Bebra

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Bebra (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Bebra
Bebra
Deutschlandkarte, Position der Stadt Bebra hervorgehoben
50.9711111111119.7902777777778195Koordinaten: 50° 58′ N, 9° 47′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Hersfeld-Rotenburg
Höhe: 195 m ü. NHN
Fläche: 93,64 km²
Einwohner: 13.651 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 146 Einwohner je km²
Postleitzahl: 36179
Vorwahl: 06622
Kfz-Kennzeichen: HEF, ROF
Gemeindeschlüssel: 06 6 32 003
Stadtgliederung: 12 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausmarkt 1
36179 Bebra
Webpräsenz: www.bebra.de
Bürgermeister: Uwe Hassl (Parteilos)
Lage der Stadt Bebra im Landkreis Hersfeld-Rotenburg
Thüringen Vogelsbergkreis Landkreis Fulda Schwalm-Eder-Kreis Werra-Meißner-Kreis Alheim Rotenburg an der Fulda Cornberg Nentershausen (Hessen) Bebra Bebra Wildeck Heringen (Werra) Philippsthal (Werra) Friedewald (Hessen) Ludwigsau Neuenstein (Hessen) Hohenroda Schenklengsfeld Schenklengsfeld Hauneck Haunetal Niederaula Kirchheim (Hessen) Breitenbach am Herzberg Ronshausen Bad HersfeldKarte
Über dieses Bild

Bebra ist eine Kleinstadt im Nordosten Hessens (Deutschland).

Geographie[Bearbeiten]

Blick auf Bebra im Fuldatal von Osten. Im Vordergrund Bünberg. Im Hintergrund Rotenburg.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Bebra liegt im Landkreis Hersfeld-Rotenburg etwa 45 km südlich von Kassel an der Fulda. Die Stadt ist dank der markanten Lage am Fuldaknie auf den meisten Landkarten leicht zu finden. Sie ist umgeben vom Stölzinger Gebirge im Norden, dem Richelsdorfer Gebirge im Osten, dem Seulingswald im Südosten und dem Knüll im Südwesten. Die größten Nachbarorte sind Rotenburg und Bad Hersfeld.

Innerhalb des Bebraer Stadtgebiets münden die Fließgewässer Bebra, Solz, Lüder und Ulfe in die Fulda; in die Ulfe mündet die Iba.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Im Uhrzeigersinn beginnend im Norden stoßen an Bebra diese Gemeinden: Cornberg, Nentershausen, Ronshausen, Ludwigsau und Rotenburg.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Die Stadt Bebra besteht seit der Gemeindereform vom Januar 1972 aus zwölf Stadtteilen, die neben der Kernstadt Bebra aus den umliegenden Dörfern bestehen. Im Uhrzeigersinn sind das: Asmushausen, Gilfershausen, Rautenhausen, Braunhausen, Imshausen, Solz, Iba, Weiterode, Breitenbach, Blankenheim und Lüdersdorf.

Geschichte[Bearbeiten]

Anfänglich wurde Bebra Biberaho (Dorf am Biberfluss) genannt, aus dem dann später Bibera und zuletzt Bebra wurde.

Die älteste bekannte urkundliche Erwähnung stammt aus dem 9. Jahrhundert. Das Dokument ist das Güterverzeichnis Breviarium Sancti Lulli vom Kloster Hersfeld. In dieser Urkunde wird in der Tafel 2, Besitz dieses Klosters in Bebra verbucht. Damit stammt die Erwähnung spätestens aus dem Zeitraum zwischen den Jahren 775 bis 786. Daraus lässt sich schließen, das Bebra bereits vor diesem Zeitraum bestand.[2]

Altes Rathaus

Die Siedlung blieb in den nächsten Jahrhunderten im Wesentlichen ein größeres Bauerndorf, wenn auch damals schon wichtige Verkehrsströme an dieser Stelle aufeinandertrafen, das erstmals 1386 als landgräfliches Dorf im Amte Rotenburg benannt wurde.[3] Zum einen gab es eine Verbindung Richtung Osten über Eisenach nach Halle. Zum anderen verband die Poststraße entlang des Fuldatals die Region mit dem Süden Deutschlands. Trotzdem wurde die Umgebung damals vom etwa 6 Kilometer entfernten Rotenburg dominiert, das den Status einer kleinen Residenzstadt genoss (Hessen-Rotenburg). Bebra war ein Gerichtsort im Obergericht des Amts Rotenburg.

Bahnhof Bebra im Jahr 1875

Einen Aufschwung nahm Bebra beim Ausbau des Eisenbahnnetzes in Deutschland, der Mitte des 19. Jahrhunderts auch diese Region erfasste (siehe Friedrich-Wilhelms-Nordbahn), ab 1849 mit der Eröffnung der Eisenbahnlinie Kassel - Bebra. Gegen Ende des Jahrhunderts war die Stadt einer der wichtigsten Eisenbahnknotenpunkte Deutschlands. Die Einwohnerzahl wuchs innerhalb von ungefähr 70 Jahren von etwa 1300 Einwohnern auf 5063 (1946), die Stadt verlor durch den Aufschwung von Handel und Gewerbe ihren bisher ausschließlich ländlich geprägten Charakter. Der wichtigste Arbeitgeber war die Reichsbahn. Die Stadtrechte erhielt Bebra durch den Oberpräsidenten der Provinz Hessen-Nassau, Philipp Prinz von Hessen, am 20. September 1935.

Am 7. November 1938, dem Vorabend der Reichskristallnacht, kam es in Bebra, den benachbarten Sontra und Rotenburg, Kassel und in weiteren Kurhessischen Städten zu den ersten gewalttätigen Übergriffen auf jüdische Bürger und deren Geschäfte. Neben der Synagoge in der Amalienstraße wurde auch die jüdische Schule zerstört[4]. Gesteuert wurden die Ausschreitungen mutmaßlich vom Gaupropagandaleiter und gebürtigen Bebraner Heinrich Gernand[5]. Am 4. Dezember 1944 wurde Bebra Ziel eines amerikanischen Bombenangriffes.[6] Der Bahnhof, der das Ziel des Angriffes war, wurde nur leicht beschädigt, aber alle drei Kirchen und 43 Wohnhäuser wurden zerstört, 64 Menschen getötet und zahlreiche verletzt.[7] Wie damals üblich, war es der gleichgeschalteten Presse verboten, über den Angriff und seine Opfer zu berichten. Am 2. April 1945 wurde Bebra von amerikanischen Truppen besetzt.[8]

Das Wachstum der Stadt setzte sich – durch den Zweiten Weltkrieg unterbrochen – bis in die 1970er-Jahre fort. Durch die gute Verkehrsanbindung siedelten sich einige größere Industriebetriebe an. Während der Zeit der innerdeutschen Grenze wurde in Bebra eine Grenzübergangsstelle eingerichtet, um den Personen- und Güterverkehr in Interzonenverkehr (später innerdeutschen Grenzverkehr) abzufertigen. Seit Mitte der 1980er-Jahre verlor Bebra als Eisenbahnknotenpunkt an Bedeutung, was zu weniger Arbeitsplätzen bei der Deutschen Bahn führte.

Religionen[Bearbeiten]

Kapelle bei Blankenheim

In der Kernstadt Bebra und seinen Stadtteilen gibt es zwölf evangelische, eine katholische und eine evangelisch-methodistische Kirche sowie eine Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), eine landeskirchliche Gemeinschaft, ein Bethaus der mennonitischen Brüdergemeinde, ein Gebetshaus des islamischen Kulturvereins und eine syrisch-orthodoxe Kirche. Außerdem leben etwa 100 Angehörige des yesidischen Glaubens in Bebra.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Alle oben aufgeführten Stadtteile wurden anlässlich der Gemeindereform am 31. Dezember 1971 eingegliedert.[9]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1821 1830 1849 1858 1880 1900 1925 1939 1946 1961 1965 1968 1970 1971
Einwohner 987 1066 1488 1164 1369 2037 2740 4830 6985 7549 7780 7912 8065 8155
Jahr 1961* 1970* 1972** 1975 1977 1982 1988 1999 2002 2007 2008 2012 2013
Einwohner 15.079 15.456 15.614 15.740 15.583 16.638 16.485 15.799 15.105 14.335 14.067 13.651 13.680

(* einschließlich der später eingemeindeten Orte; ** nach der Eingemeindung von elf Orten)

Politik[Bearbeiten]

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten]

Neues Bebraer Rathaus

Die Kommunalwahl am 27. März 2011 lieferte folgendes Ergebnis (im Vergleich zu vorangegangenen Wahlen)[10]:

Kommunalwahl 2011
 %
50
40
30
20
10
0
44,2 %
35,4 %
14,8 %
4,0 %
0,8 %
0,8 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2006
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
-4,8 %p
-2,9 %p
+5,6 %p
+0,5 %p
+0,8 %p
+0,8 %p
Parteien und Wählergemeinschaften %
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 44,2 16 49,0 18 53,8 20
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 35,4 13 38,3 14 41,0 15
Gemeinsam Gemeinsam für Bebra 14,8 6 9,2 4
FWG Freie Wählergemeinschaft Bebra 4,0 2 3,5 1 5,2 2
FDP Freie Demokratische Partei 0,8 0
LINKE Die Linke 0,8 0
gesamt 100,0 37 100,0 37 100,0 37
Wahlbeteiligung in % 51,2 52,0 59,1

Bürgermeister[Bearbeiten]

Seit dem dem 1. März 2014 ist Uwe Hassl (parteilos) Bürgermeister. Der Rechtsanwalt Hassl konnte sich in der Stichwahl am 22. September 2013 mit 65,5 % erfolgreich gegen den Kandidaten Volkmar Hanf (Gemeinsam für Bebra) durchsetzen[11]. Zuvor hatten sich beide Kandidaten gegen Thorsten Bloß (CDU) und Christina Kindler (SPD) für die Stichwahl qualifiziert.[12]

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „Das Wappen zeigt in Rot einen silbernen, aufrecht stehenden Biber über zwei schräg gekreuzten Schienenpaaren. Die Stadtfarben sind rot-weiß.“

Bedeutung: Das Wappen Bebras veranschaulicht den Wandel Bebras vom Dorf zum bedeutsamen Eisenbahnknotenpunkt. Die Farben erinnern an das Wappen der Reichsabtei Hersfeld, zu deren ältestem Besitz der Ort gehörte. Bei den gekreuzten Zwillingsfäden handelt es sich um eine heraldische Symbolisierung von Eisenbahnschienen. Als bedeutender Eisenbahnknotenpunkt ist Bebra seit der Mitte des 19. Jahrhunderts bekannt.

Das Wappen wurde der Gemeinde 1930 genehmigt und verfügt über folgenden Wappenspruch:

„Bebra, im Hessenland die Stadt,
im roten Feld einen Biber hat,
dazu ein gekreuztes Schienenpaar,
im Leben mutig – im Streben wahr.“

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Besuch aus der englischen Partnerstadt Knaresborough anlässlich der Kirmes 2012

Städtepartnerschaften bestehen mit dem englischen Knaresborough (seit 1969) und mit dem thüringischen Friedrichroda (seit Anfang der 1990er-Jahre).

Kultur, Sport und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

Wasserturm

Das Eisenbahnmuseum im ehemaligen Wasserturm zeigt die für Bebra wichtige Geschichte der Eisenbahn am Ort. Direkt nebenan befindet sich eine 600mm-Schmalspurbahn, die an einigen Tagen von April bis September auch in Aktion erlebt werden kann. Das Spielzeugmuseum im Stadtteil Solz zeigt einen Blick auf Spielzeuge aus fast vergessenen Zeiten.

Bauwerke[Bearbeiten]

Neben dem alten Rathaus sind verschiedene Fachwerkhäuser und die Parkanlagen der Stadt zu erwähnen. Auch gibt es eine katholische, eine evangelische Kirche, die nach dem Zweiten Weltkrieg komplett restauriert wurde, sowie eine syrisch-orthodoxe Kirche.

Sportvereine[Bearbeiten]

Biberkampfbahn Bebra, Heimspielstätte der FSG Bebra, mit Blick auf TSV-Halle, Spielstätte des TSV Bebra.

In Bebra und seinen Stadtteilen ist Fußball neben dem Handball die populärste Sportart. Neben dem 1. FV Bebra, der seit 2011 mit den Stadtteilen Gilfershausen, Asmushausen und Braunhausen in einer Fußballspielgemeinschaft spielt, gibt es in den Stadtteilen Blankenheim, Breitenbach, Iba, Solz und Weiterode einen eigenen Fußballverein. Die Teams der FSG Bebra und des ESV Weiterode spielen in der Kreisoberliga Fulda Nord.

Die LG Alheimer Rotenburg - Bebra bietet Leichtathletik an und ist in der Vergangenheit bereits mehrfach regional und überregional durch ihre einheimischen Sportler in Erscheinung getreten. Die Handballabteilung des TSV Bebra spielt seit 2010 in der Bezirksoberliga.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Im Herbst findet die traditionellen Kirmes, das Erntedank- und Heimatfest, statt, in der Vorweihnachtszeit einen Weihnachtsmarkt rund um den Rathausmarkt Neben dem Stadtfest findet im August auch das Fischerfest an den Breitenbacher Seen statt, sowie im Oktober das Drachenfest auf dem Ibaer Weltschlüssel statt. Alle zwei Jahre kann man die Gewerbeschau des Handels- und Gewerbevereins, die Bibermesse, besuchen.

Künstlerische Verarbeitung[Bearbeiten]

Bebra steht wie viele andere deutsche Mittelstädte für eine rückläufige Wirtschafts- und Bevölkerungsentwicklung. Bereits Ende der achtziger Jahre prägte der Autor Matthias Horx den Begriff Bebraistik. In seinem Essay „Endstation Bebra“ zeichnet er ein Bild eines farblosen Ortes.[13]

In Klaus Pohls Stück Die schöne Fremde dient Bebra und das fiktive Hotel Reichsapfel als grausame Bühne eines Dramas in fünf Akten.[14] In dem Stück reist eine Amerikanerin durch Deutschland, strandet in Bebra und wird Zeugin und Opfer von Verbrechen.

Der Fotokünstler Axel Beyer verarbeitet Gebäude und Areale des Stadtgebietes und der Stadtteile Breitenbach und Weiterode zu Collagen in dem Band „Bebracuriosa“.[15]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Ehemaliger Grenzbahnhof Bebra (1993)

Ende der 1980er Jahre verlor Bebra als Eisenbahnknotenpunkt, auch unter dem Einfluss der Deutschen Einheit und dem einhergehenden Verlust des Grenzverkehrs, zunehmend an Bedeutung. Dadurch verloren viele Einwohner Bebras ihre Arbeitsstelle, da die Deutsche Bahn über Jahre zum größten Arbeitgeber in Bebra zählte. Eine Bebraner Anekdote besagt, dass man im Ort in der Nachkriegszeit nicht fragte: „Wo arbeitest du?“, sondern: „Wo bei der Bahn arbeitest du?“. Seit der Jahrtausendwende bemühten sich Lokalpolitiker und die Bundestagsabgeordneten des Kreises Hersfeld-Rotenburg um den Ausbau des Bebraner Bahnhofs zum „CargoZentrum“.

Verkehr[Bearbeiten]

Hauptartikel: Bahnhof Bebra

Bebra ist eine klassische Eisenbahnstadt, deren Bahnhof neben dem Personenbahnhof einen Rangierbahnhof umfasst. Daher ist eine Anreise über den Schienenweg möglich. Die Stadt gehört dem Nordhessischen Verkehrsverbund an. Als IC-Haltepunkt der Mitte-Deutschland-Verbindung halten in Bebra einzelne Züge, die zwischen Düsseldorf und Leipzig/Dresden verkehren[16]. Des Weiteren besteht eine morgendliche IC-Verbindung nach Frankfurt am Main. Seit 2012 halten keine ICE-Züge mehr in Bebra[17].

Im Westen der Stadt treffen die B 27 aus Norden bzw. Süden und die B 83 aus Westen aufeinander. Die B 27 führt hierbei in Richtung Süden nach etwa 15 km bei Bad Hersfeld auf die A 4, über deren weiteren Verlauf die A 7 erreicht wird. Von Osten kann Bebra über die A 4 an der Anschlussstelle Wildeck-Hönebach und die Landesstraße 3251 erreicht werden.

Radwanderwege[Bearbeiten]

Durch die Stadtteile Blankenheim und Breitenbach führen folgende Radwanderwege:

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Staatliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten]

  • Brüder-Grimm-Gesamtschule
  • Grundschule Breitenbach
  • Grundschule Weiterode
  • Berufliche Schulen des Landkreises Hersfeld-Rotenburg
  • Lehrbaustelle der Bauwirtschaft
  • Schornsteinfegerschule des Landesinnungsverbandes Hessen
  • August-Wilhelm Mende Schule für Praktisch Bildbare

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Adam von Trott zu Solz mit seinem Vater August

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

In Bebra gelebt und gewirkt haben[Bearbeiten]

Trivia[Bearbeiten]

  • Zwischen Berlin und Bebra fuhr am 1. Juli 1880 der erste deutsche Speisewagen.
  • In dem Film Witwer mit fünf Töchtern von 1957 sagt Heinz Erhardt: „Was, Sie wollen noch bis Afrika? Da müssen Sie aber erst mal in Bebra umsteigen!“[18]
  • Am 19. Juli 2003 wurde ein ICE 1 Triebzug der Deutschen Bahn auf den Namen Bebra getauft.
  • Am 18. Juli 2014 fand ein Empfang für den frisch gebackenen Weltmeister Shkodran Mustafi statt. Auf dem Rathausmarkt in der Innenstadt wurde Mustafi von 1500 Fans Willkommen geheißen. Bei dieser Party trat auch der ehemalige DSDS Teilnehmer Ardian Bujupi auf. Im Vorfeld dieser Veranstaltung trug sich Mustafi in das Goldene Buch der Stadt Bebra ein.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Sozialatlas Bebra 2009 (PDF; 236 kB) Homepage der Stadt Bebra. Abgerufen am 21. April 2010.
  3. Handbuch der historischen Stätten Deutschlands, Hessen, 3. überarbeitete Aufl., S. 39
  4. Es geschah vor aller Augen in Bebra und Umgebung Zentrale für Unterrichtsmedien. Abgerufen am 21. April 2010.
  5. Wolf-Arno Kropat: "Reichskristallnacht": der Judenpogrom vom 7. bis 10. November 1938 ; Urheber, Täter, Hintergründe, mit ausgewählten Dokumenten. (Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen), Wiesbaden 1997, ISBN 3-921434-18-1, S. 59 / Alan E. Steinweis: Kristallnacht 1938. Cambridge, Mass. [u.a.] : Belknap Press of Harvard Univ. Press, 2009, S. 23, stellt dies vorsichtiger als Möglichkeit dar, für die jedoch konkrete Beweise fehlen.
  6. Mission 208 Target: Bebra
  7. Bankverein Bebra Geschichte
  8. Freiwillige Feuerwehr Bebra Chronic
  9.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 406.
  10. Endgültiges Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011. 632003 Bebra, Stadt beim Hessischesn Statistischen Landesamt
  11. http://www.hna.de/lokales/rotenburg-bebra/hassl-ziel-zweiten-anlauf-erreicht-3127896.html
  12. http://www.hna.de/lokales/rotenburg-bebra/buergermeisterwahl-bebra-nachfolger-horst-gross-gesucht-3099015.html
  13. Matthias Horx: Die wilden Achtziger. eine Zeitgeist-Reise durch die Bundesrepublik 1987, C. Hanser, München, ISBN 3446149716
  14. Klaus Pohl: Karate-Billi kehrt zurück / Die schöne Fremde 1991, Verlag der Autoren, Frankfurt am Main, ISBN 3886611221
  15. Axel Beyer: Bebracuriosa 2010, Seltmann + Söhne, Lüdenscheid, ISBN 3934687903
  16. IC/EC-Netz 2014 der DB PDF-Datei. Abgerufen am 16. April 2014.
  17. EC-/IC-Netz 2011 der DB Bahn PDF-Datei
  18. Stadtgeschichte Bebra, Abgerufen am 16. April 2014.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bebra – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Bebra – Reiseführer
 Wiktionary: Bebra – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen