Ellweiler

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Ellweiler
Ellweiler
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Ellweiler hervorgehoben
Koordinaten: 49° 37′ N, 7° 9′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Birkenfeld
Verbandsgemeinde: Birkenfeld
Höhe: 358 m ü. NHN
Fläche: 7,46 km2
Einwohner: 293 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 39 Einwohner je km2
Postleitzahl: 55765
Vorwahl: 06782
Kfz-Kennzeichen: BIR
Gemeindeschlüssel: 07 1 34 024
Adresse der Verbandsverwaltung: Schneewiesenstraße 21
55765 Birkenfeld
Webpräsenz: www.vg-birkenfeld.de
Ortsbürgermeister: Gerhard Göttge
Lage der Ortsgemeinde Ellweiler im Landkreis Birkenfeld
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Über dieses Bild

Ellweiler ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Birkenfeld in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Birkenfeld an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt am Traunbach im Schwarzwälder Hochwald im Hunsrück nahe der Grenze zum Saarland. 67,6 Prozent der Gemarkungsfläche sind bewaldet. Im Norden befindet sich Dambach, im Osten Neubrücke und im Süden Nohfelden.

Zu Ellweiler gehören auch die Wohnplätze Haumbach, Neubrücker Mühle und Steinautal.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ellweiler wurde im 12. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Nachdem es zunächst zu einem Lehen von Kurtrier gehört hatte, gelangte es 1480 an das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Ellweiler, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3][1]

Jahr Einwohner
1815 207
1835 239
1871 221
1905 226
1939 230
1950 265
Jahr Einwohner
1961 290
1970 233
1987 291
1997 295
2005 295
2015 293

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Ellweiler besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden. Bis 2014 gehörten dem Gemeinderat acht Ratsmitglieder an.[4]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Blasonierung des Wappens lautet: „In geteiltem Schild oben eine rote Elchschaufel in Gold, unten ein rotbewehrter, -gezungter und -gekrönter wachsender goldener Löwe in Schwarz.“

Die Elchschaufel symbolisiert den Ortsnamen und der Löwe entstammt dem Wappen von Pfalz-Zweibrücken. Das Wappen wurde 1963 vom rheinland-pfälzischen Innenministerium genehmigt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Südosten verlaufen die Bundesstraße 41 und die Bundesautobahn 62. In Neubrücke ist ein Bahnhof der Bahnstrecke Bingen–Saarbrücken.

Uranerzaufbereitungsanlage Ellweiler

Von 1958 bis 1967 erfolgte am „Bühlskopf“, nördlich von Ellweiler (), eine Gewinnung von Uranerzen durch die „Gewerkschaft Brunhilde“ im Tagebau. Kleinere Uranvorkommen wurden auch 650 m nordwestlich des Bühlkopfes am Nordosthang des „Der Stein“ gefunden, ebenso westlich von Nohfelden und an der Nohfelder Burg.[5] Die Verarbeitung erfolgte in der Uranerzaufbereitungsanlage Ellweiler.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ellweiler – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010, Seite 19 (PDF; 2,3 MB)
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  5. H. Schmeltzer: Mineral-Fundstellen. Band 6: Rheinland-Pfalz und Saarland, Ch. Weise Verlag, München 1977