Kindsbach
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Kaiserslautern | |
| Verbandsgemeinde: | Landstuhl | |
| Höhe: | 247 m ü. NN | |
| Fläche: | 8,8 km² | |
| Einwohner: |
2348 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 267 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 66862 | |
| Vorwahl: | 06371 | |
| Kfz-Kennzeichen: | KL | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 3 35 018 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Kaiserstraße 49 66849 Landstuhl |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Knut Böhlke (SPD) | |
| Lage der Ortsgemeinde Kindsbach im Landkreis Kaiserslautern | ||
Kindsbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Landstuhl an. Kindsbach ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Kindsbach liegt am Rande des Pfälzerwald 12 km westlich von Kaiserslautern. Zur Gemeinde gehört auch der Wohnplatz Am Sandweiher.[3]
Geschichte [Bearbeiten]
Kindsbach wurde erstmals urkundlich im Jahre 1265 als Kunigesbach erwähnt.
Direkt neben einer Quelle im Wald südwestlich von Kindsbach befinden sich die Heidenfelsen mit Figuren im Hochrelief, die aus keltischer Zeit stammen sollen.
- Bevölkerungsentwicklung
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Kindsbach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]
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Politik [Bearbeiten]
Gemeinderat [Bearbeiten]
Der Gemeinderat in Kindsbach besteht aus 20 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.
Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[4]
| Wahl | SPD | CDU | FWG | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| 2009 | 7 | 11 | 2 | 20 Sitze |
| 2004 | 6 | 11 | 3 | 20 Sitze |
Wappen [Bearbeiten]
Die Blasonierung lautet: „Von Rot und Schwarz geteilt, oben eine goldene Königskrone, unten fünf silberne Bollen (Kugeln)“.
Gemeindepartnerschaft [Bearbeiten]
Die Partnergemeinde ist Grandcamp-Maisy aus der Normandie in Frankreich.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Kulturdenkmäler [Bearbeiten]
Wallfahrt [Bearbeiten]
In Kindsbach besteht seit Anfang des 18. Jahrhunderts die Wallfahrt zur Kindsbacher Madonna von Pötsch, einer Kopie der berühmten Weinenden Madonna von Pötsch, im Wiener Stephansdom. Papst Pius VII. gewährte hierfür eigens einen besonderen Ablass.[5] Das Ölbild ist gefasst in einen kostbaren Jugendstilrahmen des Sakralarchitekten Rudolf von Perignon.
Regelmäßige Veranstaltungen [Bearbeiten]
Ende August findet immer die Kindsbacher Kerwe statt.
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Verkehr [Bearbeiten]
- Die Gemeinde ist durch die A 6 (Anschlussstelle 13: Ramstein) an das Autobahnnetz angebunden.
- Der Öffentliche Nahverkehr ist in den Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) integriert.
Militärische Nutzung und Konversion [Bearbeiten]
Kindsbach ist unter anderem Standort eines 2,5 ha großen NATO-Bunkers (Air Defense Operations Center - Kindsbach,[6]) der 1992 im Rahmen der Konversion bislang militärisch genutzter Flächen für die zivile Nutzung freigegeben wurde.[7]
Söhne und Töchter der Gemeinde [Bearbeiten]
- Paul Westrich (* 1947), Insektenkundler
- Peter Immesberger (* 1960), Gewichtheber
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2011 (PDF; 755 kB) (Hilfe dazu)
- ↑ a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 95 (PDF; 2,3 MB)
- ↑ Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen
- ↑ Offizielle Webseite des Bistums Speyer zur Wallfahrt in Kindsbach
- ↑ ADOC Kindsbach
- ↑ Westpfalz-Informationen Nr. 101 (PDF; 272 kB) Abgerufen am 30. Oktober 2009. Hinweis auf eine Veröffentlichung in der "Rheinpfalz" durch Marcus Blüm im Blog "scharf-links Rheinland-Pfalz" am 25. Oktober 2009.
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