Eckersweiler

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Eckersweiler
Eckersweiler
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Eckersweiler hervorgehoben
Koordinaten: 49° 34′ N, 7° 17′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Birkenfeld
Verbandsgemeinde: Baumholder
Höhe: 500 m ü. NHN
Fläche: 3,69 km2
Einwohner: 156 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 42 Einwohner je km2
Postleitzahl: 55777
Vorwahl: 06783
Kfz-Kennzeichen: BIR
Gemeindeschlüssel: 07 1 34 021
Adresse der Verbandsverwaltung: Am Weiherdamm 1
55774 Baumholder
Webpräsenz: www.eckersweiler.de
Ortsbürgermeister: Hans-Peter Bohr
Lage der Ortsgemeinde Eckersweiler im Landkreis Birkenfeld
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Über dieses Bild

Eckersweiler ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Birkenfeld in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Baumholder an. Eckersweiler ist die südlichste Gemeinde des Landkreises.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eckersweiler liegt im Westrich an der Grenze zum Saarland. Kusel liegt ca. 6 Kilometer südöstlich der Gemeinde. Im Norden befindet sich Berschweiler bei Baumholder, im Osten Thallichtenberg, im Süden Reichweiler und westlich liegt Freisen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort gehörte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zu dem aus der Grafschaft Veldenz stammenden Teil des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken und war der Schultheißerei Berschweiler im Oberamt Lichtenberg zugeordnet. Im Jahr 1790 lebten 33 Familien im Ort. Die Gemarkung von Eckersweiler umfasste 367 Hektar.[2]

Im Jahr 1794 wurde das Linke Rheinufer von französischen Revolutionstruppen eingenommen. Von 1798 bis 1814 gehörte Eckersweiler zum Kanton Baumholder im Saardepartement. Aufgrund der auf dem Wiener Kongress (1815) getroffenen Vereinbarungen kam die Region 1816 zum sachsen-coburgischen Fürstentum Lichtenberg, dem es bis 1834 angehörte. Die Gemeinde Eckersweiler gehörte zunächst zur Bürgermeisterei Berschweiler, von 1823 an zur Bürgermeisterei Burglichtenberg (siehe auch Liste der Gemeinden im Fürstentum Lichtenberg). Nach dem Verkauf an Preußen und der Auflösung des Fürstentums Lichtenberg kam Eckersweiler zum neu errichteten Kreis St. Wendel in der Rheinprovinz. Seit 1937 gehört Eckersweiler zum Landkreis Birkenfeld und ist seit 1946 Teil des Landes Rheinland-Pfalz.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Eckersweiler, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3]

Jahr Einwohner
1815 188
1835 240
1871 266
1905 249
1939 251
Jahr Einwohner
1950 253
1961 210
1970 182
1987 156
2005 167

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Eckersweiler besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[4]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Blasonierung des Wappens lautet: „In geteiltem Schild oben ein wachsender rotbewehrter und -gezungter blauer Löwe in Silber, unten in Blau ein silberner Turm mit Turmhelm“.

Der blaue Löwe verweist auf die ehemalige Zugehörigkeit zur Grafschaft Veldenz. Der Turm stellt den denkmalgeschützten Kirchturm im Ort dar. Das Wappen wurde 1964 vom rheinland-pfälzischen Innenministerium genehmigt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Dorfmittelpunkt Eckersweilers wurde in der Lokalen Agenda 21 des Landkreises Birkenfeld als sehenswert eingestuft.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Eckersweiler

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eckersweiler hat ein Dorfgemeinschaftshaus. Im Süden verläuft die Bundesautobahn 62.

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Eckersweiler – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum Geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, Die Karte von 1789 (2. Band), Bonn 1898. S. 400
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen