Wrist

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Wrist
Wrist
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wrist hervorgehoben
Koordinaten: 53° 56′ N, 9° 45′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Steinburg
Amt: Kellinghusen
Höhe: 2 m ü. NHN
Fläche: 10,12 km2
Einwohner: 2438 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 241 Einwohner je km2
Postleitzahl: 25563
Vorwahl: 04822
Kfz-Kennzeichen: IZ
Gemeindeschlüssel: 01 0 61 116
Adresse der Amtsverwaltung: Am Markt 9
25548 Kellinghusen
Webpräsenz: www.wrist.de
Bürgermeister: Günther Biehl (CDU)
Lage der Gemeinde Wrist im Kreis Steinburg
Karte

Wrist ist eine Gemeinde im Kreis Steinburg in Schleswig-Holstein.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wrist liegt an der Bahnstrecke Hamburg-Altona–Kiel zwischen Kellinghusen und Bad Bramstedt mit eigenem Bahnhof. Die Bundesstraße 206 verläuft durch die Gemeinde.

Ein kleiner Fluss, die Bramau, fließt durch den Ort. Im Sommer kann man in der Bramau baden; auch viele Kanufahrer nutzen die Bramau auf dem Weg von Bad Bramstedt nach Kellinghusen in die Stör.

Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Dammhof, Freudental, Heidrehm, Stellau, Weidenhof, Wittenkamp und Wurth.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In dem Jahr 1201 hat in der Schlacht bei Stellau Waldemar II. (gemeinsam mit seinem Bruder König Knuth VI. von Dänemark) Graf Adolf III. von Schauenburg und Holstein besiegt.

1230 hat der Erzbischof Gebhard II. von Bremen in der Nähe dieses Schlachtfeldes eine romanische Feldsteinkirche, nämlich die bis heute erhaltene Kirche Stellau (siehe Bild), eingeweiht.

Die heutige Gemeinde Wrist ist 1938 durch die Vereinigung der Gemeinden Stellau und Wrist entstanden.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Kommunalwahl 2008 hat die CDU acht, die SPD sechs und die Wählergemeinschaft WGW drei Sitze in der Gemeindevertretung.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Rot über silbernem Wellenbalken eine silberne Feldsteinkirche des 13. Jahrhunderts in Seitenansicht mit Eingangstor und drei Fenstern, ohne Turm.“[2]

Das Wahrzeichen der Gemeinde ist die Stellauer Kirche aus dem 13. Jahrhundert, im Wappen in der ursprünglichen Erscheinungsform als Feldsteinbau dargestellt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Stellau geboren:

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wrist – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2015 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein