Hecken (Hunsrück)
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Rhein-Hunsrück-Kreis | |
| Verbandsgemeinde: | Kirchberg (Hunsrück) | |
| Höhe: | 420 m ü. NN | |
| Fläche: | 3,89 km² | |
| Einwohner: |
135 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 35 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 55481 | |
| Vorwahl: | 06763 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SIM | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 40 048 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Marktplatz 5 55481 Kirchberg (Hunsrück) |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Alfred Junker (SPD) | |
| Lage der Ortsgemeinde Hecken im Rhein-Hunsrück-Kreis | ||
Hecken ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück) an.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Hecken liegt inmitten der Mittelgebirgslandschaft des Hunsrücks rund drei Kilometer südlich der Stadt Kirchberg, am Rande des Kyrbachtals. Der Name leitet sich vom „Hag“ her, das ein eingehegtes Feld- oder Waldstück bezeichnet. Die Gemarkung misst 3,89 km² auf rund 390 bis 420 m ü. NN. Etwa die Hälfte der Gemarkung ist bewaldet.
[Bearbeiten] Nachbarorte
| Dillendorf | Kirchberg (Hunsrück) | Maitzborn |
| Dill | Womrath | |
| Sohrschied | Lindenschied | Dickenschied |
[Bearbeiten] Geschichte
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1291. Graf Johann von Sponheim erlaubte seinem Kastellauner Burgmann Herrmann von Kestilun, seine Frau Sophia auf dem Hof, der den Grafen von Sponheim gehörte, in Hecken zu bewittumen.
Beginnend mit Heinrich von Hecken, der dem Kirchberger Schöffengericht angehörte, nannte sich ein Rittergeschlecht nach dem Ort.
Mit der Besetzung des linken Rheinufers 1794 durch französische Revolutionstruppen wurde der Ort französisch, 1815 wurde er auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1946 ist der Ort Teil des damals neu gegründeten Landes Rheinland-Pfalz.
Im Bannholz, einem Waldgebiet zwischen Hecken, Lindenschied und Dickenschied, fanden sich früher etwa 100 Hügelgräber. Bei Planierungsarbeiten im Rahmen einer Landumlegung wurde 1953 ein Brustwendelring gefunden.
[Bearbeiten] Religion
Die evangelischen Hecker gehören seit 1963 zur Evangelischen Kirchengemeinde Dickenschied im Kirchenkreis Simmern-Trarbach, die katholischen Bewohner sind Mitglieder der Pfarrgemeinde St. Michael Kirchberg, wie auch die Evangelischen bis Ende 1962 Kirchberg zugeordnet waren.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat in Hecken besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[2]
[Bearbeiten] Wappen
Das Wappen der Ortsgemeinde Hecken wurde 1997 durch das Ministerium des Innern des Landes Rheinland-Pfalz genehmigt. Die Rose und der Dreiberg stellen eine Heckenrose auf einem Hügelgrab dar und nehmen mit dem Wendelring Bezug zu dem erwähnten Grabfund.
Die Blasonierung lautet: „In Gold aus einem grünen Dreiberg, darin ein silberner Wendelring, wachsend eine grün bespitzte und blaubesamte rote heraldische Rose auf bogigem grünem Stängel mit beidseitigen fünfblättrigen grünen Trieben.“
[Bearbeiten] Wirtschaft
In Hecken gibt es derzeit (2009) noch einen Vollerwerbslandwirtschaftsbetrieb sowie einen Betrieb aus dem Bauhandwerk.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Aus dem Jahr 1878 stammt ein Fachwerkhaus, das Haus Ursula genannt wird. Die ehemalige Schule wurde 1978 grundlegend renoviert, das Haus wird heute von einer Ordensgemeinschaft als Begegnungshaus genutzt. Die ehemalige Schulglocke des Gebäudes befindet sich einem separaten Glockenturm und wird abends sowie bei besonderen Anlässen, z.B. bei Todesfällen oder Gottesdiensten, von Hand geläutet.
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Literatur
- Wolfgang Grabe, Winfried Berg: Hecken. Äbbes funn friah bis houd. 1290–2006. Chronik einer Hunsrückgemeinde; Hecken: Ortsgemeinde Hecken, 2006
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
- ↑ Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat
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