Mathieu Faivre

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Mathieu Faivre Ski Alpin
Nation FrankreichFrankreich Frankreich
Geburtstag 18. Januar 1992
Geburtsort Nizza
Größe 175 cm
Gewicht 78 kg
Karriere
Disziplin Riesenslalom
Verein CS Isola 2000
Status aktiv
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaft 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Junioren-WM 1 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
FIS Alpine Skiweltmeisterschaften
0Gold0 St. Moritz 2017 Mannschaftswettbewerb
FIS Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften
0Gold0 Mont Blanc 2010 Riesenslalom
0Bronze0 Crans-Montana 2011 Riesenslalom
Platzierungen im alpinen Skiweltcup
 Debüt im Weltcup 12. März 2010
 Gesamtweltcup 45. (2013/14)
 Riesenslalomweltcup 4. (2015/16)
 Kombinationsweltcup 35. (2010/11)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Riesenslalom 1 2 1
letzte Änderung: 20. Februar 2017

Mathieu Faivre (* 18. Januar 1992 in Nizza) ist ein französischer Skirennläufer. Er ist weitgehend auf den Riesenslalom spezialisiert und entwickelte sich in diesem in der Saison 2016/17 zum Siegläufer.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im November 2007 nahm Faivre erstmals an FIS-Rennen teil. Nur drei Monate später folgte ein zweiter Platz bei den französischen Riesenslalom-Juniorenmeisterschaften. Ab Dezember 2008 kam er im Europacup zum Einsatz. Im Februar 2009 gewann er den Riesenslalom beim European Youth Olympic Festival im polnischen Szczyrk. Zum Abschluss der Saison 2008/09 gewann er sein erstes FIS-Rennen.

Faivres Aufstieg setzte sich auch in der Saison 2009/10 fort. Bei den französischen Juniorenmeisterschaften siegte er sowohl im Riesenslalom als auch im Slalom, hinzu kam der erste Podestplatz im Europacup. Ende Januar 2010 wurde er in Les Houches Riesenslalom-Juniorenweltmeister, womit er sich für das Weltcupfinale in Garmisch-Partenkirchen qualifizierte. Am 12. März 2010 fuhr er dort bei seinem ersten Weltcuprennen überhaupt auf den 15. Platz und holte sich sogleich die ersten Weltcuppunkte. Zum Abschluss der Saison wurde er französischer Slalom-Meister.

Bei der Juniorenweltmeisterschaft 2011 gewann Faivre die Bronzemedaille im Riesenslalom. Im Weltcup kam er in der Saison 2010/11 zu insgesamt vier Einsätzen, bei denen er nur einmal als 17. der Super-Kombination von Bansko ein Ergebnis erzielte. Auch in der folgenden Weltcupsaison konnte er bei vier Starts nur einmal punkten. Am 17. Februar 2012 gewann er zum ersten Mal ein Europacuprennen, den Riesenslalom von Oberjoch. In der Saison 2012/13 konnte Faivre erstmals in mehreren Weltcuprennen punkten, wobei ihm am 16. Dezember 2012 mit dem zehnten Platz im Riesenslalom auf der Gran Risa in Alta Badia sein erstes Top-10-Ergebnis gelang.

Zu Beginn der Saison 2013/14 konnte sich Faivre in der Disziplin Riesenslalom endgültig an der Weltspitze etablieren. Nachdem er am 27. Oktober 2013 in Sölden Achter geworden war, fuhr er am 8. Dezember in Beaver Creek auf den vierten Platz. Als Zweitplatzierter des Riesenslaloms von Naeba erzielte er am 13. Februar 2016 seine erste Weltcup-Podestplatzierung. Der erste Weltcupsieg folgte am 4. Dezember 2016 in Val-d’Isère. Bei der Weltmeisterschaft 2017 in St. Moritz gewann er die Goldmedaille im Mannschaftswettbewerb.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 4 Podestplätze, darunter ein Sieg.
Datum Ort Land Disziplin
4. Dezember 2016 Val-d’Isère Frankreich Riesenslalom

Weltcupwertungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Gesamt Riesenslalom Kombination
Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte
2009/10 117. 16 36. 16 - -
2010/11 135. 14 - - 35. 14
2011/12 126. 8 44. 8 - -
2012/13 78. 71 25. 71 - -
2013/14 44. 168 11. 168 - -
2014/15 61. 111 16. 111 - -
2015/16 61. 111 4. 423 - -

Europacup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Juniorenweltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]