Komatsu (Unternehmen)

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Siehe Komatsu
Komatsu
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Rechtsform Kabushiki kaisha (Aktiengesellschaft)
ISIN JP3304200003
Gründung 1921
Sitz Akasaka, Minato, Tokio
Leitung Kunio Noji
Mitarbeiter 46.730 (Stand: 31. März 2013)
Umsatz 20,42 Mrd. US $ (1. April 2008 bis 31. März 2009)
Branche Baumaschinen
Produkte Bau-, Mining-, Utilitymaschinen,

Elektronik, technische Produkte wie Gabelstapler, Generatoren, Industrieroboter, Kompressoren, DienstleistungenVorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Produkte

Website www.komatsu.com

K.K. Komatsu Seisakusho (jap. 株式会社小松製作所, Kabushiki kaisha Komatsu Seisakusho, engl. Komatsu Ltd.), gelistet im Aktienindex Nikkei 225, ist ein japanischer Industriekonzern mit Sitz in Minato, Tokio. Zur Komatsu-Gruppe gehören weltweit 185 Unternehmen und 25 Fabriken. Komatsu ist der zweitgrößte Baumaschinenhersteller der Welt.

Komatsu und Caterpillar bauen zusammengerechnet etwa 85 % der weltweit hergestellten Bergbaumaschinen.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Komatsu wurde am 13. Mai 1921 gegründet. Das Unternehmen war lange Zeit allein in Asien in nennenswerter Weise präsent. 1988 gründete man gemeinsam mit Dresser Industries ein Joint-Venture unter dem Namen Komatsu Dresser zur Herstellung und zum Vertrieb von Baumaschinen.[2] Erst durch die Übernahme verschiedener kleiner europäischer Produzenten, in Deutschland Hanomag (1989 bis 2002) und die Hydraulikbagger-Sparte von Demag (ab 1996, zunächst als Joint-Venture), konnte Komatsu auch in Europa größere Marktanteile erringen. 1993 vereinbarte man eine Zusammenarbeit mit Cummins.[3] 1999 erwarb man vom finnischen Gabelstaplerhersteller Kalmar Industries deren nordamerikanisches Tochterunternehmen Kalmar AC. 2003 kaufte Komatsu von Kone deren Tochter Partek Forest.[4]

2007 hatte das Unternehmen fast 34.000 Mitarbeiter. Komatsu erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2006/2007 einen Umsatz von 16,4 Mrd. US-Dollar.

Produkte und Werke[Bearbeiten]

Hauptstandort in Deutschland ist das Werk in Hannover, das sich auf Teilen des früheren Werksgeländes der Maschinenbaufabrik Hanomag befindet. Das Produktprogramm umfasst eine Vielzahl von Baumaschinen. Zu den Produkten gehören verschiedene Baggertypen, wie Baggerlader, Raupenbagger, Mobilbagger und Minibagger. Im Programm stehen auch verschiedene Radladerfahrzeuge, wie Kompaktlader und Teleskoplader; zudem Planierraupen und Muldenkipper. Darunter befindet sich die weltweit größte Planierraupe, die Komatsu D575 mit 150 Tonnen Gesamtgewicht. Auch ein Minenbagger mit bis zu. 720 t Einsatzgewicht und einem Schaufelvolumen von etwa 40 m³ gehört dazu. Weitere technische Produkte sind Gabelstapler, Industrieroboter, Kompressoren und Generatoren. Ein weiterer bedeutender Standort ist in Düsseldorf, wo die Komatsu Mining Germany GmbH an der Buscherhofstraße 10 auf einem früheren Gelände der Mannesmann Demag Baumaschinen GmbH im Stadtteil Hassels angesiedelt ist und Minenbagger produziert.[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. wallstreetjournal.de (12/2012): [1]
  2. http://articles.latimes.com/1988-10-28/business/fi-203_1_joint-venture
  3. http://www.nytimes.com/1993/02/17/business/two-diesel-giants-set-alliance.html?ref=komatsultd
  4. http://www.efinancialnews.com/story/2003-11-04/kone-completes-sell-off-with-for-partek
  5. History of Komatsu Mining Germany GmbH, Website im Portal komatsu-mining.de, abgerufen am 12. August 2013

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Komatsu Limited – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien