Kindsbach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Kindsbach
Kindsbach
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Kindsbach hervorgehoben
49.4172222222227.6177777777778247Koordinaten: 49° 25′ N, 7° 37′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Kaiserslautern
Verbandsgemeinde: Landstuhl
Höhe: 247 m ü. NHN
Fläche: 8,8 km²
Einwohner: 2407 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 274 Einwohner je km²
Postleitzahl: 66862
Vorwahl: 06371
Kfz-Kennzeichen: KL
Gemeindeschlüssel: 07 3 35 018
Adresse der Verbandsverwaltung: Kaiserstraße 49
66849 Landstuhl
Webpräsenz: www.kindsbach.de
Ortsbürgermeister: Knut Böhlke (SPD)
Lage der Ortsgemeinde Kindsbach im Landkreis Kaiserslautern
Karte

Kindsbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Landstuhl an. Kindsbach ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

Geographie[Bearbeiten]

Kindsbach liegt am Rande des Pfälzerwald 12 km westlich von Kaiserslautern. Zur Gemeinde gehört auch der Wohnplatz Am Sandweiher.[3]

Geschichte[Bearbeiten]

Kindsbach wurde erstmals urkundlich im Jahre 1265 als Kunigesbach erwähnt.

Direkt neben einer Quelle im Wald südwestlich von Kindsbach befinden sich die Heidenfelsen mit Figuren im Hochrelief, die aus keltischer Zeit stammen sollen.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Kindsbach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 275
1835 528
1871 566
1905 924
1939 1.792
1950 1.945
Jahr Einwohner
1961 2.632
1970 2.743
1987 2.413
1997 2.547
2005 2.468
2012 2.407

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Kindsbach besteht aus 20 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[4]

Wahl SPD CDU WGR Gesamt
2009 7 11 2 20 Sitze
2004 6 11 3 20 Sitze

Wappen[Bearbeiten]

Die Blasonierung lautet: „Von Rot und Schwarz geteilt, oben eine goldene Königskrone, unten fünf silberne Bollen (Kugeln)“.

Gemeindepartnerschaft[Bearbeiten]

Die Partnergemeinde ist Grandcamp-Maisy aus der Normandie in Frankreich.

Kindsbacher Gnadenbild mit Jugendstilfassung nach Entwurf von Rudolf von Perignon, 1912

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Wallfahrt[Bearbeiten]

In Kindsbach besteht seit Anfang des 18. Jahrhunderts die Wallfahrt zur Kindsbacher Madonna von Pötsch, einer Kopie der berühmten Weinenden Madonna von Pötsch, im Wiener Stephansdom. Papst Pius VII. gewährte hierfür eigens einen besonderen Ablass.[5] Das Ölbild ist gefasst in einen kostbaren Jugendstilrahmen des Sakralarchitekten Rudolf von Perignon.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Ende August findet immer die Kindsbacher Kerwe statt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Militärische Nutzung und Konversion[Bearbeiten]

Kindsbach ist unter anderem Standort eines 2,5 ha großen NATO-Bunkers (Air Defense Operations Center - Kindsbach,[6]) der 1992 im Rahmen der Konversion bislang militärisch genutzter Flächen für die zivile Nutzung freigegeben wurde.[7]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kindsbach – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010, Seite 95 (PDF; 2,3 MB)
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  5. Offizielle Webseite des Bistums Speyer zur Wallfahrt in Kindsbach
  6. ADOC Kindsbach
  7. Westpfalz-Informationen Nr. 101 (PDF; 272 kB) Abgerufen am 30. Oktober 2009. Hinweis auf eine Veröffentlichung in der "Rheinpfalz" durch Marcus Blüm im Blog "scharf-links Rheinland-Pfalz" am 25. Oktober 2009.