Grand Prix Ouest France

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Grand Prix Ouest-France ist ein französisches Radrennen.

Das Eintagesrennen, welches seinen Termin für gewöhnlich Ende August hat, wurde erstmals im Jahr 1931 ausgetragen. Bis 1988 hieß das Rennen nach dem Austragungsort, dem bretonischen Plouay, Grand Prix de Plouay Ouest-France. Seit 1989 trägt es den aktuellen Namen.[1]

Mit Einführung der UCI ProTour in der Saison 2005 wurde das Rennen Teil dieser Rennserie der wichtigsten Radrennen des Jahres. Seit 2011 gehört das Rennen zur Nachfolgeserie UCI World Tour. Der Grand Prix Ouest-France war außerdem von 1992 bis 1998 ein Teil des Coupe de France, einer Rennserie von französischen Eintagesrennen. Rekordsieger sind Philippe Bono, Armand Audaire, Emile Guérinel, Jean Gainche, Fernand Picot, Jean Jourden, Jacques Bossis und Gilbert Duclos-Lassalle die das Rennen jeweils zweimal für sich entscheiden konnten.

Das Rennen wird zusammen mit zahlreichen anderen Radsportwettbewerben im Rahmen der Fêtes de Plouay, darunter dem Frauenweltcuprennen Grand Prix de Plouay-Bretagne, veranstaltet.

Strecke[Bearbeiten]

Das Rennen mit Start und Ziel in der französischen Gemeinde Plouay im Département Morbihan in der Bretagne wird auf einem circa 19,75 Kilometer langen Rundkurs, dem Circuit Jean-Yves Perron, ausgetragen, den die Fahrer elfmal umfahren müssen. Die Rundkurs wurde ab der Austragung des Jahres 2006 um 5,6 Kilometer verlängert, um den Kurs selektiver zu machen. Dadurch müssen die Fahrer nun drei statt der bisherigen zwei Anstiege pro Runde bewältigen. Auf dem Programm stehen so 2006 erstmals der Anstieg von Kérihuel (Länge: 2,3 km; durchschnittliche Steigung: 8 %), sowie der in Lezot (1,3 km; 7 %) und in Ty Marrec (1,0 km; 7 %).

Siegerliste[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. comitedesfetes-plouay.com: GP Ouest-France / Historique Grand Prix Plouay (Seite abgerufen am 10. Juli 2008)