Mittelreidenbach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Mittelreidenbach
Mittelreidenbach
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Mittelreidenbach hervorgehoben
Koordinaten: 49° 44′ N, 7° 26′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Birkenfeld
Verbandsgemeinde: Herrstein
Höhe: 282 m ü. NHN
Fläche: 5,07 km2
Einwohner: 739 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 146 Einwohner je km2
Postleitzahl: 55758
Vorwahl: 06784
Kfz-Kennzeichen: BIR
Gemeindeschlüssel: 07 1 34 055
Adresse der Verbandsverwaltung: Brühlstraße 16
55756 Herrstein
Webpräsenz: www.mittelreidenbach.de
Ortsbürgermeister: Reimund Steitz
Lage der Ortsgemeinde Mittelreidenbach im Landkreis Birkenfeld
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Über dieses Bild
Mittelreidenbach

Mittelreidenbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Birkenfeld in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Herrstein an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt im Reidenbachtal südöstlich der Nahe. Im Westen befindet sich Idar-Oberstein.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mittelreidenbach wurde 1367 erstmals urkundlich erwähnt. Mittelreidenbach gehörte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zur Reichsherrschaft Oberstein und war Sitz einer Schultheißerei.

Im Jahr 1794 wurde das Linke Rheinufer von französischen Revolutionstruppen eingenommen. Von 1798 bis 1814 gehörte Mittelreidenbach zum Kanton Grumbach im Saardepartement. Aufgrund der auf dem Wiener Kongress (1815) getroffenen Vereinbarungen kam die Region 1816 zum sachsen-coburgischen Fürstentum Lichtenberg, dem es bis 1834 angehörte. Die Gemeinde Berglangenbach gehörte zunächst zur Bürgermeisterei Schmidthachenbach, von 1823 an zur Bürgermeisterei Sien. Nach dem Verkauf an Preußen und der Auflösung des Fürstentums Lichtenberg kam Mittelreidenbach zum neu errichteten Kreis St. Wendel in der Rheinprovinz. Seit 1937 gehört Mittelreidenbach zum Landkreis Birkenfeld und ist seit 1946 Teil des Landes Rheinland-Pfalz.

Zum 1. Januar 1994 wurde ein Teil des früheren Gutsbezirks Baumholder – etwa die frühere Ortslage der 1937 aufgelösten Gemeinde Zaubach – in die Ortsgemeinde Mittelreidenbach umgegliedert.[2]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Mittelreidenbach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3][1]

Jahr Einwohner
1815 204
1835 284
1871 328
1905 423
1939 533
1950 536
Jahr Einwohner
1961 643
1970 699
1987 726
1997 835
2005 786
2017 739


Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Mittelreidenbach besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[4]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Osten verläuft die Bundesstraße 270. In Fischbach ist ein Bahnhof der Bahnstrecke Bingen–Saarbrücken.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mittelreidenbach – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2017 - Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. Rheinland-pfälzisches „Landesgesetz über die Auflösung des Gutsbezirks Baumholder und seine kommunale Neugliederung“ vom 2. November 1993 (GVBl, S. 518), § 2 (1) Nr. 7.
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen