Unterpleichfeld

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Unterpleichfeld
Unterpleichfeld
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Unterpleichfeld hervorgehoben
Koordinaten: 49° 52′ N, 10° 3′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Würzburg
Höhe: 265 m ü. NHN
Fläche: 23,93 km2
Einwohner: 3041 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 127 Einwohner je km2
Postleitzahl: 97294
Vorwahl: 09367
Kfz-Kennzeichen: WÜ, OCH
Gemeindeschlüssel: 09 6 79 201
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchstraße 14
97294 Unterpleichfeld
Webpräsenz: www.unterpleichfeld.de
Bürgermeister: Alois Fischer (UWG)
Lage der Gemeinde Unterpleichfeld im Landkreis Würzburg
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Über dieses Bild
Blick vom Burgstall Erbshausen über den Unterhof (Ortsteil von Hausen bei Würzburg) am Grundelbach zum Unterpleichsfelder Ortsteil Hilpertshausen
Das ehemalige Schulhaus, heute Rathaus, von Unterpleichfeld

Unterpleichfeld ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Würzburg.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt zwölf Kilometer nördlich von Würzburg.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unterpleichfeld gliedert sich in vier Ortsteile[2]:

Es gibt die Gemarkungen Burggrumbach, Hilpertshausen und Unterpleichfeld.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Teil des Hochstiftes Würzburg (Bürgerspital), das zum Fränkischen Reichskreis gehörte, wurde Unterpleichfeld 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert, dann im Frieden von Preßburg (1805) Erzherzog Ferdinand III. von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen, mit dem es 1814 endgültig an Bayern fiel. Im Jahr 1818 wurde die politische Gemeinde gegründet.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Hilpertshausen eingegliedert, Am 1. Juli 1972 kam Burggrumbach dazu.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 1755 Einwohner
  • 1970: 1999 Einwohner
  • 1987: 2376 Einwohner
  • 1991: 2583 Einwohner
  • 1995: 2645 Einwohner
  • 2000: 2741 Einwohner
  • 2005: 2779 Einwohner
  • 2010: 2821 Einwohner
  • 2015: 3041 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist seit dem 1. Mai 2014 Alois Fischer (UWG)

Kultur und Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist unter anderem das traditionelle Krautfest und das in der Höchststufe musizierende Symphonische Blasorchester des Musikvereins Unterpleichfeld.
  • Der Sportverein TSV Unterpleichfeld wurde 1926 gegründet. Er hat ca. 800 Mitglieder und vier Abteilungen; Die 1. Mannschaft der Fußball-Herren spielt derzeit (Saison 2016/2017) in der Landesliga Nordwest.[5]
Bekannte ehemalige Spieler

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lange war Unterpleichfeld auch durch seine drei Sauerkrautfabriken bekannt, von denen nur noch eine existiert.

Im Jahre 1998 gab es nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft zehn, im produzierenden Gewerbe 62 und im Bereich Handel und Verkehr 44 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 48 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 924. Im verarbeitenden Gewerbe gab es drei, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Im Jahre 1999 gab es 59 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2345 Hektar, davon waren 2309 Ackerfläche und 28 Dauergrünfläche.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort hat durch den Neubau der Bundesstraße 19 an Bedeutung gewonnen, da dadurch eine schnelle Anbindung ohne weitere Ortsdurchfahrten nach Würzburg bzw. auf die A 7 möglich ist.

Unterpleichfeld liegt an den Buslinien 44 (Würzburg - Euerfeld) und 46 (Würzburg - Rieden bzw. Opferbaum).

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1999 gab es folgende Einrichtungen:

  • Kindergärten: 125 Kindergartenplätze mit 102 Kindern
  • Volksschulen: eine mit 27 Lehrern und 399 Schülern

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Unterpleichfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111110/214339&attr=OBJ&val=1826
  3. Jost Weyer: Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn und Graf Wolfgang II. von Hohenlohe. Ihre Korrespondenz und ihre Stellung zur Alchemie. In: Würzburger medizinhistorische Mitteilungen. Band 13, 1995, S. 253–266; hier: S. 258.
  4. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 597.
  5. unterpleichfeld | // tsv unterpleichfeld