Palau

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Beluu er a Belau (palauisch)
Republic of Palau (englisch)
Republik Palau
Flag of Palau.svg
Coat of arms of Palau.svg
Flagge Siegel
Wahlspruch: Rainbow’s End
(Engl., „Ende des Regenbogens“)
Amtssprache Palauisch und Englisch
– regionale Amtssprachen: Japanisch, Sonsorolesisch, Tobianisch
Hauptstadt Ngerulmud
Staats- und Regierungsform präsidentielle Republik
Staatsoberhaupt, zugleich Regierungschef Präsident Surangel Whipps Jr.
Fläche 459[1] km²
Einwohnerzahl 18.000 (191.) (2020; Schätzung)[2]
Bevölkerungsdichte 39 Einwohner pro km²
Bevölkerungs­entwicklung + 0,5 % (Schätzung für das Jahr 2021)[3]
Bruttoinlandsprodukt
  • Total (nominal)
  • Total (KKP)
  • BIP/Einw. (nom.)
  • BIP/Einw. (KKP)
2020[4]
  • 257 Millionen USD (191.)
  • 259 Millionen USD (192.)
  • 14.732 USD (55.)
  • 14.838 USD (87.)
Index der menschlichen Entwicklung 0,826 (50.) (2019)[5]
Währung US-Dollar (USD)
Unabhängigkeit 1. Oktober 1994
(von den USA bzw. dem UN-Treuhandrat)
National­hymne Belau loba klisiich er a kelulul
Zeitzone UTC+9
Kfz-Kennzeichen PAL
ISO 3166 PW, PLW, 585
Internet-TLD .pw
Telefonvorwahl +680
JapanGuamOsttimorVanuatuIndonesienHawaiiPapua-NeuguineaSalomonenNorfolkinselnNeuseelandAustralienFidschiNeukaledonienAntarktikaFrankreich (Kergulen)PhilippinenVolksrepublik ChinaSingapurMalaysiaBruneiVietnamNepalBhutanLaosThailandKambodschaMyanmarBangladeschMongoleiNordkoreaSüdkoreaIndienPakistanSri LankaRusslandRepublik China (Taiwan)MaledivenKasachstanAfghanistanIranOmanJemenSaudi-ArabienVereinigte Arabische EmirateKatarKuwaitIrakGeorgienArmenienAserbaidschanTürkeiEritreaDschibutiSomaliaÄthiopienKeniaSudanMadagaskarKomorenMayotteRéunionMauritiusTansaniaMosambikTurkmenistanUsbekistanTadschikistanKirgistanJapanVereinigte Staaten (Nördliche Marianen)Föderierte Staaten von MikronesienPalauJapanVereinigte Staaten (Wake)MarshallinselnKiribatiPalau on the globe (Southeast Asia centered) (small islands magnified).svg
Über dieses Bild
Palau-CIA WFB Map-de.png
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Palau ([ˈpaːlaʊ̯], Vollform Republik Palau, pal.: Belau) ist ein Inselstaat im Pazifischen Ozean. Die rund 19.000 Einwohner (Schätzung, Stand 2019) bevölkern elf der insgesamt 356 Inseln des Staates. Hauptstadt ist Ngerulmud auf der Insel Babeldaob; Amtssprachen sind Palauisch und Englisch. Bis zur Unabhängigkeit am 1. Oktober 1994 war Palau ein UN-Treuhandgebiet unter Verwaltung der Vereinigten Staaten. Bis heute ist der Staat mit den USA assoziiert und stark von der ehemaligen Kolonialmacht beeinflusst; so ist Palau eine nach US-amerikanischem Vorbild aufgebaute präsidiale Republik mit 16 Bundesstaaten als Verwaltungseinheiten.

Territorium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ausschließlichen Wirtschaftszonen der Unterzeichnerstaaten des Nauru-Abkommens

Der Staat besteht aus sechs Inselgruppen mit insgesamt 356 Inseln, hauptsächlich den Palauinseln sowie einigen weit abgelegenen Inselchen südwestlich dieser Hauptgruppe (Südwest-Inseln).

Die Palauinseln, früher auch Pelew-Inseln, liegen im Pazifischen Ozean zwischen etwa 2½° und 9° nördlicher Breite und zwischen etwa 130° und 135° östlicher Länge. Sie sind die westlichste Inselgruppe im Archipel der Karolinen (auch die westlichen Karolinen genannt) und gehören zur Inselregion Mikronesien. Sie liegen etwa 880 km östlich der Philippinen, etwa 400 km südwestlich der zu den Föderierten Staaten von Mikronesien gehörenden Yap-Inseln und etwa 800 km nördlich von Neuguinea.

Die Inseln haben zusammen 459 km² Landfläche mit 1519 km Küstenlinie. Die bei weitem größte ist die Hauptinsel Babeldaob mit 396 km² bzw. 78 % der Landesfläche. Die Ausschließliche Wirtschaftszone Palaus erstreckt sich die üblichen 200 Seemeilen Abstand von der Küste und umfasst 603,978 km² (233,197 Quadratmeilen).[6][7][8]

Physische Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geologie und Geomorphologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Palau-Inseln setzen sich hauptsächlich aus vulkanischem Gestein im Zentrum und Kalkstein im darum herum liegenden Ring zusammen. Sie gehören zu der langen vulkanischen Inselkette, die sich entlang des großen tektonischen Grenzgebiets gebildet hat, an dem die Pazifischen Platte unter die Philippinische Platte abtaucht und dabei den Marianengraben mit dem tiefsten Punkt der Erde bildete. Im Verlauf dieser tektonischen Bewegung drang Magma an die Erdoberfläche und bildete Vulkane.

Einer dieser Vulkane hatte sein Zentrum im heute Karamado genannten Gebiet auf Palaus Hauptinsel Babeldaob. Dort finden sich noch heute an der Oberfläche Brekzie und darin eingebetteten Tuff. Von den höheren Inselgebieten erodiertes Material lagerte sich an den flachen Küsten im Südosten als Laterit-Lehm an, der über 45 Meter dick werden kann. Dieser vulkanische Kern wird von den Inseln Babeldaob, Meiuns, Malakal und einem Teil von Koror gebildet. Diese sind an der Oberfläche in Täler und Berge zergliedert, die bis 270 m hoch sind.

Nach dem Erlöschen des Vulkans siedelten sich Korallen im flachen Küstenwasser der vulkanischen Insel an, wuchsen mit bis zu 2 cm pro Jahr nach oben und bildeten im Miozän und Pleistozän ein Korallenriff. Durch Absinken des Meeresspiegels durch Eiszeiten sowie fortgesetzte Kontinentalbewegungen wurden diese Riffe in den letzten 4000 Jahren um ca. 2 m angehoben und damit teilweise aus dem Wasser gehoben. Daher sind die die meisten Inseln nördlich und südlich bzw. rings um das vulkanische Gebiet Atolle aus Korallenkalk, die nur wenige Meter über dem Meeresspiegel liegen und von einem Barriere-Riff umschlossen werden. Auffällig sind insbesondere die steilen Klippen der "Rock Islands" im Süden, die von einigen kalkigen Sandstränden unterbrochen werden. Vor allem durch Gezeiten wurde die Basis vieler Inseln ausgehöhlt, wodurch die heutige typische Pilzform entstand.[9][10][11]

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Klima ist tropisch. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 27 °C, die Niederschlagsmenge pro Jahr liegt bei 3000 bis 4000 mm.

Palau
Klimadiagramm
JFMAMJJASOND
 
 
272
 
31
24
 
 
232
 
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24
 
 
458
 
31
24
 
 
380
 
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24
 
 
301
 
31
25
 
 
352
 
31
24
 
 
288
 
31
24
 
 
304
 
31
24
Temperatur in °CNiederschlag in mm
Quelle: [12]
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Palau
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 30,6 30,6 30,9 31,3 31,4 31,0 30,6 30,7 30,9 31,1 31,4 31,1 Ø 31
Min. Temperatur (°C) 23,9 23,9 24,1 24,4 24,5 24,2 24,1 24,3 24,5 24,4 24,4 24,2 Ø 24,2
Temperatur (°C) 27,3 27,2 27,5 27,9 28,0 27,6 27,4 27,5 27,7 27,7 27,9 27,7 Ø 27,6
Niederschlag (mm) 271,8 231,6 208,3 220,2 304,5 438,7 458,2 379,7 301,2 352,3 287,5 304,3 Σ 3.758,3
Regentage (d) 19,0 15,9 16,7 14,8 20,0 21,9 21,0 19,8 16,8 20,1 18,7 19,9 Σ 224,6
T
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p
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23,9
30,6
23,9
30,9
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31,4
24,5
31,0
24,2
30,6
24,1
30,7
24,3
30,9
24,5
31,1
24,4
31,4
24,4
31,1
24,2
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
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271,8
231,6
208,3
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304,5
438,7
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379,7
301,2
352,3
287,5
304,3
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Quelle: [12]

Flora und Fauna[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Unterwasserwelt der Region zählt über 1500 Fisch- und 700 Korallen- und Anemonennarten. In Palau gibt es seltene und gefährdete Arten wie Dugongs, Riesenmuscheln und Salzwasserkrokodile und Raritäten; zum Beispiel haben sich im „Jellyfishlake“ Mastigias-Quallen isoliert zu einer ungiftigen Unterart entwickelt.[13]

In Palau gibt es 142 Vogelarten, wovon 16 endemisch sind, darunter die Palau-Eule, die Graustirntaube (Palau-Boden-Taube) und der Palaufächerschwanz, sowie zwei endemische Fledermausarten (Fruchtfledermaus). Von den zirka 1260 Pflanzenarten sind 109 endemisch, darunter wilde Orchideen und die Zikadenpalme.[14][15][16]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Demografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung in Palau
Jahr Einwohnerzahl Jahr Einwohnerzahl
1950 7.441 1990 15.088
1960 9.642 2000 19.129
1970 11.480 2010 17.457
1980 12.194 2020[17] 18.000
Quelle: UN[18]

Ethnien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Palauer – dies sind Mikronesier mit malaiischen und melanesischen Vermischungen – sind Titularnation und bilden mit einem Anteil von 72,9 % (Stand 2015) die größte Volksgruppe. Weiterhin besteht die Bevölkerung zu 21,6 % aus Asiaten; 2 % sind Karolinier und 1,2 % sind europäischer Herkunft.[19]

Sprachen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Palauisch und Englisch sind die Amtssprachen auf Palau. Es werden auch Japanisch, Sonsorolesisch und Tobianisch als Verkehrssprachen verwendet.

Palauisch, das auf den meisten Inseln einen offiziellen Status hat, wird von 73 % der Bevölkerung gesprochen. Englisch beherrschen knapp 32 % der Bevölkerung. 11,7 % sprechen Filipino, Chinesisch wird von 1,4 % der Einwohner beherrscht.[20]

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Zensus 2015[19] bekennt sich die Bevölkerung vor allem zum Christentum: 45,3 % Katholiken, 26,4 % Protestanten und 6,9 % Siebenten-Tags-Adventisten. Modekngei, eine synkretistische Religion Palaus, ist mit 5,7 % vertreten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ersten Bewohner von Palau kamen vermutlich aus dem Malaiischen Archipel oder Melanesien und besiedelten die Inseln schon zwischen 2000 und 1000 v. Chr.[21] Auf der Insel Babeldaob wurden monumentale Erdwerke aus der Zeit zwischen 400 v. Chr. und 750 n. Chr. gefunden, die weit früher als die in anderen Teilen Ozeaniens errichtet wurden. Es handelte sich um landwirtschaftliche Anlagen, die von Erdpyramiden gekrönt waren. Diese dienten als Grabanlagen für eine Elite. Ausgegraben wurden die Erdwerke von Mitarbeitern der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und des Deutschen Archäologischen Instituts.[22]

Der spanische Entdecker Ruy López de Villalobos sichtete die Inseln erstmals 1543 und nahm sie für Spanien in Besitz. 1574 wurde Palau in das Generalgouvernement Spanisch-Ostindien eingegliedert, das später zum Vizekönigreich Neuspanien wurde. Im späten 19. Jahrhundert kolonialisierten die Spanier die Inseln und verkauften sie nach ihrer Niederlage im Spanisch-Amerikanischen Krieg zusammen mit dem größten Teil der restlichen Karolinen entsprechend dem Deutsch-Spanischen Vertrag 1899 als Teil Deutsch-Neuguineas an das Deutsche Reich. Am 15. August 1914 erklärte Japan dem Deutschen Reich den Krieg, besetzte die Inseln und erhielt sie später als Mandatsgebiet des Völkerbundes.

Nach den teilweise schweren Kämpfen zwischen den USA und Japan während des Zweiten Weltkrieges (→ Schlacht um die Palau-Inseln) kamen die Inseln 1947 als ein Distrikt des UN-Treuhandgebiets Pazifik-Inseln unter die Kontrolle der Vereinigten Staaten. Das aktive und das passive Frauenwahlrecht wurden am 2. April 1979 eingeführt und bei der Unabhängigkeit 1994 bestätigt.[23][24]

Im Jahr 1978 stimmten die Bürger von Palau gegen die Beteiligung an den 1979 gebildeten Föderierten Staaten von Mikronesien und für die Unabhängigkeit. Der Häuptling von Koror, Ibedul Gibbons, kämpfte jahrelang um das Recht seines Volkes, den USA als Protektoratsmacht die Stationierung von Atomwaffen verfassungsrechtlich zu untersagen. 1983 erhielt das Volk von Palau für die Durchsetzung seiner demokratischen und souveränen Rechte auf eine nuklearwaffenfreie Zone den Right Livelihood Award.

Nach einer langen Übergangsperiode und dem Tod zweier Präsidenten (Haruo Remeliik wurde 1985 ermordet; Lazarus Salii beging 1988 Suizid) wurde Palau am 1. Oktober 1994 offiziell unabhängig. Zuvor hatte die Regierung auf Druck der USA einen Assoziierungsvertrag mit den USA unterzeichnet. Der Passus über Palau als atomwaffenfreie Zone wurde aus der Verfassung gestrichen. Die USA blieben weiter für die Verteidigung und Außenpolitik der Republik zuständig. Als Gegenleistung verpflichteten sich die USA, in den nächsten 15 Jahren etwa 480 Millionen US-Dollar in die Wirtschaft der Inseln zu investieren. Im Dezember 1994 wurde Palau in die Vereinten Nationen aufgenommen.[25]

Der damalige Präsident Johnson Toribiong gab am 10. Juni 2009 bekannt, dass Palau bereit sei, 17 Uiguren aus dem Gefangenenlager der Guantanamo Bay Naval Base aufzunehmen, deren Auslieferung China beantragt hatte. Er sprach in diesem Zusammenhang von einer „humanitären Geste“.[26] Ende 2009 wurden schließlich 6 Uiguren von Palau aufgenommen.[27]

Palau erkennt die Volksrepublik China offiziell nicht an, sondern unterhält seit 1999 diplomatische Beziehungen zur Republik China (Taiwan).[28]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verfassung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Republik Palau ist eine nach amerikanischem Vorbild aufgebaute präsidiale Republik und ist in 16 Verwaltungseinheiten („Staaten“) aufgeteilt.

Legislative[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Legislative der Republik Palau bildet das Parlament, das Olbiil Era Kelulau (OEK) genannt wird, was „Haus der besprochenen Entscheidungen“ bedeutet. Es ist ein Zweikammerparlament und wird vom Volk jeweils für vier Jahre direkt gewählt. Das Repräsentantenhaus besteht aus sechzehn Delegierten, je einem für jede Verwaltungseinheit Palaus, der Senat hingegen setzt sich aus neun Senatoren zusammen, die entsprechend der Bevölkerungszahl der einzelnen Mitgliedstaaten gewählt werden.

Judikative[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Judikative besteht derzeit aus einem erstinstanzlichen Gericht, einem Berufungsgericht (National Court) und einem Obersten Gerichtshof (Supreme Court), der auch als Revisionsinstanz und Verfassungsgericht fungiert.

Von palauischen Gerichten werden bei Grundstücks- und Stammesstreitigkeiten als einzige authentische Quelle die sogenannten „Krämer“-Bände der Hamburger Südseeexpedition (1908–1910) des deutschen Marinearztes, Anthropologen und Ethnologen Augustin Krämer (1864–1941) noch heute anerkannt. Die in fünf Bänden enthaltenen Aufzeichnungen sind mangels eigener oder anderer schriftlicher Aufzeichnungen das kodifizierte Gedächtnis der durch moderne Lebensart bedrohten palauischen Kultur und Identität. Das Auswärtige Amt förderte eine englische Übersetzung dieser Aufzeichnungen (Krämer Translation Project) unter Beteiligung des Etpison Museum und des Belau National Museum, der deutsche Botschafter (auf den Philippinen, der die diplomatischen Kontakte wahrnimmt) überreichte die ersten Bände im Mai 2014 an den Präsidenten.[29][30][31]

Exekutive[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Exekutive der Republik Palau besteht aus einem Präsidenten, einem Vizepräsidenten und dem 16-köpfigen Häuptlingsrat. Diese haben zur Unterstützung in ihren Aufgaben die Verwaltungsminister. Der Häuptlingsrat wird aus den Häuptlingen der sechzehn Verwaltungseinheiten gebildet. Dieses Gremium berät den Präsidenten über das Brauchtum im Zusammenhang mit der Verfassung und den Gesetzen. Die Häuptlinge von Eoueldaob (Koror) und Babeldaob (Melekeok) haben dabei eine traditionell hervorgehobene Position.[32]

Der Präsident wird für eine Amtsdauer von vier Jahren gewählt, nach zwei Amtszeiten in Folge muss ein Amtsinhaber vor einer erneuten Kandidatur für eine Wahlperiode pausieren.[33] In der Wahlperiode von 2017 bis 2021 war Tommy Remengesau der Präsident von Palau, es war bereits seine vierte Amtszeit. Seit 2021 hat Surangel Whipps Jr. das Amt inne.

Siehe auch: Liste der Präsidenten von Palau

Verwaltungsgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem 7. Oktober 2006 ist die Hauptstadt Ngerulmud. Davor war Koror, die größte Stadt des Landes, seit der Unabhängigkeit 1994 Hauptstadt. Die Umlegung geschah im Hinblick auf eine bessere Verteilung der politischen Macht in den einzelnen Staaten.

Palau ist in 16 administrative „Staaten“ (d. h. Verwaltungseinheiten) unterteilt:
(Die grünen und roten Pfeile zeigen die Zu- oder Abnahme der Bevölkerungszahl gegenüber dem Minicensus 2012)

Administrative Gliederung Palaus
Staat Flagge Hauptstadt Fläche km²
(ohne Lagune)
Einwohner
(2015)[19]
Nördlich von Babeldaob
Kayangel Flag of Kayangel State.png Kayangel 1,7 54  
Babeldaob
Aimeliik Flag of Aimeliik.svg Mongami 37 334  
Airai Flag of Airai State.png Ngetkib 49 2.455  
Melekeok Flag of Melekeok.png Melekeok 25 277  
Ngaraard Flag of Ngaraard State.svg Ulimang 29 413  
Ngarchelong Flag of Ngarchelong.svg Mengellang 8 316  
Ngardmau Flag of Ngardmau State.png Urdmang 30 185  
Ngatpang Flag of Ngatpang State.png Ngereklmadel 35 282  
Ngchesar Flag of Ngchesar State.png Ngersuul 38 291  
Ngeremlengui Flag of Ngeremlengui State.png Imeong 61 350  
Ngiwal Flag of Ngiwal State.png Ngerkeai 16 282  
Südwestlich von Babeldaob
Angaur Flag of Angaur State.svg Ngaramasch 8 119  
Koror Flag of Koror State.png Koror 58 11.754  
Peleliu Flag of Peleliu State.png Kloulklubed 17 484  
Südwest-Inseln
Hatohobei Flag of Hatohobei.svg Hatohobei (Tobi) 0,7 25  
Sonsorol Flag of Sonsorol.svg Dongosaro 3 40  
Palau Flag of Palau.svg Ngerulmud 416 17.661  

Staatshaushalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Staatshaushalt umfasste 2008 Ausgaben von 99,5 Mio. US-Dollar, dem standen Einnahmen von 114,8 Mio. US-Dollar gegenüber. Daraus ergibt sich ein Haushaltsüberschuss in Höhe von 9,3 % des BIP.[34]

Die Staatsverschuldung betrug 2004 ca. 18 Mio. (2006: 38 Mio.[35]) US-Dollar oder ca. 13 % des BIP.[36]

2006 betrug der Anteil der Staatsausgaben (in % des BIP) folgender Bereiche:

Umweltpolitik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Viele Inseln stehen unter Naturschutz, der eine Bebauung und auf manchen Inseln schon das Betreten untersagt.[38] Im September 2003 unterzeichnete der damalige Präsident Tommy E. Remengesau Jr. ein Gesetz zum Schutz der Haie in den Gewässern um Palau und schuf damit das erste Haischutzgebiet der Welt.[39][40]

Aufgrund der prekären Lage Palaus mit nur wenigen Metern über dem Meeresspiegel forderte dessen Präsident Johnson Toribiong am 22. September 2011 in der UN-Vollversammlung dazu auf, dass diese ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofes in Den Haag zu der Frage der Verantwortlichkeit der Staaten für die Folgen des andauernden Klimawandels einholen möge. Ein Jahr später wurde darüber diskutiert, ob die Vollversammlung das tun solle, und es sprach vieles dafür, dass die Initiative Palaus Erfolg haben könnte.[41]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allgemein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaftsstruktur Palau
Parameter Primärer Sektor
(Urproduktion)
Sekundärer Sektor
(Verarbeitendes Gewerbe)
Tertiärer Sektor
(Dienstleistungen)
Gesamt Bezugsjahr Quelle
Anteil am BIP 3,2 % 20 % 76,8 % 320,000,000 (USD) [42]
Anteil an Erwerbstätigen 20 % 9,777 [43]

Das Bruttoinlandsprodukt beträgt über 178,4 Mio. US-Dollar, pro Kopf sind es 8.941 US-Dollar. Mit Auslandshilfe über 200 Mio. US-Dollar, pro Kopf sind es 10.000 US-Dollar. Daran ist das Gewerbe mit 21 %, die öffentliche Verwaltung mit 20 %, Bautätigkeit mit 15 %, Hotels und Restaurants mit 10 % und der Finanzsektor sowie Transport und Kommunikation mit 8 % beteiligt. (Stand 2009[35])

Die Inflationsrate von Palau beträgt nach Angaben der Weltbank im Jahr 2010 2 %.[44] Die Haushaltseinnahmen betrugen 2008 114,8 Mio. US-Dollar, die Haushaltsausgaben 99,5 Mio. US-Dollar.[45]

Der wirtschaftlich dominierende Einfluss stammt von Auslandsüberweisungen von Palauern, die in den Vereinigten Staaten arbeiten. In die USA einzuwandern und dort zu arbeiten, ist für Staatsbürger von Palau sehr einfach. Unternehmen, wie etwa Tourismusbetriebe, werden oft von japanischen und amerikanischen Investoren gelenkt. Palau besitzt einen hohen Bevölkerungsanteil von Filipinos, die vor allem im Tourismus arbeiten. Praktisch alle Kraftfahrzeuge werden aus Japan als Gebrauchtwagen importiert. Die Wirtschaft ist in Koror konzentriert – der Standort der neuen Hauptstadt Ngerulmud spielt (Stand 2008) praktisch keine Rolle.

Im Jahr 2005 waren auf Palau insgesamt 11.671 Menschen erwerbstätig, 426 Menschen waren ohne Arbeit.[46] Die Arbeitslosenquote lag im Jahr 2015 bei nur 1,5 %.[47]

Im Jahr 2015 wies Palau mit 9,38 % das zweithöchste Wirtschaftswachstum der Welt nach Äthiopien auf.[48]

Primärer Sektor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landwirtschaft ist die häufigste Wirtschaftsform auf Palau und dient hauptsächlich der Selbstversorgung; wichtigste Anbauprodukte sind Maniok, Kopra, Bananen und Süßkartoffeln und Kokospalmen.

Die Fischereiwirtschaft ist von großer Bedeutung für die Wirtschaft von Palau und eine wichtige Einkommensquelle. Mit Stand 2007 gibt es drei große Fischereiunternehmen in Palau.[49] Im Jahr 2007 wurden 1003 Tonnen Fisch gefangen, 461 Tonnen importiert, 332 Tonnen exportiert. Mit 460 Beschäftigten machte die Fischereiwirtschaft 24,1 Millionen US-Dollar Umsatz.[50] Probleme der Fischereiwirtschaft sind Fischwanderungen, Hurrikane und Überfischung.[51]

Tertiärer Sektor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Handel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Exportvolumen beträgt ca. 5,9 Mio. US-Dollar (Stand 2004). Die wichtigsten Handelspartner sind die USA, Japan, Singapur, Taiwan und Korea. Die wichtigsten Exportgüter sind Thunfisch, Kopra, Schalentiere, Kleidung, Handwerkskunst und Kokosnüsse.

Das Importvolumen beträgt ca. 129,5 Mio. US-Dollar (Stand 2008). Die wichtigsten Handelspartner sind die USA, Guam, Japan, Singapur, Taiwan und Korea. Die wichtigsten Importgüter sind Maschinen, Öl, Tabak, Tiere, Metall sowie Lebensmittel und Spirituosen.[35]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der internationale Flughafen verfügt über Verbindungen mit Asiana Airlines nach Seoul und Osaka, mit Korean Air nach Seoul, mit China Airlines nach Taipeh sowie saisonale Charterflüge mit Japan Airlines nach Tokio und Nagoya. Zudem ist Koror an das Drehkreuz von United Airlines in Guam angebunden, wodurch Verbindungen in die Region nach Manila und Yap sowie interkontinental nach Nordamerika und Europa bestehen. Die Republik Palau besitzt keine eigene Fluggesellschaft. Flugverbindungen zwischen den größeren Inseln Palaus führen private Charterorganisationen mit kleinen Maschinen durch.

Der Schiffsverkehr und Fährverbindungen sind unerlässlich. Auf den Inseln sind in kleinen Teilen das Auto, das Mofa und der Ochsenkarren die Hauptverkehrsmittel. Der einzige Hafen des Landes befindet sich auf Malakal.

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Tourismus auf Palau wird noch nicht sehr kommerziell betrieben. Die meisten der ca. 100.000 (Stand 2011[35]) Touristen pro Jahr kommen aus den USA, Japan, Südkorea, Taiwan und den Philippinen. Es gibt lediglich kleinere Bungalow- und Apartmentanlagen sowie kleinere Hotels in Koror und auf anderen Inseln. Der Tauchsport und Schnorcheln wird häufig von Touristen als Sportmöglichkeit in Palau genutzt. Das Tauchmagazin Forbes Traveller wählte die Blue Corner in Palau zum „besten Tauchgebiet der Welt“.[52] Wegen der Strömungen vor allem am Außenriff verlangt das Tauchen in Palau aber fortgeschrittene Tauch-Fähigkeiten.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Koror gibt es eine weiterführende Schule, an der ein College-Abschluss nach US-amerikanischem Muster erworben werden kann. Eine darüber hinausgehende Ausbildung bedingt das Verlassen des Landes, zumeist in die Vereinigten Staaten von Amerika, wo Einwohner Palaus uneingeschränkte Niederlassungsfreiheit genießen.[53]

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gesellschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es besteht eine starke Identifikation mit der althergebrachten Kultur, auffällig ist eine enge Verbindung des Menschen mit dem Meer. Bis ins späte 19. Jahrhundert gab es keine geschriebene Sprache, sodass Geschichten, Legenden und Wissen mündlich mit Hilfe von kunstvoll geschnitzten Storyboards weitergegeben wurden. Heute wird dieser Brauch noch praktiziert, indem am Ende eines Tages am Feuer Geschichte und Geschichten erzählt werden. Die Frauen besitzen in der matrilinear geprägten, traditionellen Gesellschaft eine starke Stellung.[53]

Bis ins 20. Jahrhundert waren Tatauierungen in Palau zentraler Bestandteil von Kultur und Gesellschaft sowie Indikator für Stand und Reichtum des Trägers.[54]

Palau wurde in Deutschland durch die Bilder Max Pechsteins bekannt, die dieser besonders in Kunstportraits nach seiner Südseereise 1913/14 darstellte.

Gesetzliche Feiertage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1. Januar Neujahr
15. März Tag der Jugend
5. Mai Tag der älteren Mitbürger
1. Juni Tag des Präsidenten
9. Juni Tag der Verfassung
erster Montag im September Tag der Arbeit
1. Oktober Tag der Unabhängigkeit
24. Oktober Tag der Vereinten Nationen
letzter Donnerstag im November Erntedank
25. Dezember Weihnachten

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • G. Deichman, K. Davidson, E. Daniels: Micronesia Palau, Dive Sites, History & Culture. Dream Time, Manila, Philippines 2007, ISBN 978-971-0490-00-4.
  • Claudia Lauterbach: Von Frauen, Machtbalance und Modernisierung. Das etwas andere Geschlechterverhältnis auf der Pazifikinsel Palau. In: Reihe Geschlecht und Gesellschaft. Band 27. Leske & Budrich, Opladen 2001.
  • Sue Rabbitt Roff: Overreaching in Paradise. United States Policy in Palau since 1945. The Denali Press, Juneau 1991.
  • Karl Semper: Auf den Palau-Inseln. Ein Südsee-Idyll. In: Wege zum Wissen. Band 29. Ullstein, Berlin.
  • George Keate: Nachrichten von den Pelew-Inseln in der Westgegend des Stillen Oceans. Aus den Tagebüchern und mündlichen Nachrichten des Capitains Heinrich Wilson und einiger Officiere, welche mit ihm im August 1783 in der „Antelope“, einem Postschiff der englischen ostindischen Compagnie… Übers. aus dem Englischen v. Georg Forster. Süddeutsche Zeitung, Anna-Amalia-Bibliothek, München 2007, ISBN 978-3-86615-413-1 (zuerst: Benjamin Gottlob Hoffmann, Hamburg 1788. Reihe: Neuere Geschichte der See- und Landreisen, 1; wieder: VEB Brockhaus Leipzig, 1977; wieder 1981; wieder: neu hg., bearb. & mit Nachwort von Jean Villain. BS-Verlag, Rostock 2003, ISBN 3-89954-024-7)
  • Der Schiffbruch der „Antelope“. Nachrichten von den Pelew-Inseln in der Westgegend des stillen Ozeans. Ausgewählte Abschnitte nach dem Original von 1789. Mit einer Einl. hg. von R. H. Francé. Reihe: Natur-Bibliothek Nr. 40/41. Thomas Verlag, Leipzig o. J. (um 1915)

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Portal: Palau – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Palau

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Palau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikimedia-Atlas: Palau – geographische und historische Karten
Wiktionary: Palau – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Wikivoyage: Palau – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. World Statistics Pocketbook 2011, Department of Economic and Social Affairs, Statistics Division, United Nations, New York, 2012, ISBN 978-92-1-161558-6, S. 151.
  2. Population, total. In: World Economic Outlook Database. Weltbank, 2021, abgerufen am 15. April 2022 (englisch).
  3. Population growth (annual %). In: World Economic Outlook Database. World Bank, 2021, abgerufen am 14. Juli 2022 (englisch).
  4. World Economic Outlook Database October 2021. In: World Economic Outlook Database. Internationaler Währungsfonds, 2021, abgerufen am 15. April 2022 (englisch).
  5. Table: Human Development Index and its components. In: Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (Hrsg.): Human Development Report 2020. United Nations Development Programme, New York, S. 343 (undp.org [PDF]).
  6. https://www.un.org/depts/los/LEGISLATIONANDTREATIES/STATEFILES/PLW.htm
  7. https://pacificdata.org/data/dataset/palau-exclusive-economic-zone-200-nautical-miles
  8. https://www.marineregions.org/gazetteer.php?p=details&id=8315
  9. David. Snyder, William Hampton Adams, Brian M. Butler: Archaeology and historic preservation in Palau (=  Anthropology research series / Division of Cultural Affairs, Republic of Palau 2). U.S. National Park Service, San Francisco 1997.
  10. https://www.researchgate.net/figure/Geologic-map-of-islands-in-Palau-Neogene-limestone-shaded-unconformably-overlies-the_fig1_222183903
  11. https://www.scinexx.de/dossierartikel/geburtsstunde-null/
  12. Climatological Information for Palau Islands, Pacific Islands, United States. Hong Kong Observatory. Zeitraum 1961–1990, abgerufen am 16. Dezember 2013 (englisch).
  13. Palau Marine Resources Profile (PDF-Datei; 3,6 MB)
  14. Avibase – The world bird database
  15. The Republic of Palau Statewide Assessment of Forest Resources and Resource Strategy A comprehensive analysis of forest-related conditions, trends, threats and opportunities, June 2010 (Memento vom 9. September 2014 im Internet Archive) (PDF-Datei; 2,4 MB)
  16. J. A. Donnegan, S. L. Butler, O. Kuegler, B. J. Stroud, B. A. Hiserote, K. Rengulbai, Palau’s Forest Resources, 2003 (PDF-Datei; 1,3 MB)
  17. Population, total. In: World Economic Outlook Database. Weltbank, 2021, abgerufen am 15. April 2022 (englisch).
  18. World Population Prospects – Population Division – United Nations. Abgerufen am 2. Juli 2018.
  19. a b c Republic of Palau Bureau of Budget and Planning Ministry of Finance, Statistical Yearbook 2019, Table 2.2 und 2.3; ist auch Quelle für die Fläche
  20. Volkszählung 2015
  21. Geoffrey Clark, Atholl Anderson, Duncan Wright: Human Colonization of the Palau Islands, Western Micronesia. In: Journal of Island & Coastal Archaeology. 1, Nr. 1, 2006, S. 215–232.
  22. Inselstaat Palau: Geheimnisvolle Monumentalanlagen im Visier, in wissenschaft.de, 17. Februar 2022
  23. – New Parline: the IPU’s Open Data Platform (beta). In: data.ipu.org. 2. April 1979, abgerufen am 5. Oktober 2018 (englisch).
  24. Mart Martin: The Almanac of Women and Minorities in World Politics. Westview Press Boulder, Colorado, 2000, S. 297.
  25. Dietrich Köster: 1565–1994 Mikronesien – Vergessene Inselwelt im Pazifik (Memento vom 3. Februar 2007 im Internet Archive) (Dutch Portuguese Colonial History).
  26. The Myth of the $12 Million Uighur
  27. WELT: Pazifischer Ozean: Ex-Guantanamo-Häftling von Insel verschwunden. In: DIE WELT. 14. Februar 2013 (welt.de [abgerufen am 23. Mai 2020]).
  28. https://www.embassypages.com/taiwan
  29. Auswärtiges Amt: Deutschland und Palau: Bilaterale Beziehungen. Abgerufen am 9. Juli 2022.
  30. Krämer Translation Project (Memento vom 3. Februar 2015 im Internet Archive) Die Bände sind zum Herunterladen auf der Website des Belau National Museum verfügbar. Abgerufen am 5. Januar 2014 (englisch).
  31. Krämer Translation Project – ETPISON MUSEUM. Abgerufen am 9. Juli 2022 (amerikanisches Englisch).
  32. Palau Administration worldstatesmen.org
  33. The Constitution of the Republic of Palau. Abgerufen am 23. Mai 2020 (englisch).
  34. a b c CIA World Fact Book: Palau
  35. a b c d U.S. Departement of State, Background Note: Palau.
  36. IWF: Executive Board Consultation with the Republic of Palau.
  37. Der Fischer Weltalmanach 2010: Zahlen Daten Fakten, Fischer, Frankfurt, 8. September 2009, ISBN 978-3-596-72910-4.
  38. Palau Conservation Society (Memento vom 4. Februar 2012 im Internet Archive)
  39. Palau Shark Sanctuary
  40. Micronesian Shark Foundation Palau
  41. Andreas Zimmermann, Jelena Bäumler: Wer ist schuld? In: FAZ, 28. Juni 2012, Nr. 148, S. 8.
  42. https://www.countryreports.org/country/Palau/economy.htm
  43. https://www.countryreports.org/country/Palau/economy.htm
  44. Inflation, GDP deflator (annual %).
  45. Palau Economy Profile 2012.
  46. Labour Market Statistics (Memento vom 18. Januar 2012 im Internet Archive)
  47. The World Factbook — Central Intelligence Agency. Abgerufen am 6. August 2018 (englisch).
  48. Statista: Die 20 Länder mit dem größten Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Jahr 2015 (gegenüber dem Vorjahr)
  49. South Pacific Commission (Hrsg.): Fisheries newsletter. 2007 (Google Books [abgerufen am 16. Juli 2012]).
  50. https://www.fao.org/fishery/docs/DOCUMENT/fcp/en/FI_CP_PW.pdf
  51. Ben Cook: Micronesia and Palau (Other Places Travel Guide). Other Places Publishing, 2010, ISBN 978-0-9822619-3-4, S. 210 (Google Books [abgerufen am 16. Juli 2012]).
  52. Top Ten der Tauchgebiete: Weltwunder mit Tiefgang. In: Spiegel Online. 10. August 2007, abgerufen am 6. Januar 2017.
  53. a b Palau: Kultur- und Bildungspolitik. In: Webseite des Auswärtigen Amts, Stand Oktober 2011. Abgerufen am 21. März 2012.
  54. Peter Probst: Der dekorierte Körper, Museumspädagogik Besucherdienst, Berlin: Museum für Völkerkunde, 1992.

Koordinaten: 7° N, 135° O