X-Men (Filmreihe)

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Jahr Deutscher Titel Originaltitel
2000 X-Men X-Men
2003 X-Men 2 X2
2006 X-Men: Der letzte Widerstand X-Men: The Last Stand
2009 X-Men Origins: Wolverine X-Men Origins: Wolverine
2011 X-Men: Erste Entscheidung X-Men: First Class
2013 Wolverine: Weg des Kriegers The Wolverine
2014 X-Men: Zukunft ist Vergangenheit X-Men: Days of Future Past
2016 Deadpool Deadpool
2016 X-Men: Apocalypse X-Men: Apocalypse
2017 Dritter Wolverine-Film Third Wolverine film

Bei der X-Men-Filmreihe handelt es sich um zusammenhängende Filme, die auf den Comics von Marvel Comics basieren. Sie werden vom Filmstudio 20th Century Fox vertrieben, das sich 1994 die Filmrechte von Marvel gesichert hat.

Neben der X-Men-Kinoreihe gibt es von 1996 noch einen Fernsehfilm mit Figuren aus dem X-Men-Universum, Generation X.

X-Men[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: X-Men (Film)

Im Jahr 2000 erschien die erste X-Men-Verfilmung in Deutschland. Der Film wurde von dem Produktionsunternehmen 20th Century Fox finanziert und bot ein Gesamtbudget von 75 Millionen Dollar. In den Hauptrollen waren Hugh Jackman (Wolverine), Patrick Stewart (Professor Charles Xavier), Ian McKellen (Magneto), Halle Berry (Storm), Famke Janssen (Jean Grey) und Anna Paquin (Rogue) besetzt. Als Nebenfiguren waren Kitty Pryde (Shadowcat), Bobby Drake (Iceman), John Allerdyce (Pyro) und Jubilation Lee (Jubilee) zu sehen. Letztere wurde auf der DVD nur in einer der rausgeschnittenen Szenen namentlich genannt.

Im Film dreht sich alles um eine Gruppe von Mutanten unter der Leitung von Charles Francis Xavier (Patrick Stewart), der der mächtigste Telepath der Welt ist. Mutanten sind, so die Definition der Original-Comics, der nächste Schritt in der menschlichen Evolution. Professor Xavier investiert sein Privatvermögen und gründet eine Schule, um junge Mutanten auszubilden, damit sie die Welt beschützen, um dem Hass der Menschen gegen die Mutanten vorzubeugen. Neben dem Kampf, den sie gegen Hass und Intoleranz führen, müssen sie aber auch gegen Magneto alias Erik Lensherr und seine „Bruderschaft der Mutanten“ kämpfen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Anführer der Welt mittels einer Maschine zu mutieren. Er testet diese Maschine zuerst an Senator Kelly, dem wichtigsten Befürworter für eine Meldepflicht für Mutanten. Als Magneto jedoch später von den X-Men erfährt, dass dieser auf Grund der künstlichen Mutation gestorben ist, schenkt er dem keinen Glauben und verfolgt weiterhin den Plan, die Anführer der Welt auf seine Seite zu holen. So kämpfen die X-Men (Wolverine, Cyclops, Jean Grey, Storm und Rogue) gegen Magneto und seine Bruderschaft (Sabretooth, Mystique, Toad).

X-Men spielte allein in den USA über 157 Millionen Dollar ein, während er weltweit auf ein Gesamteinspielergebnis von fast 296 Millionen Dollar gekommen ist.

X-Men 2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: X-Men 2

Die Fortsetzung X2 (X-Men 2) erschien drei Jahre später in Deutschland und basierte auf der Graphic Novel God Loves, Man Kills aus dem Jahr 1982.

Kurze Auftritte hatten u. a. die X-Men Kitty Pryde (Shadowcat) und Pjiotr Rasputin (Colossus). Eine etwas größere Rolle bekam Kurt Wagner (Nightcrawler).

X2 spielte in den USA über 214 Millionen Dollar ein, also knapp 50 Millionen mehr als der erste Teil. Weltweit konnte er eine Summe von über 406 Millionen Dollar einspielen und somit den Weg für einen dritten Film ebnen.

X-Men: Der letzte Widerstand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der dritte Teil der X-Men-Filmreihe erschien am 25. Mai 2006 in Deutschland.

Wieder einmal stehen sich die verfeindeten Bataillone der Mutanten kampfbereit gegenüber: Die X-Men unter Führung von Professor Xavier (Patrick Stewart) sind um Ausgleich mit den Menschen bemüht, die Gruppe um Magneto (Ian McKellen) eher auf die Weltherrschaft erpicht. Zwei unerwartete Entwicklungen bringen Bewegung in die Fronten: Ein Mittel verspricht Heilung vom Mutanten-Dasein, und Jean Grey (Famke Janssen) mutiert zu Phönix.

Auf den zu Superman-Franchise gewechselten Bryan Singer folgte Brett Ratner („Rush Hour“, „Red Dragon“), und Frasier-Darsteller Kelsey Grammer spielt Dr. Henry „Hank“ McCoy (The Beast/Das Biest).

X-Men Origins: Wolverine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: X-Men Origins: Wolverine

Der vierte Teil des Franchises, X-Men Origins: Wolverine, erschien am 29. April 2009 in den deutschen Kinos. Das Drehbuch stammt von David Benioff. Hugh Jackman spielte wie auch in den anderen X-Men-Filmen die Rolle des Wolverine.

X-Men: Erste Entscheidung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: X-Men: Erste Entscheidung

X-Men: Erste Entscheidung (Originaltitel: X-Men: First Class) startete am 9. Juni 2011 in Deutschland. Der Film spielt zeitlich vor den ersten drei Filmen, zeigt die Anfänge der X-Men und wurde komplett neu besetzt. Ausnahmen sind der Wolverine-Darsteller Hugh Jackman, der in einer kurzen Sequenz auftritt sowie ein kurzer Ausblick auf die spätere Mystique Rebecca Romijn-Stamos.

Wolverine: Weg des Kriegers[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Wolverine: Weg des Kriegers

Wolverine: Weg des Kriegers (Originaltitel: The Wolverine) ist die zweite Einzelverfilmung der Titelfigur und erschien am 16. Juli 2013.

X-Men: Zukunft ist Vergangenheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In X-Men: Zukunft ist Vergangenheit erschienen 2014 und vereint die Darsteller der ersten Filme und des Prequels X-Men: Erste Entscheidung. Angelehnt an den Comic von 1981 geht es in dem Film um Zeitreisen. Dabei reist Wolverine in die Vergangenheit, um zusammen mit den jüngeren Versionen von Professor X und Magneto die Zukunft vor einer großen Bedrohung in Form der mutantenjagenden Riesen-Roboter Sentinels zu retten. Dabei wird die aus den bereits erschienenen Filmen (ausgenommen X-Men: Erste Entscheidung) bekannte Zukunft verändert. Dadurch wurde die Möglichkeit geschaffen, die Filmreihe mit den „jüngeren“ Darstellern fortzusetzen, was mit X-Men: Apocalypse für 2016 geplant ist. Der Film soll in den 1980ern spielen.

Deadpool[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Deadpool (Film)

Nach einer Krebsdiagnose unterzieht sich Wade Wilson, ein ehemaliges Special Forces-Mitglied, einem gefährlichen Experiment, das ihn mit beschleunigten Heilungskräften ausstattet. Mit seinen neuen Fähigkeiten und einer instabilen Persönlichkeitsstörung macht er sich auf die Suche nach dem Mann, der fast sein Leben zerstört hat. Filmstart: 11. Februar 2016

X-Men: Apocalypse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: X-Men: Apocalypse

Kontinuität der X-Men Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Im ersten X-Men-Film (2000) wurde erwähnt, dass Wolverines eigentliche Mutation die enormen Selbstheilungskräfte sind und seine Klauen nachträglich implantiert wurden. Bei X-Men Origins: Wolverine verfolgt man den Ansatz, dass er bereits Knochen-Klauen vor dem Adamantium-Eingriff hatte.
  • Bei X-Men Origins: Wolverine besteht eine emotionale Verbindung zwischen „Wolverine“ und „Sabretooth“, es sind Brüder. Beim ersten X-Men-Film spiegelte Sabretooth einen völlig anderen Charakter wider, er hatte andere Fähigkeiten und verhielt sich völlig anders zu Wolverine.
  • Wolverine erfährt im ersten X-Men-Film von Professor X, dass dieser mit Magneto den Cerebro gebaut hat. In X-Men: Erste Entscheidung baut Hank McCoy allerdings Cerebro, bevor er Magneto und Professor X kennenlernt.
  • Im Film X-Men 2 ist in einem Fernsehbericht Dr. Hank McCoy zu sehen. Obwohl der Film zeitlich viele Jahre nach den Ereignissen von X-Men: Erste Entscheidung spielt, ist in dieser Version der junge McCoy noch nicht durch einen fehlgeschlagenden Selbstversuch in das Beast verwandelt. In X-Men: Zukunft ist vergangenheit wird dies jedoch mit einem von McCoy entwickelten, temporär mutationsunterdrückenden Serum erklärt.
  • Professor X erzählt im ersten X-Men-Film, dass er und Magneto sich mit 17 Jahren kennenlernten. Beim ersten Treffen der beiden Figuren in X-Men: Erste Entscheidung sind diese jedoch schon wesentlich älter.
  • Im Film X-Men: Der letzte Widerstand wurde in einer Rückblende gezeigt, wie Professor X und Magneto zur jungen Jean Grey gehen. Professor X saß damals jedoch noch nicht im Rollstuhl, obwohl X-Men: Erste Entscheidung, an dessen Ende Professor X gelähmt wird, zeitlich davor angesiedelt ist. Weiterhin trennen sich am Ende von X-Men: Erste Entscheidung die Wege von Magneto und Professor X, so dass sie kaum als gemeinsame Freunde zu Jean Grey gehen würden.
  • Ebenso kann Professor X am Ende von X-Men Origins: Wolverine noch laufen.
  • In den ersten drei X-Men-Teilen hat Mystique eine verzerrte Stimme, wenn sie in ihrer wahren Gestalt zu sehen ist, in X-Men: Erste Entscheidung spricht sie jedoch mit einer normalen, menschlichen Stimme.
  • Moira stellt in X-Men: Erste Entscheidung eine ca. 30-Jährige Frau dar. Im Epilog des Filmes X-Men: Der letzte Widerstand, der ca. 40-50 Jahre später spielt, gibt es einen erneuten kurzen Auftritt von Moira, die allerdings immer noch eine ca. 30-40 Jährige Frau darstellt.
  • Emma Frost wird in X-Men Origins: Wolverine von Col. William Stryker gefangen gehalten und wird dabei deutlich jünger dargestellt als in X-Men: Erste Entscheidung obwohl zeitlich gesehen X-Men Origins: Wolverine im Jahr 1979 zum Zeitpunkt des Three Mile Island Reaktorunfalls spielt und damit 17 Jahre später als X-Men: Erste Entscheidung. Auch ihre Mutantenfähigkeiten werden in X-Men Origins: Wolverine deutlich anders dargestellt.
  • In X-Men: Der letzte Widerstand verliert Magneto seine Mutantenkräfte. Kurz vor Schluss ist zu sehen, wie es ihm trotzdem gelingt, eine metallische Schachfigur leicht zu bewegen. Auf die Wiederkehr seiner Kräfte wird in X-Men: Zukunft ist Vergangenheit nicht eingegangen.
  • Ebenfalls in X-Men: Der letzte Widerstand wurde Charles Xavier von Jean Grey getötet. In einer Post-Credit-Szene ist zu sehen, wie Charles Xaviers Zwillingsbruder aus dem Koma erwacht. In Wolverine: Weg des Kriegers ist in einer Post-Credit-Szene zu sehen, wie Wolverine am Flughafen in den USA von Xavier empfangen wird und dies verwundert kommentiert. In X-Men: Zukunft ist Vergangenheit wird auf die Rückkehr von Professor X nicht weiter eingegangen.
  • Im Film Wolverine: Weg des Kriegers werden Wolverine seine Adamantiumkrallen abgetrennt und seine knöchernen (siehe X-Men Origins: Wolverine) wachsen nach. In X-Men: Zukunft ist Vergangenheit hat er jedoch wieder (in der zukünftigen Gegenwart) seine Metallkrallen.
  • Die Hintergrundgeschichte von Deadpool unterscheidet sich im gleichnamigen Film erheblich von der in X-Men Origins: Wolverine.