UN-Klimakonferenz in Katowice 2018

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UN-Klimakonferenz 2018
Ort Katowice, PolenPolen Polen
Datum 3.–14. Dezember 2018
Mitglieder der UNFCCC

Die UN-Klimakonferenz in Katowice 2018 (englisch United Nations Framework Convention on Climate Change, 24rd Conference of the Parties, kurz COP 24) findet als 24. UN-Klimakonferenz, gleichzeitig als 14. Treffen zum Kyoto-Protokoll (englisch 14th Meeting of the Parties to the 1997 Kyoto Protocol, kurz CMP 14) sowie als 3. Treffen der Conference of the Parties serving as the meeting of the Parties to the Paris Agreement (CMA) vom 3. bis 14. Dezember 2018 in Katowice in Polen statt.

Sie ist die Folgekonferenz der im November 2017 in Bonn unter Leitung des Inselstaats Fidschi stattgefundenen COP 23 und soll die Umsetzung des in Bonn mit ca. 200 Seiten vereinbarten „Regelbuchs“ zur Umsetzung des auf der COP 22 2015 in Paris verabschiedeten „Weltklimaabkommens“ einleiten.

Vorfeld und Vorbereitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut dem Anfang Oktober zur Vorbereitung der COP 24 veröffentlichten Sonderbericht des IPPC liegt die weltweite Durchschnittstemperatur 2018 rund ein Grad über dem Niveau der vor-industriellen Zeit. Die aktuell global praktizierte Klimapolitik würde zu einer Erderwärmung um etwa drei Grad führen.[1]

Im Zusammenhang um "Divestment"-Bemühungen erklärte z. B. Anfang Mai 2018 der deutsche Versicherungs-Großkonzern Allianz, dass er aus der Einzelversicherung von Kohlekraftwerken und Kohleabbau aussteigen wolle und nicht mehr in Unternehmen investieren wolle, welche das Ziel des Pariser Klimaabkommens gefährdeten, die Erderwärmung auf unter zwei Grad zu begrenzen. Bis 2040 wolle sich der Konzern in Absprache mit betroffenen Kunden schrittweise ganz aus dem Kohlegeschäft zurückziehen.[2]

Nach dem von Deutschland und Polen gemeinsam getragenen 9. Petersberger Klimadialog vom 18. bis 19. Juni 2018 in Berlin mit dem Motto Changing together for a just transition ("Gemeinsamer Wandel für eine gerechte Transition")[3] summierte die deutsche Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) in einer Zwischenbilanz stellvertretend für die Bundesregierung, dass die deutschen Klimaziele für das Jahr 2020 verfehlt würden,[4] elektrischer Strom in der BRD zwar inzwischen zu 36 % erneuerbar, in Deutschland der Ausstieg aus der Kohleverstromung jedoch die wohl größte Herausforderung sei und 2019 ein eigenes Klimaschutzgesetz erlassen werden solle.[5][6] Erneut wurde für die Suche nach einem Konsens die Methode des beim Vorgänger COP 23 2017 in Bonn vom Gastgeberland Fidschi eingeführten "Talanoa-Dialogs" angewandt. Der Fraktionsvorsitzende Anton Hofreiter der deutschen Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag forderte daraufhin die Regierung der viertgrößten Industrienation der Welt und größten Verstromer von Braunkohle zu konkreten Klimaschutzmaßnahmen auf und zu einer Trendwende auch beim Verkehr sowie bei Gebäude- und Landwirtschaft; 7 bis 10 Gigawatt Braunkohlestrom seien angesichts einer Überproduktion sofort abzuschalten, es gehe schließlich um die Lebensgrundlagen insbesondere der Kinder.[7] Nach übereinstimmender Meinung Regierungsvorsitzenden Angela Merkel und Mateusz Morawiecki sei der Verkehrssektor einer der größten Hemmschuhe in den Klimaschutzbemühungen.[6]

Zum Abschluss des COP-24-Vorbereitungstreffens in Bangkok demonstrierten am 8. September weltweit in 94 Ländern zusammen mehrere zehntausend Teilnehmende unter dem Motto Rise for Climate ("Aufstehen fürs Klima") für eine weltweite konsequente, wirkungsvolle und ernsthafte Klimaschutzpolitik; auf der Konferenz war (wieder einmal) die Klimafinanzierung Hauptkonfliktthema (-> Green Climate Fund, Loss and Damage), vor allem für den nach dem in Paris auf der COP 23 verabschiedeten Weltklimavertrag noch nicht behandelten Zeitraum nach 2026. Daneben ist die weitere Unterscheidung zwischen "Industrie"- und "Entwicklungsländern" umstritten: Während eine Gruppe von Entwicklungsländern um China, Indien, Iran und Saudi-Arabien (die "Gleichgesinnten") darauf beharrt, lehnen es andere Entwicklungsländergruppen wie die Inselstaaten, die "fortschrittlichen", lateinamerikanischen Staaten oder die ärmsten Länder ab, denn die Konfliktlinien bestünden nicht mehr zwischen Entwicklungsländern und Industriestaaten, sondern zwischen denjenigen, die für eine robuste Umsetzung des Pariser Abkommen einträten, und denen, die es abschwächen wollten.[8][9]

Mit dem zeitweise Kategorie-5-Hurrikan "Florence" bzw. dem "Super-Taifun" "Mangkhut" im September 2018 wurde erneut über den Einfluss der Erderwärmung auf das Wettergeschehen diskutiert; bei "Florence" konnte erstmals bereits während des Geschehens hochgerechnet werden, in welchem Mass der Klimawandel ihn z. B. im Zuge der Erwärmung der Weltmeere beeinflusst habe (-> "Florence/Verbindung zum Klimawandel").[10] Am 10. Oktober traf der Hurrikan "Michael" in der Stärke der Kategorie 4 in Florida auf die US-Südküste, erneut einige Negativ-Rekorde brechend.

In Deutschland kulminierte und fokussierte sich der Konflikt um eine "tatsächliche" Energiewende mit einem konsequenten Kohleausstieg in den Auseinandersetzungen und den Protest[11] um die Besetzung und Räumung des von den Rheinisch-Westfälische Elektrizitätswerken (RWE) zur weiteren Tagebauförderung der als besonders umweltschädlich geltenden Braunkohle[12] vorgesehenen Hambacher Forsts, die parallel zur Installation der Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung eskalierten. Mehrere wissenschaftliche Gutachten belegten, dass eine weitere Braunkohleförderung nicht notwendig sei;[13] nach begonnener Räumung der teils jahrzehntelangen Besetzung mit tausenden Polizeikräften zog sich die Polizei nach einer schließlich gerichtlich für den 6. Oktober 2018 doch zugelassenen Großdemonstration[14] mit zwischen 30. und 50.000 Teilnehmenden[15] und einem Gerichtsbeschluss zu einem Rodungsstopp[16] wieder komplett aus dem Wald zurück.[17]

Laut einem vom deutschen Nachrichtenmagazin Der Spiegel Anfang Oktober veröffentlichten Bundestagspapier leben in Deutschland ca. 3 Mio. Menschen in Küstenregionen, die infolge des klimawandelbedingten globalen Anstiegs der Meeresspiegel durch Überschwemmungen gefährdet sind; weltweit lebten demnach derzeit ca. 200 Mio. Menschen in Küstenbereichen mit nur fünf oder weniger Metern über dem Meeresspiegel; deren Zahl könnte bis zum Ende des 21. Jhdts. auf bis zu 400 bis 500 Mio. steigen.[18]

Am 8. Oktober verkündete die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften die Träger des Wirtschafts-Nobelpreises 2018, William Nordhaus und Paul Romer – für ihre Forschungen zu nachhaltigem Wirtschaftswachstum im Zusammenhang mit dem Klimawandel bzw. technischem Fortschritt.[19]

Ebenfalls am 8. Oktober veröffentlichte die Internationale Energieagentur (IEA) ihren jährlichen Bericht zur Entwicklung der erneuerbaren Energien: danach steigt deren Anteil an der weltweiten Energieerzeugung immer schneller.[20]

Direkt nach der Veröffentlichung des Sonderberichts des IPPC zur COP 24 trafen sich am 9. Oktober in Luxemburg die EU-Umweltminister, um neue CO2-Emissions-Grenzwerte für Neuwagen zu verhandeln und zu beschliessen: während die EU-Kommission und beispielsweise Deutschland für eine Reduzierung des zuletzt ab 2021 festgelegten Werts von durchschnittlich maximal 95 Gramm CO2 Ausstoss pro gefahrenen Kilometer um nochmals 30 % bis 2030 eintrat, setzten sich mehrere andere nord- und westeuropäische Staaten wie das EU-Parlament für eine Verschärfung dieses Grenzwerts um 40 % ein. Die österreichische Ratspräsidentschaft hatte den Kompromiss 35 % vorgeschlagen, auf den man sich schließlich nach fast 14-stündigen Verhandlungen einigen konnte und mit dem die Minister in die nun anschließenden Detail-Verhandlungen zwischen der EU-Kommission und dem EU-Parlament eintreten.[21][22][23]

Nach einem am 10. Oktober veröffentlichten Bericht des UNO-Büros für Katastrophenvorsorge Genf (UNISDR)[24] stieg die Zahl der klimabedingten Katastrophen weltweit wie z. B. Überschwemmungen, Stürme, Hitzewellen, Dürren und Waldbrände zwischen 1997 und 2017 überdurchschnittlich von 165 auf 329 pro Jahr.[25]

Intergovernmental Panel on Climate Change (IPPC)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Vorbereitungstreffen des Weltklimarats (IPPC) im südkoreanischen Incheon vom 1. bis 7. Oktober wurde ein von 91 Autoren aus 40 Ländern[26] erstellter und von über 100 Staaten verabschiedeter Sonderbericht veröffentlicht; hierzu haben laut IPCC mehrere hundert Autoren und Forschende rund 6.000 entsprechende Veröffentlichungen analysiert:[27] Danach wäre das im Weltklimabkommen von Paris vereinbarte 1,5 °-Ziel gerade noch erreichbar, allerdings nur mit "schnellen und weitreichenden, bisher nicht dagewesenen Massnahmen", wenn also die globalen Treibhausgas-Emissionen viel schneller als bislang geplant reduziert würden. So müssten diese bis 2030 um ca. 45 % unter das Niveau von 2010 und um 2050 auf netto null sinken, dann also für jede emittierte Tonne CO2 der Erdatmosphäre gleich viel Treibhausgas entzogen werden z. B. durch Anpflanzung zusätzlicher Wälder. Mit hoher Sicherheit wäre der negative Einfluss des Klimawandels auf die terrestrischen Ökosysteme durch das Artensterben bei 1,5 Grad Temperaturzunahme "signifikant kleiner" und die Risiken für die Biodiversität in den Ozeanen geringer.[1][26]

Der Sonderbericht quantifiziert und vergleicht u. A. Szenarien einer globalen Erwärmung um 1,5 oder um 2 Grad: Bei einer auf 1,5 Grad gelingenden Begrenzung würde z. B. der Anstieg der Meeresspiegel im 21. Jahrhundert um etwa zehn Zentimeter geringer ausfallen als bei zwei Grad, bei einer Zunahme von 1,5 Grad würden 70 bis 90 % der Korallenriffe in den Ozeanen untergehen, bei einem Temperaturanstieg um zwei Grad 99 %.[1][26]

Die EU-Kommission versprach umgehend stärkere Klimaschutz-Anstrengungen mittels einer auf 2050 ausgerichteten Langfrist-Strategie;[28] die am Zustandekommen des Weltklimabkommens beteiligte ehemalige deutsche Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) sprach sich für einen größeren Beitrag des Verkehrssektors durch beispielsweise eine Stärkung des ÖPNV bzw. der Elektromobilität aus.[29][30] die amtierende deutsche Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) wollte beim Klimaschutz keine Zeit mehr verlieren, die deutsche Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) forderte eine stärkere Beirücksichtung des wissenschaftlichen Potenzials zum Klimaschutz.[31]

Durchführung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Konferenz findet zum Hauptteil in einem umgestalteten ehemaligen Bergwerk statt.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Erderwärmung - Weltklimarat hält 1,5-Grad-Ziel noch für erreichbar. In: Deutschlandfunk. (deutschlandfunk.de [abgerufen am 8. Oktober 2018]).
  2. Keine Versicherungen, keine Investments: Allianz steigt komplett aus der Kohle aus. In: Spiegel Online. 4. Mai 2018 (spiegel.de [abgerufen am 1. Oktober 2018]).
  3. Petersberger Klimadialog 2018 legt Schwerpunkt auf Klimaschutz und Gerechtigkeit - BMU-Pressemitteilung. In: bmu.de. (bmu.de [abgerufen am 15. Juni 2018]).
  4. Gerald Traufetter: Umweltpolitik: Deutschland verfehlt Klimaschutzziele deutlich. In: Spiegel Online. 9. Juni 2018 (spiegel.de [abgerufen am 8. Oktober 2018]).
  5. Susanne Schwarz, Friederike Meier: Schläfrige Harmonie. Klimareporter, 19. Juni 2018, abgerufen am 19. Juni 2018.
  6. a b Petersberger Klimadialog - Verkehr ist Sorgenkind des Klimaschutzes. In: Deutschlandfunk. (deutschlandfunk.de [abgerufen am 1. Oktober 2018]).
  7. Hofreiter kritisiert Bundesregierung beim Klimaschutz. Bayerischer Rundfunk, 19. Juni 2018, abgerufen am 19. Juni 2018.
  8. RISE FOR CLIMATE. In: RISE FOR CLIMATE. (riseforclimate.org [abgerufen am 1. Oktober 2018]).
  9. Badische Zeitung: Streit um die Gebrauchsanweisung - Wirtschaft - Badische Zeitung. (badische-zeitung.de [abgerufen am 1. Oktober 2018]).
  10. Gefährlicher als Hurrikan "Florence": Taifun "Mangkhut" bedroht Philippinen. In: Potsdamer Neueste Nachrichten, 13. September 2018. Abgerufen am 14. September 2018.
  11. #StopKohle | Wald retten - Kohle stoppen! Abgerufen am 1. Oktober 2018 (deutsch).
  12. 5 Gründe, warum nichts die Umwelt so radikal zerstört wie Braunkohle - Utopia.de. Abgerufen am 1. Oktober 2018 (deutsch).
  13. Braunkohle vom Hambacher Forst wird nicht mehr gebraucht. Abgerufen am 1. Oktober 2018.
  14. Aachener Nachrichten: Entscheidung gefallen: Großdemo am Hambacher Forst findet doch statt. Abgerufen am 8. Oktober 2018.
  15. Hambacher Forst: "Das ist die Mitte der Gesellschaft". In: ZEIT ONLINE. (zeit.de [abgerufen am 8. Oktober 2018]).
  16. Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen: Hambacher Forst darf vorläufig nicht gerodet werden. Abgerufen am 8. Oktober 2018.
  17. Ingo Neumayer, Andreas Poulakos: Polizei nicht mehr im Hambacher Forst. 8. Oktober 2018 (wdr.de [abgerufen am 8. Oktober 2018]).
  18. Meeresspiegelanstieg in Deutschland: Das droht Deutschlands Küsten. In: Spiegel Online. 8. Oktober 2018 (spiegel.de [abgerufen am 8. Oktober 2018]).
  19. Wirtschaftsnobelpreis - Wie Wachstum und Nachhaltigkeit zusammenpassen. In: Deutschlandfunk. (deutschlandfunk.de [abgerufen am 10. Oktober 2018]).
  20. Studie - Anteil erneuerbarer Energien steigt. In: Deutschlandfunk. (deutschlandfunk.de [abgerufen am 10. Oktober 2018]).
  21. EU-Umweltminister einigen sich auf Kompromiss - Strengere CO2-Grenzwerte für Neuwagen. In: Deutschlandfunk. (deutschlandfunk.de [abgerufen am 10. Oktober 2018]).
  22. Deutschland und die CO2-Grenzwerte - "Seitenwechsel zu denen, die hinterherhinken". In: Deutschlandfunk. (deutschlandfunk.de [abgerufen am 10. Oktober 2018]).
  23. Strengere CO2-Grenzwerte - Was auf die Autobauer zukommt. In: Deutschlandfunk. (deutschlandfunk.de [abgerufen am 10. Oktober 2018]).
  24. UN 20-year review: earthquakes and tsunamis kill more people while climate change is driving up economic losses - UNISDR. Abgerufen am 10. Oktober 2018.
  25. Uno-Bericht: Zahl der Naturkatastrophen ist rapide gestiegen. In: Spiegel Online. 10. Oktober 2018 (spiegel.de [abgerufen am 10. Oktober 2018]).
  26. a b c Christoph Seidler: Sonderbericht des Weltklimarats: Die Welt gerät aus den Fugen - fragt sich nur, wie sehr. In: Spiegel Online. 8. Oktober 2018 (spiegel.de [abgerufen am 8. Oktober 2018]).
  27. Erderwärmung - Weltklimarat trifft sich in Südkorea. In: Deutschlandfunk. (deutschlandfunk.de [abgerufen am 1. Oktober 2018]).
  28. Weltklimarat-Bericht - Brüssel und Berlin versprechen mehr Ehrgeiz. In: Deutschlandfunk. (deutschlandfunk.de [abgerufen am 8. Oktober 2018]).
  29. ondemand-mp3.dradio.de (8. Oktober 2018)
  30. Klimaschutz in Deutschland - "Der Verkehrssektor hat bisher gar nichts geliefert". In: Deutschlandfunk. (deutschlandfunk.de [abgerufen am 8. Oktober 2018]).
  31. Bericht des Uno-Weltklimarats: Was die Regierung zum Klimareport sagt (nicht viel). In: Spiegel Online. 8. Oktober 2018 (spiegel.de [abgerufen am 8. Oktober 2018]).