Geschlechtsidentität

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Unter Geschlechtsidentität (selten auch: Identitätsgeschlecht) versteht man in der Psychologie das Geschlecht, dem sich ein Individuum zugehörig fühlt und das meistens mit den körperlichen Geschlechtsmerkmalen übereinstimmt. Menschen, bei denen dieses nicht immer oder nicht ganz der Fall ist, bezeichnet man als Transgender, die psychologische beziehungsweise medizinische Diagnose laut ICD-10 und DSM-IV lautet gegebenenfalls „Menschen mit Geschlechtsidentitätsstörung“.

Menschen, die vollständig in die andere Geschlechterrolle wechseln und eine geschlechtsangleichende Operation als notwendige Behandlung benötigen, um den Körper dem eindeutigen Identitätsgeschlecht anzugleichen, werden von Sexualwissenschaftlern als Transsexuelle bezeichnet. Darüber hinaus gibt es Geschlechtsidentitäten, die das binäre („zweiteilige“) Geschlechtssystem verlassen und geschlechtliche Neutralität anstreben. Neutrois bedeutet den Wunsch nach Abwesenheit geschlechtlicher Merkmale.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Anette: wer „a“ sagt, muss nicht „b“ sagen. Ein sexpositives Zine über A_sexualität. Selbstverlag Berlin 2011. Oder online.

Literatur[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]