- ---
1975 Dresden 30. August Hans-Joachim Truppel (SC Motor Jena) 2:18:50,0 --- ---
1974 Weinböhla 14. Juli Bernd Arnhold (SC Chemie Halle) 2:16:13,2 --- ---
1973 Magdeburg 1. September Hans-Joachim Truppel (SC Motor Jena) 2:17:09,4 --- ---
1972 Cottbus 2. Juli Jürgen Busch (ASK Vorwärts Potsdam) 2:16:40,2 --- ---
1971 Leipzig 29. Juni Jürgen Vesper (SC Dynamo Berlin) 2:24:17,4 --- ---
1970 Leegebruch 29. August Hans-Joachim Truppel (SC Motor Jena) 2:20:15,4 --- ---
1969 Berlin 10. August Steffen Gottert (ASK Vorwärts Potsdam) 2:27:29,4 --- ---
1968 Erfurt 10. August Paul Krebs (ASK Vorwärts Potsdam) 2:24:17,8 --- ---
1967 Halle (Saale) 29. Juli Jürgen Busch (ASK Vorwärts Potsdam) 2:24:15,2 --- ---
1966 Jena 21. Juli Gerhard Lange (SC Traktor Schwerin) 2:17:23,2 --- ---
1965 Cottbus 8. August Gerhard Hönicke (SC Karl-Marx-Stadt) 2:21:32,6 --- ---
1964 Jena 12. Juli Gerhard Hönicke (SC Karl-Marx-Stadt) 2:19:52,0 --- ---
1963 Bad Saarow 22. September Heinrich Hagen (HSG Wissenschaft Rostock) 2:24:50,0 --- ---
1962 Wernigerode 14. Oktober Gerhard Hönicke (SC Wismut Karl-Marx-Stadt) 2:25:19,8 --- ---
1961 Meiningen 3. September Bruno Bartholome (ASK Vorwärts Berlin) 2:30:24 --- ---
1960 Dresden 18. Juni Günter Havenstein (ASK Vorwärts Berlin) 2:37:54,6 --- ---
1959 Leipzig 15. August Bruno Bartholome (ASK Vorwärts Berlin) 2:29:34,8 --- ---
1958 Templin 14. September Lothar Beckert (ASK Vorwärts Berlin) 2:29:57,6 --- ---
1957 Leipzig 30. Juni Bruno Bartholome (ASK Vorwärts Berlin) 2:43:04,0 --- ---
1956 Demmin 2. September Siegfried Meyer (Einheit NO Berlin) 2:33:15,0 --- ---
1955 Leipzig 18. September Kurt Hartung (SC Dynamo Berlin) 2:31:24,6 --- ---
1954 Potsdam 25. Juli Siegfried Meyer (Einheit NO Berlin) 2:38_09 --- ---
1953 Leipzig 19. Juli Gerhard Heber (Motor Meerane) 2:39:24 --- ---
1952 Potsdam 20. Juli Arthur Frisch (Einheit NO Berlin) 2:32:00 --- ---
1951 Leipzig 15. September Horst Werner (Einheit NO Berlin) 2:51:44,6 --- ---

Deutsche Meister 1925 bis 1947 (DLV)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In diesen Jahren wurde der Marathonlauf nur für Männer ausgetragen.

Jahr Ort Datum Strecke Athleten Zeit [h]
1947 Braunschweig 21. September 20 km Josef Legge (VfL Bochum) 1:09:28
1946 Braunschweig 29. September 20 km Wilhelm Borns (FSV Frankfurt) 1:09:36
1944 + 1945 --- --- --- kriegsbedingt keine Meisterschaften ---
1943 --- --- --- Längste Laufstrecke dieser Meisterschaften: 5000 m ---
1942 Berlin 30. August 30 km Ernst Weber (Luftwaffen SV Berlin) 1:48:33,6
1941 Berlin 24. August 42,195 km Wilhelm Borgsen (Polizei SV Berlin) 2:33:30,8
1940 Berlin 18. August 42,195 km Erich Puch (VfL Potsdamer Sportfreunde) 2:35:04
Leipzig 1939 30. Juli 42,195 km Ernst Weber (Luftwaffen SV Berlin) 2:47:19,2
1938 Breslau 30. Juli 42,195 km Eugen Bertsch (Reichsbahn- und Post-SG Stuttgart) 2:37:25
1937 Berlin 25. Juli 42,195 km Werner Gnädig (SV Ullstein Berlin) 2:46:44,2
1936 Berlin 21. Juni 42,195 km Franz Barsicke (PSG Stephan Breslau) 2:51:22,2
1935 Berlin 4. August 42,195 km Heinrich Brauch (Polizei SV Berlin) 2:39:20
1934 Nürnberg 28. Juli 41,085 km Heinrich Brauch (Polizei SV Berlin) 2:36:12,0
1933 Köln 13. August 42,195 km Heinrich Brauch (SV Osram Berlin) 2:35:46,0
1932 Hannover 3. Juli 42,195 km Heinrich Brauch (Polizei SV Berlin) 2:41:34,8
1931 Berlin 1. August 42,195 km Paul de Bruyn (Berliner SC) 2:47:19,3
1930 Berlin 3. August 42,195 km Erich Geisler (SCC Berlin) 2:50:21,2
1929 Breslau 21. Juli 42,195 km Franz Wanderer (VfL Potsdamer Sportfreunde) 3:07:15,8
1928 Düsseldorf 15. Juli 42,195 km Franz Wanderer (VfL Potsdamer Sportfreunde) 2:48:57
1927 Breslau 7. August 42,195 km Franz Wanderer (VfL Potsdamer Sportfreunde) 2:58:30,0
1926 Braunschweig 22. August 42,195 km Artur Reichmann (Sportfreunde Siegen) 2:41:12,0
1925 Leipzig 6. September 42,195 km Paul Hempel (SCC Berlin) 2:48:25,5

Sieger des Deutschen Marathonlauf von 1898 bis 1924 (DLV)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In diesen Jahren wurde der Marathonlauf nur für Männer ausgetragen.

Jahr Ort Datum Strecke Athleten Zeit [h]
1924 Berlin 26. Juli 42,195 km Paul Hempel (SCC Berlin) 2:47:05,2
1923 Berlin 28. Juli 42,195 km Paul Hempel (SCC Berlin) 2:52:22,3
1922 Berlin 2. Juli 42,195 km Max Wils (Berliner AK 07) 2:58:44,4
1921 Berlin 17. Juli 42,195 km Max Wils (Berliner AK 07) 3:11:21,8
1920 Berlin 25. Juli 42,195 km Max Wils (ASC Marathon Berlin) 2:51:49,2
1915–1919 --- --- --- Marathonlauf nicht ausgetragen ---
1914 --- --- --- kriegsbedingt keine Meisterschaften ---
1913 Berlin 26. Oktober 40,2 km Hermann Lüdecke (Mittweida) 2:34:12,2
1912 Berlin 3. November 42 km Johannes Christensen (DanemarkDänemark) [1] 2:48:55,5
1911 Frankfurt am Main 13. August 40 km Max Wils (ASC Marathon Berlin) 2:45:17,1
1910 Frankfurt am Main 13 Juni 42,195 km Julius Rieß (Berliner Sport-Club) 2:49:13,8
1909 --- --- --- Marathonlauf nicht ausgetragen ---
1908 Berlin 20. Mai --- Paul Nettelbeck (SC Charlottenburg) 3:10:00
1907 Berlin 20. Mai 40 km Johannes Böge (SC Komet Berlin) 2:40:30
1906 Berlin 15. April 40 km Max Jurischka (ASC Marathon Berlin) 3:02:15,1
1905 Berlin 9. April 40 km Robert Petermann (Teutonia 99 Berlin) 3:05:52
1899–1904 --- --- --- Marathonlauf nicht ausgetragen ---
1898 Leipzig 3. Juli 40 km Arthur Techtow (Arminia-Urania Berlin) 3:19:50

Mannschaftswertung: Gesamtdeutsche Meister seit 1991 (DLV)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Ort bzw. Veranstaltung Datum Verein, Männerwertung Zeit [h] Verein, Frauenwertung Zeit [h]
2017 Frankfurt-Marathon 29. Oktober ART Düsseldorf (Timo Göhler, Andreas Strassner, Paul Schmidt) 7:07:09 Hamburger Laufladen (Annika Krull, Jana Baum, Mareile Kitzel) 8:45:50
2016 Frankfurt-Marathon 30. Oktober Asics Team Memmert (Andreas Strassner, Sebastian Reinwand, Simon Stützel) 7:11:03 Lauf Team Haspa Marathon Hamburg (Mona Stockhecke, Denise Hoffmann, Nadine Hoffmann) 8:33:05
2015 Frankfurt-Marathon 25. Oktober TSG 08 Roth (Andreas Straßner, Sebastian Reinwand, Julian Flügel) 6:59:41 LG Stadtwerke München (Bianca Meyer, Yvonne Kleiner, Anita Hörmann) 8:44:15
2014 München-Marathon 12. Oktober LG Passau (Tobias Schreindl, Giova Gonzalez-Popoca, Marco Bscheidl) 7:26:57 LG Telis Finanz Regensburg (Steffi Volke, Monika Heiß, Julia Galuschka) 8:27:00
2013 München-Marathon 13. Oktober LG Stadtwerke München (Maximilian Meingast, Jan Müller, Patrick Hilpert) 7:28:03 SC DHfK Leipzig (Sandra Boitz, Katharina Ander, Kerstin Schier) 9:09:25
2012 München-Marathon 14. Oktober TSV Kirchdorf (Florian Reichert, Dirk Schwarzbach, Thomas Bartholome) 7:31:03 LG Telis Finanz Regensburg (Monika Heiß, Steffi Volke, Andrea Weber) 8:30:06
2011 Hamburg-Marathon 22. Mai Aachener TG (André Collet, Philipp Nawrocki, Stefan Schnorr) 7:29:02 LG Telis Finanz Regensburg (Steffi Volke, Fakja Hofmann, Ulrike Mayer-Tancic) 8:49:07
2010 Gutenberg-Marathon Mainz 9. Mai Aachener TG (Philipp Nawrocki, André Collet, Stefan Schnorr) 7:31:14 Spiridon Frankfurt (Dr. Anke Holljesiefken, Dr. Karin Schenk, Vera Martens) 8:50:07
2009 Gutenberg-Marathon Mainz 10. Mai TSV Friedberg-Fauerbach (Benedikt Heil, Marco Diehl, Philipp Ratz) 7:30:33 Spiridon Frankfurt (Birgitt Bohn, Dr. Anke Holljesiefken, Vera Martens) 8:33:20
2008 Gutenberg-Marathon Mainz 4. Mai LG Stadtwerke München (Florian Neuschwander, André Green, Norman Feiler) 7:28:37 SV Schlau.com Saar 05 Saarbrücken (Susanne Hahn, Susanne Trenz, Ulrike Hille) 8:55:53
2007 Gutenberg-Marathon Mainz 6. Mai TSV Friedberg-Fauerbach (Philipp Büttner, Marco Diehl, Gerald Baudek) 7:39:25 LG Domspitzmilch Regensburg (Andrea Stengel, Constanze Türk, Monika Hirt) 8:30:35
2006 München-Marathon 8. Oktober SC DHFK Leipzig (Matthias Körner, Peter Müller, Holger Zander) 7:27:39 LG Domspitzmilch Regensburg (Andrea Stengel, Monika Hirt, Cornelia Firsching) 8:36:15
2005 Regensburg 8. Mai SC DHfK Leipzig 1 (Dirk Nürnberger, Martin Prophet, Konrad Mühmel) 7:21:39 LG Domspitzmilch Regensburg (Monika Hirt, Andrea Stengel, Gaby Schöffmann) 8:40:20
2004 Hannover-Marathon 2. Mai SC DHFK Leipzig (Stephan Freigang, Konrad Mühmel, Jürgen Wernitz) 7:10:30 LG Domspitzmilch Regensburg (Monika Hirt, Andrea Stengel, Isabella Jungfer) 8:46:25
2003 Rhein-Ruhr-Marathon Duisburg 1. Juni LG Bonn/Troisdorf/Niederkassel (Dirk Nürnberger, Karsten Portner, Rolf Hollain) 7:42:51 LG Domspitzmilch Regensburg (Katharina Kaufmann, Gaby Schöffmann, Natascha Leptihn) 8:53:32
2002 Berlin-Marathon 7. Juli SCC Berlin (Jirka Arndt, Ralf Preibisch, Sven Kersten) 7:20:43 OSC Berlin (Sylvia Renz, Kerstin Preßler, Annette Wolfrom) 8:31:40
2001 Frankfurt-Marathon 28. Oktober LG Braunschweig (Jörn Wagner, Matthias Strotmann, Robert Langfeld) 7:15:41 LG Domspitzmilch Regensburg (Dr. Ellen Schöner, Monika Hirt, Katharina Kaufmann) 8:29:43
2000 Rhein-Ruhr-Marathon Duisburg 30. April Korschenbroicher LC (Christian Fischer, Holger Ahrenberg, Tim Grolich) 7:33:40 LG Seesen (Ines Cronjäger, Kerstin Brünig, Karola Weiglein) 8:22:43
1999 Hamburg-Marathon 29. September LAC Quelle Fürth / München (Carsten Eich, Michal Hass, Habib Boukechab) 6:49:15 OSC Berlin (Sylvia Renz, Dr. Annette Wolfrom, Birgit Sonntag) 8:20:35
1998 Frankfurt-Marathon 25. Oktober LAC Quelle Fürth / München (Michael Hass, Habib Boukechab, Eike Loch) 7:09:15 LG Domspitzmilch Regensburg (Katharina Kaufmann, Sophie Berkmiller, Monika Hirt) 8:32:08
1997 Regensburg 4. Mai LAC Quelle Fürth / München (Dirk Nürnberger, Eike Loch, Kurt Stenzel) 6:59:36 LG Regensburg (Katharina Kaufmann, Sophie Berkmiller, Daniela Arndt) 8:26:06
1996 Berlin-Marathon 29. September SG Adelsberg (Heiko Schinkitz, Carsten Merz, Axel Petzsch) 7:07:42 Eintracht Frankfurt (Iris Biba, Claudia Hille, Gabi Huber) 8:34:46
1995 Hamburg-Marathon 30. April LAC Quelle Fürth / München (Klaus-Peter Nabein, Dirk Nürnberger, Eike Loch) 6:55:29 ASC Rosellen/Neuss (Petra Maak - geb. Sander, Tanja Kalinowski, Ute Jenke) 8:20:57
1994 Frankfurt-Marathon 23. Oktober LC Cottbus (Stephan Freigang, Uwe Czarnofski, Dirk Schinkoreit) 6:58:23 LC Breisgau (Sonja Ambrosy, Karin Steiger, Monika Imgraben) 8:44:14
1993 Hannover-Marathon 18. April LAC Quelle Fürth / München (Dirk Nürnberger, Eike Loch, Hans Forster) 7:06:37 LG Sieg (Birgit Jerschabek, Hildegard Mockenhaupt, Josefa Matheis) 8:30:14
1992 Herxheim 19. September LAC Quelle Fürth / München (Eike Loch, Udo Reeh, Pedro Sachssendahl) 7:21:15 LAV Bayer Uerdingen / Dormagen (Sigrid Altmeyer, Petra Sander, Petra Bauer) 9:08:06
1991 Oelde 27. April LG Frankfurt (Hans Pfisterer, Wolfgang Münzel, Volker Isigkeit) 7:14:24 Eichenkreuz Schwaikheim (Gudrun Rüth, Hannelore Nothdurft, Claudia Müller) 9:25:59

Mannschaftswertung: Meister in der Bundesrepublik Deutschland bzw. der Trizone von 1948 bis 1990 (DLV)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Ort bzw. Veranstaltung Datum Verein, Männerwertung Ergebnis Verein, Frauenwertung Zeit [h]
1990 Rotkreuz-Marathon Karlsruhe 7. Oktober LAC Quelle Fürth (Eike Loch, Franz Hornberger, Alexander Schatz) 7:01:59 h TV 1862 Geiselhöring (Traudl Haselbeck, Ilse Rühlemann, Heidi Neuberger) 9:03:39
1989 Kandel 15. Oktober TF Feuerbach (Peter Maier, Daniel Bartsch, Andreas Söffker) 7:03:36 h SKV Eglosheim (Sabine Kauf, Monika Bösing, Bettina Rieg) 8:33:55
1988 Hamburg-Marathon 24. Mai VfL Waldkraiburg (Udo Reh, Konrad Dobler, Joachim Heim) 6:48:28 h LAV co op Dortmund (Gabriela Wolf, Jutta Karsch, Bernadette Hudy) 8:12:05
1987 Rhein-Ruhr-Marathon Duisburg 12. Juli LG Frankfurt (Joachim Heim, Hans Pfisterer, Dirk Bischoff) 7:05:40 h SKV Eglosheim (Inge Röhrnbacher, Monika Bösing, Erika Hofmann) 8:25:48
1986 Stuttgart 20. April LG Frankfurt (Jürgen Dächert, Hans Pfisterer, Wolfgang Münzel) 6:53:35 h LAV co op Dortmund (Gabriela Wolf, Bernadette Hudy, Heide Schulte) 8:20:42
1985 Frankfurt-Marathon 19. Mai VfL Waldkraiburg (Günter Zahn, Emmerich Huber, Peter Spahn) 6:57:38 h LAV co op Dortmund (Christel Österling-Eilhof, Bernadette Hudy, Heide Schulte) 8:32:31
1984 Kandel 15. April LG Frankfurt (Ralf Salzmann, Jürgen Dächert, Hans Pfisterer) 6:49:48 h LAV co op Dortmund (Gabriela Wolf, Christel Eilhoff, Bernadette Hudy) 8:18:24
1983 Dülmen 17. April LAC Quelle Fürth (Gerhard Krippner, Reinhard Leibold, Günter Zahn) 6:51:31 h LAV co op Dortmund (Gabriela Wolf, Christina Mai, Bernadette Hudy) 8:29:36
1982 Nürnberg 17. April LAC Quelle Fürth (Günter Zahn, Reinhard Leibold, Clemens Schneider-Strittmatter) 7:12:32 h LAV co op Dortmund (Gabriela Wolf, Bernadette Hudy, Heide Schulte) 8:41:38
1981 Orsoy 25. April LAC Quelle Fürth (Günter Zahn, Reinhard Leibold, Clemens Schneider-Strittmatter) 7:07:04 h VfL Wolfsburg (Liane Winter, Ursula Miehe, Renate Nowicki) 9:11:32
1980 Waldkraiburg 15. Mai LAC Quelle Fürth (Edmundo Warnke, Hans-Otto Schirmer, Reinhard Leibold) 7:00:00 h OSC Hoechst (Ursula Lauffs, Edith Schneider, Kerstin Neiser-Funke) 9:40:49
1979 Hamburg-Neugraben 1. September LAC Quelle Fürth (Reinhard Leibold, Anton Gorbunow, Clemens Schneider-Strittmatter) 7:09:50 h VfL Wolfsburg (Liane Winter, Ursula Miehe, Brigitte Jordan) 9:31:19
1978 Steinwiesen 23. September LAC Quelle Fürth (Reinhard Leibold, Clemens Schneider-Strittmatter, Edmundo Warnke) 7:09:36,7 h TuS Iserlohn (Gisela Schneider, Gertrud Lorenz, Erika Pullack) – inoffiziell [2] 9:49:23
1977 Separatstart beim Berlin-Marathon 10. September LG Jägermeister Bonn-Troisdorf (Winfried Hellwig, Jochen Schirmer, Ludwig Haefele) 6:54:37,9 h in diesem Jahr keine Teamwertung für die Frauen ---
1976 Krefeld 16. Mai ASC Wella Darmstadt (Karl Mann, Werner Schumann, Helmut Jesberg) 7:05:52 h SCC Berlin (Gerda Reinke, Ursula Blaschke, Christel Heine) 9:21:12
1975 Dülmen 27. September LAC Quelle Fürth (Reinhard Leibold, Clemens Schneider-Strittmatter, Alfredo Blasel) 7:18:42 h --- ---
1974 Husum 28. September ASC Wella Darmstadt (Lutz Philipp, Till Lufft, Helmut Reitz) 7:17:02 h --- ---
1973 Eschborn 15. September ASC Wella Darmstadt (Lutz Philipp, Walter Weba, Karl-Heinz Pschera) 7:30:29,6 h --- ---
1972 Dudenhofen 21. Oktober ASC Darmstadt (Lutz Philipp, Falko Will, Helmut Reitz) 7:00:18 h --- ---
1971 Achern 10. Juli ASC Darmstadt (Lutz Philipp, Hans Hellbach, Walter Weba) 7:30:36 h --- ---
1970 Passau 29. August ASC Darmstadt (Hans Hellbach, Lutz Philipp, Walter Weba) 7:23:53,8 h --- ---
1969 Wilhelmshaven 26. Juli SCC Berlin (Hubert Riesner, Kurt Petereit, Helmut Scheel) 7:48:19 h --- ---
1968 Berlin 31. August ASC Darmstadt (Hans Hellbach, Walter Weba, Helmut Reitz) 7:28:27 h --- ---
1967 Stuttgart 5. August SV Polizei Hamburg (Wolfgang Fricke, Joachim Ließ, Günter Bretag) 7:47:29 h --- ---
1966 Krefeld 9. Juli Preussen Krefeld (Karl-Heinz Sievers, Karl-Heinz Speckmann, Manfred Bressel) 7:30:22,2 h --- ---
1965 Duisburg 7. August VfL Eintracht Hagen (Lothar Reinshagen, Franz-Wilhelm Wiggershaus, Wilhelm Heuser) 7:19:37 h --- ---
1964 Karlsruhe 18. Juli SCC Berlin (Gideon Papke, Hermann Brecht, Franz Marowski) 8:41:00 h --- ---
1963 Augsburg 30. Juni VfL Eintracht Hagen (Wilhelm Heuser, Lothar Reinshagen, Helmut Knobloch) 7:46:55 h --- ---
1962 Altenrath 30. Juni TSR Olympia Wilhelmshaven (Heinrich Arians, Hans-Dieter Simonsen, Wilhelm Gänßler) 7:38:51,4 h --- ---
1961 Düsseldorf 29. Juli TSR Olympia Wilhelmshaven (Heinrich Arians, Wilhelm Gänßler, Werner Lulies) 7:54:52,4 h --- ---
1960 Celle 2. Oktober TSR Olympia Wilhelmshaven (Heinrich Arians, Wilhelm Gänßler, Hans Gerdes) 7:40:05 h --- ---
1959 Delmenhorst 15. August TSR Olympia Wilhelmshaven (Jürgen Wedeking, Wilhelm Gänßler, Hans Gerdes) 7:42:51 h --- ---
1958 Rottach-Egern 5. Oktober TSR Olympia Wilhelmshaven (Jürgen Wedeking, Heinrich Arians, Hans Gerdes) 7:38:10,8 h --- ---
1957 Düsseldorf 17. August TUSEM Essen (Fritz Schöning, Werner Schnepp, August Blumensaat) 7:51:26,6 h --- ---
1956 Berlin 18. August SC Dahlhausen (Gustav Disse, Reinhold Hundt, August Ruttloh) 8:05:14 h --- ---
1955 Frankfurt am Main 6. August TUSEM Essen (August Blumensaat, Fritz Schöning, Günter Leifhelm) 8:23:41 h --- ---
1954 Leverkusen 24. Juli TSV Bayer 04 Leverkusen (Hans Vollbach, Willi Wange, Klaus Köhler) 8:18:16 h --- ---
1953 Augsburg 25. Juli TSV Bayer 04 Leverkusen (Hans Vollbach, Willy Wange, Günther Rodowski) 9:04:25 h --- ---
1952 Neustadt/Weinstraße 8. Juni TSV Bayer 04 Leverkusen (Dieter Engelhardt, Willy Wange, Hans Vollbach) 7:44:55 h --- ---
1951 Düsseldorf 28. Juli TK Hannover (Wilfried Hogrefe, Gerd von Hanu-Krüger, Rodowski) 2:46:06 h --- ---
1950 Stuttgart 5. August TK Hannover (Wilfried Hogrefe, Gerd von Hanu-Krüger, Günther Rodovski) 9:17:25 h --- ---
1949 Bremen 6. August Reichsbahn SV Stuttgart (Willi Bürklein, Karl Meyer, Schmitt) 9:36:16 h --- ---
1948 Hamburg30 km 19. September FSV Frankfurt (Wilhelm Borns, Egon Pfarr, Hans Engel) 4P (Plätze 2/8/13) --- ---

Mannschaftswertung: Meister in der DDR bzw. der SBZ von 1951 bis 1965 (DVfL)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Ort bzw. Veranstaltung Datum Verein
1965 Cottbus 8. August SC Karl-Marx-Stadt (Gerhard Hönicke, Böttger, Schönherr)
1964 Jena 12. Juli SC Karl-Marx-Stadt (Gerhard Hönicke, Böttger, Naumann)
1963 Bad Saarow 22. September SC Dynamo Berlin (Heinz Gericke, Fuhrmann, Mann)
1962 Wernigerode 14. Oktober ASK Vorwärts Berlin (Bruno Bartholome, Günter Havenstein, Lüty)
1961 Meiningen 3. September ASK Vorwärts Berlin (Bruno Bartholome, Günter Heinzig, Günter Havenstein)
1960 Dresden 18. Juni ASK Vorwärts Berlin (Günter Havenstein, Günter Heinzig, Lothar Beckert)
1959 Leipzig 15. August ASK Vorwärts Berlin (Günter Havenstein, Bruno Bartholome, Günter Heinzig)
1958 Templin 14. September ASK Vorwärts Berlin (Lothar Beckert, Heinzig, Reble)
1957 Leipzig 30. Juni SC Dynamo Berlin (Kurt Hartung, Gräber, Alfred Gutte)
1956 Demmin 2. September SC Dynamo Berlin (Kurt Hartung, Gräber, Alfred Gutte)
1955 Leipzig 18. September SC Dynamo Berlin (Kurt Hartung, Gräber, Alfred Gutte)
1954 Potsdam 25. Juli BSG Einheit NO Berlin (Siegfried Meyer, Agather, Horst Werner)
1953 Leipzig 19. Juli BSG Einheit NO Berlin (Agather, Horst Werner, Arthur Frisch)
1952 Potsdam 20. Juli BSG Einheit NO Berlin (Arthur Frisch, Agather, Zander)
1951 Leipzig 15. September BSG Einheit NO Berlin (Horst Werner, Agather, Stück)

Mannschaftswertung: Deutsche Meister 1933 bis 1947 (DLV)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In diesen Jahren wurde der Marathonlauf nur für Männer ausgetragen.

Jahr Ort Datum Strecke Verein Ergebnis
1947 Braunschweig 21. September 20 km SG Friedrichshain Berlin (Bruno Eisenhardt, Otto Maybaum, Arthur Frisch) 3:35:19 h
1946 Braunschweig 29. September 20 km MTV Braunschweig (Willi Mötzung, Karl-Heinz Cruschinski, Bischoff) 3:43:25 h
1944 + 1945 --- --- --- kriegsbedingt keine Meisterschaften ---
1943 --- --- --- Längste Laufstrecke dieser Meisterschaften: 5000 m ---
1942 Berlin 30. August 30 km Reichsbahn SG Stuttgart (Hermann Helber, Fritz Helber, Karl Meyer) [3] 5:48:57 h
1941 Berlin 24. August 42,195 km BTSV 1850 Berlin (Jentzsch, Knuth, Friedrich Blankenburg) [3] 8:41:14 h
1940 Berlin 18. August 42,195 km VfL Potsdamer Sportfreunde (Erich Puch, Willi Trapp, Wilhelm Borns) 12 P (Plätze 1/8/9)
Leipzig 1939 30. Juli 42,195 km Reichsbahn- und Post-SG Stuttgart (Hermann Helber, Bürklein, Fritz Helber) 9 P (Plätze 2/6/14)
1938 Breslau 30. Juli 42,195 km Sportfreunde Potsdam (Erich Puch, Hoppe, Trapp) 23 P (Plätze 2/19/31)
1937 Berlin 25. Juli 42,195 km TSV 1860 München (Max Wiedemann, Wilhelm Zoller, Willi Wolfrum) 25 P (Plätze 3/12/14)
1936 Berlin 21. Juni 42,195 km Berliner SC (Paul de Bruyn, Seefeld, Bratek) 14 P (Plätze 2/9/?)
1935 Berlin 4. August 42,195 km Post SV Stephan Breslau (Franz Barsicke, R. Barsicke, Engel) 21 P (Plätze 9/12/?)
1934 Nürnberg 28. Juli 41,085 km Polizei SV Berlin (Heinrich Brauch, Paul Gerhardt, Richard Boß) 8 P (Plätze 1/2/8)
1933 Köln 13. August 42,195 km SV Osram Berlin (Heinrich Brauch, Richard Boß, Eduard Bräsecke) 6 P (Plätze 1/4/5)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karl Lennartz: Marathonlauf. Band 8 der Serie 100 Jahre Leichtathletik in Deutschland.
  • Fritz Steinmetz: 75 Jahre Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften (1898–1972). Bartels und Wernitz, Berlin 1973, ISBN 3-87039-956-2
  • Fritz Steinmetz: Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften Band 2 1973–1981. Waldfischbach 1982
  • Fritz Steinmetz: Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften Band 3 1982–1987. Waldfischbach 1988
  • Fritz Steinmetz: Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften Band 4 (1988–1993). Hornberger-Verlag, Waldfischbach 1994
  • Fritz Steinmetz: Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften Band 5 (1994–1999). DDV Copy-GmbH, Kassel 2000
  • Zeitschrift Leichtathletik, Jahrgänge 1970 bis 2008, Ausgaben mit Ergebnislisten zu den verschiedenen Wettkampfergebnissen bei Deutschen Leichtathletikmeisterschaften

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise und Hinweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bester Deutscher war der Zweitplatzierte Otto Wagner in 2:51:37,2
  2. inoffiziell, da nur 1 Mannschaft in die Wertung kam
  3. a b In der Teamwertung erhielt der siegreiche Verein den Titel „Reichssieger“ und nicht „Deutscher Meister“.