Rodenbach (Westpfalz)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Rodenbach
Rodenbach (Westpfalz)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Rodenbach hervorgehoben
49.4736111111117.6516666666667221Koordinaten: 49° 28′ N, 7° 39′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Kaiserslautern
Verbandsgemeinde: Weilerbach
Höhe: 221 m ü. NN
Fläche: 13,74 km²
Einwohner:

3.223 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 235 Einwohner je km²
Postleitzahl: 67688
Vorwahl: 06374
Kfz-Kennzeichen: KL
Gemeindeschlüssel: 07 3 35 040
Adresse der Verbandsverwaltung: Rummelstraße 15
67685 Weilerbach
Ortsbürgermeister: Georg Reuss (SPD)
Lage der Ortsgemeinde Rodenbach im Landkreis Kaiserslautern
Karte

Rodenbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Weilerbach an.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

Rodenbach liegt 9 km nordwestlich von Kaiserslautern. Die Gemeinde gehört der Verbandsgemeinde Weilerbach an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Weilerbach hat.

Nachbargemeinden sind Weilerbach, Kaiserslautern-Siegelbach, Mackenbach und Kaiserslautern-Einsiedlerhof.

In Rodenbach herrscht ein gemäßigtes Klima.

Monat Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Maximal (Durchschnittswert) 04°C 05°C 10°C 13°C 19°C 22°C 25°C 25°C 20°C 15°C 09°C 05°C
Minimal (Durchschnittswert) −1°C −2°C 02°C 03°C 08°C 12°C 14°C 13°C 09°C 06°C 03°C 01°C

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der Gemeinderat in Rodenbach besteht aus 20 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Sitzverteilung im gewählten Gemeinderat:[2]

  SPD CDU FWG WeinROD Gesamt
2009 9 4 5 2 20 Sitze
2004 8 4 5 3 20 Sitze

[Bearbeiten] Bürgermeister

Im Moment ist Georg Reuß von der SPD Bürgermeister von Rodenbach.

[Bearbeiten] Wappen

Wappen Das Wappen von Rodenbach stellt in der Mitte einen Spaten und darunter den gleichnamigen Bach dar. Der Spaten steht für die Rodung in Rodenbach.

Blasonierung: In Blau über silbernem Wellenbalken eine aufgerichtete silberne Pflugschar.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Verkehr

Der Öffentliche Nahverkehr ist in den Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) integriert. Es gibt in Rodenbach die Haltestellen Aral, Bahnhof Abzweigung (der Bahnhof ist schon mehrere Jahre stillgelegt), Ortsmitte, Hünengrab, Schwimmbad und Weilerbacher Wäldchen.

Die Gemeinde ist durch die A 6 (Anschlussstelle: Kaiserslautern-West) an das Autobahnnetz angebunden.

[Bearbeiten] Bildung

Der Ort beherbergt die Grundschule Rodenbach. Es gibt auch eine Bücherei und Mediathek.

Rodenbacher Glockenturm, erbaut 1911

[Bearbeiten] Gewerbe

Rodenbach verfügt über ein Gewerbegebiet mit Namen Am Tränkwald, in welchem zahlreiche Firmen ihren Sitz haben.

[Bearbeiten] Sport und Freizeit

[Bearbeiten] Freizeitliche Einrichtungen

In Rodenbach gibt es ein bekanntes Waldschwimmbad, einen Minigolfplatz, einen Nordic Walking-Parcours, drei Fußballplätze (einen davon – mit Basketballfeld – in der Ortsmitte), einen Reiterhof, zwei Turnhallen, einen Hunde-Trainingsplatz, mehrere Tischtennisplatten und einen Beachvolleyballplatz.

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Gemeinde

[Bearbeiten] Personen, die vor Ort gewirkt haben

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

1874 wurde in Rodenbach am „Fuchshübel“ ein keltisches Hügelgrab gefunden. Die wertvollen Grabbeigaben deuten darauf hin, dass es sich bei dem Bestatteten um einen bedeutenden Mann gehandelt haben muss. Das Keltengrab, das auf die Zeit um 400 v. Chr. datiert wird, ist seitdem als „Fürstengrab von Rodenbach“ bekannt und galt damals als bedeutendster Fund aus der Latènezeit nördlich der Alpen. Des Weiteren verfügt die Ortsgemeinde über den Skulpturenweg Rodenbach und ein Heidegericht aus dem 15. Jahrhundert.

[Bearbeiten] Sonstiges

Der Name Rodenbach hat mit der außergewöhnlichen Rotfärbung des gleichnamigen Baches zu tun. Bei Regen färbt sich der Rodenbach aufgrund des hohen Lehm-Anteils im Boden stark rot, woraufhin der Ort anfangs noch Rotenbach, später dann Rodenbach genannt wurde.

[Bearbeiten] Literatur

  • Anette Lenzing: Gerichtslinden und Thingplätze in Deutschland. Verlag Langewiesche, ISBN 3-7845-4520-3.
  • Gerold Scheuermann: Rodenbach. Die Geschichte eines Dorfes. Ortsgemeinde Rodenbach, Rodenbach 1978
  • Gerold Scheuermann: Rodenbach. Eine Bildergeschichte unseres Dorfes - wie es einmal war und wie es ist. 1300–2000. (Hrsg.: Ortsgemeinde Rodenbach anlässlich der 700-Jahr-Feier; gesammelt und gestaltet von Gerold Scheuermann), Ortsgemeinde Rodenbach, Rodenbach / Weilerbach 2000

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Rodenbach (Westpfalz) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikinews Wikinews: Rodenbach – in den Nachrichten

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
  2. Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat
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