Ford Fiesta

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Ford Fiesta
Produktionszeitraum: seit 1976
Klasse: Kleinwagen
Karosserieversionen: Kombilimousine, Limousine, Kastenwagen
Vorgängermodell: keines
Nachfolgemodell: keines

Der Ford Fiesta ist ein weltweit vertriebenes Pkw-Modell des Automobilherstellers Ford. Der Kleinwagen wird seit Mai 1976 gebaut, bisher wurden weltweit mehr als 15 Millionen Fahrzeuge produziert.[1] Im Laufe der Zeit wurde der Fiesta immer wieder technisch verbessert und neu gestaltet, allerdings handelt es sich nicht bei jeder Modifizierungsmaßnahme zwangsläufig um ein neues Modell.

Seit Oktober 2008 ist der Fiesta in der siebten Modellgeneration erhältlich. Aufgrund einer anderen Zählweise bei den Überarbeitungen spricht man teilweise, unter anderem in Großbritannien, von der sechsten Generation.[2]

Fiesta ’76/’82 (1976–1983)[Bearbeiten]

Modellgeschichte[Bearbeiten]

Fiesta ’76/’82
Ford Fiesta (1976–1981)

Ford Fiesta (1976–1981)

Produktionszeitraum: 05/1976–07/1983
Motoren: Ottomotoren:
1,0–1,6 Liter
(29–62 kW)
Länge: 3565 mm
Breite: 1567 mm
Höhe: 1360 mm
Radstand: 2286 mm
Leergewicht: 730–775 kg

Da die Verantwortlichen bei Ford Ende der 1960er-Jahre eine Lücke in der bestehenden Modellpalette sahen, begannen sie mit der Entwicklung eines modernen Kleinwagens unter dem Projektnamen Bobcat. Bis zur Markteinführung verschlang diese Entwicklung die für damalige Verhältnisse extrem hohe Summe von 112 Millionen DM.[3] Nach heutiger Kaufkraft und inflationsbereinigt entspricht dies 139 Millionen Euro.[4]

Zur Produktion des Kleinwagens begann Ford 1974 in Almussafes bei Valencia (Spanien) mit dem Bau einer neuen Produktionsstätte auf rund 2,7 Millionen Quadratmetern, die am 18. Oktober 1975 von Henry Ford II und König Juan Carlos offiziell eröffnet wurde. 1975 wählte Henry Ford II persönlich den Namen Fiesta wegen der Alliteration mit dem Firmennamen Ford und der neuen Verbindung zu Spanien.[1]

Der Fiesta konkurrierte am Markt mit dem Audi 50 (1974–1978), dessen fast baugleichem Konzernbruder VW Polo I (1975–1981), dem Fiat 127 (1971–1987), dem Renault 5 (1972–1996) und anderen Kleinwagen. Opel baute zu dieser Zeit kein so kleines Fahrzeug. Das kleinste Modell war die vom Opel Kadett C (1973–1979) abgeleitete Schräghecklimousine Kadett City, denn der Opel Corsa kam erst Ende 1982 auf den Markt. Die erste Ölkrise (1973/74) hatte zu deutlich gestiegenen Kraftstoffpreisen geführt; die Nachfrage nach Kleinwagen war in den 1970er Jahren hoch.

Der Fiesta wurde ab Mai 1976 mit drei Türen und Schrägheck, als fünfsitzige Limousine oder als Kleinlieferwagen angeboten. Die verschiedenen Varianten waren mit 1,0-, 1,1-, 1,3- und 1,6-Liter-Ottomotoren und Vierganggetriebe erhältlich. Auf der Antriebsachse verfügte der Fiesta über eine MacPherson-Radaufhängung, an der Hinterachse kam eine Starrachse mit Längslenkern und Panhardstab zum Einsatz. Als Vorläufer zum späteren XR2 mit 1,6 Litern und 62 kW, gilt der Fiesta Super S mit wahlweise 1,1- oder 1,3-Liter-Motor. Er nahm auch das Design der Seitenstreifen vorweg (Baujahre 1980 bis 1981). Aus der Motorsportabteilung gab es überdies noch im gleichen Zeitraum den Fiesta X mit 1,1-Liter-Motor und 51,5 kW, die Basis war der Fiesta Ghia. Der Fiesta X hatte die spätere Karosseriezeichnung des XR2, nur ohne Seitendekor.

Der Fiesta war auch als Kleinlieferwagen erhältlich. Der Zweisitzer war ohne Rücksitzbank ausgeführt, hatte eine ebene Ladefläche mit 1,12 m² Grundfläche und eine maximale Zuladung von 310 kg. Anstatt der hinteren Seitenscheiben hatte der Fiesta Bleche, die eine weitere Voraussetzung für die steuerlich günstige LKW-Zulassung waren. Eine Abtrennung des Laderaums zu den Insassen mit einem Gitter oder einem Netz fehlte allerdings.

Von 1977 bis 1980 wurde der Fiesta ’76 auch auf dem US-amerikanischen Markt angeboten. Die US-Version, die in Köln gebaut wurde, unterschied sich durch Energie absorbierende Stoßfänger, seitliche Begrenzungsleuchten, runde Scheinwerfer und einer in Europa nicht erhältlichen optionalen Klimaanlage. Alle US-Modelle hatten den stärkeren 1,6-Liter-Kent-Vierzylinder-Reihenmotor (ausgestattet mit einem Katalysator und Sekundärluftpumpe für niedrigere Emissionen). Auf dem US-Markt ersetzte der Ford Escort im Jahr 1981 den Fiesta.

Modellpflege[Bearbeiten]

Im August 1981 wurde eine Modellpflege vorgenommen, bei der zahlreiche technische Details geändert wurden. Äußerliches Unterscheidungsmerkmal waren die neuen, größeren Stoßfänger mit Kunststoffecken. Das Modell wurde auch als Fiesta ’82 bezeichnet.

Ausstattungslinien[Bearbeiten]

  • Grundmodell
  • Fiesta L
  • Fiesta GL
  • Fiesta Ghia
  • Fiesta S
  • Fiesta XR2

Sondermodelle[Bearbeiten]

  • Fiesta Avus
  • Fiesta Bravo
  • Fiesta Festival I & II

Außenfarben[Bearbeiten]

Uni-Lacktöne:

Diamant-Weiß Schwarz
1982-1983
Riviera-Blau
1976-1978
Nordic-Blau
1978-1981
Baltik-Blau
1982
Mittel-Blau
1983
Mitternachts-Blau
1976-1981
Hell-Grau
1983
Eis-Grau
1982-1983
Tauben-Grau
1979-1981
Hell-Grau/Grün
1983
Calypso-Grün
1976-1978
Java-Grün
1978-1979
Pinien-Grün
1982-1983
Jasmin-Gelb
1982
Prärie-Gelb
1979-81
Sonnen-Rot
1979-1983
Venezia-Rot
1976-1979
Kardinal-Rot
1982-1983
Sienna-Braun
1982
Terracotta-Braun
1978-1981
Rio-Braun
1982-1983
Dunkel-Braun
1983
Sierra-Beige
1976-1978
Cordoba-Beige
1978-1979
Sand-Beige
1982-1983
Toscana-Beige
1976-1978

Signalfarben:

Signal-Gelb
1976-1979
Signal-Orange
1976-1978
Signal-Rot
1978-1979

Intensiv-Metallic-Farben:

Strato-Silber Graphit-Grau
1981-1982
Inka-Gold
1976-1978
Solar-Gold
1979-1981
Champagner-Gold
1981-1983
Antik-Bronze
1979-1981
Jupiter-Rot
1976-1978
Imperial-Rot
1981-1983
Gletscher-Blau
1981-1982
Arctic-Blau
1979-1981
Cosmos-Blau
1976-1979
See-Blau
1981-1983
Kristall-Grün
1979-1982
Nova-Grün
1979-1981
Tannen-Grün
1979-1981
Jade-Grün
1981-1982

Umbauten[Bearbeiten]

Ford Fiesta (1982) als Cabrio-Umbau von Bieber

Ford bot selbst über das hauseigene RS-Teileprogramm (Rallyesport) sowohl für den öffentlichen Straßenverkehr als auch für den Motorsport umfangreiches Zubehör an. Beim Fiesta der ersten Baureihe waren dies u.a. Leichtmetallräder, Stoßdämpfer, Fahrwerkssätze, Änderungen an Bremsen und dem Antrieb, sowie unterschiedlichste Motortuningstufen, die unter anderem auch eine Doppelvergaseranlage enthielten. Sportgetriebe gehörten ebenso zum Angebot wie Kotflügelverbreiterungen, Spoiler, Sport- und Schalensitze. Abgerundet wurde das Angebot durch ausschließlich für den Motorsport entwickelte Teile wie Unterfahrschutz und Überrollbügel.

Auch andere Anbieter nahmen sich des Fiestas an, das Angebot an Rädern, Fahrwerksteilen, Motortuning und optischem Tuning war groß. Selbst Turboumbauten wurden für den Fiesta angeboten.

Ford Berkenkamp aus Worms bot noch vor der Markteinführung des Fiesta XR2 ein eigenes, Fiesta RS 1600 (auch Fiesta RS 1,6) genanntes Modell an. Der 1,6-Liter-Kent-Motorblock, der später die Basis für den Fiesta XR2 war, wurde mit dem Zylinderkopf des Fiesta 1300S versehen und leistete mit dessen Serienvergaser und einer Verdichtung von 9,8 : 1 64 kW (87 PS) bei 5800 min-1. Mit einem anderen Vergaser und einer geänderten Ansaugbrücke leistete der Motor sogar 69 kW (94 PS) bei 6000 min-1. Der Wagen beschleunigte in 9,5 Sekunden von null auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit lag bei 183 km/h.

Der Motorumbausatz kostete für den Fiesta 1300S damals 3.600 DM (ca. 1.850 EUR). Für andere Fahrzeugmodelle lagen die Kosten etwas höher, da auch Änderungen am Fahrwerk durchgeführt werden mussten. Vorgestellt wurde der RS 1600 von Berkenkamp mit Ford-RS-Aluminiumrädern in der Größe 6x13, Sportsitzen von ASS, Heckscheibenwischer, Halogen-H4-Hauptscheinwerfer und Front- und Heckspoiler aus dem Ford-RS-Zubehörprogramm. Berkenkamp bot das Komplettfahrzeug für 21.900 DM an (ca. 11.200 EUR). Eine günstigere Variante auf Basis des Fiesta 1300S mit dem großen Motorumbausatz und einigen Kleinteilen kostete 17.900 DM (ca. 9.150 EUR).

Studien[Bearbeiten]

Auf dem Genfer Auto-Salon 1979 stellte Ford die von der Carrozzeria Ghia und der Stylingabteilung in Dearborn gemeinsam entwickelte Studie Ford Ghia Tuareg vor. Der Tuareg war die Studie eines SUV auf Basis des Fiesta mit 1,1-Liter-Motor. Er war ausgestattet mit den großen, grobstolligen Terra-Reifen der Marke Goodyear in der Dimension 26x12.00-12 auf 7 Zoll breiten Stahlfelgen. Zusätzlich wurden ein Rammbügel, ein fest installierter Dachträger mit Zusatzscheinwerfern und weit ausladende Kotflügelverbreiterungen eingebaut. Das Steilheck dieses Fahrzeugs erinnerte an die Form des VW Polo der zweiten Baureihe, hatte aber eine waagerecht geteilte Heckklappe. Das Aussehen des in beige mit sogenannten „Rallye-Streifen“ lackierten Tuaregs war angelehnt an Fahrzeuge der Rallye Paris-Dakar. Über den Verbleib gibt es keine Informationen, der japanische Spielwarenhersteller Imai Kagaku Co., Ltd. bot Ende der 1970er Jahre das Fahrzeug als Plastikmodellbausatz der Reihe Imai Super Car Peanut Series an.

1982 folgte die Designstudie Shuttler von Ghia. Bei diesem Fahrzeug handelt es sich um ein zweitüriges Coupé, bei dem die Plattform des Fiesta mit dem 1,3-Liter-Motor als Grundlage diente. Die Karosserie und der Innenraum erinnerten kaum noch an den Fiesta.[5]

Der Fiesta Fantasy wurde von der Designabteilung von Ford in Detroit entworfen. Das Grundmodell dieser Studie war ein Pickup mit offener Ladefläche. Das Fahrzeug konnte relativ einfach in einen 2+2-Sitzer mit Stoffverdeck oder Hardtop oder in einen Sportwagen mit zwei Sitzen und auswechselbarem GFK–Dach umgebaut werden.[6]

Keines der Fahrzeuge ging in Serie.

Sonstiges[Bearbeiten]

Die britische Firma Quantum Sports Cars produzierte das Modell MK1 Coupé, für das die Technik, die Bodengruppe und die Innenausstattung des Fiestas nahezu unverändert übernommen wurde. Die Karosserie jedoch wurde in einer sehr abgerundeten Form komplett neu gestaltet und bestand größtenteils aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Von diesem Fahrzeug wurden 17 Stück gebaut. Ab 1991 wurde eine optisch überarbeitete Version auf Basis der zweiten Baureihe des Fiestas angeboten.

Technische Daten[Bearbeiten]

Fiesta ’84 (1983–1989)[Bearbeiten]

Fiesta ’84
Ford Fiesta (1983–1989)

Ford Fiesta (1983–1989)

Produktionszeitraum: 08/1983–03/1989
Motoren: Ottomotoren:
1,0–1,6 Liter
(33–71 kW)
Dieselmotoren:
1,6 Liter
(40 kW)
Länge: 3648−3712 mm
Breite: 1585−1620 mm
Höhe: 1360 mm
Radstand: 2292 mm
Leergewicht: 750−840 kg

Modellgeschichte[Bearbeiten]

Im August 1983 wurde die zweite Generation des Kleinwagens (Typ FBD) eingeführt. Obwohl beim Fiesta ’84 sehr viele Teile des Vorgängermodells verwendet wurden, gilt er – nicht zuletzt wegen der eigenen Typbezeichnung – nicht als Facelift. Außer dem Innenraum wurde vor allem der Vorderwagen des Fiesta aus aerodynamischen Gründen völlig neu gestaltet, ab der A-Säule blieb das neue Modell jedoch nahezu unverändert.

Heckansicht

Mit der zweiten Modellgeneration des Fiesta waren auch die damals neuen CVH-Motoren erhältlich, die Ford im Herbst 1980 mit der dritten Baureihe des Escort eingeführt hatte. Im Fiesta waren sie mit 1,3 bis 1,6 Litern Hubraum erhältlich. Wegen des breiteren Motorraums war es möglich geworden, ein Fünfganggetriebe unterzubringen und bei diesen Motoren serienmäßig und beim 1,1-Liter-Motor als Sonderausstattung anzubieten.

Im Februar 1984 lief der dreimillionste Fiesta vom Band, außerdem wurden der neue Fiesta XR2 und der Fiesta Diesel vorgestellt. Der Diesel war mit seinem 1,6-Liter-Motor mit 40 kW (54 PS), der von Klöckner-Humboldt-Deutz entwickelt und produziert wurde, der erste schadstoffarme Pkw in dieser Klasse.

Im Februar 1986 wurde der 1,3-Liter-CVH-Motor durch einen neuen 1,4-Liter-CVH-Motor mit 52 bis 55 kW (71 bis 75 PS) ersetzt. Dieser Motor war mit Vergaser oder ab März 1987 mit Zentraleinspritzung und G-Kat erhältlich.

Modellpflege[Bearbeiten]

Während der Werkferien im Sommer 1986 wurde eine dezente Modellpflege durchgeführt. Optisch unterscheiden sich diese Modelle lediglich durch die Stoßstangen der Basismodelle, da ab diesem Zeitpunkt einfache, in Wagenfarbe lackierte Blechstoßstangen mit Kunststoffecken zum Einsatz kamen. Die wichtigsten Änderungen betrafen Kleinigkeiten bei den Anbauteilen. Die größte Veränderung erfuhr der XR2, vor allem an der Innenausstattung und am Motor.

Ab November 1986 war der 1,1-Liter-Motor mit ungeregeltem Katalysator und serienmäßigem 5-Gang-Getriebe erhältlich.

Ab Mai 1987 konnten die Kunden für Fahrzeuge mit dem 1,1-Liter-Motor die in Pkw damals ungewöhnliche stufenlose CTX-Getriebeautomatik bestellen.

Ausstattungslinien[Bearbeiten]

  • Das Grundmodell war der am geringsten ausgestattete Fiesta. Er war anfangs nur mit dem 1,0-Liter-Motor verfügbar. Wie Fiesta L und Fiesta Fashion hatte das Grundmodell nur das „kleine“ Armaturenbrett. Dieses verfügt über ein Handschuhfach ohne Deckel, seitlich am Instrumententräger angebrachte Heizungsregler und ein schmaleres Kombiinstrument ohne zusätzliche Uhr oder Drehzahlmesser. Das Grundmodell kostete zur Einführung des Fiesta mit 1,0 Litern Hubraum 11.985 DM, bzw. 14.345 DM als Diesel, der L kostete mit 1,0 Litern Hubraum 12.995 DM bzw. 15.355 DM als Diesel. Der Fashion wurde ab Modellpflege eingeführt und kostete ab Anfang 1988 mit dem 1,1-Liter-Motor 14.115 DM; mit dem 1,4-Liter-Motor 16.170 DM und mit dem 1,6-Liter-Dieselmotor 16.350 DM.
  • Der Fiesta S war mit 1,1 oder 1,3 Litern Hubraum erhältlich. Zur Serienausstattung gehörten ein 5-Gang-Getriebe, Reifen in der Dimension 155/70R13, Stoßstangenhörner vorne, zusätzliche Halogen-Fernscheinwerfer und das höherwertige Armaturenbrett mit geschlossenem Handschuhfach, dreistufigem Gebläse, zusätzlichen Frischluftdüsen in der Mitte des Armaturenbretts und einem Drehzahlmesser. Bei Einführung des Fiesta kostete das Fahrzeug 13.285 DM mit dem 1,1-Liter-Motor, der 1,3-Liter-Motor kostete 425 DM Aufpreis und war ab Anfang 1984 lieferbar.
  • Der Fiesta Festival war ab Modellpflege 1986 verfügbar und ersetzte den Fiesta Fashion. Wie der Fiesta S war der Festival mit dem höherwertigen Armaturenbrett ausgestattet, hatte jedoch anstelle eines Drehzahlmessers eine analoge Uhr im Kombiinstrument. Der Festival kostete ab Anfang 1988 mit dem 1,1-Liter-Motor 15.180 DM, mit dem 1,4-Liter-Motor 16.235 DM bzw. als Einspritzer mit G-Kat 17.235 DM und als 1,6-Liter Diesel 17.415 DM.
  • Der Fiesta Ghia war, wie bei den anderen Ford-Modellreihen auch, das am besten ausgestattete Fahrzeug. Zusätzlich zur Ausstattung des Festival gehörten u.a. höherwertige Kunststoffstoßstangen mit Hörnern und Chromeinlagen, große Seitenschutzleisten aus Kunststoff, zusätzliche Geräuschdämmung, ein Drehzahlmesser, eine Digitaluhr mit Stoppfunktion, schwenkbare Sonnenblenden mit Make-up-Spiegel auf der Beifahrerseite, eine Heckklappenfernentriegelung, eine Intervallwischfunktion, eine geteilt umklappbare Rücksitzlehne, höherwertige Türverkleidungen, Chromleisten in den Fenstergummis und viele weitere Extras zur Serienausstattung. Während der Ghia im August 1983 noch 14.517 DM mit 1,0 Litern Hubraum und 16.877 DM als Diesel kostete, schlug das Fahrzeug Anfang 1988 mit dem 1,1-Liter-Motor mit 16.065 DM und mit dem 1,4-Liter-Motor mit 17.700 DM zu Buche.
  • Der Fiesta Super war als sportliches Einstiegsmodell unterhalb des XR2 platziert. Ergänzend zur Serienausstattung des Festival bot der Super einen Drehzahlmesser, breitere Reifen in der Dimension 165/65R13, ein verbessertes Fahrwerk mit einem Stabilisator an der Hinterachse, die höherwertigen Stoßstangen des Ghia mit rotem Zierstreifen, spezielle Radabdeckungen und ein Sportlenkrad. Der Listenpreis des Super betrug Anfang 1988 mit dem 1,1-Liter-Motor 16.065 DM und mit dem 1,4-Liter-Motor 17.120 DM.
Ford Fiesta XR2 (1984–1989)
  • Der Fiesta XR2 war wie schon beim Vorgänger das Topmodell der Baureihe. Der Kent-Motor des Vorgängers wurde durch den neuen 1,6-Liter-CVH-Motor mit Doppelvergaser und Fünfganggetriebe aus dem Escort XR3 ersetzt und leistete 71 kW (97 PS). Der XR2 war komplett verspoilert und bot außer einer umfangreichen Serienausstattung ähnlich der des Ghia zusätzliche Extras wie Niederquerschnittreifen in der Dimension 185/60R13, ein überarbeitetes und verbreitertes Fahrwerk, Sportsitze, eine exklusive Polsterfarbe, innenbelüftete Scheibenbremsen und eine schwarze Fenstereinfassung. Im Gegensatz zum Vorgängermodell wurde dieser XR2 serienmäßig auf Stahlrädern in der Dimension 6x13" ausgeliefert, die Leichtmetallräder kosteten 800 DM Aufpreis. Der Neupreis des Fahrzeugs ohne Extras betrug Anfang 1988 19.350 DM.
Im Rahmen der Modellpflege des Fiestas im Sommer 1986 wurde auch der XR2 zusätzlich in einigen Details überarbeitet. Die Farbe des Instrumententrägers und der Bedieneinheit der Heizung wurde von dunkelgrau in schwarz geändert, die Innenausstattung von dunkel- in hellgrau. Der Motor wurde mit einem „lean-burn“-Zylinderkopf ausgerüstet, die Gemischaufbereitung übernahm anstelle des 32/34 DFT-Vergasers ein 28/32 TLDM-Vergaser, die ESC-II-Zündung wurde durch einen einfachen Zündverteiler mit einer Unterdruckdose ersetzt. Die herzförmigen Brennräume des Zylinderkopfs sollten für einen geringeren Schadstoffausstoß und in Verbindung mit dem geänderten Vergaser für einen niedrigeren Verbrauch sorgen. Die Motorleistung blieb mit 70 kW (95 PS) trotz des deutlich kleineren Vergasers nahezu identisch.
Für bestimmte Märkte wie z.B. die Schweiz wurde der XR2 mit einem geänderten Motor ausgeliefert. Der 1,6-Liter-Motor leistete mit einem Ford VV-Vergaser 58 kW (79 PS). Die Ausstattung unterschied sich nicht von den „normalen“ XR2, die Fahrleistungen blieben mit einer Beschleunigung von 11,8 Sekunden (0–100 km/h) und einer Höchstgeschwindigkeit von 166 km/h jedoch deutlich hinter der Standardversion zurück.
Der XR2 war nicht in allen für den Fiesta angebotenen Farben erhältlich. Diamant-Weiß, Sonnen-Rot (bzw. Spanisch-Rot ab 1986), Gletscher-Blau (bzw. Cosmos-Blau ab 1986), Strato-Silber, Titan-Grau (ab 1986) und schwarz standen zur Auswahl. Die Verbreiterungen, die Zierleisten und die Umrandung der Seitenfenster waren unabhängig von der Lackfarbe immer gleich ausgeführt.
  • Der Kleinlieferwagen Fiesta Express war ausschließlich mit dem 1,0-Liter-Motor und ab 1986 nur mit dem 1,1-Liter-Motor verfügbar. Die Ausstattung basierte auf dem Grundmodell. Es war keine Rücksitzbank verbaut und die hinteren Seitenscheiben wurden durch Bleche ersetzt. Durch einen speziellen Ausbau wurde eine ebene Ladefläche mit 1,12 m² Grundfläche geschaffen. Im August 1983 kostete das Fahrzeug 11.960 DM.

Ein Radio war bei allen Modellen aufpreispflichtig. Für das Sound 2002 mit einem Lautsprecher verlangte Ford 460 DM (ab August 1986 400 DM), das Sound 2004 war nur für Festival, Ghia und XR2 erhältlich und kostete mit vier Lautsprechern, digitaler Senderanzeige und Überblendregler 1.370 DM (ab August 1986 850 DM). Weitere aufpreispflichtige Extras waren eine Anhängervorrichtung inklusive TÜV-Abnahme (491 DM, ab August 1986 600 DM), getönte Scheiben (400 DM), Metallic-Lackierung (450 DM) und ein Panoramadach (650 DM). Einzelne Teile der Serienausstattung aus den besseren Ausstattungslinien konnten bei den billigeren Modellen in der Regel nicht einzeln dazu bestellt werden.

Beim Kauf des Fiestas konnte bereits damals die auch heute noch vertriebene „A-1-Garantie“ zusätzlich abgeschlossen werden. Im August 1983 verlangte Ford für das zweite und dritte Jahr 295 DM bis 50.000 km Gesamtfahrleistung bzw. 480 DM bis 100.000 km.

Außenfarben[Bearbeiten]

Zur Modellpflege im Sommer 1986 wurden auch die verfügbaren Lackfarben geändert. Sofern nicht anders angegeben, waren die Lackierungen für den gesamten Bauzeitraum von 1983 bis 1989 verfügbar.

Uni-Lacktöne:

Diamant-Weiß Delta-Beige
>[2, 4, 6]
Sand-Beige
[1, 6]
Sonnen-Rot
[1]
Spanisch-Rot
[2]
Kardinal-Rot
[1, 6]
Wein-Rot
[2, 4, 6]
Maritim-Blau
[2, 6]
Keramik-Blau
[1, 5, 6]
Galaxi-Blau
[1, 6]
Ozean-Blau
[1, 5, 6]
Rio-Braun
[1, 6]
Schwarz

Intensiv-Metallic-Farben:

Imperial-Rot
[1, 6]
Gletscher-Blau
[1]
See-Blau
[1, 6]
Jade-Grün
[1, 6]
Champagner-Gold
[1, 6]
Strato-Silber Titan-Grau
[2]
Nimbus-Grau
[1, 6]
Magenta-Rot
[2, 6]
Rosewood
[2, 3, 6]
Silikat-Gold
[2, 4, 6]
Antik-Bronze
[2, 4, 6]
Cosmos-Blau
[2]
Aqua-Grün
[2, 4, 6]

[1] nur 1983–1986; [2] nur 1986–1988; [3] nur für Fiesta Festival (betrifft nur Farben ab 1986); [4] nicht für Fiesta Festival (betrifft nur Farben ab 1986); [5] nicht für Fiesta S (betrifft nur Farben bis 1986); [6] nicht für Fiesta Super/XR2;

Umbauten[Bearbeiten]

Für den Fiesta gab es viele Umbausätze. Das Angebot reichte von einfachem Motortuning mit anderen Nockenwellen über Zylinderkopfbearbeitung, Doppelvergaseranlagen, Auspuffanlagen, Hubraumerhöhung bis hin zum Turboumbau für den 1,6-Liter-Dieselmotor. Auch Breitbau-Kits aus GFK waren vereinzelt erhältlich, die bekanntesten Anbieter waren Richter-Motorsport, Suhe, Wolf, Stoffler, Mohag und Schult.

Der XR2 Injection wurde von der Eichberg GmbH aus Hasbergen-Gaste damals auf Basis des Fiesta XR2 angeboten. Eichberg rüstete den vorhandenen 1,6-Liter-CVH-Motor mit der Bosch K-Jetronic-Einspritzanlage des Escort XR3i bzw. RS1600i und einer Sport-Auspuffanlage aus. Das Fahrzeug leistete 85 kW (115 PS) bei 6000 min-1 und 144 Nm bei 5250 min-1. Die neue Höchstgeschwindigkeit lag bei 195 km/h, die Beschleunigung 0–100 km/h verbesserte sich auf 8,9 Sekunden. Die Kosten lagen damals mit Montage bei 5.250 DM (ca. 2.700 EUR), was gut 25 Prozent des Grundpreises des XR2 entsprach. Zusätzlich bot Eichberg eine weitere Leistungssteigerung auf 94 kW (128 PS) durch einen überarbeiteten Zylinderkopf mit einer geänderten Nockenwelle und einen Austausch gegen ein kürzer übersetztes Getriebe an.

Die Firma Turbotechnics aus dem englischen Northampton bot ab 1986 – ebenfalls auf Basis des XR2 – einen Umbausatz auf Turbolader an. Der Umbausatz beinhaltete einen wassergekühlten Garrett-T25-Turbolader, einen Luftsammler für den Serienvergaser, eine geänderte Unterdruckverstellung, Benzinpumpe und Benzindruckregler, alle benötigten Rohre und Leitungen samt Ladeluftkühler. Der Motor leistete mit diesen Änderungen 93 kW (127 PS) bei 5500 min-1 und 183 Nm bei 3800 min-1. Die Fahrleistungen verbesserten sich ebenfalls deutlich, 7,9 Sekunden wurden für die Beschleunigung von 0–60 mph angegeben, die Höchstgeschwindigkeit lag bei 196 km/h. Dieser Umbausatz wurde für den britischen Markt und ohne TÜV-Gutachten angeboten. Ford war von der Qualität des Umbaus so überzeugt, dass Fahrzeuge, die in bestimmten Werkstätten umgerüstet wurden, weiterhin die volle Werksgarantie erhielten.

Auf Basis des Fiesta wurden von einigen Firmen auch Cabrioumbauten angeboten, die bekannteste war die der Firma Bieber aus Borken.

Studien[Bearbeiten]

Wie schon bei der ersten Baureihe veröffentlichte Ghia auch von diesem Modell eine Studie mit dem Namen Urby. Hierbei handelte es sich um ein geräumiges Fahrzeug, bei dem die Front, das Heck und vor allem die Dachlinie stark verändert wurden.

Sonstiges[Bearbeiten]

Auch auf Basis der zweiten Modellgeneration baute die britische Firma Quantum Sports Cars das Modell Quantum, das sowohl als MK1 Coupé als auch als 2+2 Convertible (2+2-Sitzer Cabriolet) erhältlich war. Die Technik und der Innenraum wurden nahezu unverändert von Ford übernommen, die neuen Karosserieteile für Front und Heck wurden aus GFK gefertigt. Nach 215 Exemplaren wurde die Fertigung des Coupé eingestellt, vom Cabriolet wurden bis heute 431 Stück gebaut. Eine Besonderheit bei diesen Fahrzeugen ist die sogenannte Clamshell-Hood, bei der die Motorhaube inklusive Front und Kotflügeln nach vorne zu öffnen ist.

Technische Daten[Bearbeiten]

Fiesta ’89 (1989–1996)[Bearbeiten]

Modellgeschichte[Bearbeiten]

Fiesta ’89
Ford Fiesta Dreitürer (1989–1994)

Ford Fiesta Dreitürer (1989–1994)

Produktionszeitraum: 03/1989–07/1996
Motoren: Ottomotoren:
1,1–1,8 Liter
(37–96 kW)
Dieselmotoren:
1,8 Liter
(44–57 kW)
Länge: 3743−3801 mm
Breite: 1610–1630 mm
Höhe: 1325 mm
Radstand: 2446 mm
Leergewicht: 825−995 kg

Der Fiesta ’89 (Typ GFJ) war eine völlige Neuentwicklung und der erste Fiesta, der auch mit fünf Türen erhältlich war. Das neue Modell brachte viele technische Neuerungen mit sich, die beim Vorgänger noch nicht verfügbar waren. Vor allem das Fahrwerk wurde mit Dreiecksquerlenkern vorn und einer Verbundlenkerachse hinten deutlich verbessert. Auch dem Insassenschutz wurde mit einer stabileren Sicherheitszelle und Seitenaufprallschutz Rechnung getragen. Zudem waren ABS, Airbag, Klimaanlage und eine heizbare Frontscheibe erhältlich. In diesem Modell waren auch erstmals die neuen Zetec-Motoren mit 1,6 und 1,8 Litern Hubraum verfügbar. Der neue 1,8-Liter-Dieselmotor war außerhalb Deutschlands auch mit Turbolader erhältlich.

Modellpflege[Bearbeiten]

Anfang 1994 wurde eine Modellpflege durchgeführt. Neben optischen Detailveränderungen (äußerlich die Seitenspiegel und Seitenblinker) wurden hauptsächlich technische und sicherheitsrelevante Bauteile wie Fahrer-/Beifahrer-Airbag, Seitenaufprallschutz und Gurtstraffer überarbeitet oder zusätzlich angeboten.

Nach dem Produktionsstart des Nachfolgemodells im August 1995 wurde der Fiesta ’89 noch bis Juli 1996 als „Fiesta Classic“ angeboten. Diese Modelle kamen ausschließlich aus dem spanischen Ford-Werk Almussafes bei Valencia und waren bis zur Einführung des Ford Ka als preisgünstiges Einstiegsmodell unterhalb des Fiesta ’96 positioniert.

Ausstattungslinien[Bearbeiten]

  • Fiesta C
  • Fiesta L
  • Fiesta LX
  • Fiesta CLX
  • Fiesta Fun
  • Fiesta Family
  • Der Fiesta Futura war ein sportliches Modell des Fiesta, das ausschließlich als Dreitürer und wahlweise mit dem 1,4-Liter-Motor mit 54 kW (73 PS) oder dem neuen 1,6-Liter-Zetec-16V-Motor mit 65 kW (88 PS) verfügbar war. Äußerlich unterschied sich der Futura durch eine in Wagenfarbe lackierte Frontstoßstange in speziellem Design mit integrierten Nebelscheinwerfern und einem Spoiler über der Heckscheibe. Breitere Reifen in der Dimension 185/55R14 gehörten ebenso zum serienmäßigen Lieferumfang wie eine Servolenkung, ein Sportfahrwerk, Metallic-Lackierung, Wärmeschutzverglasung, eine asymmetrisch teilbare Rücksitzlehne, Sportsitze vorn (bei der 1,6-Liter-Variante in hochwertigerer Ausführung), ein Drehzahlmesser und ein Leder-Sportlenkrad. Der Basispreis für den Futura betrug 1995 23.400 DM (ca. 12.000 EUR) mit 1,4-Liter-Motor bzw. 24.900 DM (ca. 12.700 EUR) mit 1,6-Liter-Motor.
  • Der Fiesta XR2i war als Topmodell in Deutschland der direkte Nachfolger des im Frühjahr 1984 erschienenen Fiesta XR2 und bereits ab August 1989 verfügbar. Das neue Modell war wieder komplett verspoilert, diesmal wurden die Kunststoffteile jedoch in Wagenfarbe lackiert. In der wuchtigen vorderen Stoßstange waren vier rechteckige Zusatzscheinwerfer (zwei Nebelscheinwerfer und zwei Fernscheinwerfer) untergebracht. Der CVH-Motor mit 1,6 Liter Hubraum wurde mit einer elektronischen Multi-Point-Einspritzanlage von Ford (EFI = electronic fuel injection) und geregeltem Katalysator ausgerüstet und leistete 76 kW (103 PS). In anderen Märkten war das Fahrzeug auch ohne Katalysator verfügbar, der Motor leistete dann 81 kW (110 PS). Um dieses Fahrzeug von der späteren Variante mit 16 Ventilen zu unterscheiden, wird es oft als XR2i 8V bezeichnet.
  • Der Fiesta S war ein sportliches Einstiegsmodell ohne die Optik des XR2i. Anfangs war das Fahrzeug noch mit einem CVH-Motor mit 1,4 Liter Hubraum ausgerüstet und leistete 52 kW (71 PS) mit bzw. 54 kW (73 PS) ohne geregelten Katalysator. Mit Einführung des neuen Zetec-16V erhielt der Fiesta S diesen Motor mit 1,8 Liter Hubraum, der 77 kW (105 PS) leistete und bei ähnlicher Höchstgeschwindigkeit dank dem höheren Drehmoment und einer kürzeren Getriebeübersetzung über eine bessere Beschleunigung als der XR2i verfügte. Im Vereinigten Königreich wurde der Fiesta S mit dem Zetec-Motor als XR2i 16V vermarktet. Dieses Fahrzeug ersetzte dort den XR2i mit dem CVH-Motor und verfügte deshalb wieder über dessen Optikpaket.
  • Der Fiesta XR2i 16V wurde mit dem stärksten Serienmotor dieser Baureihe in Deutschland ausgeliefert. Der Zetec-Motor verfügte wie im Fiesta S über 1,8 Liter Hubraum, dank anderer Nockenwellen, einer größeren Drosselklappe und einem anderen Motorsteuergerät leistete das Fahrzeug 96 kW (130 PS). Die Innenausstattung des XR2i 16V unterschied sich in geringen Details wie den Sitzen und der Polsterfarbe von der des ersten XR2i. Da der Fiesta S im Vereinigten Königreich bereits den Platz des XR2i 16V belegte, wurde das Fahrzeug mit 96 kW dort ab 1992 als RS1800 vertrieben. Der RS1800 hatte einen in Wagenfarbe lackierten Heckspoiler, 14-Zoll-Aluminiumräder im Doppelspeichen-Design und Recaro-Sitze serienmäßig.
  • Der Fiesta RS Turbo wurde bis Mai 1992 in einigen europäischen Ländern (hauptsächlich Vereinigtes Königreich, Benelux, Italien und Frankreich) angeboten. Dieser war mit dem aus dem Ford Escort bekannten, 1,6-Liter-Turbomotor ohne Katalysator mit 98 kW ausgestattet. Für den Einsatz im Fiesta wurde der Motor mit dem kleineren T2-Turbolader von Garrett und einer elektronischen Einspritzanlage ausgerüstet. Die Frontstoßstange ist gegenüber der des XR2i leicht verändert, sie hat keinen Kühlergrill, um den Luftfluss zu verbessern und einen Ausschnitt für den Kühlerlüfter. Das Fahrzeug hat grüne statt blaue Zierstreifen und eine Tachoanzeige bis 240 km/h statt 220 km/h. In Deutschland, Österreich und der Schweiz wurde das Modell jedoch nie angeboten, da dort zu dieser Zeit Katalysatoren bei Neuwagen zwingend vorgeschrieben waren oder diese Vorschrift bald eingeführt werden sollte.[7][8]
  • Der Fiesta Kleinlieferwagen verfügte wie seine Vorgänger über eine ebene Ladefläche und undurchsichtige hintere Seitenscheiben, eine Rücksitzbank fehlte.
  • Der Fiesta Courier war ein Hochdach-Lieferwagen und rundete das Angebot des Kleinlieferwagen für Handwerksbetriebe und Dienstleister ab. Das Fahrzeug wurde als Lastkraftwagen oder als Personenkraftwagen mit hinterer Sitzbank angeboten.
  • Der Fiesta Calypso verfügte über ein Faltdach, womit fast die komplette Fläche des Daches geöffnet werden konnte. Das Dach wurde manuell und elektrisch angeboten.

Sondermodelle[Bearbeiten]

  • Fiesta Champ
  • Fiesta Chianti
  • Fiesta Magic
  • Fiesta Fancy
  • Fiesta Futura
  • Fiesta Sound I + II

Studien[Bearbeiten]

Erwähnenswert sind zwei Studien: der viertürige Fiesta Urba und der Fiesta Bebop, eine Pickup-Version.

Der Urba war als Stadtauto konzipiert und wurde auf dem Genfer Automobilsalon 1989 vorgestellt. Er hatte auf der Beifahrerseite zwei Türen, auf der Fahrerseite nur eine. Dies sollte verhindern, dass auf der Rückbank sitzende Kinder beim Parken am Straßenrand zur Straße hin aussteigen. Dazu sollte eine auffallende gelbe Lackierung dafür sorgen, dass das Fahrzeug besser gesehen wird. Damals schon vorhanden: elektronische Einparkhilfe, integrierter Garagentoröffner und ein Minikühlschrank.

Sonstiges[Bearbeiten]

Flügelauto

Die dritte Baureihe des Ford Fiesta war die Vorlage für das Flügelauto, das sich auf dem Dach des Kölner Stadtmuseums befindet.

Dieses Kunstwerk von HA Schult entstand 1991 im Rahmen der Aktion „Fetisch Auto“ in Köln. Der frühere Kölner Regierungspräsident Franz-Josef Antwerpes verlangte unter Hinweis auf den Denkmalschutz die Entfernung des Autos, aber das zuständige Ministerium duldete einen (bis heute andauernden) „vorübergehenden“ Verbleib des Gegenstandes.

Technische Daten[Bearbeiten]

Fiesta ’96 (1995–1999)[Bearbeiten]

Fiesta ’96
Ford Fiesta Fünftürer (1995–1999)

Ford Fiesta Fünftürer (1995–1999)

Produktionszeitraum: 08/1995–09/1999
Motoren: Ottomotoren:
1,25–1,4 Liter
(37–66 kW)
Dieselmotoren:
1,8 Liter
(44 kW)
Länge: 3828 mm
Breite: 1634 mm
Höhe: 1334 mm
Radstand: 2445 mm
Leergewicht: 1005–1051 kg
Sterne im Euro-NCAP-Crashtest[9] Crashtest-Stern 3.svg

Modellgeschichte[Bearbeiten]

Nach sieben Jahren ersetzte der Fiesta ’96 seinen Vorgänger. Die Bodengruppe wurde nahezu unverändert vom Fiesta ’89 übernommen, doch das neue Modell erhielt ein rundum neues Design und brachte auch viele technische Verbesserungen mit sich. Die Modellbezeichnung für den Dreitürer lautete JBS, die für den Fünftürer JAS.

Die Basismotorisierung war der aus dem Vorgängermodell stammende 1,3-Liter-Ottomotor mit 37 kW oder 44 kW und elektronischer Einspritzung, der als „Kent“-Motor (mit Vergaser) erstmals 1959 im Ford Anglia verwendet wurde. Die beiden Varianten waren bis auf die Drosselklappe identisch, weshalb diese häufig als „Tuningmaßnahme“ ausgetauscht wurde. Neu im Fiesta war der Zetec-SE-Motor, wahlweise mit 1,25 Liter Hubraum und 55 kW (75 PS) oder mit 1,4 Liter Hubraum und 66 kW (90 PS). Bei diesem leichten und kompakten Motor bestanden Kurbelgehäuse und Zylinderkopf aus Aluminium, der Ventildeckel aus Magnesium. Der einzige Dieselmotor war der bereits beim Escort und Mondeo verwendete Motor mit 1,8 Litern Hubraum. Er leistete im Fiesta ohne Turbolader nur 44 kW.

Wie beim Vorgänger wurde der Fiesta bis zum Bauende als Courier mit Lastkraftwagen- und Personenkraftwagen-Zulassung angeboten. 1996/97 gab es eine europaweite Rückrufaktion von 315.000 Fiesta und Fiesta Courier wegen Fehlern am Bremssystem.

Die dritte Generation des Mazda 121 war ein in den Ford-Werken in Köln gebauter Fiesta ’96 mit einigen Mazda-spezifischen Modifikationen.

Auf der Basis des Fiesta ’96 wurden ab Herbst 1996 der Kleinstwagen Ford Ka und ab Mitte 1997 das Sportcoupé Ford Puma angeboten.

Modellpflege[Bearbeiten]

Ab dem Herbst 1999 wurde eine stark überarbeitete Version des Fiesta '96 vorgestellt. Geändert wurde vor allem die Fahrzeugfront mit neuen Scheinwerfern, neuen Stoßstangen (auch hinten), einem neuen Kühlergrill und einer neuen Motorhaube. Obwohl der Typcode (JAS/JBS) der gleiche blieb, gilt das „Facelift“ als eigenständiges, fünftes Modell. In anderen Märkten, wie z.B. dem Vereinigten Königreich werden die Fahrzeuge als ein Modell angesehen.

Ausstattungslinien[Bearbeiten]

  • Fiesta Focus
  • Fiesta Flair
  • Fiesta Fun
  • Fiesta Ghia

Sondermodelle[Bearbeiten]

  • Fiesta GT
  • Fiesta Style „Kool“
  • Fiesta Style „Family“
  • Fiesta Style „Sport“

Technische Daten[Bearbeiten]

siehe Fiesta '99:

Fiesta ’99 (1999–2001)[Bearbeiten]

Fiesta ’99
Ford Fiesta Fünftürer (1999–2001)

Ford Fiesta Fünftürer (1999–2001)

Produktionszeitraum: 09/1999–11/2001
Motoren: Ottomotoren:
1,3–1,6 Liter
(37–76 kW)
Dieselmotoren:
1,8 Liter
(44−55 kW)
Länge: 3833 mm
Breite: 1634 mm
Höhe: 1334 mm
Radstand: 2446 mm
Leergewicht: 930−1015 kg
Sterne im Euro-NCAP-Crashtest[10] Crashtest-Stern 3.svg

Modellgeschichte[Bearbeiten]

Der Fiesta ’99 war eine überarbeitete Version mit neu gestalteter Frontpartie und modifizierten Stoßfängern vorne und hinten. Trotz des gleichen Typencodes JAS bzw. JBS gilt das Modell als fünfte Baureihe in Deutschland und einigen anderen Ländern, während es auf anderen Märkten als Facelift der vierten Modellgeneration bezeichnet wird. Der Fiesta war von jetzt an serienmäßig mit 14 Zoll-Rädern, innenbelüfteten Scheibenbremsen vorn, Seitenairbags und einer dritten Bremsleuchte ausgestattet. Ab Frühjahr 2000 war zusätzlich der Fiesta Sport mit einem 1,6-Liter-Benzinmotor und 76 kW, 15 Zoll-Leichtmetallrädern, Schwellerpaket, Gittergrill, runden Nebelscheinwerfern, Sonderfarbe Racingblue und spezieller Innenausstattung verfügbar.

Die Motorvarianten wurden um den 1,8-Liter-Dieselmotor mit Turbolader und Direkteinspritzung erweitert, der 1,4-Liter-Benzinmotor wurde nicht länger angeboten. Der 1,6-Liter Zetec-SE war ab Frühjahr 2000 ausschließlich im Fiesta Sport erhältlich.

Die dritte Generation des Mazda 121 erhielt die gleichen Modifikationen, der 1,6-Liter-Benzinmotor wurde für diesen jedoch nicht angeboten.

Auch von diesem Modell gab es eine Kastenwagen-Variante namens Courier.

Ausstattungslinien[Bearbeiten]

  • Fiesta
  • Fiesta Trend
  • Fiesta Ghia
  • Fiesta Sport

Sondermodelle[Bearbeiten]

  • Fiesta Florida
  • Fiesta Futura2
  • Fiesta Kool

Ford Ikon[Bearbeiten]

Hauptartikel: Ford Ikon

In Indien wurde gemeinsam mit Mahindra & Mahindra Limited in einem Joint Venture der Ford Ikon entwickelt und von Anfang 2000 bis Frühjahr 2011 für einige asiatische Länder hergestellt. Es handelt sich dabei um eine Stufenhecklimousine auf Basis des Fiesta ’99, die auch in Brasilien, Südafrika, Argentinien, Mexiko und China angeboten wurde. Für Südamerika wurde der Ikon neben dem Fiesta Courier in Brasilien gebaut.

Vom Ikon abgeleitet wurde der Fiesta Van bis 2006 produziert – ein Dreitürer ohne hintere Seitenfenster und Rückbank, der in Europa nicht erhältlich war. Auf Basis des Fiesta Courier wurde ein zweitüriger Pickup in Brasilien gebaut. In Südafrika wurde neben dem Ikon ein viertüriger Pickup des Ikon hergestellt, ähnlich dem Škoda Felicia Vanplus.

Technische Daten[Bearbeiten]

Fiesta ’02/’06 (2001–2008)[Bearbeiten]

Modellgeschichte[Bearbeiten]

Fiesta ’02/’06
Ford Fiesta Dreitürer (2002–2005)

Ford Fiesta Dreitürer (2002–2005)

Produktionszeitraum: 11/2001–08/2008
Motoren: Ottomotoren:
1,3–2,0 Liter
(44–110 kW)
Dieselmotoren:
1,4–1,6 Liter
(50−66 kW)
Länge: 3917−3924 mm
Breite: 1685 mm
Höhe: 1429−1468 mm
Radstand: 2486 mm
Leergewicht: 1101−1155 kg

Die sechste Fiesta-Generation (Typ JH1/JD3) basierte auf einer komplett neuen Plattform, im Vergleich zu den bisherigen Modellen wuchs er deutlich in Länge und Breite. Die Zeitung Bild am Sonntag verlieh dem Fiesta im Jahr 2002 das Goldene Lenkrad.[1] Alle Fahrzeuge waren mit Gurtstraffer, Seitenaufprallschutz, Antiblockiersystem (ABS), elektronischer Bremskraftverteilung und vier Airbags ausgestattet; gegen Aufpreis auch mit Kopf-Schulterairbags.

Zunächst gab es den Fiesta ’02 nur als Fünftürer. Die dreitürige Variante folgte Mitte 2002.

Ford Fiesta ’02 Fünftürer (2001–2005)
Sterne im Euro NCAP-Crashtest[11] Crashtest-Stern 4.svg

Der kleinste verfügbare Motor war der als Duratec bezeichnete Zetec-Rocam mit 1,3 Liter Hubraum, der die in die Jahre gekommene Endura-E-Motoren mit seitlicher Nockenwelle ersetzte. Die Zetec-16V-Motoren waren nun als Duratec mit 1,4 und 1,6 Liter Hubraum verfügbar, die Variante mit 1,25 Litern Hubraum wurde in Deutschland nicht mehr angeboten. Stärkste Motorisierung war der Duratec-HE mit 2 Liter Hubraum, der unter anderem in den Modellen Focus, Mondeo und C-Max verwendet wurde. Dank kleinerer Veränderungen leistete der Duratec-ST 110 kW (150 PS) anstatt 107 kW (145 PS). Die Duratorq-TDCi-Dieselmotoren mit 1,4 und 1,6 Liter Hubraum wurden in Zusammenarbeit mit dem PSA-Konzern entwickelt. Für die beiden 1,4-Liter-Motoren (Benziner und Diesel) war auch das automatisierte Fünf-Gang-Schaltgetriebe Durashift-EST erhältlich, das automatisches oder manuelles Schalten ohne Kupplungsbetätigung erlaubte. Der 1,6-Liter-Benzinmotor konnte statt des Fünf-Gang-Schaltgetriebes auch mit einer Vier-Gang-Vollautomatik bestellt werden. Ein ESP mit Antriebsschlupfregelung (ASR) und Bremsassistent war anfangs nur mit bestimmten Motorisierungen und immer nur ohne Durashift/Automatik erhältlich. Die Fahrzeuge erreichten die Abgasnorm Euro 4, der 1,4-Liter-Dieselmotor hatte nur die Einstufung Euro 3.

Modellpflege[Bearbeiten]

Im Oktober 2005 erfolgte eine Modellpflege zum Fiesta ’06. Die Änderungen beinhalteten unter anderem neu gestaltete Stoßstangen vorne und hinten, andere Scheinwerfer und einen hochwertiger anmutenden Innenraum mit eingelegten Hartgummi-Partien in unterschiedlich wählbaren Farben. Vier neue Metallic-Lackierungen („Exotic-Gelb“, „Manzana-Grün“, „Tango“ und „Viola“) sollten Käufer locken.

Weitere Neuheiten waren ein AUX-Eingang zum Anschluss eines MP3-Players, Bluetooth-/Voice-Control-Funktionen, Licht- und Scheibenwischerautomatik, Bordcomputer, eine automatische Klimaanlage und anklappbare Außenspiegel, die erhältlichen Motorvarianten wurden nicht verändert.

Ausstattungslinien[Bearbeiten]

  • Basis
  • Ambiente
Der Fiesta Ambiente war die Grundausstattung nach der Modellpflege. Zum serienmäßigen Lieferumfang gehörten ABS mit EBD, ein Drehzahlmesser, das IPS (Intelligent Protection System, engl. für intelligentes Schutzsystem mit zwei Frontairbags, zwei Seitenairbags und Gurtstraffern mit Gurtkraftbegrenzung), Kopfstützen hinten, eine höhenverstellbare Lenksäule, eine asymmetrisch teilbare Rücksitzlehne und eine Servolenkung. Optisch war der Ambiente durch die nur teilweise lackierten Stoßfänger von den höherwertigen Ausstattungslinien abgesetzt. Das Fahrzeug war mit Ausnahme von Indianapolis-Blau in allen Außenfarben verfügbar, der Armaturenträger war in schwarz/grau ausgeführt und die Stoffbezüge der Sitze ausschließlich im Design Obsidian verfügbar. Der Einstiegspreis für den Fiesta Ambiente lag 2007 bei 10.990 EUR. Der Ambiente war nur in Verbindung mit Motoren der unteren Leistungsklassen lieferbar, ein Automatikgetriebe wurde nicht angeboten.
  • Style
Das „attraktive Evolutionsmodell“ Style verfügte über eine höherwertige Ausstattung als der Fiesta Ambiente und war ebenfalls nach der Modellpflege verfügbar. Zusätzlich zur Serienausstattung des Ambiente waren beim Style das Audiosystem 5000C (Kassettenradio mit vier Lautsprechern), ein höhenverstellbarer Fahrersitz, eine Klimaanlage mit Umluftschaltung, ein Lederlenkrad und in Wagenfarbe lackierte Stoßfänger, Zierleisten und Türgriffe im Basispreis inbegriffen. Der Fiesta Style konnte mit allen ab Werk verfügbaren Motor- und Getriebekombinationen (mit Ausnahme des 2,0-Liter-Motors des Fiesta ST) bestellt werden. Der Kunde konnte zwischen vier verschiedenen Mustern für die Stoffbezüge wählen, je nach Muster war der Armaturenträger in grau, rot oder blau gehalten und auch bei der Außenfarbe gab es Einschränkungen in Abhängigkeit vom Bezugsstoff. Manche Lackierungen waren für den Style nicht verfügbar.
  • Trend
Der Fiesta Trend stellt das dynamische Modell dar und hat zusätzlich zur Ausstattung Ambiente: elektrisch einstellbare und beheizbare Außenspiegel, Nebelscheinwerfer, Sitzbezüge und Türverkleidung farblich auf die Außenlackierung abgestimmt, Stoßfänger in Wagenfarbe lackiert und eine Zentralverriegelung mit Fernbedienung.
  • Ghia
Nach der Modellpflege bot der Fiesta Ghia die vollwertigste Ausstattung der Fiesta-Modelle. Der Ghia war preislich deutlich über dem Fiesta Style angesiedelt und verfügte serienmäßig zusätzlich über, in Wagenfarbe lackierte Außenspiegel, die elektrisch beheiz-, und einstell-, und anklappbar waren; einen Bordcomputer, elektrische Fensterheber vorn, Kühlergrill mit Chrom-Dekor, Lederschaltknauf, Nebelscheinwerfer, Scheibenwischer mit Regensensor, Scheinwerfer-Assistent mit Tag- und Nachtschaltung, Zentralverriegelung mit Fernbedienung und 15-Zoll-Stahlräder. Ein Audio-System war ab Werk nicht vorgesehen und konnte gegen Aufpreis zusätzlich mitbestellt werden. Die Sitzbezüge des Ghia waren sowohl in Stoff als auch in Teilleder in vier verschiedenen Designs erhältlich. Der Armaturenträger wurde ausschließlich in grau ausgeliefert, die Außenfarben waren – wie schon beim Style – abhängig vom Stoffdesign, jedoch waren mit Ausnahme von Indianapolis-Blau alle Außenfarben verfügbar. Abgesehen vom 1,3-Liter-Duratec-Motor mit 44 kW und dem 2,0-Liter-Motor waren alle Motoren für den Ghia vorgesehen.
  • Fun
Der Fiesta Fun war ein Editionsmodell das ab 2005 angeboten wurde. Zum serienmäßigen Lieferumfang gehörten zusätzlich zu Ambiente Ausstattung Audiosystem 5000C, Fahrersitz höhenverstellbar und eine Klimaanlage.
  • Connection
  • Sport
Der Fiesta Sport bot die sportliche Optik der Fahrzeuge aus dem „Ford-Fiesta-ST-Cup“. Zum serienmäßigen Lieferumfang gehörten ABS mit EBD, in Wagenfarbe lackierte Außenspiegel, die elektrisch einstell- und beheizbar waren, ein höhenverstellbarer Fahrersitz, elektrische Fensterheber vorn, ein Lederlenkrad, eine asymmetrisch teilbare Rücksitzlehne, Nebelscheinwerfer, eine sportlich abgestimmte Schaltung, ein Sportfahrwerk, Sportsitze vorn, Stoßfänger in speziellem Design, Zentralverriegelung mit Fernbedienung und 16-Zoll-Leichtmetallräder. Der Fiesta Sport konnte wahlweise mit dem 1,4-Liter-Motor mit 59 kW (80 PS), dem 1,6-Liter-Motor mit 74 kW (100 PS) oder dem 1,6-Liter-TDCi-Dieselmotor mit 66 kW (90 PS) ausgestattet werden.
  • Fiesta ST
Der Fiesta ST war das Topmodell dieser Baureihe und wurde ab 2005 verkauft. Das ST steht dabei für Sport Technologie. Im Gegensatz zum Tourenwagen aus dem Fiesta-ST-Cup, dessen 1,6-Liter-Zetec-SE 118 kW (160 PS) leistete, wurde die Straßenversion mit dem 2,0-Liter-Duratec-HE ausgestattet, der als Duratec ST 110 kW (150 PS) leistete. Mit einer sportlicheren Getriebeübersetzung und einer Schaltwegsverkürzung erreichte der ST damit eine Höchstgeschwindigkeit von 208 km/h, die Beschleunigung von 0-100 km/h erfolgte in 8,4 Sekunden. Auch die Optik des Tourenwagens mit geänderten Stoßstangen, Seitenschwellern, einem geänderten Kühlergrill und einem größeren Lufteinlass in der vorderen Stoßstange wurde in die Serie übernommen und der ST damit optisch deutlich von den anderen Ausstattungen abgesetzt. Die äußere Optik blieb auch nach der Modellpflege – abgesehen von den Scheinwerfern und den Rückleuchten – unverändert, das Kühlergrilldesign des ST wurde in der Modellpflege für alle anderen Modelle übernommen. Im Innenraum gab es in Deutschland serienmäßig vier Airbags, Teilleder-Sportsitze, Lederlenkrad und Lederschaltknauf, ein CD-Radio, Klimaanlage, Bordcomputer sowie Pedalauflagen und Türgriffe aus Edelstahl. Der Innenraum wurde im Rahmen der Modellpflege ebenfalls überarbeitet. Zur weiteren Serienausstattung gehörten 16-Zoll-Leichtmetallräder, ein sportlich abgestimmtes Fahrwerk, in Wagenfarbe lackierte Außenspiegel, Türgriffe und Seitenzierleisten, eine verchromte Auspuffblende, Nebelscheinwerfer, Wärmeschutzverglasung und Aluminium-Einstiegsleisten, . Nach der Modellpflege war das bis dahin als Wunschausstattung erhältliche ESP in Deutschland ebenfalls serienmäßig. Die Wunschausstattung enthielt u.a. 17-Zoll-Leichtmetallräder, einen Dachspoiler, Volllederausstattung, Klimaautomatik, Alarmanlage, ein besseres Radio, Sitzheizung sowie Rennstreifen auf Haube, Dach, Heckklappe und Türen. Das Modell war nur in bestimmten Farben lieferbar, in Deutschland waren dies weiß, rot, blau, royalgrau und schwarz. Je nach Außenfarbe variierte die Polsterfarbe zwischen rot und blau. Der ST war der erste Fiesta, der auch auf der Hinterachse mit Scheibenbremsen ausgestattet war. Die Bremsanlage an der Vorderachse wurde im Vergleich zu den anderen Modellen deutlich vergrößert, an der Hinterachse kam eine straffer abgestimmte Verbundlenkerachse zum Einsatz. In anderen Märkten gab es diverse Unterschiede in der Ausstattung. So war das Modell im Vereinigten Königreich ausschließlich mit den 17-Zoll-Leichtmetallrädern verfügbar, die Farbe royalgrau war dort nicht für den ST vorgesehen. ESP gehörte auch nach der Modellpflege nicht in allen Märkten zur Serienausstattung und musste dort als aufpreispflichtiges Extra mitbestellt werden. Der Basispreis des Fiesta ST lag 2007 bei 18.600 EUR.
  • VAN (ab 2007)

Sondermodelle[Bearbeiten]

  • Champ
  • 1st-Edition
  • Viva
  • Viva X
  • Futura
  • Blues
  • Finesse 100
  • We will Rock you
  • Die Fiesta Magic-Sondermodelle waren als Black-Magic in Pantherschwarzmetallic, Silver-Magic in Polarsilber und White-Magic in Frostweiß gegen Ende der Bauzeit erhältlich. Diese Sondermodelle wurden vom Fiesta Sport abgeleitet, von dem auch das Design der Stoßfänger übernommen wurde. Zum serienmäßigen Lieferumfang gehörten zusätzlich ein in Wagenfarbe lackierter Heckspoiler, in Wagenfarbe lackierte 16"-Leichtmetallräder, eine Klimaanlage, in Wagenfarbe lackierte Außenspiegel, Türgriffe und Seitenzierleisten, Aluminium-Look-Dekor im Innenraum und das Audiosystem 6000 CD mit vier Lautsprechern. Im Gegensatz zum Fiesta Sport waren für den Fiesta Magic nur der 1,3-Liter-Motor mit 51 kW (70 PS) und der 1,4-Liter-Motor mit 59 kW (80 PS) vorgesehen.

Weitere Varianten[Bearbeiten]

In Indien wird das Modell als Ford Figo seit 2010 produziert. Parallel wird seit April 2011 der Fiesta ’08 und als Nachfolger des Ford Ikon der Fiesta Classic auf dem heimischen Markt und anderen asiatischen Ländern angeboten.

In Brasilien wird der Fiesta ’06 seit 2007 für den südamerikanischen Markt und Afrika produziert. Außer den drei- und fünftürigen Schrägheckvarianten ist auch der Ford Fiesta VAN genannte Dreitürer ohne hintere Seitenfenster und Rückbank im Angebot. Seit 2008 wird auch die Stufenhecklimousine Fiesta Sedan produziert, die aber außerhalb Südamerikas weiterhin als Ford Ikon vertrieben wird, sowie das SUV-Modell Fiesta Cross. Zur Wahl stehen zwei Motoren mit 1,0 oder 1,6 Liter Hubraum, die beliebig mit Ethanol und Benzin gemischt betrieben werden können.

Im Frühjahr 2010 wurde der Fiesta ’06 mit neuen Scheinwerfern und Kühlergrill ähnlich dem Fiesta ’08 überarbeitet und wird nun unter den Namen Fiesta One in Argentinien, Fiesta Move in Venezuela und Fiesta Rocam in Brasilien angeboten.

Technische Daten[Bearbeiten]

Fiesta ’09/’12 (seit 2008)[Bearbeiten]

Fiesta ’09/’12
Ford Fiesta Fünftürer (2008–2012)

Ford Fiesta Fünftürer (2008–2012)

Produktionszeitraum: seit 08/2008
Motoren: Ottomotoren:
1,0–1,6 Liter
(44–134 kW)
Dieselmotoren:
1,4-1,6 Liter
(51–70 kW)
Länge: 3950–3982 mm
Breite: 1722 mm
Höhe: 1481–1495 mm
Radstand: 2489 mm
Leergewicht: 1036–1119 kg
Sonstige Messwerte
CO2-Emission: 87–154 g/km
Kraftstoffverbrauch kombiniert (EG-Norm): 3,3–6,5 l/100 km
Sterne im Euro NCAP-Crashtest[12][13] Crashtest-Stern 5.svg

Modellgeschichte[Bearbeiten]

Am 14. August 2008 begann bei Ford Deutschland im Werk Köln-Niehl die Serienfertigung der siebten Modellgeneration des Fiesta (Typ JA8). Ende 2008 startete sie auch im chinesischen Nanjing. Das spanische Werk Almussafes bei Valencia begann Anfang 2009 mit der Produktion, 2010 lief die Produktion in Rayong (Thailand) und Cuautitlán Izcalli (Mexiko) an, gefolgt von Chennai (Indien) im Jahr 2011.

Einen Vorgeschmack auf das neue Modell gab bereits die Design-Studie Ford Verve die 2007 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) vorgestellt wurde. Im März 2008 wurde auf dem Genfer Auto-Salon das Serienmodell vorgestellt. Alle Fiesta haben eine elektrische Servolenkung (EPAS), Antiblockiersystem, innenbelüftete Scheibenbremsen vorn, Trommelbremsen hinten, ESP mit Bremsassistent, vier Airbags (je zwei Front und Seite), Knieairbag für den Fahrer, elektrisch verstellbare Spiegel mit integrierten Blinkleuchten, ein zweidimensional einstellbares Lenkrad, Innenraumfilter, Drehzahlmesser, eine 40/60 geteilte Rücksitzlehne und Zentralverriegelung (ab Trend mit Funkbedienung). Alle Modelle können gegen Aufpreis mit zusätzlichen Kopf-Schulter-Airbags ausgestattet werden.

Zur Markteinführung im Oktober 2008 gab es vier Benzin-Motoren mit 44 bis 88 kW sowie einen Dieselmotor mit 66 kW, die alle die Euro-4-Norm erfüllen. Das automatisierte Fünf-Gang-Schaltgetriebe Durashift-EST des Vorgängermodells ist nicht mehr im Programm; eine Vier-Gang-Automatik ist nur mit dem 71-kW-Benzinmotor erhältlich. Seit Januar 2009 ist zusätzlich ein 55-kW-Dieselmotor lieferbar. Beide Common-Rail-Dieselmotoren haben Turbolader und Partikelfilter (DPF). Seit Anfang 2010 erfüllen die beiden 1,25-Liter-Benzinmotoren die Euro-5-Norm.

Bei der Wahl zum Auto des Jahres 2009 erreichte der Fiesta Platz 2 und wurde nur um einen einzigen Punkt vom Opel Insignia geschlagen.[14] Es war das knappste Ergebnis in der Geschichte dieser Auszeichnung.

Seit Herbst 2010 wird der Fiesta auch in Nordamerika als fünftüriges Schrägheck und als viertüriges Stufenheck Fiesta Sedan verkauft, für diesen Markt wurde die Frontpartie des Fahrzeugs leicht umgestaltet. Die einzig verfügbare Motorisierung ist der 1,6-Liter-Motor mit 88 kW, wahlweise ist der Fiesta mit einem 5-Gang-Schaltgetriebe oder einer 6-Gang-Powershift-Automatik erhältlich. Wie bereits bei der Ölkrise Mitte der 1970er Jahre machen die gestiegenen Ölpreise Kleinwagen dort wieder deutlich populärer.

Für verschiedene Märkte in Asien wird der Fiesta seit 2011 in Chennai (Indien) ebenfalls als Schrägheck und Stufenheck produziert, hier löste er den Ford Ikon ab.

Am 6. Mai 2011 lief der einmillionste Fiesta der siebten Generation vom Band.[15]

Modellpflege[Bearbeiten]

Im September 2012 präsentierte Ford auf der Mondial de l’Automobile in Paris einen umfangreich überarbeiteten Fiesta (interne Bezeichnung Fiesta ’12), der in Europa am 26. Januar 2013 auf den Markt gebracht wurde.

Neben dem Karosserie- und Innenraumdesign wurde auch die Motorenpalette stark überarbeitet. Während die 1,25-Liter-Motoren unverändert übernommen wurden, gab es den Motor mit 1,4 Litern Hubraum nun nur noch im Fiesta LPG für Autogas und Superkraftstoff mit 68 kW (92 PS), der 1,6-Liter-Ti-VCT war nur noch mit 77 kW (105 PS) und Power-Shift-Automatik verfügbar. Die Benzinmotoren wurden um den neuen 1,0-Liter-EcoBoost-Motor mit 74 kW (100 PS) oder 92 kW (125 PS) ergänzt. Zusätzlich ist dieser Motor auch ohne Turboaufladung mit 48 kW (65 PS) oder 59 kW (80 PS) verfügbar. Diese beiden Motoren verbrauchen rund einen Liter Kraftstoff weniger auf 100 km, haben jedoch einen deutlich höheren Anschaffungspreis als die 1,25-Liter-Motoren mit vergleichbarer Leistung. Neuer Basis-Dieselmotor wurde ein 1,5-Liter-Duratorq, der 55 kW (75 PS) leistet, und den 1,4-Liter-Duratorq-Motor ersetzt.

Statt bislang fünf sind sieben Airbags serienmäßig, zusätzlich zu den Front- und Seitenairbags und dem Knie-Airbag für den Fahrer sind das Kopf-Schulter-Airbags vorn und hinten. Auch das Fahrwerk ist mit neuen Aufhängungskomponenten versehen, darüber hinaus ist der Fiesta mit einer Reihe verschiedener Fahrer-Assistenzsysteme verfügbar.[16] Der Innenraum des Fahrzeugs wurde ebenfalls überarbeitet, neben anderen Bedienelementen und Anzeigen wurde die Position der Fensterheber verändert, dazu wurden hochwertigere Materialien verwendet. Außerdem gibt es serienmäßig die „MyKey“-Funktion – der Zweitschlüssel kann nach den Anforderungen des Fahrzeugbesitzers programmiert werden. So kann beispielsweise die Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs begrenzt, oder die Deaktivierung von Assistenzsystemen wie ESP verhindert werden.[17]

In den USA ist die Markteinführung des dort als 2014 Ford Fiesta vermarkteten, modifizierten Fiesta für Mitte 2013 geplant.[18]

Ausstattungslinien[Bearbeiten]

In Deutschland angebotener Modelle:

  • Ambiente (bis 2009 und seit 2011, Grundmodell mit Benzinmotor (44 oder 60 kW) oder Dieselmotor 55 kW, Räder 175/65 R 14)
  • Trend (wie Ambiente – zusätzlich unter anderem elektrische Fensterheber vorn, Funk-Zentralverriegelung, höhenverstellbarer Fahrersitz, elektrische beheizbare Spiegel, Räder 195/50 R 15. Erweitertes Motorenangebot mit Benzinmotor 71 kW (auch mit Vier-Gang-Automatik) sowie Dieselmotor 66 kW)
  • Der Fiesta ECOnetic als Erweiterung der Ausstattung Trend und einem optimierten 1,6-Liter-Duratorq-Motor, der zur Markteinführung 66 kW (90 PS) lieferte, ist seit Januar 2009 im Angebot. Zur Verbesserung der Aerodynamik hat der Wagen ein zehn Millimeter tiefergelegtes Sportfahrwerk und Leichtlaufreifen. Der Fiesta ECOnetic mit den schmaleren 175/65-R-14-Rädern kostet 250 Euro mehr als der sonst identische Trend (mit 195/50-R-15-Rädern). In Verbindung mit der geänderten Achsübersetzung wird bei Beachtung der Schaltempfehlungsanzeige ein kombinierter Verbrauch von 3,7 Litern Dieselkraftstoff auf 100 Kilometer (entspricht einem CO2-Ausstoß von 98 Gramm pro Kilometer) erzielt. Ab Februar 2010 lieferte der Motor bei gleichen Verbrauchsdaten 70 kW (95 PS). Im Juni 2011 gab Ford bekannt, durch eine verlängerte Achsübersetzung den CO2-Ausstoß um weitere 3 Gramm pro Kilometer gesenkt zu haben, der kombinierte Verbrauch reduziert sich somit auf 3,6 Liter Dieselkraftstoff auf 100 Kilometer.[19] Im März 2012 wurde der Fiesta ECOnetic weiter überarbeitet und verfügt seitdem über ein Start-Stopp-System, der Verbrauch wurde auf 3,3 Liter Dieselkraftstoff auf 100 Kilometer gesenkt, die CO2-Emission liegt bei 87 Gramm pro Kilometer. Die Motorleistung liegt weiterhin bei 70 kW (95 PS).[20] Beim MPG Marathon 2012, einem von der britischen Fleet World Group ausgerichteten Spritsparwettbewerb mit serienmäßigen Straßenfahrzeugen über 624 km öffentliche Straßen in Wales, erreichte ein Ford Fiesta ECOnetic mit einem Verbrauch von 16,22 Liter Dieselkraftstoff, das entspricht einem Durchschnittsverbrauch von 2,6 Liter auf 100 Kilometern, den Sieg.[21]
  • Ghia (bis 2009, wie Trend – elegant/luxuriöses Design, zusätzlich unter anderem Bordcomputer, Klimaanlage, Lederlenkrad, Fahrersitz mit Lendenwirbelstütze, Acht-Speichen-Leichtmetallräder, Nebelscheinwerfer. Auch mit Benzinmotor 88 kW)
  • Titanium (wie Ghia – sportlich/luxuriöses Design unter anderem mit Vier-Speichen-Leichtmetallrädern, Scheinwerferassistent, Innenspiegel automatisch abblendend, Regensensor)
  • Der Fiesta Individual ist seit Frühjahr 2013 verfügbar und oberhalb des Titanium angesiedelt. Zur Serienausstattung gehören Einstiegsleisten im Edelstahl-Look, Ford Power-Startfunktion, Individual-Design für Lederlenkrad, Nebelscheinwerfer, Teppichfußmatten, Sicherheitsgurte etc., Klimaautomatik, Leder-Stoff-Polsterung mit dritter Kopfstütze hinten, individuell beheizbaren Sportsitzen vorn und 16"-Leichtmetallräder im 12-Speichen-Individualdesign. Lieferbare Motorisierungen sind der 1,0-Liter-EcoBoost mit 92 kW (125 PS) und Start-Stopp-System, der 1,6-Liter-Ti-VCT-Motor mit 77 kw (105 PS) und Power-Shift-Automatikgetriebe und der 1,6-Liter-TDCi-Motor mit 70 kW (95 PS).
  • Sport (März 2009 bis Januar 2011, auf 500 Fahrzeuge limitiert, in Großbritannien als Zetec S erhältlich)
  • Das Sondermodell Fiesta Sport S wurde als Fiesta S ab Juli 2011 mit kleinen Änderungen in die Serienproduktion übernommen. Außer dem Benzinmotor ist nun auch der bereits bekannte TDCI-Dieselmotor mit 1,6 Litern Hubraum erhältlich, der 70 kW (95 PS) leistet. Dieser verfügt jedoch nicht über den Doppelrohrauspuff des Benzin-Modells. Der Fiesta S ist nun in sieben verschiedenen Farben erhältlich, die Frontspoilerlippe ist immer in der Kontrastfarbe silber lackiert. Außerdem hat das Modell serienmäßig schwarze Ledersitze mit silbernen Ziernähten und schwarz lackierte Leichtmetallräder.[19]
  • Der Fiesta LPG (Liquified Petroleum Gas) für Flüssiggasbetrieb erweitert das Angebot mit alternativem Kraftstoff auf Basis des 1,4-Liter-Motors mit Fünfganggetriebe. Das Fahrzeug ist ab Werk mit einem zusätzlichen Tank in der Reserveradmulde und einem auf LPG-Betrieb ausgelegten Motor ausgestattet. Der Verbrauch im LPG-Betrieb liegt bei 7,2 l/100 km und erlaubt eine maximale Reichweite von 450 km, was annähernd der Reichweite mit Benzin entspricht. Im gemischten Betrieb ist eine Reichweite von über 1000 km möglich. Der Verbrauch im LPG-Betrieb entspricht einem CO2-Ausstoß von 119 g/km, dies ist eine Verbesserung von mehr als 10 %.
  • Der Fiesta ST wurde auf der IAA 2011 in Frankfurt als ST Concept vorgestellt. Das Fahrzeug stellt den Nachfolger des Fiesta ST von 2005 dar. Mit Hilfe eines Turboladers leistet der 1,6-Liter-EcoBoost-Motor 134 kW (182 PS), und ist mit einem Kraftstoffverbrauch von 5,9 Liter Superbenzin auf 100 km[22] deutlich sparsamer als der Vorgänger mit 2,0-Liter-Duratec-Motor. Der Wagen ist im Vergleich zu den anderen Fiesta-Modellen um 15 Millimeter tiefergelegt, mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe ausgestattet, beschleunigt in 6,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h. Äußerlich unterscheidet er sich durch den großen, trapezförmigen Kühlergrill, die Heckschürze mit großem Diffusor-Einsatz und eine Doppelrohr-Auspuffanlage von den anderen Modellen. Der Wagen ist in zwei verschiedenen Ausstattungsvarianten erhältlich, einmal als Fiesta ST und einmal als Fiesta ST mit Leder-Sport-Paket. Auf Wunsch sind rot lackierte Bremssattel für die serienmäßigen Scheibenbremsen lieferbar.[22] Auf der Los Angeles Motorshow präsentierte Ford die fünftürige Variante.[23] Im Februar 2013 startete die Produktion des Fiesta ST,[22] der in fünf verschiedenen Farben erhältlich ist.
  • Der Fiesta Van wird seit 2011 auch wieder angeboten. Wie bei den anderen Modellreihen handelt es sich um einen Dreitürer ohne hintere Seitenfenster und Rückbank. Das Laderaumvolumen beträgt 1.000 Liter, bei einer maximalen Zuladung von bis zu 443 kg. Der Fahrerraum ist durch eine halbhohe Stahltrennwand mit aufgesetztem Gitter vom Laderaum abgeteilt. Zur Wahl stehen der 1,25-Liter-Benzinmotor mit 60 kW, der 1,4-Liter-Dieselmotor mit 51 kW und der 1,6-Liter-Dieselmotor mit 70 kW. Nur in der Top-Version sind von drei möglichen Ausstattungsversionen ESP sowie Seiten- und Beifahrer-Airbags serienmäßig. Kopfairbags sind für den Fiesta Van nicht erhältlich, ein CD-Radio ist in allen Versionen Standard. Der Fiesta Van ist auch als ECOnetic-Version erhältlich.[24] Im April 2012 stellte Ford den weiterentwickelten Ford Fiesta Van ECOnetic vor, der CO2-Ausstoß sank von 95 g/km auf 87 g/km, der Kraftstoffverbrauch lag nun bei 3,7 Liter auf 100 km. Er ist mit einem automatischen Start-Stopp-System ausgestattet, verfügt über eine optimierte Aerodynamik mit reduzierter Fahrzeughöhe, einer Unterbodenverkleidung, Windabweisern vor den Rädern, rollwiderstandsoptimierte Reifen und eine spezielle Getriebe-Übersetzung. Außerdem verfügt das Fahrzeug serienmäßig über eine Schaltempfehlungsanzeige und eine Lichtmaschine mit SRC (Smart Regenerative Charging), die die Fahrzeugbatterie bei Bremsvorgängen mehr und beim Beschleunigen weniger auflädt.[25]

Sondermodelle[Bearbeiten]

  • Der Sport S wurde ab Mai 2011 als ein sportlicheres Editionsmodell angeboten. Der Fiesta Sport S war nur dreitürig und in den Farben Indianapolis-Blau Metallic oder Frost-Weiß erhältlich und durch Sportstreifen in der jeweils anderen Farbe zu erkennen. Des Weiteren verfügte er über einen großen Dachspoiler, eine integrierte Spoilerlippe sowie einen sportlich gestalteten Kühlergrill an der Front, Seitenschweller, einen Diffusor am Heck und zwei Endrohre. Im Innenraum waren beheizte Sportsitze und Velours-Teppichfußmatten vorhanden, dazu waren Lenkrad, Schaltknauf und Handbremsgriff aus Leder. Außerdem verfügten die Pedale über Aluminium-Auflagen. Auch technisch gab es einige Änderungen: Neben Scheinwerfern im Projektions-Linsen-Design verfügte der Wagen über ein Sportfahrwerk, Nebelscheinwerfer und einen 1,6-Liter-Ti-VCT-Motor, der 99 kW (134 PS) leistete.[26] Im Juli 2011 nahm Ford das nun nur noch Ford Fiesta S genannte Fahrzeug als separate Ausstattungsvariante ins reguläre Modellprogramm auf.
  • Seit Januar 2012 bietet Ford vom Fiesta die Champions Edition an. Hierbei handelt es sich um Fahrzeuge mit der Trend-Ausstattung, die zusätzlich über Klimaanlage, Nebelscheinwerfer, Bordcomputer, Lederlenkrad, ein erweitertes CD-Audiosystem sowie Velours-Teppichfußmatten und B-Säulenverkleidung mit dem Logo der UEFA Champions League verfügen.

Technische Daten[Bearbeiten]

Motorsport[Bearbeiten]

Ford Fiesta Ladies-Cup[Bearbeiten]

Von 1982 bis 1986 veranstaltete die Ford-Motorsportabteilung unter Lothar Pinske einen Markenpokal, die erste deutsche Rennserie nur für Frauen.

Ziel war es, talentierten Rennfahrerinnen den Weg in den professionellen Motorsport zu erleichtern.[27] Die Rennen fanden im Rahmenprogramm der Deutschen Rennsport-Meisterschaft (DRM) und der Tourenwagen-Europameisterschaft statt. Die 20 Fahrerinnen mussten zwischen 18 und 29 Jahre alt und ledig sein und einen Führerschein der Klasse 3 besitzen.

Gefahren wurde mit identischen Ford Fiesta XR2, die dazu mit Überrollkäfig, Feuerlöscher, und Hosenträgergurten ausgestattet waren. Zwecks Chancengleichheit wurden die Fahrzeuge vor jedem Rennen per Losentscheid einer Fahrerin zugeteilt. Die Wagen wurden von der Motorsportabteilung von Ford umgebaut und betreut, der Motor leistete etwa 66 kW (90 PS), die Höchstgeschwindigkeit der Fahrzeuge betrug rund 180 km/h. Sowohl die Fahrzeuge, als auch die Kosten für die erforderliche Ausrüstung, inklusive Hotel, Anreise, Verpflegung und Preisgeld, stellte Ford zur Verfügung. Die Gesamtsiegerin der insgesamt sechs Läufe durfte ihr Wettbewerbsfahrzeug behalten. Für die Plätze 2 bis 10 im Gesamtklassement waren Geldprämien in Höhe von 500 bis 5000 DM vorgesehen.

Ab 1984 wurde das Teilnehmerfeld auf 26 Fahrerinnen aufgestockt, die Teilnehmerinnen musste die Kosten jedoch selbst oder mit Hilfe von Sponsoren aufbringen.[27]

Fast 1400 Frauen hatten sich bei Ford für die Teilnahme am der Rennserie beworben,[28] davon wurden 120 zu einem dreitägigen Sichtungslehrgang an die Start-und-Ziel-Schleife des Nürburgrings eingeladen.[27]

Nach der Einführung der zweiten Fiesta-Generation und der Vorstellung des neuen XR2 wurden ab der Saison 1984 diese Fahrzeuge für den Ladies-Cup verwendet. Durch einen Fächerkrümmer und eine geänderte Auspuffanlage leistete der CVH-Motor rund 73 kW (100 PS).

Meister
Saison Fahrer
1982 DeutschlandDeutschland Delia Stegemann
1983 DeutschlandDeutschland Claudia Ostlender[29]
1984 DeutschlandDeutschland Beate Nodes
1985 DeutschlandDeutschland Traudl Klink[30]
1986 DeutschlandDeutschland Marion Beule

1986 veranstaltete Ford auf dem Fliegerhorst Diepholz mit den Fahrzeugen des Ladies Cup das German Race of Champions, wo nach amerikanischem Vorbild Renn- und Rallye-Fahrerinnen aus der ganzen Welt gegeneinander antraten. Siegerin wurde die britische Rallye-Pilotin Louise Aitken-Walker.[27]

Ford Fiesta Mixed-Cup[Bearbeiten]

1990 bis 1992 veranstaltete Ford im Rahmenprogramm der DTM einen Markenpokal mit dem Ford Fiesta XR2i, bei dem pro Fahrzeug ein weiblich/männliches Mixed-Team antrat. Beide Piloten zusammen durften nicht älter als 55 Jahre sein,[31] da Ford „den Nachwuchs bevorzugen und keine alten Hasen oder gar gestrandete Halbprofis in den Autos haben“ wollte.[32] Der Anschaffungspreis für das Fahrzeug lag mit 26.500 DM bewusst im untersten machbaren Bereich, die Einschreibungen mussten über die Ford RS-Händler vorgenommen werden. Ford stellte mehr als 500.000 DM Preisgeld pro Saison zur Verfügung, die Sieger der Jahreswertung erhielten darüber hinaus ein neues Ford Escort Cabrio.[32]

Der Austragungsmodus der einzelnen Rennen war unterschiedlich – entweder gab es zwei getrennte Wertungsläufe, deren Zeiten addiert wurden, oder einen Lauf mit einem Boxenstopp zu Rennmitte inklusive Fahrerwechsel. Mal starteten die männlichen Piloten zuerst, mal die weiblichen, und mal startete das Feld gemischt. Die Kriterien, nach denen die Zusammenstellung der Startgruppen vorgenommen wurde, unterschieden sich von Rennen zu Rennen und wurden vom Veranstalter geheim gehalten. Als Erkennungshilfe für die Zuschauer mussten die Fahrzeuge, in denen die weibliche Hälfte des Mixed-Teams fuhr, mit einem gelben Tennisball auf dem Dach gekennzeichnet werden. Das Starterfeld bestand aus bis zu 50 Autos, der Ford Fiesta Mixed-Cup war damit eine der bestbesetzten Rennserien überhaupt.[32]

Fiesta ST Cup-Fahrzeug von 2004
Meister
Saison Fahrer
1990 DeutschlandDeutschland Thomas Beyer/DeutschlandDeutschland Beate Nodes
1991 DeutschlandDeutschland Michael Funke/DeutschlandDeutschland Claudia Hürtgen
1992 DeutschlandDeutschland Thomas Marschall/DeutschlandDeutschland Sabine Schmitz

Ford Fiesta ST Cup[Bearbeiten]

Von 2003 bis 2007 wurde mit dem Ford Fiesta ST Cup im Rahmen der Beru TOP 10 der dritte Markenpokal mit dem Fiesta veranstaltet. Er löste nach dem Produktionsende des Ford Puma den Ford Puma Cup ab. Der Rennwagen war mit einem 1,6-Liter-Zetec-SE mit 116 kW (160 PS) ausgerüstet, das später vorgestellte Serienfahrzeug erhielt allerdings den 2,0-Liter-Duratec-HE mit 110 kW (150 PS).

Meister
Saison Fahrer
2003 DeutschlandDeutschland Ralf Martin
2004 DeutschlandDeutschland Carsten Seifert
2005 DeutschlandDeutschland Ralf Martin
2006 DeutschlandDeutschland Carsten Seifert
2007 DeutschlandDeutschland Ralf Martin

Ford Fiesta RS WRC[Bearbeiten]

Ford Fiesta RS WRC im Einsatz bei der Portugal Rallye 2011

Ab 2011 trat Ford in der WRC mit dem Ford Fiesta RS WRC an. Das Fahrzeug verfügte über einen 1,6-Liter-Turbomotor mit einem sequentiellen Sechsganggetriebe und Allradantrieb. Es ersetzte den bis dahin verwendeten Ford Focus RS WRC und erreichte bei seinem WRC-Debüt bei der Rallye Schweden 2011 einen Dreifachsieg durch die Fahrer Mikko Hirvonen, Mads Østberg und Jari-Matti Latvala. Hirvonen belegte in der Fahrerwertung mit nur acht Punkten Rückstand auf Sébastien Loeb den zweiten Gesamtrang, das Ford Werksteam und das private Team M-Sport erreichten in der Herstellerwertung die Plätze zwei und drei.

Auch in der Saison 2012 startete das Ford-Werksteam, außerdem wurde der Fiesta weiterhin von mehreren Privatfahrern und Kundenteams eingesetzt. Mit Ablauf der Saison beendete Ford sein Engagement in der Rallye-Weltmeisterschaft. Das Team M-Sport geht aber weiterhin mit dem Fiesta als Privatteam an den Start.

Rallycross[Bearbeiten]

Marcus Grönholms Rallycross-Fiesta 2008

Auf Basis der sechsten und später der siebten Baureihe wurde von Olsbergs in Schweden ein Fahrzeug für die Rallycross-Europameisterschaft aufgebaut. Der Wagen besitzt eine Karosserie aus Kevlar und hat bis auf die optische Erscheinung wenig mit dem Serien-Fiesta gemeinsam. Der Fiesta ist auf Allradantrieb umgebaut, der längs eingebaute 2,0-Liter-Duratec-Motor leistet mit einem Garrett-Turbolader 404 kW (550 PS) und entwickelt ein Drehmoment von 820 Nm. Das 1200 kg schwere Fahrzeug beschleunigt aus dem Stand auf 100 km/h in lediglich 2,8 Sekunden. Die von der Firma Alcon gefertigten Bremsscheiben haben einen Durchmesser von 365 Millimeter an der Vorder- und 315 Millimeter an der Hinterachse.[33]

Für das Pikes Peak International Hill Climb 2009 wurde ein Fiesta der siebten Generation mit einer Leistung von rund 600 kW vorbereitet, der Fahrer war Marcus Grönholm aus Finnland. Aufgrund technischer Probleme war Grönholm jedoch nicht in der Lage, die Bestzeit zu unterbieten.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Ford-Werke Köln: Ford bewegt – 75 Jahre Ford in Deutschland. Delius Klasing Verlag, Bielefeld 2000, ISBN 3-7688-1239-1.
  •  Rainer Braun, Ferdi Kräling: Momentaufnahmen – Eine Zeitreise durch 75 Jahre Ford Motorsport in Deutschland. HEEL Verlag GmbH, Königswinter 2000, ISBN 3-89365-904-8.
  •  Stefan Rossbach: Ford: Personenwagen seit 1945 (Typenkompass). Motorbuch-Verlag, 2007, ISBN 978-3613026926.
  •  Kai Schäder: Durch den wilden Osten: Mit dem Fiesta Richtung Mongolei. Traveldiary.de, 2012, ISBN 978-3941796331.
  •  High Performance Fiestas 1979-1991. Brooklands Books Ltd., Surrey (UK) 1991, ISBN 1-85520-1275. (englisch)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ford Fiesta – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Chronologie 35 Jahre Ford Fiesta. media.ford.com, 29. Juli 2011, abgerufen am 26. März 2014 (PDF; 702 kB).
  2. Fiesta Timeline. Ford Motor Company, abgerufen am 28. Dezember 2012 (PDF; 4,6 MB, englisch).
  3. 30 Jahre Ford Fiesta – Lückenfüller in Feierlaune. spiegel.de, 1. August 2006, abgerufen am 28. September 2012.
  4. Der Betrag wurde mit der Vorlage:Inflation ermittelt, ist auf volle Million Euro gerundet und bezieht sich auf den vergangenen Januar.
  5. Ghia Shuttler. www.scottgrundfor.com, abgerufen am 28. Dezember 2012 (englisch).
  6. Fiesta Fantasy. Auto, Motor und Sport, abgerufen am 19. Januar 2013 (deutsch).
  7. Kfz-Lexikon: Katalysator. www.autotipps.net, abgerufen am 8. Januar 2011.
  8. Katalysatorpflicht. Austria-Lexikon.at, abgerufen am 8. Januar 2011.
  9. Ford Fiesta. www.euroncap.com, abgerufen am 28. September 2012.
  10. Ford Fiesta. www.euroncap.com, abgerufen am 28. September 2012.
  11. Ford Fiesta. www.euroncap.com, abgerufen am 28. September 2012.
  12. Ford Fiesta 2008. www.euroncap.com, abgerufen am 28. September 2012.
  13. Ford Fiesta 2012. www.euroncap.com, abgerufen am 28. September 2012.
  14. Car of the year award – Ergebnisse der Wahl zum Auto des Jahres 2009. Abgerufen am 28. September 2012.
  15. Rekord am Rhein: Ford baut heute den Millionen-Fiesta. media.ford.com, 6. Mai 2011, abgerufen am 28. September 2012.
  16. Neuer Ford Fiesta startet ab 10.950 Euro. media.ford.com, 17. Oktober 2012, abgerufen am 17. Oktober 2012.
  17. Der neue Fiesta: Sieben Modelle mit weniger als 100 g CO2 pro km – erster europäischer Ford mit MyKey-Funktion. media.ford.com, 21. November 2012, abgerufen am 21. November 2012.
  18. Der neue Ford Fiesta: US-Debüt auf der L.A. Auto Show. media.ford.com, 28. November 2012, abgerufen am 28. November 2012.
  19. a b Ford Presseerklärung: Ford Ka und Fiesta mit attraktiven Neuerungen. 6. Juni 2011, abgerufen am 7. Juli 2011.
  20. EU-Kommissarin für Klimaschutz besuchte Ford-Werke in Köln und fuhr umweltschonende Ford-Fahrzeuge. media.ford.com, 9. März 2012, abgerufen am 14. März 2012.
  21. Ford Fiesta ECOnetic: Sieger des britischen MPG Marathon. media.ford.com, 22. Oktober 2012, abgerufen am 23. Oktober 2012.
  22. a b c Ford startet die Produktion des neuen Ford Fiesta ST. media.ford.com, 8. Februar 2013, abgerufen am 10. Februar 2013.
  23. Ford Fiesta ST als Fünftürer. t-online.de, 7. November 2011, abgerufen am 28. September 2012.
  24. Ford Fiesta Van 2011. autokiste.de, 5. April 2011, abgerufen am 28. September 2012.
  25. Der neue Ford Fiesta Van ECOnetic verbraucht nur 3,7 Liter – der sparsamste Lieferwagen von Ford aller Zeiten. media.ford.com, 24. April 2012, abgerufen am 25. April 2012.
  26. Ford Fiesta Editionsmodelle. www.ford.de, abgerufen am 28. September 2012.
  27. a b c d  Rainer Braun, Ferdi Kräling, Ford-Werke AG, Köln, Ford Racing (Hrsg.): Momentaufnahmen – Eine Zeitreise durch 75 Jahre Ford Motorsport in Deutschland. HEEL Verlag, Königswinter 2000, ISBN 3-89365-904-8, S. 166 ff..
  28. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatFord Presseerklärung: 25 Jahre Ford Fiesta. Juli 2001, abgerufen am 31. März 2012.
  29. Claudia Ostlender-Weiss: Die Power-Lady. 2001, abgerufen am 31. März 2012 (PDF).
  30. German Ford Fiesta Ladies Cup 1985. Motorsport-Archive.com, abgerufen am 31. März 2012 (englisch).
  31. Presseportal.de: Ford Fiesta ST Cup: Breitensport auf hohem technischen Niveau. 30. April 2003, abgerufen am 31. März 2012.
  32. a b c  Rainer Braun, Ferdi Kräling, Ford-Werke AG, Köln, Ford Racing (Hrsg.): Momentaufnahmen – Eine Zeitreise durch 75 Jahre Ford Motorsport in Deutschland. HEEL Verlag, Königswinter 2000, ISBN 3-89365-904-8, S. 176 ff..
  33. Ford Fiesta ST: Großer Auftritt bei der europäischen X-Games-Premiere vom 16. bis 19. Mai in Barcelona. media.ford.com, 15. Mai 2013, abgerufen am 16. Juni 2013.