Kuens

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Kuens
(ital.: Caines)
Wappen
Wappen von Kuens
Karte
Kuens in Südtirol - Positionskarte.svg
Staat: Italien
Region: Trentino-Südtirol
Provinz: Bozen – Südtirol
Bezirksgemeinschaft: Burggrafenamt
Einwohner:
(VZ 2011/31.12.2019)
413/386
Sprachgruppen:
(laut Volkszählung 2011)
96,28 % deutsch
3,47 % italienisch
0,25 % ladinisch
Koordinaten 46° 42′ N, 11° 10′ OKoordinaten: 46° 42′ N, 11° 10′ O
Meereshöhe: 560 m s.l.m.
Fläche: 1,66 km²
Dauersiedlungsraum: 0,8 km²
Nachbargemeinden: Riffian, Schenna, Tirol
Postleitzahl: 39010
Vorwahl: 0473
ISTAT-Nummer: 021014
Steuernummer: 82009510213
Bürgermeister (2020): Manfred Raffl (SVP)
Links die Gemeinde Kuens, dahinter der Eingang ins Spronser Tal, in der Bildmitte und rechts die Nachbargemeinde Riffian

Kuens ([kuə̯ns]; italienisch Caines) ist eine italienische Gemeinde in Südtirol in Passeier nahe Meran mit 386 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2019).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kuens – mit einer Fläche von nur 1,66 km² die kleinste Gemeinde Südtirols – befindet sich im Burggrafenamt in Vorderpasseier bzw. im unteren Passeiertal. Das Gemeindegebiet liegt auf der orographisch rechten, westlichen Talseite über dem Ausgang des Spronser Tals. Die Passer und der Spronser Bach bilden die südliche und westliche Gemeindegrenze. Das kleine Dorfzentrum befindet sich auf einer Geländeterrasse in rund 560 m Höhe in unmittelbarer Nachbarschaft zu Riffian. Darüber erreicht das Gemeindegebiet am Osthang der Texelgruppe, die zu den Ötztaler Alpen gerechnet wird, eine Höhe von knapp über 1200 m.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die heutige Pfarrkirche in Kuens reicht in die romanische Zeit zurück und ist dem Hl. Mauritius und dem Hl. Korbinian (das Wappen zeigt Korbinian, der bei Kuens ein Kloster gründete, auf seiner Wanderung mit dem Bären gen Rom) gewidmet. Kuens gehörte bis zum Ende des Ersten Weltkriegs zum Gerichtsbezirk Meran und war Teil des Bezirks Meran.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kuens ist die einzige Gemeinde Südtirols ohne eigenes Rathaus. Die politischen Organe und die Verwaltung benützen das in unmittelbarer Nachbarschaft gelegene Rathaus von Riffian mit.

Bürgermeister seit 1952:[1]

  • Josef Öttl: 1952–1960
  • Peter Höllrigl: 1960–1985
  • Alois Kleon: 1985–2005
  • Alois Kuen: 2005–2015
  • Manfred Raffl: seit 2015

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Gemeinde gibt es einen Kindergarten und eine Grundschule für die deutsche Sprachgruppe.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pfarrkirche St. Mauritius und Korbinian

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Raiffeisenkasse Riffian-Kuens (Hrsg.): Kuens – Geschichte und Kultur. 1996 (online).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Kuens – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Bürgermeister der Gemeinden Südtirols seit 1952. (PDF; 15 MB) In: Festschrift 50 Jahre Südtiroler Gemeindeverband 1954–2004. Südtiroler Gemeindenverband, S. 139–159, abgerufen am 16. November 2015.