Kirsten Wild

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Kirsten Wild Straßenradsport
Kirsten Wild (2019)
Kirsten Wild (2019)
Zur Person
Vollständiger Name Kirsten Carlijn Wild
Geburtsdatum 15. Oktober 1982
Nation NiederlandeNiederlande Niederlande
Disziplin Bahn/Straße
Zum Team
Aktuelles Team WNT Rotor Pro Cycling Team
Funktion Fahrerin
Wichtigste Erfolge
UCI-Straßen-Weltmeisterschaften
2016 Silber – Straßenrennen
UCI-Bahn-Weltmeisterschaften
2019 Weltmeister – Omnium, Zweier-Mannschaftsfahren
2018 Weltmeister – Scratch, Omnium, Punktefahren
2015 Weltmeister – Scratch
Europaspiele
2019 Gold - Scratch
UEC-Bahn-Europameisterschaften
2019 Europameister2016 – Omnium
2016, 2017, 2019 Europameister2016 – Ausscheidungsfahren
2016 Europameister2016 – Punktefahren
2013 Europameister – Punktefahren
Letzte Aktualisierung: 29. Juni 2019
Wild war die erfolgreichste Sportlerin bei der Bahn-WM 2018

Kirsten Carlijn Wild (* 15. Oktober 1982 in Almelo) ist eine niederländische Radrennfahrerin. Sie ist eine der erfolgreichsten Radsportlerinnen der Niederlande in den ersten beiden Dekaden des 21. Jahrhunderts.

Sportliche Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirsten Wild ist seit 2004 als Profi-Radsportlerin aktiv und errang zahlreiche Erfolge auf der Straße. So gewann sie 2007 die Gesamtwertung der Tour de Pologne Feminine, 2009, 2010, 2013 und 2014 die Katar-Rundfahrt für sich entscheiden. Bei den UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 2012 gewann sie gemeinsam mit ihrem Team Bronze im Mannschaftszeitfahren.

Auch auf der Bahn war Wild erfolgreich: Bei den UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 2011 im niederländischen Apeldoorn errang sie Bronze im Omnium.[1]

2012 startete Kirsten Wild bei den Olympischen Spielen in London im Omnium sowie in der Mannschaftsverfolgung (mit Vera Koedooder, Ellen van Dijk und Amy Pieters) und wurde in beiden Disziplinen Sechste. 2013 siegte sie bei den Bahn-Europameisterschaften im Punktefahren. Im Jahr 2015 wurde Kirsten Wild Weltmeisterin im Scratch, im Omnium Dritte. 2016 wurde sie Vize-Weltmeisterin im Scratch.

Im selben Jahr wurde Kirsten Wild für die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro nominiert. Im Bahnrad-Wettbewerb Omnium belegte sie dort Rang sechs. Bei den UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 2017 in Hongkong errang sie zwei Medaillen: Silber im Omnium und Bronze im Punktefahren. 2018 wurde sie in Apeldoorn dreifache Weltmeisterin in Scratch, Punktefahren und Omnium; im Zweier-Mannschaftsfahren belegte sie gemeinsam mit Amy Pieters Rang zwei. Damit war sie der erfolgreichste Sportler bei diesen Weltmeisterschaften. Im Januar 2019 erklärte sie in einem Interview, 2018 sei das erfolgreichste Jahr ihrer Karriere gewesen; ihr Ziel sei jetzt eine Medaille bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio.[2]

Im folgenden Jahr blieb Wild weiterhin erfolgreich: Nach drei Goldmedaillen bei Läufen des Bahnrad-Weltcups wurde sie zweifache Weltmeisterin auf der Bahn und errang zwei weitere Medaillen. Bei den Europaspielen in Minsk gewann sie den Wettbewerb im Scratch.

2019 startete Kirsten Wild beim Prudential RideLondon & Surrey Classic, um ihren dortigen Sieg aus dem Vorjahr zu wiederholen. 100 Meter vor dem Ziel kam es zu einem Massensturz. Wild überquerte als Erste die Ziellinie, wurde aber später disqualifiziert, da sie diesen Sturz verursacht hatte.[3][4]

Erfolge (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2006
2007
2008
2009
2010
2011
2012
Kirsten Wild (vorne) bei La Course by Le Tour de France 2015
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2019

Bahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wild (r.) mit Amy Pieters im Zweier-Mannschaftsfahren bei der EM 2016
2008
  • MaillotHolanda.PNG Niederländische Meisterin – Scratch
2010
  • MaillotHolanda.PNG Niederländische Meisterin – Punktefahren
2011
2012
  • MaillotHolanda.PNG Niederländische Meisterin – Omnium
2013
2015
2016
2017
2018
2019

Teams[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kirsten Wild – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Michael Vingerling en Tim Rodenburg Nederlands kampioen omnium (Memento vom 13. April 2013 im Webarchiv archive.today) 29. Januar 2012 (niederländisch)
  2. Wild träumt von Olympiamedaille. In: rad-net.de. 2. Januar 2019, abgerufen am 2. Januar 2019.
  3. RideLondon Classique: Kirsten Wild disqualified after crash. In: bbc.com. 3. August 2019, abgerufen am 4. August 2019 (englisch).
  4. Horror crash in closing stages of RideLondon Classique. In: bbc.com. 3. August 2019, abgerufen am 4. August 2019.