VW-Bus

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Dieser Artikel behandelt den Kleintransporter. Informationen über die Omnibus-Modellreihe unter VW Volksbus.
Volkswagen Bus
Produktionszeitraum: seit 1950
Klasse: Utilities
Karosserieversionen: Kleinbus, Kastenwagen, Pritschenwagen
Vorgängermodell: keines
Nachfolgemodell: keines
Für Transporte innerhalb des VW-Werkes gebauter Plattenwagen von 1946 – Ursprung des VW-Busses
Skizze des VW-Busses von Ben Pon (1947)

VW-Bus oder VW-Transporter ist der Name des werksintern als VW Typ 2 benannten Kleintransporters, des zweiten zivilen Volkswagens nach dem VW Käfer (VW Typ 1). Er ist auch als Bulli bekannt. 1948 wurde der erste Prototyp gebaut und 1950 begann die Serienfertigung. Inzwischen wird als 5. Generation der T5 hergestellt, die vorangegangenen heißen T1, T2, T3 und T4, nicht zu verwechseln mit der Baureihenbezeichnung Typ 2.

Der VW Transporter wird als Kleinbus, Kastenwagen und Pritschenwagen angeboten.

1992 wurde der T4 und 2004 der T5 zum Van of the Year gewählt.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Idee für den Wagen wird dem niederländischen VW-Importeur Ben Pon senior zugeschrieben, der im Volkswagenwerk die für den internen Transportverkehr eingesetzten „Plattenwagen“ gesehen hatte.[1] Zum werksinternen Warentransport waren ausgemusterte Käfer-Versuchsfahrgestelle umgebaut und mit einfachen Holzplatten als Ladefläche versehen worden.[2]

Die Herkunft der Kurzform Bulli wird oft in der Zusammensetzung der Wörter „Bus“ und „Lieferwagen“ vermutet, das trifft aber nicht zu. Das Volkswagenwerk schrieb die Namensgebung dem rundlichen (bulligen) Erscheinungsbild der charakteristischen VW-Bus-Front zu. Den Spitznamen hatte er bereits werksintern, bevor der Name „Bulli“ in der Öffentlichkeit gebräuchlich wurde. VW durfte diesen Begriff bis 2007 nicht offiziell verwenden, da die Firma Kässbohrer die Rechte an den Wortmarken „Bully“ und „Bulli“ innehatte. Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums hat sich jedoch die Kässbohrer Geländefahrzeug AG bereitgefunden, die „Bulli“-Namensrechte an den VW-Konzern zu verkaufen. Die offizielle „Übergabe“ fand auf dem VW-Bulli-Treffen am 6. Oktober 2007 in Hannover statt.[3][4]

T1 (1950–1967)[Bearbeiten]

T1
VW T1 Kastenwagen

VW T1 Kastenwagen

Produktionszeitraum: 1950–1967
Karosserieversionen: Kleinbus, Kastenwagen, Pritschenwagen
Motoren: Ottomotoren:
1,1–1,5 Liter
(18–32 kW)
Länge: 4280–4290 mm
Breite: 1750–1800 mm
Höhe: 1920–1940 mm
Radstand: 2400 mm
Leergewicht: 890–1140 kg
VW T1
Hauptartikel: VW T1

Die Serienfertigung des Volkswagen Typ 2 T1 begann im März 1950 im Volkswagenwerk Wolfsburg. Merkmal des T1 ist die Front mit V-förmig zulaufenden Sicken, dem großen VW-Emblem und der geteilten Frontscheibe. Fahrer- und Beifahrertür hatten Schiebefenster mit Knebelrasten und je ein schmales Ausstellfenster.

Die Technik des T1 wurde großteils vom VW Käfer übernommen: Heckantrieb mit luftgekühltem 4-Zylinder-Boxermotor, der anfangs 24 PS leistete. Die hintere Pendelachse und die vordere Doppel-Kurbellenkerachse waren mittels Drehstäben gefedert, hinten je ein Drehstab (Rundstab) links und rechts, vorn zwei „Federpakete“ übereinander. Der Wagen hatte Trommelbremsen vorn und hinten. Die im Gegensatz zum Käfer selbsttragende Karosserie war für die Aufnahme der über 900 kg Nutzlast mit Quer- und Längsprofilen verstärkt. Das Lenkrad stand flach und war größer als beim Käfer.

Der Absatz des Transporters entwickelte sich so erfolgreich, dass die Produktion am 8. März 1956 vom Stammwerk Wolfsburg in das neue VW-Werk Hannover verlegt wurde.

Ausführungen[Bearbeiten]

  • Pritschenwagen mit einfacher Kabine (mit normaler oder verbreiterter Ladefläche)
  • Pritschenwagen mit Doppelkabine
  • Kastenwagen
  • Kleinbus bzw. Kombi mit bis zu neun Sitzplätzen einschließlich Fahrer (13 Fenster einschl. Fenster in den Türen)
  • Bus Sondermodell („Samba-Bus“ mit 23, später 21 Fenstern und Faltschiebedach)
  • Einsatzfahrzeuge einschließlich Krankenwagen (mit Sonderaufbauten von Fremdherstellern)
  • Verkaufswagen mit Hochdach und Seitenklappe
  • Campingbus mit Campingausstattung (mit Scheren-Aufstelldach oder später Klappdach mit Innenzelt und zwei zusätzlichen Schlafplätzen in der Dachebene)

T2 (1967–1979)[Bearbeiten]

T2
VW-Transporter T2

VW-Transporter T2

Produktionszeitraum: 1967–1979
Karosserieversionen: Kleinbus, Kastenwagen, Pritschenwagen
Motoren: Ottomotoren:
1,6–2,0 Liter
(35–51 kW)
Länge: 4420–4505 mm
Breite: 1720–1765 mm
Höhe: 1960–2290 mm
Radstand: 2400 mm
Leergewicht: 1275–1325 kg
Hauptartikel: VW T2

Die Weiterentwicklung des T1, der T2 wurde 1967 eingeführt. Das beim Vorgänger eingeschlagene Konzept wurde beibehalten und die Technik von Fahrwerk und Karosserie weiter verbessert. Wie der Vorgänger wurde der T2 im VW-Werk Hannover hergestellt. Von den ca. 2,5 Mio. in Deutschland produzierten T2 wurden über zwei Drittel exportiert.[5]

Der neue Transporter hatte neben einer komfortableren Fahrerkabine mit einer ungeteilten Frontscheibe ein anderes Lenkgetriebe, eine verbesserte Hinterachse und einen stärkeren Motor. Das Armaturenbrett mit Handschuhfach war größer und mit zusätzlichen Belüftungsdüsen ausgeführt. Die seitliche Schiebetür war serienmäßig.

Ab Modelljahr 1968 (August 1967) hatten alle T2 eine Zweikreisbremsanlage und ab August 1970 Scheibenbremsen an der Vorderachse. Im Jahr darauf kam ein stärkerer „Flachmotor“ zusätzlich ins Programm, der aus zunächst 1,7 Litern Hubraum 66 PS bereitstellte. Mit diesem Motor konnte der Transporter ab 1972 auch mit einer Dreistufen-Automatik versehen werden. Mit einem verstärkten Fahrwerk und 1,2 Tonnen Nutzlast war der Wagen ab 1974 erhältlich. Von 1975 an bis zum Ende der Produktion 1979 wurde der T2 mit dem 1600er-Basismotor und 50 PS sowie einem 70 PS leistenden 2-Liter-Flachmotor angeboten (letzterer auf Wunsch auch mit Dreistufen-Automatik).

Bauformen[Bearbeiten]

  • Kastenwagen geschlossen mit 5 m3 Laderaum und 4,1 m2 Ladefläche (später auch als Hochraum-Kastenwagen mit 6,2 m3 Raum und gleicher Fläche, a.W. auch mit 1,57 m hoher Schiebetür; Standard: 1,225 m)
  • Kombi mit zwei zusätzlichen Fenstern pro Seite mit oder ohne hintere Sitzeinrichtungen
  • Kleinbus („VW-Personen-Transporter“) mit bis zu neun Sitzplätzen einschließlich Fahrer
  • Pritschenwagen mit einfacher Kabine und 4,3 m2 Ladefläche (2,7 × 1,57 m), darunter 0,7 m3 Laderaum – 0,34 m hoch, 1,3 m breit und 1,6 m tief („Tresorraum“)
  • Großraum-Holzpritsche mit 5,2 m2-Holz-Ladefläche von Westfalia (2,82 × 1,85 m) und „Tresorraum“ wie beim Pritschenwagen
  • Sechssitziger Pritschenwagen mit Doppelkabine und 2,9 m2-Ladefläche (1,85 × 1,57 m), ohne „Tresorraum“, mit entfernter hinterer Sitzbank: 1,8 m3 Laderaum bzw. 1,4 m2 Fläche
  • Sonder-/Einsatzfahrzeuge einschließlich Krankenwagen (von Fremdherstellern mit Sonderaufbauten als Kipper, Isotherm-Transporter, Tiefkühl-Transporter, mit Hebebühne etc.)
  • Hochraum-Verkaufswagen mit aufstellbarer großer Seitenklappe statt Schiebetür
  • Campingbus mit Campingausstattung (mit Aufstelldach und zwei zusätzlichen Schlafplätzen in der Dachebene)

T3 (1979–1992)[Bearbeiten]

T3
VW-Transporter T3 mit wassergekühltem Motor (Zusatzgrill über dem Stoßfänger)

VW-Transporter T3 mit wassergekühltem Motor (Zusatzgrill über dem Stoßfänger)

Produktionszeitraum: 1979–1992
Karosserieversionen: Kleinbus, Kastenwagen, Pritschenwagen
Motoren: Ottomotoren:
1,6–2,1 Liter
(37–82 kW)
Dieselmotoren:
1,6–1,7 Liter
(37–51 kW)
Länge: 4570–4636 mm
Breite: 1844 mm
Höhe: 1735–2085 mm
Radstand: 2455–2480 mm
Leergewicht: 1395–2010 kg
Hauptartikel: VW T3

Der Nachfolger des T2, der T3 wurde 1979 eingeführt. Mit der erheblich geräumigeren und kantigeren Karosserie wurde das Heckantriebskonzept der Vorgänger beibehalten, auch die beiden luftgekühlten Motorenmodelle wurden zunächst vom Vorgänger übernommen. Das Fahrwerk und der Innenraum wurden komplett neu entwickelt. Mit dem Ende 1984 vorgestellten Modell „Syncro“ war erstmals ein Transporter mit (permanentem) Allradantrieb erhältlich. Bis auf diese „Syncro“-Modelle, die Steyr Daimler Puch in Graz (Österreich) im Auftrag von VW baute, wurden alle T3 im VW-Werk Hannover hergestellt.

Auch bei der dritten Generation des Transporters hielt Volkswagen aus Kostengründen an den längs eingebauten Heckmotoren fest. Der neue T3 war deutlich geräumiger; der Radstand wurde um 60 mm vergrößert, was die Wagenlänge um etwa den gleichen Wert steigerte. Anfang 1981 war erstmals ein (wassergekühltes) Dieselaggregat im Angebot; ab Herbst 1982 kamen auch bei den Benzinern ausschließlich wassergekühlte Motoren zum Einsatz. Im Laufe der 1980er-Jahre wurde die Palette um exklusiv ausgestattete Modelle wie den Caravelle Carat, einen Turbodiesel-Motor und Ottomotoren mit Benzineinspritzung ergänzt. Zuletzt gab es am deutschen Markt Multivan-Sondermodelle in gehobener Ausstattung als Whitestar (weiß) und Bluestar (hellblau-metallic). Im Oktober 1990 wurden die Heckantriebsmodelle vom VW T4 mit Frontmotor und -antrieb abgelöst.

Bis Herbst 1992 wurden in kleiner Stückzahl (parallel zum T4) Behördenfahrzeuge ohne Allrad, sowie weiterhin das komplette Programm der Syncro-Busse bei der Steyr Daimler Puch AG in Österreich hergestellt. Zum endgültigen Auslaufen des T3 brachte VW ein Abschluss-Sondermodell des Multivans als auf 2500 Stück limitierte „Limited Last Edition“ (LLE) heraus. Zusätzlich gab es noch eine kleinere Anzahl der Sondermodelle Redstar (rot) und Bluestar (nun in dunkelblau-metallic), die jedoch nur für Werksangehörige erhältlich waren. In Südafrika wurde der T3 auch nach 1992 als Microbus und Caravelle bis Sommer 2003 weiter gebaut, jedoch ausschließlich als Rechtslenker und somit nur auf dem südafrikanischen und namibischen Markt vertrieben.

Bauformen[Bearbeiten]

  • Kastenwagen geschlossen (auch als Hochraum-Kastenwagen mit hoher Schiebetür)
  • Kombi mit zwei zusätzlichen Fenstern pro Seite mit oder ohne hintere Sitzeinrichtungen
  • Bus (ab 1983 als Caravelle) mit bis zu neun Sitzplätzen einschließlich Fahrer
  • Multivan (ab 1985) mit sechs Sitzplätzen, Schlafbank, Gardinen und Kühlbox
  • Pritschenwagen mit einfacher Kabine, unter der Pritsche Laderaum („Tresorraum“)
  • Großraum-Holzpritsche mit Holz-Ladefläche von Westfalia und „Tresorraum“ wie beim Pritschenwagen
  • Sechssitziger Pritschenwagen mit Doppelkabine und kleinem „Tresorraum“
  • Sonder-/Einsatzfahrzeuge einschließlich Krankenwagen und Feuerwehr (zudem von Fremdherstellern mit Sonderaufbauten als Kipper, Isotherm-Transporter, Tiefkühl-Transporter, mit Hebebühne etc.)
  • Hochraum-Verkaufswagen mit aufstellbarer großer Seitenklappe statt Schiebetür
  • Campingbus („Westfalia“) mit Campingausstattung (mit Aufstelldach und zwei zusätzlichen Schlafplätzen in der Dachebene)

T4 (1990–2003)[Bearbeiten]

T4
Caravelle GL (langer Radstand)

Caravelle GL (langer Radstand)

Produktionszeitraum: 1990–2003
Karosserieversionen: Kleinbus, Kastenwagen, Pritschenwagen
Motoren: Ottomotoren:
1,8–2,8 Liter
(49–150 kW)
Dieselmotoren:
1,9–2,5 Liter
(44–111 kW)
Länge: 4707–5107 mm
Breite: 1840 mm
Höhe: 1940–2430 mm
Radstand: 2920–3320 mm
Leergewicht:

Mit der Einführung des T4 (VW-interne Modellbezeichnung: Typ 7D) ab August 1990 – einer kompletten Neukonstruktion – ging nach 34 Jahren auch im Volkswagenwerk Hannover die Ära des Heckantriebs und des Heckmotors zu Ende. Der T4 war das erste Transportermodell von VW, das mit zwei verschieden langen Karosserien und Radständen erhältlich war. Das neue Antriebskonzept mit vorn quer liegendem Reihenmotor mit Antrieb der Vorderräder hatte vor allem den Vorteil einer durchgehenden Ladefläche.

Das Fahrwerk verfügt über Einzelradaufhängung, an der Vorderachse gab es eine Doppelquerlenkeranordnung mit einer Drehstabfederung. Hinten war eine Schräglenkerachse mit Schraubenfedern eingebaut, die den tiefen Ladeboden ermöglichte. Als Lenkung kam eine Zahnstangenlenkung zum Einsatz, bei Transportern mit Fünfzylindermotoren und bei Caravelle GL sowie Multivan mit hydraulischer Unterstützung. Ab 1995 hatten alle T4 serienmäßig eine Servolenkung. Die Vierzylindermodelle waren bei der Markteinführung noch mit 14″-Fahrwerk ausgerüstet. An der Hinterachse kamen bis Ende 1995 Trommelbremsen zum Einsatz. Die Bremsanlage war, wie bereits seit dem T2 üblich, mit einer lastabhängigen Bremskraftverteilung ausgerüstet, um ein gleichmäßiges Abbremsen aller Räder in allen Beladungszuständen zu gewährleisten. Ein Automatikgetriebe war nur mit Fünfzylindermotoren und eine Klimaanlage nur mit Motoren ab 2,0 l Hubraum erhältlich.

Neben dem Transporter als LKW, der in erster Linie von Firmen und Behörden genutzt wurde, erfreute sich vor allem der Multivan großer Beliebtheit, weil er mit der praktischen Innenausstattung (Klapptisch, Bett, Einzelsitze in der zweiten Reihe) viel Komfort für Reisen bot, dennoch Pkw-ähnliche Abmessungen aufwies und so auch im Alltag handlich war. In die USA wurde nur diese – dort mit wesentlich besserer Ausstattung als Eurovan bezeichnete – Version exportiert.

Der T4 war mit zwei unterschiedlichen Radständen (2920 mm und 3320 mm) erhältlich, wobei der Multivan nur mit kurzem Radstand lieferbar war. Der Aufpreis betrug anfangs 1000 DM für die lange Version.

Im Gegensatz zu den früheren Modellen T2 und T3 mit Heckmotor fehlte beim Pritschenwagen der „Tresor“ unter der Ladefläche. Der kleine verschließbare Stauraum im geschlossenen Unterbau zwischen Motor und Fahrerhaus war in kleinerer Ausführung auch bei der Doppelkabine des T3 vorhanden und wurde für den T4 von einigen Zubehörlieferanten für den nachträglichen Einbau angeboten.

Die Bundeswehr nutzte dieses Modell ab 1995 als Nachfolger für den T3-Pritsche und beschaffte etwa 5610 Fahrzeuge.

Ausstattungsvarianten des T4 in Deutschland[Bearbeiten]

Der T4 wurde in folgenden Varianten angeboten:

  • Transporter mit Aufbauten in zahlreichen Ausführungen (Kastenwagen, Kombi mit bis zu neun Sitzplätzen und einfacher Inneneinrichtung, Pritsche mit und Pritsche mit Doppelkabine, Fahrgestell mit Kabine usw.)
  • Syncro Erst ab 1993 erhältlich, da zuvor noch der T3 als syncro weiter produziert wurde. Der Allradantrieb war nur in Verbindung mit den Fünfzylindermotoren erhältlich, jedoch für alle Aufbauten und Ausstattungsvarianten und wahlweise mit Differentialsperren. Die T4-Syncros stammen alle aus Hannover und hatten das gleiche Fahrwerk wie die Fronttriebler (ohne Höherlegung), wodurch die Geländegängigkeit geringer war als beim Vorgänger.
  • Großraumlimousine Caravelle (Zusatzkürzel wie „C“ oder „CL“ wie beim T3 entfielen). Von außen kaum vom Transporter Kombi zu unterscheiden, innen jedoch mit hochwertiger Vollverkleidung und gepolstertem Himmel, mit maximal neun Sitzplätzen inkl. Fahrerplatz. Heckwischer und Kopfstützen hinten von Beginn an Serie (beim Transporter Kombi erst später)
  • Großraumlimousine Caravelle GL als Krönung des Programms: in Wagenfarbe lackierte Stoßfänger, 15"-Fahrwerk und Servolenkung auch für Vierzylindermotoren, Vollradkappen, Wärmeschutzverglasung, elektrische Außenspiegel, Velourssitze und Stoffspiegel in den Seitenverkleidungen sind nur einige Beispiele der umfangreichen Serienausstattung, die im Laufe der Modelljahre erweitert wurde (z.B. um Drehzahlmesser).
  • Familien- und Freizeitmobil Multivan (Sechssitzer) Äußerlich war das vergleichsweise karge Grundmodell vom Transporter Kombi lediglich durch Details wie die Schiebetürleiste (schwarz statt blank) und Vollradkappen zu unterscheiden. Auch die Vierzylinderversionen hatten hier stets Servolenkung und 15"-Fahrwerk. Innen Vollverkleidung mit Isolierung und Holzboden mit Kunststoffbeschichtung im Fahrgastraum, Stoffboden vorne, Rücksitzbank mit Kopfstützen und als Bett umklappbar, vorne und mittig Einzelsitze mit Armlehnen (Beifahrersitz drehbar), einknöpfbare Vorhänge für alle Fenster, zwei Schiebefenster, Beifahrer-Schminkspiegel beleuchtet, Zweitbatterie und eine Kühlbox waren Serie. Der bzw. optional die beiden mittleren Einzelsitze waren bis Modelljahr 1999 fix entgegen der Fahrtrichtung (mit hochklappbarer Sitzfläche), danach drehbar ausgeführt. Zugleich entfiel die in dem Sitz integrierte Kühlbox.
  • Familien- und Freizeitmobil Multivan Allstar bzw. Classic. Mit Modelljahr 1993 wurde der vergleichsweise schlichte Multivan um eine siebensitzige Variante ergänzt, die eine für damalige Zeit gute Ausstattung aufwies: Elektrische Außenspiegel und Fensterheber vorne, Drehzahlmesser, Nebelscheinwerfer, durchgehender Stoffboden, Zentralverriegelung, Wärmeschutzverglasung, 15"-Leichtmetallfelgen, Kassettenradio mit Lautsprechern vorne und hinten, uvm. waren Serie. Der Allstar hatte außen eine silbergrau abgesetzte Schürze rundum und hellgrau/hellrosa gemusterte Sitzbezüge. Die Auswahl an Außenfarben war eingeschränkt. Der ein Jahr später nachgereichte Classic war mit einfärbiger Lackierung inklusive Stoßfängern und Sitzbezügen zeitloser gestaltet als der Caravelle GL.
  • Reisemobil California (Coach) mit Aufstelldach, Compactdach oder Nasenhochdach als einfaches Campingmobil. Radnabenkappen in Felgensilber. Ab Herbst 1992 mit dem Namenszusatz Coach, dabei entfiel die Fensterscheibe links hinten. 1994 auch als besser ausgestattetes Sondermodell California Highway.
  • Reisemobil California Exclusive ab 1995 als Campingfahrzeug mit festem Hochdach als Alkoven, stets langem Radstand und hochwertiger Serienausstattung.
  • Reisemobil Carthago Malibu mit Aufstelldach oder Hochdach in verschiedenen Ausführungen auf kurzem oder langem Radstand.
  • Kamei ClubVan, ein Fahrzeug, das von der Firma Kamei in Wolfsburg auf Basis des Caravelle gebaut wurde. Es gibt nur etwa 100 Exemplare. Typisch für ihn sind sechs Einzelsitze, wobei die zwei Sitze der dritten Sitzreihe elektronisch verstellbare Sessel sind und zwischen ihnen zwei Klapptische vorhanden sind. Bis zur Einführung des Business war es das teuerste Fahrzeug von VW; es wurde meist als Konferenzwagen genutzt. Von außen gut am Frontspoiler bzw. an der Seitenbeplankung erkennbar.
  • Caravelle Business ab Herbst 1997 (als indirekter Nachfolger der Version „Caravelle Carat“ beim T3) als edler Sechssitzer mit Lederausstattung für Wohlhabende oder Geschäftsreisende, die das Understatement lieben. Dieses Fahrzeug war vor Einführung des VW Phaeton das teuerste Auto der Marke Volkswagen.

T4-Facelift und Große Produktaufwertung (1996–2003)[Bearbeiten]

Der T4 erfuhr zum Jahresende 1995 eine „Große Produktaufwertung“ (GP), ein Eigenname von VW für Modellpflege. Bei Multivan, Caravelle und California wurde die Vorderwagenkarosserie auffällig um acht Zentimeter verlängert. Der bis dahin rechteckige Kühlergrill erhielt bei diesen gehobenen Varianten das zum damaligen Zeitpunkt VW-typische „Happy Face“, zugleich wurden die Scheinwerfer des langen Vorderwagens durch eine keilförmige Verjüngung dynamischer gestaltet und mit weißen statt gelben Blinkleuchten ergänzt. VW wollte damit die Pkw-Versionen optisch von den Transporter-Varianten abheben, die das bisherige Gesicht unverändert bis zum Produktionsende beibehielten. Wie alle T4 bekamen aber auch die einfachen Transporter neue, elastischere Stoßfänger, die von hinten durch nun zwei Nebelschlussleuchten leicht erkennbar sind (von denen in Deutschland und in vielen anderen Ländern aus rechtlichen Gründen nur die linke tatsächlich eine Leuchteinheit enthielt). Die GP umfasste auch zahlreiche technische Änderungen. So hatten alle Räder ein neues Felgendesign und Scheibenbremsen nun auch an den Hinterachsen. Sämtliche Varianten hatten nun eine Abgasanlage mit nach unten gerichteten Doppelendrohren. Im Innenraum hielten neue Schalter am Armaturenbrett Einzug, die Zifferblätter, Sitzbezüge und die Innenverkleidungen wurden optisch überarbeitet.

Gleichzeitig mit der großen Produktaufwertung kam erstmals ein TDI-Motor zum Einsatz, ein Fünfzylinderdiesel mit 2,5 l Hubraum, der bereits 1990 im Audi 100 mit 88 kW (120 PS) sein Debüt hatte, im T4 aber auf 75 kW (102 PS) gedrosselt wurde. Mit der Einführung des langen Vorderwagens wurde auch erstmals der Einbau des 2,8-l-VR6-Motors mit 103 kW bzw. 140 PS – auch hier wiederum gedrosselt gegenüber der Pkw-Version – möglich. Beide neuen Motorisierungen waren durch TDI- bzw. VR6-Schriftzüge in Kühlergrill und am Heck erkennbar, der VR6 hatte zusätzlich stets 16"-Räder und die Kühlergrill-Lamellen in Wagenfarbe lackiert. 1998 erschien schließlich der stärkste Dieselmotor, eine leistungsgesteigerte Variante des TDI-Motors mit 111 kW (150 PS), äußerlich erkennbar an einem roten „I“ im Schriftzug, 16"-Felgen und nur mit langem Vorderwagen erhältlich. Zeitgleich wurde auch eine leistungsschwächere Version des TDI mit 65 kW (88 PS) nachgereicht, dann mit einem blauen „I“ im Schriftzug. Der 1,9-l-Vierzylinder-Turbodiesel blieb hingegen bis zum Produktionsschluss ein konventioneller Wirbelkammermotor, erkennbar etwa an dem manuellen Kaltstartzug am Fahrerplatz. Auch der 2,4 l Fünfzylinder-Saugdiesel wurde nicht auf SDI-Technologie umgestellt, sondern verblieb leicht gedrosselt auf 75 PS und mit Oxi-Kat versehen im Programm. Als letzte Neuerscheinung im Jahr 2000 ersetzte eine erstarkte Version des VR6-Motors mit 150 kW bzw. 204 PS das Vorgängertriebwerk, gekennzeichnet durch einen Schriftzug V6 mit roter „6“.

Motorvarianten des T4[Bearbeiten]

Ottomotoren
Modell Zylinder/
Ventile pro
Zylinder
Hubraum
cm³
Max. Leistung Max. Drehmoment Motorkennung Bauzeitraum[6]
1.8 [T4 1] 4/2 1781 49 kW (67 PS) bei 4000/min 140 Nm bei 2200/min PD 09/1990–07/1992
2.0 4/2 1968 62 kW (84 PS) bei 4300/min 159 Nm bei 2200/min AAC 09/1990–06/2003
2.5 [T4 2] 5/2 2461 81 kW (110 PS) bei 4500/min 190 Nm[T4 3] bei 2200/min AAF, ACU, AEU 09/1990–10/1996
2.5 [T4 2] 5/2 2461 85 kW (115 PS) bei 4500/min 200 Nm bei 2200/min AET, APL, AVT 08/1996–06/2003
2.8 VR6 [T4 4] 6/2 2792 103 kW (140 PS) bei 4500/min 240 Nm bei 3000–3400/min AES 01/1996–05/2000
2.8 V6 [T4 4] 6/4 2792 150 kW (204 PS) bei 6200/min 245 Nm bei 2500–5500/min AMV 05/2000–06/2003
Dieselmotoren
Modell Zylinder/
Ventile pro
Zylinder
Hubraum
cm³
Max. Leistung Max. Drehmoment Motorkennung Bauzeitraum[6]
1.9 D 4/2 1896 44 kW (60 PS)[T4 5] bei 3700/min 127 Nm bei 1700–2500/min 1X 09/1990–07/1995
1.9 TD 4/2 1896 50 kW (68 PS) bei 3700/min 140 Nm bei 2000–3000/min ABL 08/1992–06/2003
2.4 D [T4 2] [T4 6] 5/2 2370 57 kW (78 PS) bei 3700/min 164 Nm bei 1800–2200/min AAB 09/1990–09/1998
2.4 D [T4 2] 5/2 2370 55 kW (75 PS) bei 3700/min 160 Nm bei 1900–2900/min AJA 04/1997–06/2003
2.5 TDI[T4 7] 5/2 2461 65 kW (88 PS) bei 3600/min 195 Nm bei 1900–2500/min AJT, AYY 05/1998–06/2003
2.5 TDI[T4 7] [T4 2] 5/2 2461 75 kW (102 PS) bei 3500/min 250 Nm bei 1900–2300/min ACV, AUF, AXL, AYC 09/1995–06/2003
2.5 TDI[T4 7] [T4 4] 5/2 2461 111 kW (151 PS) bei 4000/min 295 Nm bei 1900–3000/min AHY, AXG 05/1998–06/2003
  1. Mit Vergaser, nur für einige Exportländer
  2. a b c d e Auch als syncro erhältlich
  3. Motor ACU: Beim Verwendung von Super (95 ROZ) 195 Nm
  4. a b c Nur für Caravelle, Multivan und California erhältlich
  5. Für einige Exportländer (z. B. Österreich) 45 kW (61 PS)
  6. Von 04/1997 bis 09/1998 nur als syncro erhältlich
  7. a b c Der TDI-Schriftzug ist beim 65-kW-Motor durch ein blaues „I“ gekennzeichnet, beim 75-kW-Motor ist er komplett silber und beim 111-kW-Motor durch ein rotes „I“ abgesetzt.

T5 (seit 2003)[Bearbeiten]

T5
VW T5 Multivan (2003–2009)

VW T5 Multivan (2003–2009)

Produktionszeitraum: seit 2003
Karosserieversionen: Kleinbus, Kastenwagen, Pritschenwagen
Motoren: Ottomotoren:
2,0–3,2 Liter
(85–178 kW)
Dieselmotoren:
1,9–2,5 Liter
(62–132 kW)
Länge: 4892–5292 mm
Breite: 1904–1959 mm
Höhe: 1935–2476 mm
Radstand: 3000–3400 mm
Leergewicht:
Sterne im Euro-NCAP-Crashtest[7] Crashtest-Stern 4.svg
VW Multivan Startline mit reduzierter Serienausstattung
VW Caravelle TDI (seit 2009)
Armaturenbrett
Heckansicht
VW Multivan Edition 25
Heckansicht

Der T5 ist ein weiterentwickelter T4 und wird seit Spätsommer 2003 als fünfte Generation des VW-Transporters produziert. Wie der Vorgänger verfügt der T5 über einen quer eingebauten Frontmotor und Vorderradantrieb. Der joystickartige Schalthebel wurde in die Schalttafel verlegt und betätigt das Getriebe über Seilzüge.

Der T5 weist nur wenige technische Neuerungen im Vergleich zu seinem Vorgänger auf. Alle Dieselmotoren besitzen jetzt eine Pumpe-Düse-Einspritzanlage und einen Turbolader. Die Nockenwellensteuerung der Fünfzylinder-Dieselmotoren wurde von den anfälligen Zahnriemen auf einen Stirnradantrieb umgestellt. Die Fünf- und Sechszylinder-Modelle sind wahlweise auch mit Automatikgetriebe oder Allradantrieb erhältlich, der jetzt wie bei den Pkw-Modellen von Volkswagen 4motion heißt. Damit hielt statt der alten Syncrotechnik mit Visco-Kupplung auch die moderne 4Motion-Technologie mit Haldex-Kupplung Einzug. Ein Fahrschemel senkt die Motor- und Rollgeräusche (Entkopplung der Vorderräder vom Fahrgastraum). Allerdings geht diese Verbesserung des Komforts zu Lasten des Gewichts und des Kraftstoffverbrauchs. Der T5 wird in Hannover-Stöcken und im polnischen Poznań gebaut. Beim T5 California wird das Basisfahrzeug (aus Hannover-Stöcken) in Hannover-Limmer zum Reisemobil ausgebaut.

Der T5 ist das erste Bus-Modell, das nicht in die USA exportiert wird. Dies führte dazu, dass die Nachfrage nach den zuletzt gebauten T4-Modellen in den USA anstieg.

Das Topmodell der Multivan-Reihe trägt den Namen Multivan Business. Dieses Fahrzeug ist ab 120.000 Euro erhältlich und serienmäßig mit Bi-Xenonscheinwerfern, Navigationssystem, Klimaautomatik, elektrischer Schiebetür, Einzelsitzen in Volllederausstattung, Entertainmentsystem und diversen Holzzierteilen ausgestattet.

Von September 2005 bis Juli 2007 wurde das Sondermodell Sport Edition ausgeliefert. Dieses auf dem Multivan Highline basierende Modell hat serienmäßig 18-Zoll-AZEV-Felgen. Außerdem verfügt die Sport Edition über Xenonscheinwerfer, spezielle Fußmatten, Embleme unterhalb der Außenspiegel und am Heck, ein silberfarbenes Inlay auf dem Schalthebel (nur bei Vorderradantrieb) und eine Trittstufenbeleuchtung mit Schriftzug Sport Edition. Neben den bekannten Metallicfarben (Silber, Schwarz und Grau) gibt es das Sondermodell auch in der neuen Farbe Samoarot perleffekt. Im Interieur fällt vor allem die anthrazitfarbene Lederbestuhlung auf, deren Mitte im Farbton Grenadine gehalten ist. Zur Wahl stehen sechs Einzelsitze oder die 3er-Sitzbank und zwei Einzelsitze. Motorseitig stehen die Fünfzylinder-TDI mit 96 und 128 kW sowie der V6-Benziner mit 173 kW zur Wahl (als 4motion nur mit Schaltgetriebe).

Da der Multivan durch immer mehr Komfortausstattungen stetig teurer wurde – der Einstiegspreis liegt inzwischen bei mehr als 30.000 Euro – und VW daher im unteren Preissegment der Großraumlimousinen immer mehr Marktanteile verlor, werden günstigere Einstiegsmodelle (Multivan Beach und Multivan Startline) mit reduziertem Ausstattungsumfang angeboten (unlackierte Stoßfänger, Stahlräder, keine Klimaanlage, einfache Schalttafel usw.).

Seit Ende 2006 sind die Dieselversionen des T5 auch mit Dieselrußpartikelfilter erhältlich. Seit Mitte 2007 bietet VW den Multivan mit auf 3400 mm verlängertem Radstand an. Die Fahrzeuglänge wächst dadurch auf bis zu 5292 mm (Pritschenwagen bis 5476 mm).

Im Herbst 2009 überarbeitete VW den T5. Verändert wurden neben den Scheinwerfern vorne und hinten auch der Kühlergrill, die Rückspiegel und der Innenraum. Bei den Dieselaggregaten kommt ein neuer 2,0-Liter-Vierzylinder-Motorblock zum Einsatz, der in verschiedenen Leistungsstufen von 62 kW bis 132 kW angeboten wird und mit einem Turbo bzw. Biturbo aufgeladen wird. Alle haben einen Dieselrußpartikelfilter und erfüllen die EU-5-Abgasnorm. Der Benzin-Motor mit 85 kW bleibt unverändert. Daneben bietet Volkswagen den T5 mit einem turbogeladenen 2,0-Liter-Ottomotor (TSI) anstelle des bisherigen 3,2-Liter-V6 an. Erstmals wird ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe angeboten. Der Einstiegspreis liegt bei 28.577,85 Euro für einen Transporter. Der Preis hat sich im Vergleich zur Zeit vor dem Facelift kaum verändert.[8]

Motorvarianten des T5 (seit 2009)[Bearbeiten]

2.0 2.0 TSI 2.0 TDI 2.0 TDI BlueMotion 2.0 TDI
Bauzeitraum seit 10/2009 seit 06/2012 seit 06/2011 seit 10/2009 seit 06/2011 seit 10/2009
Motortyp R4-Ottomotor R4-Dieselmotor
Motorkennung AXA CJKB CJKA CAAA CAAB CAAD CAAC, CCHA CFCA
Gemischaufbereitung Saugrohreinspritzung Direkteinspritzung Common-Rail, Direkteinspritzung
Motoraufladung Turbolader Bi-Turbolader
Hubraum 1984 cm³ 1968 cm³
max. Leistung 85 kW (115 PS) bei 5200/min 110 kW (150 PS) bei 3750–6000/min 150 kW (204 PS) bei 4200–6000/min 62 kW (84 PS) bei 3500/min 75 kW (102 PS) bei 3500/min 84 kW (114 PS) bei 3500/min 103 kW (140 PS) bei 3500/min 132 kW (180 PS) bei 4000/min
max. Drehmoment 170 Nm bei 2700–4700/min 280 Nm bei 1500–3750/min 350 Nm bei 1500–4000/min 220 Nm bei 1250–2500/min 250 Nm bei 1500–2500/min 250 Nm bei 1500–2750/min 340 Nm bei 1750–2500/min 400 Nm bei 1500–2000/min
Antrieb, serienmäßig Vorderradantrieb
Antrieb, optional Allradantrieb (4motion) Allradantrieb (4motion)
Getriebe, serienmäßig 5-Gang-Schaltgetriebe 6-Gang-Schaltgetriebe 5-Gang-Schaltgetriebe 6-Gang-Schaltgetriebe
Getriebe, optional 7-Gang-DSG 7-Gang-DSG
Höchstgeschwindigkeit 163 km/h 180 km/h 200 km/h [200 km/h] 146 km/h 157 km/h 164 km/h 173 km/h [172 km/h] 191 km/h [191 km/h]
Beschleunigung, 0–100 km/h 17,3 s 12,5 s 9,5 s [9,5 s] 22,2 s 17,9 s 16,9 s 14,2 s [14,7 s] 11,4 s [11,3 s]
Kraftstoffverbrauch auf 100 km (kombiniert) 10,6 l Super 9,8 l Super 7,3 l Diesel 7,5 l Diesel 7,0 l Diesel 7,7 l Diesel 7,8 l Diesel
CO2-Emission (kombiniert) 243 g/km 228 g/km 228 g/km 193 g/km 193 g/km 169 g/km 198 g/km 205 g/km
Abgasnorm nach EU-Klassifikation Euro 5
Benzinmotoren
Modell Hubraum Bauart Zylinder Gemischaufbereitung Leistung kW/PS
bei 1/min
Drehmoment MKB[T5 1] Bemerkungen
2.0 1984 cm³ Reihe 4 Bosch-Motronic ME 7.5 85/115 bei 5200 170 Nm bei 2700–4700/min AXA
3.2 V6 3189 cm³ VR 6 Bosch-Motronic ME 7.1.1 173/235 bei 6200 315 Nm bei 2950/min BDL mit Automatik oder 6-Gang-Getriebe mit 4Motion
Dieselmotoren
1.9 TDI (DPF) 1896 cm³ Reihe 4 Pumpe-Düse mit Turbolader 62/84 bei 3500 200 Nm/1600–2400/min BRR nur als Kasten, Kombi oder Pritsche erhältlich
1.9 TDI 1896 cm³ Reihe 4 Pumpe-Düse mit Turbolader 63/86 bei 3500 200 Nm bei 1750–2750/min AXC nur als Kasten, Kombi oder Pritsche erhältlich
1.9 TDI[T5 2] (DPF) 1896 cm³ Reihe 4 Pumpe-Düse mit Turbolader 75/102 bei 3500 250 Nm bei 2000/min BRS
1.9 TDI[T5 2] 1896 cm³ Reihe 4 Pumpe-Düse mit Turbolader 77/105 bei 3500 250 Nm bei 2000/min AXB
2.5 TDI[T5 3] 2461 cm³ Reihe 5 Pumpe-Düse mit Turbolader 96/131 bei 3500 340 Nm bei 2000–2300/min AXD 6-Gang-Getriebe (auch 4motion) oder Automatik
2.5 TDI[T5 3] (DPF) 2461 cm³ Reihe 5 Pumpe-Düse mit Turbolader 96/131 bei 3500 340 Nm bei 2000–2300/min BNZ 6-Gang-Getriebe (auch 4motion) oder Automatik
2.5 TDI[T5 4] 2461 cm³ Reihe 5 Pumpe-Düse mit Turbolader 128/174 bei 3500 400 Nm bei 2000–2300/min AXE 6-Gang-Getriebe (auch 4motion) oder Automatik
2.5 TDI[T5 4] (DPF) 2461 cm³ Reihe 5 Pumpe-Düse mit Turbolader 128/174 bei 3500 400 Nm bei 2000–2300/min BPC 6-Gang-Getriebe (auch 4motion) oder Automatik
  1. MKB = Motorkennbuchstabe
  2. a b Beim T5 mit 75- und 77-kW-Motoren ist das „I“ des TDI-Schriftzuges rot.
  3. a b Beim T5 mit 96-kW-Motor ist das „DI“ des TDI-Schriftzugs rot.
  4. a b Beim T5 mit 128-kW-Motor ist der komplette TDI-Schriftzug rot.

Multivan-Sondermodelle und Ausstattungpakete: Logos[Bearbeiten]

2011 wurde auf Basis des T5 das Sondermodell Transporter Rockton angeboten. Zur Sonderausstattung gehören unter anderem 16-Zoll-Ballonreifen sowie ein um 30 Millimeter angehobenes Fahrwerk und Allradantrieb. Damit soll der T5 auch geländetauglich sein. Angetrieben wird der Rockton von einem 2-Liter-TDI-Motor mit 103 oder 132 kW (140/180 PS). In der Basisausstattung kostet er rund 34.500 Euro (zzgl. Steuern).

Filmauftritte[Bearbeiten]

Der VW-Bus hatte – ähnlich wie der Käfer – verschiedene Film- und Fernsehauftritte, wenn auch nicht in Hauptrollen, so doch in „tragenden“ Rollen. Zudem erschien der Bus in diversen Werbeplakaten und -clips. Eine Auswahl sind:

Berühmte VW-Bus-Fahrer[Bearbeiten]

Verwandte Modelle von VW[Bearbeiten]

Ebenso wie den New Beetle von 1994 entwickelte VW 2004 den VW Microbus im Retro-Design als Reminiszenz an die T1-/T2-Familie der 1950er- und 1960er-Jahre. Die geplante Serienfertigung wurde jedoch zurückgestellt. Der Prototyp war auf verschiedenen Fahrzeugausstellungen zu sehen.

Im Nutzfahrzeugbereich wurde die Modellpalette durch den VW LT (1975–2006) und dessen Nachfolger VW Crafter (seit 2006) ergänzt.

Der VW Fridolin war eine Kreuzung aus dem Käfer und seinen Ablegern VW Karmann-Ghia, VW Typ 3 und VW T1.

Ein weiterer Pritschenwagen des VW-Konzerns war der sehr einfache Hormiga, der in den 1970er-Jahren für Entwicklungsländer produziert wurde.

Im März 2011 zeigte VW auf dem Genfer Autosalon die Studie „Bulli“. Dieser Micro-Van soll ab 2015 serienmäßig produziert werden.[11]

Literatur[Bearbeiten]

  • Bernd Wiersch: Der VW Bulli. Die Transporter-Legende für Leute und Lasten. Delius Klasing, Bielefeld 2009, ISBN 978-3-768-82579-5.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Volkswagen Typ 2 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Jürgen Lewandowski: VW – Typen und Geschichte. Steiger Verlag, Augsburg 1998, ISBN 3-89652-126-8, S. 28.
  2. Eine Idee macht Geschichte. Volkswagenchronik, Hrsg. Volkswagen Öffentlichkeitsarbeit, Wolfsburg 1992, Drucknummer 375.802.194.00, S. 20.
  3. Stern: Namensstreit. Aufgerufen am 5. März 2014
  4. Autorevue: VW-Bulli. Aufgerufen am 5. März 2014.
  5. Bernd Wiersch: Der VW Bulli. Die Transporter-Legende für Leute und Lasten. Delius Klasing, Bielefeld 2009, ISBN 978-3-768-82579-5.
  6. a b VW engines http://vag-codes.info, 3. Juli 2011 (englisch)
  7. Crash-Test VW T5 (2013)
  8. allrad-magazin.de: VW T5 – Facelift, neue Motoren und überarbeiteter Allrad, 27. August 2009
  9. spiegelonline: Diebe knackten Schröders Familienkutsche
  10. spiegelonline: Benzingespräch mit Walter Röhrl
  11. VW New Bulli geht 2015 in Serie