Rückweiler

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Rückweiler
Rückweiler
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Rückweiler hervorgehoben
Koordinaten: 49° 35′ N, 7° 14′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Birkenfeld
Verbandsgemeinde: Baumholder
Höhe: 500 m ü. NHN
Fläche: 2,75 km2
Einwohner: 406 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 148 Einwohner je km2
Postleitzahl: 55776
Vorwahl: 06789
Kfz-Kennzeichen: BIR
Gemeindeschlüssel: 07 1 34 074
Adresse der Verbandsverwaltung: Am Weiherdamm 1
55774 Baumholder
Webpräsenz: www.rueckweiler.de
Ortsbürgermeister: Lutz Altekrüger
Lage der Ortsgemeinde Rückweiler im Landkreis Birkenfeld
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Über dieses Bild

Rückweiler ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Birkenfeld in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Baumholder an.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde am 5. März 1332 als Rickwilre erstmals urkundlich erwähnt. Nach wechselnden Herrschaften und verschiedenen Streitigkeiten wurde Rückweiler in einem Schiedsspruch 1440 der Grafschaft Veldenz zugewiesen. Mit dieser fiel es vier Jahre später an Pfalz-Zweibrücken.

Im Jahr 1794 wurde das Linke Rheinufer von französischen Revolutionstruppen eingenommen. Von 1798 bis 1814 gehörte Rückweiler zum Kanton Baumholder im Departement der Saar. Aufgrund der auf dem Wiener Kongress (1815) getroffenen Vereinbarungen kam die Region 1816 zum sachsen-coburgischen Fürstentum Lichtenberg, dem es bis 1834 angehörte. Die Gemeinde Rückweiler gehörte zunächst zur Bürgermeisterei Berschweiler, von 1823 an zur Bürgermeisterei Burglichtenberg (siehe auch Liste der Gemeinden im Fürstentum Lichtenberg). Nach dem Verkauf an Preußen und der Auflösung des Fürstentums Lichtenberg kam Rückweiler zum neu errichteten Kreis St. Wendel in der Rheinprovinz. Seit 1937 gehört Rückweiler zum Landkreis Birkenfeld und ist seit 1946 Teil des Landes Rheinland-Pfalz.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Rückweiler, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 127
1835 162
1871 169
1905 241
1939 292
1950 310
Jahr Einwohner
1961 355
1970 355
1987 381
1997 430
2005 440
2015 406

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Rückweiler besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Blasonierung des Wappens lautet: „In geteiltem Schild oben in Silber ein rotbewehrter und gezungter wachsender blauer Löwe, unten in Grün ein goldener, mit rotem Band umwundener Erntekranz, belegt mit einem goldenen Kreuz“.

Der blaue Löwe verweist auf die ehemalige Zugehörigkeit zur Grafschaft Veldenz. Das Erntekreuz erinnert an das jährliche Erntedankfest. Das Wappen wurde 1965 vom rheinland-pfälzischen Innenministerium genehmigt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die auch Heidedom genannte Herz-Jesu-Kirche wurde 1908 im gotischen Stil errichtet.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Rückweiler

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rückweiler hat einen Kindergarten und ein Dorfgemeinschaftshaus. Im Süden verläuft die Bundesautobahn 62. In Heimbach ist ein Bahnhof der Bahnstrecke Bingen–Saarbrücken.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rückweiler – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen