24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring
Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (offizielle Schreibweise: ADAC Zurich 24h-Rennen) ist ein 24-Stunden-Rennen für Tourenwagen und Gran-Turismo-Fahrzeuge (bzw. genaugenommen „24-h-Spezial“-Rennwagen nach Sonder-Reglement des DMSB). Das Rennen wird seit 1970 auf verschiedenen Varianten des Nürburgrings ausgetragen, in den letzten Jahren auf dem Gesamtkurs, der seit dem Umbau im Jahr 2002 25,378 km lang ist.
Die erstmalige Austragung war 1970 eine für Breitensportler erschwingliche Ergänzung zum eher professionellen Sportwagenrennen 1000 km Nürburgring. Im Gegensatz zu diesem, das ab 1984 auf die neugebaute GP-Strecke des Nürburgrings wechselte, fand und findet das 24-Stunden-Rennen immer auf der Nordschleife statt. Eine vergleichbare Veranstaltung ist das 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps, das seit den 1920er Jahren ausgetragen wird.
Im Rahmen des 24-Stunden-Rennens führen normalerweise auch RCN und andere Serien ihre Rennen durch. Bis 1993 war auch die DTM mit zwei Läufen zu Gast. Veranstalter ist der ADAC Nordrhein, Titelsponsor seit dem Jahr 2000 die Zurich-Versicherung Deutschland.
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Einzigartigkeit [Bearbeiten]
Seine Einzigartigkeit erlangt das Rennen in erster Linie durch die je nach Variante bis zu 25,378 km lange Strecke, das flexible Reglement und den Breitensportcharakter. Die Nordschleife des Nürburgrings, ohnehin bekannt als äußerst anspruchsvoll gegenüber Fahrer und Material („Grüne Hölle“), bietet durch ihre Streckenlänge Platz für das in der Vergangenheit enorm große Starterfeld von bis zu 220 Fahrzeugen, das seit einigen Jahren auf 190 Fahrzeuge begrenzt ist. Rund 700 Fahrer wechseln sich während der 24 Stunden am Steuer der Fahrzeuge ab. Neben reinen Amateuren auf seriennahen Tourenwagen nehmen meist auch einige professionelle Fahrer und Teams mit Gran-Turismo-Fahrzeugen teil.
Teilnahmevoraussetzung für die Fahrer ist neben einer Internationalen Fahrerlizenz der Stufe C der Nachweis von zwei Ergebnissen bei VLN-Läufen in den letzten beiden Jahren, alternativ die Teilnahme bei drei Rennen auf der Nordschleife, oder drei Langstreckenrennen, von denen mindestens ein Rennen auf der Nordschleife stattgefunden hat. Im letzten Fall muss zusätzlich die Teilnahme an einem Pflichtlehrgang nachgewiesen werden. Dieser Lehrgang wird auch in der Woche unmittelbar vor dem Rennen angeboten, also zur Zeit der administrativen und technischen Abnahme.
Seit 1999 erlaubt das Reglement wieder nahezu jedem Fahrzeug einen Start, sofern es die Sicherheitsbestimmungen erfüllt. So starten zum Beispiel eine Dodge Viper und ein Opel Corsa im selben Rennen, natürlich in separate Wertungen unterteilt.
Während der Veranstaltung (in der Regel von Montag bis Sonntag) werden rund um die Strecke normale Wiesen oder Freiflächen zum Camping freigegeben. Der Großteil der Zuschauer campiert direkt an der Strecke, ohne den Komfort eines herkömmlichen Campingplatzes wie Strom oder fließendes Wasser. Diese Situation wird jedoch mit viel Einfallsreichtum und reichlich Improvisation bewältigt. Insbesondere nachts erinnern die Campingflächen eher an einen Jahrmarkt, was zum besonderen Flair des 24-Stunden-Rennens beiträgt.
Über die Jahre stiegen die Zuschauerzahlen von rund 50.000 auf zeitweise über 200.000. Derzeit zählt das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring laut Sport1 zu den größten Motorsportveranstaltungen der Welt und wird zeitweise in bis zu 150 Länder übertragen.
Rennprozedur [Bearbeiten]
Die Größe von Strecke und Starterfeld führen zu einigen Besonderheiten im Ablauf des Rennens. Ein bedeutendes Detail ist hierbei, dass es auf der Strecke keine Zwischenzeiten gibt. Daher existieren in dem gesamten Rennen auch keine offiziellen Zeitabstände.
Das Feld startet in mehrere, im Vergleich zu normalen Starterfeldern noch immer sehr großen Gruppen aufgeteilt, welche jeweils von einem eigenen Safety Car über eine einzige Einführungsrunde begleitet wird, auf welche ein fliegender Start folgt.
Bei Zwischenfällen während des Rennens wird ein „Intervention Car“ an die Unfallstelle geschickt, das als unübersehbarer Warnhinweis dient. Bei schweren Zwischenfällen und Unwetter wird das Rennen an der Start- und Ziel-Linie unterbrochen; Safety-Car-Phasen gibt es dagegen nicht.
Für eine Wertung im Rennergebnis müssen die Teilnehmer am Ende noch fahren; ob man dies in der Zwischenzeit durchgehend tat, ist dagegen unerheblich. Aus diesem Grund ist es üblich, dass sich kurz vor Schluss eine große Zahl von Teilnehmern vor der Ziellinie sammelt und dort abwartet, bis sie vom Sieger erneut überrundet werden. Anders als in Le Mans ist es auf der Nordschleife dabei auch üblich, völlig anzuhalten.
Geschichte [Bearbeiten]
Schon vor 1970 gab es mehrere Marathon-Veranstaltungen auf dem Nürburgring, auch drei über 24 Stunden, jedoch waren dies eher Rallyes, Gleichmäßigkeits- oder Zuverlässigkeitsprüfungen. Die Premierenveranstaltung als echtes Rennen gewann der Bayer Hans-Joachim Stuck zusammen mit dem Niederrheiner Clemens Schickentanz. Im Jahr 1971 setzte Stuck auf einem Zweiliter-BMW die Trainingsbestzeit mit einem Schnitt von ca. 145 km/h, der Rennschnitt lag bei 119 km/h. Im Folgejahr stiegen die Schnitte auf 148,5 km/h bzw. 137,8 km/h.
Im Jahr 1973 trug sich Niki Lauda in die Siegerliste des 24-Stunden-Rennens ein, wobei in diesem Jahr nachts eine achtstündige Ruhepause eingelegt wurde. Seine schnellste Rennrunde auf einem Dreiliter-BMW nahm mit 8:39,6 Minuten praktisch ebenso viel Zeit in Anspruch wie die im Jahr 2009 von einem Vierliter-Porsche, sein Schnitt mit 158 km/h lag aber fast 20 km/h niedriger als dies heutige Umstände auf der längeren Streckenvariante ermöglichen.
Bedingt durch die Ölkrise fielen zwei Auflagen aus. Danach blieben beim 24-Stunden-Rennen vorerst die Amateure unter sich, die Fahrleistungen lagen 1978 unter denen von 1972. Erst Anfang der 1980er Jahre interessierten sich auch die Werke und Profis wieder für das 24-Stunden-Rennen, so auch Klaus Ludwig, der schon 1979 die 24 Stunden von Le Mans gewonnen hatte.
Im Jahr 1982 sollte der Nürburgring direkt nach dem 24-Stunden-Rennen im Herbst umgebaut werden, die Veranstalter bemühten sich für diesen Abschied um namhafte Fahrer, die zusammen mit Nürburgring-Spezialisten sowie Journalisten wie Norbert Haug auf einigen identischen Ford Capri zum Einsatz kommen sollten. Niki Lauda wurde die Teilnahme von seinem F1-Teamchef Ron Dennis untersagt, aber der neue F1-Weltmeister Keke Rosberg nahm teil, zumindest tagsüber, nachts fuhr der amtierende Rallye-Weltmeister Ari Vatanen. Manfred Winkelhock setzte sich beim Kampf um die Trainingsbestzeit[1] durch. 1983 fand kein 24-Stunden-Rennen statt, denn es war nur noch die verkürzte Nordschleife vorhanden, die mit provisorischen Boxenanlagen an der Tribüne 13 ausgestattet wurde. Damit konnte zwar das zur Weltmeisterschaft zählende sechsstündige 1000 km-Rennen mit wenigen Dutzend Teilnehmern durchgeführt werden, aber kein 24-Stunden-Rennen mit über 100 Teilnehmern. Ab 1984 standen wesentlich geräumigere Garagen als Boxenanlage zur Verfügung, und zudem ein direkt dahinter gelegenes neues Fahrerlager. Inklusive der neuen Grand-Prix-Strecke wuchs die Gesamtrundenlänge auf 25,3 km.
Im Jahre 1989 übertrug der Fernsehsender 3sat 24 Stunden lang live. Mitte der 1990er Jahre, nachdem die DTM keine Rahmenrennen mehr austrug und die Regeln nur noch seriennahe Gruppe N-Tourenwagen erlaubten, waren wieder die Amateure weitgehend unter sich und das Publikumsinteresse niedrig. So gewann 1996 und 1997 mit der Nürburgerin Sabine Reck erstmals eine Frau ein 24-Stunden-Rennen und dann auch die VLN-Meisterschaft.
Im Jahre 1998 traten zwei Werke mit Diesel-Fahrzeugen an, der Sieg des BMW 320d war eine Weltpremiere, für Stuck war es nach 28 Jahren der zweite Sieg.
1999 bis 2002 [Bearbeiten]
Einen deutlichen Einschnitt gab es 1999. Es wurden, auch in der VLN, nun stärkere und spektakuläre Autos zugelassen, insbesondere die Chrysler Viper GTS-R, die ORECA für den Einsatz in der FIA GT-Meisterschaft entwickelt hatte und die nun durch Zakspeed am Ring dominierte, da die Porsche 993 weniger als halb soviel Hubraum hatten, aber Turboaufladung wie etwa beim FIA-GT2-Rennwagen Porsche 993 GT2 nicht bzw. nur mit Einschränkungen erlaubt war. Die Viper gewann das Rennen 1999 mit deutlichem Vorsprung. Im Folgejahr musste die Viper jedoch mit deutlich höherem Gewicht antreten, so dass der neue, werksunterstützte Porsche 996 GT3 RS gewinnen konnte. In den Jahren 2001 und 2002 gewann die nun wieder mit geringerem Gewicht startende Viper erneut relativ ungefährdet.
Als Zuschauerattraktion nahmen zu dieser Zeit unter anderem auch ein Citroën in Taxi-Aufmachung oder ein VW-Bus am Rennen teil, zudem wurden ein Lamborghini Diablo oder ein Ex-DTM-Calibra für wenige Runden bewegt.
2003 [Bearbeiten]
Im Jahr 2003 versammelte sich ein qualitativ hochwertiges Starterfeld mit mehreren Werken. Schon im Jahr 2002 war Volker Strycek vereinzelt mit einem Vorjahres-DTM-Opel in VLN-Rennen unterwegs. Dies führte dazu, dass im Jahr 2003 mit Phoenix-Opel und Abt-Audi zwei Werksteams mit modifizierten DTM-Boliden antraten und BMW den M3 GTR V8 aus der ALMS von 2001 reaktivierte. Zudem traten zwei starke Turbo-Porsche von Manthey und Alzen an, die zwar Trainingsbestzeiten setzten, dies aber durch hohen Verbrauch erkauften. Die großvolumige Chrysler Viper wurde durch einen kleinen Tank behindert, was Zakspeed durch Nennung als Dodge Viper umgehen wollte. Für die langsame Einführungsrunde, bei der damals noch traditionsgemäß aber unerlaubt Fans auf der Strecke standen, hatte das Schnitzer-Team Trockeneis vor die Getriebekühler gelegt und dadurch Defekte verursacht. Nach Reparatur starteten die Werks-BMW eine Aufholjagd. Das Rennen wurde vom verbliebenen Opel Astra V8 Coupé gewonnen, vor einem Abt-Audi TT-R und dem Manthey Turbo.
2004 [Bearbeiten]
Im Jahr 2004 kam es zur Revanche, die BMW bei wechselnden Wetterbedingungen mit einem Doppelsieg klar für sich entschied. Stuck kam zu seinem dritten Sieg. Auch der werksunterstützte Sauger-Porsche von Manthey verwies die DTM-Teams auf die Plätze.
2005 [Bearbeiten]
Im Jahr 2005 blieben die DTM-Teams fern, Opel zog sich gar ganz aus der DTM zurück. BMW errang erneut einen Doppelsieg, diesmal vor der Viper. BMW hatte Pedro Lamy auf beide Wagen gesetzt und so zum vorprogrammierten Sieg verholfen, Stuck war diesmal nur auf dem zweitplatzierten Wagen im Einsatz. Die BMW auf Basis des Auslaufmodells E46 wanderten ins Museum, in der WTCC kam das neue Modell E90 zum Einsatz.
2006 [Bearbeiten]
Aufgrund guter Wetterbedingungen und starker Konkurrenz auf ähnlichen Fahrzeugen erzielte der Porsche 911 GT3-MR (Modell 996) des Siegerteams von Olaf Manthey mit den Porsche-Werksfahrern Lucas Luhr, Timo Bernhard und Mike Rockenfeller, unterstützt von Marcel Tiemann, einen neuen Distanzrekord mit 3835 Gesamtkilometern in 151 Runden.
2007 [Bearbeiten]
Wegen starken Regenfällen und teilweise überschwemmter Fahrbahn wurde das Rennen fast zwei Stunden später gestartet und entsprechend später beendet. Außerdem wurde es wegen Nebels in der Nacht für sechs Stunden unterbrochen, so dass es nur 18 Stunden dauerte. Den Teams wurde gestattet, die Pause für Reparaturen zu nutzen. Auch der neue Porsche 997 von Manthey, dessen Getriebe als problematisch galt, profitierte davon und errang den Sieg.
2008 [Bearbeiten]
Zeittraining [Bearbeiten]
Für 2008 wurden über 270 Fahrzeug-Nennungen abgegeben, wovon gemäß Streckenabnahmeprotokoll 230 am Training teilnehmen konnten, um sich für einen der 220 Startplätze zu qualifizieren. Erstmals wurde den schnellen Teams Gelegenheit gegeben, zu Beginn des ersten Zeittrainings am Freitagnachmittag ohne die zahlreichen anderen Fahrzeuge eine schnelle Runde zu absolvieren. Die Startposition hat bei einem 24-Stunden-Rennen zwar fast keine Bedeutung für den Rennausgang, ist aber bei Profis aus Gründen des Prestige und der Medienpräsenz umkämpft. Die Pole-Position für das 24-h-Rennen 2008 konnte sich dabei das Siegerteam der Vorjahres, Manthey Racing, mit einer Zeit von 8:26,730 Minuten sichern, da auch beim zweiten, mit 235 Minuten wesentlich längeren Zeittraining in der Nacht von Freitag auf Samstag kein Team schneller fuhr. Manthey Racing setzte 2008 mehrere Porsche ein, klarer Favorit war aber das Sieger-Auto des Vorjahres, der Porsche 997 GT3 RSR mit der Startnummer 1, pilotiert von Profis wie Timo Bernhard, Marc Lieb, Romain Dumas und Marcel Tiemann.
Die zweite Startposition mit 8:29,838 Minuten bzw. 3,108 Sekunden Rückstand belegte das Team Jürgen Alzen Motorsport mit einem neu aufgebauten Porsche 997 Turbo. Das Alzen-Team hatte zwar von 2003 bis 2005 schon einen schnellen 996 Turbo eingesetzt, hatte anschließend jedoch versucht, mit einem Porsche Cayman erfolgreich zu sein. Pilotiert wurde der Turbo-Porsche mit der Startnummer 4 jedoch nicht von Uwe Alzen, sondern von Jürgen Alzen, Markus Gedlich, Christian Abt und Christian Menzel.
Die dritte Startposition ging mit 8:31,132 Minuten an die bei den Zuschauern wegen ihres besonderen Klanges sehr beliebte Dodge Viper GTS-R des Teams Zakspeed. Pilotiert wurde die Viper mit der Startnummer 2, deren V10-Motor regelbedingt auf acht Zylinder und 6,2 Liter Hubraum reduziert wurde, von Sascha Bert, Christophe Bouchut, Tom Coronel und Duncan Huisman.
Den vierten Platz sicherte sich der Porsche 911 GT3 von Land Motorsport mit 8:39.495 Minuten. Pilotiert wurde das Auto mit der Startnummer 3 von Marc Basseng, Patrick Simon und Johannes Stuck, dem Sohn von Hans-Joachim „Striezel“ Stuck.
Rennen [Bearbeiten]
Das Rennen wurde am 24. Mai um 15 Uhr MESZ bei sonnigem Wetter gestartet. Unmittelbar nach dem Start machte sich eine Rauchentwicklung beim Porsche 911 GT3 RSR von Manthey Racing mit der Startnummer 1 bemerkbar. Das Sieger-Auto des Vorjahres fiel schnell zurück und bog noch am Ende der GP-Strecke anstatt auf die Nordschleife in die Boxengasse ein. Ein Kühlschlauch war aus der Haltung gerissen und hatte am Motor geschmort. Bei der Reparatur absolvierten die Konkurrenten zwei Runden, der Porsche 997 Turbo mit der Startnummer 4 hatte die Führung übernommen. Er wurde allerdings bereits in Runde drei von der Zakspeed Viper mit der Startnummer 2 überholt, die die Führung aber noch in der gleichen Runde durch einen ungeplanten Boxenaufenthalt wieder abgab. In den folgenden Stunden konnte der relativ schwach motorisierte, aber sparsame BMW Z4 M von Schubert Motorsport längere Zeit die Führung übernehmen, schied aber in der Nacht durch Unfall aus.
Es siegte das Team von Manthey Racing mit zwei Fahrzeugen, dem Porsche 911 GT3 RSR, der Siegerwagen von 2007, vor dem Porsche 911 GT3-MR von 2006. Sabine Schmitz auf Porsche GT3 von Frikadelli Racing wurde Dritte, ihr größter Erfolg seit den Gesamtsiegen. Hans-Joachim Stuck war als neuer Repräsentant von Volkswagen auf zwei Exemplaren des neuen VW Scirocco GT24 aktiv, wurde 11. und 15. und sicherte sich damit auch den Sieg in der Klasse, in der u. a. auch Opel mit dem OPC-Racecamp angetreten war. Der innovative Hybrid-Rennwagen[2] von Heinz-Harald Frentzen auf der Basis eines Gumpert Apollo kam wegen zweier Defekte am konventionellen Getriebe nicht in die Wertung.
Ergebnis [Bearbeiten]
2009 [Bearbeiten]
Für 2009 sollten die Geschwindigkeitsunterschiede reduziert werden. Dazu wurde die Leistung der schnellsten Klassen (bis und über 4000 cm³) beschränkt und keine Klasse unter 2000 cm³ ausgeschrieben, obwohl diese oft in kurvigen Abschnitten oder bergab sehr zügig unterwegs sind. Dagegen wurden wieder großvolumige Fahrzeuge zugelassen, die in den Vorjahren sehr langsam unterwegs waren, oder auch Fahrer, deren Fahrweise bei anderen auf wenig Verständnis stößt. Begrüßt wurde die Erweiterung des Regelwerkes, um Fahrzeugen nach FIA GT3 bzw. den GT4-Regeln des SRO eine Teilnahme ohne größere Umbauten zu ermöglichen, jedoch nicht die Beschränkungen für Fahrzeuge, die nach den bisher geltenden Regeln aufgebaut worden waren und nun umgebaut werden mussten. Die umfangreichen Maßnahmen, die Chancengleichheit bzw. Siegchancen der FIA-GT3-Wagen ermöglichen sollen, sind umstritten. Bisher kamen normale Zapfsäulen zu Einsatz, das Betanken der bis zu 120 Liter fassenden Tanks dauert entsprechend lange, was sparsamen Wagen zugutekam. Nun müssen spezielle Tankkanister erworben und verwendet werden, mit denen aufgrund vorgegebener unterschiedlicher Durchflussgeschwindigkeiten sparsame Wagen ebenso lange zum Auftanken benötigen wie durstige. Bedingt durch neue Regeln und die Wirtschaftskrise nahmen u. a. Zakspeed mit der Viper sowie das in der VLN oft siegreiche Team vom Wolfgang Land nicht teil, auch Mamerow musste zunächst absagen.
Die Entwicklung hin zu teuren Boliden verdeutlicht die Tatsache, dass mit acht Vertretern der Nobelmarke Aston Martin ebenso viele genannt waren wie von den Großserienherstellern Opel und Ford zusammengenommen, denn von diesen beiden Marken waren jeweils vier Autos mit maximal 2500 cm³ am Start (dazu der Ford GT).
Zeittraining [Bearbeiten]
Etwas überraschend setzte Dirk Adorf im Ford GT von Raeder Motorsport die Trainingsbestzeit von 8:36,536 Minuten (Schnitt 176,87 km/h), dank Audi-Windschatten auf der Geraden. Manthey und die Werks-Audis lagen knapp, drei weitere Porsche sowie ein Alpina-BMW bis zu zehn Sekunden dahinter. Da die Zeiten regelbedingt deutlich langsamer als im Vorjahr waren und der Veranstalter sich vorbehalten hatte, bis Rennstart noch weitere Maßnahmen zur Leistungsangleichung vorzunehmen, war fraglich, inwiefern die Teams ihre Karten aufgedeckt hatten. Die Zeiten im Rennen lagen jedoch auf ähnlichem Niveau.
Rennen [Bearbeiten]
Im Rennen konnte sich zunächst der Ford vor dem Titelverteidiger behaupten, fiel dann aber zurück, ebenso wie zwei der Werks-Audi. Bis zur 19. Stunde lieferten sich zwei Audi und zwei Manthey-Porsche ein so enges Rennen, dass ein neuer Distanzrekord zu erwarten war, zumal die Teilnehmerzahl recht niedrig und das Wetter gut war. Der Titelverteidiger wurde zwischendurch wegen Gelbverstoß mit drei Minuten Strafe belegt, dies wurde jedoch anhand von Datenaufzeichnungen widerlegt und zurückgenommen. Ein Schaden am Audi mit Startnummer 99 brachte eine Vorentscheidung, denn der andere Audi mit Startnummer 97 (Christian Abt, Jean-Francois Hemroulle, Pierre Kaffer, Lucas Luhr) war zu der Zeit nur Dritter, konnte aber nach kurzer Reparatur am zweiten Manthey-GT3 (Emmanuel Collard, Wolf Henzler, Richard Lietz, Dirk Werner) dessen zweiten Platz übernehmen. VW erzielte mit mehreren Scirocco, die mit Benzin oder Erdgas betrieben wurden, wieder gute Ergebnisse unter den ersten 20. BMW war untypisch schwach repräsentiert, nur ein Fahrzeug kam unter die ersten 25. In München hatte man zwar vier Renntourenwagen im Angebot (Z4, 3er WTCC, M3 für ALMS und GT4), jedoch für die FIA-GT3-Klasse noch kein Fahrzeug selber entwickelt. Nur die beiden BMW Alpina B6 GT3 waren vertreten.
Ein neuer Rekord war die Distanz von 3933,6 km (155 Runden zu 25.378 m), die in 24:05 Stunden mit einem Schnitt von 163,3 km/h zurückgelegt wurden. Manthey gewann nun viermal in Folge, für Marcel Tiemann war es der fünfte Sieg, womit er alleiniger Rekordsieger war und die zwei Siege seines Vaters deutlich übertraf.
Ergebnis [Bearbeiten]
2010 [Bearbeiten]
Das 38. Rennen fand am Himmelfahrtswochenende vom 13. bis 16. Mai 2010 statt. Im Zeittraining hatten sich vier Audi R8 LMS an die Spitze gesetzt, mit einer Rekordzeit von 8:24 min, die einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 181 km/h entspricht.
Unmittelbar nach dem Start, welcher wie üblich am Samstag um 15:00 Uhr war, übernahm der titelverteidigende Manthey-Porsche 997 GT3 R (Start-Nr. 1) mit dem fünffachen Sieger Marcel Tiemann am Steuer bereits auf dem Grand-Prix-Kurs der ersten Runde die Führung, welche er in den ersten drei Stunden[3] nur kurzzeitig an den Hybrid-Porsche, welcher auch von Manthey betreut wurde, abgeben musste. Das Siegerauto der vergangenen vier Jahre fiel jedoch im Laufe der Nacht unverschuldet aus, nachdem ein anderes Fahrzeug in die Leitplanken einschlug und anschließend mit dem Manthey Porsche kollidierte.
Während der frühen Morgenstunden hatten auch andere Teams mit Problemen zu kämpfen, wie z. B. das BMW Team Schnitzer, dessen BMW auf der zweiten Position liegend von einem Holzteil getroffen wurde, wobei der Kühler zerstört wurde. Die Schnitzer-Crew reparierte den Schaden jedoch schnell und konnte das Fahrzeug mit der Startnummer 25 wieder auf die Strecke schicken.
Dort lieferten sich der besagte Schnitzer BMW mit einem der Abt-Audi und dem Hybrid-Porsche GT3-R ein spannendes Duell, welches über viele Runden ging, bis auch der Audi mit technischem Defekt aufgeben musste. Im weiteren Rennverlauf kamen nur noch wenige Fahrzeuge für den Gesamtsieg in Frage. Zu diesen gehörte u. a. der Farnbacher Ferrari F430 GTC, welcher sich durch konstante Rundenzeiten und nur wenige Fehler bis auf den dritten Platz vorgekämpft hatte. Eine beachtliche Leistung lieferte auch einer der von Phoenix eingesetzten Audi R8 LMS, welcher bis dato auf dem 4. Gesamtrang lag.
Knapp zwei Stunden vor Rennende blieb der in Führung liegende Hybrid-Porsche des Teams Manthey mit einem Motorschaden im Bereich Breidscheid liegen und übergab somit die Führung an das Schnitzer-Team, welches mit einem Getriebeproblem zu kämpfen hatte. Die Position an der Spitze gab das Team Schnitzer jedoch nicht mehr ab und fuhr somit den 19. Gesamtsieg für die Marke BMW seit 1970 ein.
Das BMW-Team Schnitzer wurde mit dem fünften Gesamtsieg auch das erfolgreichste Team in der Geschichte des 24-h-Rennens auf dem Nürburgring. Pedro Lamy, welcher das Siegfahrzeug pilotierte, ist mit seinem fünften Sieg, neben dem ebenfalls fünfmal erfolgreichen Marcel Tiemann, der erfolgreichste Fahrer bei dem 24-h-Rennen auf dem Nürburgring.
Das Team Schubert-Motorsport sicherte sich mit einem neuen BMW Z4 GT3 den vierten Gesamtrang. Dörr Motorsport fuhr mit dem gleichen Modell den neunten Platz ein, obwohl das Fahrzeug erst zwei Wochen vor Beginn des Rennens fertig wurde und somit nur wenige Testkilometer zurückgelegt werden konnten.
Ergebnis [Bearbeiten]
| Platz | Fahrer | Team | Fahrzeug | Runden |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Jörg Müller/Augusto Farfus/Uwe Alzen/Pedro Lamy | BMW Motorsport | BMW M3 GT2 | 154 |
| 2 | Dominik Farnbacher/Allan Simonsen/Lehman Keen/Marco Seefried | Hankook Team Farnbacher | Ferrari F430 GTC | 154 |
| 3 | Dennis Rostek/Luca Ludwig/Marc Bronzel/Markus Winkelhock | Phoenix Racing | Audi R8 LMS | 153 |
| 4 | Marko Hartung/Patrick Söderlund/Edward Sandström/Martin Öhlin | Schubert Motorsport | BMW Z4 GT3 | 152 |
| 5 | Christer Jöns/Sean Paul Breslin/Johannes Stuck/Kenneth Heyer | Black Falcon | Audi R8 LMS | 152 |
| 6 | Jürgen Alzen/Dominik Schwager/Thomas Jäger/Sascha Bert | H & R Spezialfedern | Porsche 997 GT3 Cup S | 151 |
| 7 | Dirk Werner/Dirk Müller/Andy Priaulx/Dirk Adorf | BMW Motorsport | BMW M3 GT2 | 150 |
| 8 | Michael Zehe/Marco Schelp/Alexander Roloff/Mark Bullit | Team Rowe Motorsport | Porsche 997 GT3 Cup S | 150 |
| 9 | Stefan Aust/Rudi Adams/Jochen Übler/Markus Grossmann | Dörr Motorsport | BMW Z4 GT3 | 149 |
| 10 | Matthias Weiland/Rodney Forbes/Kai Riemer/David Horn | Scuderia Offenbach | Porsche 997 GT3 Cup | 148 |
2011 [Bearbeiten]
Da Fronleichnam 2011 auf den relativ späten 23. Juni fiel, wurde das 39. 24-Stunden-Rennen zwei Wochen nach Le Mans am Wochenende bis zum 26. Juni 2011 ausgetragen.
In den ersten fünf VLN-Rennen 2011 gewannen mit Werks-BMW, Mercedes SLS, Ferrari 458, Hybrid-Porsche GT3 und Audi R8 fünf verschiedene Marken aus vier verschiedenen Klassen. Sieglos blieben jedoch die in den Vorjahren erfolgsverwöhnten regulären Porsche ohne Hybridtechnik. Grund dafür ist auch das seit 2009 gültige Regelwerk mit der „Balance of Performance“[4], womit alle Siegkandidaten auf ein möglichst ähnliches Leistungsniveau gebracht werden. Dies betrifft insbesondere Fahrzeuge der Klasse FIA GT2, die in Le Mans startberechtigt sind, sowie die für Privatfahrer gedachte Klasse FIA GT3, in der eine große Anzahl von Fahrzeugen weltweit im Einsatz ist. Noch nach dem Qualifikationstraining wurden die Mindestgewichte einiger Fahrzeuge um 25 kg geändert. Durch Mehrgewicht wurde dabei der Ferrari 458 bestraft, der mit über 181 km/h die schnellste Nordschleifen-Runde seit 1983 absolvierte, aber diese Leistungsfähigkeit nicht in den Vorbereitungsrennen gezeigt hatte.
Wie gründlich die Leistungen angeglichen wurde verdeutlicht die ungewöhnliche Entscheidung des Manthey-Teams, das seine vier Werksfahrer Lieb, Luhr, Bernhard und Dumas gleich auf zwei ähnlichen Porsche 911 GT3 ins Rennen schickte: auf dem aktuellen R-Modell in der Klasse SP9 bzw. FIA GT3 sowie auf dem schon mehrfach siegreichen RSR-Modell in der Klasse SP7 bis vier Liter Hubraum, das gemäß GT2-Regeln zwar relativ wenig Motorleistung (335 kW/465 PS) zugebilligt bekommt, aber dafür mehr Abtrieb und Renntechnik einsetzen kann. Bereits zwei Stunden nach Rennbeginn entschloss man sich, das R-Modell abzustellen und auf den RSR zu setzen. Diese Strategie führte letztendlich zum fünften Gesamtsieg in sechs Jahren.
Auf Grund der hohen Leistungsdichte der Spitzenfahrzeuge und deren erzielbarer Geschwindigkeit stellte dieses Rennen erneut ein "Sprintrennen über 24 Stunden dar" und es wurde ein neuer Distanzrekord aufgestellt.
Für Timo Bernhard war es bereits der fünfte Triumph beim 24-Stunden-Rennen. Er zog damit mit seinem noch immer verletzten Teamkollegen Marcel Tiemann sowie dem Vorjahressieger Pedro Lamy gleich.
Hans-Joachim Stuck beendete nach dem Rennen im Alter von 60 Jahren seine aktive Motorsport-Karriere. Er bestritt das Rennen in einem von Reiter Engineering aufgebauten, 441 kW (600 PS) starken Lamborghini Gallardo GT3 seines Teams Stuck³ gemeinsam mit seinen beiden Söhnen Johannes und Ferdinand sowie Dennis Rostek, der im Verlauf des Rennwochenendes "RoSTUCK" getauft wurde. Das Team wurde trotz technischer Probleme Fünfzehnter.
Ergebnis [Bearbeiten]
2012 [Bearbeiten]
Das "Rennen des Jahres" findet im Jahr 2012 am Wochenende zu Christi Himmelfahrt zwischen dem 17. und 20. Mai statt.
Da die DTM in diesem Jahr parallel zum 24-Stunden-Rennen ein Rennen im britischen Brands Hatch absolviert, sind die Topfavoriten Audi und BMW nicht mit den bisherigen Werksteams vertreten. Als offizielle Werksteams treten Phoenix für Audi und Schubert für BMW an. Die Teamchefs, allen voran Wolfgang Ullrich und Hans-Jürgen Abt von Audi sowie Jens Marquardt und Charly Lamm von BMW, sowie einige der Fahrer aus dem letzten Jahr wie Mathias Ekström, Timo Scheider, Dirk Werner, Andy Priaulx und Augusto Farfus sind bei der DTM vor Ort und können nicht teilnehmen.
Von den bisherigen Rekordsiegern Marcel Tiemann, Pedro Lamy und Timo Bernhard ist nur Lamy gemeldet. Tiemann und Bernhard fallen auf Grund von Verletzungen aus. Für Lamy besteht damit die Chance alleiniger Rekordsieger zu werden. Demgegenüber besteht für Marc Lieb und Romain Dumas, die gemeinsam im Wochenspiegel-Manthey antreten, die Möglichkeit mit ebenfalls fünf Siegen beim Klassiker mit den bisherigen Rekordsiegern gleichzuziehen.
Eine Besonderheit gab es bei der Verteilung der Startnummern. Mit der #1 trat nicht der Vorjahressieger, sondern ein Prototyp an. Grund dafür war, dass der Vorjahressieger, ein Porsche-Werkseinsatz durch das Team Manthey mit dem bekannten gelb-grünen Porsche 911 RSR, nicht angetreten war. Das Manthey-Team setzte ein anderes Fahrzeug, den Wochenspiegel-Porsche, mit den Siegern des Vorjahres ein und bekam die #11. Beim BMW Team Schubert wurden die Startnummern #19 für die Anzahl der bisherigen Gesamtsiege und #20 für den möglichen 20sten Gesamtsieg gewählt.
Qualifying [Bearbeiten]
Zur 40. Auflage des Rennens wurde ein neues Qualifying-Format, das so genannte Top40, eingeführt und am Freitagabend ab 18 Uhr abgehalten. Dieses soll den 40 schnellsten Fahrern die Möglichkeit geben, in zwei freien Runden eine Topzeit herauszufahren, die letztlich die Startplätze 1 bis 40 ergeben.
Für das Top40 konnten sich die jeweils 10 Schnellsten der bisherigen drei VLN-Qualifyings, also maximal 30 Fahrzeuge, vorqualifizieren. Im Rahmen der beiden Qualifyings für das 24-Stunden-Rennen konnten sich damit noch mindestens weitere 10 Fahrzeuge qualifizieren.
In den VLN-Läufen qualifizierten sich lediglich 17 verschiedene Fahrzeuge für das Top40, so dass weitere 23 aus den Qualifyings des 24-Stunden-Rennens das Teilnehmerfeld auffüllten.
Die qualifizierten Fahrzeuge können mit einem Fahrer zwei vollständige Runden auf der vollständigen Strecke absolvieren. Die Startreihenfolge wurde dabei ausgelost. Der jeweilige Fahrer hatte seine eigene Platzierung zu ziehen.
In Abstand von jeweils 10 Sekunden wurden die Fahrzeuge dann zur Zeitenjagd geschickt. Dabei kam es bereits in der Aufwärmrunde zu Überholmanövern.
Der Gemballa-McLaren von Sascha Bert, Hendrik Vieth, Nick Heidfeld und Klaus Ludwig, der sich für das Top40 qualifiziert hatte, konnte wegen des dritten Motorwechsels des Wochenendes nicht teilnehmen. Außerdem wurde noch das Getriebe gewechselt. Das Fahrzeug wird von Platz 39 starten.
Ausgeschlossen für das Top40 wurde der Falken-Porsche wegen eines Regelverstoßes. Die durch die VLN-Läufe vorqualifizierten Fahrzeuge durften erst nach 20 Minuten die Qualifyings bestreiten. Der Falken-Porsche mit der Startnummer 44 wurde jedoch vor Ablauf dieser Wartezeit bereits auf die Strecke geschickt. Die Fahrer Henzler/Dumbreck/Ragginger/Asch wurden auf Startplatz 40 gesetzt.
Uwe Alzen stellte den Schubert-Z4 in einer Zeit von 8:18.382 auf die Pole Position. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten Chris Mamerow (Audi R8 LMS ultra) und Sean Edwards (Mercedes-Benz SLS AMG). Beide Fahrzeuge waren nur geringfügig langsamer mit Rückständen von 1,3 bzw. 1,6 Sekunden auf den Polesetter.
Der beste Porsche folgte mit einem Rückstand von 3 Sekunden auf Platz 6 mit den Vorjahressiegern Marc Lieb, Romain Dumas, Lucas Luhr und Richard Lietz.
Die Söhne des neuen DMSB-Präsidenten Striezel Stuck qualifizierten sich auf Platz 16 mit einem Aston Martin vom Young Driver Team.
Das Haribo Racing Team setzte diesmal lediglich einen Porsche (Startplatz 24), dafür aber des Weiteren eine goldfarbene Corvette (18.) ein. Thomas Gottschalk verfolgte das Rennen als Stargast anlässlich des 90. Geburtstages der Goldbären.
Die 15 erstplatzierten Fahrzeuge des Top40 lagen innerhalb von 5 Sekunden. Zwischen dem Polesetter und dem letzten fahrenden Team (38.) lagen insgesamt lediglich 28 Sekunden.
Rennen [Bearbeiten]
Der Start des Rennens verlief weitestgehend ruhig. Nach kurzer Zeit mehrten sich jedoch die Unfälle von Fahrzeugen, insbesondere aus den kleineren Klassen. Durch besonders viele Kleinteile auf der Strecke waren bereits in der ersten Rennstunde auch bei den Topfahrzeugen mehrere Reifenschäden zu verzeichnen. So beispielsweise der Black-Falcon-SLS, der von dritten Position startend mit Jeroen Bleekemolen auf der Döttinger Höhe einen Reifenschaden erlitt und mit hoher Geschwindigkeit in die Leitplanken einschlug. Frank Stippler im Audi R8 war unmittelbar im Windschatten gefahren, konnte allerdings noch ausweichen. In der Folgezeit verunfallte an gleicher Stelle noch in der Gelbphase zunächst ein Porsche Cayman, nach rund 3 1/2 Stunden ein Porsche 911.
Durch die Nacht hindurch gab es bis zum Sonnenaufgang am Morgen vergleichsweise wenig Ausfälle von siegfähigen Teams zu vermelden. Die McLaren von Dörr Motorsport und Gemballa waren bereits am Abend ausgeschieden, ebenso wie der Haribo-Porsche. Der lange Zeit in Führung liegende und von der Pole Position gestartete Z4 GT3 vom BMW Team Schubert (#19) verlor durch den Wechsel der Antriebswelle viel Zeit und fiel auf Platz 15 zurück mit einem Rückstand von 5 Runden. Ebenso erging es dem danach in Führung liegenden R8 des Team Phoenix (#2), der nach einer Kollision mit einem langsameren Fahrzeug und der anschließenden Reparatur auf Platz 14 zurückfiel. Der Wochenspiegel-Porsche der Vorjahressieger (#11) hatte in der Nacht ebenfalls einen Unfall, verlor allerdings nicht so viel Zeit. Mit einem Rückstand von knapp 4 Minuten lag das Manthey-Team auf Platz 6.
Zwischen 6 und 7 Uhr am Morgen des Sonntag setzte der erwartete Regen ein. Nach 15 1/2 Stunden absolvierte der SLS von Rowe (#22) mit den Fahrern Graf/Jäger/Roloff/Seyffarth die 100ste Rennrunde. Ihm folgten die zweiten Fahrzeuge von Phoenix (#3) und Schubert (#20). Die zehn bestplatzierten Fahrzeuge waren innerhalb von einer Runde.
Nach 3/4 des Rennens führte der Rowe-SLS #22 mit 116 absolvierten Runden vor dem Bilstein-R8 #3 (+0,3 Sekunden), Schubert-Z4 #20 (+2 Minuten) und Wochenspiegel-Porsche #11 (+4 Minuten). Alle weiteren Fahrzeuge hatten Rundenrückstand. Auf Grund eines außerplanmäßigen Stopps des Rowe-Teams übernahm Phoenix in Runde 118 die Führung.
Eine Stunde vor Rennende führte der Phoenix-R8 mit fast einer Runde Vorsprung vor dem R8 von Mamerow (#26). Es folgten der SLS vom Hankook-Team Heico (#65) und der Wochenspiegel-Porsche. Die vorherigen Spitzenreiter vom Team Rowe (#22) waren wegen eines Dämpferschadens weit zurückgefallen. Ebenso erging es dem nach 18 Stunden zweitplatzierten Schubert-Z4 (#20), der wie das Schwesterauto #19 einen Schaden an der Antriebswelle erlitt. Der Nadelstreifen-Porsche von Manthey (#10) fiel nach einer Kollision mit einem langsameren Fahrzeug auf Platz 5 liegend aus.
13 Minuten vor Ablauf der 24 Stunden fiel das auf Platz 3 liegende Team Heico (#65) der Fahrer Bernd Schneider, Kenneth Heyer, Lance David Arnold und Alexandros Margaritis mit einem Kühlerschaden im Bereich Hohe Acht aus. Bereits im Vorjahr hatte unmittelbar vor Schluss der SLS eine Topplatzierung durch einen Ausfall verloren. Der Wochenspiegel-Porsche übernahm damit Platz 3.
Die letzte Runde konnten die beiden in Führung liegenden R8 von Phoenix und Mamerow gemächlich angehen lassen. Sie hatten zwischeneinander und zu den nachfolgenden Fahrzeugen jeweils 5 Minuten Abstand.
In Finale fuhren der auf Platz 3 liegende Wochenspiegel-Porsche und der zweite vom Heico-Team eingesetzte SLS (#66) Slalom um die zu überrundeten Fahrzeuge und kämpften um den letzten Podiumsplatz. Auf Grund der verbleibenden Zeit mussten beide Fahrzeuge eine weitere Runde absolvieren.
Rund 10 Sekunden vor Ablauf der Zeit rollte der Wochenspiegel-Porsche auf der Zielgeraden mangels Sprit aus. Der SLS von Heico übernahm damit kampflos Platz 3. Zudem fuhr noch ein Renault Clio auf den ausrollenden Porsche von Manthey auf.
Das Rennen gewann der seit der 118ten Runde führende Audi R8 LMS ultra von Phoenix mit den Fahrern Marc Basseng, Frank Stippler, Christopher Haase und Markus Winkelhock vor dem von Mamerow Racing eingesetzten R8 mit Chris Mamerow, Christian Abt, Michael Ammermüller und Armin Hahne. Das Podium komplettiert das Hankook-Team Heico auf einem Mercedes-Benz SLS AMG mit den Fahrern Christaan Frankenhout, Pierre Kaffer, Andreas Simonsen und Lance David Arnold.
Für Audi ist es der erste Sieg bei diesem Rennen. Alle vier Fahrer erzielen ebenfalls ihren ersten Gesamtsieg. Das Team Phoenix siegt nach 2000 und 2003 zum dritten Mal.
Von den 169 gestarteten Fahrzeugen wurden 111 Fahrzeuge in die Wertung aufgenommen, haben also nach Ablauf von 24 Stunden die Ziellinie überquert. Als nicht im Ziel gewertet wurden, unter anderem der Wochenspiegel-Porsche #11 und der Renault Clio #169, die nur wenige Sekunden vor Ende des Rennens nach Überqueren der Ziellinie kollidiert waren.
Ergebnis [Bearbeiten]
| Platz | Fahrer | Team | Fahrzeug | Runden |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Marc Basseng/Christopher Haase/Frank Stippler/Markus Winkelhock | Audi Sport Team Phoenix | Audi R8 LMS ultra | 155 |
| 2 | Chris Mamerow/Christian Abt/Michael Ammermüller/Armin Hahne | Mamerow Racing | Audi R8 LMS ultra | 155 |
| 3 | Christiaan Frankenhout/Andreas Simonsen/Pierre Kaffer/Lance David Arnold | Hankook-Team Heico | Mercedes-Benz SLS AMG | 155 |
| 4 | Bas Leinders/Markus Palttala/Maxime Martin | Marc VDS Racing Team | BMW Z4 GT3 | 154 |
| 5 | Marcel Fässler/Christopher Mies/Rene Rast/Frank Stippler | Audi Sport Team Phoenix | Audi R8 LMS ultra | 151 |
| 6 | Klaus Abbelen/Sabine Schmitz/Christopher Brück/Patrick Huismann | Frikadelli Racing | Porsche 997 GT3 R | 151 |
| 7 | Jörg Müller/Dirk Müller/Uwe Alzen/Dirk Adorf | BMW Team Schubert | BMW Z4 GT3 | 150 |
| 8 | Claudia Hürtgen/Dominik Schwager/Nico Bastian/Dirk Adorf | BMW Team Schubert | BMW Z4 GT3 | 150 |
| 9 | Jens Klingmann/Marco Wittmann/Richard Göransson/Pedro Lamy | BMW Team Vita4one | BMW Z4 GT3 | 150 |
| 10 | Michael Zehe/Marko Hartung/Roland Rehfeld/Mark Bullitt | ROWE Racing | Mercedes-Benz SLS AMG | 150 |
2013 [Bearbeiten]
Das Rennwochenende beginnt 2013 ebenfalls am 17. Mai, dem Pfingstwochenende. Das Rennen selbst wird erstmals am Sonntag gestartet und am Montag enden.
Abermals absolviert die DTM parallel zum 24-Stunden-Rennen ein Rennen im britischen Brands Hatch, so dass die DTM-Piloten zunächst wie bereits im Vorjahr an der Teilnahme gehindert sind. Gleichwohl können sie auf Grund des zeitlich versetzten Starts später daran teilnehmen. Gleiches gilt für die WTCC, die in Salzburg gastiert.
Liste der Gesamtsieger [Bearbeiten]
| Jahr | Fahrer | Fahrzeug | Team, Bemerkungen |
|---|---|---|---|
| 2012 | Marc Basseng/Christopher Haase/Frank Stippler/Markus Winkelhock | Audi R8 LMS ultra | Team Phoenix |
| 2011 | Marc Lieb/Timo Bernhard/Romain Dumas/Lucas Luhr | Porsche 997 GT3 RSR | Manthey Racing |
| 2010 | Jörg Müller/Augusto Farfus/Uwe Alzen/Pedro Lamy | BMW M3 GT2 | Schnitzer Motorsport |
| 2009 | Marc Lieb/Timo Bernhard/Romain Dumas/Marcel Tiemann | Porsche 997 GT3 RSR | Manthey Racing |
| 2008 | Marc Lieb/Timo Bernhard/Romain Dumas/Marcel Tiemann | Porsche 997 GT3 RSR | Manthey Racing |
| 2007 | Marc Lieb/Timo Bernhard/Romain Dumas/Marcel Tiemann | Porsche 997 GT3 RSR | Manthey Racing, 6 Stunden Unterbrechung wegen Nebel |
| 2006 | Lucas Luhr/Timo Bernhard/Mike Rockenfeller/Marcel Tiemann | Porsche 996 GT3-MR | Manthey Racing |
| 2005 | Pedro Lamy/Boris Said/Duncan Huisman/Andy Priaulx | BMW M3 GTR | Schnitzer Motorsport |
| 2004 | Dirk Müller/Jörg Müller/Hans-Joachim Stuck/Pedro Lamy | BMW M3 GTR | Schnitzer Motorsport |
| 2003 | Manuel Reuter/Timo Scheider/Marcel Tiemann/Volker Strycek | Opel Astra V8 Coupé | Phoenix-Opel |
| 2002 | Peter Zakowski/Robert Lechner/Pedro Lamy | Chrysler Viper GTS-R | Zakspeed |
| 2001 | Peter Zakowski/Michael Bartels/Pedro Lamy | Chrysler Viper GTS-R | Zakspeed |
| 2000 | Bernd Mayländer/Michael Bartels/Uwe Alzen/Altfrid Heger | Porsche 996 GT3 R | Porsche-Zentrum Koblenz |
| 1999 | Peter Zakowski/Hans-Jürgen Tiemann/Klaus Ludwig/Marc Duez | Chrysler Viper GTS-R | Zakspeed |
| 1998 | Marc Duez/Andreas Bovensiepen/Christian Menzel/Hans-Joachim Stuck | BMW 320d | BMW Motorsport |
| 1997 | Johannes Scheid/Sabine Reck/Hans-Jürgen Tiemann/Peter Zakowski | BMW M3 E36 | Scheid Motorsport |
| 1996 | Johannes Scheid/Sabine Reck/Hans Widmann | BMW M3 E36 | Scheid Motorsport |
| 1995 | Roberto Ravaglia/Marc Duez/Alexander Burgstaller | BMW 320i | Team Bigazzi |
| 1994 | Karl-Heinz Wlazik/Frank Katthöfer/Fred Rosterg | BMW M3 | |
| 1993 | Antonio de Azevedo/Franz Konrad/Wirdheim/Katthöfer | Porsche 911 Carrera | Konrad Motorsport |
| 1992 | Johnny Cecotto/Christian Danner/Martin/Marc Duez | BMW E30 | |
| 1991 | Joachim Winkelhock/Kris Nissen/Armin Hahne | BMW M3 | |
| 1990 | Altfrid Heger/Joachim Winkelhock/Frank Schmickler | BMW M3 | |
| 1989 | Emanuele Pirro/Roberto Ravaglia/Fabien Giroix | BMW M3 | Schnitzer Motorsport |
| 1988 | Edgar Dören/Holup/Faubel | Porsche 911 Carrera RSR | Dören |
| 1987 | Klaus Ludwig/Klaus Niedzwiedz/Steve Soper | Ford Sierra Cosworth | Eggenberger |
| 1986 | Markus Oestreich/Otto Rensing/Winni Vogt | BMW 325i | Auto Budde |
| 1985 | Axel Felder/Jürgen Hammelmann/Robert Walterscheid-Müller | BMW 635 CSi | Auto Budde |
| 1984 | Axel Felder/Franz-Josef Bröhling/Peter Oberndorfer | BMW 635 CSi | Auto Budde |
| 1983 | Kein Rennen (Umbauarbeiten) | ||
| 1982 | Dieter Gartmann/Klaus Ludwig/Klaus Niedzwiedz | Ford Capri | |
| 1981 | Helmut Döring/Dieter Gartmann/Fritz Müller | Ford Capri 3,0 | |
| 1980 | Dieter Selzer/Wolfgang Wolf/Matthias Schneider | Ford Escort RS 2000 | |
| 1979 | Herbert Kummle/Karl Mauer/Winfried Vogt | Ford Escort | |
| 1978 | Fritz Müller/Herbert Hechler/Franz Geschwendtner | Porsche 911 Carrera | |
| 1977 | Fritz Müller/Herbert Hechler | Porsche 911 Carrera | |
| 1976 | Fritz Müller/Herbert Hechler/Karl-Heinz Quirin | Porsche 911 Carrera | |
| 1975 | Kein Rennen (Ölkrise) | ||
| 1974 | Kein Rennen (Ölkrise) | ||
| 1973 | Niki Lauda/Hans Peter Joisten | BMW Coupé 3,3 | Alpina, achtstündige Nachtruhe nach Mitternacht |
| 1972 | Helmut Kelleners/Gerold Pankl sen. | BMW 2800 CS Alpina | Alpina |
| 1971 | Ferfried Prinz von Hohenzollern/Gerold Pankl sen. | BMW 2002 Alpina | Alpina |
| 1970 | Hans-Joachim Stuck/Clemens Schickentanz | BMW 2002 TI | Koepchen |
Siege nach Fahrern [Bearbeiten]
| Siege | Fahrer | Jahre |
|---|---|---|
| 5 | Marcel Tiemann | 2003, 2006, 2007, 2008, 2009 |
| 5 | Pedro Lamy | 2001, 2002, 2004, 2005, 2010 |
| 5 | Timo Bernhard | 2006, 2007, 2008, 2009, 2011 |
| 4 | Fritz Müller | 1976, 1977, 1978, 1981 |
| 4 | Marc Duez | 1992, 1995, 1998, 1999 |
| 4 | Peter Zakowski | 1997, 1999, 2001, 2002 |
| 4 | Marc Lieb | 2007, 2008, 2009, 2011 |
| 4 | Romain Dumas | 2007, 2008, 2009, 2011 |
| 3 | Herbert Hechler | 1976, 1977, 1978 |
| 3 | Klaus Ludwig | 1982, 1987, 1999 |
| 3 | Hans-Joachim Stuck | 1970, 1998, 2004 |
| 2 | Gerold Pankl sen. | 1971, 1972 |
| 2 | Dieter Gartmann | 1981, 1982 |
| 2 | Axel Felder | 1984, 1985 |
| 2 | Winfried Vogt | 1979, 1986 |
| 2 | Klaus Niedzwiedz | 1982, 1987 |
| 2 | Joachim Winkelhock | 1990, 1991 |
| 2 | Frank Katthöfer | 1993, 1994 |
| 2 | Roberto Ravaglia | 1989, 1995 |
| 2 | Johannes Scheid | 1996, 1997 |
| 2 | Sabine Schmitz | 1996, 1997 |
| 2 | Hans-Jürgen Tiemann | 1997, 1999 |
| 2 | Altfrid Heger | 1990, 2000 |
| 2 | Michael Bartels | 2000, 2001 |
| 2 | Uwe Alzen | 2000, 2010 |
| 2 | Jörg Müller | 2004, 2010 |
| 2 | Lucas Luhr | 2006, 2011 |
| 1 | Clemens Schickentanz | 1970 |
| 1 | Ferfried Prinz von Hohenzollern | 1971 |
| 1 | Helmut Kelleners | 1972 |
| 1 | Hans Peter Joisten | 1973 |
| 1 | Niki Lauda | 1973 |
| 1 | Karl-Heinz Quirin | 1976 |
| 1 | Franz Geschwendtner | 1978 |
| 1 | Herbert Kummle | 1979 |
| 1 | Karl Mauer | 1979 |
| 1 | Matthias Schneider | 1980 |
| 1 | Dieter Selzer | 1980 |
| 1 | Wolfgang Wolf | 1980 |
| 1 | Helmut Döring | 1981 |
| 1 | Franz-Josef Bröhling | 1984 |
| 1 | Peter Oberndorfer | 1984 |
| 1 | Jürgen Hammelmann | 1985 |
| 1 | Robert Walterscheid-Müller | 1985 |
| 1 | Markus Oestreich | 1986 |
| 1 | Otto Rensing | 1986 |
| 1 | Steve Soper | 1987 |
| 1 | Edgar Dören | 1988 |
| 1 | Faubel | 1988 |
| 1 | Holup | 1988 |
| 1 | Fabien Giroix | 1989 |
| 1 | Emanuele Pirro | 1989 |
| 1 | Frank Schmickler | 1990 |
| 1 | Armin Hahne | 1991 |
| 1 | Kris Nissen | 1991 |
| 1 | Johnny Cecotto | 1992 |
| 1 | Christian Danner | 1992 |
| 1 | Martin | 1992 |
| 1 | Antonio de Azevedo | 1993 |
| 1 | Franz Konrad | 1993 |
| 1 | Wirdheim | 1993 |
| 1 | Fred Rosterg | 1994 |
| 1 | Karl-Heinz Wlazik | 1994 |
| 1 | Alexander Burgstaller | 1995 |
| 1 | Hans Widmann | 1996 |
| 1 | Andreas Bovensiepen | 1998 |
| 1 | Christian Menzel | 1998 |
| 1 | Bernd Mayländer | 2000 |
| 1 | Robert Lechner | 2002 |
| 1 | Manuel Reuter | 2003 |
| 1 | Timo Scheider | 2003 |
| 1 | Volker Strycek | 2003 |
| 1 | Dirk Müller | 2004 |
| 1 | Duncan Huismann | 2005 |
| 1 | Andy Priaulx | 2005 |
| 1 | Boris Said | 2005 |
| 1 | Mike Rockenfeller | 2006 |
| 1 | Augusto Farfus | 2010 |
| 1 | Marc Basseng | 2012 |
| 1 | Christopher Haase | 2012 |
| 1 | Frank Stippler | 2012 |
| 1 | Markus Winkelhock | 2012 |
Weblinks [Bearbeiten]
- Offizielle Website zum 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring
- Informationsportal mit Schwerpunkt 24-Stunden-Rennen/VLN
- 20832.com (einst begründet anlässlich der 24-Stunden-Rennen-Teilnahme eines Audi 200)
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ 9:15, laut Dieter Gartmann, Radio Nürburgring 11. Juni 2009
- ↑ Speed-Magazin, 15.Mai 2008: Frentzen startet mit Hybrid-Rennwagen in der Grünen Hölle, eingefügt 26.März 2012
- ↑ http://adac.24h-rennen.de/uploads/media/24h-Rennen-Gesamt-03Stunden_02.pdf (PDF-Datei; 174 KB)
- ↑ http://www.24h-rennen.de/uploads/media/Balance_of_Performance_24h_2012_01.pdf (PDF-Datei; 69 KB)
ADAC 24h-Rennen | VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring | RCN | GLP


