Mudersbach

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zum gleichnamigen Ortsteil von Hohenahr in Hessen siehe Mudersbach (Hohenahr)
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Mudersbach
Mudersbach
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Mudersbach hervorgehoben
Koordinaten: 50° 49′ N, 7° 57′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Altenkirchen (Westerwald)
Verbandsgemeinde: Kirchen (Sieg)
Höhe: 240 m ü. NHN
Fläche: 9,42 km²
Einwohner: 5788 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 614 Einwohner je km²
Postleitzahl: 57555
Vorwahlen: 0271 (OT Birken, OT Niederschelderhütte) und 02745 (OT Mudersbach)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: AK
Gemeindeschlüssel: 07 1 32 072
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Lindenstraße 1
57548 Kirchen (Sieg)
Webpräsenz: www.mudersbach.net
Ortsbürgermeister: Maik Köhler (CDU)
Lage der Ortsgemeinde Mudersbach im Landkreis Altenkirchen (Westerwald)
Friesenhagen Harbach (Landkreis Altenkirchen) Niederfischbach Mudersbach Brachbach Kirchen (Sieg) Herdorf Daaden Emmerzhausen Mauden Derschen Nisterberg Friedewald (Westerwald) Weitefeld Niederdreisbach Schutzbach Grünebach Alsdorf (Westerwald) Betzdorf Scheuerfeld Wallmenroth Willroth Krunkel Horhausen (Westerwald) Pleckhausen Güllesheim Obersteinebach Niedersteinebach Bürdenbach Eulenberg (Westerwald) Peterslahr Rott (Westerwald) Burglahr Oberlahr Eichen (Westerwald) Seifen (Westerwald) Seelbach (Westerwald) Flammersfeld Kescheid Reiferscheid Berzhausen Obernau (Westerwald) Walterschen Schürdt Orfgen Ziegenhain (Westerwald) Giershausen Katzwinkel (Sieg) Birken-Honigsessen Wissen (Stadt) Hövels Mittelhof Nauroth Elkenroth Rosenheim (Landkreis Altenkirchen) Kausen Dickendorf Malberg (Westerwald) Steinebach/Sieg Fensdorf Gebhardshain Elben (Westerwald) Steineroth Molzhain Selbach (Sieg) Forst (bei Wissen, Sieg) Bitzen Etzbach Roth (Landkreis Altenkirchen) Bruchertseifen Fürthen Hamm (Sieg) Seelbach bei Hamm (Sieg) Breitscheidt Pracht Birkenbeul Niederirsen Kircheib Hirz-Maulsbach Fiersbach Mehren (Westerwald) Rettersen Ersfeld Hasselbach (Westerwald) Forstmehren Kraam Werkhausen Oberirsen Weyerbusch Hemmelzen Neitersen Birnbach Ölsen Schöneberg (Westerwald) Stürzelbach Fluterschen Oberwambach Berod bei Hachenburg Gieleroth Almersbach Altenkirchen (Westerwald) Michelbach (Westerwald) Ingelbach Sörth Mammelzen Eichelhardt Idelberg Isert Helmeroth Racksen Volkerzen Hilgenroth Obererbach (Westerwald) Bachenberg Busenhausen Heupelzen Wölmersen Kettenhausen Helmenzen Nordrhein-Westfalen Landkreis Neuwied Westerwaldkreis Landkreis NeuwiedKarte
Über dieses Bild

Mudersbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Altenkirchen (Westerwald) in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Kirchen (Sieg) an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mudersbach mit seinen drei Ortsteilen Mudersbach, Niederschelderhütte und Birken ist eine Gemeinde mit rund 6500 Einwohnern im Siegtal im äußersten Nordosten des Landes Rheinland-Pfalz. Geografisch und landsmannschaftlich gehört die Gemeinde zum Siegerland. Die Gegend ist hügelig bis bergig, stark bewaldet und teilweise von vulkanischen Einflüssen geprägt. Höchste Erhebung ist der Giebelwald mit 528 m ü. NN, wohingegen das Tal der Sieg auf etwa 230 m ü. NN liegt. Mudersbach grenzt im Osten an die Stadt Siegen in Nordrhein-Westfalen, deren Zentrum rund 10 Kilometer entfernt ist. Nächstgrößere Stadt auf rheinland-pfälzischer Seite ist Betzdorf (12 Kilometer).

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rechts der Sieg liegen der Hauptort Mudersbach und der Ortsteil Niederschelderhütte, am linken Siegufer der Ortsteil Birken und die zum Ortsteil Mudersbach gehörende Siedlung „Kronacker“. Über die Sieg führen auf Gemeindegebiet drei Straßenbrücken und zwei Eisenbahnbrücken, je eine davon als Grenzbrücke zu Nordrhein-Westfalen. Der Ortsteil Niederschelderhütte ist mit dem benachbarten Siegen-Niederschelden zu einem umgangssprachlich „Schelden“ genannten Ort zusammengewachsen. Wegen der räumlichen und geschichtlichen Nähe zu Siegen sind die Ortsteile Birken und Niederschelderhütte infrastrukturell vielfach an die Nachbarstadt angegliedert (zum Beispiel Telefon-Ortsnetz, Kabelfernsehen, Stromversorgung und eine Citybuslinie von Siegen).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Mudersbach um 1188/1190. Auf einem Pergament, das kürzlich erworbene Grundstücke des Kölner Erzbischofs Philipp von Heinsberg (1167–1191) zeigt, findet sich auch ein „Morsbag iuxta Froizpreh“ (Mudersbach nahe der Freusburg) für 20 Mark damaliger Währung. Jedoch fragt man sich auch noch heute, ob damit nicht vielleicht das 26 km weiter entferntere oberbergische Morsbach gemeint ist, wo bereits 1131 eine Kirche nachgewiesen wurde. Ab dem hohen Mittelalter findet dann ein niederadliges Geschlecht derer von Mudersbach als Vasallen der Grafen von Sayn Erwähnung, erstmals belegt mit Ludwig von Mudersbach 1252, und vermutlich im frühen 16. Jahrhundert ausgestorben.[2] Eine weitere urkundliche Erwähnung Mudersbachs datiert vom 5. Juni 1286.[3] Die erste absolut einwandfreie Erwähnung des Ortes als solchem erfolgte in einer Urkunde vom 24. August 1456, dem Bartholomäustag jenes Jahres, an dem Johan van Seelbach, Diederichs Sohn und seine Frau Eelgin ihrem Bruder und Schwager Friedrich van Seelbach und dessen Frau Agnes ihr Erbe verkaufen, das sie im Kirchspiel zu Kirchfreusburg, nämlich zu „Modersbach“ und zu der „Stroet“ haben.

1741 verfasst der in Friedewald tätige Amtsaktuar Johann Heinrich Lamprecht den ersten ausführlichen Bericht über Mudersbach: Mudersbach hat 42 Räuche, an Äckern und Wiesen 275 Morgen, weitläufig schöne Hauberge, gibt 6 Rtlr. 40 albus 2½ d. Schatz.

Im Zweiten Weltkrieg kam es ab 1941 zu vereinzelten Bombenabwürfen über Mudersbach. Vor allem in den letzten Kriegsmonaten richteten die Luftangriffe im Ort auch größeren Schaden an. Der Ort selbst wurde am Karfreitag, den 30. März 1945 von Einheiten der US-Armee erreicht. Nach einigen Tagen Straßen- und Häuserkampf endeten die Kampfhandlungen in Mudersbach mit dem Weiterrücken der Amerikaner am 8. April 1945.

Der heutige Mudersbacher Ortsteil Niederschelderhütte entstand im frühen 18. Jahrhundert mit der Ansiedlung einiger weniger Häuser in der Nähe der Schelder Hütte, einem auf Mudersbacher Gemarkung liegenden historischen Hüttenbetrieb. Im späten 19. Jahrhundert nahm der Ort als Wohnsiedlung der Arbeitern des 1898 erbauten neuen Stahlwerks Charlottenhütte einen steilen Aufschwung. Der Ort ist mit dem benachbarten Niederschelden, das seit 1975 zu Siegen gehört, heute praktisch zusammengewachsen. Die Sieg, und damit auch die Landesgrenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, verläuft mitten durch das Werksgelände des Stahlwerks. Versuche, durch Gebietstausch die teils für Verwirrung sorgende Lage eines Stahlwerks in zwei Ländern zu ändern, scheiterten an mangelndem politischen Willen in Mainz und Düsseldorf.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Mudersbach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[4][1]

Jahr Einwohner
1815 409
1835 556
1871 1.262
1905 3.645
1939 4.611
1950 5.027
Jahr Einwohner
1961 6.046
1970 6.472
1987 5.931
1997 6.434
2005 6.326
2014 5.788

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Mudersbach besteht aus 22 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[5]

Wahl SPD CDU FDP Gesamt
2014 10 12 22 Sitze
2009 8 13 1 22 Sitze
2004 9 12 1 22 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1948 - 1960: Theodor Frye
  • 1960 - 1964: Adolf Euteneuer
  • 1964 - 1978: Benno Reifenrath
  • 1978 -1984: Walter Recht (CDU) († 1996)[6]
  • 1984 - 2001 Hans Kraft
  • 2002 - 2004 Brigitte Göbel
  • seit 2004 Maik Köhler (CDU)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „Schild gespalten, vorne in Silber ein halber rotbewehrter schwarzer Reichsadler, hinten geteilt, oben in Silber rotes Balkenkreuz, unten in Grün silberner Windofen“.

Als Erinnerung an das „Perdium liberorum virorum“ („Das Land der freien Männer“), welches sich mit der „Haigeromarca“ deckte und im frühen Mittelalter dem König unmittelbar unterstand, bringt die eine Schildhälfte den halben Reichsadler. Wie aus den vorliegenden Urkunden von 914 und 1048, aus welchen die Grenzziehung der Haigermark hervorgeht, zu ersehen ist, gehörte Mudersbach zu diesem Gebiet.

Nach 1324 gehörte das gesamte zu Freusburg gehörende Gebiet zu Kurtrier. In Erinnerung daran, und dass die Gemeinde Mudersbach heute noch der Diözese Trier kirchlich zugeordnet ist, wurde das rote Balkenkreuz in das Wappen aufgenommen.

Der Windofen, nach den Formen der latènezeitlichen Schmelzöfen, die in der Gemeinde Mudersbach ausgegraben wurden, soll die bis in die Gegenwart in Mudersbach betriebene Eisenverhüttung symbolisieren. Das Grüne im Feld deutet auf die bis heute betriebene Haubergswirtschaft hin.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bekannt ist Mudersbach für die „Mudersbacher Kirmes“, ein dreitägiges Volksfest mit Rummel, das seit dem Jahr 1828 jährlich an jenem Wochenende abgehalten wird, das dem ersten Montag im Oktober vorausgeht (auch „Quetschekirmes“ genannt nach den zu dieser Jahreszeit in Mudersbach gerne verzehrten Pflaumenkuchen).
  • Eine neuere Tradition ist seit 1996 das jährliche Sommer-Open-Air-Festival „Rock an der Sieg“ vor der Erzquell-Brauerei.
  • Die Theatergruppe Mudersbach absolviert jährlich fünf abendfüllende Auftritte (in den Herbstferien).
  • Weitere jährliche Veranstaltungen sind der Mudersbacher Giebelwaldlauf, ausgerichtet von der DJK jahnschar Mudersbach e.V., das Waldfest der Freiwilligen Feuerwehr Niederschelderhütte in den Schöppsches Tannen, welches alljährlich am zweiten Wochenende im Juli stattfindet, sowie das Waldfest des Gesangvereins „Liederkranz“ am Pfingstwochenende in Birken und ebenso ein Jahreskonzert der Siegtaler Musikanten Mudersbach e.V.
  • Mudersbach beteiligt sich auch an der jährlichen Veranstaltung Siegtal Pur, einem autofreien Sonntag von der Siegquelle bis zur Siegmündung.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1943 spielte Germania Mudersbach in der damals höchsten Spielklasse, der Gauliga Moselland, und gewann in einem Meisterschaftsspiel gegen den FV Engers mit 32:0 Toren.[7] 1952 wurde Mudersbach Rheinland-Meister. Die Fußballabteilung des TuS ist mittlerweile aus dem Gesamtverein ausgegliedert und mit dem benachbarten SC 09 Brachbach fusioniert. Der neue Verein "Sportgemeinschaft Mudersbach-Brachbach" spielt in der Siegerländer A-Kreisliga.

Wandern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Giebelwald (höchster Berg Giebelberg, 528 Meter ü. NN.) lädt zum Wandern, Nordic Walking oder Mountain-Biking ein.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptarbeitgeber war seit dem 19. Jahrhundert die Charlottenhütte bzw. das Stahlwerk im Ortsteil Niederschelderhütte. Das in den 1970er Jahren vom Krupp-Konzern übernommene Werk (Krupp-Stahlwerke Südwestfalen) produzierte bis ins Jahr 1980 Stahl mit bis zu 3000 Mitarbeitern. Das Hütten- bzw. Stahlwerk mit seinen Hochofen-Schornsteinen und den am Berg Birker Ley aufgeschütteten Schlackenhalden („Sandhalde“) prägte mehr als hundert Jahre lang das Leben in der Gemeinde.

Heute ist das bekannteste Produkt der Gemeinde nicht Stahl, sondern Bier – Erzquell Pils, das in der zunächst als Siegtal-Brauerei gegründeten Erzquell-Brauerei in Niederschelderhütte hergestellt wird.

In den Siegauen unterhalb des Ortsteils Birken entstand in den 1990er Jahren das Gewerbegebiet „Mudersbacher Wiesen“.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mudersbach besitzt eine Grundschule im Ortsteil Niederschelderhütte. Außerdem stand in Mudersbach ein Hallenschwimmbad, das aber außer Betrieb ist. Die Räumlichkeiten wurden nur noch als Jugendtreff benutzt.Heute befindet sich der Jugendtreff in der neuen Giebelwaldhalle. Das Hallenschwimmbad war Teil des abgerissenen Hauptschul-Komplexes, der zeitweise auch als Berufsschule und Grundschule diente. Neben dem Gemeindebüro in Mudersbach befindet sich ein zweites im Ortsteil Niederschelderhütte. In diesem Gebäude sind neben der Gemeindeverwaltung, der Verwaltungssitz des Bürgermeisters, der örtliche Bauhof sowie die Freiwillige Feuerwehr Niederschelderhütte untergebracht.

Im Naturfreibad „Schinderweiher“ im Schindebachtal kann man von Anfang Juni bis Ende August dem Badevergnügen nachgehen. In Niederschelderhütte gibt es zwei konfessionelle Kindertagesstätten. In Mudersbach und Birken befinden sich kommunale Kindertagesstätten.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Niederschelderhütte gibt es eine Grundschule (Martin-Luther-Grundschule).

Kirchengemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Ortsteilen Mudersbach und Birken überwiegt katholische, in Niederschelderhütte evangelische Bevölkerung. In Mudersbach und Niederschelderhütte steht jeweils eine katholische Kirche, St. Matthias in Niederschelderhütte, Maria Himmelfahrt in Mudersbach. Die beiden Pfarreien wurden zum 1. Januar 2008 zusammen mit St. Josef im benachbarten Brachbach zur gemeinsamen Pfarrei „Heilig Geist Brachbach-Mudersbach“ fusioniert.

Die evangelischen Christen gehören zur Kirchengemeinde Siegen-Niederschelden.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wichtig für Wirtschaft und Fremdenverkehr ist die gute Straßenverkehrsanbindung des Gebiets, das aus allen Himmelsrichtungen über die A 45 und A 4 erreichbar ist. Die direkt benachbarte Großstadt Siegen sowie die nahe gelegenen Ballungsräume Köln/Bonn, Hagen/Dortmund und Frankfurt sind so schnell zu erreichen.

Die Bundesstraße 62 verläuft direkt durch den Ort. Die nächste Anschlussstelle an die Hüttentalstraße in Siegen-Niederschelden ist nur wenige Kilometer entfernt, eine neue Anschlussstelle in der Nähe des ehemaligen Stahlwerks in Niederschelderhütte befindet sich im Bau.

Durch Mudersbach verläuft die Siegstrecke der Deutschen Bahn. Im Gemeindegebiet liegen die Bahnhöfe Brachbach, Mudersbach und Niederschelden, an der RE 9 Rhein-Sieg-Express, (Aachen-Köln-Siegburg/Bonn-Au (Sieg)-Siegen) der DB Regio NRW, sowie die Linien RB93 (Bad Berleburg-Siegen-Betzdorf(Sieg)) und die RB90 Limburg an der Lahn-Westerburg-Hachenburg-Altenkirchen-Au (Sieg)-Betzdorf-Siegen-Kreuztal der Hessische Landesbahn HLB halten.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hermann Danz (1906–1945), KPD-Politiker und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus
  • Otto Becher, Verfasser der Chroniken von Mudersbach
  • Alois Stettner (1911–1957), Künstler und Kunsthandwerker
  • Jens Stötzel (* 1973), Kommunalpolitiker

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Otto Becher: Chronik und Heimatkunde der Gemeinde Mudersbach, Mudersbach 1949.
  • Willi Farnschläder (Hrsg.): Chronik der Gemeinde Mudersbach, 1999.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mudersbach – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Johann von Mudersbach war 1457-1489 nassauischer Amtmann in Beilstein.
  3. Siegerländer Heimatkalender 1990, S.16, 65. Ausgabe, Hrsg. Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein e.V., Verlag für Heimatliteratur
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  6. "Den Toten ein ehrendes Gedenken", Siegerländer Heimatkalender 1997, S.41, 72. Ausgabe, Hrsg. Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein e.V., Verlag für Heimatliteratur
  7. Historie TuS Germania Mudersbach