24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring

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Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (offizielle Schreibweise: ADAC Zurich 24h-Rennen) ist ein 24-Stunden-Rennen für Tourenwagen und Gran-Turismo-Fahrzeuge (hauptsächlich „24h-Spezial“-Rennwagen nach Sonder-Reglement des DMSB). Das Rennen wird seit 1970 auf verschiedenen Varianten des Nürburgrings ausgetragen, seit 1984 auf dem Gesamtkurs, welcher in der seit 2005 genutzten Variante 25,378 km lang ist.

Die erstmalige Austragung war 1970 eine für Breitensportler erschwingliche Ergänzung zum eher professionellen Sportwagenrennen 1000 km Nürburgring. Im Gegensatz zu diesem, das ab 1984 auf die neugebaute GP-Strecke des Nürburgrings wechselte, fand und findet das 24-Stunden-Rennen immer auf der Nordschleife statt. Eine vergleichbare Veranstaltung ist das 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps, das seit 1924 ausgetragen wird.

Im Rahmen des 24-Stunden-Rennens führen normalerweise auch RCN und andere Serien ihre Rennen durch. Bis 1993 war auch die DTM mit zwei Läufen zu Gast. Veranstalter ist der ADAC Nordrhein, Titelsponsor seit dem Jahr 2000 die Zurich Gruppe Deutschland.

Einzigartigkeit[Bearbeiten]

Seine Einzigartigkeit erlangt das Rennen in erster Linie durch die gegenwärtig 25,378 km lange Strecke[1], das flexible Reglement und den Breitensportcharakter. Die Nordschleife des Nürburgrings, ohnehin bekannt als äußerst anspruchsvoll gegenüber Fahrer und Material („Grüne Hölle“), bietet durch ihre Streckenlänge Platz für das enorm große Starterfeld von in der Vergangenheit bis zu 220 Fahrzeugen, das gegenwärtig auf 190 Fahrzeuge begrenzt ist[1]. Rund 700 Fahrer wechseln sich während der 24 Stunden am Steuer der Fahrzeuge ab. Neben reinen Amateuren auf seriennahen Tourenwagen nehmen seit den 2000er Jahren zunehmend auch professionelle Fahrer und Teams mit Gran-Turismo-Fahrzeugen teil.

Seit 1999 erlaubt das Reglement wieder nahezu jedem Fahrzeug einen Start, sofern es die Sicherheitsbestimmungen erfüllt. So starteten zum Beispiel eine Dodge Viper und ein Opel Corsa im selben Rennen, natürlich in separate Wertungen unterteilt.

Während der Veranstaltung (in der Regel von Montag bis Sonntag) werden rund um die Strecke normale Wiesen oder Freiflächen zum Camping freigegeben. Der Großteil der Zuschauer campiert direkt an der Strecke, ohne den Komfort eines herkömmlichen Campingplatzes wie Strom oder fließendes Wasser. Diese Situation wird mit viel Einfallsreichtum und reichlich Improvisation bewältigt. Insbesondere nachts erinnern die Campingflächen eher an einen Jahrmarkt, was zum besonderen Flair des 24-Stunden-Rennens beiträgt.

Über die Jahre stiegen die Zuschauerzahlen von rund 50.000 auf über 200.000. Derzeit zählt das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring laut Sport1 zu den größten Motorsportveranstaltungen der Welt und wird zeitweise in bis zu 150 Länder übertragen.

Reglement 2013[Bearbeiten]

Die Größe von Strecke und Starterfeld führen zu einigen Besonderheiten im Ablauf der Veranstaltung.

Streckenführung und Boxengasse[Bearbeiten]

Streckenführung seit 2005

Die Veranstaltung wird auf der Grand-Prix-Strecke in Verbindung mit der Nordschleife des Nürburgrings durchgeführt. Auf der Grand-Prix-Strecke wird die Mercedes-Arena ausgelassen und in der NGK-Schikane die Motorradvariante befahren. Die Rundenlänge beträgt 25,378 km. Die Strecke wird im Uhrzeigersinn befahren.[1] Auf der Strecke gibt es keine Sektoren. Zeitabstände werden ausschließlich am Ende jeder Runde gemessen.

In der Boxengasse gilt eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 60 km/h.[1] Pro Box werden maximal sieben Fahrzeuge untergebracht.[1]

Teilnahmevoraussetzungen[Bearbeiten]

Teilnahmevoraussetzung für die Fahrer ist eine Internationale Fahrerlizenz der Stufe C. Fahrer, die erstmals teilnehmen wollen oder länger als fünf Jahre nicht teilgenommen haben, müssen zusätzlich drei Ergebnisse bei VLN-Läufen in den letzten beiden Jahren nachweisen und am Pflichtlehrgang teilnehmen. Maximal ein Rennen kann durch die Teilnahme am Pflichtlehrgang ersetzt werden. Dieser Lehrgang wird in der Woche unmittelbar vor dem Rennen angeboten, also zur Zeit der administrativen und technischen Abnahme.[1]

Auf einem Fahrzeug müssen mindestens zwei und können höchstens vier Fahrer genannt werden. Ein Fahrer darf auf maximal zwei Fahrzeugen starten.[1]

Zugelassene Fahrzeuge[Bearbeiten]

Zum Training sowie Rennen sind maximal 190 Fahrzeuge zugelassen.[1]

Zugelassen sind ausschließlich Fahrzeuge, deren Produktionszeitraum frühestens 1996 endete. Es kommt dabei auf den Produktionszeitraum des Serienmodells an, nicht auf das Baujahr des im Rennen eingesetzten Fahrzeugs. Fahrzeugmodelle der Produktionsjahre 1990 bis 1995 können auf Einzelantrag zugelassen werden.[1]

Die Fahrzeuge werden nach dem Grad ihrer Modifikation oder nach ihrem Treibstoff in verschiedene Gruppen eingeteilt. Innerhalb dieser Gruppen werden die Fahrzeuge nach Größe ihres Hubraums in verschiedene Klassen eingeteilt. Die Gruppen und Klassen lauten wie folgt:[1]

Klasse über cm³ bis cm³
24h-Spezial
SP 2T (Turbo) 1.350 1.600
SP 3 1.750 2.000
SP 3T (Turbo) 1.600 2.000
SP 4 2.000 2.500
SP 4T (Turbo) 2.000 2.600
SP 5 2.500 3.000
SP 6 3.000 3.500
SP 7 3.500 4.000
SP 8 4.000 6.250
SP 8T (Turbo) 2.500 4.000
SP 9 (FIA-GT3) entsprechend FIA-GT3-Homologation
SP 10 (SRO-GT4) entsprechend SRO-GT4-Homologation
D1T (Diesel) 1.750 2.000
D2T (Diesel) 2.000 2.500
D3T (Diesel) 2.500 3.000
D4T (Diesel) 3.000 6.250
AT
AT (Alternative Treibstoffe)
E1-XP
E1-XP1 1.750 3.000
E1-XP2 3.000 6.250
E1-XP Hybrid 1.750 6.250
VLN-Serienwagen
V 2 1.750 1.800
V 3 1.800 2.000
V 4 2.000 2.500
V 5 2.500 3.000
V 6 3.000 3.500
Tourenwagen der Gruppe N
N 2 1.750 2.000
N 3 2.000 2.500
N 4 2.500 3.000
N 5 3.000 6.250

Falls in einer der ausgeschriebenen Hubraumklassen weniger als fünf Fahrzeuge genannt werden, kann die Hubraumklasse mit der nächsthöheren der gleichen Gruppe zusammengelegt werden.[1]

Für die Fahrzeuge in den verschiedenen Klassen gelten unterschiedliche technische Bestimmungen.

Für alle Fahrzeuge der Klassen SP10, SP9, E1-XP, SP8 und SP7 nimmt der Veranstalter bis zum Rennstart Nachhomologationen vor, die sogenannte „Balance of Performance“. Diese soll alle potenziellen Sieganwärter auf ein einheitliches Leistungslevel bringen. Festgelegt werden dabei das Mindestgewicht, das maximal zulässige Tankvolumen, der Tankdurchflussrestriktor, Maße des Heckflügels und die maximale Motorleistung. Letztere wird über den Durchmesser des Luftmengenbegrenzers sowie den Drehzahlbegrenzer limitiert.[2]

Zeittraining/Top-40-Qualifying[Bearbeiten]

Im Zeittraining darf die Anbindung zur GP-Strecke (Coca-Cola-Kurve) genutzt werden, damit vor der Zeiterfassung nicht eine komplette Runde gefahren werden muss. Zur Zulassung zum Rennen müssen alle Fahrer mit jedem Auto, auf dem sie genannt sind, im Zeittraining mindestens zwei gezeitete Runden fahren. Zum Rennen werden nur Fahrzeuge zugelassen, die mindestens die Qualifikationszeit von 120% des jeweiligen Klassenbesten erreicht haben. Die schnellste Zeittrainings-Runde eines Fahrzeugs, das nicht das Top-40-Qualifying erreicht hat, entscheidet über die Startposition in seiner Startgruppe im Rennen.[1]

Im Anschluss an das Zeittraining findet das Top-40-Qualifying statt. Teilnahmeberechtigt sind die jeweils zehn bestplatzierten Fahrzeuge aus den Zeittrainings der jeweiligen VLN-Veranstaltungen im Vorfeld des 24-Stunden-Rennens. Die übrigen der 40 insgesamt Plätze werden mit den schnellsten Fahrzeugen aus dem Zeittraining des 24-Stunden-Rennens aufgefüllt. Im Top-40-Qualifying starten die Fahrzeuge in einer ausgelosten Reihenfolge im Abstand von jeweils 10 Sekunden in die Aufwärmrunde. Die Anbindung zur GP-Strecke (Coca-Cola-Kurve) darf nicht genutzt werden. Im Anschluss an die Aufwärmrunde darf jedes Fahrzeug zwei gezeitete Runden absolvieren. Die schnellste Runde aus dem Top-40-Qualifying entscheidet über die Startposition des jeweiligen Fahrzeugs in seiner Startgruppe im Rennen.[1]

Rennen[Bearbeiten]

Blaue Leuchtdioden dienen bei Nacht der Identifizierung schneller Fahrzeuge.

Das Feld startet in drei Startgruppen mit jeweils maximal 70 Fahrzeugen. Die Startgruppen werden jeweils von einem eigenen Safety Car über eine Einführungsrunde begleitet, auf welche ein fliegender Start folgt. Alle Fahrzeuge, die am Top-40-Qualifying teilgenommen haben, müssen auf mindestens drei Trockenreifen starten, die im Top-40-Qualifying genutzt wurden, sofern das Rennen nicht als „Wet Race“ deklariert wird. Sie müssen im Rennen hinter der Frontscheibe blaue Leuchtdioden anbringen, die vor allem bei Nacht der besseren Erkennbarkeit von schnellen Fahrzeugen dienen.[1]

Jeder Fahrer darf im Rennen maximal drei Stunden ohne Ablösung fahren. Nach dem Fahrerwechsel muss der ausgestiegene Fahrer eine Mindestruhepause von zwei Stunden einlegen.[1]

Für alle Fahrzeuge der Klassen SP6, SP7, SP8, SP8T, SP9 (FIA-GT3), E1-XP1 und E1-XP2 sind Mindestboxenzeiten vorgeschrieben. Diese vergrößern sich mit zunehmender Anzahl der gefahrenen Runden des Rennabschnitts, welcher mit dem letzten Verlassen der Boxengasse begonnen und mit der Einfahrt in die Boxengasse beendet wurde. Die Mindestboxenzeiten werden zwischen der Boxeneinfahrtslinie und der Boxenausfahrtslinie gemessen. In den letzten 90 Minuten des Rennens ist die Regelung außer Kraft gesetzt.[1]

Reparaturen an einem liegengebliebenen Fahrzeug dürfen nur abseits der Rennstrecke und nur von dessen Fahrer und nur unter Verwendung der im Fahrzeug befindlichen Werkzeuge und Ersatzteile ausgeführt werden. Helfer dürfen nur im Fahrerlager oder an den Boxen am Fahrzeug tätig sein. Liegengebliebene Fahrzeuge können durch ein Abschleppfahrzeug des Veranstalters oder durch das Team dorthin zurücktransportiert und dort repariert werden. Das Rennen darf daraufhin wieder aufgenommen werden.[1]

Zur Absicherung von Unfall- und Gefahrenstellen werden Intervention-Cars mit gelben Rundumleuchten dorthin geschickt. Bei angeschalteten gelben Rundumleuchten gilt an den Unfall- und Gefahrenstellen für die Teilnehmer untereinander Überholverbot und die Pflicht zum Passieren mit Schritttempo.[1] Safety-Car-Phasen gibt es dagegen nicht. Bei schweren Zwischenfällen und Unwetter kann der Rennleiter das Rennen an der Start- und Ziellinie unterbrechen. Während einer Unterbrechung bestehen keine Parc-Fermé-Bedingungen, das heißt, an den Fahrzeugen dürfen Service- und Reparaturarbeiten vorgenommen werden.[1]

Wertung[Bearbeiten]

Nach Ablauf der 24 Stunden werden alle Fahrzeuge unabhängig von ihrer Position im Rennen nach Überqueren der Ziellinie abgewinkt. Sie platzieren sich nach Anzahl der gefahrenen Runden. Bei gleicher Rundenzahl entscheidet die Reihenfolge der letztmaligen Durchfahrt über die Ziellinie. Es werden ein Gesamtklassement sowie Klassenwertungen für die Fahrzeuge jeder Klasse aufgestellt.[1]

Für die Wertung im Gesamtklassement und in der jeweiligen Klassenwertung müssen die Teilnehmer nach Ablauf der 24 Stunden innerhalb von 20 Minuten die Ziellinie überquert haben; ob sie in der Zwischenzeit durchgehend gefahren sind, hat keine Bedeutung. Außerdem werden Teilnehmer nur gewertet, wenn sie mindestens die Hälfte der zurückgelegten Rundenzahl des Gesamtsiegers erreicht haben.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Hans-Joachim Stuck 2008
Clemens Schickentanz 1975

Schon vor 1970 gab es mehrere Marathon-Veranstaltungen auf dem Nürburgring, auch drei über 24 Stunden, jedoch waren dies eher Rallyes, Gleichmäßigkeits- oder Zuverlässigkeitsprüfungen. Die Premierenveranstaltung als echtes Rennen gewann Hans-Joachim Stuck zusammen mit Clemens Schickentanz. 1971 erzielte Stuck auf einem Zweiliter-BMW die Trainingsbestzeit mit einem Schnitt von ca. 145 km/h, der Rennschnitt lag bei 119 km/h. Im Folgejahr stiegen die Schnitte auf 148,5 km/h bzw. 137,8 km/h.

1973 gewann Niki Lauda das 24-Stunden-Rennen, wobei in diesem Jahr nachts eine achtstündige Ruhepause eingelegt wurde. Seine schnellste Rennrunde auf einem Dreiliter-BMW entsprach mit 8:39,6 Minuten in etwa der Rundenzeit eines Vierliter-Porsche im Jahr 2009; sein Schnitt lag aber mit 158 km/h fast 20 km/h niedriger, als dies die heutigen Gegebenheiten auf der längeren Streckenvariante ermöglichen.

Bedingt durch die Ölkrise fielen zwei 24-Stunden-Rennen aus. Danach blieben vorerst die Amateure unter sich; die Fahrleistungen lagen 1978 unter denen von 1972. Erst Anfang der 1980er-Jahre interessierten sich auch die Werke und Profis wieder für das 24-Stunden-Rennen, so auch Klaus Ludwig, der 1979 die 24 Stunden von Le Mans gewonnen hatte.

1982 sollte der Nürburgring direkt nach dem 24-Stunden-Rennen im Herbst umgebaut werden. Die Veranstalter bemühten sich für diesen Abschied um namhafte Fahrer, die zusammen mit Nürburgring-Spezialisten sowie Journalisten wie Norbert Haug auf einigen identischen Ford Capri starten sollten. Niki Lauda wurde die Teilnahme von seinem Formel-1-Teamchef Ron Dennis untersagt, aber der neue Formel-1-Weltmeister Keke Rosberg nahm teil, zumindest tagsüber, nachts fuhr der amtierende Rallye-Weltmeister Ari Vatanen. Manfred Winkelhock war Trainingsschnellster.[3] 1983 fand kein 24-Stunden-Rennen statt, denn es war nur noch die verkürzte Nordschleife vorhanden, die mit provisorischen Boxenanlagen an der Tribüne 13 ausgestattet wurde. Damit konnte zwar das zur Weltmeisterschaft zählende sechsstündige 1000-km-Rennen mit wenigen Dutzend Teilnehmern durchgeführt werden, aber kein 24-Stunden-Rennen mit über 100 Teilnehmern. Ab 1984 standen wesentlich geräumigere Garagen als Boxenanlage zur Verfügung und zudem ein direkt dahinter gelegenes neues Fahrerlager. Einschließlich der neuen Grand-Prix-Strecke wuchs die Gesamtrundenlänge auf 25,3 km.

1989 übertrug der Fernsehsender 3sat 24 Stunden lang live. Mitte der 1990er-Jahre, nachdem die DTM keine Rahmenrennen mehr austrug und die Regeln nur noch seriennahe Gruppe-N-Tourenwagen erlaubten, waren wieder die Amateure weitgehend unter sich und das Publikumsinteresse niedrig. 1996 und 1997 gewann mit der Nürburgerin Sabine Reck erstmals eine Frau ein 24-Stunden-Rennen und 1998 auch die VLN-Meisterschaft.

1998 traten zwei Werke mit Diesel-Fahrzeugen an, der Sieg des BMW 320d war eine Weltpremiere, für Stuck war es nach 28 Jahren der zweite Sieg.

1999 bis 2002[Bearbeiten]

Gesamtsieger 1999, 2001 und 2002: Dodge Viper, Zakspeed

Einen deutlichen Einschnitt gab es 1999. Es wurden, auch in der VLN, nun stärkere und spektakuläre Autos zugelassen, insbesondere die Chrysler Viper GTS-R, die ORECA für den Einsatz in der FIA GT-Meisterschaft entwickelt hatte und die nun mit Zakspeed am Ring dominierte, da die Porsche 993 weniger als halb soviel Hubraum hatten, aber Turboaufladung wie etwa beim FIA-GT2-Rennwagen Porsche 993 GT2 nicht bzw. nur mit Einschränkungen erlaubt war. Die Viper gewann das Rennen 1999 mit deutlichem Vorsprung. Im Folgejahr musste die Viper jedoch mit deutlich höherem Gewicht antreten, sodass der neue, werksunterstützte Porsche 996 GT3 RS gewinnen konnte. In den Jahren 2001 und 2002 gewann die nun wieder mit geringerem Gewicht startende Viper erneut relativ ungefährdet.

Als Zuschauerattraktion nahmen zu dieser Zeit unter anderem auch ein Citroën in Taxi-Aufmachung oder ein VW-Bus am Rennen teil, zudem wurden ein Lamborghini Diablo oder ein Ex-DTM-Calibra für wenige Runden bewegt.

2003[Bearbeiten]

Gesamtsieger 2003: Opel Astra V8 Coupé, OPC Team Phoenix

2003 versammelte sich ein qualitativ hochwertiges Starterfeld mit Fahrzeugen mehrerer Werke. Schon im Jahr 2002 war Volker Strycek vereinzelt mit einem Vorjahres-DTM-Opel in VLN-Rennen unterwegs. Dies führte dazu, dass 2003 mit Phoenix-Opel und Abt-Audi zwei Werksteams mit modifizierten DTM-Wagen antraten und BMW den M3 GTR V8 aus der ALMS von 2001 reaktivierte. Zudem traten zwei starke Turbo-Porsche von Manthey und Alzen an, die zwar Trainingsbestzeiten fuhren, dies aber mit hohem Verbrauch erkauften. Die großvolumige Chrysler Viper wurde durch einen kleinen Tank zu relativ häufigen Tankstopps gezwungen, was Zakspeed durch Nennung als Dodge Viper umgehen wollte. Für die langsame Einführungsrunde, bei der damals noch traditionsgemäß, aber unerlaubt Fans auf der Strecke standen, hatte das Schnitzer-Team Trockeneis vor die Getriebekühler gelegt und dadurch Defekte verursacht. Nach Reparatur starteten die Werks-BMW eine Aufholjagd. Das Rennen gewann ein Opel Astra V8 Coupé vor einem Abt-Audi TT-R und dem Manthey-Turbo.

2004[Bearbeiten]

2004 kam es zur Revanche. BMW erzielte bei wechselnden Wetterbedingungen einen Doppelsieg; Stuck gewann das 24-Stunden-Rennen zum dritten Mal. Auch der werksunterstützte Sauger-Porsche von Manthey verwies die DTM-Teams auf die Plätze.

2005[Bearbeiten]

2005 blieben die DTM-Teams fern, Opel zog sich gar ganz aus der DTM zurück. BMW errang erneut einen Doppelsieg, diesmal vor der Viper. BMW hatte Pedro Lamy auf beide Wagen gesetzt und ihm so zum erwarteten Sieg verholfen; Stuck war diesmal nur auf dem zweitplatzierten Wagen im Einsatz. Die BMW auf Basis des Auslaufmodells E46 kamen anschließend ins Museum.

2006[Bearbeiten]

Dank guter Wetterbedingungen und starker Konkurrenz auf ähnlichen Fahrzeugen erzielte der Porsche 911 GT3-MR (Modell 996) des Siegerteams von Olaf Manthey mit den Porsche-Werksfahrern Lucas Luhr, Timo Bernhard und Mike Rockenfeller, unterstützt von Marcel Tiemann, einen neuen Distanzrekord mit 3835 Kilometern in 151 Runden.

2007[Bearbeiten]

Der Gesamtsiegerwagen 2007, '08, '09 und '11: Manthey Racing Porsche 997 GT3 RSR, der die Startnummer 1 vom Siegerwagen 2006 erbte

Wegen starker Regenfälle und teilweise überschwemmter Fahrbahn wurde das Rennen mit fast zwei Stunden Verspätung gestartet und entsprechend später beendet. Außerdem wurde es wegen Nebel in der Nacht für sechs Stunden unterbrochen, sodass es nur 18 Stunden dauerte. Den Teams wurde gestattet, die Pause für Reparaturen zu nutzen. Auch der neue Porsche 997 von Manthey, dessen Getriebe als problematisch galt, profitierte davon und errang den Sieg.

2008[Bearbeiten]

Zeittraining[Bearbeiten]

Für 2008 wurden über 270 Fahrzeuge genannt, wovon gemäß Streckenabnahmeprotokoll 230 am Training teilnehmen konnten, um sich für einen der 220 Startplätze zu qualifizieren. Erstmals erhielten die schnellen Teams Gelegenheit, zu Beginn des ersten Zeittrainings am Freitagnachmittag ohne die zahlreichen anderen Fahrzeuge eine schnelle Runde zu absolvieren. Die Startposition hat bei einem 24-Stunden-Rennen zwar fast keine Bedeutung für den Rennausgang, ist aber bei Profis aus Gründen des Prestiges und der Medienpräsenz umkämpft. Die Pole-Position für das 24-Stunden-Rennen 2008 konnte sich dabei das Siegerteam der Vorjahres, Manthey Racing, mit einer Zeit von 8:26,730 Minuten sichern, da auch beim zweiten, mit 235 Minuten wesentlich längeren Zeittraining in der Nacht von Freitag auf Samstag kein Team schneller fuhr. Manthey Racing setzte 2008 mehrere Porsche ein, klarer Favorit war aber das Siegerauto des Vorjahres, der Porsche 997 GT3 RSR mit der Startnummer 1, pilotiert von den Profis Timo Bernhard, Marc Lieb, Romain Dumas und Marcel Tiemann.

Die zweite Startposition mit 8:29,838 Minuten bzw. 3,108 Sekunden Rückstand belegte das Team Jürgen Alzen Motorsport mit einem neu aufgebauten Porsche 997 Turbo. Das Alzen-Team hatte zwar von 2003 bis 2005 schon einen schnellen 996 Turbo eingesetzt, anschließend jedoch versucht, mit einem Porsche Cayman erfolgreich zu sein. Pilotiert wurde der Turbo-Porsche mit der Startnummer 4 jedoch nicht von Uwe Alzen, sondern von Jürgen Alzen, Markus Gedlich, Christian Abt und Christian Menzel.

Die dritte Startposition ging mit 8:31,132 Minuten an die Dodge Viper GTS-R des Teams Zakspeed. Pilotiert wurde die Viper mit der Startnummer 2, deren V10-Motor regelbedingt auf acht Zylinder und 6,2 Liter Hubraum reduziert worden war, von Sascha Bert, Christophe Bouchut, Tom Coronel und Duncan Huisman.

Den vierten Platz erzielte der Porsche 911 GT3 von Land Motorsport mit 8:39.495 Minuten. Gefahren wurde das Auto mit der Startnummer 3 von Marc Basseng, Patrick Simon und Johannes Stuck, dem Sohn von Hans-Joachim Stuck.

Rennen[Bearbeiten]

Das Rennen wurde am 24. Mai um 15 Uhr MESZ bei sonnigem Wetter gestartet. Unmittelbar nach dem Start machte sich eine Rauchentwicklung beim Porsche 911 GT3 RSR von Manthey Racing mit der Startnummer 1 bemerkbar. Das Siegerauto des Vorjahres fiel schnell zurück und bog noch am Ende der GP-Strecke in die Boxengasse ein. Ein Kühlschlauch war aus der Haltung gerissen und am Motor geschmort. Während der Reparatur absolvierten die Konkurrenten zwei Runden, der Porsche 997 Turbo mit der Startnummer 4 hatte die Führung übernommen. Er wurde allerdings bereits in Runde drei von der Zakspeed-Viper mit der Startnummer 2 überholt, die die Führung aber noch in der gleichen Runde durch einen ungeplanten Boxenaufenthalt wieder abgab. In den folgenden Stunden konnte der relativ schwach motorisierte, aber sparsame BMW Z4 M von Schubert Motorsport längere Zeit die Führung übernehmen, schied jedoch in der Nacht durch Unfall aus.

Scirocco GT24, 2008

Es siegte das Team von Manthey Racing mit zwei Fahrzeugen, dem Porsche 911 GT3 RSR, dem Siegerwagen von 2007, vor dem Porsche 911 GT3-MR von 2006. Sabine Schmitz auf Porsche GT3 von Frikadelli Racing wurde Dritte, ihr größter Erfolg seit den Gesamtsiegen. Hans-Joachim Stuck war als neuer Repräsentant von Volkswagen auf zwei neuen VW Scirocco GT24 aktiv, wurde 11. und 15. und gewann damit auch den Sieg in der Klasse, in der u. a. Opel mit dem OPC-Racecamp angetreten war. Der innovative Hybrid-Rennwagen[4] von Heinz-Harald Frentzen auf der Basis eines Gumpert Apollo kam wegen zweier Defekte am Getriebe nicht in die Wertung.

Ergebnis[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Fahrzeug Runden
1 Timo Bernhard/Marc Lieb/Romain Dumas/Marcel Tiemann Manthey Racing Porsche 997 GT3 RSR 148
2 Armin Hahne/Christian Haarmann/Jochen Krumbach/Pierre Kaffer Manthey Racing Porsche 996 GT3-MR 147
3 Sabine Schmitz/Klaus Abbelen/Edgar Althoff/Kenneth Heyer Frikadelli Racing Porsche 997 GT3 Cup 145
4 Marko Hartung/Stefan Neuberger/Franz Engstler Team ORMS Racing BMW Z4 M Coupé 144
5 Frank Kräling/Marc Gindorf/Peter Scharmach/Martin Ragginger Manthey Racing Porsche 997 GT3 Cup 144
6 Johannes Scheid/Oliver Kainz/Andreas Teichmann/Arno Klasen Scheid Motorsport BMW M3 E46 GTRS 143
7 Jörn Schmidt-Staade/Stefan Müller/Kai Riemer/Florian Scholze Agon Motorsport Porsche 997 GT3 Cup 141
8 Bert Lambrecht/Jean-Francois Hemroulle/Lance David Arnold Manthey Racing Porsche 997 GT3 Cup 141
9 Stefan Peters/Ulf Karlsson/Hannes Plesse/Wolfgang Kohler Agon Motorsport Porsche 997 GT3 Cup 140
10 Sergey Matveev/Valeriy Gorban/Stanislav Gryazin/Ergeny Tsarev Land Motorsport Porsche 997 GT3 Cup 139

2009[Bearbeiten]

Für 2009 sollten die Geschwindigkeitsunterschiede reduziert werden. Dazu wurde die Leistung der schnellsten Klassen (bis und über 4000 cm³) beschränkt und keine Klasse unter 2000 cm³ ausgeschrieben, obwohl diese oft in kurvigen Abschnitten oder bergab sehr zügig fahren. Dagegen wurden wieder großvolumige Fahrzeuge zugelassen, die in den Vorjahren sehr langsam waren. Begrüßt wurde die Erweiterung des Regelwerkes, um Fahrzeugen nach FIA GT3 bzw. den GT4-Regeln des SRO eine Teilnahme ohne größere Umbauten zu ermöglichen, jedoch nicht die Beschränkungen für Fahrzeuge, die nach den bisher geltenden Regeln aufgebaut worden waren und nun umgebaut werden mussten. Die umfangreichen Maßnahmen, die Chancengleichheit bzw. Siegchancen der FIA-GT3-Wagen ermöglichen sollen, waren umstritten. Bisher kamen normale Zapfsäulen zum Einsatz, das Betanken der bis zu 120 Liter fassenden Tanks dauert entsprechend lange, was sparsamen Wagen zugutekam. Nun mussten spezielle Tankkanister erworben und verwendet werden, mit denen aufgrund vorgegebener unterschiedlicher Durchflussgeschwindigkeiten sparsame Wagen ebenso lange zum Auftanken benötigen wie solche mit hohem Verbrauch. Bedingt durch neue Regeln und die Wirtschaftskrise nahmen u. a. Zakspeed mit der Viper sowie das in der VLN oft siegreiche Team vom Wolfgang Land nicht teil, auch Mamerow musste zunächst absagen.

Die Entwicklung hin zu teuren Boliden verdeutlicht die Tatsache, dass mit acht Vertretern der Nobelmarke Aston Martin ebenso viele genannt waren wie von den Großserienherstellern Opel und Ford zusammengenommen, denn von diesen beiden Marken waren jeweils vier Autos mit maximal 2500 cm³ am Start (dazu der Ford GT).

Zeittraining[Bearbeiten]

Etwas überraschend erzielte Dirk Adorf im Ford GT von Raeder Motorsport die Trainingsbestzeit von 8:36,536 Minuten (Schnitt 176,87 km/h), dank Audi-Windschatten auf der Geraden. Manthey und die Werks-Audis lagen knapp, drei weitere Porsche sowie ein Alpina-BMW bis zu zehn Sekunden dahinter. Da die Zeiten regelbedingt deutlich langsamer als im Vorjahr waren und der Veranstalter sich vorbehalten hatte, bis Rennstart noch weitere Maßnahmen zur Leistungsangleichung vorzunehmen, war fraglich, inwiefern die Teams ihre Karten aufgedeckt hatten. Die Zeiten im Rennen lagen jedoch auf ähnlichem Niveau.

Rennen[Bearbeiten]

Startphase
Nissan 370 Z

Im Rennen konnte sich zunächst der Ford vor dem Titelverteidiger behaupten, fiel dann aber zurück, ebenso wie zwei der Werks-Audi. Bis zur 19. Stunde lieferten sich zwei Audi und zwei Manthey-Porsche ein so enges Rennen, dass ein neuer Distanzrekord zu erwarten war, zumal die Teilnehmerzahl recht niedrig und das Wetter gut war. Der Titelverteidiger wurde zwischendurch wegen Gelbverstoß mit drei Minuten Strafe belegt, was jedoch zurückgenommen wurde, nachdem Datenaufzeichnungen den vermeintlichen Verstoß widerlegt hatten. Ein Schaden am Audi mit Startnummer 99 brachte eine Vorentscheidung, denn der andere Audi mit Startnummer 97 (Christian Abt, Jean-Francois Hemroulle, Pierre Kaffer, Lucas Luhr) war zu der Zeit nur Dritter, konnte aber nach kurzer Reparatur am zweiten Manthey-GT3 (Emmanuel Collard, Wolf Henzler, Richard Lietz, Dirk Werner) dessen zweiten Platz übernehmen. VW erzielte mit mehreren Scirocco, die mit Benzin oder Erdgas betrieben wurden, wieder gute Ergebnisse unter den ersten 20. BMW war untypisch schwach repräsentiert, nur ein Fahrzeug kam unter die ersten 25. BMW hatte zwar vier Renntourenwagen im Angebot (Z4, 3er WTCC, M3 für ALMS und GT4), jedoch für die FIA-GT3-Klasse noch kein Fahrzeug selber entwickelt. Nur die beiden BMW Alpina B6 GT3 waren vertreten.

Ein neuer Rekord war die Distanz von 3933,6 km (155 Runden zu 25.378 m), die in 24:05 Stunden mit einem Schnitt von 163,3 km/h zurückgelegt wurden. Manthey gewann nun zum vierten Mal in Folge, für Marcel Tiemann war es der fünfte Sieg, womit er alleiniger Rekordsieger war und die zwei Siege seines Vaters deutlich übertraf.

Ergebnis[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Fahrzeug Runden
1 Timo Bernhard/Marc Lieb/Romain Dumas/Marcel Tiemann Manthey Racing Porsche 997 GT3 RSR 155
2 Christian Abt/Jean-Francois Hemroulle/Pierre Kaffer/Lucas Luhr Abt Sportsline Audi R8 LMS 154
3 Emmanuel Collard/Wolf Henzler/Richard Lietz/Dirk Werner Manthey Racing Porsche 997 GT3 Cup S 152
4 Uwe Alzen/Sascha Bert/Lance David Arnold/Christopher Mies Uwe Alzen Automotive Porsche 997 GT3 Cup 150
5 Marc Basseng/Marcel Fässler/Mike Rockenfeller/Frank Stippler Phoenix Racing Audi R8 LMS 149
6 Sabine Schmitz/Klaus Abbelen/Edgar Althoff/Kenneth Heyer Frikadelli Racing Porsche 997 GT3 RSR 149
7 Frank Kräling/Marc Gindorf/Peter Scharmach/Marco Holzer Manthey Racing Porsche 997 GT3 Cup 149
8 Heinz-Josef Bermes/Oliver Kainz/Frank Schmickler/Jörg Bergmeister Mühlner Motorsport Porsche 997 GT3 Cup S 148
9 Anthony Quinn/Klark Quinn/Craig Baird/Grant Denyer VIP Petfoods Australia Porsche 997 GT3 RSR 146
10 Rudi Adams/Luca Ludwig/Arnd Meier/Markus Grossmann Dörr Motorsport BMW Z4 M Coupé 145

2010[Bearbeiten]

Das 38. Rennen fand vom 13. bis 16. Mai 2010 statt. Im Zeittraining hatten sich vier Audi R8 LMS an die Spitze gesetzt, mit einer Rekordzeit von 8:24 Minuten, die einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 181 km/h entspricht.

Unmittelbar nach dem Start, welcher wie üblich am Samstag um 15:00 Uhr war, übernahm der titelverteidigende Manthey-Porsche 997 GT3 R (Start-Nr. 1) mit dem fünffachen Sieger Marcel Tiemann am Steuer bereits auf dem Grand-Prix-Kurs der ersten Runde die Führung, welche er in den ersten drei Stunden[5] nur kurzzeitig an den Hybrid-Porsche, welcher auch von Manthey betreut wurde, abgeben musste. Das Siegerauto der vergangenen vier Jahre fiel jedoch im Laufe der Nacht unverschuldet aus, nachdem ein anderes Fahrzeug in die Leitplanken einschlug und anschließend mit dem Manthey Porsche kollidierte.

Während der frühen Morgenstunden hatten auch andere Teams mit Problemen zu kämpfen, wie z. B. das BMW Team Schnitzer, dessen BMW auf der zweiten Position liegend von einem Holzteil getroffen wurde, wobei der Kühler zerstört wurde. Die Schnitzer-Crew reparierte den Schaden jedoch schnell und konnte das Fahrzeug mit der Startnummer 25 wieder auf die Strecke schicken.

Dort lieferten sich der besagte Schnitzer-BMW mit einem der Abt-Audi und dem Hybrid-Porsche GT3-R einen spannenden Kampf, welcher über viele Runden ging, bis auch der Audi mit technischem Defekt aufgeben musste. Im weiteren Rennverlauf kamen nur noch wenige Fahrzeuge für den Gesamtsieg in Frage. Zu diesen gehörte u. a. der Farnbacher Ferrari F430 GTC, welcher sich durch konstante Rundenzeiten und nur wenige Fehler bis auf den dritten Platz vorgekämpft hatte. Eine beachtliche Leistung lieferte auch einer der von Phoenix eingesetzten Audi R8 LMS, welcher bis dato auf dem 4. Gesamtrang lag.

Knapp zwei Stunden vor Rennende blieb der in Führung liegende Hybrid-Porsche des Teams Manthey mit einem Motorschaden im Bereich Breidscheid liegen und übergab somit die Führung an das Schnitzer-Team, welches mit einem Getriebeproblem zu kämpfen hatte. Die Position an der Spitze gab das Team Schnitzer jedoch nicht mehr ab und fuhr somit den 19. Gesamtsieg für die Marke BMW seit 1970 ein.

Das BMW-Team Schnitzer wurde mit dem fünften Gesamtsieg auch das erfolgreichste Team in der Geschichte des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring. Pedro Lamy, welcher das Siegfahrzeug pilotierte, ist mit seinem fünften Sieg, neben dem ebenfalls fünfmal erfolgreichen Marcel Tiemann, der erfolgreichste Fahrer in der Geschichte des Rennens.

Das Team Schubert-Motorsport sicherte sich mit einem neuen BMW Z4 GT3 den vierten Gesamtrang. Dörr Motorsport fuhr mit dem gleichen Modell den neunten Platz ein, obwohl das Fahrzeug erst zwei Wochen vor Beginn des Rennens fertig wurde und somit nur wenige Testkilometer zurückgelegt werden konnten.

Ergebnis[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Fahrzeug Runden
1 Jörg Müller/Augusto Farfus/Uwe Alzen/Pedro Lamy BMW Motorsport BMW M3 GT2 154
2 Dominik Farnbacher/Allan Simonsen/Lehman Keen/Marco Seefried Hankook Team Farnbacher Ferrari F430 GTC 154
3 Dennis Rostek/Luca Ludwig/Marc Bronzel/Markus Winkelhock Phoenix Racing Audi R8 LMS 153
4 Marko Hartung/Patrick Söderlund/Edward Sandström/Martin Öhlin Schubert Motorsport BMW Z4 GT3 152
5 Christer Jöns/Sean Paul Breslin/Johannes Stuck/Kenneth Heyer Black Falcon Audi R8 LMS 152
6 Jürgen Alzen/Dominik Schwager/Thomas Jäger/Sascha Bert H & R Spezialfedern Porsche 997 GT3 Cup S 151
7 Dirk Werner/Dirk Müller/Andy Priaulx/Dirk Adorf BMW Motorsport BMW M3 GT2 150
8 Michael Zehe/Marco Schelp/Alexander Roloff/Mark Bullitt Rowe Racing Porsche 997 GT3 Cup S 150
9 Stefan Aust/Rudi Adams/Jochen Übler/Markus Grossmann Dörr Motorsport BMW Z4 GT3 149
10 Matthias Weiland/Rodney Forbes/Kai Riemer/David Horn Scuderia Offenbach Porsche 997 GT3 Cup 148

2011[Bearbeiten]

Da Fronleichnam 2011 auf den relativ späten 23. Juni fiel, wurde das 39. 24-Stunden-Rennen zwei Wochen nach Le Mans am Wochenende bis zum 26. Juni 2011 ausgetragen.

In den ersten fünf VLN-Rennen 2011 gewannen mit Werks-BMW, Mercedes SLS, Ferrari 458, Hybrid-Porsche GT3 und Audi R8 fünf verschiedene Marken aus vier verschiedenen Klassen. Sieglos blieben jedoch die in den Vorjahren erfolgsverwöhnten regulären Porsche ohne Hybridtechnik. Grund dafür war auch das seit 2009 gültige Regelwerk mit der „Balance of Performance“[2], womit alle Siegkandidaten auf ein möglichst ähnliches Leistungsniveau gebracht werden. Dies betrifft insbesondere Fahrzeuge der Klasse GT2, die in Le Mans startberechtigt sind, sowie die für Privatfahrer gedachte Klasse GT3, in der eine große Anzahl von Fahrzeugen weltweit im Einsatz ist. Noch nach dem Qualifikationstraining wurden die Mindestgewichte einiger Fahrzeuge um 25 kg geändert. Durch Mehrgewicht wurde dabei der Ferrari 458 bestraft, der mit über 181 km/h die schnellste Nordschleifen-Runde seit 1983 absolvierte, aber diese Leistungsfähigkeit nicht in den Vorbereitungsrennen gezeigt hatte.

Wie gründlich die Leistungen angeglichen wurde verdeutlicht die ungewöhnliche Entscheidung des Manthey-Teams, das seine vier Werksfahrer Lieb, Luhr, Bernhard und Dumas gleich auf zwei ähnlichen Porsche 911 GT3 ins Rennen schickte: auf dem aktuellen R-Modell in der Klasse SP9 (GT3) sowie auf dem schon mehrfach siegreichen RSR-Modell in der Klasse SP7 bis vier Liter Hubraum, das gemäß GT2-Regeln zwar relativ wenig Motorleistung (335 kW/465 PS) zugebilligt bekam, aber dafür mehr Abtrieb und Renntechnik einsetzen durfte. Bereits zwei Stunden nach Rennbeginn entschloss man sich, das R-Modell abzustellen und auf den RSR zu setzen. Diese Strategie führte letztendlich zum fünften Gesamtsieg in sechs Jahren.

Aufgrund der hohen Leistungsdichte der Spitzenfahrzeuge und deren erzielbarer Geschwindigkeit stellte dieses Rennen erneut ein „Sprintrennen über 24 Stunden“ dar und es wurde ein neuer Distanzrekord aufgestellt.

Für Timo Bernhard war es bereits der fünfte Triumph beim 24-Stunden-Rennen. Er zog damit mit seinem vorherigen, verletzungsbedingt aussetzenden Teamkollegen Marcel Tiemann sowie dem Vorjahressieger Pedro Lamy gleich.

Lamborghini - LP 600 - Stuck³

Hans-Joachim Stuck beendete nach dem Rennen im Alter von 60 Jahren seine aktive Motorsport-Karriere. Er bestritt das Rennen in einem von Reiter Engineering aufgebauten, 441 kW (600 PS) starken Lamborghini Gallardo GT3 seines Teams Stuck³ gemeinsam mit seinen beiden Söhnen Johannes und Ferdinand sowie Dennis Rostek, der im Verlauf des Rennwochenendes "RoSTUCK" getauft wurde. Das Team wurde trotz technischer Probleme Fünfzehnter.

Ergebnis[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Fahrzeug Runden
1 Marc Lieb/Lucas Luhr/Timo Bernhard/Romain Dumas Manthey Racing Porsche 911 GT3 RSR 156
2 Jörg Müller/Augusto Farfus/Uwe Alzen/Pedro Lamy BMW Motorsport BMW M3 GT2 156
3 Marc Basseng/Marcel Fässler/Frank Stippler Phoenix Racing Audi R8 LMS 155
4 Frank Stippler/Marc Hennerici/Christopher Haase/Markus Winkelhock Phoenix Racing Audi R8 LMS 155
5 Mattias Ekström/Timo Scheider/Marco Werner/Christian Abt Abt Sportsline Audi R8 LMS 154
6 Kenneth Heyer/Thomas Jäger/Jeroen Bleekemolen/Jan Seyffarth Black Falcon Mercedes-Benz SLS AMG 153
7 Lance David Arnold/Alexandros Margaritis/Christopher Brück/Christiaan Frankenhout Heico Motorsport Mercedes-Benz SLS AMG 153
8 Dominik Farnbacher/Allan Simonsen/Jaime Melo/Marco Seefried Hankook Team Farnbacher Ferrari 458 Italia GT 152
9 Klaus Abbelen/Sabine Schmitz/Niklas Kentenich/Tim Bergmeister Frikadelli Racing Porsche 911 GT3 R 152
10 Georg Weiss/Oliver Kainz/Michael Jacobs/Jochen Krumbach Manthey Racing Porsche 997 GT3 MR 151

2012[Bearbeiten]

Das 2012er Rennen fand vom 17. bis 20. Mai statt.

Da die DTM parallel zum 24-Stunden-Rennen ein Rennen im britischen Brands Hatch absolvierte, waren die Topfavoriten Audi und BMW nicht mit den bisherigen Werksteams vertreten. Als offizielle Werksteams traten Phoenix für Audi und Schubert für BMW an. Die Teamchefs, allen voran Wolfgang Ullrich und Hans-Jürgen Abt von Audi sowie Jens Marquardt und Charly Lamm von BMW, sowie einige der Fahrer aus dem letzten Jahr wie Mattias Ekström, Timo Scheider, Dirk Werner, Andy Priaulx und Augusto Farfus waren bei der DTM und konnten nicht am 24-Stunden-Rennen teilnehmen.

Das Rennen gewann der seit der 118. Runde führende Audi R8 LMS ultra von Phoenix mit den Fahrern Marc Basseng, Frank Stippler, Christopher Haase und Markus Winkelhock vor dem von Mamerow Racing eingesetzten R8 mit Chris Mamerow, Christian Abt, Michael Ammermüller und Armin Hahne. Das Podium komplettiert das Hankook-Team Heico auf einem Mercedes-Benz SLS AMG mit den Fahrern Christaan Frankenhout, Pierre Kaffer, Andreas Simonsen und Lance David Arnold.

Für Audi war es der erste Sieg bei diesem Rennen. Alle vier Fahrer erzielten ebenfalls ihren ersten Gesamtsieg. Das Team Phoenix siegte nach 2000 und 2003 zum dritten Mal.

Von den 169 gestarteten Fahrzeugen wurden 111 Fahrzeuge in die Wertung aufgenommen, hatten also nach Ablauf der 24 Stunden die Ziellinie überquert und die erforderlichen 50% der Anzahl der Runden des Siegers absolviert. Als nicht im Ziel gewertet wurden unter anderem der Wochenspiegel-Porsche Nr. 11 und der Renault Clio Nr. 169, die nur wenige Sekunden vor Ende des Rennens nach Überqueren der Ziellinie kollidiert waren.

Ergebnis[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Fahrzeug Runden
1 Marc Basseng/Christopher Haase/Frank Stippler/Markus Winkelhock Audi Sport Team Phoenix Audi R8 LMS ultra 155
2 Chris Mamerow/Christian Abt/Michael Ammermüller/Armin Hahne Mamerow Racing Audi R8 LMS ultra 155
3 Christiaan Frankenhout/Andreas Simonsen/Pierre Kaffer/Lance David Arnold Hankook-Team Heico Mercedes-Benz SLS AMG GT3 155
4 Bas Leinders/Markus Palttala/Maxime Martin Marc VDS Racing Team BMW Z4 GT3 154
5 Marcel Fässler/Christopher Mies/Rene Rast/Frank Stippler Audi Sport Team Phoenix Audi R8 LMS ultra 151
6 Klaus Abbelen/Sabine Schmitz/Christopher Brück/Patrick Huismann Frikadelli Racing Porsche 997 GT3 R 151
7 Jörg Müller/Dirk Müller/Uwe Alzen/Dirk Adorf BMW Team Schubert BMW Z4 GT3 150
8 Claudia Hürtgen/Dominik Schwager/Nico Bastian/Dirk Adorf BMW Team Schubert BMW Z4 GT3 150
9 Jens Klingmann/Marco Wittmann/Richard Göransson/Pedro Lamy BMW Team Vita4one BMW Z4 GT3 150
10 Michael Zehe/Marko Hartung/Roland Rehfeld/Mark Bullitt Rowe Racing Mercedes-Benz SLS AMG GT3 150

2013[Bearbeiten]

Das Rennen fand am Pfingstwochenende statt und wurde erstmals am Sonntag gestartet und endete am Montag.

Neuerungen am Reglement waren für alle Fahrzeuge der Klassen SP6-SP8, SP8T, SP9 (FIA-GT3), E1-XP1 und E1-XP2 Mindestboxenzeiten zur Balance of Performance. Diese vergrößerten sich mit zunehmender Anzahl der gefahrenen Runden des Rennabschnitts, welcher mit dem letzten Verlassen der Boxengasse begonnen und mit der Einfahrt in die Boxengasse beendet wurde. Die Mindestboxenzeiten wurden zwischen der Boxeneinfahrtslinie und der Boxenausfahrtslinie gemessen. In den letzten 90 Minuten des Rennens waren die Regelungen außer Kraft gesetzt, um Splash and dash zu ermöglichen. Neu waren außerdem Code-60-Zonen, in denen doppelt Gelbe Flaggen geschwenkt wurden und ein Tempolimit von 60 km/h galt. Mithilfe von GPS wurde die Einhaltung der Tempolimits in Code-60-Zonen überwacht.[6][7]

Ergebnis[Bearbeiten]

Platz Nr. Klasse Team Fahrer Fahrzeug Runden
1 09 SP 9 Black Falcon Bernd Schneider/Jeroen Bleekemolen/Sean Edwards/Nicki Thiim Mercedes-Benz SLS AMG GT3 88
2 25 SP 9 BMW Sports Trophy Team Marc VDS Maxime Martin/Andrea Piccini/Yelmar Buurman/Richard Göransson BMW Z4 GT3 88
3 22 SP 9 Rowe Racing Klaus Graf/Thomas Jäger/Jan Seyffarth/Nico Bastian Mercedes-Benz SLS AMG GT3 87
4 23 SP 9 Rowe Racing Lance David Arnold/Alexander Roloff/Jan Seyffarth/Thomas Jäger Mercedes-Benz SLS AMG GT3 87
5 01 SP 9 G-Drive Racing by Phoenix Mike Rockenfeller/Marcel Fässler/Frank Stippler/Markus Winkelhock Audi R8 LMS ultra 87
6 20 SP 9 BMW Team Schubert Dirk Adorf/Claudia Hürtgen/Jens Klingmann/Martin Tomczyk BMW Z4 GT3 87
7 18 SP 7 Manthey Racing Marc Lieb/Romain Dumas/Lucas Luhr/Timo Bernhard Porsche 997 GT3 RSR 87
8 04 SP 9 Phoenix Racing Michael Ammermüller/Frank Stippler/Ferdinand Stuck/Johannes Stuck Audi R8 LMS ultra 86
9 03 SP 9 G-Drive Racing by Phoenix Frank Biela/Christer Jöns/Luca Ludwig/Roman Rusinov Audi R8 LMS ultra 86
10 07 SP 9 Aston Martin Racing Darren Turner/Stefan Mücke/Allan Simonsen/Pedro Lamy Aston Martin Vantage GT3 86

[8]

2014[Bearbeiten]

Das Rennen fand vom 21. bis zum 22. Juni statt.

Ergebnis[Bearbeiten]

Platz Nr. Klasse Team Fahrer Fahrzeug Runden
1 04 SP 9 Team Phoenix Christopher Haase/Christian Mamerow/René Rast/Markus Winkelhock Audi R8 LMS ultra 159
2 01 SP 9 Black Falcon Lance David Arnold/Jeroen Bleekemolen/Andreas Simonsen/Christian Menzel Mercedes-Benz SLS AMG GT3 159
3 22 SP 9 Rowe Racing Nico Bastian/Michael Zehe/Christian Hohenadel/Maro Engel Mercedes-Benz SLS AMG GT3 157
4 44 SP 9 Falken Motorsports Wolf Henzler/Peter Dumbreck/Martin Ragginger/Alexandre Imperatori Porsche 911 GT3 R 997 157
5 07 SP 9 Aston Martin Racing Darren Turner/Stefan Mücke/Pedro Lamy Aston Martin Vantage GT3 157
6 20 SP 9 BMW Team Schubert Dominik Baumann/Claudia Hürtgen/Jens Klingmann/Martin Tomczyk BMW Z4 GT3 157
7 18 SP 7 HTP Motorsport GmbH Harold Primat/Maximilian Götz/Kenneth Heyer/Roland Rehfeld Mercedes-Benz SLS AMG GT3 156
8 28 SP 9 Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop Ferdinand Stuck/Maximilian Sandritter/Christopher Brück/Dennis Rostek BMW Z4 GT3 154
9 502 SP 9 Audi race experience Felix Baumgartner/Marco Werner/Frank Biela/Pierre Kaffer Audi R8 LMS ultra 153
10 16 SP 9 Dennis Busch/Marc Busch/Manuel Lauck/Stefan Landmann Audi R8 LMS ultra 152

Liste der Gesamtsieger[Bearbeiten]

Jahr Fahrer Fahrzeug Team Bemerkungen
1970 Hans-Joachim Stuck/Clemens Schickentanz BMW 2002 TI Koepchen
1971 Ferfried Prinz von Hohenzollern/Gerold Pankl sen. BMW 2002 Alpina Alpina
1972 Helmut Kelleners/Gerold Pankl sen. BMW 2800 CS Alpina Alpina
1973 Niki Lauda/Hans Peter Joisten BMW Coupé 3,3 Alpina 8 Stunden Nachtruhe nach Mitternacht
1974 Kein Rennen (Ölkrise)
1975 Kein Rennen (Ölkrise)
1976 Fritz Müller/Herbert Hechler/Karl-Heinz Quirin Porsche 911 Carrera
1977 Fritz Müller/Herbert Hechler Porsche 911 Carrera
1978 Fritz Müller/Herbert Hechler/Franz Gschwendtner Porsche 911 Carrera
1979 Herbert Kummle/Karl Mauer/Winfried Vogt Ford Escort
1980 Dieter Selzer/Wolfgang Wolf/Matthias Schneider Ford Escort RS 2000
1981 Helmut Döring/Dieter Gartmann/Fritz Müller Ford Capri
1982 Dieter Gartmann/Klaus Ludwig/Klaus Niedzwiedz Ford Capri
1983 Kein Rennen (Umbauarbeiten)
1984 Axel Felder/Franz-Josef Bröhling/Peter Oberndorfer BMW 635 CSi Auto Budde
1985 Axel Felder/Jürgen Hamelmann/Robert Walterscheid-Müller BMW 635 CSi Auto Budde
1986 Markus Oestreich/Otto Rensing/Winni Vogt BMW 325i Auto Budde
1987 Klaus Ludwig/Klaus Niedzwiedz/Steve Soper Ford Sierra Cosworth Eggenberger
1988 Edgar Dören/Gerhard Holup/Peter Faubel Porsche 911 Carrera RSR Dören
1989 Emanuele Pirro/Roberto Ravaglia/Fabien Giroix BMW M3 Schnitzer Motorsport
1990 Altfrid Heger/Joachim Winkelhock/Frank Schmickler BMW M3
1991 Joachim Winkelhock/Kris Nissen/Armin Hahne BMW M3
1992 Johnny Cecotto/Christian Danner/Jean-Michel Martin/Marc Duez BMW M3
1993 Antonio de Azevedo/Franz Konrad/Örnulf Wirdheim/Frank Katthöfer Porsche 911 Carrera Konrad Motorsport
1994 Karl-Heinz Wlazik/Frank Katthöfer/Fred Rosterg BMW M3 E36
1995 Roberto Ravaglia/Marc Duez/Alexander Burgstaller BMW 320i Team Bigazzi
1996 Johannes Scheid/Sabine Reck/Hans Widmann BMW M3 E36 Scheid Motorsport
1997 Johannes Scheid/Sabine Reck/Hans-Jürgen Tiemann/Peter Zakowski BMW M3 E36 Scheid Motorsport
1998 Marc Duez/Andreas Bovensiepen/Christian Menzel/Hans-Joachim Stuck BMW 320d BMW Motorsport
1999 Peter Zakowski/Hans-Jürgen Tiemann/Klaus Ludwig/Marc Duez Chrysler Viper GTS-R Zakspeed
2000 Bernd Mayländer/Michael Bartels/Uwe Alzen/Altfrid Heger Porsche 996 GT3-R Porsche-Zentrum Koblenz
2001 Peter Zakowski/Michael Bartels/Pedro Lamy Chrysler Viper GTS-R Zakspeed
2002 Peter Zakowski/Robert Lechner/Pedro Lamy Chrysler Viper GTS-R Zakspeed
2003 Manuel Reuter/Timo Scheider/Marcel Tiemann/Volker Strycek Opel Astra V8 Coupé Phoenix-Opel
2004 Dirk Müller/Jörg Müller/Hans-Joachim Stuck/Pedro Lamy BMW M3 GTR Schnitzer Motorsport
2005 Pedro Lamy/Boris Said/Duncan Huisman/Andy Priaulx BMW M3 GTR Schnitzer Motorsport
2006 Lucas Luhr/Timo Bernhard/Mike Rockenfeller/Marcel Tiemann Porsche 996 GT3-MR Manthey Racing
2007 Marc Lieb/Timo Bernhard/Romain Dumas/Marcel Tiemann Porsche 997 GT3 RSR Manthey Racing 6 Stunden Unterbrechung wegen Nebel
2008 Marc Lieb/Timo Bernhard/Romain Dumas/Marcel Tiemann Porsche 997 GT3 RSR Manthey Racing
2009 Marc Lieb/Timo Bernhard/Romain Dumas/Marcel Tiemann Porsche 997 GT3 RSR Manthey Racing
2010 Jörg Müller/Augusto Farfus/Uwe Alzen/Pedro Lamy BMW M3 GT2 Schnitzer Motorsport
2011 Marc Lieb/Timo Bernhard/Romain Dumas/Lucas Luhr Porsche 997 GT3 RSR Manthey Racing
2012 Marc Basseng/Christopher Haase/Frank Stippler/Markus Winkelhock Audi R8 LMS ultra Team Phoenix
2013 Bernd Schneider/Jeroen Bleekemolen/Sean Edwards/Nicki Thiim Mercedes-Benz SLS AMG GT3 Black Falcon 9 Stunden Unterbrechung wegen Regen und Nebel
2014 Christopher Haase/Markus Winkelhock/Christian Mamerow/René Rast Audi R8 LMS ultra Team Phoenix

Siege nach Fahrern[Bearbeiten]

Siege Fahrer Jahre
5 Marcel Tiemann 2003, 2006, 2007, 2008, 2009
5 Pedro Lamy 2001, 2002, 2004, 2005, 2010
5 Timo Bernhard 2006, 2007, 2008, 2009, 2011
4 Fritz Müller 1976, 1977, 1978, 1981
4 Marc Duez 1992, 1995, 1998, 1999
4 Peter Zakowski 1997, 1999, 2001, 2002
4 Marc Lieb 2007, 2008, 2009, 2011
4 Romain Dumas 2007, 2008, 2009, 2011
3 Herbert Hechler 1976, 1977, 1978
3 Klaus Ludwig 1982, 1987, 1999
3 Hans-Joachim Stuck 1970, 1998, 2004
2 Gerold Pankl sen. 1971, 1972
2 Dieter Gartmann 1981, 1982
2 Axel Felder 1984, 1985
2 Winfried Vogt 1979, 1986
2 Klaus Niedzwiedz 1982, 1987
2 Joachim Winkelhock 1990, 1991
2 Frank Katthöfer 1993, 1994
2 Roberto Ravaglia 1989, 1995
2 Johannes Scheid 1996, 1997
2 Sabine Schmitz 1996, 1997
2 Hans-Jürgen Tiemann 1997, 1999
2 Altfrid Heger 1990, 2000
2 Michael Bartels 2000, 2001
2 Uwe Alzen 2000, 2010
2 Jörg Müller 2004, 2010
2 Lucas Luhr 2006, 2011
2 Christopher Haase 2012, 2014
2 Markus Winkelhock 2012, 2014
1 Clemens Schickentanz 1970
1 Ferfried Prinz von Hohenzollern 1971
1 Helmut Kelleners 1972
1 Hans Peter Joisten 1973
1 Niki Lauda 1973
1 Karl-Heinz Quirin 1976
1 Franz Gschwendtner 1978
1 Herbert Kummle 1979
1 Karl Mauer 1979
1 Matthias Schneider 1980
1 Dieter Selzer 1980
1 Wolfgang Wolf 1980
1 Helmut Döring 1981
1 Franz-Josef Bröhling 1984
1 Peter Oberndorfer 1984
1 Jürgen Hamelmann 1985
1 Robert Walterscheid-Müller 1985
1 Markus Oestreich 1986
1 Otto Rensing 1986
1 Steve Soper 1987
1 Edgar Dören 1988
1 Peter Faubel 1988
1 Gerhard Holup 1988
1 Fabien Giroix 1989
1 Emanuele Pirro 1989
1 Frank Schmickler 1990
1 Armin Hahne 1991
1 Kris Nissen 1991
1 Johnny Cecotto 1992
1 Christian Danner 1992
1 Jean-Michel Martin 1992
1 Antonio de Azevedo 1993
1 Franz Konrad 1993
1 Örnulf Wirdheim 1993
1 Fred Rosterg 1994
1 Karl-Heinz Wlazik 1994
1 Alexander Burgstaller 1995
1 Hans Widmann 1996
1 Andreas Bovensiepen 1998
1 Christian Menzel 1998
1 Bernd Mayländer 2000
1 Robert Lechner 2002
1 Manuel Reuter 2003
1 Timo Scheider 2003
1 Volker Strycek 2003
1 Dirk Müller 2004
1 Duncan Huismann 2005
1 Andy Priaulx 2005
1 Boris Said 2005
1 Mike Rockenfeller 2006
1 Augusto Farfus 2010
1 Marc Basseng 2012
1 Frank Stippler 2012
1 Jeroen Bleekemolen 2013
1 Sean Edwards 2013
1 Bernd Schneider 2013
1 Nicki Thiim 2013
1 Christian Mamerow 2014
1 René Rast 2014

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u ADAC Zurich 24h-Rennen / Ausschreibung 2013. ADAC Nordrhein e.V., abgerufen am 4. Februar 2014 (PDF; 1,9 MB).
  2. a b 41. ADAC Zurich 24h - Rennen 2013. Balance of Performance Einstufungen für die Klassen SP10,SP9,E1-XP,SP8 und SP7 (SP8,SP7 wenn abweichend von Anlage 5). ADAC Nordrhein e.V., 7. Mai 2013, abgerufen am 14. Juni 2013 (PDF; 68 kB).
  3. 9:15, laut Dieter Gartmann, Radio Nürburgring, 11. Juni 2009.
  4. Hybrid Racing AG: 24h Nürburgring: Frentzen startet mit Hybrid-Rennwagen in der Grünen Hölle. Speed-Magazin.de, 15. Mai 2008, abgerufen am 20. Juli 2013.
  5. 38. ADAC Zurich 24h Rennen. Zwischenergebnis nach 3 Stunden. ADAC Zurich 24h Rennen, 15. Mai 2010, abgerufen am 20. Juli 2013 (PDF; 174 kB).
  6. Bulletin Nr. 3 vom 14.05.2013 zur genehmigten Ausschreibung 41. ADAC Zurich 24h Rennen 17. bis 20. Mai 2013 DMSB-Reg.-Nr. 1/2013 vom 08.11.2012. Walter Hornung, 14. Mai 2013, abgerufen am 22. Mai 2013 (PDF; 174 kB).
  7. Motorsport-Total.com: Neue GPS-Überwachung: Rennleitung is watching you. 19. Mai 2013, abgerufen am 21. Mai 2013.
  8. 41. ADAC Zurich 24h Rennen. Provisional Result. ADAC Nordrhein e.V., 20. Mai 2013, abgerufen am 21. Mai 2013 (PDF; 145 kB).