Hintertiefenbach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Hintertiefenbach
Hintertiefenbach
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Hintertiefenbach hervorgehoben
Koordinaten: 49° 44′ N, 7° 21′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Birkenfeld
Verbandsgemeinde: Herrstein
Höhe: 338 m ü. NHN
Fläche: 4,68 km2
Einwohner: 320 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 68 Einwohner je km2
Postleitzahl: 55743
Vorwahl: 06784
Kfz-Kennzeichen: BIR
Gemeindeschlüssel: 07 1 34 041
Adresse der Verbandsverwaltung: Brühlstraße 16
55756 Herrstein
Webpräsenz: www.hintertiefenbach.de
Ortsbürgermeister: Alexander Ebels
Lage der Ortsgemeinde Hintertiefenbach im Landkreis Birkenfeld
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Über dieses Bild
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Hintertiefenbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Birkenfeld in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Herrstein an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortschaft liegt nördlich der Nahe in einem Talkessel. Sie wird vom „Hintertiefenbach“ durchflossen (Zuflüsse: Gilzbach, Bach an der Bismarckeiche, Waldbach, Edemisbach).

Zu Hintertiefenbach gehört auch die Siedlung Wassergall.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1338 Erstmalige urkundliche Erwähnung des Ortes unter dem Namen Inredyfinenbach. Der Ort gehörte mit den anderen Abteigemeinden Göttschied, Gerach, Regulshausen, (Höhweiler und Ritzenberg)[3] zum Kloster Mettlach.[4]
  • Am 14. Oktober 1560 verkaufte das Kloster die vier Dörfer an die Hintere Grafschaft Sponheim.[5] Der Name der Ortschaft ändert sich im Laufe seiner Geschichte zu Heredifenbach, Niederdiffenbach, Unterdefenbach und Underdiffenbach.
  • 1776 gehört das Dorf zur Markgrafschaft Baden.
  • 1783 wird die Leibeigenschaft aufgehoben.
  • 1792 Angliederung des Ortes an Mairie Fischbach im Kanton Herrstein.
  • 1817 durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses wird der Ort dem Fürstentum Birkenfeld im Grossherzogtum Oldenburg zugeschlagen.
  • 1824 Einführung des Schulwesens der 4 Abteigemeinden.[6]
  • 1879 nach Auflösung der Bürgermeisterei Fischbach gehört das Dorf wieder zum Amt Herrstein.
  • 1880 Schulhausneubau[7]
  • 1908 Bau von Wasserleitungen.[8]
  • 1913 Hintertiefenbach erhält Elektrizitätsversorgung[9]
  • 1937 nach dem Reichsgesetz vom 26. Januar 1937 geht Hintertiefenbach ab 1. April 1937 innerhalb des oldenburgischen Landesteils Birkenfeld auf Preußen über.
  • 18. März 1945 wird der Ort von der US-Armee besetzt, die dessen Verwaltung noch im Juli des gleichen Jahres an Frankreich übergibt.
  • 1946 wird Hintertiefenbach eine Ortsgemeinde im damals neu gebildeten Land Rheinland-Pfalz, Landkreis Birkenfeld.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Hintertiefenbach besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[10]

Ortsbürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alexander Ebels ist seit dem 14. Juli 1999 Ortsbürgermeister von Hintertiefenbach. Seine Vorgänger waren:

  • 1949–1952 Albert Brust
  • 1952–1964 Paul Mayer
  • 1964–1965 Otto Bernhard
  • 1966–1969 Albert Brust
  • 1969–1979 Jakob Franzmann
  • 1979–1999 Ewald Brust
  • 1999–0000 Alexander Ebels

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Fußballverein TUS Hintertiefenbach
  • Verschönerungsverein Hintertiefenbach
  • Gemischter Chor Hintertiefenbach
  • Freiwillige Feuerwehr Hintertiefenbach
  • Feuerwehrfreunde Hintertiefenbach

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pulverloch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In früheren Zeiten wurden in direkter Ortsnähe drei Kupferstollen angelegt, die jedoch wegen zu geringer Ausbeute wieder aufgegeben wurden. Hierauf könnte diese Flurbezeichnung zurückzuführen sein, da man Lagerstätten für Schwarzpulver, mit dem man Stollen in den Fels zu sprengen pflegte, für gewöhnlich so nannte.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hintertiefenbach – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010 (Memento des Originals vom 25. November 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.statistik.rlp.de, Seite 20 (PDF; 2,3 MB)
  3. http://www.archivdatenbank.lha-rlp.de/app/show.php?fb_45_352409_ac270633defca6c7ebd90a7928a16a9e_-1
  4. http://www.archivdatenbank.lha-rlp.de/app/show.php?fb_45_359547_2afebae9ea302eac9adb24eb09dde9b9_0
  5. http://www.archivdatenbank.lha-rlp.de/app/show.php?fb_45_352452_2afebae9ea302eac9adb24eb09dde9b9_0
  6. http://www.archivdatenbank.lha-rlp.de/app/show.php?fb_11633_211946_2afebae9ea302eac9adb24eb09dde9b9_0
  7. Archive - Landeshauptarchiv Koblenz / Bestand 393 - Regierung Birkenfeld / Sachakte 2775 - Hintertiefenbach
  8. http://www.archivdatenbank.lha-rlp.de/app/show.php?fb_13161_242577_2afebae9ea302eac9adb24eb09dde9b9_0
  9. Archive - Landeshauptarchiv Koblenz / Bestand 393 - Regierung Birkenfeld / Sachakte 4139 - Hintertiefenbach
  10. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen