Département Drôme

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Drôme
Wappen des Departements Drôme
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Über dieses Bild
Region Rhône-Alpes
Präfektur Valence
Unterpräfektur(en) Die
Nyons
Einwohner 487.993 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 75 Einw. pro km²
Fläche 6.530 km²
Arrondissements 3
Kantone 36
Gemeinden 369
Präsident des
Generalrats
Didier Guillaume[1] (PS)
ISO-3166-2-Code FR-26

Das Département Drôme [ˈdʀoːm] ist das französische Département mit der Ordnungsnummer 26. Es liegt im Südosten des Landes in der Region Rhône-Alpes und wurde nach dem Fluss Drôme benannt, einem Nebenfluss der Rhône.

Geographie[Bearbeiten]

Weinbau bei Tain-l’Hermitage

Das Département Drôme liegt im Südosten Frankreichs, in der Landschaft Dauphiné, und hat eine Fläche von 6.530 km². Damit gehört es zu den mittelgroßen Départements. Den höchsten Punkt bildet mit 2.453 Metern der Rocher Rond, ein weiterer bekannter Gipfel ist der Roc de Garnesier (2.388 m). Der tiefste Punkt befindet sich auf 50 Metern Höhe, an der Stelle, wo die Rhone das Département Richtung Süden verlässt.

Das Gebiet des Départements Drôme lässt sich in drei natürliche Landschaften unterteilen: Das Hügelgebiet zwischen den Flüssen Rhône und Isère im Norden des Départements, das Tal der Rhône (Vallée du Rhône), welches sich von Norden nach Süden über das ganze Gebiet der Drôme erstreckt, und einen Abschnitt der Französischen Alpen im Osten des Départements. Dazu gehören die Gebirge Vercors, Dévoluy, Diois und Baronnies.

Das Département Drôme grenzt an die Départements Ardèche, Isère, Hautes-Alpes, Alpes-de-Haute-Provence und Vaucluse.

Wappen[Bearbeiten]

Beschreibung: In Gold und Blau durch Wellenschnitt geteilt; oben ein rotbeflosster blauer Delfin und unten ein silberner Wellenbalken.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Gebiet des Départements Drôme wurde in der Antike vom keltischen Stamm der Allobroger besetzt, ihre Siedlungen fanden sich vor allem am Ufer der Isère. Auch andere kleine gallische (keltische) Stämme besiedelten das Gebiet.

Hannibals Route im zweiten Punischen Krieg

Im 3. Jahrhundert v. Chr. eroberte Hannibal das Territorium des Drôme auf seinem Weg von Spanien in Richtung Italien. Nach dem Sieg des Römischen Reiches über die Punier gelangte das Gebiet unter römische Herrschaft (2. Jahrhundert v. Chr.).

Unter Römischer Herrschaft[Bearbeiten]

Als Provinz des Imperium Romanum erlebte das Land einen wirtschaftlichen Aufschwung. In den fruchtbaren Tälern im Gebiet des heutigen Départements Drôme entstanden zahlreiche Siedlungen. Diese Menschen lebten vor allem vom Ackerbau. Die Städte Saint-Paul-Trois-Châteaux (Augusta Tricastinorum), Die (Colonia Dea Augusta Vocontiorum) und Valence (Julia Valencia) entwickelten sich in der Industrie und konnten ihre Handelsgüter den Römern verkaufen.

Wechselnde Herrschaft[Bearbeiten]

Im 4. Jahrhundert drangen die Barbaren in das Land ein. Nach kurzer Herrschaft konnten die Westgoten das Gebiet des heutigen Départements Drôme erobern. Nur wenige Jahrzehnte später eroberten die Vandalen und Alanen ganz Südfrankreich. Schließlich installierten sich die Burgunden im 6. Jahrhundert in diesem Gebiet. 737 löste sich das Königreich Burgund auf und gehörte nun zum Fränkischen Reich.

Während des 11., 12. und 13. Jahrhundert wurden in diesem Gebiet viele Kriege zwischen den Bischöfen, Grafen und anderen Adligen ausgetragen. Schließlich trat Friedrich I. das Land an den Bischof von Valence ab.

Verwaltungsgliederung[Bearbeiten]

Arrondissement Einwohner
(2011)
Fläche
(km²)
Bev.Dichte
(Einw./km²)
Kantone Gemeinden
Die 41.972 2.287 18,4 9 104
Nyons 137.571 2.359 58,3 11 142
Valence 308.450 1.884 163,7 16 123

Mit Wirkung auf den 1. Februar 2006 wechselten die Kantone Dieulefit, Marsanne, Montélimar-1 und Montélimar-2 im Zuge einer Verwaltungsreform vom Arrondissement Valence zum Arrondissement Nyons.

Siehe auch[Bearbeiten]

Arrondissements und Kantone des Départements Drôme nach der Verwaltungsreform von 2006

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Département Drôme – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.ladrome.fr/fr/le-conseil-general/assemblee/index.html abgerufen am 31. August 2012

44.8947222222225.0205555555556Koordinaten: 44° 54′ N, 5° 1′ O