Beaumont-du-Ventoux

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Beaumont-du-Ventoux
Wappen von Beaumont-du-Ventoux
Beaumont-du-Ventoux (Frankreich)
Beaumont-du-Ventoux
Region Provence-Alpes-Côte d’Azur
Département Vaucluse
Arrondissement Carpentras
Kanton Vaison-la-Romaine
Gemeindeverband Ventoux-Comtat-Venaissin
Koordinaten 44° 11′ N, 5° 10′ OKoordinaten: 44° 11′ N, 5° 10′ O
Höhe 357–1.900 m
Fläche 28,16 km2
Einwohner 292 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 10 Einw./km2
Postleitzahl 84340
INSEE-Code

Beaumont-du-Ventoux ist eine französische Gemeinde mit 292 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Département Vaucluse in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beaumont-du-Ventoux befindet sich 17 km von Carpentras entfernt im Nordosten des Départements Vaucluse.[1] Umliegende Gemeinden sind Bédoin, Malaucène und Saint-Léger-du-Ventoux.

Das Gemeindegebiet nimmt die Nordwestseite des Mont Ventoux ein. Unweit des Gemeindezentrums fließt ein kleiner Bach, der im Nordwesten in die Ouvèze mündet. Die Gemeinde steigt von 357 Metern Höhe im äußersten Westen bis auf 1900 Metern Höhe nahe dem Mount Ventoux Gipfel im Osten.[2]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Süden des Gemeindegebietes verläuft auf west-östlicher Achse die Route départementale D974 von Malaucène kommend zum Gipfel des Mont Ventoux.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2008
Einwohner 194 203 185 240 260 286 322 322

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die romanische Kapelle St-Sépulcre aus dem 12. Jahrhundert liegt am Weiler Valettes. Sie war seit 1113 ein Priorat der Abtei Saint-Victor de Marseille. Auf ihrem Tympanon ist eine Szene geschnitzt, die mehrere Interpretationen zulässt. Einige sehen sie als „ein Christus, flankiert von zwei Kreuzen und zwei Kästen oder Häusern“, manche als „ein Mann legt seinen Eid zwischen zwei Sarkophagen ab“ oder „ein segnender Beter“ und andere wiederum als „das Grab Jesu Christi mit Geistlichen“.[3]

In der Kapelle Ste-Marguerite befindet sich eine unbeschriftete Stele mit einem Lebensbaum eingraviert, die als Weihwasserbecken und frühchristlicher Altar gedient hat.[3].

Kapelle Saint-Sépulcre.
Kapelle Sainte-Marguerite.

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Südöstlich des Gemeindezentrums verläuft der Fernwanderweg GR 4 zum Gipfel des Mont Ventoux.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jean-Pierre Saltarelli: Les Côtes du Ventoux. Origines et originalités d'un terroir de la vallée du Rhône. A. Barthélemy, Avignon 2000, ISBN 2-87923-041-1.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Beaumont-du-Ventoux – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Gemeinde auf annuaire-mairie.fr
  2. a b Geodaten bei geodesie.ign.fr. Institut géographique national, abgerufen am 19. Dezember 2011.
  3. a b Jean-Pierre Saltarelli, S. 144.