Schwollen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Schwollen
Schwollen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Schwollen hervorgehoben
Koordinaten: 49° 42′ N, 7° 11′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Birkenfeld
Verbandsgemeinde: Birkenfeld
Höhe: 414 m ü. NHN
Fläche: 8,83 km2
Einwohner: 437 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 49 Einwohner je km2
Postleitzahl: 55767
Vorwahl: 06787
Kfz-Kennzeichen: BIR
Gemeindeschlüssel: 07 1 34 080
Adresse der Verbandsverwaltung: Schneewiesenstraße 21
55765 Birkenfeld
Webpräsenz: www.vg-birkenfeld.de
Ortsbürgermeister: Heiko Herber
Lage der Ortsgemeinde Schwollen im Landkreis Birkenfeld
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Über dieses Bild
Ansicht von Süden

Schwollen ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Birkenfeld in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Birkenfeld an. Der staatlich anerkannte Erholungsort ist bekannt für seine Mineralquellen.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schwollen liegt am Schwollbach (Nahe) am Rand des Schwarzwälder Hochwalds. Dieser Teil des Hochwalds ist der südwestliche Teil des Hunsrück. Die Nachbargemeinden sind Leisel, Hattgenstein und Wilzenberg-Hußweiler. 63 Prozent der Gemarkungsfläche sind bewaldet. Das aus den Quellen gewonnene Mineralwasser wird von zwei Sprudelfirmen abgefüllt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schwollen gehörte Landesherrlich bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zur Hinteren Grafschaft Sponheim und unterstand als Teil der Pflege Hambach der Verwaltung des Oberamtes Birkenfeld. 1607 zählte Schwollen 31 und 1699 neun Familien, 1790 verzeichnete der Ort 199 Einwohner.[2]

Im Jahr 1794 wurde das Linke Rheinufer von französischen Revolutionstruppen eingenommen. Von 1798 bis 1814 gehörte Schwollen zum Kanton Birkenfeld im Saardepartement. Aufgrund der auf dem Wiener Kongress (1815) getroffenen Vereinbarungen kam die Region 1817 zum oldenburgischen Fürstentum Birkenfeld. Die Gemeinde war der Bürgermeisterei Leisel im Amt Birkenfeld zugeordnet. Von 1918 an gehörte Schwollen zum oldenburgischen „Landesteil Birkenfeld“ und kam 1937 zum preußischen Landkreis Birkenfeld. Seit 1946 ist Schwollen Teil des Landes Rheinland-Pfalz.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Schwollen, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3][1]

Jahr Einwohner
1815 235
1835 358
1871 339
1905 312
1939 389
1950 388
Jahr Einwohner
1961 450
1970 464
1987 472
1997 511
2005 478
2015 437

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Schwollen besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[4]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Blasonierung des Wappens lautet: „In geteiltem Schild oben in Grün ein silberner Schalenbrunnen mit geteiltem silbernen Wasserstrahl, unten rot-silbern geschacht“.

Es wurde 1965 vom rheinland-pfälzischen Innenministerium genehmigt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Westen liegt die B 269 und im ca. 9 Kilometer entfernten Kronweiler ist ein Bahnhof der Bahnstrecke Bingen–Saarbrücken.

Seit 1937 gibt es in Schwollen ein Freibad. Außerdem gibt es einen Kindergarten, eine Bäckerei, ein Restaurant und noch andere Gewerbetreibende, darunter zwei Mineralwasserbrunnen und ein Brandschutzunternehmen. Der Sirona-Weg und die Rundwanderstrecke „VG BIR“ verlaufen direkt durch den Ort.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schwollen – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, 2. Band: Die Karte von 1789. Bonn 1898, S. 443, 455.
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen