Département Dordogne

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dordogne
Wappen des Departements Dordogne
Finistère Côtes-d’Armor Ille-et-Vilaine Morbihan Loire-Atlantique Vendée Manche Mayenne Orne Calvados Maine-et-Loire Sarthe Indre-et-Loire Vienne Deux-Sèvres Indre Loir-et-Cher Eure Eure-et-Loir Seine-Maritime Oise Aisne Somme Pas-de-Calais Nord Ardennes Marne Meuse Meurthe-et-Moselle Haute-Marne Vosges Moselle Haut-Rhin Bas-Rhin Territoire de Belfort Cher Loiret Yonne Aube Côte-d’Or Nièvre Haute-Saône Essonne Yvelines Seine-et-Marne Val-d’Oise Hauts-de-Seine Val-de-Marne Seine-Saint-Denis Paris Doubs Jura Saône-et-Loire Allier Creuse Haute-Vienne Charente Charente-Maritime Corrèze Dordogne Gironde Puy-de-Dôme Loire Rhône Ain Haute-Savoie Cantal Lot Savoie Haute-Loire Isère Ardèche Landes Lot-et-Garonne Hautes-Alpes Drôme Alpes-Maritimes Var Alpes-de-Haute-Provence Vaucluse Bouches-du-Rhône Gard Hérault Lozère Aveyron Tarn Tarn-et-Garonne Gers Pyrènèes-Atlantiques Hautes-Pyrénées Aude Pyrénées-Orientales Haute-Garonne Ariège Haute-Corse Corse-du-Sud Vereinigtes Königreich Andorra Guernsey Jersey Niederlande Belgien Luxemburg Deutschland Liechtenstein Monaco Österreich Schweiz Italien SpanienLage des Departements Dordogne in Frankreich
Über dieses Bild
Region Aquitanien
Präfektur Périgueux
Unterpräfektur(en) Bergerac
Nontron
Sarlat-la-Canéda
Einwohner 414.149 (1. Jan. 2010)
Bevölkerungsdichte 46 Einw. pro km²
Fläche 9.060 km²
Arrondissements 4
Kantone 50
Gemeinden 557
Präsident des
Generalrats
Bernard Cazeau[1]
ISO-3166-2-Code FR-24

Das Département Dordogne ist das französische Département mit der Ordnungsnummer 24. Es liegt im Südwesten des Landes, in der Region Aquitanien und ist nach dem Fluss Dordogne benannt.

Inhaltsverzeichnis

Geographie [Bearbeiten]

Das Département liegt im Nordosten der Region Aquitanien. Das Département grenzt innerhalb von Aquitanien im Süden an das Département Lot-et-Garonne und im Südwesten an das Département Gironde. Im Nordwesten grenzt es an die Region Poitou-Charentes mit den Départements Charente-Maritime und Charente, im Nordosten an die Region Limousin mit den Départements Haute-Vienne und Corrèze sowie im Südosten an das Département Lot der Region Midi-Pyrénées.

Wappen [Bearbeiten]

In Rot drei goldene blau bewehrte, blau gezungte und ebenso gekrönte (2:1) stehende Löwen.

Geschichte [Bearbeiten]

Das Département wurde während der Französischen Revolution am 4. März 1790 aus dem größten Teil der bis dahin bestehenden Provinz Périgord gebildet. Es untergliederte sich in neun Distrikte (frz.: district), den Vorläufern der Arrondissements. Die Distrikte waren Bergerac, Belvès, Excideuil, Montignac, Mussidan, Nontron, Périgueux, Ribérac und Sarlat. Das Département und die Distrikte untergliederten sich in 72 Kantone und hatten im Jahr 1791 433.343 Einwohner. Hauptstadt war Périgueux, zunächst alternierend vorgesehen mit Bergerac und Sarlat, was aber noch im selben Jahr ad acta gelegt wurde.

Die Arrondissements wurden am 17. Februar 1800 eingerichtet. Es waren Bergerac, Nontron, Périgueux, Ribérac und Sarlat.

Am 10. September 1926 wurde das Arrondissement Ribérac aufgelöst und in das Arrondissement Périgueux integriert.

Durch die Zusammenlegung von Sarlat und La Canéda am 1. März 1965 wurde auch das Arrondissement in Sarlat-la-Canéda umbenannt

Städte [Bearbeiten]

Die größten Städte des Départements sind (> 10.000 Einwohner (1999)):

Verwaltungsgliederung [Bearbeiten]

Karte des Départements Dordogne (24) mit Arrondissements

Das Département Dordogne untergliedert sich in vier Arrondissements:

Arrondissement Einwohner
(2010)
Fläche
(km²)
Bev.Dichte
(Einw./km²)
Kantone Gemeinden
Bergerac 110.499 2182 50,6 14 159
Nontron 41.540 1621 25,6 8 80
Périgueux 187.075 3337 56,1 18 196
Sarlat-la-Canéda 75.035 1921 39,1 10 122

Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]

Das Département Dordogne ist reich an archäologischen Fundorten und Höhlen sowie Abris mit Petroglyphen, Felsmalereien und Skulpturen aus der Steinzeit, an troglodytischen Bauten und Dörfern, sowie weiteren natürlichen Höhlen, die zur Besichtigung geöffnet sind. Anziehungspunkte sind ferner einige Burgen, zahlreichen Schlösser (siehe: Liste der Burgen und Schlösser in der Dordogne) und verschiedene Abteien.

Archäologische Fundorte [Bearbeiten]

Lascaux

Kathedralen [Bearbeiten]

Ehemalige Abtei- oder Prioratskirchen [Bearbeiten]

St-Léon in St-Léon-sur-Vézère

Wehrkirchen [Bearbeiten]

Burgen und Schlösser [Bearbeiten]

Château de Beynac

Bastiden [Bearbeiten]

Domme - Porte des Tours

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Dordogne – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. http://www.cg24.fr/connaitrele_conseil_general/l%E2%80%99assemblee_departementale/vos_elus/le_president/84 abgerufen am 15. August 2012

45.0966666666670.76888888888889Koordinaten: 45° 6′ N, 0° 46′ O