Katzweiler

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Katzweiler
Katzweiler
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Katzweiler hervorgehoben
49.5027777777787.6980555555556226Koordinaten: 49° 30′ N, 7° 42′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Kaiserslautern
Verbandsgemeinde: Otterbach-Otterberg
Höhe: 226 m ü. NHN
Fläche: 9,42 km²
Einwohner: 1752 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 186 Einwohner je km²
Postleitzahl: 67734
Vorwahl: 06301
Kfz-Kennzeichen: KL
Gemeindeschlüssel: 07 3 35 017
Adresse der Verbandsverwaltung: Hauptstraße 27
67697 Otterberg
Webpräsenz: www.vg-otterbach.de
Ortsbürgermeister: Otto Hach (FWG)
Lage der Ortsgemeinde Katzweiler im Landkreis Kaiserslautern
Karte

Katzweiler ist eine rheinland-pfälzische Ortsgemeinde im Landkreis Kaiserslautern. Sie gehört der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg an.

Geographie[Bearbeiten]

Katzweiler liegt 10 Kilometer nördlich von Kaiserslautern an der Lauter und am Rand des Biosphärenreservates Naturpark Pfälzerwald. Zu Katzweiler gehören auch die Weiler und Wohnplätze Forellenwoog, Hirschhornerhof, Karlshof, Kühbörncheshof, Schafmühle und Sonnenhof.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

1190 wurde die Gemeinde als Cazwilere erstmals urkundlich erwähnt.

Religion[Bearbeiten]

Mennonitenkirche Kühbörncheshof - Blick von der Empore

2012 waren 56,6 Prozent der Einwohner evangelisch und 20,7 Prozent katholisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[3] Die Katholiken gehören zum Bistum Speyer, die Evangelischen zur Protestantischen Landeskirche Pfalz.

Seit 1832 gibt es auf dem Kühbörncheshof eine Mennonitengemeinde, die dort eine eigene kleine Kirche unterhält. Sie hat 71 Mitglieder (Stand 2012). Die Gemeinde bildet eine Gemeindegruppe mit den Mennonitengemeinden in Sembach und Kaiserslautern, wo sie im dortigen „Elim-Zentrum“ auch Trägerin einer Kindertagesstätte ist. Auf regionaler Ebene gehört sie der Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutscher Mennonitengemeinden (ASM) an, auf Bundesebene der Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden in Deutschland (AMG).[4]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Katzweiler besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[5]

Wahl SPD CDU FWG Gesamt
2009 9 7 16 Sitze
2004 7 3 6 16 Sitze

Ortsbürgermeister[Bearbeiten]

Ortsbürgermeister von Katzweiler ist Otto Hach (FWG).

Wappen[Bearbeiten]

Die Blasonierung des Wappens lautet: „In Gold ein schwarzer Forsthaken (Wolfsangel)“.

Es wurde 1927 vom Bayerischen Staatsministerium des Innern genehmigt.[6] Die Vermutung, dass es sich bei der Wolfsangel um ein altes germanisches Runenzeichen handelt, konnte nicht bewiesen werden.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Theater[Bearbeiten]

Die Freilichtspiele Katzweiler ist eine der größten Freilichtbühnen im Südwesten Deutschlands mit mehr als 10.000 Besuchern pro Jahr. Die Tribüne bietet Platz für knapp 1.000 Besucher.

Neben Aufführungen aus jeweils einem Stück für Erwachsene und einem Stück für Kinder auf der Waldbühne gibt es in jedem Winter eine Komödie in einem Zimmertheater.

Bauwerke[Bearbeiten]

Mennonitenkirche

Die evangelische Kirche, 1822–1826 erbaut, ist eine spätklassizistische rechteckige Saalanlage, die in ihrem Innern ein Orgelgehäuse mit einem Schnitzwerk aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts (1747) besitzt.

Die Mennonitenkirche auf dem Kührbörncheshof ist ein Saalbau, der auf 1832 datiert wird.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Katzweiler

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Im September findet regelmäßig die Kerwe in der Gemeinde statt.

Verkehr[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Karl Motz, ab 1950 vor Ort Landwarenkaufmann

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Katzweiler – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 95 (PDF; 2,16 MB)
  3. KommWis, Stand: 31. Dezember 2012
  4. Mennonitisches Jahrbuch 2013, S. 179.
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  6. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3