Mackenrodt

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Mackenrodt
Mackenrodt
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Mackenrodt hervorgehoben
Koordinaten: 49° 44′ N, 7° 15′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Birkenfeld
Verbandsgemeinde: Herrstein
Höhe: 440 m ü. NHN
Fläche: 4,9 km2
Einwohner: 390 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 80 Einwohner je km2
Postleitzahl: 55758
Vorwahl: 06781
Kfz-Kennzeichen: BIR
Gemeindeschlüssel: 07 1 34 052
Adresse der Verbandsverwaltung: Brühlstraße 16
55756 Herrstein
Webpräsenz: www.mackenrodt.de
Ortsbürgermeister: Reiner Mildenberger
Lage der Ortsgemeinde Mackenrodt im Landkreis Birkenfeld
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Über dieses Bild

Mackenrodt ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Birkenfeld in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Herrstein an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt westlich der Nahe im Hunsrück. 64,6 Prozent der Gemarkungsfläche sind bewaldet. Im Südosten befindet sich Idar-Oberstein.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mackenrodt wurde im 14. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Es war Teil der Hinteren Grafschaft Sponheim. Nach der Teilung der beiden Grafschaften Sponheim (1776) gehörte das Gebiet den Markgrafen von Baden. Nach dem Wiener Kongress (1815) kam die Region und damit auch Mackenrodt 1919 zum oldenburgischen Fürstentum Birkenfeld.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Mackenrodt, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 139
1835 175
1871 210
1905 234
1939 306
1950 320
Jahr Einwohner
1961 328
1970 339
1987 400
1997 448
2005 462
2015 390

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Mackenrodt besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[3]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Süden verläuft die Bundesstraße 41. In Idar-Oberstein ist ein Bahnhof der Bahnstrecke Bingen–Saarbrücken.

Sage von der Mackenrodter Linie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Mackenrodt ist die Sage von der Mackenrodter Linie überliefert. In dieser geht es um eine alte Linde im Ort. In der Linde sollen einst sieben Löcher gewesen sein, in denen täglich ein Zapfen ein Loch weitergesteckt wurde, um den jeweiligen Wochentage zu wissen. Eines Tages soll ein Schelm den Zapfen anstatt ein Loch zwei Löcher weitergesteckt haben. In der Folge wanderten die Mackenrodter bereits am Samstag zur Kirche nach Idar, um festzustellen, dass kein Gottesdienst ist, wodurch der Schwindel aufflog. Seither sind die Löcher an der Linde angeblich so weit oben angebracht, dass man sie mit bloßem Augen nicht mehr sehen kann.[4]

Wahr an der Geschichte ist vermutlich nur die Tatsache, dass die Mackenrodter Bevölkerung im Mittelalter tatsächlich zur Kirche nach Idar wanderte, um den Gottesdienst zu besuchen; noch heute gibt es einen Waldweg zwischen beiden Orten, den Mackenrodter Weg.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mackenrodt – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  4. Hubrich-Messow, Gundul: Sagen und Märchen aus dem Hunsrück. Husum: Husum-Verlag, 2014.