Riedenheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Riedenheim
Riedenheim
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Riedenheim hervorgehoben
Koordinaten: 49° 33′ N, 9° 59′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Würzburg
Verwaltungs­gemeinschaft: Röttingen
Höhe: 313 m ü. NHN
Fläche: 23,99 km²
Einwohner: 737 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 31 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97283
Vorwahl: 09338
Kfz-Kennzeichen: WÜ, OCH
Gemeindeschlüssel: 09 6 79 179
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Marktplatz 1
97285 Röttingen
Webpräsenz: www.riedenheim.de
Bürgermeister: Edwin Fries (Wählergemeinschaft)
Lage der Gemeinde Riedenheim im Landkreis Würzburg
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Über dieses Bild

Riedenheim ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Würzburg und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Röttingen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfahrtsskizze Riedenheim liegt in der Region Würzburg.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Riedenheim gliedert sich in vier Ortsteile[2]:

Es gibt die Gemarkungen Riedenheim und Stalldorf.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Teil des Hochstiftes Würzburg, das zum Fränkischen Reichskreis gehörte, wurde Riedenheim 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert, dann im Frieden von Preßburg 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen, mit welchem es 1814 endgültig an Bayern fiel. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Stalldorf eingegliedert.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 836 Einwohner[3]
  • 1970: 857 Einwohner[3]
  • 1987: 755 Einwohner
  • 2000: 811 Einwohner
  • 2011: 745 Einwohner
  • 2014: 737 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Edwin Fries (Wählergemeinschaft Riedenheim-Stalldorf).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 299.000 Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 53.000 Euro.

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 31 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort zehn Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 269. Im verarbeitenden Gewerbe und im Bauhauptgewerbe gab es je einen Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 59 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1505 Hektar, davon waren 1449 Hektar Ackerfläche und 53 Hektar Dauergrünfläche.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

riedenheim project[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo des riedenheim project

Die freischaffenden akademischen Künstler Herbert Mehler und Sonja Edle von Hoeßle begannen im Jahre 2000 ihr riedenheim project. Ein Wohnhaus, ein Atelier für Malerei und eine Metallwerkstatt sind die Basis. In der Scheune und im Atelier finden permanente Ausstellungen auf über 500 m² statt, Skulpturen sind in unmittelbarer Nähe des Anwesens im Gelände aufgestellt. Performances, Konzerte usw. werden von Zeit zu Zeit veranstaltet.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 42 Kindergartenplätze mit 30 Kindern

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Riedenheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Oktober 2015 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111110/210053&attr=OBJ&val=1815
  3. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 756.