Aljona Savchenko

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Aljona Savchenko Eiskunstlauf
Aljona Savchenko und Robin Szolkowy nach ihrem Sieg bei der Europameisterschaft 2009
Nation DeutschlandDeutschland Deutschland (bis 2014)
UkraineUkraine Ukraine (bis 2002)
Geburtstag 19. Januar 1984
Geburtsort Obuchiw, Sowjetunion
Größe 153 cm
Gewicht 46 kg
Karriere
Disziplin Paarlauf
Partner/in Bruno Massot
Ehemalige Partner/in Robin Szolkowy,
Dimitri Bojenko,
Stanislaw Morosow
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 2 × Bronze
WM-Medaillen 5 × Gold 2 × Silber 1 × Bronze
EM-Medaillen 4 × Gold 3 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
Bronze Vancouver 2010 Paare
Bronze Sotschi 2014 Paare
ISU Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften
Bronze Tokio 2007 Paare
Gold Göteborg 2008 Paare
Gold Los Angeles 2009 Paare
Silber Turin 2010 Paare
Gold Moskau 2011 Paare
Gold Nizza 2012 Paare
Silber London 2013 Paare
Gold Saitama 2014 Paare
ISU Eiskunstlauf-Europameisterschaften
Silber Lyon 2006 Paare
Gold Warschau 2007 Paare
Gold Zagreb 2008 Paare
Gold Helsinki 2009 Paare
Silber Tallinn 2010 Paare
Gold Bern 2011 Paare
Silber Zagreb 2013 Paare
Persönliche Bestleistungen
 Gesamtpunkte 227,03 ISU Grand Prix Final 2013/14
 Kür 147,57 ISU Grand Prix Final 2013/14
 Kurzprogramm 79,46 ISU Grand Prix Final 2013/14
Platzierungen im Eiskunstlauf Grand Prix
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Grand-Prix-Finale 4 1 3
 Grand-Prix-Wettbewerbe 14 2 4
letzte Änderung: 18. Dezember 2013
Kyrillisch (Ukrainisch)
Олена Валентинівна Савченко
Transl.: Olena Valentynivna Savčenko
Transkr.: Olena Walentyniwna Sawtschenko
Kyrillisch (Russisch)
Алёна Валентиновна Савченко
Transl.: Alëna Valentinovna Savčenko
Transkr.: Aljona Walentinowna Sawtschenko

Aljona Savchenko, ursprünglich ukrainisch Оле́на Валенти́нівна Са́вченко Olena Walentyniwna Sawtschenko (* 19. Januar 1984 in Obuchiw, Oblast Kiew, Ukrainische SSR, Sowjetunion), ist eine ukrainisch-deutsche Eiskunstläuferin, die im Paarlauf startet. Mit ihrem derzeitigen Eiskunstlauf-Partner Robin Szolkowy gewann sie fünfmal die Welt- und viermal die Europameisterschaft.

Biografie[Bearbeiten]

Aljona Savchenko und Robin Szolkowy mit ihrem Trainer Ingo Steuer

Olena Sawtschenko begann im Alter von drei Jahren mit dem Eislaufen zusammen mit ihrem Vater auf einem zugefrorenen See. Mit vier Jahren wollte sie der Vater bei einer Eiskunstlaufschule zum Training in Kiew anmelden. Dort wurde ihnen gesagt, sie sei noch zu klein und solle in einem Jahr wiederkommen.

Ihr erster Partner beim Paarlaufen war Dmitri Bojenko. Mit ihm startete sie für die Ukraine und für Dynamo Kiew. Ihr Trainer war Olexander Artytschenko. Das Paar trennte sich 1998 nach den Juniorenweltmeisterschaften.

Sie lief fortan zusammen mit Stanislaw Morosow. Sie starteten für Dynamo Kiew und somit für die Ukraine. Das Paar wurde 2000 Juniorenweltmeister. Ihre Trainerin war Halina Kuchar.

Nach der sportlichen Trennung von Stanislaw Morosow 2002 suchte Savchenko weltweit einen neuen Partner und fand ihn in Robin Szolkowy. Sie siedelte 2003 nach Deutschland über und trainiert seitdem in Chemnitz. Das Paar gewann auf Anhieb die Deutsche Meisterschaft 2004. Ihr Trainer ist Ingo Steuer.

2004/2005[Bearbeiten]

Beim Cup of Russia hatten Savchenko und Szolkowy im November 2004 in Moskau ihr Grand-Prix-Debüt und beendeten es auf dem Bronzerang. Im Jahr 2005 hatten die amtierenden deutschen Paarlaufmeister dann ihr gemeinsames Debüt bei Welt- und Europameisterschaften, das sie als Sechste, bzw. Vierte abschlossen.

2005/2006[Bearbeiten]

Im Oktober 2005 gewannen sie mit Skate Canada ihren ersten Grand-Prix-Wettbewerb und qualifizierten sich damit für ihr erstes Grand-Prix-Finale, das sie mit dem Gewinn der Bronzemedaille abschlossen. Ihre erste Medaille bei einer bedeutenden internationalen Meisterschaft folgte im Januar 2006. Sie wurden in Lyon Vize-Europameister hinter den Russen Tatjana Totmjanina und Maxim Marinin. Aljona Savchenko hatte am 29. Dezember 2005 die deutsche Staatsbürgerschaft bekommen und somit konnte das Eiskunstlaufpaar nun an seinen ersten gemeinsamen Olympischen Spielen teilnehmen. Die Teilnahme wurde jedoch wegen der Stasi-Vorwürfe gegen ihren Trainer Ingo Steuer erheblich erschwert. Steuer war vom olympischen Team ausgeschlossen worden und musste sich die Teilnahme gerichtlich erstreiten.[1] Savchenko und Szolkowy beendeten ihr Olympiadebüt in Turin trotz aller Querelen auf dem sechsten Platz. Dieses Ergebnis wiederholten sie bei der nachfolgenden Weltmeisterschaft.

Das Innenministerium übte wegen der Stasi-Vergangenheit Steuers weiterhin Druck auf den deutschen Eislaufverband aus. Dies führte dazu, dass Steuer keine Akkreditierung für die bevorstehenden Turniere bekommen sollte, die Justiz gab Steuer aber Recht. Dennoch kostete die weitere Zusammenarbeit mit Steuer Robin Szolkowy seine Anstellung bei der Bundeswehr und deren finanzielle Unterstützung. Dies konnte durch private Sponsoren und Fans ausgeglichen werden, sodass das Paar seine Karriere fortsetzen konnte.[1]

2006/2007[Bearbeiten]

Sportlich unbeeindruckt von den Querelen gewannen Savchenko und Szolkowy im November 2006 beim Cup of Russia und qualifizierten sich erneut für das Grand-Prix-Finale, bei dem sie die Silbermedaille errangen. Am 24. Januar 2007 wurden sie in Warschau Europameister. Dabei distanzierten sie die russischen Silbermedaillengewinner Maria Petrowa und Alexei Tichonow um fast 20 Punkte. Es war der erste Europameisterschaftstitel für ein deutsches Paar seit 1995 ihr Trainer Ingo Steuer mit Partnerin Mandy Wötzel gewonnen hatte. Bei der Weltmeisterschaft in Tokio errangen sie mit Bronze hinter den beiden chinesischen Paaren Shen Xue und Zhao Hongbo sowie Pang Qing und Tong Jian ihre erste Weltmeisterschaftsmedaille. Es war die erste Medaille eines deutschen Paares bei einer Weltmeisterschaft seit der Bronzemedaille von Peggy Schwarz und Mirko Müller 1998.

2007/2008[Bearbeiten]

Die Saison 2007/08 wurde die bisher erfolgreichste Saison des Eiskunstlaufpaares. Sie gewannen bei Skate Canada und der NHK Trophy, qualifizierten sich somit für das Grand-Prix-Finale und gewannen dieses zum ersten Mal. Sie waren damit das einzige deutsche Paar nach Mandy Wötzel und Ingo Steuer, das das Grand-Prix-Finale gewinnen konnte. Bei den Deutschen Meisterschaften am 6. Januar 2008 durchbrachen Savchenko und Szolkowy mit 214,67 Punkten erstmals die 200-Punkte-Marke. Dies hätte Weltrekord bedeutet, doch gehen nationale Meisterschaften nicht in die Wertung der Internationalen Eislaufunion ein. Im Januar 2008 verteidigten sie bei der Europameisterschaft in Zagreb ihren Titel und übertrafen nun auch offiziell die 200-Punkte-Marke. Sie hatten auf die zweitplatzierten Russen Marija Muchortowa und Maxim Trankow fast 33 Punkte Vorsprung. Im März 2008 wurden Aljona Savchenko und Robin Szolkowy in Göteborg zum ersten Mal Weltmeister. Sie verwiesen die Chinesen Zhang Dan und Zhang Hao, die nach dem Kurzprogramm noch in Führung gelegen hatten, auf den zweiten Platz. Es war der erste Weltmeisterschaftstitel für ein deutsches Paar seit Mandy Wötzel und Ingo Steuer 1997 in Lausanne.

Savchenko und Szolkowy bei der Nebelhorn Trophy 2008

2008/2009[Bearbeiten]

Die Saison 2008/09 begann mit Siegen bei Skate America und der Trophée Eric Bompard. Beim Grand-Prix-Finale reichte es allerdings nur zur Bronzemedaille. Nachdem Savchenko und Szolkowy zum sechsten Mal in Folge deutsche Paarlaufmeister geworden waren, gewannen sie im Januar 2009 in Helsinki zum dritten Mal in Folge die Europameisterschaft. Zwei Monate später in Los Angeles gelang beiden auch der erneute Gewinn der Goldmedaille bei der Weltmeisterschaft. Sie gewannen sowohl das Kurzprogramm wie auch die Kür und lagen mit persönlicher Bestleistung am Ende fast 17 Punkte vor den Chinesen Zhang/Zhang. Damit waren Savchenko und Szolkowy das erste deutsche Paar seit Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler (1963 und 1964), das seinen WM-Titel erfolgreich verteidigte.[2]

2009/2010[Bearbeiten]

Die Saison 2009/10 wurde zur problematischsten ihrer Karriere. Nachdem sie bei der Trophée Eric Bompard das Kurzprogramm gewonnen hatten, aber in der Kür zahlreiche schwere Fehler machten, die sie auf den dritten Rang zurückwarfen, schlug Trainer Ingo Steuer vor, ihre geplante Kür zu „You’ll Never Walk Alone“ zu verwerfen und eine neue zu erstellen. Obwohl sie seit Mai des vergangenen Jahres daran gearbeitet hatten, fühlten sie sich mit dieser Kür nicht wohl. Savchenko meinte, dass die Kür einfach nicht zu ihnen passe. Die neue Kür wurde zur Filmmusik von Out of Africa choreografiert.

Bei Skate Canada gewannen sie sowohl das Kurzprogramm wie auch die Kür und dies mit neuem Punkteweltrekord. Es war das erste Mal, dass ein Punktrichter die Höchstnote 10,0 im neuen Bewertungssystem vergab. Beim Grand-Prix-Finale reichte es jedoch erneut nur zur Bronzemedaille. Dazu kam, dass Aljona Savchenko während des Wettbewerb eine Grippe bekam und das Paar somit nicht bei den deutschen Meisterschaften antreten konnte.

Die Europameisterschaft in Turin beendeten Savchenko und Szolkowy mit einer persönlichen Bestleistung von 211,72 Punkten. Dennoch reichte dies nicht zur Titelverteidigung. Die Russen Juko Kawaguti und Alexander Smirnow gewannen überraschend den Titel mit anderthalb Punkten Vorsprung.

Die zweiten Olympischen Spiele des Paares begannen in Vancouver mit einer persönlichen Bestleistung von 75,96 Punkten im Kurzprogramm. Dennoch brachte ihnen dies nicht den Sieg im Kurzprogramm, da die zurückgekehrten Chinesen Shen Xue und Zhao Hongbo mit 76,66 Punkten einen neuen Weltrekord aufstellten. Wegen eines verpatzten Doppelaxels von Szolkowy und eines nur zweifach gesprungenen Toeloops von Savchenko in der Kür[3]fielen sie auch noch hinter das zweite chinesische Paar Pang Qing und Tong Jian zurück und gewannen somit die Bronzemedaille. Trainer Ingo Steuer kommentierte dies mit folgenden Worten: Das Gold ist weg, alles andere ist egal. Ich bin sauer. Das ist so traurig, dass man das, was auf dem Tablett liegt, nicht genommen hat. Wir hätten es einfach machen müssen.[4] Für seine öffentliche Kritik an seinen Eiskunstlaufschützlingen wurde Steuer in den Medien kritisiert.

Bei der Weltmeisterschaft gewannen Savchenko und Szolkowy die Silbermedaille hinter Pang Qing und Tong Jian.

2010/2011[Bearbeiten]

Nachdem sie in 15 Shows aufgetreten waren, begann für Savchenko und Szolkowy die Saison 2010/11 mit souveränen Siegen bei Skate America und der Trophée Eric Bompard. Auch das Grand-Prix-Finale konnten sie für sich entscheiden, zum zweiten Mal in ihrer Karriere. Dabei schien eine Teilnahme daran gefährdet, als im Flugzeug auf dem Weg von der Trophée Eric Bompard in Frankreich zurück ihr Gepäck verloren ging und damit auch die speziell auf sie abgestimmten Schlittschuhe. Diese dürfen nicht im Handgepäck mit sich geführt werden, da sie als potenzielle Waffen zählen. Ein paar Tage später wurden die Schlittschuhe von der Fluggesellschaft jedoch wieder aufgefunden.

Bei der Europameisterschaft in Bern holten sich Savchenko und Szolkowy ihren im vergangenen Jahr verloren gegangenen EM-Titel von den Russen Kawaguti und Smirnow zurück.[5]

Als Höhepunkt zum Abschluss der Saison stand nun die Weltmeisterschaft in Tokio an. Nach dem Erdbeben in Japan am 11. März 2011 und den dadurch verursachten schwerwiegenden Folgen (unter anderem der Unfallserie im Kernkraftwerk Fukushima I) konnte die Weltmeisterschaft allerdings nicht wie geplant Ende März stattfinden. Savchenko und Szolkowy sowie deren Trainer Ingo Steuer gaben bekannt, sich angesichts der Katastrophe eine Teilnahme an einer möglichen Austragung in Japan nur schwer vorstellen zu können.[6] Die ISU verlegte die Weltmeisterschaft jedoch nach Moskau, wo sie über einen Monat später stattfand. Ein Problem ergab sich nun daraus, dass die Eiszeit von Savchenko und Szolkowys Trainingshalle in Chemnitz auf Ende März begrenzt ist. Man fand jedoch eine Lösung, um die Halle bis Ostern nutzbar zu machen. Die daraus entstehenden Kosten, rund 40000 Euro, teilten sich das Bundesinnenministerium, das sächsische Kultusministerium und die Stadt Chemnitz.[7]

Bei der Weltmeisterschaft in Moskau schoben sich Savchenko und Szolkowy durch ihre sauber ausgeführte Kür zur Musik vom rosaroten Panther vom zweiten auf den ersten Rang und gewannen damit zum dritten Mal den Weltmeistertitel, so oft wie kein anderes deutsches Paar in der Nachkriegsgeschichte. Sowohl die Punktzahl für die Kür, 144,87 wie auch die Gesamtpunktzahl von 217,85 bedeutete dabei einen neuen Weltrekord.[8] Savchenko und Szolkowy gewannen somit alle Wettbewerbe in der Saison 2010/2011, bei denen sie angetreten waren.

2011/2012[Bearbeiten]

Savchenko und Szolkowy mit ihrer vielbeachteten Pina-Bausch-Kür bei der Weltmeisterschaft 2012

In der Saison 2011/12 gewannen Savchenko und Szolkowy nach 2007/08 und 2010/11 zum dritten Mal das Grand-Prix-Finale, diesmal vor dem russischen Paar Tatjana Wolossoschar und Maxim Trankow. Nach einem am 19. Januar 2012 erlittenen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel Savchenkos[9] konnte das Paar trotz bereits erfolgter Anreise nicht an der Ende Januar stattfindenden Europameisterschaft in Sheffield teilnehmen und seinen Titel verteidigen. Dieser ging an die Russen Wolossoschar/Trankow. Ende März 2012 konnte das deutsche Eiskunstlaufpaar jedoch an der Weltmeisterschaft in Nizza teilnehmen. Bereits nach dem Kurzprogramm, in dem Savchenko und Szolkowy zum ersten Mal erfolgreich einen dreifachen Wurfaxel gezeigt hatten, übernahmen sie die Führung. Diese gaben sie auch nach ihrer neuartigen Kür, die vom Tanztheater Pina Bauschs inspiriert worden war und trotz zweier größerer Fehler nicht ab und errangen mit einem äußerst knappen Vorsprung von 0,11 Punkten vor ihren russischen Rivalen zum vierten Mal den Weltmeistertitel.[10] Damit stellten sie den deutschen Titelrekord von Maxi Herber und Ernst Baier ein, die im Zeitraum von 1936 bis 1939 ebenfalls viermal bei Weltmeisterschaften gewannen. In der Paarlaufgeschichte waren lediglich Irina Rodnina und Alexander Saizew (sechs Titel) öfter siegreich bei Weltmeisterschaften.

2012/2013[Bearbeiten]

Savchenko bei der Einkleidung der deutschen Olympiamannschaft 2014.

Die Saison 2012/13 begann mit einem Sieg bei Skate Canada, obwohl Szolkowy grippegeschwächt angetreten war. Die Teilnahme an der Trophée Eric Bompard mussten Savchenko und Szolkowy allerdings aufgrund der Erkrankung, die sich zu einer Nebenhöhlenentzündung entwickelt hatte, absagen und konnten sich somit nicht für das Grand-Prix-Finale qualifizieren.

Kritik ernteten Savchenko und Szolkowy schon früh in der Saison für die Auswahl ihrer Musik, des im Eiskunstlauf häufig verwendeten Boléro und ihrer allzu farbenfrohen Kostüme, die ein Designerstudio in Chemnitz entworfen hatte.[11]

Eine gute Nachricht zu Saisonbeginn dagegen war die Unterzeichnung eines dreijährigen Vertrages mit dem ersten Großsponsor ihrer Karriere, dem Investment-Unternehmen ThomasLloyd in Berlin. Szolkowy kommentierte: „Zu wissen, dass wir uns auf das Training und den Wettkampf allein konzentrieren können, ist ein gutes Gefühl. Wir müssen uns jetzt nicht zwingend jeden Monat um die Finanzen kümmern.“[12]

Bei der Europameisterschaft in Zagreb und der Weltmeisterschaft im kanadischen London mussten sich Savchenko und Szolkowy mit der Silbermedaille hinter ihren Konkurrenten Tatjana Wolossoschar und Maxim Trankow zufriedengeben. Dabei verloren sie auch ihre Punkteweltrekorde in Kür und Gesamtleistung an die Russen.

Ehrungen[Bearbeiten]

Bis 2014 wurde das Eislaufpaar Aljona Savchenko/Robin Szolkowy insgesamt neunmal mit dem Chemmy, der Auszeichnung für die beste Mannschaft des Jahres von Chemnitz, ausgezeichnet.[13]

Ergebnisse[Bearbeiten]

Paarlauf[Bearbeiten]

(mit Robin Szolkowy)

Meisterschaft / Jahr 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014
Olympische Winterspiele 6. 3. 3.
Weltmeisterschaften 6. 6. 3. 1. 1. 2. 1. 1. 2. 1.
Europameisterschaften 4. 2. 1. 1. 1. 2. 1. Z 2. Z
Deutsche Meisterschaften 1. 1. 1. 1. 1. 1. - 1. - 1.
Grand-Prix-Wettbewerb / Saison 2003/04 2004/05 2005/06 2006/07 2007/08 2008/09 2009/10 2010/11 2011/12 2012/13 2013/14
Grand-Prix-Finale 3. 2. 1. 3. 3. 1. 1. 1.
Skate America 1. 1. 1.
Skate Canada 1. 1. 1. 1.
Cup of Russia 3. 1. 2. 1. 1.
Trophée Eric Bompard 1. 3. 1.
NHK Trophy 2. 1. 3.
Cup of China 3. 1.

(wenn nicht anders angegeben, mit Stanislaw Morosow)

Wettbewerb / Jahr 1998 1999 2000 2001 2002
Olympische Winterspiele 15.
Weltmeisterschaften 9.
Europameisterschaften 7. 6.
Juniorenweltmeisterschaften 13.* 12. 1.
Ukrainische Meisterschaften 2. 1. 1.
-
Grand-Prix-Wettbewerb / Saison 1997/98 1998/99 1999/00 2000/01 2001/02
Cup of Russia 4. 7.
Sparkassen Cup 5.
Skate Canada 6.

* mit Dimitri Bojenko

Z = Zurückgezogen

Andere Wettbewerbe

  • 1999 – 1. Rang* – Croatia Cup, Zagreb (mit Morosow)
  • 1999 – 1. Rang* – Nebelhorn Trophy (mit Morosow)
  • 2001 – 1. Rang* – ISU Junior Grand-Prix-Finale, Danzig (mit Morosow)
  • 2001 – 5. Rang* – Goodwill Games, Brisbane (mit Morosow)
  • 2004 – 1. Rang – Ondrej-Nepela-Memorial, Bratislava
  • 2004 – 3. Rang – Nebelhorn Trophy
  • 2005 – 1. Rang – Ondrej-Nepela-Memorial
  • 2005 – 1. Rang – Nebelhorn Trophy
  • 2007 – 1. Rang – Nebelhorn Trophy
  • 2008 – 1. Rang – Nebelhorn Trophy
  • 2009 – 1. Rang – Nebelhorn Trophy
  • 2012 – 1. Rang – NRW Trophy

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Tatjana Flade: Mission accomplished for Savchenko and Szolkowy; Artikel bei GoldenSkate vom 10. Juli 2007.
  2. Sawtschenko und Szolkowy erneut Weltmeister; Spiegel Online, 26. März 2009
  3. vgl. Bronze für Szolkowy/Savchenko bei olympia.ard.de, 19. Februar 2010
  4. Eiskunstlauf: Savchenko weint – dem Trainer ist dies egal; Meldung bei T-Online vom 16. Februar 2010.
  5. vgl. Zorn, Roland: Siegreiche Zitterpartie für Savchenko/Szolkowy bei faz.net, 27. Januar 2011
  6. Savchenko und Szolkowy gegen WM-Start in Tokio; sid-Meldung bei Deutschland Today vom 13. März 2011.
  7. Eiskunstlauf-WM 2011 Savchenko/Szolkowy streben Goldmedaillen an; Artikel auf Eisshow.ch vom 23. April 2011.
  8. Eil +++ Dritter WM-Titel für Savchenko/Szolkowy bei focus.de, 28. April 2011 (aufgerufen am 28. April 2011).
  9. Eiskunstlauf EM: Faserriss: Savchenko/Szolkowy bangen um EM-Start; sid-Meldung auf Handelsblatt.com, 24. Januar 2012; abgerufen am 11. Februar 2014.
  10. Savchenko und Szolkowy feiern vierten Titel; dpa-Meldung auf Focus Online vom 31. März 2012
  11. Tatjana Flade: Savchenko and Szolkowy off to strong start in pre-Olympic season; Artikel auf GoldenSkate vom 31. Oktober 2012
  12. Sponsor für Savchenko/Szolkowy; Meldung auf Sport1.de vom 8. November 2012
  13. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatVersöhnliche Töne bei Sportgala. Freie Presse, 7. April 2014, abgerufen am 7. April 2014.