Portal:Bibel/Archiv Bibelnews

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Im Archiv Bibelnews finden sich Nachrichten über die Bibel, die früher im Rahmen des Portal: Bibel als Bibelnews veröffentlicht wurden. Die Meldungen sind chronologisch absteigend geordnet:


  • Koran-Verteiler sollten auch die Bibel lesen: Professor Gerhard Robbers, der Präsident des 34. Deutschen Evangelischen Kirchentages 2013 in Hamburg, empfahl am 16. April 2012 in der Konstantinbasilika in Trier, den Koran, der gegenwärtig von Salafisten in deutschen Städten im Rahmen einer umstrittenen Aktion kostenlos verteilt wird, freundlich und mit Respekt anzunehmen und auch zu lesen. "Wir sollten die Freiheit selbst leben und sie den anderen lassen", sagte der Jurist. Allerdings wünsche er sich, dass die Koran-Verteiler auch eine Bibel annehmen und lesen. Zudem sollte in Ländern wie Saudi-Arabien, Nord-Nigeria und im Iran Bibelausgaben verteilt werden können, ohne dass jemand deshalb um sein Leben fürchten müsse. (Quelle)
  • Roboter schreibt Bibel ab: Ein von der Karlsruher Künstlergruppe "robotlab" entwickelter Industrieroboter, der in einem Ausstellungscontainer vor dem Trierer Dom, aufgestellt ist, hat in neun Monaten alle Bücher der Bibel abgeschrieben. Mit Feder und Tinte zeichnete die einarmige Maschine knapp fünf Millionen Buchstaben und Zeichen auf mehr als 2.000 Seiten. Laut Bistum hat der "Bibelroboter" seine Arbeit bis auf kleine Aussetzer fehlerfrei erledigt, obwohl ihm im Sommer die Hitze, im Januar und Februar die Kälte zu schaffen gemacht hat. Die vom Roboter erstellte Abschrift soll in gebundener Form als "Trierer Bibel" 2013 im Dommuseum in einer Ausstellung zu bestaunen sein. Entwickelt hat den "Bibelroboter" die Karlsruher Künstlergruppe "robotlab". Bis Ende März 2012 kann man dem Roboter noch bei der Schreibarbeit auf die Feder sehen. Da er schmeller als geplant fertig war, schreibt er als Zugabe bis dahin die vier Evangelien ein weiteres Mal ab. (Quelle)
  • Arche Noah im Maßstab 1:2 in Köln: Seit dem 13. Juli 2011 ist ein 70 Meter langer, 13 Meter hoher und 10 Meter breiter Nachbau der biblischen Arche im Rheinauhafen unmittelbar vor dem Imhoff-Schokoladenmuseum zu besichtigen. In seinem vierstöckigen Rumpf verbirgt sich ein Bibel-Erlebnispark: Lebensgroße Figuren aus Holz lassen im Innern des Schiffes viele biblische Geschichten des Altes Testaments und auch den Lebensweg Jesu begreifbar werden. Die Arche kann eigenständig oder im Rahmen von Führungen erkundet werden. In einem Theater, in dem 150 Gäste Platz finden, werden Stücke zu Bibelgeschichten aufgeführt. Durch alle Stockwerke zieht sich wie ein roter Faden der Baum des Lebens, der auch in der Bibel vom 1. Buch Mose bis zur Offenbarung des Johannes eine zentrale, symbolische Rolle spielt. In der Arche finden keine Evangelisationen statt, aber es liegen von der Deutschen Bibelgesellschaft gesponserte Bibelausgaben aus, die zum eigenständigen Bibelstudium anregen. Die Arche sollte ursprünglich bis zum 13. Oktober 2011 in Köln vor Anker liegen, die Aktion wurde aber inzwischen bis zum 30. September 2012 verlängert. (Quelle 1, Quelle 2)
  • Auf Bibel-Schmuggler-Route zur Ausstellung: Etliche Besucher der Kärntner Landesausstellung "500 Jahre Protestantismus in Kärnten", die vom 7. Mai bis zum 31. Oktober 2011 geöffnet ist, kommen als Wandergruppen über den "Weg des Buches" in den Ausstellungsort nach Fresach. Auf dem 529 km langem Weg trieben Händler im 17. und 18. Jahrhundert zur Zeit der Gegenreformation und des „Geheimprotestantismus“ aus den Alpentälern Vieh nach Deutschland, um es zu verkaufen. Von dort schmuggelten sie auf dem Rückweg in Österreich verbotene deutschsprachige Bibeln, Gesangs- und Gebetsbücher nach Österreich. Bauern, Frauen und Mägde lernten mit den Büchern lesen. Wurde man mit der Bibel erwischt, drohten Gefängnis und Vertreibung. (Quelle 1, Quelle 2)
  • Für David Grossman ist die Bibel mehr als Literatur: In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung bekannte der israelische Schriftsteller David Grossman, der im Oktober 2010 nach einer Laudatio von Joachim Gauck in der Frankfurter Paulskirche den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhielt: “Für mich ist die Bibel nicht nur Literatur. In der Bibel können wir sehen, warum wir heute so sind, wie wir sind”. Das Buch verrate viel über den Nationalcharakter der Israelis und über die Art, “wie wir uns selbst sehen, wie die anderen, über unseren Platz in der Welt, unsere Einzigartigkeit, die mal ein Fluch ist, mal ein Privileg”. Er lese seit zwanzig Jahren wöchentlich in der Bibel, die ein so stark kondensierter Text sei, dass er monatelang nur in zwei Versen lesen könne. Ihre Sprache sei so reich und er bedauere, dass das ursprüngliche Hebräisch kaum noch gesprochen werde: “Ich gehöre zur letzten Generation, die die Bibel noch ohne Wörterbuch und Kommentar lesen kann.”(Quelle 1, Quelle 2)
  • Philistertempel wie in der Bibel beschrieben in Südisrael freigelegt: Archäologen von der Bar-Ilan-Universität haben an der Ausgrabungsstätte Tell es-Safi nahe Kiryat Gat im Süden Israels einen Tempel der Philister aus dem 10. Jahrhundert v. Chr. entdeckt. Wie Ausgrabungsleiter Aren Maeir am 1. August 2010 gegenüber der Jerusalem Post erklärte, decke sich die architektonische Gestaltung dieses Tempels mit seinen zwei zentralen, tragenden Säulen mit den architektonischen Beschreibungen aus der bekannten biblischen Geschichte von Samson und den Philistern, wo Samson den Tempel zum Einsturz bringt, indem er zwischen den Säulen stehend diese niederreißt. Das Gebäude gebe eine gute Vorstellung davon, welches Bild derjenige, der den Bibelbericht geschrieben hat, von einem Philistertempel gehabt haben müsse. Die Ausgrabungsstätte liegt zwischen Aschkelon und Jerusalem und wird mit der biblischen Stadt Gath identifiziert. (Quelle 1, Quelle 2)
  • Prince studiert die Bibel intensiv: Der Sänger Prince liest zusammen mit dem Musiker Larry Graham oft stundenlang in der Bibel und diskutiert bis spät in die Nacht über das Gelesene. Der Künstler, der seit 2001 Zeuge Jehovas ist, sagte in einem Interview mit der britischen Zeitung Daily Mirror Anfang Juli 2010, er sei jetzt glücklicher als jemals zuvor. Der 52-Jährige erklärte auch, dass er gerne selbst an seinem Wohnort in Chanhassen, Minnesota immer wieder von Tür zu Tür ginge, um auch andere Menschen für die Botschaft der Bibel zu begeistern, wenn auch nur in Begleitung von Leibwächtern und mit einer anderen Frisur, um nicht gleich erkannt zu werden. Falls er dabei von einem Fan gelegentlich doch bemerkt würde, reagierten einige wohl überrascht über seinen Missionseifer, aber meistens fänden sie sein Handeln absolut in Ordnung. (Quelle 1, Quelle 2)
  • Millionen-Auflage mit Bibel-Rätselbüchern: Renate und Karl-Hermann Schneider aus Altenbauna schreiben und illustrieren seit Jahrzehnten Bibel-Rätselbücher. Obwohl inzwischen ihr 45. Werk herausgekommen ist, womit nach einem Bericht der Hessischen/Niedersächsischen Allgemeine vom 17. Juni 2010 eine Gesamtzahl von 1,2 Millionen Bänden erreicht sein dürfte, stehen ihre Namen auf keiner Bestseller-Liste. Bibelquiz für jung und alt - Neuer Rätselspaß, so heißt ihr neuestes Buch mit Kreuzworträtseln, Quizfragen, Puzzles, Bilderrätseln und vieles mehr. Wer sie ausfüllt, löst oder zusammensetzt, kommt zu Bibelversen, Psalmen oder biblischen Geschichten und Personen. Viele ihrer Bücher werden auch im Religionsunterricht, in Konfirmandengruppen und der Gemeindearbeit verwendet. Und wer nicht weiterkommt oder sein Wissen bestätigt haben möchte, findet die Lösungen jeweils am Schluss des Bibel-Rätselbuches. (Quelle)
  • Netanjahus Sohn gewinnt Bibel-Quiz: Am jährlich stattfindenden und bereits zum 47. Mal ausgetragene nationalen Quiz hatten zunächst in regionalen Wettbewerben rund 12.000 Schüler teilgenommen. Am 16. März 2010 waren in Kirjat Schmona im Finale zwölf von ihnen in zwei Gruppen gegeneinander angetreten, darunter der jüngste Sohn von Premierminister Benjamin Netanjahu, der 15-Jährige Avner. Netanjahu, der nach eigener Aussage mit seinem Sohn häufig in der Hebräischen Bibel liest, hielt nach dem Sieg seines Sohnes eine kurze Rede und bedankte sich bei seinem Schwiegervater Schmuel Ben-Artzi dafür, dass dieser Avner ab dem sechsten Lebensjahr in der Bibel unterrichtet hat. Ben-Artzi hatte vor Jahren selbst bei dem Wettbewerb den ersten Platz belegt. Avner qualifizierte sich mit dem Sieg für den internationalen Wettbewerb, der am Unabhängigkeitstag in Jerusalem ausgetragen wird. Die Organisatoren der Veranstaltung wollen mit dem Bibel-Quiz das Interesse der Jugendlichen an der Bibel als kultureller Basis der Nation Israel wecken.(Quelle 1, Quelle 2)
  • Teile der Bibel früher entstanden als bisher vermutet: Der israelische Archäologe Gershon Galil von der Universität Haifa hat die älteste derzeit bekannte hebräische Inschrift aus dem 10. Jahrhundert vor Christus entziffert. Die Worte auf der Tonscherbe, die vor eineinhalb Jahren in Khirbet Qeiyafa im Elah-Tal nahe bei Jerusalem vom israelischen Archäologen Josef Garfinkel gefunden worden war, erinnern an Passagen aus dem Alten Testament, unter anderem an Jesaja 1,17, und würden beweisen, dass das Königreich Israel damals schon existierte und dass es zu dieser Zeit schon Bibel-Inschriften gegeben habe, was bisherigen Expertenmeinungen widerspräche. (Quelle)
  • Bibelverteilerin in Somalia ermordet: In Somalia hat am 28. September 2009 ein islamischer Extremist eine Christin erschossen, weil sie Bibeln in ihrem Haus aufbewahrte und verteilte. Bei dem Täter soll es sich um Scheich Arbow, ein Mitglied der radikal-islamischen Al-Shabab-Miliz handeln, die in Verbindung mit dem Terrornetz El Kaida stehen soll. Eine Frau des Scheichs gaukelte Interesse an der Heiligen Schrift vor und gewann so das Vertrauen der 46-jährigen Mariam Muhina Hussein, die eine Gruppe von Untergrundchristen leitete. Sie ließ schließlich auch den Scheich ins Haus und händigte ihm eine Bibel aus, worauf dieser drei tödliche Schüsse auf sie abfeuerte. Die Tat ereignete sich in Marerey, einer Ortschaft am Fluss Juba, nur wenige Kilometer von der Stadt Jilib in der Region Jubbada Dhexe im Süden Somalias. Die Al-Shabab-Miliz will das Land von Christen „säubern“ und hat in diesem Jahr bereits mindestens ein Dutzend umgebracht; neun wurden geköpft. (Quelle)
  • Studentinnen einer Bibelschule im Jemen ermordet: Zwei Studentinnen der Bibelschule Brake in Lemgo sind im Jemen auf einem Ausflug entführt und von ihren Kipnappern anschließend getötet worden. Wie der Stern am 16. Juni 2009 meldete, hatten die beiden 24 und 26 Jahre alten Frauen im Rahmen ihres Studiums ein freiwilliges Praktikum am Al-Dschumhuri-Krankenhaus in der Stadt Saada als Kurzzeitmitarbeiter von "Worldwide Services" abgeleistet. Als Krankenpflegerinnen hätten sie die medizinische Versorgung der Bevölkerung unterstützt. Ein Sprecher der Bibelschule erklärte, sie hätten Erfahrungen in einem armen Land sammeln und Nächstenliebe weitergeben wollen. Man habe sie nicht davon abgehalten, weil man das Krankenhaus für sicher gehalten habe. Eine der Ermordeten gibt auf ihrer Seite in der Online-Community StudiVZ die Bibel als ihr Lieblingsbuch an. Ihr Lieblingszitat war "Ohne Jesus kannste alles haken".(Quelle)
  • Die Bibel Vers für Vers abgeschrieben: Der amerikanische Verlag Zondervan (Grand Rapids/Bundesstaat Michigan) ließ aus Anlass des 30-jährigen Jubiläums der Bibelübersetzung New International Version (NIV) einen Bus durch 90 Städte der Vereinigten Staaten touren. Dabei schrieben 31.173 Menschen je einen Vers aus der Bibel ab. Das Projekt startete im September 2008 in Grand Rapids (Michigan) und ging im März 2009 in Dallas (Texas) zu Ende. Der Verlag will die handschriftlichen Verse einscannen und als eine Sonderausgabe der Heiligen Schrift veröffentlichen. Darin sollen alle Mitwirkenden mit dem von ihnen abgeschriebenen Bibelvers aufgelistet werden.(Quelle)
  • Neuer US-Präsident leistete Eid auf die Lincoln-Bibel: Am 4. März 1861 schwor Abraham Lincoln an gleicher Stelle den Amtseid auf dieselben 1280 Seiten, die Barack Obama für seine Vereidigung am 20. Januar 2009 aus der Library of Congress geliehen hat. Da Lincolns Familienbibel sich wie Lincolns übrige Besitztümer zu diesem Zeitpunkt noch auf dem Weg von Springfield nach Washington befand, half damals ein Gerichtsdiener Lincoln mit einem Ersatzexemplar aus. Diese Heilige Schrift ist eigentlich keine Besonderheit, denn sie gehört zu einer Auflage, die 1853 hunderttausendfach von der Oxford University Press gedruckt worden war. Für etwa 40 Euro sind derartige Exemplare heute antiquarisch zu haben. Die von Lincoln und nun auch von Obama berührte Bibel soll zu Lincolns 200. Geburtstag in fünf US-Städten ausgestellt werden. (Quelle)
  • Gottesname aus der Bibel vermeiden: Papst Benedikt hat nach einem Bericht der italienischen Tageszeitung La Repubblica die römisch-katholische Kirche in der ganzen Welt in einem Rundbrief, der im Oktober 2008 allen Bischofskonferenzen zugegangen ist, angewiesen, den Gottesnamen nicht mehr in der Liturgie, in Gebeten oder Kirchenliedern zu verwenden. Darin hieße es, man solle den Namen Gottes nicht in der Form des Tetragramms YHVH aus dem Alten Testament aussprechen, sondern durch Dominus oder Herr ersetzen. Der Papst sei damit einer während einer Privataudienz des römischen Oberrabbiners Riccardo Di Segni geäußerten Bitte nachgekommen. In den letzten Jahren habe sich die Praxis eingeschlichen, den Namen des Gottes Israels auszusprechen, heißt es im Dokument aus dem Vatikan. In Lesungen und Gesängen seien verschiedene Vokalisierungen vorgenommen worden, wie etwa Jahwe oder Jehova. (Quelle)
  • Kardinal betont Bedeutung der Bibel: Der Präfekt der römischen Glaubenskongregation, Kardinal William Levada, hat am 9. Oktober 2008 auf die ökumenische Bedeutung der Bibel hingewiesen. Sie sei für die verschiedenen Konfessionen sowohl eine gemeinsame Basis als auch der Grund der Trennung, sagte Levada bei der im Vatikan tagenden Weltbischofssynode. Zugleich äußerte er sich besorgt über eine "unglaubliche Ignoranz" unter den Gläubigen, was selbst grundlegende Kenntnisse der Heiligen Schrift angehe. Nach einer neuen Erhebung der Katholischen Bibelföderation in zehn europäischen Ländern könnten viele nicht einmal die Frage beantworten, wie viele Evangelien es in der Bibel gebe, oder ob Jesus Teile der Bibel selbst niedergeschrieben habe. (Quelle)
  • Chinesischer Zoll beschlagnahmt Bibeln: Zollbeamte haben am 17. August 2008 auf dem Flughafen der südchinesischen Stadt Kunming etwa 300 Bibeln beschlagnahmt, die vier Mitarbeiter eines amerikanischen Missionswerks im Gepäck hatten. Jeder Reisende in die Volksrepublik China darf offiziell nur eine Bibel für den persönlichen Bedarf einführen. Die Bibeldruckerei in Nanjing produziert zwar 1,2 Mio. Bibeln pro Monat, von denen die meisten Exemplare für staatlich registrierte Kirchen und ein Teil für den Export bestimmt sind. Da sich die Mehrheit der chinesischen Christen in nicht registrierten Hausgemeinden organisiert, herrscht im Lande nach wie vor eine große unbefriedigte Nachfrage nach chinesischen Bibelausgaben. Im Rahmen der Olympischen Spiele hat die chinesische Regierung lediglich die Verteilung von 10.000 Bibeln und 50.000 Evangelien genehmigt. (Quelle)
  • Siegel von biblischen Personen entdeckt: Archäologen der Hebräischen Universität Jerusalem haben nach einem Bericht der Jerusalem Post im Juli 2008 in der Davidstadt außerhalb der Altstadt von Jerusalem einen Siegelabdruck Gedaljas, dem Sohn Paschhurs, ausgegraben, seinerzeit ein Ratgeber von König Zedekia, der vor 2600 Jahren über das Südreich Juda herrschte. Der Fundort befindet sich nahe der Stelle, an der man vor drei Jahren auf eine Bulle von Juchal, dem Sohn Schelemjas, gestoßen war. Sowohl Gedalja als auch Juchal werden beim Propheten Jeremia im ersten Vers des 38. Kapitels erwähnt. Das Siegel hat einen Durchmesser von einem Zentimeter. Es ist in althebräischen Buchstaben beschriftet und deutlich zu lesen. Die Grabungsleiterin Eilat Masar sagte zu dem Fundstück: "Solch eine Entdeckung kommt nicht sehr oft vor, bei der echte Figuren der Vergangenheit den Staub der Geschichte abschütteln und so anschaulich die Geschichten der Bibel wieder lebendig machen." (Quelle)
  • Tausend Bibeln für ein Krankenhaus: Mitarbeiter des Gideonbunds haben im Juni 2008 an die Patienten und Mitarbeiter des Krankenhaus Eilbek in Hamburg 1.000 Bibeln verteilt. Nachdem die ehrenamtlichen Gideons hauptsächlich dafür bekannt sind, die Heilige Schrift in Hotels auszulegen, sollten durch diese Aktion auch die Patienten eines Klinikums dazu angeregt werden, die Bibel zu lesen. Gemäß einer repräsentativen Umfrage wird vom Angebot, in Hotels in den ausgelegten Bibeln zu lesen, immerhin von 23 % der Gäste Gebrauch gemacht. Im Jahr 2007 wurden von den Gideons weltweit über 70 Mio. Bibeln in 84 Sprachen verteilt. Die Kosten für die immer gratis weitergegebenen Gideon-Bibeln werden aus Spenden von Mitgliedern, aus Kollekten in Kirchen und von privaten Gönnern gedeckt. (Quelle)
  • Streit um Bibel-Quiz: Wie die Jerusalem Post berichtete, hatten die beiden Oberrabbiner Israels dazu aufgerufen, das im israelischen Fernsehen populäre große Bibel-Quiz am 8. Mai 2008 abzusagen, falls die 16-jährige Bat-El Levi aus Beerscheba, die sich mit drei weiteren Jugendlichen für das Finale des Internationalen Bibel-Quiz für die jüdische Jugend qualifiziert hatte, nicht ihre Teilnahme zurückziehen würde, da sie an Jesus als den Messias glaubt. Eine orthodox-jüdische Organisation hatte entdeckt, dass Levi einer messianisch-jüdischen Gemeinde angehört, und das Oberrabbinat und andere religiöse Führer darüber informiert. Die israelische Bildungsministerin Juli Tamir ließ deren Einwände jedoch nicht gelten. (Quelle)
  • Iran: Bibeln abgefangen und vernichtet: Das Drucken und die Verbreitung der Bibel sind in der Islamischen Republik Iran verboten. Immer mehr eingeschmuggelte Bibeln werden von Sicherheitskräften abgefangen und vernichtet. Gleichzeitig hat die Nachfrage nach der Heiligen Schrift auf Persisch im Iran eine Rekordhöhe erreicht, die man zur Zeit nicht befriedigen könne, berichtet das Missionswerk International Antioch Ministries, das über Satellit ein 24-stündiges Fernsehprogramm auf Persisch ausstrahlt. Im Iran sind offiziell nur drei Religionen erlaubt: der Islam, das Judentum und der Zoroastrismus. Einem Muslim ist jedoch ein Wechsel zu einer anderen Religion bei Todesstrafe untersagt. (Quelle)
  • Roboter schreibt die Bibel ab: In sieben Monaten durchgehender Schreibarbeit hat gemäß einem Bericht der Netzeitung vom 25. Januar 2008 die Maschine «bios [bible]», ein einarmiger Roboter, mit Hilfe einer Kalligraphie-Feder seit Juni 2007 die gesamte Lutherbibel in der gebrochenen Handschrift «Schwabacher» des 15. Jahrhunderts auf eine 900 Meter lange Papierrolle aufgetragen, wofür die Maschine 700 Milliliter Tinte benötigte. Seine Schöpfer sind Künstler am Karlsruher Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM), der weltgrößten Einrichtung für Medienkunst, für welche die Bibel als "eines der bedeutendsten Werke unserer Zeit" eine besondere Herausforderung darstellte. Der Roboter war dennoch nicht ganz perfekt: Bei 800.000 Wörtern haben sich zwei Fehler eingeschlichen. (Quelle)
  • Kleinste Bibel der Welt: Israelischen Forscher der Universität Haifa ist es Ende Dezember 2007 gelungen den gesamten hebräischen Text der jüdischen Bibel, des Tanachs, auf einer Fläche, die kleiner als die Hälfte eines Zuckerkorns ist, unterzubringen, weniger als 0,5 mm². Die Nanotechnologie-Experten schafften es in etwa einer Stunde die 300.000 Wörter auf eine kleine goldbeschichtete Silizium-Oberfläche aufzubringen, indem ein Partikelstrahl aus Gallium-Ionen auf die Fläche geschossen wurde. Das Resultat ist die weltweit kleinste Ausgabe der Bibel in der Größe eines Stecknadelkopfes, in der man allerdings nicht blättern kann. (Quelle)
  • Mitarbeiter der Palästinensischen Bibelgesellschaft ermordet: Am 6. Oktober 2007 wurde der Geschäftsführer des Buchladens der Palästinensischen Bibelgesellschaft (PBG) in Gaza-Stadt, Rami Khader Ayyad, kurz nach Geschäftsschluss gekidnappt. Am Morgen des folgenden Tages fand die palästinensische Polizei seine Leiche, die mehrere Einschüsse und Messerstiche aufwies. Ayyad war zuvor bereits mehrfach von islamischen Extremisten bedroht worden. Der 30-Jährige, der früher der römisch-katholischen Kirche angehört hatte, ehe er Baptist wurde, hinterlässt eine schwangere Frau und zwei Kinder. Der Buchladen ist das einzige Geschäft im Gaza-Streifen, in dem Bibeln und christliche Literatur öffentlich angeboten werden. (Quelle)
  • Bibel wichtigstes Buch: Bundespräsident Horst Köhler hat aus Anlass seines Besuchs im Bibelmuseum von Münster am 29. August 2007 die Bedeutung der Bibel betont. Er bezeichnete sie als das wichtigste Buch, das er kenne. Sie sei im Alltag eines jeden aktueller denn je, sagte das protestantische Staatsoberhaupt. Das Bibelmuseum Münster wurde 1979 von Kurt Aland gegründet. Zur Zeit können Besucher dort unter anderem 60 verschiedene Ausgaben und Handschriften des griechischen Neuen Testaments sehen. (Quelle)
  • Zweifelhafte Bibelfestigkeit: Nach einer Umfrage anlässlich der Vorstellung der neuen Übersetzung der Zürcher Bibel am 24. Juni 2007 hat lediglich ein Drittel der Erwachsenen in der Deutschschweiz im letzten Jahr die Bibel mindestens einmal aufgeschlagen, wobei mehr Frauen und ältere Menschen zur Heiligen Schrift gegriffen hätten. Da verwundert es nicht, dass drei Viertel der Befragten den Satz „Am Anfang war das Wort“ biblisch nicht zuordnen konnten. 37 % der Befragten hielten Maria Magdalena gar für die Ehefrau Jesu; nur 35 % war bekannt, dass er keine Frau hatte. (Quelle)
  • Legendärer Bibelschmuggler gestorben: Am 8. Mai 2007 starb der unter seinem Decknamen "Bruder David" bekannt gewordene Dough Sutphen. Der US-Amerikaner hatte am Abend des 18. Juni 1981 die größte Bibelschmuggelaktion der Geschichte in die Volksrepublik China geleitet. Damals wurden eine Million Bibeln mit einem Gewicht von 232 Tonnen an einem Strand nahe Shantou im Süden Chinas angelandet, wo bereits zehntausende Christen auf den Empfang warteten. Da das Militär erst Stunden später eintraf, fanden 90 % der Bibeln in chinesischer Sprache den Weg ins Landesinnere. Über eine weitere Million Bibelausgaben fand in den folgenden Jahren durch Sutphen ihren Weg an chinesische Hauskirchen. (Quelle)
  • Bombenanschlag auf Bibelgesellschaft: In der Nacht zum 15. April 2007 ist der Buchladen der palästinensischen Bibelgesellschaft (PBS) in Gaza-Stadt durch eine Bombenexplosion schwer beschädigt worden. Das Geschäft war im März 1999 als Gemeinschaftsprojekt mit der Missionsgesellschaft "Open Doors" eröffnet worden. Dem Bombenanschlag waren Drohungen auf Flugblättern vorausgegangen, in denen der PBS, die Mitglied im Weltbund der Bibelgesellschaften ist, "Verbreitung einer anti-islamischen Lehre" vorgeworfen wurde. Die PBS, deren Hauptbüro sich in Ostjerusalem befindet, unterhält weitere Zentren in Nablus und in Bir Zait bei Ramallah. Letzteres war bereits im November 2005 Ziel eines Brandanschlags. (Quelle)
  • Massaker in Bibel-Verlag: Bei einem brutalen Überfall auf einen christlichen Verlag in der türkischen Stadt Malatya sind am 18. April 2007 drei Menschen, darunter einem Deutschen, die Kehlen durchgeschnitten worden; ein weiterer Mitarbeiter wurde schwer verletzt. Das Verlagshaus war wegen seiner missionarischen Tätigkeit zuvor mehrfach Ziel von Drohungen. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Wolfgang Huber, erklärte, Anlass der Tat sei, dass der Verlag in der Osttürkei Bibeln verteile. Dies dürfe kein Grund dafür sein, Menschen an Leib und Leben zu bedrohen. Der Vorsitzende des Europaausschusses des Bundestages, Matthias Wissmann sagte, die schreckliche Tat zeige, dass Respekt vor christlichen Minderheiten in der Türkei keineswegs selbstverständlich sei. (Quelle)
  • TIME empfiehlt Bibelkunde als Schulfach: Die US-Ausgabe des internationalen Nachrichtenmagazins TIME titelt am 2. April 2007: "Warum wir an staatlichen Schulen Bibelkunde unterrichten sollten (aber sehr, sehr vorsichtig)" (Original "Why we should teach the Bible in Public School (But very, very carefully)". Der Autor begründet seine Forderung mit dem Hinweis, dass die Bibel das einflussreichste jemals geschriebene Buch sei, dass man ohne Bibelkenntnisse die Geschichte der USA nicht verstehen könne und sich kaum ein Mensch als "gebildet" bezeichnen dürfe, ohne die Kernaussagen der Bibel zu kennen. Das Schulfach Bibelkunde solle die Grundlagen, die Entstehungsgeschichte sowie den Einfluss der Bibel bis in die Gegenwart vermitteln. (Quelle)
  • Bibelverbot für Stewardess: Die Fluggesellschaft British Midlands International hat einer ihrer Flugbegleiterinnen verboten, auf Flügen nach Saudi-Arabien ihre persönliche Bibel mitzuführen. Die Stewardess und Christin protestierte gegen das Verbot, das ihrer Meinung nach einer Diskriminierung gleich komme. Saudi-Arabien erlaubt die Einfuhr von Bibeln nicht. Die Behörden des streng islamischen Landes beschlagnahmen Bibeln grundsätzlich und geben diese bei der Ausreise auch nicht wieder zurück. In den Konflikt haben sich auch Premierminister Tony Blair und die anglikanische Kirche eingeschaltet. (Quelle)
  • Lesen und Schreiben lernen mit der Bibel: Jedes Jahr lernen Tausende von Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika durch Projekte des Weltbundes der Bibelgesellschaften lesen und schreiben. Darauf hat anlässlich des Welttags der Alphabetisierung die evangelische Deutsche Bibelgesellschaft in Stuttgart am 11. September 2006 hingewiesen. Da in ärmeren Ländern der Besuch einer Schule noch immer keine Selbstver­ständlichkeit sei, weil die Bildungssysteme unzureichend ausgestattet seien und sich viele Eltern das Schulgeld nicht leisten könnten, seien für Kinder und für erwachsene Analphabeten die kostenfrei angebotenen Leselernkurse des Weltbundes häufig der einzige Zugang zu Bildung. Als Unterrichts­materialien werden biblische Schriften in einfacher Sprache eingesetzt, wovon im Jahre 2005 mehr als 40 Mio. vom Weltbund, in dem 137 nationale Bibelgesellschaften zusammengeschlossen sind, gedruckt und verbreitet wurden. (Quelle)
  • 42 Bibelgärten in Deutschland : Um die biblische Pflanzenwelt live besser kennen zu lernen, hat man in Deutschland mittlerweile nicht weniger als 42 Möglichkeiten. Die 42 Bibelgärten konzentrieren sich normalerweise auf die 120 in der Bibel erwähnten Bäume, Sträucher, Feld-, Garten- und Wüstenpflanzen. 1979 begann der Botanische Garten in Hamburg mit einer speziellen Sammlung biblischer Pflanzen, 1990 folgte Kiel und 1996 das niedersächsische Schöningen. Allein im Bibelgarten in Werlte im Emsland fänden bis zu 150 Führungen jährlich statt. Nach Meinung der Deutschen Bibelgesellschaft seien Pflanzen ebenso wie Kunst und Musik eine ausgezeichnete Möglichkeit, Menschen für die Bibel zu interessieren. (Quelle)
  • Gefährlich: Bibelschmuggel nach Nordkorea: Südkoreanische Christen eln Bibeln über die fast hermetisch abgeriegelte Grenze in den kommunistisch regierten Norden des Landes. Wie der Präsident des Welt-Bibel-Übersetzungs-Zentrums, Gary L. Bishop aus Fort Worth im US-Bundesstaat Texas im Juni 2006 schilderte, würden in der Nacht jeweils kleine Mengen Neuer Testamente über die Grenze geschafft. Noch riskanter sei die Verteilung. Die Bücher würden zunächst vergraben. Nordkoreanische Christen erhielten dann Hinweise, wo man sie finden könnte. Nordkorea sei das Land mit der schärfsten Christenverfolgung. Das Regime des Diktators Kim Jong-il, der sich in einer Art Götzendienst verehren lässt, betrachte das Christentum als eine der größten Bedrohungen und wolle es deshalb im Lande ausrotten, so das Missionswerk Open Doors. Obwohl nach offiziellen Angaben von den 23,6 Mio. Einwohnern Nordkoreas nur etwa 12.000 Christen seien sollen, gehen Experten davon aus, dass sich dort weit über 400.000 Christen im Verborgenen treffen. Schätzungen sprechen von bis zu 100.000 eingesperrten Christen in Arbeitslagern. (Quelle)
  • Nachbau der Arche Noah im Maßstab 1:2 vor Vollendung: Der Niederländer Johan Huibers, der Besuchern die biblische Geschichte plastisch vor Augen führen will, hat für fast 850.000 Euro das in der Bibel beschriebene Schiff gemäß den Größenangaben aus 1. Mose Kapitel 6 nachgebaut. Es ist 70 Meter lang, 9,60 Meter breit und 12,70 Meter hoch und wurde aus 1.200 Bäumen gefertigt. Ab Juni 2006 soll die Arche in Holland von Hafen zu Hafen schippern und zur Besichtigung einladen. Die ersten Tiere, ein Streichelzoo für Kinder, sind bereits an Bord. Der Erbauer trägt sich ferner mit Plänen zum Bau einer weiteren Arche im Maßstab 1:1. (Quelle mit Fotos)
  • Chinesische Bibel-Ausstellung in Los Angeles: Nach einjähriger Vorbereitungszeit ist am 27. April 2006 in Los Angeles eine Ausstellung über chinesische Bibeln eröffnet worden. Die von zwei christlichen Organisationen in China organisierte Ausstellung informiert über den Prozess der Veröffentlichung und des Drucks der Bibel in China schwerpunktmäßig seit 1980. Die Ausstellung wird später auch in New York und Atlanta zu sehen sein. (Quelle)
  • 16-millionste Gideon-Bibel an Bundespräsident Horst Köhler übergeben: Seit 50 Jahren verbreiten die Mitglieder des Internationalen Gideonbundes Bibeln in Deutschland. Im Januar 2006 war die 16-millionste Gideon-Bibel des Werkes an Bundespräsident Horst Köhler übergeben worden. Weltweit wurden von den Gideons bisher über eine Milliarde Bibeln oder Teile daraus verteilt. Das Jubiläum der auch "Laufburschen Gottes" genannten Gideons wird am 26. Mai 2006 in Wetzlar gefeiert. (Quelle)
  • Neue Hörbibel in Vorbereitung: Namhafte amerikanische Künstler wie Angela Bassett, Denzel Washington und Kirk Franklin und mehr als 80 weitere Prominente lesen, singen und komponieren Musik für das Projekt unter dem Titel „Das Bibel-Erlebnis“. Im September 2006 soll zunächst das Neue Testament auf CD und im MP3-Format erscheinen. 2007 folgt das Alte Testament. Ferner sind auch „biblische“ Klingeltöne, iPod-Anwendungen oder Anrufbeantworteransagen in Planung. So kann man bei Abwesenheit einen Vers aus Psalm 91 ablaufen lassen: „Wer mich anruft, dem werde ich antworten.“ (Quelle)
  • Nur noch wenige Menschen lesen in der Bibel: Die Mittelbayerische Zeitung berichtete am 30. November 2005, dass nach einer Allensbach-Umfrage in Deutschland gerade 4 % "häufig" darin lesen, aber 62 % "nie", weitere 9 % "hin und wieder", 25 % "selten". Vor allem die unter 30-Jährigen schlagen kaum noch die Bibel auf. Zwar ist die Weihnachtsgeschichte quer durch alle Generationen fast allen bekannt. Bei den meisten anderen Geschichten liegt der Kenntnisstand der jüngeren Generation aber weit unter dem Durchschnitt: An "David und Goliath" erinnern sich zum Beispiel 74 % aller Interviewten, aber nur 63 % der Jüngeren. Was mit dem "letzten Abendmahl" gemeint ist, wussten insgesamt 70 %, aber lediglich 57 % der unter 30-Jährigen. (Quelle)
  • Mehr Bibelstudium an Schulen eingefordert: Der Radiosender Deutschlandradio meldete am 14. November 2005, wer die Bibel nicht kenne, habe auch sonst keine Ahnung. Dieser Gedanke stamme nicht etwa von Kirchenvertretern, sondern von einer Gruppe italienischer Intellektueller. Mit einer Unterschriftenkampagne wollten neben anderen der Schriftsteller Umberto Eco sowie der Philosoph Gianni Vattimo ihrer Forderung Nachdruck verleihen, die Bibel wieder stärker in den Schulunterricht einzubeziehen. Die zunehmende Unkenntnis der Heiligen Schrift wirke sich negativ auf das Verständnis von Kunst, Musik, Literatur, Politik und Wirtschaft aus. (Quelle)
  • China: Strafe wegen Bibeldruck: In der Volksrepublik China sind drei Christen zu Gefängnisstrafen verurteilt worden, weil sie Bibeln gedruckt haben. Der 34jährige protestantische Pastor Cai Zhuohua erhielt wegen „illegaler Geschäftspraktiken“ eine Haftstrafe von 3 Jahren. Seine Frau und sein Schwager müssen zwei Jahre beziehungsweise 18 Monate ins Gefängnis, wie ein Volksgericht am 8. November 2005 in Peking entschied. Zuvor waren von Mitarbeitern der Staatssicherheit bei einer Durchsuchung von Gemeinderäumen eine nicht genehmigte Druckerei sowie rund 230.000 Bibeln und christliche Schriften entdeckt worden. Bibeln dürfen in der Volksrepublik nur in einem staatlich kontrollierten Betrieb gedruckt werden. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea hatten Cai Zhuohua, der während der Untersuchungshaft gefoltert worden sein soll, zum „Gefangenen des Monats Juli“ benannt und zur Unterstützung für ihn aufgerufen. (Quelle)
  • Hörbuch Gottes: Die Bibel für den iPod: Der weltgrößte Bibelverlag Zondervan hat im Oktober 2005 angekündigt, im Februar 2006 eine elektronische Bibel für den iPod herausbringen, mit der besonders junge Menschen wieder dazu gebracht werden sollen, sich mit der Bibel zu beschäftigen. Studien hätten gezeigt, dass die junge Generation die Bibel zwar als wichtig betrachte, sie aber aus verschiedensten Gründen nicht lese, sagte ein Verlagssprecher. Das solle sich jetzt ändern. Enthalten ist ein Hörbuch und eine Textversion des Bibel-Textes, die sich auf dem iPod-Display ablesen lassen soll. (Quelle)
  • Otto Schily schätzt die Bibel: In einem Interview mit der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA am 7. September 2005 bezeichnete der deutsche Bundesinnenminister die Bibel als „ein großes Werk mit einer unglaublichen Fülle an Bildern und Einblicken in geistig-seelische Ereignisse.“ Sie habe den 73jährigen sein ganzes Leben begleitet. Schily äußerte auch, dass er es für falsch halte, „wenn behauptet wird, Missionieren sei quasi schon ein Verstoß gegen die Religionsfreiheit oder lasse einen mangelnden Respekt anderen gegenüber erkennen. Doch der andere weiß ja erst dann richtig, was ich denke, wenn ich es klar ausgedrückt habe.“ Schily selbst gehört nach eigenen Angaben keiner Kirche oder religiösen Gemeinde an. (Quelle)
  • Bibel fürs Handy: War bisher der Zugriff auf Bibeltexte bei Mobiltelefonen nur online über WAP möglich, kann man auf verschiedene Handymodelle seit Anfang August 2005 auch das komplette Neue Testament downloaden. Das Alte Testament soll ebenfalls bald in dieser Form verfügbar sein. (Quelle)
  • 50 Jahre Schweizerische Bibelgesellschaft: Die Schweizerische Bibelgesellschaft erinnert an ihre Gründung im Jahre 1955. Auf der Delegiertenversammlung aus Anlass des Jubiläums am 10. Juni 2005 wurde bekannt, dass nur noch 5 % der Einwohner der Schweiz die Bibel regelmäßig lesen; zwei Drittel hätten das hingegen noch nie getan. Daher will sich die Gesellschaft jetzt verstärkt für die "biblische Alphabetisierung in der Schweiz" engagieren. (Quelle)
  • Universität Hohenheim eröffnet erneut Rundweg "Pflanzen der Bibel": Der ausgeschilderte Rundgang führt durch fast alle Gartenteile der Hohenheimer Gärten der Universität Hohenheim, zeigt blühende Beispiele der etwa 110 in der Bibel erwähnten Pflanzenarten, nennt passende Bibelstellen, erläutert theologisch-botanische Hintergründe und benötigt je nach Dauer des Verweilens etwa zwei bis drei Stunden Zeit. Nach großem Besucherandrang im Vorjahr ist der informativ-idyllische Rundweg seit dem 23. Mai 2005 bis voraussichtlich Ende September zugänglich. Ein Katalog ist verfügbar. (Quelle)
  • Bibel jetzt in 2377 Sprachen: Wie der Weltbund der Bibelgesellschaften (UBS) am 15. März 2005 mitteilte, ist die Bibel mit dem Stichtag 31.12.2004 ganz oder in Teilen in 2377 Sprachen verfügbar, 20 mehr als ein Jahr zuvor. Die Bibel komplett gibt es nun in 422 Sprachen, das Neue Testament immerhin in weiteren 1079 Sprachen. Einzelne biblische Bücher existieren darüber hinaus in weiteren 876 Sprachen. (Quelle)
  • Esel als Bibelschmuggler: Wie der katholische Nachrichtendienst kath.net am 12. März 2005 meldete, werden Bibeln an Eseln festgebunden, um sie über die Grenze bestimmter islamischer Länder Christen im Untergrund zuzutreiben, in denen die Verbreitung der Bibel verboten ist. (Quelle)